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# 126 | |
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# 127 | ||
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Gast
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Hab mich geirrt. Sind nicht 3, sondern 4 weitere Planeten. Zitat:
Falls dir das Lesen schwer fällt, da gibt es auch eine ganz brauchbare Sendung auf ZDF, namens Joachim Bublath. Dort werden meine Worte auch nochmal in aller Ruhe per Videostream erklärt. Siehe ZDF Mediathek: http://joachimbublath.zdf.de/ZDFde/i...158699,00.html |
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# 128 | |
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Gast
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Selbst bis zum Abwinken faktenresistent sein, aber anderen Scheuklappen unterstellen. Der Brüller am heutigen Abend! ![]() PS: Da habe ich mir extra die Mühe gemacht den Link zur Süddeutschen raus zu suchen, sogar einen Link zu einem Video gepostet. Offensichtlich scheint das bei dir aber keine Früchte zu tragen... |
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# 129 |
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Gast
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@ black6panther
Mach dir einen Knoten ins Hirn damit du die Accountlöschung auch ja nicht vergisst Wieso haben eigentlich alle Pisageschädigten auch noch die große Klappe statt sich beschämt von dannen zu schleichen? EDIT: PMs von dir werden ungelesen gelöscht. |
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# 130 | |
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Mitglied
Registriert seit: Oct 2004
Beiträge: 210
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Du bist klug genug um zu wissen dass die Globaliserung nicht "natürlich" angefangen hat, auch weißt du, dass eine zentralisierte Macht leicher zu kontrolieren ist, als eine zersplitterte. Glaubt ihr im ernst irgendjemand in Brüssel interessiert sich für den Ottonormalbürger? Die EU dient nicht den Interessen der Europäer, sondern den Interessen der Konzerne, das sieht man auch daran, dass das EU-Parlament eigentlich überhaupt keine Macht hat.
Um zu verstehen wie unsere Welt bzw. unsere Gesellschaft heute funktioniert muss man dieses Buch gelesen haben.
Krieg ohne Grenzen. Die neue Kolonisierung der Welt von Maria Mies |
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# 131 | |||
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Harley Quinn Lover
ex-Moderator
Registriert seit: Dec 2004
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Beiträge: 2.720
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Die Globalisierung bzw. die Liberalisierung der Handelsströme der Welt, wurde durch Staaten ermöglicht, die autoritär gehandelt haben, indem sie entsprechende Reformen durchgedrückt haben...Zum zweiten Punkt muss ich sagen, dass eine wirkliche Einheit, momentan ist es nur eine Art Konföderation, nur ermöglicht werden kann, wenn es den Präferenzen innerhalb der europäischen Staaten entspricht. Es ist aber auch möglich, dass durch den Transformationsprozess, der durch die Globalisierung vorangetriben wird, ein neuer Staat im Staatensystem entstehen kann... Zitat:
"Hauptziel des Kreuzzugs [...] ist [...] die "political correctness". Mit verschwörungstheoretischer Ambition wird der Begriff als eine mächtig wirkende allgegenwärtige Gesinnungsmaschinerie verstanden, die von feindlichen Kräften [...] bedient wird, der Widerstand zu leisten ist, um Gefahren für Nation, Vaterland und andere Werte abzuwenden." - Wolfgang Benz
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# 132 | |
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Registriert seit: Oct 2004
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Um zu verstehen wie unsere Welt bzw. unsere Gesellschaft heute funktioniert muss man dieses Buch gelesen haben.
