Wie Gulli bereits berichtete, dachte Creative Commons Vordenker Lawrence Lessig über eine Kandidatur im kalifornischen Congress nach. Vorgestern wurde bekannt, dass er sich gegen die Kandidatur entschieden hat. Als Hauptargument führt er an, dass er so gut wie keine Chance hat, in seinem Wahlkreis auch nur einen geringen Wahlerfolg zu erzielen. Die verbleibenden dreißig Tage bis zur Wahl würden nicht ausreichen, um ihn hinreichend bekannt zu machen.

Die Wähler im Wahlkreis kennen weder ihn, noch seine Idee rund um 'Change Congress'. Die Idee des 'Change Congress' ist auch nicht einfach in zwei Sätzen zu erklären. Grundsätzlich geht es darum, die Wirkungsweise des Geldes in Washington zu ändern. Darüber hinaus sei die Gegenkandidatin sehr stark, weil sie seit dreißig Jahren vor Ort politisch-öffentlich wirksam ist. Eine Niederlage in dieser Größenordnung würde der "Change Congress" Bewegung weniger nutzen als schaden. Auf seiner Wahl-Webseite Lessig08 argumentiert Lawrence Lessig in einem fünfminütigem Video, dass es mehr braucht um den Congress zu ändern als lediglich seine Kandidatur. Die Veränderung müsse vielmehr von unten kommen, sie müsse als Grasswurzel-Bewegung betrachtet werden.

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