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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 124
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Re: Obama oder Clinton?
@verifyme
Das ist auch nicht mein einziges Argument!
Mein lieber Scholli, du bist ja schlimmer als FoxNews beim zitieren.
Und doch spielt es natürlich eine wichtige Rolle in diesem Wahlkampf.
Argumente hin- oder her.
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18. 04. 2008, 22:39
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#301
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Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: Niederbayern
Beiträge: 3.137
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Re: Obama oder Clinton?
Zitat:
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Zitat von verifyme
Es gehört zum Wesen des Kapitalismus, daß sich die Einen eine Lobby leisten können und die Anderen nicht.
Und damit wären wir wiedermal bei der alles entscheidenden Systemfrage.
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Jeder Verein jede Bürgerbewegung ist eine Lobby - und ja die sind nicht an Kapitalistische Systeme gebunden. Die findest du in jedem System! Gegen Lobbyisten ist nicht zu sagen wenn alles transparent stattfindet. Lobbies sind elementarer Bestandteil einer Demokratie! Niemand würde auf die Idee kommen und Greenpace Lobbistentum zu unterstellen und doch tun sie genau das.
Dummposting von nakimushi gelöscht.
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18. 04. 2008, 22:49
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#302
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 16.677
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Re: Obama oder Clinton?
Das klingt wieder so schön demokratisch. Ist es aber nicht.
Es gibt Gruppen, die sich wegen Armut oder Krankheit keine Lobby leisten können und es gibt Lobbies, die es sich leisten können, den Herren Ministern kostenlos Mitarbeiter aus dem eigenen Hause zur Verfügung zu stellen.
Und transparent ist das Lobby-Unwesen schonmal gar nicht.
Wenn wir schon beginnen, uns die scheindemokratischen Institutionen selber schön zu reden, machen wir uns zu Mittätern an der Zerstörung der Demokratie.
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18. 04. 2008, 22:58
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#303
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Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: Niederbayern
Beiträge: 3.137
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Re: Obama oder Clinton?
Zitat:
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Zitat von verifyme
Das klingt wieder so schön demokratisch. Ist es aber nicht.
Es gibt Gruppen, die sich wegen Armut oder Krankheit keine Lobby leisten können und es gibt Lobbies, die es sich leisten können, den Herren Ministern kostenlos Mitarbeiter aus dem eigenen Hause zur Verfügung zu stellen.
Und transparent ist das Lobby-Unwesen schonmal gar nicht.
Wenn wir schon beginnen, uns die scheindemokratischen Institutionen selber schön zu reden, machen wir uns zu Mittätern an der Zerstörung der Demokratie.
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So global kann man das nicht sagen.
Es gibt viele Vereine und Organisationen die sich in D. um die Armen und Kranken kümmern. Wer einen Minister kostenlos Mitarbeiter zur Verfügung, das muss ganz offen und öffentlich gemacht werden. Eine Stammzellendiskussion überfordert jeden Abgeordneten dazu muss er auf Fachleute zurückgreifen. Die Entscheidung muss er selber fällen.
Hier wieder lobe ich mir das US System wo jeder jeden Cent den er als Einnahmen erzielte in Form einer testierten Bilanz veröffentlichen muss.
Mir scheint das hier gerne mit zweierlei Maß gemessen wird: Flughafenanwohner die gegen die Erweiterung einer Landebahn sind werden positiv bewertet - Der Flughafenbetreiber der eine Erweiterung wünscht wird mit der moralischen Keule bedacht. Dennoch sind beide Lobbyisten die ihren eigenen Vorteil im Auge haben!
EDIT: Weiteres rumgeheule von nakimushi gelöscht
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19. 04. 2008, 07:22
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#304
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 16.677
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Re: Obama oder Clinton?
Du stellt eine Situation dar, wie sie sein sollte aber nicht ist; jedenfalls nicht in Deutschland. Solange dieses Unwesen nicht demokratisiert ist, gibt es auch keinen Grund, es als demokratisch und "normal" hinzustellen.
Was den Flughafen betrifft, da handelt es sich schon eher um Widerstand und nicht um eine Lobby.
Es geht auch nicht nur um die Geldströme sondern um die besprochenen und verabredeten Inhalte.
Das System ist scheindemokratisch.
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19. 04. 2008, 14:19
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#305
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Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: Niederbayern
Beiträge: 3.137
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Re: Obama oder Clinton?
Zitat:
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Zitat von verifyme
Das System ist scheindemokratisch.
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Na sicher doch aber alles andere funktioniert eben nicht. Demokratie Pur gibt es nur auf dem Papier!
