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Moderator
Registrierungsdatum: Jun 2007
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Zitat:
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Zitat von torify
Mglw. wird das Konzept der eigenen offenen Beziehung von den meisten Menschen nicht hinreichend durchdacht, konsequent verwirklicht, so wie mit dem/den jeweiligen Partner(n) besprochen und wirkt deshalb destruktiv. Wie ich dem entsprechenden Wiki-Artikel entnehmen konnte, erfordert eine polyamoroese Beziehung ein hoechstmasz an Kommunikation, Respekt, Vertrauen, Ehrlichkeit und Hingabe ggue. dem/den Partner(n). Den/die Partner einfach im Stich zu lassen, wenn dieser/diese Eifersucht empfindet/empfinden ist verantwortungslos und verstoesst zudem gegen die eigenen polyamoroesen Ideale.
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Auch wenn all dies Angesprochene verwirklicht wird - eine offene Beziehung bleibt immer noch für jeden tief empfindenden Menschen eine Qual. Das Angesprochene schreibt sich schön und gibt demjenigen nette, warme Hoffnung, der mit einer polywieauchimmer Beziehung liebäugelt, ein feuchter Traum der Hippie-Zeit und für so viele wurde es zur Folter - aber auch das Angesprochene wird zu nichts Nütze sein, die Katastrophe kommt dennoch
Meine persönliche Konklusion: Solche Beziehungen sind tiefempfindenden Menschen nicht möglich. Dagegen steht nämlich einfach das Mysterium der Liebe an sich. Sie scheint nur in der Treue wirklich zu gedeihen.
Weniger empfindungstiefen Menschen aber, oder vor allem jenen, welchen Sexualität eindeutig vor der Emotion rangiert (gibt es oft, und soll hier nicht verurteilt werden, gibt eben solche und solche) - oder schlimmstenfalls ihren Partner für das eigene Glück zahlen lassen fahren sicherlich gut damit.
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13. 02. 2008, 03:26
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#26
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2007
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Ich schliesse mich meinem Vorredner an.
Eine offene Beziehung kann man nur führen wenn man:
- In der Lage ist im Raum zu sein wenn der Partner mit einem dritten Sex hat.
- Sich vorstellen kann, dass der Partner (unabgesprochen) gerade Sex mit einem beliebig anderen Menschen (auch Freunden) hat.
- Der Partner alle anderen Arten von Unternehmen unabgesprochen machen gerade macht.
Wobei ich in diesem Fall aus meiner Sicht nicht nicht von einem Partner reden könnte.
Grüße
Dreystein
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13. 02. 2008, 08:06
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#27
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2008
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Zitat:
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Zitat von Grey Hawk
Auch wenn all dies Angesprochene verwirklicht wird - eine offene Beziehung bleibt immer noch für jeden tief empfindenden Menschen eine Qual. Das Angesprochene schreibt sich schön und gibt demjenigen nette, warme Hoffnung, der mit einer polywieauchimmer Beziehung liebäugelt, ein feuchter Traum der Hippie-Zeit und für so viele wurde es zur Folter - aber auch das Angesprochene wird zu nichts Nütze sein, die Katastrophe kommt dennoch
Meine persönliche Konklusion: Solche Beziehungen sind tiefempfindenden Menschen nicht möglich. Dagegen steht nämlich einfach das Mysterium der Liebe an sich. Sie scheint nur in der Treue wirklich zu gedeihen.
Weniger empfindungstiefen Menschen aber, oder vor allem jenen, welchen Sexualität eindeutig vor der Emotion rangiert (gibt es oft, und soll hier nicht verurteilt werden, gibt eben solche und solche) - oder schlimmstenfalls ihren Partner für das eigene Glück zahlen lassen fahren sicherlich gut damit.
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Lieber Grey Hawk,
ich denke da machen sich es die monogam Liebenden und Lebenden Menschen es sich etwas zu einfach...du sprichst indirekt diesen Menschen, die in polyamoroesen Beziehungen leben ab, für ihren Partner echte Liebe zu empfinden...ich finde es etwas sehr weit hergeholt, echte Liebe von sexueller Treue abhängig zu machen...gerade in der heutigen Zeit.