Krieg ohne Grenzen. Die neue Kolonisierung der Welt von Maria Mies |
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# 133 | |
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Gast
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Das die EU den Interessen der Konzerne dient, ist an sich weder verkehrt, noch sagt es sonderlich viel aus. Natürlich dient die EU der Liberalisierung des Handels in Europa und damit indirekt den Interessen der Konzerne. Die EU-Kommission setzt sich aus unterschiedlichen Ressorts zusammen. Dazu zählt nicht nur Wirtschaft und Währung sondern auch Landwirtschaft und ländliche Entwicklung oder Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit. Die EU dient den Interessen Europas, dazu zählen europäische Konzerne, wie auch der europäische Ottonormalbürger. Werf mal einen Blick auf die Entscheidungen der EU-Kommission. War es nicht die EU-Kommission, die die Trennung von Netz und Betrieb bei den Stromkonzernen erzwingen wollte? War es nicht die EU-Kommission, die die Überweisungsgebühren in innereuropäische Länder kippte? War es nicht die EU-Kommission, die die Mobilfunknetzbetreiber zwang die Kosten bei Gesprächen im Ausland für den Bürger transparanter und kostengünstiger zu gestalten? Was haben die Stromkonzerne alles in Bewegung gesetzt um die Entscheidungen in Brüssel zu kippen. Waren es nicht die Lobbyisten in der Bundesregierung, die bei den Umweltzielen immer quer geschossen haben? Brüssel ist vieles, aber sicherlich kein Busenfreund der Großkonzerne. Wenn du behauptest die EU dient allein den Interessen der Konzerne, dann ist das einfach Unsinn und sagt soviel aus, wie die Aussage das es morgen wahrscheinlich sonnig wird. |
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# 134 | |||||||||
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Registriert seit: Oct 2004
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wachsen, wachsen, wachsen bis man die totale Macht hat. ausbeuten, ausbeuten, ausbeuten, bis es nichts mehr auszubeuten gibt. Oder glaubst du Konzerne sind soziale Vereine, die sich nen Scheiß um dich schären? Zitat:
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Und was die Subventionierung der Landwirtschaft in der Welt für eine Auswirkung hat, kannst du jetzt schön in der Nahrungskrise in den armen Ländern sehen, deren Bauern nicht mit den billigen Importen und z.T. kostenlosen Nahrungslieferungen aus Europa konkurieren konnten und deshalb die Landwirtschaft aufgeben mussten, um so schließlich endgültig von Europa abhängig zu sein. Zitat:
Zitat:
Kannst du dir nicht vorstellen, dass da die Konkurenten von RWE und Co. ziemlich Druck auf die EU ausgeübt haben, um diese Vormachtstellung zu zerschlagen? Zitat:
Ich wüsste nicht was der Bauarbeiter nebenan davon für ein Vorteil ziehen sollte. Zitat:
Ne mal im ernst, das ist nichts weiter als Kosmetik. Zitat:
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Um zu verstehen wie unsere Welt bzw. unsere Gesellschaft heute funktioniert muss man dieses Buch gelesen haben.
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# 135 |
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Gast
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1. Alleine der Titel ist irreführend
2. Die EU in der jetzigen Konstitution ist ein Werkzeug der Nationalstaaten. Wenn immer ein Politiker sagt: "Die EU hat das beschlossen, ist das formal richtig, politisch aber falsch, da alle Entscheidungen von den Nationalen Kanzlern/Regierungen vorgegeben werden" 3.Richtig ist das der Lissaboner Vertrag mit einer Reihe von Nationalen Privilegien Schluß macht und den Gemeinsame EU Gedanken in den Vordergrund stellt. Ein Europa der Regionen statt ein Europa der Nationalstaaten. 4.Richtig ist auch das es wider einmal Nationalstaaten z. B. Großbritannieren waren, die einen besseren Vertragsentwurf verhindert haben. 5.Über diesen Vertrag kann man diskutieren und Kritik anbringen - dabei wissend das es wohl die letzte Chance ist einen "Staat" EU zu schaffen. Vergleiche ich das Werden der EU mit einer "compound republic" wie es die USA sind, gibt es jede Menge zu kritisieren. Gewünscht hätte ich mir vor allem eine engere Anlehnung an die "Federalist Papers" um das nach meiner festen Überzeugung im Lissaboner Vertrag, Demokratische Defizit, auszugleichen. Der Vertrag ist zu zentristische, ja, er fördert und fordert ein Monolitisches Staatswesen gleichwohl Europa in der Homogenität und Unterschiedlichkeit der Nationalsstaaten seine Zukunft sehen sollte. Die Federalist Papers sind eine Meisterleistung und könnten ein Blueprint für die EU sein. Die Gedenkengänge