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19. 04. 2008, 18:21
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#306
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Freund der Sonne
Registrierungsdatum: Oct 2006
Ort: H€$$€N
Beiträge: 216
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Re: Obama oder Clinton?
Zitat:
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Zitat von Provokateur
Im Gegensatz zu dir finde ich Lobbyisten nicht negativ - was soll den daran schlimm sein wenn Interessenvertreter ihre Meinungen vortragen? Das erwarte ich sogar!
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Also bitte. Es heißt nicht umsonst Volksvertreter und nicht Industrievertreter. Wenn Abgeordnete und andere Politiker begünstigt werden (sei es durch finanzielle oder Sachzuwendungen) damit sie Politik im Sinne einer bestimmten Interessengruppe machen, dann wurde die Wahl des Volkes ad absurdum geführt, da die im Interesse des Volkes und nicht der stärksten Lobby entscheiden sollen.
Und die Lobby, von der ich hier spreche, sind nicht irgendwelche Bürgervereinigungen, sondern Angestellte von Großunternehmen, die die Politik zu Ungunsten der Bürger beeinflussen, solange sie einen Vorteil daraus ziehen,
Zitat:
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Zitat von VIPidentity
Mag sein das Obama tatsächlich ein guter Präsident sein wird, aber zur Zeit wirkt er auf mich viel zu populistisch.
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Clinton ist doch viel populistischer als Obama. Er sagt dass die weißen Kleinstädter frustriert sind und sich an Waffen und ihren Glauben klammern. Clinton widerspricht und nennt ihn elitär. Dass er recht hat ist wohl klar. Aber wer ist jetzt populistisch?
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20. 04. 2008, 16:12
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#307
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Lübeck
Beiträge: 3.263
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Re: Obama oder Clinton?
Ihr impliziert natürlich in den Begriff des Lobbyismus eine negative Seite hinein, auf die ihr euch konzentriert. Nämlich die, dass die Lobby grundsätzlich Großunternehmer sind, die Politiker durch finanzielle Mittel oder Sachzuwendungen dazu bringen, ihre Interessen zu vertreten. Dagegen wird Provokateur sicherlich etwas haben. Der Grundsatz des Lobbyismus ist jedoch vollkommen basisdemokratisch und gehört zu jeder Demokratie dazu.
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21. 04. 2008, 01:19
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#308
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 16.677
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Re: Obama oder Clinton?
Fein,
wenn es basisdemokratisch ist, dann können wir ja hoffen, demnächst die Protokolle der Sitzungen zwischen Politik und Lobby zu lesen.
Oder nicht?
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21. 04. 2008, 01:34
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#309
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Lübeck
Beiträge: 3.263
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Re: Obama oder Clinton?
Das wäre zumindest eine gute Sache. Genau genommen ist der Abgeordnete im Bundestag dem Volk keine direkte Rechenschaft für seine Entscheidungen schuldig, daher müsste man überprüfen, ob ein Delegierter die Gründe für seine Entscheidungen, eben diese Protokollo, vorlegen muss. Ich bin da momentan auf dem Thema nicht so bewandert, um das zu können. Das wäre doch aber mal eine gute Aufgabe für die ganzen "Verfassungs-Cracks" hier
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21. 04. 2008, 01:38
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#310
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 16.677
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Re: Obama oder Clinton?
Natürlich
können sie nach der gegenwärtigen Rechts- und Verfassungslage nicht gezwungen werden. Andererseits sollte jeder Volksvertreter selbst Wert darauf legen, daß er seine Entscheidungeprozesse öffentlich erklären kann.
Wenn er das nicht kann, macht er sich per se verdächtig.
Schließlich muß das Wahlvolk eine Möglichkeit haben, Wahlversprechen mit dem tatsächlichen Handeln zu vergleichen.
Wenn das nicht der Fall ist, können wir auch einen Foto-Wettbewerb machen oder ein DSDS-Casting.
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21. 04. 2008, 01:48
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#311
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Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: Niederbayern
Beiträge: 3.137
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Re: Obama oder Clinton?
Zitat:
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Zitat von verifyme
Natürlich
können sie nach der gegenwärtigen Rechts- und Verfassungslage nicht gezwungen werden. Andererseits sollte jeder Volksvertreter selbst Wert darauf legen, daß er seine Entscheidungeprozesse öffentlich erklären kann.
Wenn er das nicht kann, macht er sich per se verdächtig.
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Sicher, er ist ja bereits verdächtigt weil er Abgeordneter ist. Mann, in anderen Themen sprechen wir uns gegen den Generalverdacht aus und hier stellst du gleich alle Abgeordneten unter unter Manipulationsverdacht.
