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Provokateur
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Re: Messerverbot in Deutschland

Zitat:
Zitat von Habek 
Und wie ist das mit dem 2. Zusatzartikel zur Verfassung vereinbar?
Bin ich der Suprem Court?
Frag dort nach
Alt 23. 02. 2008, 14:04 Provokateur is offline Mit Zitat antworten #76
Der Rebell
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Re: Messerverbot in Deutschland

@ Isegrim,

wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, daß bürokratische Technokraten immer Gesetzestexte formulieren, die an der Sache vorbeigehen.

Ich hoffe auch, daß jemand bestraft wird, wenn er mit einem angeschliffenen Schraubendreher erwischt wird. Für alle möglichen gefährlichen Gegenstände gilt dasselbe wie für Jagdmesser. Sie sollen dort bleiben, wo sie einen Zweck erfüllen und nicht in der Öffentlichkeit herumgetragen werden.
Alt 23. 02. 2008, 14:05 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #77
AmericanDream
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Re: Messerverbot in Deutschland

Zitat:
Zitat von verifyme 

Warum sollte ein Jäger, der ein paar Mal pro Jahr zur Jagd fährt, an 365 Tagen ein Messer führen dürfen?

Was ist das denn für eine Frage ? Warum sollte er es denn nicht dürfen ? Ein Messer kann man schließlich nicht nur für die Jagd gebrauchen.


Boomzilla
Alt 23. 02. 2008, 14:07 AmericanDream is offline Mit Zitat antworten #78
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Re: Messerverbot in Deutschland

Zitat:
Zitat von heinz33 
Nun zickt mal nicht so rum, oder könnt ihre keine Zeitung lesen? Da steht an jedem Tag zumindest eine Meldung drin, wo irgend ein durchgeknallter Typ mangels Intelligenz das Messer zückt und glaubt, damit sein stechendes Argument zu haben. Das muss in diese zugedröhnten Köpfe erst mal rin, auch wenn es mancher als realitätsfern empfindet.

Gewalttaten verhindert man mit derartigen Gesetzen überhaupt nicht. Dann nimmt derjenige eben eine abgeschlagene Bierflasche oder ein Glas, wenn er jemanden angreifen will. Solche Gegenstände sind schliesslich erlaubt. Und auch bisher waren im Strafrecht Angriffe/Körperverletzungen mit Waffen wohl ausreichend geregelt, so daß Straftäter entsprechend hart verurteilt werden könnten.

Aber das wollen die Waffen-Gegner ja nicht wahrhaben.

Dieses Gesetz ist wieder mal typisch für einen "Gesetzgeber", der praktisch aus Personen besteht, die sich selbst ohne bewaffneten und vom Steuerzahler finanzierten Persoenschutz garnicht auf die Strasse trauen.

Weltfremd ohne Ende.

Zitat:
Zitat von Hathoor 
Mal ehrlich wer von allen Postern in diesem Fred, stand schon vor einem Kerl der ein Messer gezogen hat und einen Abstechen wollte!?


Wenn es sowas doch gar nicht gibt, warum verschärfen die denn dann das Gesetz?

MfG Andy
Alt 23. 02. 2008, 14:09 titus_shg is offline Mit Zitat antworten #79
Meeester
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Re: Messerverbot in Deutschland

@isegrim

ich weis nicht warum ich mich als unqualifiziert Outen sollte.