hinter den Artikeln erklären, warum das Repräsentantenhaus auf zwei Jahre gewählt wird, warum die Exekutive aus einem Präsidenten und nicht einem Rat besteht und warum die einzelnen Bundesstaaten weiter Nationalgarden behalten sollen. Warum das Landes- und Kommunalrecht in den USA ungleich wichtiger als in Deutschland, wo die meisten zentralen Fragen auf Bundesebene und künftig sogar auf EU Ebene, entschieden werden. Der Vertrag von Lissabon mischt sich mehr in das tägliche Leben des Bürgers (ja fordert dies sogar an vielen Stellen) ein als es Washington je tun könnte. Die Intension hätte sein sollen: Dass die EU sich um die Außenpolitik und einige länderübergreifende Dinge kümmert und der Rest bei den einzelnen Staaten bleibt, insbesondere der Teil, der mit dem Alltag der Bürger zu tun hat. Jeder der Staaten sollte sein “residuale Souveränität” behalten können. Sie sollten eigene Armeen, eigene Rechtssysteme haben, können getrennt von der EU ihre Steuern erheben, entscheiden eigenständig darüber, wer Alkohol trinken und wer heiraten darf. Sie sollten auch für die Bildung und Gesundheit zuständig sein. Es muss den Regionalen Bedürfnisen und Kulturen Rechnung getragen werden! Die EU sollte nur politische regulierende Elemente als Ordnungsmacht zur Verfügung haben. Die EU sollte auf der obersten Ebene eine repräsentative Demokratie sein während ansonsten alle Regionen an der direkten Demokratie ausgerichtet sein sollten die Volksentscheide zum Beispiel, wie in der Schweiz ermöglichen und somit direkt über ihre Lebensumstände entscheiden können. Ich würde dem Vertrag in der voliegenden Form meine Stimme nicht geben. |
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# 136 | ||||||||
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# 137 | |
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Gast
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Es ist ein typischer "Rahmenvertrag" der u.a. auch durch die gelebte Praxis ausgestaltet werden soll. Mein größter Kritikpunkt ist jedoch die "Erklärungsbedürftigkeit" und das leider für alles mögliche Geld vorhanden ist, nicht aber für das Markteing dieses Vertrages. So ist halt wie es beliebt, Medien nehmen Versatzstücke aus dem Vertrag und versuchen so die EU zu erklären. Bleibt zu hoffen das die Idee dahinter endlich verstanden wird! All jenen die so sehr gegen die Armee-Komponente sprechen, sei gesagt das eine Handelsmacht ihr Handeslwege kontrollieren und schützen muss. Und dabei geht es um Piraten aller möglicher Colour. |
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# 138 | |
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Gesperrt
Registriert seit: Sep 2005
Beiträge: 2.849
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Wie wahr! In drei Worten die Philosophie unseres Jahrhunderts auszudrücken - das ist nicht Copy&Paste, das ist Kunst. Im Ernst: Was gibt es über Fusionen viel zu sagen. Fusioniert wird doch überall, und die Motive sind immer trivial. 20 Prozent Marktanteil sind mehr als 10 Prozent, 2 Milliarden Umsastz mehr als eine Milliarde, etc. Mehr an Idee steckt in dieser EU nicht drin, mehr würde auch keiner glauben, und deshalb ist es gut, dass uns die Feiern mit Beethovens Neunter ("Alle Menschen werden Brüder") und Zitatenschwulst erspart bleiben. |
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# 139 |
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nur noch sporadisch aktiv
Registriert seit: Oct 2006
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Was mich an der EU erschreckt: Dass sie ein Eigenleben bekommt und versucht, selbstständige Entscheidungen zu treffen, wie z.B. die Ablehnung, Gesetzestexte ins Deutsche zu übersetzen. Die EU versucht sich hier als Staat über den Staaten zu etablieren - hat aber eigentlich nichts, worauf sie ihre Macht begründen kann. Deshalb werden (auch mit Denkverboten) immer weitergehende Verträge angemahnt. Die EU ist nur ein großes Bündnis von europäischen Staaten, und das sollte sie auch bleiben!
Die Schwerpunkte der EU-Arbeit sollen endlich wieder bei einem einheitlichen Wirtschaftsraum und der polizeilichen Zusammenarbeit liegen! Denn je höher die Ebene ist (Kommune - Land - Bund -- EU), desto bürgerferner wird die Sache. Die Großkonzerne stehen aber weiterhin in der Lobby. Mehr Zentralismus ist schlecht für Bürgernähe und Demokratie. Wie irgendwer oben schon gesagt hat: Den Eigenheiten einzelner Regionen muss Rechnung getragen werden - und das bedeutet mehr Föderalismus, mehr Eigenverwaltung. Die USA sind da kein schlechtes Beispiel - und bei denen funktioniert das schon seit über 200 Jahren!
