Einfache Faustregel: Je größer der Zoom- bzw. Brennweitenbereich, desto schlechter werden Abbildungsschärfe, Lichtstärke und Fertigungsqualität. Am besten sind Festbrennweiten, dafür hat man aber extrem viel zu schleppen und mehr zu bezahlen.
Der beste Kompromiss ist meist: 1 Normalbrennweite 50mm mit hoher Lichtstärke, 1 Standard-Zoom (ca. 24-70mm bei KB) und ein leichtes Tele-Zoom (70-200mm KB). Tele-Zooms mit noch längeren Brennweiten (300mm und mehr) haben im extremen Telebereich oft eine wirklich beschissene Schärfe und starke Farbquerfehler (einfarbige Säume an Motivkanten). Außerdem sind die bei 300mm meist sehr lichtschwach (5,6 bis 6,3), so dass man oft Schwierigkeiten hat, genügend kurze Belichtungszeiten für unverwackelte Freihand-Shots zu erreichen. Für das gleiche Geld also lieber ein besseres bis 200mm als ein schlechteres bis 300mm.
Habe vor einiger Zeit mal 2 neuere Olympus-Objektive an einer E1 getestet und fand sowohl Bildschärfe als auch Bauqualität ziemlich gut:
- Zuiko Digital 14-54 mm 1:2,8-1:3,5 und
- Zuiko Digital 50-200 mm 1:2,8-3,5.