Zitat:
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Zitat von verifyme
Schließlich muß das Wahlvolk eine Möglichkeit haben, Wahlversprechen mit dem tatsächlichen Handeln zu vergleichen.
Wenn das nicht der Fall ist, können wir auch einen Foto-Wettbewerb machen oder ein DSDS-Casting.
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Quatsch. Der Abgeordnete ist seinem Gewissen verpflichtet und nicht dir und auch nicht dem "Wahlvolk". Schon gar nicht kann er für Wahlversprechen juristisch haftbar gemacht werden. Er wird eben nicht mehr gewählt und gut ist es. Soweit kommt es noch das wir nun noch eine Gesinnungspolizei einführen. Demokratie bedeutet eben auch das man mit Entscheidungen leben muss die EINEM persönlich nicht passen.
Wenn du das Ändern willst - gründe einen Lobbyistenverein und nimm Einfluss auf die laufende Politikprozesse.
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22. 04. 2008, 07:05
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#312
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Kiri Kiri Kiri!
Registrierungsdatum: Feb 2007
Beiträge: 75
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Re: Obama oder Clinton?
Lobbyismus an sich, also das bestimmte Interesssensgruppen Vertreter haben, die direkt mit Politikern in Kontakt stehen ist etwas gutes, natürlich. Aber das Problem dabei ist einfach, dass es ich möchte sagen in den meisten Fällen (zumindest in den USA) nicht um ein einfaches Meinungsvorbringen geht. Es geht viel mehr um ein Überzeugen mit Bestechung, um es direkt zu sagen. Es geht nicht um die Sache, es geht um den persönlichen Vorteil.
Dabei gibt es die "Standart-Buh-Männer" z.b. die Tabak-, Öl- oder Rüstungsindustrie, aber auch die nicht so bekannten Lobbys, wie zumbeispiel die von Airlines oder Anti-Waffen Lobby. Das ganze System an sich ist durch und durch komrumpiert worden, es wird zwar "oberflächig" (in den USA) bekämpft mit verschiedenen "Anti-Lobby-Gesetzen", allerdings nicht wirklich verboten oder hänliches. Wäre ja auch blöd von den Politikern ihre eigene Geldquelle abzuschneiden, wenn sie es nicht müssen.
Ich weiß, es klingt populistisch, aber es IST nunmal so. Und meiner Meinung nach sollten nicht die, die das meiste Geld haben das meiste sagen haben, sondern die, die die besten Ideen, die den meisten Leuten nützen haben.
Aber ich möchte was zum eigentlichem Thema sagen, denn ich interessiere mich extrem für den US-Wahlkampf und zwar folgendes:
Obama ist ein grundweg ehrlicher Mensch und ich bewundere das einfach. Seine Kampagne spielt nicht schmutzig, sie macht keine "negative-ads" wie die Clinton Kampagne (die z.b. verschiedene falsche Informationen veröffentlicht haben (z.b. ein Foto in dem Obama eine angeblich muslimische Tracht trägt), die immer wieder auf dem Pastor von Obama rumgeritten haben und aussagen von Obama absichtlich total verdreht haben.)
Clinton ist in meinen Augen eine Schauspielerin, wie fast alle Politiker, die so tun als wären sie "die netten von nebenan". Regular Joe eben. Die Versuchen die Massen mit Tricks, Unehrlichkeit und Angstmache für sich zu gewinnen. (Ich weiß nicht ob es hier schon diskutiert wurde, aber es gab z.b. eine Werbung "3 a.m." in dem dem Zuschauer die Frage gestellt wird, wen sie lieber um 3 uhr nachts einen wichtigen Telefonanruf der über Leben und Tod entscheidet beantworten lassen würden, um auf Obamas "Unerfahrenheit" anzuspielen). Und keinerlei Prinzipien haben. Ein weiteres Argument von Clinton (und McCain) war ein "Oil Tax-Free Holiday" was ökonomischer und politischer Blödsinn ist, aber eben populistisch.
"Hey, sie sagt sie lässt uns wieder billiger Autofahren. Yay!!!"
Wenn man sich Obama anschaut sieht man einfach, dass er es ehrlich meint. Jon Stewart, ein mehr oder minder berühmter Komiker und Medienkritiker in den USA, meinte einmal, dass Obama in einer seiner Reden über Rassismus (nach der Pastor Geschihte) der erste war, der mit Amerika so geredet hat "als wären sie erwachsene Menschen". Seine Reden, seine Art und die Art des Wahlkampfes spricht mir einfach aus der Seele und aus dem Herzen. Er repräsentiert die Art von Politiker, die ich mir Wünsche soweit ich es bisher beurteilen kann. Nämlich das er a) nicht "negative" Werbung betreibt und versucht den Gegner schlecht zu machen aufgrund von nicht-politischen Sachen (ER ist nicht der Pastor) und b) er versucht die Demokraten, ja das ganze LAnd zu einen. Dies sieht man vorne und hinten in seiner Kampagne.