Organspenden rettet Leben
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Das Problem ist, dass die EU bereit ist, in Zukunft auch präemptive Kriege zu führen. Kriege also, die nicht nur präventiv dem tatsächlich unmittelbar bevorstehenden Angriff eines Feindes, sondern "vorbeugend" auch nur einer solchen bloßen Möglichkeit zuvorkommen. Mit dem Begriff "Präemption" ist bisheriges Völkerrecht und Kriegsrecht praktisch außer Kraft gesetzt. Die alleinige Entscheidungsgewalt über die europäische Militärpolitik liegt bei EU-Ministerrat, also weder beim Europäischen Parlament noch bei den Parlamenten der Mitgliedsländer. Im Klartext heißt das, dass es keine parlamentarische Kontrolle mehr über die Entscheidung über Krieg und Frieden gibt, auch nicht über Auslandseinsätze irgendwo in der Welt. Damit hat die EU-Exekutive uneingeschränkte Befehlsgewalt. Nicht nur das bisher schon machtlose EU-Parlament wird weiter entmachtet, sondern auch das Parlament der BRD und die der anderen Mitgliedsstaaten. Also fragen sich einige Menschen nicht ohne Grund: Brüssel, das neue Rom? Da ist mir ein sehr interessanter Artikel unter die Finger gekommen und ich werde es euch natürlich auch nicht vorenthalten ![]() http://www.imi-online.de/2008.php3?id=1731 Gruß Rivle
Um zu verstehen wie unsere Welt bzw. unsere Gesellschaft heute funktioniert muss man dieses Buch gelesen haben.
Krieg ohne Grenzen. Die neue Kolonisierung der Welt von Maria Mies |
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Gesperrt
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Was hatten 100 Jahre nationale Souveränität und Demokratie und Bürgernähe und all die anderen schönen Sachen aus dem Nationalstaatskatalog denn eigentlich den Menschen und der Welt gebracht? Zwei Weltkriege, Kriege von einer Sorte, von einer Schrecklichkeit, wie man sie vorher nicht gekannt hatte; Völkermord; Diktaturen; Ausbeutung und Elend. Eigentlich müsste man doch sagen: Was immer da kommen mag - schlimmer als die Ära der kollabierenden Nationalstaaten kann es kaum werden. |
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# 142 | |
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nur noch sporadisch aktiv
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Organspenden rettet Leben
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# 143 | |
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Mitglied
Registriert seit: Oct 2004
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Sicherlich wird der Prozess der Europäisierung für nachhaltigen Frieden für die Innereuropäischen Konflikte bedeuten, aber die Welt besteht nun mal nicht nur aus Europa. Es bilden sich große ökonomische und militärische Machtblöcke, wie die EU, Asiatischer Block von China und Indien und ein Nordamerikanischer Bündnis und Rußland. Das große Aufrüsten ist nicht zu übersehen und alle diese Mächte haben ein Interesse daran, um Jeden Preis, seine ökonomischen Interessen durchzusetzen und es findet schon längst ein Wettrennen um die begrenzten Ressourcen unseres Planeten statt. Da nun mal die Ressourcen begrenzt sind wird es zwangsläufig ein Kräftemessen geben. Gott behüte, so ein Krieg wird alle Kriege der Vergangeheit in den Schatten stellen und wird mit keinem nationalem Konflikt zu vergleichen sein.
