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Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 2
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Suche ein ... Buch
Guten Tag,
Ich bin auf der Suche nach einem Buch (zum lesen). Ich hoffe natürlich, dass mir hier geholfen werden kann. Meine Lesegewonheiten waren bisher ehr unausgewogen. Dennoch komme ich recht gut mit Sprache zurecht. Ich bin übrigens 17.
Nun zu den "..." im Titel:
Ich habe da an ein Buch gedacht, dass ehr düster angehaucht ist. Und zwar nicht unbedingt im Horror/Thriller/Fantasy-Style. Es darf schon ein wenig trockener sein, aber (intelektuell) anspruchsvoll. Es wäre sogar nicht schlecht, wenn es durchaus philosophisch wäre. Am liebsten ist mir ein pessimistisches/mystisches Buch.
Ich hoffe das ist nicht zu suspekt für dieses Forum.
Es ist auch recht schwer, den Wunsch genau zu beschreiben. Falls jemand noch spezielle Infos wünscht, versuche ich noch ein wenig genauer zu werden.
MfG
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05. 02. 2008, 23:02
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#1
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Registrierungsdatum: Jun 2007
Beiträge: 7
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Re: Suche ein ... Buch
Probiers mal mit "Das Wunschspiel" von Patrick Redmond
Fällt zwar unter das Genre Psychothriller bedient allerdings kaum eines der üblichen Klischees (Clifhanger o.ä.).
Ich selbst bin nicht unbedingt ein Fan von Thrillern aber das Buch hat mich wirklich begeistert.
Es ist eine sozialkritisch geprägte Geschichte ohne aber zu sehr auf irgendwelche Mißstände einzugehen, dabei noch psychologisch top durchdacht und spannend.
Vll is das was für dich
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06. 02. 2008, 00:10
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#2
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Mitglied
Registrierungsdatum: Oct 2005
Beiträge: 384
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Re: Suche ein ... Buch
Versuch mal Jenseits von Eden von John Steinbeck
Bei Düster fällt mit nur "Der Fänger im Rogen" ein.
Intellektuell Anspruchsvoll ->das dt. Steuerrecht
Wie währe es mit den Alten Testament.  Hat alles was Du sucht.
Schreib am besten mal ein kleine Liste mit den Büchern, die Dir gefallen haben, Dann ist es leichter Dir etwas zu empfehlen.
Ansonsten fällt mir noch "House of God" ein, das ist aber nicht düster.
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06. 02. 2008, 01:05
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#3
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Ohneglied
Registrierungsdatum: Sep 2006
Beiträge: 645
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Re: Suche ein ... Buch
Wie ist es denn mit 1984 oder Brave New World oder sowas ... Das ist auch anspruchsvoller und ich finde die Thematiken an sich auch ziemlich düster ...
EDIT: Eventuell würde auch Max Frischs Homo Faber oder von Albert Camus - Der Fremde passen, allerdings eher bedingt.
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06. 02. 2008, 08:05
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#4
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Andersdenker
Registrierungsdatum: Nov 2006
Beiträge: 101
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Re: Suche ein ... Buch
Ich weiss nicht ob es 100%ig deinen Geschmack trifft, aber düster ist es auf jeden Fall und zum Nachdenken regt es auch an. Die Stadt der Blinden - Jose Saramago
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06. 02. 2008, 16:04
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#5
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 2
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Re: Suche ein ... Buch
Guten Abend,
Vielen Dank schonmal für die vielen Vorschläge. Was ich so über einige dieser empfohlenen Bücher gelesen habe, ist wirklich sehr interessant.
Zitat:
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Zitat von Spikebaby
Schreib am besten mal ein kleine Liste mit den Büchern, die Dir gefallen haben, Dann ist es leichter Dir etwas zu empfehlen.
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Wie gesagt, meine Lesegewohnheiten waren bisher nicht sehr ausgewogen. Das letzte Buch, das ich ich gelesen habe (Ich gebe zu, es ist auch schon eine zeitlang her) war "1984". Ohne Zweifel, ein starkes Buch.