Ja, ich kann nicht wirklich beurteilen wie er seine Politik im Weissen Haus machen würde, denn er war noch nicht Präsident. Aber ich kann in soweit sagen, dass er bislang mein Traumpolitiker schlechthin ist. Er inspiriert, er bewegt und er hält (bisher) zu seinen Prinzipien. Und DAS ist es, was zählt.
Der Gag bei der ganzen GEschichte ist, dass Clinton und Obama rein politisch gesehen quasi identisch sind (von sinnlosen Versprehcen von Clitons seite, wie diesen Tax-Free day mal abgesehen). Es geht beim Unterschied im Grunde nur um den Auftritt. Und Obama tritt wesentlich ehrlicher auf, das ist für mich einfach klar. Wenn es alles nur Show ist, was durchaus sein könnte, dann nennt mich dumm, aber wer eine SO gute Show hinlegt, muss schon extrem intelligent sein. Und wen könnte man sich mehr wünschen, als einen Intelligenten US Präsidenten (zur abwechslung!).
Eine Sache möchte ich noch sagen:
Ich gehe leider davon aus, das Obama erschossen wird wenn er Präsident werden sollte. Daher hält sich meine "Hoffnung", dass er die Politik in den USA weitläufig verbessern und verändern wird in Grenzen, allerdings stirbt die Hoffnung ja bekanntermaßen zu letzt. (Obama ist Schwarz und ihm wird eine Menge nachgesagt was nicht stimmt (er sei Muslim, mit Saddam Hussein verwandt (Weil sein Mittelname Hussein ist etc.) daher ist es recht warscheinlich das es mindestens einen extrem gibt, der dagegen was hat und verrückt genug ist es zu tun.)
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18. 05. 2008, 01:28
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#313
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 412
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Re: Obama oder Clinton?
Zitat:
Eine Sache möchte ich noch sagen:
Ich gehe leider davon aus, das Obama erschossen wird wenn er Präsident werden sollte. Daher hält sich meine "Hoffnung", dass er die Politik in den USA weitläufig verbessern und verändern wird in Grenzen, allerdings stirbt die Hoffnung ja bekanntermaßen zu letzt. (Obama ist Schwarz und ihm wird eine Menge nachgesagt was nicht stimmt (er sei Muslim, mit Saddam Hussein verwandt (Weil sein Mittelname Hussein ist etc.) daher ist es recht warscheinlich das es mindestens einen extrem gibt, der dagegen was hat und verrückt genug ist es zu tun.)
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Schon möglich, zum beispiel wenn er den Dialog mit Partnern aus Syrien, Iran oder der Hamas sucht
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18. 05. 2008, 21:56
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#314
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Whisky Tango Foxtrot!
Registrierungsdatum: Nov 2006
Beiträge: 196
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Re: Obama oder Clinton?
@ cyhyryiys: Rofl danke, hast mir den Morgen gerettet =D
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20. 05. 2008, 06:39
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#315
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ex-Moderator
Registrierungsdatum: Mar 2006
Beiträge: 3.450
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Re: Obama oder Clinton?
Zitat:
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Zitat von Zirror
Ich gehe leider davon aus, das Obama erschossen wird wenn er Präsident werden sollte.
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Passiert nicht.
Dazu steckt zuviel Geld drin.
Dachte doch wohl nicht wirklich jemand, der Kerl wäre unabhängig? Wenn er stirbt, dann nicht, weil er vielleicht die falsche Politik machen würde sondern nur, weil die richtige Politik einen toten Präsidenten erforderte.
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20. 05. 2008, 16:06
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#316
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Mitglied
Registrierungsdatum: Nov 2007
Beiträge: 6
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Re: Obama oder Clinton?
Der eine ein Schwarzer die andere eine Frau!
Egal wie die Demokraten sich entscheiden werden:
sicher ist, dass es die krasseste
Revolutionen in der Politikgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika ist!
MFG Paddy
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20. 05. 2008, 16:26
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#317
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 22
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Re: Obama oder Clinton?
Zitat:
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Zitat von Pogopaddy
Der eine ein Schwarzer die andere eine Frau!
