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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 137
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Motorrad Motoröl
Mal eine frage zum Motorrad Motoröl.
Ich habe mir vorhin Motorradöl für 4 Takter geholt. Dann guck ich bei mir auf den Deckel und sehe 10W-40 aber mein Öl hat 20W-40. Ist das jetzt großartig schlimm? Was bedeutet dieses W? Hat das was mit dem Wetter oder so zu tun?
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22. 02. 2008, 13:48
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#1
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Magnificat
Registrierungsdatum: Jun 2007
Beiträge: 391
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Re: Motorrad Motoröl
Ein billiges Standard-Mineralöl hat in der Regel die Viskosität SAE 20W-40 oder 15W-40. Hochwertige Synthetiköle sind inzwischen bei den Viskositätsbereichen 0W-40, 5W-50 und 10W-60 angelangt. Im Prinzip lässt sich jedes Öl verwenden, das den vorgeschriebenen Bereich überstreicht. Wenn also ein 20W-40-Öl vorgeschrieben ist, wird der Motor auch problemlos mit einem 10W-40 oder einem 20W-50-Öl laufen, ohne Schaden zu erleiden. Die Ölhersteller empfehlen jedoch für den Gebrauch in Motorradmotoren die Verwendung spezieller Motorradöle; unter anderem, um Probleme mit rutschenden Kupplungen zu vermeiden. Außerdem empfehlen sie, keine dünnflüssigen Öle (also solche mit kleineren SAE-Werten als 5W-yy) zu verwenden, weil ein viskoseres Grundöl langzeitstabiler ist. Speziell die im Getriebe auftretenden extrem hohen Drücke und Scherbelastungen brechen die oben erwähnten Polymere (die bei Ölen mit einem großen Viskositätsbereich in größerem Anteil enthalten sein müssen) mit der Zeit auf. Unter anderem deshalb verliert das Öl mit der Zeit an Viskosität.
Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität, ist jedoch wichtig für die Einhaltung des korrekten Öldrucks. Ein zu hoher Öldruck kann Dichtungen beschädigen, ein zu niedriger die Lager.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schmier%C3%B6l
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22. 02. 2008, 14:00
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#2
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gar. nicht *************
Registrierungsdatum: Oct 2005
Beiträge: 1.525
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Re: Motorrad Motoröl
nö, sollte nicht schlimm sein.
10W-40 heißt, dass das öl von 10 - 40°C geschmeidig ist.
solltest du darauf achten, ob dein möp halt vollsysnthtisches braucht.
aber halbsynthetisches tuts meistens auch 
mfg
sim
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22. 02. 2008, 14:01
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#3
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Interessierter
Registrierungsdatum: Nov 2005
Ort: Hessen
Beiträge: 805
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Re: Motorrad Motoröl
OMG, so ne gequirlte K**** hab ich ja noch nie gehört... 10-40°C
Das bedeutet nichts anderes als Klasse 10 im Winter (also 10W) und 40 im Sommer. SAE40 z.B. ist ein reines Sommeröl, SAE10W ein reines Winteröl. Sprich: mit dem Mehrbereichsöl kannst du im Sommer wie im Winter fahren ohne das Öl zu wechseln (war früher notwendig). Kälter=zäher.
Ich setz mal ein Zitat Wiki rein:
Zitat:
Die SAE-Viskositätsklassen wurden 1911 von der Society of Automotive Engineers festgelegt, um den Verbrauchern die Auswahl des richtigen Öls zu erleichtern. Einbereichsöle haben eine Kennung im Format "SAE xx" oder "SAE xxW" (W = Winter). Dabei stehen die kleineren Zahlen für dünnflüssige, die größeren für zähere Öle. Mit der Einführung der Mehrbereichsöle ließ sich das System nicht mehr anwenden und wurde folglich erweitert: Das Format lautet jetzt "SAE xxW-yy". Diese Schreibweise bedeutet, dass das betreffende Öl bei 0 °F (etwa -18 °C) in den Eigenschaften einem Einbereichsöl der Viskosität SAE xxW entspricht, bei 210 °F (etwa 99 °C) dagegen einem SAE yy-Öl. Um diese Eigenschaft zu erreichen, enthalten Mehrbereichsöle Polymere, die ihre räumliche Struktur temperaturabhängig ändern. Anschaulich dargestellt sind die Moleküle in kaltem Öl zusammengeknäuelt, mit steigender Temperatur strecken sich die Moleküle immer mehr, und erhöhen dadurch die Reibung zwischen den Teilchen.