Heut zu tage wird doch fast nur noch die serielle Monogamie gelebt...meiner Meinung nach hat dies nichts mit der echten Liebe zu tun, denn Echte Liebe sollten wir eigentlich nur zu einem Menschen empfinden
Gruß Petra
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13. 02. 2008, 08:34
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#28
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Biest!
Registrierungsdatum: Aug 2005
Ort: Nagual
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Zitat:
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Zitat von Grey Hawk
Auch wenn all dies Angesprochene verwirklicht wird - eine offene Beziehung bleibt immer noch für jeden tief empfindenden Menschen eine Qual. Das Angesprochene schreibt sich schön und gibt demjenigen nette, warme Hoffnung, der mit einer polywieauchimmer Beziehung liebäugelt, ein feuchter Traum der Hippie-Zeit und für so viele wurde es zur Folter - aber auch das Angesprochene wird zu nichts Nütze sein, die Katastrophe kommt dennoch
Meine persönliche Konklusion: Solche Beziehungen sind tiefempfindenden Menschen nicht möglich. Dagegen steht nämlich einfach das Mysterium der Liebe an sich. Sie scheint nur in der Treue wirklich zu gedeihen.
Weniger empfindungstiefen Menschen aber, oder vor allem jenen, welchen Sexualität eindeutig vor der Emotion rangiert (gibt es oft, und soll hier nicht verurteilt werden, gibt eben solche und solche) - oder schlimmstenfalls ihren Partner für das eigene Glück zahlen lassen fahren sicherlich gut damit.
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Ich finde, daß Du da zu sehr von Deinem eigenen Standpunkt aus urteilst... wenn man eine solche Form der Beziehung leben will, setzt es zum einen voraus, daß beide daran Interesse haben, wenn einer damit Probleme hat, ist sowas natürlich zum scheitern verurteilt.
Zum Anderen: wenn man Liebe mal völlig von Besitzansprüchen und eigenen Ängsten ablöst, bleibt nur noch die Liebe übrig und die fragt nicht, sie hält nicht fest sondern sie liebt einfach.
Ist natürlich nicht leicht, und ich weiß nicht, ob ich das wirklich so könnte, aber ich sehe es schon so, daß ich meinem Partner letztlich jede Form der zu erfahrenden Liebe gönnen würde.
Zumindest ist es für mich ein Unterschied, ob mein Partner heimlich fremdgeht und sich mit irgendwelchen Weibern das holt, was er sich bei mir nicht traut auszusprechen, was auch wieder ein Zeichen dafür wäre, daß zwischen uns was falsch läuft; oder ob es auch mal Menschen gibt, die ihn einfach sehr tief berühren. Ich fände es egoistisch, da auf den Putz zu hauen und zu fordern, den Austausch, wie auch immer er geartet sein würde (muß ja nichtmal sexuell sein) zu unterbinden.
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13. 02. 2008, 09:31
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#29
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wartet auf Gummibärchen
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Zitat:
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Zitat von XxKillingJokexX
sie hat zwar noch gefühle für mich etc...aber sie wäre jetzt ein sehr offener mensch und ne offene beziehung in der man sich ein ab und zu mal sieht und so.....und auch sex und so könnte man hin und wieder falls es dazu kommt....
...die ersten gedanken die mir durch den kopf geschossen sidn waren sowas richtung schlampe....
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Also für mich käme eine offene Beziehung nicht in Frage, aber mit Schlampe hat das nichts zu tun. Sie will sich scheinbar nicht fest binden. Das ist ihre Entscheidung. Besser, sie sagt ehrlich, dass sie etwas lockeres will, als dass ihr es versucht und sie betrügt dich dauernd, oder?
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13. 02. 2008, 10:15
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#30
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Moderator
Registrierungsdatum: Jun 2007
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Zitat:
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Zitat von herbstzeitlose
ich denke da machen sich es die monogam Liebenden und Lebenden Menschen es sich etwas zu einfach...du sprichst indirekt diesen Menschen, die in polyamoroesen Beziehungen leben ab, für ihren Partner echte Liebe zu empfinden...ich finde es etwas sehr weit hergeholt, echte Liebe von sexueller Treue abhängig zu machen...gerade in der heutigen Zeit.