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Krieg ohne Grenzen. Die neue Kolonisierung der Welt von Maria Mies |
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# 144 | |
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Gesperrt
Registriert seit: Sep 2005
Beiträge: 2.849
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Im Zeitalter der Kabinettskriege, die von Söldnerheeren untereinander ausgefochten wurden, war der Krieg eine vergleichweise harmlose Angelegenheit. Ungefähr so wie Profifußball heute. Jeder kämpft zwar für seinen Verein, aber nicht zu heftig. Man muss immer auch an die Karriere denken, und vielleicht ist der Gegner von heute der Arbeitgeber von morgen. Außerdem ist jeder Söldnerkommandant bestrebt, den Personalbestand zu erhalten. Darauf beruht schließlich seine Macht. Also keine Himmelfahrtkommandos und Heldentaten. Richtig ekelhaft wurden die Kriege eigentlich erst (sieht man von den Glaubenskriegen ab), als nach der Französischen Revolution das gemeine Volk zu den Waffen gerufen wurde, um das Vaterland zu verteidigen und dafür zu sterben. Statt wie früher mit kaltblütigen Profis hatte man es nun mit vaterlandsliebestrunkenen Amateuren zu tun, und das Ergebnis war Katastrophe total. Insofern könnte die EU schließlich auch ein Beitrag dazu sein, das Kriegshandwerk wieder in zivilisierte Bahnen zu lenken. Wer will schon für Brüssel sterben! |
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# 145 | |
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Mitglied
Registriert seit: Jun 2003
Beiträge: 325
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Ansich finde ich die Idee von einer "Großen Gemeinschaft" nicht schlecht. Aber folgende Punkte stören mich dann doch etwas:
1. Am 17. 12 2007 wurde der Vertrag an die Mitgliedstaaten ausgeteilt. Dieser Vertrag war nicht leserlich "sondern 300 Verweise, die sich auf 3.000 Regelungen in verschiedenen anderen Verträgen beziehen." Der Vertrag wurde (in halbwegs leserlichen Fassung) dann am 15. April in deutscher Ausgabe veröffentlicht. Ein Blick bei Wikipedia zeigt mir folgendes: Die Bundesregierung hat am 19.12.07 dem Vertrag zugestimmt. Haben sich die Mitglieder alle die Mühe gemacht und haben den nicht leserlichen Vertragstext durchgelesen? Ich denke eher nicht. Der Bundesrat hat am 24.04.08 sein Ja zum Vertrag gegeben. OK - hier hatten alle Abgeordneten ganze 9 Tage Zeit um sich den nun halbwegs leserlichen Vertrag durchzulesen. Ich untertreibe bestimmt nicht wenn ich behaupte dass mind. 10 % der Abgeordneten dies nicht gemacht hat, sondern auf Druck der Partei und der Faulheit wegen zugestimmt haben. 2. Wenn die Verfassung (äh sry - der Vertrag) doch so eine große Bereicherung für die Bürger sein soll - warum schweigt man das Thema in den Medien tot? Warum will man kein Refereendum. 3. Ich zitiere mal folgenden Punkt, welcher sich auf der Seite der bundeskanzlerin befindet: Zitat:
)Dabei wird aber verschwiegen dass es sich bei der Million um " Staatsangehörige einer erheblichen Anzahl von Mitgliedstaaten handeln muss". Nun sammel mal in sagen wir mal 10 Länder unterschriften für eine Aktion. ####### Da ich nicht noch ein paar Sachen zu erledigen habe, hör ich hier mal auf. Ich werde mich aber morgen weiter dazu äußern ![]() hier noch ein paar links zum Thema: Let the People Decide their own Future - Nigel Farage MEP Nigel tells Merkel some home truths Aufstand im EU-Parlament |
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# 146 | ||
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Gesperrt
Registriert seit: Sep 2005
Beiträge: 2.849
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Diese Furcht hat dann den Wettlauf um die letzten unverteilten Flächen Afrikas richtig in Schwung gebracht. Und sie lieferte Hitler den tieferen Kriegsgrund, die fixe Idee von "Volk ohne Raum". Damit mal alle sehen, wie das damals geklungen hat, hier ein Originalzitat, und ich verkneife mir auch tapfer den Scherz mit der Frage, ob Hitler vielleicht der erste Grüne war: Zitat:
Man muss bei dramatisierenden Warnungen vor möglichen Kriegen immer aufpassen, ob sie nicht insgeheim Teil einer - den Akteuren oft unbewußten - Strategie sind, solche Kriege herbeizureden, eben indem man eine grundlose Angst vor ihnen und den möglichen Gegnern entfacht. Im übrigen darf man sicher sein, dass Kriege zwischen irgendwelchen Machtblöcken niemals mit jener katastrophalen Hingabe und Opferbereitschaft geführt werden, welche die Idee erzeugt hatte, es gälte Vaterland, Heimat, Weib und Kind und die eigene Ehre zu retten. |
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# 147 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Wir rückkoppeln sozusagen mit unserer Umwelt und vermeiden auf diese Weise eine Überstrapazierung. Das Problem ist nur das der Mensch deutlich agiler ist. Flächen werden beispielsweise abgeholzt und für Jahrzehnte unbenutzbar gemacht. Ehe hier die Rückkopplung kommt das man mit zerstörtem Land keine nachhaltige Landwirtschaft betreiben kann, ist es bereits passiert. Unsere Umwelt reagiert zu träge. Das andere Beispiel wäre der Treibhauseffekt. Die Gase die derzeit die Atmosphäre belasten wurden vor 30 Jahren in die Luft geblasen. Damals hat es niemanden interessiert. Die Überproduktion bei den Nahrungsmitteln ist auf die Produktivitätssteigerungen zurückzuführen. Wir können heute einfach deutlich mehr produzieren. Eine moderne Milchkuh gibt 5500 Liter Milch im Jahr. In den 50er Jahren waren es etwa 640 Liter im Jahr. Das ist eine Verzehnfachung des Ertrags! Problematisch wird es bei der Energie und den endlichen Rohstoffen. Europa importiert nach wie vor enorme Rohstoffmengen. Vor allem Erdöl und Gas. Für die Energieproduktion hat man noch keinen Stein der Weisen gefunden. Wollte man die Energie, die das Erdöl liefert mit Kraftwerken produzieren, bräuchte man 10 mal mehr als wir derzeit erzeugen. Die regenerativen Energien können das nicht leisten, da reicht es gerade mal für die reguläre Stromversorgung und selbst da nur für 20 - 50 Prozent. Um Raum geht es also nicht, da ohnehin jede moderne Gesellschaft sich adaptiv an seine Umgebung anpasst. In Europa wächst die Bevölkerung nicht, sie schrumpft sogar ein wenig, bis sie sich einpendeln wird. In Zukunft geht es um Energie und Rohstoffe. Einige Rohstoffe sind begrenzt und werden daher deutlich teurer werden. Jedenfalls wird man keine 20 Liter in Zukunft mit seinem Auto kostengünstig in die Luft blasen können. Der Preissschock beim Eisenerz, Blei oder Kupfer ist hingegen nur von temporärer Natur, weil hier noch enorme Rohstoffvorräte vorhanden sind und diese Rohstoffe wiederverwertbar sind. Allerdings kann das Angebot an Rohstoffen kurzfristig kaum flexibel auf eine gestiegene Nachfrage reagieren. Momentan fragen China und Asien große Mengen nach. Das wird wohl die nächsten Jahrzehnte so bleiben bzw. sich weiter verschärfen. Da auch der Aufbau neuer Kapazitäten entlang der Rohstoffkette (Exploration, Bergwerk, erste Bearbeitung und Transport) sehr kapitalintensiv ist und viel Zeit erfordert, lässt sich die Rohstoffgewinnung nur allmählich ausweiten. So können von der Entdeckung eines Rohstoffvorkommens bis zu dessen Erschließung und Gewinnung bis zu zehn Jahre und mehr vergehen. Erschwerend kommt hinzu, dass in den vergangenen Jahren die Investitionen im Rohstoffsektor vernachlässigt und Kapazitäten nicht im erforderlichen Umfang ausgeweitet wurden. Die EZB ist deshalb auch gezwungen momentan die Zinsen hoch zu halten, weil die Inflation im Euroraum sehr hoch ist. Insgesamt bleibt festzuhalten das wir mit einer weiteren Verteuerung in den nächsten Jahren rechnen müssen. Für die EU stellt das kein wirkliches Problem dar, für die Menschen in der dritten Welt schon. Die sind auf unsere Überproduktionen angewiesen. Haiti importiert 80 Prozent der Lebensmittel, Mauretanien 70 Prozent. |
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# 148 | ||
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Gesperrt
Registriert seit: Sep 2005
Beiträge: 2.849