Was du liest wenn so was pasiert ist immer das gleiche es steht nie was in den Medien (egal wo) wo das positive gezeigt wird
Alt 23. 02. 2008, 14:12 Meeester is offline Mit Zitat antworten #80
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Re: Messerverbot in Deutschland

@ Provokateur,

Zitat:
Jedes Jahr sind das mehr als 11.000 Menschen. Doch nicht in jedem Bundesstaat ist die Zahl der Todesopfer im Verhältnis zur Bevölkerung die gleiche.

http://www.sueddeutsche.de/,tt5m3/wi...el/573/110463/

Womit meine Angabe über mehr Tote durch Schußwaffen in den USA als Verkehrstote in Deutschland also korrekt wäre.
Alt 23. 02. 2008, 14:14 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #81
Provokateur
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Re: Messerverbot in Deutschland

Zitat:
Zitat von verifyme 
@ Provokateur,
http://www.sueddeutsche.de/,tt5m3/wi...el/573/110463/

Womit meine Angabe über mehr Tote durch Schußwaffen in den USA als Verkehrstote in Deutschland also korrekt wäre.

LOL
In Deutschland kommen mehr Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben als in Lichtenstein durch Malaria.
Wolltest du so einen Vergleich ernsthaft gelten lassen? Nonsen!

In den USA fahren ca. 250 Mio. Kfz. und verursachen ca. 50 000 Verkehrstote/Jahr.
In den USA gibt es ca. 200 Mio. Waffen in Privathand, die ca. 11 000 Tote/Jahr verursachen.
Soll man jetzt die Privatkraftfahrzeuge verbieten?
Quelle: Sueddeutsche.de
Alt 23. 02. 2008, 14:22 Provokateur is offline Mit Zitat antworten #82
Der Rebell
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Re: Messerverbot in Deutschland

Ganz schlechter Konter, Provokateur.

wenn ich die Schußwaffentoten in Deutschland mit denen in den USA verglichen hätte, sähe es noch finsterer aus.
Alt 23. 02. 2008, 14:27 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #83
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Re: Messerverbot in Deutschland

Zitat:
Zitat von Meeester 
@isegrim

ich weis nicht warum ich mich als unqualifiziert Outen sollte.

Was du liest wenn so was pasiert ist immer das gleiche es steht nie was in den Medien (egal wo) wo das positive gezeigt wird

du erwähntest, dass du IMMER davon liest, dass ein jugendlicher von einem polizisten erschossen wurde, weil der jugendliche eine anscheinwaffe dabei hatte.

immer heißt ja zumindest mehrere bespiele: such sie mir aus den letzten drei jahren... - ich bin gespannt !!!
Alt 23. 02. 2008, 14:29 Isegrim 7,62 is offline Mit Zitat antworten #84
Der Rebell
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Re: Messerverbot in Deutschland

Die Polizei beklagt sich darüber, daß sie im Konfliktfall die Gegenstände nicht als Waffe identifizieren kann.
Alt 23. 02. 2008, 14:31 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #85
ascanio
Ja, ich lese die Bild
 
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Re: Messerverbot in Deutschland

Hallo,

Gesetze, gesetze , gesetze..., teilweise totale Geldverschwendung.

Wenn jemand sagen wir mal z.B. Abends einen drauf machen will .... da nimmt man doch kein Messer zur Selbstverteidigung mit. Oder ?!

Pff

Diejenigen die sich, vor wem auch immer, mit einem Messer ( Waffe ), schützen müssen haben doch Drech am stecken, und spucken auf die Gesetzeslafge in der BRD .Oder ?!

usw.


Wenn diese jungen Erwachsenen / Erwachsenen... ich sag jetzt mal prollen wollen, weil sie eine Waffe, bei sich haben, provozieren ihn doch seine " Kollegen " seine Waffe u.U. nach konsum erlaubter und anderer BTM ( Gesetzlich Verbotene ) auch einzusetzen.
Was viele auch wirklich bereuen werden!!!! Im Knast kann mann schön Nachdenken.

Hilfe Hilfe der Staat will immer erst helfen wenn es schon viiel zu Spät ist.!

Da brauch man keine Gesetzestexte verfassen die 700 Seiten lang sind.

Zu Spät!

Hoffen wir mal für unsere Nachfahren das wir hier kein kleines Mexico City erleben.

Oder ?!

P.S.