Ein billiges Standard-Mineralöl hat in der Regel die Viskosität SAE 20W-40 oder 15W-40. Hochwertige Synthetiköle sind inzwischen bei den Viskositätsbereichen 0W-40, 5W-50 und 10W-60 angelangt. Im Prinzip lässt sich jedes Öl verwenden, das den vorgeschriebenen Bereich überstreicht. Wenn also ein 20W-40-Öl vorgeschrieben ist, wird der Motor auch problemlos mit einem 10W-40 oder einem 20W-50-Öl laufen, ohne Schaden zu erleiden. Die Ölhersteller empfehlen jedoch für den Gebrauch in Motorradmotoren die Verwendung spezieller Motorradöle; unter anderem, um Probleme mit rutschenden Kupplungen zu vermeiden. Außerdem empfehlen sie, keine dünnflüssigen Öle (also solche mit kleineren SAE-Werten als 5W-yy) zu verwenden, weil ein viskoseres Grundöl langzeitstabiler ist. Speziell die im Getriebe auftretenden extrem hohen Drücke und Scherbelastungen brechen die oben erwähnten Polymere (die bei Ölen mit einem großen Viskositätsbereich in größerem Anteil enthalten sein müssen) mit der Zeit auf. Unter anderem deshalb verliert das Öl mit der Zeit an Viskosität.
Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität, ist jedoch wichtig für die Einhaltung des korrekten Öldrucks. Ein zu hoher Öldruck kann Dichtungen beschädigen, ein zu niedriger die Lager.
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Und was lernen wir daraus? Fährst du das Mopped nur im Sommer kannst du prinzipiell auch das 10er fahren.
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22. 02. 2008, 15:37
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#4
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gar. nicht *************
Registrierungsdatum: Oct 2005
Beiträge: 1.525
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Re: Motorrad Motoröl
sry, vertan
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22. 02. 2008, 16:05
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#5
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 137
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Re: Motorrad Motoröl
Okay, danke für die Beiträge. Damit hat sich glaube ich eine weitere Frage erledigt.
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22. 02. 2008, 19:55
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#6
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~ liquid intellegence ~
Registrierungsdatum: Apr 2003
Beiträge: 790
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Re: Motorrad Motoröl
Man sollte allerdings nicht vergessen, dass Motorradmotoren und Automotoren doch etwas unterschiedlich sind. Motorradmotoren teilen sich mit dem Getriebe einen Ölkreislauf, bei Automotoren besteht hier eine Trennung. Die Folge sind unterschiedliche Ansprüche. Während das Motoröl beim Auto grob gesagt, nur Ventiltrieb und Kolben schmiert hat das Motorradmotoren Öl noch zusätzliche Aufgaben, wie Kupplung und Getrieberäder schmieren. daraus resultieren andere Beanspruchungen wie Scherverhalten und Kupplungstrennung. Auch die Belastung in einem hochdrehenden Motorradmotor darf nicht unterschätzt werden.
Die Ölhersteller tragen den unterschiedlichen Ansprüchen Rechnung indem sie die Öle für Motoräder und Autos mit verschiedenen Additiven ausstatten und so für die verschiedenen Bedingungen anpassen.
Ein großer Viskositätsbereich ist übrigens nicht immer gleich zusetzen mit "am besten", eher "am Universellsten". Aber wie das so ist, ein Spezialist kann eben spezielle Sachen besser als ein Allroundtallent.
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22. 02. 2008, 20:25
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#7
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Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 06:14 Uhr.
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