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Ich habe nicht gesagt, dass diese Menschen nicht lieben. Aber in der Tiefe ihrer Liebe (dem emotionalen Aspekt) liegt immer ein Unterschied - oder aber in der generellen Tiefe ihrer Emotionen liegt ein Unterschied zu jenen, die ihren Partner nicht teilen möchten.
Je tiefer ein Liebesempfinden auf der emotionalen Ebene, desto mehr hat es die Eigenschaft sich auf ein bestimmtes Objekt ausschließlich zu konzentrieren.
Es ist doch so logisch und nachvollziehbar: Je intensiver die emotionale Qualtität in einer Beziehung, desto höher der Stellenwert, den Treue einnimmt.
Je höher hingegen der physische oder der geistige Aspekt einer Beziehung, desto variabler ist der Stellenwert, den Treue herkömmlicher Art einnimmt.
Ansonsten würden so viele nicht erst nach einigen Jahren Beziehung an poly-fun denken, sondern bereits in der Phase der anfängliche heftigen Verliebtheit. Ansonsten wären es nicht gerade ältere udn reifere Paare, die vermehrt Swinger-Clubs besuchen oder dem Poly frönen, sondern auch die meisten junge Paare.
Im fortgeschrittenen Alter verstärkt sich der geistige Aspekt in den eigenen Beziehungen, in der Jugend ist der emotionale Aspekt am Höchsten.
So entwickelt sich oft erst im Alter die notwendige Toleranz zur offenen Beziehungen. Dasselbe geschieht meist auch, je länger eine Beziehung dauert: Der emotionale Aspekt geht zurück, der geistige verstärkt sich. Manche aber behalten ein Leben lang den emotionalen Schwerpunkt in der Liebesbeziehung, und werden diese Toleranz deshalb nie entwickeln. Man kann weniger wählen, welchen Schwerpunkt man höher stellt, es ist eine vor allem eine Charakter- und Temperamentssache.
Menschen haben hier einen verschiedenen Schwerpunkt.
Der Emotions- und Empfindungsmensch wird den emotionalen Standpunkt vorne an stellen, der Kopfmensch den geistigen, und der eher sinnesfreudig orientierte Mensch den sexuellen. Jeder stellt eine Mischung dar, aber ein Schwerpunkt überwiegt immer, bei jedem.
Es wird auch z.B. keinen "PickUppah" geben, der so redet wie er redet - und gleichzeitig ein Mensch mit emotionalem Schwerpunkt ist. Es sind meistens Menschen mit physischen oder geistigen Schwerpunkten.
Jetzt bin ich einer, der charakterlich den geistigen Standpunkt bzw. Ansatz der Liebe fast gleich mit dem emotionalen stellt. Und deshalb mein Umweg von über 10 Jahren, durch mehrere solcher Beziehungen. Ich wollte nicht aufgeben, an die Verwirklichung der schönen Worte und Ideen zu glauben, die ihr noch postuliert.
Ich selber habe für mich allerdings begriffen (und das unterstreicht mir persönlich meine Behauptung, dass je tiefer das emotionale Liebesempfinden ist, desto höher der Stellenwert der Treue ist): Dass ich eine solche Beziehung wie sie notwendig wäre um eine offene Gemeinschaft zu führen gar nicht wollen würde: Sie wäre mir emotional zu unintensiv.
Emotionalität = immer auch Romantik. Je stärker die emotionale Ebene, desto stärker stets und immer auch automatisch der Sinn für Romantik, Vertrautheit, Sicherheit, Geborgenheit.
Alles geht stets auf Kosten von Gegensätzlichem. Und so wie ein Mensch nicht zugleich risikofreudig, durchsetzungsfreudig und temperamentvoll UND ZUGLEICH aber auch empfindsam, rücksichtsvoll und hingebend sein kann - so muss man einfach auch wählen, welcher Liebesschwerpunkt einem der Wichtigere ist.
Ich für mich habe letztlich entschieden, was mir wichtiger ist: Die Romantik, das Herzempfinden, das Mysterium.
Zitat:
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Zum Anderen: wenn man Liebe mal völlig von Besitzansprüchen und eigenen Ängsten ablöst, bleibt nur noch die Liebe übrig und die fragt nicht, sie hält nicht fest sondern sie liebt einfach.