Lesen und erleben sind aber zwei sachen die sich nicht unbedingt miteinander vereinbaren lassen.
Alt 23. 02. 2008, 14:33 ascanio is offline Mit Zitat antworten #86
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Re: Messerverbot in Deutschland

Zitat:
Zitat von Habek 

Und wie willst du verhindern, dass ein 7-Jähriger praktisch bei jedem Bekannten eine Waffe findet und damit ein bisschen spielen geht?

Unter 10 Leuten findet man immer jemanden, der die Waffe offen liegen lässt.

Was verstehst Du unter Waffe in diesem Zusammenhang?

Für legal besessene Schusswaffen bestehen im Übrigen äusserst strenge Aufbewahrungs-Pflichten, es sind zertifizierte Waffenschränke zwingend per Gesetz vorgeschrieben, was auch von den Behörden überprüft wird. Eben damit kein 7-Jähriger dran kommt. Was ich auch völlig in Ordnung finde.

Was die Messer betrifft, die jetzt verboten werden sollen, die darf man zu Hause weiterhin straffrei rumliegen haben, (nur eben als erwachsener, unbescholtener Bürger nicht mehr in der Öffentlichkeit mitführen), also hat besagter -strafunmündiger- 7-Jähriger durchaus die Möglichkeit, sich das Ding zu schnappen und damit Unsinn anzustellen, wenn die Erziehungsberechtigten das nicht verhindern.

MfG Andy
Alt 23. 02. 2008, 14:33 titus_shg is offline Mit Zitat antworten #87
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Re: Messerverbot in Deutschland

Zitat:
Zitat von verifyme 
Ganz schlechter Konter, Provokateur.

wenn ich die Schußwaffentoten in Deutschland mit denen in den USA verglichen hätte, sähe es noch finsterer aus.


"Schusswaffen-Tote" ist mir zu allgemein. Zählen dazu für Dich auch Personen, die in Notwehr von potentiellen Opfern erschossen werden?

Jedenfalls hätte ich überhaupt kein Problem damit, daß sich bspw. jemand, der in seinen eigenen vier Wänden überfallen wird, mit einer Schusswaffe gegen den Täter/Einbrecher wehren dürfte. Selbst wenn der Einbrecher dabei draufgeht. Wen stört´s?

MfG Andy
Alt 23. 02. 2008, 14:42 titus_shg is offline Mit Zitat antworten #88
Der Rebell
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Re: Messerverbot in Deutschland

Hauptsächlich

geht es doch um den sogenannten "öffentlichen Raum", in dem sich alle Menschen bewegen möchten, ohne sich (im Fall von Messern etc) bedroht zu fühlen und im Falle verbaler Eskalation auch tatsächlcich bedroht zu werden.

@ titus,

wenn Du Mord und Totschlag vergleichst, wirst Du zu dem Schluß kommen, daß die Schußwaffen in den Staaten offensichtlich nichts nutzen.
Alt 23. 02. 2008, 14:44 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #89
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Re: Messerverbot in Deutschland

Zitat:
Zitat von Isegrim 7,62 
du erwähntest, dass du IMMER davon liest, dass ein jugendlicher von einem polizisten erschossen wurde, weil der jugendliche eine anscheinwaffe dabei hatte.


Und selbst wenn: Wer eine (Anscheins-)-Schuss-Waffe auf einen Polizisten richtet, der darf sich auch nicht wundern, wenn der Polizist dann schiesst. Soviel Hirn sollte man auch Jugendlichen zutrauen, daß die die Folgen solchen Handelns abschätzen können.

MfG Andy
Alt 23. 02. 2008, 14:46 titus_shg is offline Mit Zitat antworten #90
eXplodus
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Re: Messerverbot in Deutschland

Zitat:
Zitat von Habek 
Das ist richtig, aber es geht in diesem Fall ja so wie ich das sehe nicht um die tatsächliche Gefahr, da man das Gesetz ja einfach ignorieren kann und das sehr leicht, weil es die Messer weiterhin frei im Handel gibt.
Toll, also Dein Rat sinnlose Gesetze sollte man einfach ignorieren. Wer entscheidet welches Gesetz sinnvoll ist und welches nicht?

