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ex-Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: Niederbayern
Beiträge: 3.150
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Re: Obama oder Clinton?
Hmm so kann man es sehen dennoch ist das ganz richtig.
Das Wort liberal bedeutet in den USA etwas völlig anderes es ist NICHT Liberal = Demonkratisch = SPD! Seit einigen Jahrzehnten wird in den USA mit liberal eine Politik bezeichnet, die - sagen die Befürworter - für den Schutz von Minderheiten, Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit, Mitgefühl, öffentliche Hilfsprogramme für Arme und Kranke, für den Umweltschutz und für Bildung für alle steht.
Kritiker sehen dagegen als Hauptmerkmale hohe Steuern und unkritische Sozialausgaben, ein ständiges Eingreifen des Staates in das Leben des Bürgers und erstickende Gesetze als Mittel zum Ausgleich von irgendwelchen angeblichen Ungerechtigkeiten, was alles zu einer Entmündigung des Volks und dem Tod jeder Eigeninitiative führe.
Was in D. als “liberal” im Sinne der Wirtschaftspolitik gemeint ist, passt in den USA eher zu den Konservativen. Einen kleinen Überblick kann man sich hier verschaffen: http://www.eagleton.rutgers.edu/e-go...rogressive.htm
Demokraten und Republikaner kann man nicht unterscheiden und Liberal und Konservativ! So ist die Aufgabenteilung zwischen Bund und Bundesstaaten der größten Streitpunkte zwischen Demokraten und Republikanern. Die Demokraten wollen viele Aufgaben - insbesondere soziale - dem Bund übertragen, während die Republikaner sie bei den einzelnen Staaten belassen wollen.
Vergleichbar mit der EU: Die Demokraten wollen, dass die Entscheidungen in Brüssel und nicht in Berlin getroffen werden, während die Republikaner auf die nationale Autonomie pochen. Was einer der Gründe ist, warum so viele Amerikaner die Republikaner wählen: Sie sind sozusagen die Euro-Skeptiker Amerikas.
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22. 05. 2008, 16:31
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#326
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Harley Quinn Lover
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Ort: Gotham
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Re: Obama oder Clinton?
Provokateur hat in einer gewissen Weise Recht. Dennoch muss ich etwas hinzufügen. Die beiden großen amerikanischen Parteien passen nicht in das gewohnte Schubladengedankenbild rein. Dafür gibt es in beiden Parteien zuviele verschiedene Strömungen. Nehmen wir als Beispiel die Republikaner. Momentan herrscht die Strömung Reagans, also die der Neo-Cons. Was bedeutet das? Im Gegensatz zum traditionellen Konservativismus spielt der Staat eine geringe Rolle in der Wirtschaft. Sicherheitspolitik und eine aggresive Aussenpolitik stehen auf der Agenda der Neo-Cons.
Dennoch gibt es in der Republikanischen Partei auch andere Strömungen, wie z.B. die libertäre Strömung, die noch viel weniger Staat, also den Minimalstaat, fordert.
Auch bei den Demokraten sind unterschiedliche Strömungen vorhanden. Die herrschenden Strömungen sind momentan Sozialliberalismus (FDP in den 70ern), liberale Gesellschaftspolitik und Multi-lateralismus in der Außenpolitik. Aber auch hier gibt es Gruppierungen z.B. die Blue Dog Democrats, die gesellschaftspolitisch eher bei den Konservativen einzuordnen wären.
Für Freunde der Schubladen wären die
Republikaner eine Koalition aus CDU/CSU und FDP
und die
Demokraten: Koalition aus SPD und Grüne
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22. 05. 2008, 17:00
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#327
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2005
Beiträge: 1.010
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Re: Obama oder Clinton?
Zitat:
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Zitat von LordPiccolo
Für Freunde der Schubladen wären die
Republikaner eine Koalition aus CDU/CSU und FDP
und die
Demokraten: Koalition aus SPD und Grüne
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Wobei man sich mit den Schubladen freilich in diesem Fall leicht ein Brett vor dem Kopf einfängt.
Die Republikaner - bei uns die Bösen - hatten einen Abraham Lincoln in ihren Reihen gehabt, sie waren als Partei gegen die Ausbreitung der Sklaverei gegründet worden, sie waren die Partei des aufgeklärten Nordens.