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Das klint sehr schön und ideal - und so habe ich auch einmal formuliert, aber ich selbst habe dann durch 10 Jahre praktische Erfahrung und mehrere offene Beziehungen die Erkenntnis gewinnen müssen, dass es einfach nur Ideale sind, also unter bestimmten Umständen nicht funktionieren. Das sind dann einfach die Konzessionen an die Wirklichkeit..
Meine aktuelle Antwort wäre daher:
Wenn man Liebe mal völlig von Besitzansprüchen und eigenen Ängsten ablöst, bleibt keine Liebe zurück, sondern Freundschaft. Jetzt überspitzt formuliert. Aber "Besitzansprüche" (ich habe früher auch gerne "Bedürfnis nach Intimität" mit dem Begriff "Besitzanspruch" schlecht geredet, wie seltsamerweise alle Poly-Fans argumentieren, ich auch einst) werden stets mit einer tiefen Emotionalität einhergehen. Immer.
Dass Liebe nicht fragt und nicht fest hält, das ist doch gar nicht wahr, so modern-romantisch das auch klingen mag. Spirituelle Liebe hält nicht fest. Geistige Liebe (Freundschaft) hält nicht fest. Der emotionale Aspekt aber, die romantische Liebe, möchte immer festhalten - und sie tut es, und sie wird es immer tun. Es ist ihre Natur.
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13. 02. 2008, 13:47
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#31
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Slacker
Registrierungsdatum: Apr 2007
Beiträge: 258
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Zitat:
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Zitat von Grey Hawk
Auch wenn all dies Angesprochene verwirklicht wird - eine offene Beziehung bleibt immer noch für jeden tief empfindenden Menschen eine Qual.
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Denk ich nicht. Es ist vielmehr eine Frage der Konditionierung als der Sensibilitaet. Erlerntes Verhalten kann man wieder verlernen. Wie schon gesagt: Offenheit sowie Vertrauen & Kommunikation ist fuer funktionierende Polyamory eine Notwendigkeit.
Mich wuerde aber mal interessieren, was deine Erfahrungen mit polyamoroesen Beziehungen beinhalten. Dazu erstmal paar grundlegende Fragen: Wie war dein/ihr Reifegrad? Wie war die Beziehung aufgebaut, also wie wurde miteinander i. d. Hauptbeziehung und wie i. d. Nebenbeziehung umgegangen, welche Probleme traten auf und wie wurden diese geloest (Eifersucht), welche Vereinbarungen wurden getroffen? Mehr faellt mir momentan nicht ein.
Zitat:
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Zitat von dreystein
In der Lage ist im Raum zu sein wenn der Partner mit einem dritten Sex hat.
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Ich finde die Vorstellung, dass mein Hauptpartner mit anderen Menschen (sex. und/oder emot.) Erfahrung sammelt und diese Erfahrung dann in unsere Hauptbeziehung einfliessen laesst, hocherotisch.
Zitat:
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Sich vorstellen kann, dass der Partner (unabgesprochen) gerade Sex mit einem beliebig anderen Menschen (auch Freunden) hat.
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Wenn nicht ausfuehrlich miteinander kommunizert wird und Absprachen nicht eingehalten werden (z.B. keine Liebesbeziehungen zu den Freunden des Partners), dann funktioniert Polyamory auch nicht.
Zitat:
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Zitat von herbstzeitlose4
Echte Liebe sollten wir eigentlich nur zu einem Menschen empfinden
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Ironie?
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13. 02. 2008, 17:06
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#32
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2008
Beiträge: 114
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Nein, das war mein voller Ernst  ich glaube es gibt nur eine wahre, echte Liebe in unserem Leben....
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14. 02. 2008, 08:31
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#33
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2008
Beiträge: 114
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Lieber Grey Hawk,
langsam beginne ich zu verstehen was du meinst...
im Grunde meinen wir ungefähr das gleiche  einige Menschen halten sich an diese romantische Liebe fest...diese emotionale Liebe, die nur das ausschließliche kennt...