Anfangen tun wir damit das Messerverbot zu ignorieren und der nächste ignoriert das Verbot des Diebstahls da er sich durch das Geld was Politiker verschwenden betrogen fühlt?

Also auf die Art kann man nicht argumentieren. Gesetze müssen immer sinnvoll sein. Klar sind sie immer Auslegungssache aber in diesem Fall wäre ein Polizist im Recht wenn sie Leute "erwischen" die gerade im Kaufhaus Besteck gekauft haben.

Zitat:
Zitat von Hathoor 
Mal ehrlich wer von allen Postern in diesem Fred, stand schon vor einem Kerl der ein Messer gezogen hat und einen Abstechen wollte!?
Meine Lebenseinstellung ist keine körperliche Gewalt gegen Menschen ein zu setzen die gegen mich bisher noch keine körperliche Gewalt eingesetzt haben. Wenn jemand mit mir diskutiert und mich beleidigt kann er mich beleidigen ohne Ende. Wenn ich merke das jenes Gespräch den Sinn und das Niveau verloren hat dann gehe ich meiner Wege.

Allerdings gab es doch tatsächlich schon Menschen die mich bedroht und körperlich angegriffen haben ohne das ich diese provoziert hätte oder sonstiges. Ich bin einer der friedlichsten Menschen die man sich vorstellen kann. Wenn man mich allerdings angreift ist das Prinzip der Fairness bereits verletzt worden. Falls die angreifende Person mir körperlich überlegen ist und ich um meine Gesundheit fürchte dann wehre ich mich nicht nur mit den gleichen Waffen, sondern mit allen Tricks und allem was gerade greifbar ist (könnte man auch unfair nennen wenn jemand einen mit Fäusten angreift und der angegriffene nach einer Stange greift).

Per Gesetz ist es sowieso schon verboten gewesen andere Menschen anzugreifen und mit Messern zu stechen. Trotzdem machen es "die Bösen". Die Gesetze waren ausreichend (ja, sogar Messer öffentlich tragen bzw. mit Messer bedrohen war schon verboten) nur die Zeit und Lust der Polizei allen Einzelfällen (ohne Messerstiche) nach zu gehen ist zu gering.

Mit diesem neuen Gesetz werden jetzt nur ehrliche Bürger kriminalisiert die sich nur wehren wollen in einer Gesellschaft die langsam immer ärmer wird.

Zitat:
Zitat von verifyme 
Vielleicht outet sich hier mal ein Messerträger und erklärt, warum er unbedingt ein großes Messer mit sich führen will.

Hier wird doch nur um den heißen Brei herumdiskutiert.

Also Ihr Messerträger: Warum?
Toll das man jetzt schon für alles eine Rechtfertigung brauch.

Ich bin bestimmt nicht geil auf Waffen. Wenn es nach mir gehen würde dann würde es keine deutschen Soldaten im Ausland geben. Schusswaffen würde ich generell einziehen. Fabriken die Kriegsgerät herstellen schließen lassen.

Im Sommer bin ich öfters bei Freunden im Garten eingeladen. Es ist ein Stück entfernt und meistens bin ich zu Fuß unterwegs dahin. Jeder bringt etwas an Ausrüstung mit. Ich kümmere mich um grillen und essen. Alleine mein Brotmesser ist über 12 cm lang. Jetzt muss ich entweder mit dem Lineal abmessen wie lang die Messer sind die ich mit nehme oder ich verstoße auf dem Weg dort hin gegen ein Gesetz.

Ok... Von mir aus sollen auch noch Eispickel, Schraubenzieher, Scheeren und alle sonstigen Gegenstände verboten werden die man als Waffe einsetzen könnte. Also alle Gegenstände nur noch auf Bedardfsbasis bzw. Ausnahmenbasis mitführen.