Die Demokraten - bei uns die Guten - waren von alledem das Gegenteil gewesen. Allerdings hatten sie die besseren Verbindungen zu den Gewerkschaften, zu den Zuwanderern und Minderheiten, wobei dieses Verhältnis nie frei gewesen ist von Kriminalfällen und Skandalen. Bei Teilen der US-Gewerkschaften war wirklich nicht klar, ob man es mit einer Arbeitnehmervertretung oder einem kriminellen Racket zu tun hatte.
Was die ganze Sache für uns noch mehr verwirrt, ist die Tatsache, das die USA ursprünglich Kolonie gewesen sind.
Das hat sich in der Folgezeit so ausgewirkt, dass imperialistische Unternehmungen der USA stets einen antiimperialistischen, fast missionarischen Anstrich bekamen. Also der Kolonialmacht Spanien den Krieg zu erklären und das ihr entrissene Kuba der eigenen Einflusssphäre einzuverleiben war für die USA eins.
Für heute bedeutet das: Alle Optionen offen.
Und wer was anderes glaubt, mag sich daran erinnern, dass der Vietnamkrieg von den Demokraten Kennedy und Johnson begonnen und fortgeführt und von dem Republikaner Nixon beendet wurde.
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22. 05. 2008, 18:08
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#328
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 538
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Re: Obama oder Clinton?
Naja, die Zeit der NeoCons ist seit ein paar Jahren passee. Wichtige Köpfe sind ja mittlerweile gegangen.
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01. 06. 2008, 16:55
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#329
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Einmal Löwe immer Löwe
Registrierungsdatum: Apr 2007
Ort: Freiburg
Beiträge: 584
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Re: Obama oder Clinton?
Zitat:
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Zitat von LordPiccolo
Provokateur hat in einer gewissen Weise Recht. Dennoch muss ich etwas hinzufügen. Die beiden großen amerikanischen Parteien passen nicht in das gewohnte Schubladengedankenbild rein. Dafür gibt es in beiden Parteien zuviele verschiedene Strömungen. .........
Für Freunde der Schubladen wären die
Republikaner eine Koalition aus CDU/CSU und FDP
und die
Demokraten: Koalition aus SPD und Grüne
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Du hast es selbst gesagt, dass das Schubladendenken für die Demokraten und Rebublikaner nicht greift.
Kalifornien ist der mit Abstand umweltfreundlichste Gliedstaat der USA. Dort wären würden selbst die Grünen vor Neid erblassen. Regiert wird aber das Land von einem Rebuplikaner.
Es ist auch wichtig, dass man verstehen muss, dass Partei in den USA eine ganz andere Bedeutung hat als bei uns.
Eine Parteimitgliedschaft kennen die Amerikaner nicht.
Spendest du einer Partei Geld bist du quasi Mitglied. Gibst du bei der Registrierung für die Wahlen an du bist dieser Partei hold, wirst du als MItglied dieser Partei gewertet.
Innerhalb der Parteien gibt es 1000 Flügel und Gruppierungen. Daher wirst du bei Beiden ein weit streundens Spektrum haben.
Unterschiede gibt es daher wenige.
Die Demokarten sind für einen stärken Staat, die Republikaner für stärkere Gliedstaaten.
Alle anderen Unterschiede sind eigentlich marginal und eher dem Wähler geschuldet.
Vor 40 Jahren waren die Demokraten die Kriegstreiber.
Ein Republikaner aus Kalifornien könnte man in die FDP/ Grünen Linie pressen.
Ein Rebuplikaner aus dem mittleren Westen wäre bei uns in der Partei Bibeltreuer Christen.
Man kann die amerikanischen Parteien nciht in Lager, wie bei uns einteilen. Man kann nur den Menschen einteilen.
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02. 06. 2008, 00:31
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#330
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.936
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Re: Obama oder Clinton?
Mittlerweile müßte die Überschrift ja lauten:
"Obama oder McCain"?
Wenn ich mir vorstelle, daß der alte Mann möglicherweise nicht das Ende seiner Amtszeit erreicht und dann eine Gottesanbeterin Präsidentin der USA wird, bekomme ich Albträume.
Diese Frau hält den Irak-Krieg für einen Gottesauftrag, der unbedingt erfüllt werden muß. Eine Pipeline durch Alaska ist auch von Gott iniziiert......
In meinen schlimmsten Stunden denke ich darüber nach, ob es angesichts der Verblödung des Volkes (nicht nur in den USA) eventuell eine bessere Staatsform als die Demokratie geben könnte.
Meine Voraussage in Beitrag 27:
Zitat:
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Wenn Clinton die demokratischen Vorwahlen gewinnt, wird sie Präsidentin. Wenn Obama die demokratischen Vorwahlen gewinnt wird McCain Präsident.