Was meinst du, warum du Polyamore nicht leben konntest? Obwohl zehn Jahre ist ja schon eine ziemlich lange Zeit, die du es gelebt hast....und du hast wirklich zehn Jahre gebraucht um festzustellen, dass du nicht der Mensch bist der es leben kann?
Mit lieben Gruß
Petra
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14. 02. 2008, 08:39
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#34
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2006
Beiträge: 189
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Mach doch die offene BEziehung mit entweder klapt es oder es klapt nicht :S
Man^^ ist doch genial ist ja fast sowas wie ne Sex beziehung! Ich würde es machen und früher oder später seid ihr Fest zusammen oder halt getrennt!
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14. 02. 2008, 15:11
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#35
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Moderator
Registrierungsdatum: Jun 2007
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Zitat:
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Zitat von torify
Denk ich nicht. Es ist vielmehr eine Frage der Konditionierung als der Sensibilitaet. Erlerntes Verhalten kann man wieder verlernen.
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DENKST Du das - oder WEIßT Du das?
Denn auch dieser Satz ist einer jener typischen rein theoretischen Floskeln, die man heute überall hört, und an welchen sich die kleinen Hoffnungen des Bürgers nach grenzenlosem Amorismus hochziehen und die ich früher auch gebraucht habe oder hätte.
Alles was das Thema offene Beziehungen und freie Liebe betrifft, läßt sich einfach nicht in der Theorie diskutieren. Man muss es praktisch erlebt haben, damit sich viele Sätze die vorher schön und vernünftig klingen schließlich im Lichte der erlebten Realität zurechtstutzen und demütig abschmirgeln.
Außerdem bleibt es Dir einerlei, ob es eine Frage der Konditionierung oder der Sensibilität ist: Denn auch wenn Ersteres zutrifft, hast Du keine Chance es zu ändern. Aber jetzt kommt natürlich die zweite Gedankenfalle: "Aber sicher können wir unsere Konditionierungen ändern!". Jaja, natürlich  Selbst wer die dazu notwendige immens hohe Willenskraft und ausdauer hätte, sollte sich überlegen, dass dies ein Djihad würde - ein heiliger Krieg gegen sich selbst, eine jahrelange Charakterbemühung. Und auf solchen Wegen liegt nur für denjenigen Glück, der sein Glück in der Anstrengung und Selbstüberwindung findet - wer aber das Glück in der Liebe sucht, der kann sein Glück logischerweise erst nach Vollendung dieser Umkonditionierung finden. Und dann muss er sich fragen, ob sich dieser jahrelange mühsame Umweg lohnt.
Zitat:
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Mich wuerde aber mal interessieren, was deine Erfahrungen mit polyamoroesen Beziehungen beinhalten. Dazu erstmal paar grundlegende Fragen: Wie war dein/ihr Reifegrad? Wie war die Beziehung aufgebaut, also wie wurde miteinander i. d. Hauptbeziehung und wie i. d. Nebenbeziehung umgegangen, welche Probleme traten auf und wie wurden diese geloest (Eifersucht), welche Vereinbarungen wurden getroffen?
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Alle diese Fragen spielen keine Rolle, Torify, denn: Wenn jemand den Charakter dazu hat, dann kann er offene Beziehungen sowieso ohne Probleme umsetzen, ungeachtet dieser Eigenschaften. ODER wenn zwei sich treffen, die VON ANFANG an zueinander entsprechend empfinden (also eine weniger emotional intensive als eher geistig gleichschwingende Zuneigung). Dann geht das sicherlich problemlos.
Falls aber nicht, erst dann kommen immer diese Fragen ins Spiel, als Ausdruck des verzweifelten Bemühens von Menschen, die im Grunde gar charakterlich gar nicht zu so etwas geeignet sind, oder einer emotionalen Beziehung in welcher so eine Umstellung einfach nicht möglich sein wird - aber man das erträumte Endergebnis dennoch möchte.
Ich hatte mit 14-16 die erfolgreichsten Mehrfachbeziehungen. Du siehst, da spielt Reife keine Rolle. Es funktionierte da nur, weil meine These eben stimmt: Es funktioniert eben dann, solange die emotionale Ebene einen niedrigeren Stellenwert als die physische oder die geistige Ebene haben - in meinem Jugend-Beispiel deshalb, da die Emotionen noch nicht ausgereift waren.