Egal wie die Demokraten sich entscheiden werden:
sicher ist, dass es die krasseste
Revolutionen in der Politikgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika ist!
MFG Paddy
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du hast recht o.O Aber ich persönlich finde eine "Schwarze Revolution" (sry wenns regelwiedrig ist etc.) erheblich besser ;-) Obama ist mir einfach Sympathischer und naja seine Vorstellungen gefallen mir halt besser ;-)
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20. 05. 2008, 16:49
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#318
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Mitglied
Registrierungsdatum: Oct 2005
Beiträge: 632
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Re: Obama oder Clinton?
...sieht wohl so aus, als ist Obama es geworden. Dann lasst uns mal hoffen, dass die Amerikaner noch einen Funken Verstand und Anstand besitzen und nicht ein drittes Mal die Reps ranlassen.
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20. 05. 2008, 18:29
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#319
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FunCenter.6x.to
Registrierungsdatum: Apr 2008
Beiträge: 73
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Re: Obama oder Clinton?
Ich bin für Obama, dann ist n schwarzer mal an der Macht.
Aber früher oder später werden Anschläge und Attentate stattfinden hab ich so das Gefühl. Weiss auch nicht warum, kann ich mir aber durchaus vorstellen.
Amerika eben.
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20. 05. 2008, 18:45
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#320
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2006
Beiträge: 36
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Re: Obama oder Clinton?
Zitat:
Zitat von kuxxx
Dachte doch wohl nicht wirklich jemand, der Kerl wäre unabhängig?
Wenn er stirbt, dann nicht, weil er vielleicht die falsche Politik
machen würde sondern nur, weil die richtige Politik einen toten
Präsidenten erforderte.
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der kommentar ist echt hammermäßig gut  . hast auch nen eigenen
blog wo man sowas tag für tag lesen kann? würde mich gerne einmal
am tag totlachen.
im übrigen glaube ich, dass es ziemlich egal ist wen die demokraten
aufstellen. man nehme einfach die waffen-freaks, die gläubigen christen,
die reichen und überzeuge wenige vom übrigen rest die republikaner zu
wählen und siehe da, mccain ist der nächste präsident.
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20. 05. 2008, 19:33
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#321
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Designer
Registrierungsdatum: May 2008
Beiträge: 26
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Re: Obama oder Clinton?
beide gut hauptsache, kein Republikaner .
aber ich bin mhr für Obama weil ich ihn symphatisch finde ( warum ?? weiß ich net )
P.S bin 15 ^^ da denkt man net viel über Politik nach
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20. 05. 2008, 19:36
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#322
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Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: Niederbayern
Beiträge: 3.137
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Re: Obama oder Clinton?
Zitat:
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Zitat von sunzuke
beide gut hauptsache, kein Republikaner .
aber ich bin mhr für Obama weil ich ihn symphatisch finde ( warum ?? weiß ich net )
P.S bin 15 ^^ da denkt man net viel über Politik nach
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Dennoch würde mich interessieren wie zu der Aussage kommst :"Hauptsache kein Republikaner?"
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20. 05. 2008, 19:52
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#323
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2005
Beiträge: 1.010
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Re: Obama oder Clinton?
Zitat:
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Zitat von Provokateur
Dennoch würde mich interessieren wie zu der Aussage kommst :"Hauptsache kein Republikaner?"
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Ich darf vor dem Hintergrund meiner Erfahrungen mit dem China-Thread mal raten: Weil Richard Nixon, ein Republikaner, der erste US-Präsident war, der nach Peking reiste.
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20. 05. 2008, 20:12
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#324
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Re: Obama oder Clinton?
Zitat:
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Zitat von Provokateur
Dennoch würde mich interessieren wie zu der Aussage kommst :"Hauptsache kein Republikaner?"
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Ich nehme mir jetzt einfach mal das Recht heraus, auf die Frage zu antworten.
Hauptkritikpunkt an den Republikanern bzw. speziell an John McCain ist der sehr konservative und kriegirische Grundgedanke seiner politischen Idiologie (Stichwoerter: Abzug der Truppen aus dem Irak, Ehe von Homosexuellen, Abtreibung, Stammzellenforschung, Waffengesetze).
Wie schon am Namen zu erkennen ist, verfolgen die Demokraten doch eher den demokratischen Kurs, waehrend Republikaner auf stark christlich gepraegte Grundsaetze Wert legen.
Aber viel schlimmer als die Union in Deutschland finde ich sie nun auch nicht und gerade die hat bei uns genug Anklang gefunden mit ihren konservativen "Werten u. Normen".
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20. 05. 2008, 20:47
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#325
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