Aber dann sollen bitte auch extrem strenge Gesetze rund um Haustiere verhängt werden. Daher fordere ich einen Hundeführerschein (c), neues Wort, klingt doch nicht realitätsferner als man sich vorstellen kann das es bald Realität wird?

Oft laufen kleine und schwache Menschen mit Hunden herum die sie nicht bändigen könnten wenn diese Tiere mit aller Kraft mal durchdrehen würen. Es gibt auch sehr viele Hunde die nur hinter Zäunen sind über die der Hund im Zweifel springen könnte. Also brauchen wir jetzt den Hundeführerschein und einen Gutachter der diese Zustände überprüft.
Alt 23. 02. 2008, 14:47 eXplodus is offline Mit Zitat antworten #91
Der Rebell
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Re: Messerverbot in Deutschland

@ titus

Du scheinst kein Mitleid mit dem Polizisten zu haben, der einen Jugendlichen erschießt, der eine Dummy-Pistole hat?

Ich hoffe doch, daß die Polizei genau nachdenkt, bevor sie von der Schußwaffe Gebrauch macht. Und das fällt ihr schwer bei Dummy-Waffen.

Zitat:
Zitat von eXplodus 
Toll das man jetzt schon für alles eine Rechtfertigung brauch.

Wieso Rechtfertigung? Argumente, nichts als Argumente.

Rechtfertigen mußt Du Dich nur vor Gericht und Deinem Gewissen.
Alt 23. 02. 2008, 14:49 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #92
Habek
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Re: Messerverbot in Deutschland

Zitat:
ll, also Dein Rat sinnlose Gesetze sollte man einfach ignorieren. Wer entscheidet welches Gesetz sinnvoll ist und welches nicht?

Anfangen tun wir damit das Messerverbot zu ignorieren und der nächste ignoriert das Verbot des Diebstahls da er sich durch das Geld was Politiker verschwenden betrogen fühlt?

Also auf die Art kann man nicht argumentieren. Gesetze müssen immer sinnvoll sein. Klar sind sie immer Auslegungssache aber in diesem Fall wäre ein Polizist im Recht wenn sie Leute "erwischen" die gerade im Kaufhaus Besteck gekauft haben.
Welcher Rat und wo?
Alt 23. 02. 2008, 14:50 Habek is offline Mit Zitat antworten #93
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Re: Messerverbot in Deutschland

Zitat:
Zitat von verifyme 
Hauptsächlich

geht es doch um den sogenannten "öffentlichen Raum", in dem sich alle Menschen bewegen möchten, ohne sich (im Fall von Messern etc) bedroht zu fühlen und im Falle verbaler Eskalation auch tatsächlcich bedroht zu werden.

Also beruhigt es Dich ungemein, daß man zukünftig statt einem Messer ein abgeschlagenes Bierglas am Hals hat?



Zitat:
Zitat von verifyme 
wenn Du Mord und Totschlag vergleichst, wirst Du zu dem Schluß kommen, daß die Schußwaffen in den Staaten offensichtlich nichts nutzen.

Erklär das bitte mal genauer. In welcher Hinscht "nutzen" Schusswaffen nichts in den USA? Gibt es dazu Links?

Glaubst Du etwa, jemand, der einen anderen Menschen ermorden will, lässt sich durch Waffenbesitz-Verbote davon abhalten?

Solche Verbote verhindern meiner Meinung nach eher, daß potentielle Opfer von ihrem Recht auf Notwehr angemessen Gebrauch machen können.

MfG Andy
Alt 23. 02. 2008, 14:56 titus_shg is offline Mit Zitat antworten #94
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Re: Messerverbot in Deutschland

Ohne Schußwaffen gibt es weniger Tote und ohne gefährliche Stich"waffen" gibt es weniger Verletzte.

So einfach ist die Logik der Statistik.