Zitat:
Wenn nicht ausfuehrlich miteinander kommunizert wird und Absprachen nicht eingehalten werden (z.B. keine Liebesbeziehungen zu den Freunden des Partners), dann funktioniert Polyamory auch nicht.
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Torify, Du bestätigst indirekt meine These, ohne dass es Dir selber auffällt
Du schreibst hier, und auch Deine obigen Fragen zielen auf dasselbe ab (Reife, Kommunikation, Umgang): Auf Wichtigkeit & Dominanz der geistigen Ebene (Einstellungen, Sprache, Kommunikation, Problemlösungen, Vereinbarungen).
All diese Dinge betreffen nur die geistige Ebene! Die Emotionale spricht aber eine ganz andere Sprache.
Hat nun die geistige Ebene bei einem Menschen ihren Stellenwert über der Emotionalen kann er auch so handeln, wie Du es beschreibst.
Für einen emotionalen Menschen aber bieten sie keine Lösung. Die Emotionen sprechen eine ganz andere Sprache: Da hilft keien Einstellung, keine Vereinbarung, keine Sprache, sie alle verändern nicht die Wirklichkeit der Emotionen.
Die Dominanz der geistigen Ebene ist aber nur gebeben, wenn wir entweder keinen emotionalen Charakter besitzen, ODER aber die Liebe zum Partner nicht tief emotional ist ODER eine Beziehung sich im Laufe vieler Jahre eher zu geistiger Gleichschwingung und einer Beziehung stark freundschaftlichen Untertons hin entwickelt hat.
Auch Du schreibst ständig nur von den geistigen Komponenten, da Du Dich gerade noch auf der geistigen Ebene des Problems befindest, auf der theoretischen, da Du offene Beziehungen sehr wahrscheinlich selber noch nicht erlebt hast. Deshalb fehlt Dir der emotionale Input dazu, die rein irrationale emotionale Erkenntnis. So redet es sich natürlich leicht, unter Ausklammerung dieser emotionalen Ebene.
Verstehst Du was ich meine? Du bestätigst mich ja indirekt. Eine offene Beziehung funktioniert eben nur auf der geistigen (und daher auch der schön theoretischen!) oder der sinnlichen Ebene, nicht aber auf der Emotionalen, sobald wirklich tiefe Emotionen im Spiel sind. Oder solange man alles schön geistig (=auch theoretisch) sieht und sich zurecht legt.
Zitat:
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Zitat von Herbstzeitlose
im Grunde meinen wir ungefähr das gleiche einige Menschen halten sich an diese romantische Liebe fest...
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Ich würde das nicht "festhalten" nennen. Das impliziert nämlich schon wieder dieses "Hach, laßt Euch doch alle frei, laßt uns Orgien feiern". Im Gegenteil, ich halte die romantische, treue Liebe für eine der höchsten Errungenschaften der Menschheit. Sie konnte sich erst wirklich zu ihren Höhen hinauf schwingen, als der Mensch lernte sich von seinem kriegerischen oder lustbetonten Dasein emotional weiter zu entwickeln. Die Poesie ist deshalb so eng verwandt mit ihr. Auch läßt das Ideal und auch die Fähigkeit und das Gebot zur romantischen Treue zu übermenschlichen Leistungen aufschwingen: Indem ein Mensch sogar fähig wird, sein Leben für das eines anderen zu geben.
Natürlich gilt dasselbe auch für den kriegerischen Weg, auch er inspiriert zu übermenschlichen Leistungen, aber der Weg der treuen und romantischen Liebe ist wohl das reinste Gegengewicht zu ihm.
Es war der Weg der Menschheit der letzten 2000 Jahre, als der Weg der Liebe den Weg des Kriegertums ablöste, jetzt wird es der Weg sein, Liebe zu durchgeistigen. Aber kein vergangener Weg wird jemals ungültig, sie alle sind verschiedene Mysterien die stets ihre Gültigkeit bewahren.
Dennoch werden sich deshalb natürlich in den kommenden Jahrzehnten und Jahrhunderten sicherlich verstärkt Mehrfachbeziehungen und offene Beziehungen durchsetzen. D.h. dass die emotionale Intensität der Beziehungen wahrscheinlich abnehmen wird, zugunsten einer verstärkten Geistigkeit der Verbindung. Auch die Annäherung der Geschlechter bis hin zur seltsamen modernen Androgynität geht ja in diese Richtung.
