Die Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten in Wien untersucht seit 2003 die Auswirkungen intensiver Handynutzung auf den menschlichen Körper. Insbesondere soll geklärt werden, welchen Einfluss elektromagnetische Felder von Handys auf den Menschen haben. In Österreich leiden alleine 800.000 Menschen unter diesen Symptomen. Sie nehmen ständig ein Rauschen, Zischen oder Brummen wahr, leiden unter Schlafstörungen und Depressionen. Im ORF-Servicemagazin Konkret wurden kürzlich erste Ergebnisse vorgestellt: Bei Quasselstrippen ist das Risiko nach Aussage der Forscher doppelt so hoch an Tinnitus zu erkranken.
Das Forschungsvorhaben wird als Eigenprojekt ohne jede Förderung von Handyanbietern durchgeführt, die an der Veröffentlichung solcher Ergebnisse natürlich kein Interesse haben können. Die Studie indes ist fertig und wird demnächst publiziert. Der Leiter des Institutes für Umwelthygiene der Uni Wien, Michael Kundi sagte gegenüber dem TV-Magazin Konkret:
"Wir sind überrascht, unsere Ergebnisse zeigen, dass langjährige, intensive Handynutzung das Risiko verdoppelt, einen Tinnitus zu entwickeln. Es gibt für uns Zusammenhänge zwischen dem Tinnitus-Leiden und Anzahl und Dauer von Handy-Gesprächen".
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