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15. 09. 2008, 12:27
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#331
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 538
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Re: Obama oder Clinton?
Zitat:
Wenn ich mir vorstelle, daß der alte Mann möglicherweise nicht das Ende seiner Amtszeit erreicht und dann eine Gottesanbeterin Präsidentin der USA wird, bekomme ich Albträume.
Diese Frau hält den Irak-Krieg für einen Gottesauftrag, der unbedingt erfüllt werden muß. Eine Pipeline durch Alaska ist auch von Gott iniziiert......
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Pallin hat ein ganz schlechtes Bild in diesem Interview geliefert. Strategisch mag es ein geschickter Zug des McCain-Lagers gewesen sein, politisch-inhaltlich jedoch hat McCain eine Person berufen, welche im Grunde eine krass abweichende Vorstellung seiner Ziele hat.
So kritisch ich Obamas außenpolitische Vorstellung einschätze, ein McCain als altersschwacher President, welcher durch diese Person ersetzt werden würde, ist eine blanke Horrorvorstellung.
Außenpolitik -> kein realistisches Einschätzungsvermögen (wie bei allen religiös verblendeten)
Innenpolitik -> Puritanistisches Wirtschaftsdünken, Kreationismus, Familienkünkelei und wahrscheinlich eine katastrophale Umweltpolitik
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15. 09. 2008, 13:52
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#332
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Einmal Löwe immer Löwe
Registrierungsdatum: Apr 2007
Ort: Freiburg
Beiträge: 584
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
Zitat:
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So kritisch ich Obamas außenpolitische Vorstellung einschätze, ein McCain als altersschwacher President, welcher durch diese Person ersetzt werden würde, ist eine blanke Horrorvorstellung.
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Da hast du absolut recht. Ich bin zwar republikanisch angehaucht und würde McCain gerne als Präsident sehen, jedoch Pallin ist für mich Horror.
Und gerade weil McCain wohl eine Amtzeit nicht überlebt, möchte ich mir nicht ausmalen, was passiert wenn solch eine Person zur Mächtigsten der Welt wird.
Sie hat keine Ahnung von Außenpolitik. Mir lief ein Schauer über den Rücken, als sie wie Selbstverständlich vom 3 Weltkrieg sprach und dabei nicht einmal weiß was die Bushdoktrin ist sowie immernoch an das Al Kaida Irak Märchen glaubt.
Daher ist mir nun Obama Biden lieber. Er wird zwar von uns viele Opfer in wirtschaftlicher und militärischer Hinsicht fordern, jedoch weiß er wenigstens was er will und kennt die Folgen.
Pallin soll zurück nach Alaska und weiter MEnschen feuern, die sie nicht leiden kann.
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15. 09. 2008, 23:20
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#333
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Kernenergie ROCKT!
Registrierungsdatum: Jul 2006
Beiträge: 739
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
Zitat:
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Zitat von igita
Sie hat keine Ahnung von Außenpolitik.
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Immer wieder interessant wie man überrascht wird. Endlich mal einer meinung.
Die aussage zur qualifikation im bezug auf aussenpolitik mit "Ich kann russland sehen." zu beantworten war monstermäßig.
Zur bigotten weltanschauung muss man ja nix mehr sagen...
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15. 09. 2008, 23:35
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#334
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2006
Beiträge: 587
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
Zitat:
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Zitat von igita
jedoch Pallin ist für mich Horror.
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Das ist doch die, die überall den lieben Gott mitreinzieht?!
Was die alles unter dem "Willen Gottes" versteht, der Bau einer Gaspipeline in Alaska, der Krieg im Irak, ein möglicher Krieg gegen Russland etc.. Ja, die ist wirklich der reinste Horror, vorallem wenn man überlegt, was diese Marionette alles anrichten könnte, wenn sie erst richtig instrumentalisiert wird.
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15. 09. 2008, 23:54
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#335
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Einfach besser.
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: Hinterm Mond
Beiträge: 62
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
Palin hat doch von politik garkeine ahnung. war bürgermeisterin in so einem bergkaff und hat dort auch noch glorreich versagt.
sie wurde doch nur genommen, weil sie eine frau ist, erzkonservativ und recht ansehnlich.
mit einem jungen, fähigen vize hätte McCain sicher gute karten die wahl zu gewinnen.
spannend scheints ja zu werden. mal die tv duelle abwarten.