Aber keine dieser Wege hat eben eine Vorrangstellung gegenüber den anderen, meine ich - man muss nur durch echte Selbsterkennntis feststellen, welcher der geeignete für einen selber ist!
Apropos Romantik: Ist es nicht eine schöne romantische Vorstellung, wie man mit einem hochheiligen und feierlichem Liebesversprechen, einer Rose in der Hand und unterm Sternenhimmel zuerst zu einem hinläuft - und 1 Stunde später dieselbe Prozedur mit einem oder zwei weiteren anderen durchführt?
Nein. Irgendwie nicht. Also passt da da wohl irgendetwas nicht - wirkliche, tiefemotionale Liebe und Mehrfachbeziehungen scheinen miteinander nicht glaubwürdig
Zitat:
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Zitat von escasoul
Mach doch die offene BEziehung mit entweder klapt es oder es klapt nicht :S
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Verschweige Dir nicht die möglichen Kosten eines in der Realität gegangenen Weges: Nämlich Schmerz, Verlust und Narben.
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14. 02. 2008, 16:06
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#36
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2008
Beiträge: 114
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Es kann schon sein das einige die Liebe mehr emotional empfinden, als einige andere....allerdings kann ich es mir immer noch nicht vorstellen...
was ich glaube ist, dass einiges vielleicht in unserer Erziehung begründet ist...
aber es muß doch möglich sein über andere Beziehungsformen nachzudenken, wenn wir heute uns mal umsehen, dort wird jede dritte Ehe geschieden....woran mag das liegen? dann wird serielle Monogamie gelebt....und von Lebensabschnittspartner gesprochen, dort kann ich auch nichts romantisches sehen, und bestimmt auch keine Liebe.
es werden heimliche Liebesbeziehungen gelebt...und das sind nicht wenige die es tun...über jahre hinweg, und der Partner wird belogen und betrogen, er kann keine Entscheidung treffen, weil er eben nichts davon weiß....
vielleicht wäre eine gesunde Mischung zwischen geistiger und emotionaler Liebe das beste
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14. 02. 2008, 20:24
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#37
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Moderator
Registrierungsdatum: Jun 2007
Beiträge: 957
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Zitat:
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Zitat von herbstzeitlose4
vielleicht wäre eine gesunde Mischung zwischen geistiger und emotionaler Liebe das beste 
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Am besten wäre sicherlich, denke ich, eine Mischung aus sinnlicher, emotionaler und geistiger Liebe, so dass alle Ebenen eines Menschen Erfüllung finden. Oft resultiert die Suche nach weiteren Beziehungen ja erst aus der Unerfülltheit auf einer dieser drei Ebenen.
Zitat:
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aber es muß doch möglich sein über andere Beziehungsformen nachzudenken, wenn wir heute uns mal umsehen, dort wird jede dritte Ehe geschieden....woran mag das liegen?
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Ich glaube nicht, dass die Beziehungsform hier das Ausschlaggebende ist - sondern wir selbst.
Ich glaube, dass soviele Beziehungen zerbrechen ist ein Resultat dessen, dass es den Menschen an Selbsterkenntnis oder dem Willen zur Selbsterkenntnis und zur Selbstentwicklung fehlt, bzw. Schwierigkeiten in der Beziehungen konstruktiv zu lösen.
Eine rechte Selbsterkenntnis beinhaltet für mich auch die richtige Partnerwahl.
Auch eventueller Egoismus ist heutzutage noch weit mehr schuld als irgendeine Beziehungsform, meine ich.
Die Änderung der Beziehungsform hat doch nur dann Relevanz, wenn man sich von vornherein einen Partner gewählt hat, mit welchem eine gegenseitige Erfüllung in allen drei Ebenen nicht gewährleistet ist, oder andere Umstände dies ergeben - erst dann entwickelt sich ein Defizit und man möchte über eine Änderung der Beziehungsform nachdenken.
