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  1. #1
    gulli:News Redaktion Avatar von gullinews
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    Standard Arbeitslosigkeit: Lieber cyberkriminell statt arm

    Hohe Internetnutzung und wenig Arbeitsplätze: eine gefährliche Kombination, sagen die Securityexperten von F-Secure. Internetkriminalität verlagere sich Studien zufolge stärker in asiatische und afrikanische Staaten. Der Grund: die wachsende Zahl von Netzzugängen und kompetenten Netz- und IT-Nutzern, denen kein IT-Arbeitsmarkt offensteht. Die Alternative sei die Kriminalität.


    "Brasilien etwa hat heute bereits über zwei Millionen Internetnutzer. Zeitgleich hat seit 2003 die Internet-Kriminalität in Brasilien, China und den früheren Mitgliedstaaten der Sowjetunion dramatisch zugenommen",
    so F-Secure-Analyst Hyppönen. Netzzugang, steigende Expertise bei den Usern, aber keine Chancen am IT-Arbeitsmarkt bei ansonsten hoher Arbeitslosigkeit treibe die Menschen in die Cyber-Kriminalität.
    Bzw. in die "Hackerlaufbahn",

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  2. #2
    Mitglied Avatar von Loddafnir
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    Standard Re: Arbeitslosigkeit: Lieber cyberkriminell statt arm

    Einfache Lösung: Arbeitslose bekommen keinen Internetzugang mehr!!

    Nein, das Phänomen ist doch auch von der "herkömmlichen" Kriminalität bekannt.
    Wenn Jugendliche keine Ausbildungsplätze und/oder Jobs haben, lungern sie auf der Strasse rum, wissen nix mit sich anzufangen und verfallen verstärkt der Kriminalität.
    Nun verlagert sich dies halt ein wenig mehr ins Netz. Das bekommt man aber nur in den Griff, wenn man attraktive Freizeitangebote, gute Bildungsmöglichkeiten und Jobs für die Jugend schafft. Das ist, alles in allem, nichts neues. Leider fabriziert die Politik mal genau wieder das Gegenteil..

    Gruß
    Loddafnir

  3. #3
    Back In Black Avatar von Atheist-666
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    Standard Re: Arbeitslosigkeit: Lieber cyberkriminell statt arm

    Ist doch logisch das es soweit kommt. Wenn man nichts zu verlieren hat wird man leicht kriminell.

  4. #4
    Audiophil Avatar von corsab
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    Standard Re: Arbeitslosigkeit: Lieber cyberkriminell statt arm

    Ist doch nichts Neues, kein Job kein Geld. Und das mit der Kriminalität ist ja dann nicht nur im Internet so.

    corsab

  5. #5
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    Standard Re: Arbeitslosigkeit: Lieber cyberkriminell statt arm

    Vielleicht sollt man mal hinterfragen, warum manche keinen Job und keine Kohle haben.

  6. #6
    Mitglied Avatar von W.Tang
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    Standard Re: Arbeitslosigkeit: Lieber cyberkriminell statt arm

    Zitat Zitat von stonedboa28
    Vielleicht sollt man mal hinterfragen, warum manche keinen Job und keine Kohle haben.
    klär mich doch mal auf, du scheinst ja die Antwort zu haben?

  7. #7
    Mitglied Avatar von snuke1
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    Standard Re: Arbeitslosigkeit: Lieber cyberkriminell statt arm

    klar kriminell. Nur wenn sich das ins Internet verlagert, ist das eine ganz neue Situation, da sozusagen ein globaler Betrüger-Markt da ist...
    Fragt sich, was auf die Banken (onlinebanking) und Heimpcs etc noch alles zukommt...

  8. #8
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    Standard Re: Arbeitslosigkeit: Lieber cyberkriminell statt arm

    Wenn man nun aber davon ausgeht, dass eine noch so geniale Politik in manchen Ländern Afrikas oder Amerikas nicht in der Lage sein wird allen Arbeitslosen Jobs zu verschaffen, sollte man doch mal das System an sich in Frage stellen und ob es in eben jenem überhaupt möglich ist, jedem Einzelnen genügend Perspektiven zu geben, sodass sich Kriminalität füür den normaldenkenden nicht mehr rentiert.
    Vor allem in diesem Zusammenhang wäre es auch wichtig zu erfahren, was der Artikel unter Kriminlatität versteht:
    So ist Beispielsweise der Besuch bestimmter Internetseiten mit kritischen Inhaltensicherlich in Ländern wie China gesetzlich verboten. Solche Vergehen empfinde ich aber nciht als alarmierend bzw. sind nciht durch meine kriminalitätsdefinition gedeckt. Ähnlich verhält es sich hierbei bei Urheberrechtsverletzungen.

    Zum Schluss ncoh eine Anmerkung zum bereits mehrmals identifizierten Prozess Arm sein- perspektivlos sein- kriminell werden:
    Ich denke die Internetkriminalitöt hebt sich hierbei etwas von dem "normalen" Mechanismus ab, denn das Medium an sich ermöglicht dem Individuum ja eine subjektive Anonymität. Ebenso ist die Gefahr der man sich hierbei aussetzt auch eher gering, etwa im Gegensatz zu einem Banküberfall. Auch ist das Angebot reichhaltiger: Im realen Leben würde nchthinter jeder Ecke jemand lauern der mir zuschreit:" Hey ich kenn da so nen coolen ort der Warez xyz heißt, da kannst du sachen für umme kriegen die, du dir im laden nciht leisten kannst".

  9. #9

    Standard Re: Arbeitslosigkeit: Lieber cyberkriminell statt arm

    Zitat Zitat von W.Tang
    klär mich doch mal auf, du scheinst ja die Antwort zu haben?
    Naja, nimm z.b. mal die Behinderten. Da gehöre ich wegen eines fehlenden linken Arms auch zu. Nen Arbeitgeber, der 2 Arme hat, davon zu überzeugen, eine Arbeit die er 35 Jahre mit 2 Händen gemacht hat, das ich beispielsweise diese Arbeit mit 1 Hand genauso gut kann..... Das ist gar nicht einfach!!!

    Aber mein Motto sagt alles: Lieber Arm ab, als arm dran!
    Geändert von Hollii (15. 02. 2008 um 00:26 Uhr) Grund: bisserl was editiert..

  10. #10
    Ein Herz für Katzen Avatar von titus_shg
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    Standard Re: Arbeitslosigkeit: Lieber cyberkriminell statt arm

    Zitat Zitat von stonedboa28
    Vielleicht sollt man mal hinterfragen, warum manche keinen Job und keine Kohle haben.
    Genau.

    Das fragt sich die Politik ja auch ständig, zumal es hier von offenen, super bezahlten Stellen ja nur so wimmelt, und händeringend nach Arbeitskräften in allen Branchen gesucht wird, oder?

    Wie unter solchen Bedingungen jemand kriminell werden kann, verstehe ich auch nicht....



    MfG Andy

  11.  
     
     

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