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20. 09. 2008, 01:36
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#336
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Mitglied
Registrierungsdatum: Nov 2006
Beiträge: 282
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
Palin passt wie die Faust aufs Auge zu McChains Wahlkampftruppe. Jung, weiblich, attraktiv verkörpert sie all das was McChain nicht tut und wäre daher prima für das Wählerfischen geeignet gewesen. Gottseidank (huch unbeabsichtigte Ironie  ) hat sie dann doch ein paarmal zu oft den Mund aufgemacht und nun hat sich die Wahlkampfwaffe der Republikaner als Boomrang entpuppt.
Bloß gut das es auch in Amerika egal ist was man wählt. Lang lebe die Oligarchie.
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20. 09. 2008, 01:43
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#337
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2004
Beiträge: 819
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
Ich denke nicht, dass die Wähler, die George W. Bush zweimal ihre Stimme gegeben haben, es stört wenn sich Gov. Palin in Interviews verhaspelt oder Mist erzählt. Bush-Wähler haben diesbezüglich einen anderen Anspruch und dafür reicht es bei Gov. Palin allemal.
Die Wahlen werden nicht an der Ostküste oder in Kalifornien entschieden, wenn es danach gehen würde, hätte kein republikanischer Präsidentschaftskandidat in den letzten 20 Jahren eine Chance gehabt.
Und ob McCain eine Amtszeit überlebt ist doch auch nicht gesagt. Kennedy hat auch eine Amtszeit nicht überlebt und war als er das Amt antrat 43. Am Alter würde ich das jedenfalls nicht festmachen. Laut Verfassung ist zwar der Präsident die Exekutive, unabhängig von Beratern ist er trotz dessen nicht.
MfG
achi.
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20. 09. 2008, 12:02
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#338
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In erster Linie Mensch.
Registrierungsdatum: Aug 2007
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Beiträge: 530
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
Wenn ihr ich fragt: Mittlerweile hat dank nie da gewesener Finanzkrise die Nichtregulierungspolitik der Republikaner versagt ("Ideologien sterben, wenn die Wirklichkeit kommt." - Jean-Claude Juncker) und Obama praktisch gewonnen.
Also was nun noch kommen soll, damit McCain gewinnt, mit ohne Wahlkampf, das würde ich gerne sehen wollen.
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25. 09. 2008, 02:05
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#339
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2008
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
Zitat:
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Zitat von zresu
Also was nun noch kommen soll, damit McCain gewinnt, mit ohne Wahlkampf, das würde ich gerne sehen wollen.
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vielleicht krieg mit dem iran?
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25. 09. 2008, 12:36
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#340
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In erster Linie Mensch.
Registrierungsdatum: Aug 2007
Ort: HRO
Beiträge: 530
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
Wenn das Paket durchkommt beschließt der Staat selber seine Pleite. Das amerikanische Etablissement ist gescheitert. Jetzt wird auf keinen Fall ein Krieg von amerikanischer Seite ausgehen, weil ganz einfach die Kohle fehlt.
Außerdem würde ein Krieg mit dem Iran den gesamten Nahen Osten destabilieseren, und das ist jetzt wirklich das allerletzte was die bereits stark destabilisierte USA braucht.
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25. 09. 2008, 13:19
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#341
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Mitglied
Registrierungsdatum: Nov 2006
Beiträge: 282
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
Zitat:
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Zitat von zresu
Außerdem würde ein Krieg mit dem Iran den gesamten Nahen Osten destabilieseren, und das ist jetzt wirklich das allerletzte was die bereits stark destabilisierte USA braucht.
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Ist ein destabilisierter, schwacher Naher Osten nicht genau das was die USA brauchen?! Oder kannst du mir bitte den Zusammenhang erklären?
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25. 09. 2008, 14:20
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#342
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In erster Linie Mensch.
Registrierungsdatum: Aug 2007
Ort: HRO
Beiträge: 530
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
Wozu bitte braucht die USA einen destabilisierten, schwachen Nahen Osten?
Für zuverlässige, regelmäßige und pünktliche Öllieferungen bestimmt nicht.
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25. 09. 2008, 17:31
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#343
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Mitglied
Registrierungsdatum: Nov 2006
Beiträge: 282
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
Zitat:
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Zitat von zresu
Wozu bitte braucht die USA einen destabilisierten, schwachen Nahen Osten?
Für zuverlässige, regelmäßige und pünktliche Öllieferungen bestimmt nicht.