Lustigerweise muss man das auch mal anders herum betrachten: Wären offene oder Mehrfachbeziehungen heute das Übliche, würde man ganz sicher das Phänomen beobachten, dass Menschen darüber maulen, und sich endlich nach monogamen Beziehungen sehnen!
Jeder würde sicherlich einige Mehrfachbeziehungen durchlaufen, und sobald er sich ausgetobt hat irgendwann einen Partner finden, mit dem er sich nach einer monogamen Beziehung sehnt...
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14. 02. 2008, 21:44
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#38
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Geisterfahrer
Registrierungsdatum: Apr 2006
Ort: südlich des Nordpols
Beiträge: 2.162
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Hallo TS
Ich mach mal einen völlig tollpatschigen Beitrag.
Könntest du eine offene Beziehung akzeptieren, könntest du ihr treu sein und sie dir auch.
Aber so wie du denkst, kommt ihr einfach auf keinen Nenner.
Sie sollte sich für dich verbiegen - aber du machst gleichzeitig auch keine Anstalten, dies für sie zu tun.
Ist schon fast ein kleiner Machtkampf. Vielleicht hat sie darauf auch kein Bock.
Gruss jomsn
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14. 02. 2008, 22:09
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#39
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Verhindert VDS! JETZT!
Registrierungsdatum: Jan 2007
Ort: Berlin
Beiträge: 473
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Zitat:
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Zitat von Grey Hawk
Wenn ich mich irre, korrigiere mich bitte: Aber so redet zumeist (nicht immer) nur der Theoretiker. Ich habe das alles praktisch versucht und erlebt (Beziehungsmäßig, nicht sexuell, so schlimm bin ich auch wieder nicht  ) - und rate dringendst jedem einigermaß tief empfindenen davon ab. Dringendst.
Das ist nur etwas für Leute (und die gibt es ja auch), die weniger sensibel oder tiefempfindend sind, auf alle anderen Menschen und Beziehungen wirken solche Modelle auf allen Seiten zerstörerisch.
Es ist das richtige für ein Pärchen, dessen Beziehung ohnehin ausgelutscht wäre, würde man nicht aus Bequemlichkeit zusammenbleiben und seinen Sex fortan gemeinsam suchen, oder für Leute, die ohnehin nicht gerade die intensivsten Beziehungsmenschen sind.
Ansonsten aber rate ich zum monogamen Weg intensivierter Intimität durch Treue.
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Also ich leb das schon 4 Jahre und klappt ganz gut :-)
/v
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15. 02. 2008, 12:08
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#40
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Moderator
Registrierungsdatum: Jun 2007
Beiträge: 957
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Zitat:
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Also ich leb das schon 4 Jahre und klappt ganz gut :-)
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Aus reiner Interesse, mit derselben Partnerin oder ganz allgemein?
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15. 02. 2008, 13:02
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#41
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Schlimmer Finger
Registrierungsdatum: Sep 2006
Beiträge: 1.063
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Re: Offene Beziehung? Öhm wie jetzt -.-
Ob offen oder fest. Alles steht und fällt mit der Aufrichtigkeit. Der Begriff "offene" Beziehung ist nicht so ernst zu nehmen. Eine Beziehung definiert sich immer wieder neu und sollte nie betitelt (relativiert) und hingenommen sein. Dann ist sie schon zum Scheitern verurteilt.
Wie in der Partnerschaft zweier Individuen dann noch Treue definiert ist ist auch wieder ein ganz anderes Paar Schuhe. Sie meint damit klarzukommen, bitteschön. Du hast die Chance es selber zu testen ;-). Bleib entspannt Ihr gegenüber und genieß diese Freiheit mit einer Portion Ehrlichkeit (die sie auch an den Tag legt und daher verdient), dann richtet es sich von ganz allein.
Aus meinen anfänglich offenen Beziehungen wurden schnell sehr feste Bindungen. Ob man wirklich passen könnte stellt man doch sowieso erst lange lange nach den ersten Gehversuchen fest.
Ich bin auch verfechter von geistiger Monogamie, wenn sie beidseitig und absolut ehrlich ist. Alles körperliche ist definitionssache von Treue und Charakter der Partner, aber dazu schreib ich hier sicher nix.
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16. 02. 2008, 20:02
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#42
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Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 07:27 Uhr.
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