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08. 02. 2008, 13:04 #1
Finanzbehörden überprüfen 100.000 Webseiten täglich
Die deutschen Finanzbehörden untersuchen mithilfe eines lernfähigen Webcrawlers täglich rund 100.000 Seiten im Internet. Dabei sollen Steuersünder und Privatpersonen, die in gewerblichem Stil Waren in Internetauktionshäusern wie eBay verkaufen, aufgespürt werden. Auch private Betreiber von gewerblichen Webseiten seien von der intelligenten Suchmaschine betroffen.
Bei der Software handelt es sich um eine umgeschriebene Version des Webcrawlers XPIDER. Das Programm wurde ursprünglich von der Firma Xlaunch im Auftrag der Deutsche Börse Systems entwickelt. Der Robot sammelt dabei eigenständig Informationen, wertet diese aus und ist aufgrund seiner künstlichen Intelligenz lernfähig. Mithilfe der Software sollen gewerbliche Internet-Händler aufgedeckt werden, die ihre Gewinne nicht versteuern. Findet der Webcrawler einen verdächtigen Anbieter, wird von den Finanzämtern bei den Internetauktionshäusern eine Auskunft eingeholt. Mittlerweile ist man bei eBay dazu übergegangen, vor dem Einsatz der XPIDER zu warnen.
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08. 02. 2008, 14:41 #2
Re: Finanzbehörden überprüfen 100.000 Webseiten täglich
das ist doch das perfekte beispiel einer staatlichen datenkrake, sammeln wie blöde daten, belästigen die leute mit unangenehmen prüfungsverfahren und haben trotzdem noch keine steuersünder gefunden. das liegt vllt daran das die steuersünder ihr geld nicht in deutschland lagern.
kann man die beim bba nomieren?15 Millionen Dollar sind kein Geld für mich. Sie sind ein Motiv mit einem Universaladapter dran.
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08. 02. 2008, 14:45 #3
Re: Finanzbehörden überprüfen 100.000 Webseiten täglich
ist das nicht eine art rasterfahndung ? was sagt der anwalt ?
Sau sau sau..
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08. 02. 2008, 15:28 #4
Re: Finanzbehörden überprüfen 100.000 Webseiten täglich
Ich finds gut, wenn schon alle zahlen müssen dann auch die Gewerbe im Internet.
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08. 02. 2008, 15:32 #5Gesperrt
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Re: Finanzbehörden überprüfen 100.000 Webseiten täglich
soso:Ich finds gut, wenn schon alle zahlen müssen dann auch die Gewerbe im Internet.
Im November 2006 stellte der Bundesrechnungshof in einer Drucksache fest, dass es mit XPIDER "trotz mehrjähriger Datenrecherche" nicht gelang, "wirksam Personen zu identifizieren, die den Finanzbehörden Umsätze und Gewinne aus im Internet angebotenen Waren und Dienstleistungen verschwiegen haben"
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08. 02. 2008, 18:02 #6Gesperrt
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Re: Finanzbehörden überprüfen 100.000 Webseiten täglich
Jop, biste hier ja im richtigen Board.
Zitat von 44 69 56 69
Wo wir alle brav zahlen
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08. 02. 2008, 19:29 #7
Re: Finanzbehörden überprüfen 100.000 Webseiten täglich
So meine ich das nicht. Aber viele müssen ein Gewerbe anmelden für den kleinsten Scheiß, warum sollten die Klein-Gewerbe im Netz davon verschont bleiben?
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09. 02. 2008, 02:04 #8
Re: Finanzbehörden überprüfen 100.000 Webseiten täglich
Kann ich dir sagen, weil man für so einen Kleingewerbe-Scheiß mit 1000 Euro Umsatz im Monat wieder 2 Leute zum Aufbereiten der Daten braucht, deren Gehalt alleine den Umsatz übertrifft. Und nun stellt sich die Frage was macht der Staat dabei, Gewinn oder Verlust?
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09. 02. 2008, 03:22 #9Mitglied
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Re: Finanzbehörden überprüfen 100.000 Webseiten täglich
dank dem finanzamt, ziehen sowieso alle firmen ins ausland und keiner traut sich hier mehr ein gewerbe anzumelden, da es in 90% aller fälle in die hose geht, dank der riesigen ausgaben und bürokratenwahnsinn.
das schlimmste an dem ganzen ist, dass die richtig großen, die sich es eigentlich leisten könnten, ihr geld sowieso günstig im ausland bunkern, es ist quasi ein nicht endener teufelskreislauf.
und wir alle müssen dafür haften, jeder einzelne arbeiter und arbeitgeber
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29. 02. 2008, 17:37 #10WandangGast
Re: Finanzbehörden überprüfen 100.000 Webseiten täglich
tja traurig aber wahr. man kämpft quasi ums überleben
Zitat von franz86

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