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Der Knackpunkt an der Sache ist, dass die USA eben nicht so abhängig vom Öl im Nahen Osten sind wie es immer dargestellt wird. Es wird das meiste durch die Förderung im eigenen Land, Süd/Mittelamerika und Kanada abgedeckt.
Politisch ist ein destabilisiert NaherOsten insofern wichtig für die USA, da sie sich dort etablieren können und so billig direkt an Öl kommen bzw. in besetzten Gebieten gleich ihre Firmen ansiedeln. Die Kontrolle erfolgt nicht nur mit militärischen Mitteln, sondern kann zB auch in Form eines Vasallen-Staatsoberhauptes erfolgen. Ein geschwächtes Land ist für beide Mittel der Kontrolle entsprechend anfälliger.
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25. 09. 2008, 19:00
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#344
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jul 2008
Beiträge: 25
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
Zitat:
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Zitat von zresu
Wenn das Paket durchkommt beschließt der Staat selber seine Pleite. Das amerikanische Etablissement ist gescheitert. Jetzt wird auf keinen Fall ein Krieg von amerikanischer Seite ausgehen, weil ganz einfach die Kohle fehlt.
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Gerade das macht es gefährlich. Viele Kriege wurden begonnen gerade, weil die innenpolitischen Probleme zu gravierend wurden. Die Pleite bei den Amis kommt jetzt so oder so. Dabei fordern die Amis jetzt schon Geld von ihren VasallenPartnern. Je verzweifelter jemand ist, desto gefährlicher ist er. Und jetzt überlegen wir mal, wer das größte Waffenarsenal der Welt besitzt...
Zitat:
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Zitat von zresu
Außerdem würde ein Krieg mit dem Iran den gesamten Nahen Osten destabilieseren, und das ist jetzt wirklich das allerletzte was die bereits stark destabilisierte USA braucht.
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Inwiefern hat die Lage im nahen Osten irgendeine Bedeutung für die Innenpolitik der USA?
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25. 09. 2008, 23:01
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#345
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Geehrt™
Registrierungsdatum: Jan 2007
Ort: Bavaria
Beiträge: 1.377
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
Zitat:
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Zitat von zresu
Außerdem würde ein Krieg mit dem Iran den gesamten Nahen Osten destabilieseren, und das ist jetzt wirklich das allerletzte was die bereits stark destabilisierte USA braucht.
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Beziehst du das auf die steigenden Ölpreise ?
Denn ich kann mir kein anderen Grund vorstellen, wesshalb die USA von einem politisch starkem Nahen Osten profitieren könnte.
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25. 09. 2008, 23:23
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#346
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________________
Registrierungsdatum: Mar 2006
Beiträge: 508
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
Die letzten 30 Tage sind angebrochen!
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05. 10. 2008, 20:33
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#347
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<pUlSe_oF_tHe_MaGGoTs
Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 9
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
sry, hab mir die beiträge jetzt nicht durchgelesen, was ich jedoch sagen wollte, ist, dass ICH persönlich für Obama bin da er auf mich den eindruck macht, dass der Köpfchen hat, nicht so wie Busch. Was ich jedoch befürchte, ist, dass McCain gewinnen wird, da das doch eh ein abgekartetes spiel ist,
die ganze waffenlobby ist auf McCains seite
Bush ist auf McCains seite und etliche andere, und Obama, naja , steht im Grunde genommen alleine da...also ich drück Obama die daumen
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06. 10. 2008, 23:13
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#348
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 538
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
Zitat:
Was ich jedoch befürchte, ist, dass McCain gewinnen wird, da das doch eh ein abgekartetes spiel ist,
die ganze waffenlobby ist auf McCains seite
Bush ist auf McCains seite und etliche andere
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Dann dürfte es in der Geschichte der USA wohl nie demokratische Präsidenten gegeben haben.
Soo wichtig ist die Rolle des Präsidenten im politischen System ja nun auch wieder nicht. Dank der Bundesstruktur ist die Lobbyarbeit eher im Kongress und bei den Staatsgouverneuren angesiedelt.
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07. 10. 2008, 08:12
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#349
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<pUlSe_oF_tHe_MaGGoTs
Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 9
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Re: Obama oder [Clinton?] McCain?
da muss ich dir recht geben, jedoch spielen >die presidenten an sich < eine viel größere Rolle als du glauben magst.
Klar, ist der amerikanische president eher einer marionette gleichzusetzten!! hat jedoch einen angesehenen platz in der gesellschaft und enorme entscheidungsgewalt
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07. 10. 2008, 17:05
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#350
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