Ich suche aber ehr ein Buch, in dem der philosophische Teil noch stärker hervor kommt. Zum Beispiel in Form von Kritik an Moral / Wertevorstellungen; bei einer pessimistischen Weltvorstellung.
Ich habe gelesen, dass einige der vorgeschlagenen Bücher diesen Punkt erfüllen. Werd mich nochmals erkundigen, ob und welches ich denn mal lesen werde. (Nein, das deutsche Steuerrecht ist nicht mein Favorit  )
Für weitere Vorschläge bin ich natürlich dennnoch dankbar.
MfG
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06. 02. 2008, 22:15
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#6
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Registrierungsdatum: Nov 2006
Beiträge: 666
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Re: Suche ein ... Buch
Wie wäre es mit Sartre? Z.B. Der Ekel
Oder wenn es kein Roman sein muss: Nietzsche, z.B. Jenseits von Gut und Böse
Was ich sehr schön fand:
Fernando Pessoa - Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares
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06. 02. 2008, 22:44
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#7
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Pausenpolizeihähnchen
Registrierungsdatum: Apr 2006
Beiträge: 1.443
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Re: Suche ein ... Buch
Hubert Selby - Letzte Ausfahrt Brooklyn
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07. 02. 2008, 00:55
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#8
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 257
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Re: Suche ein ... Buch
Mh...wie wärs mit Hesse?
Inwieweit das "düster " ist, muss jeder selbst entscheiden, aber die Stimmung im Steppenwolf hab ich streckenweise als recht bedrückend empfunden.
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07. 02. 2008, 17:17
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#9
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Bassist und Marxist
Registrierungsdatum: Dec 2007
Ort: Lechmetropole
Beiträge: 224
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Re: Suche ein ... Buch
ich kann die Bücher von Markus Heitz allesamt sehr empfehlen
aber besonders gut gefallen hat mir, von den Büchern die ich in letzter Zeit gelesen habe, "Die Dunke Seite" von Frank Schätzing - das buch ist recht düster spannend und aber auch lustvoll.
ich tippe dir mal das Vorwort ab (von Feb 2007 - die erstauflage ist aber bereits 1996 erschienen)
1997 beschäftigete ich mich mit FBI-Akten, mit dem Innenleben von Serienkillern und Psychopathen. Mich interessierte die Auflösung der Grenze zwischen Gut und Böse. Weniger, was diese Leute taten, sondern was sie dazu brachte es zu tun. Wann wird aus einem Menschen ein Monster? Ein unerreichter Meister in der Darstellung solcher Persönlichkeiten ist Thomas Harris, der Erfinder des Hannibal Lecter aus "Das Schweigen der Lämmer" - wenngleich Charismatiker wie der Menschen fressende Doktor im wahren Leben selt vorkommen. Echte Serienkiller sind meist unauffällige, zurückgezogen lebenden Existenzen, oft stark gehämmt, bisweilen mit körperlichen Makeln behaftet. Manche erwisen sich im Gespräch als intelligent und kultiviert, viele bleiben nach umfangreichen psychologischen Tests, was von Anfang an scheinen: dumm und brutal. Mario Adorfs unvergessene Darstellung ders Bruno in "Nachts, wenn der Teufel kam" entspricht dem Prototyp des Serienkillers weit mehr als der geniale Sir Anthony Hopkins in seiner größten Rolle.
Die schillernden Charaktere finden sich denn auch weniger unter den klassischen Serienkillern als unter den eiskalt kalkulierenden Verbrechern. Richtig spannend wird es jedoch, wenn beide Welten ineinandergleiten. Denn begenet uns der perfidestete Tätertyp: der psychopathische Verbrecher.