Natürlich wird kein einziger Mord verhindert. Aber die Messerstechereien im Alltag haben auch keinen Mordhintergrund.

Nach Deiner Logik müßten wir dringend privat aufrüsten.
Alt 23. 02. 2008, 14:59 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #95
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Re: Messerverbot in Deutschland

Ob sich die Jugendlichen Bierflaschen über den Kopf schlagen oder mit Messern rumfuchteln ist doch egal, aber durch das Messergesetz werden auch andere 'benachteiligt'.


Boomzilla
Alt 23. 02. 2008, 15:01 AmericanDream is offline Mit Zitat antworten #96
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Re: Messerverbot in Deutschland

Der Text taugt wahrscheinlich auch nichts. Aber darum geht es mir auch nicht.
Alt 23. 02. 2008, 15:03 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #97
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Re: Messerverbot in Deutschland

Zitat:
Zitat von verifyme 
@ titus

Du scheinst kein Mitleid mit dem Polizisten zu haben, der einen Jugendlichen erschießt, der eine Dummy-Pistole hat?

Nein. Warum sollte ich?

Wenn jemand (ungerechtfertigt, im Rahmen eines rechtswidrigen Angriffs usw.) eine Waffe auf einen anderen richtet, habe ich volles Verständnis dafür, wenn sich der Bedrohte angemessen wehrt. Egal, ob Polizist, oder Zivilist.

Und ein Polizist wird, bevor er schiesst, sicher noch "Waffe weg" rufen. Wenn derjenige dann nicht sofort reagiert und das Teil wegschmeisst, ist er halt selbst schuld.

Dabei ist völig irrelevant, ob der ggf. betrunken ist, oder unter dem Einfluss anderer Drogen steht. Wer damit nicht umgehen kann, sollte das Zeug eh aus dem Kopf lassen. Der Rest ist "Lebens-Risiko".

Zitat:
Zitat von verifyme 
Ich hoffe doch, daß die Polizei genau nachdenkt, bevor sie von der Schußwaffe Gebrauch macht. Und das fällt ihr schwer bei Dummy-Waffen.

Zwischen Mitführen einer Waffe (auch eines Dummies) und dem Richten derselben auf Polizisten besteht ja nun ein himmelweiter Unterschied. Wenn man das Ding nicht in der Hand hält, läuft man auch keine Gefahr, von Polizisten als "bewaffneter Bedroher" eingestuft zu werden.

Wobei mir allerdings der praktische Nutzen einer "echt" aussehenden Erbsenpistole irgendwie gar nicht einleuchtet. Zur Notwehr taugt sie ja wohl nun garnicht, da ist ja sogar eine Gaspistole mit Pfefferpatronen wirksamer.

Daher sehe ich in den Restriktionen, die das Führen derartiger Anscheinswaffen jetzt betreffen, schon einen gewissen Sinn. Wenn sie jemand in der Öffentlichkeit "zieht", gefährdet er sich aller Wahrscheinlichkeit nach nur selbst.

Anders stufe ich die Messer-Verbote usw. (das Mitführen von Teleskop-Schlagstöcken und Elektroschockern soll wohl auch verboten sein jetzt, oder?) ein. Mit diesen Dingen kann man sich im Fall der Fälle jedenfalls noch verteidigen. Mit "Anscheinswaffen" wohl kaum.

Sinnvoller wäre es m. E. gewesen, wenn man das Mitführen solcher Dinge unter Alkohol- bzw. BtM-Einfluss mit fettem Bussgeld belegt hätte.

Dann hätte es zumindest weitgehend nur die Personen betroffen, von denen auch eine gewisse Gefahr ausgeht, und nicht den verantwortungsbewussten Bürger, der sowas zum Zwecke der Verteidigung mit sich trägt.

Und wer mal saufen gehen will, sollte diese Dinge dann halt zu Hause lassen. Wo wäre das Problem?

MfG Andy
Alt 23. 02. 2008, 15:58