Tatsächlich ist fast jeder Serienkiller ein Psychopath (oder Psychotiker). Noch lange nicht jeder Psychopath ist jedoch ein Serienkiller im klassischen Sinne, auch wenn er mehrfach tötet. Vielfach verbinden psychopathische Verbrecher ihre Lust am Töten mit der Erreichung definierter Ziele. Wer beispielsweise seine halbe Familie mit der Kettensäge meuchelt, um in den Besitz einer größeren Erbschaft zu gelangen, ist zwiefellos Urheber einer Mordserie, jedoch fällt dieser dann nicht unter die Kategorie des Serienkillers, der immer wieder dasselbe Programm abspult, ein echter Serienkiller mag als kind so oft vom Vater mit der Kettensäge bedroht worden sein, bis dieser zu dem wurde, was er am meisten fürchtete. Er kompensiert seine Vergangenheit, indem er Männer zerstückelt, die seinem Vater ähnlich sehen, ohne seine Probleme damit zu lösen. Im Gegenteil! Die Abstände zwischen seinen Taten werden kürzer, er braucht die Kompensation immer öfter, ohne jemals dauerhafte Befriedigung zu erlangen. Sein Handeln ist keinem Fortschrittsgedanken unterworfen, sondern einer Tretmühle. Fortwährend versucht er sich von der Vaterfigur zu befreien, immer wieder scheitert er. Er ist wie ein Fixer, der Mord ist der Schussm deb er sucg setzt, das Procedere identisch.
Viele Serientäter leiden unter ihrne Taten, Andere befriedigen einfach nur ausgeprägte sadistische Neigungen. Mitunter fällt die Frage nach dem Warum erschreckend einfach aus: Wiel es dem Täter Spaß gemacht hat. so oder so aber ist der klassische Serienkiller im Grunde seines Wesens durchschaubar. Kennt man sinen inneren Antriebm jabb nab seubeb Folgeverbrechen prognostizieren und muss ihn "nur" noch zu fassen. Diese Erkenntnis hat den Beruf des Profilers hervorgebracht, der in "Die dunkle Seite" bereits auftritt, aber mitte der Neunziger noch nicht so hieß (zumindest nicht hierzulande, den Begriff hörte ich erst später). Der Profiler versucht, den Täter bzw. seine Deformation über seine Taten kennenzulernen, um ihn den Fahndern beschreiben zu können - oder, wie es das FBI formuliert: "Willst du den Künstler verstehen, musst du sein Werk betrachten."
Im Falle des Burschen, der erben will ist das schon schwieriger. Auch er mordet immer auf die gleiche Weise, allerdings mit einem klaren, konservativ anmutenden Ziel. Sein Morden liegt ein raffieniert geplates Verbrechen zugrunde, jede Tat bringt ihn dem Ziel ein bisschen näher. Auffällig ist nur, dass er die Kättensäge als Mord- und Folterinstrument benutzt. Wozu? Ein bisschen Arsen täte es doch ebenso. Dass er trotzdem mit geradzu ritueller Brutalität vorgeht, verdankt sich seinen Anlagen. Tatsächlich weist er Züge eines Serienkillers auf, tatsächlich ist seine frühere eine Geschichte einer schweren Deformation. Allerdings ist er nicht Sklave seines Kompensationszwanges, sibderb er beherrscht seine Triebe, Erst die Zweckgerichtetheit seines Unterfangens erlaubt es ihm , den tief sitztenden Sadismus, den alten Hass, die kindliche Verzweiflung ins Spiel zu bringen. Anders als beim klassischen Serienkiller, dessn Enttarnung aus der Frage "Woher kommst du?" ersultiert, stellt sich beim Erbscheleicher mit der Kettensäge auch die Frage "Wohin willst du?"
Ich muss jetz leider weg - ich tipp das später fertug
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08. 02. 2008, 10:54
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#10
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Gebannt.
Registrierungsdatum: Aug 2007
Beiträge: 244
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Re: Suche ein ... Buch
richard laymon = das treffen, das spiel müsste so auf deine beschreibung zupassen ^^
so das is das treffen http://www.thalia.de/shop/tha_homest...?jumpId=378098
und dann ham wa noch das spiel
http://www.thalia.de/shop/tha_homest...?jumpId=378098
aber wenn du se anfängst kannste dich schon mal auf lange nächte vorbereiten, weil richard laymon es so schreibt das du immer das nächste kapitel lesen willst, weil es gerade soooooooo spannend ist ^^
habe bis jetzt ALLE bücher von ihm gelesen und das sind so ziemlich die beiden besten
Kosten 9,95€
Naja genug gelabert ^^
Hoffe dir gefallen sie (:
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08. 02. 2008, 12:48
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#11
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