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So auch hier. Es ist eben so, dass in den reichen Ländern die Geburtenraten sinken. Warum und wieso - keiner weiß es. Nur eines ist sicher: Wie der Fliehkraftregler bei der Dampfmaschine funktioniert es nicht. Kybernetik für Anfänger liefert keine Erklärung. Spekulationen gibt es natürlich wie Sand am Meer. Ich tippe aufs Fernsehen. Vermutlich falsch. Die Bevölkerungswissenschaft kennt den Verlauf nämlich schon aus Vorfernsehzeiten: Stagnation auf niedrigem Niveau - steiler Anstieg - Stagnation auf hohem Niveau - Schrumpfung. Wie wenn es bei den Populationen so eine Art Produktlebenszyklus gäbe. Ist aber auch wieder nur Spekulation. Zitat:
Aber gesetzt den Fall, es wäre diesmal das richtige Lied, welches die Spatzen von den Dächern pfeifen: Was folgt denn daraus? Was hat eigentlich Japan zu eine führende Wirtschaftsmacht werden lassen? Der Rohstoffmangel. Warum ist in den Emiraten keine Produktionsbasis entstanden? Zu viel Öl. Warum sind statt auf Hawai die Industriealisierung und die modernen Naturwissenschaften in den kühleren Zonen Europas entstanden? Einfach zu scheußliches Wetter hier, um den lieben Herrgott einen guten Mann sein zu lassen und das Leben zu genießen. Warum die Uhrenindustrie in der Schweiz und früher im Schwarzwald? Weil die Leute nichts als ihre Pfoten und im Winter nichts zu tun hatten. Nur eines ist sicher: Nichts bleibt, wie es ist. Und ob der Mangel von heute der Vorteil von morgen ist, weiß keiner. Hellseher gibt es nämlich nicht. |
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# 149 | |
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Mitglied
Registriert seit: Dec 2004
Ort: Am Schwäbischen Meer
Beiträge: 9
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Lord Monckton(ein Schotte) sagte schon dazu: der kommunistische Faschismus ist im Westen angekommen. Es gibt ja Organisationen die verteilen Material um auch die Abgeordneten über diesen Vertrag aufzuklären. Also Laut einer Aussage eines Abgeordneten: Wir haben euer Material und den Vertrag nicht gelesen, wir haben es abgesprochene den Vertrag zu ratifizieren. Wie nennt man das noch gleich? Fraktionszwang. Mit Faulheit hat das nichts zu tun. Heutige Politiker sind unheimlich aktiv - mit irgendwas beschäftigt, Verwaltungsarbeit. (ich kann den Tag auch mit unwichtigen Dingen rumkriegen - nur die denken das wäre die Arbeit eines Politikers - Politiker von heute machen die Arbeit die früher von Verwaltern erledigt wurde - oder warum glaubt ihr das es in der Tagespolitik um den Feldhamster{oder ähnliches} geht die von der Waldschlößchenbrücke vertrieben werden, um Kindergeldquereelen die in einem Sozialstaat eigentlich vorgegeben sind oder um Flughäfen die geschlossen werden weil sie schwachsinnigen Prestigeprojekten platz machen müssen) Einer der wenigen Abgeordneten die wind gemacht haben war ein Nitzsche der früher mal in der CDU gewesen ist heute aber fraktionslos; seht euch mal die Rede an: http://archiv.bundestag.t-bn.de/Arch...0&q.run=Suchen Auch das Protokoll ist es mal wert gelesen zu werden, gerade als Nitzsche seine Rede hielt. Da kann man mal sehen wie sachlich und Argumentativ unsere Abgeordneten sind. Einige sagen wir habe da über 600 Verräter sitzen die niemals den Willen des Volkes repräsentieren. Man sollte wirklich überlegen was man gegen die Arroganz der Politiker von heute unternehmen kann. Eine Sache ist (nochmal): Demos Jeden Mittwoch finden in ganz Europa (22 Städte sind es glaube ich schon) Demos gegen den Vertrag statt. Die Idee ist es nicht übergroße Demos zu haben die dann von Attack oder den Linken mit dummer Musik und anderen demoralisierenden Getue kaputt gemacht werden können. Die können auch sehr klein sein - nur sie sollten in so vielen Städten wie möglich und so hartnäckig wie möglich sein. Die Idee ist es (wie bei der Bürgerrechtsbewegung von King) gerichtlich vorzugehen und in Massen auf die Straße zu gehen um einen Dialog zu erreichen. Die Linken sind übrigens der größte Witz - sind eigentlich dagegen, machen aber nichts. Impotent... (tut mir leid für die die noch denken die Linke wäre eine Opposition) Damit ihr euch mal informieren könnt: http://www.eu-vertrag-stoppen.de/ Inspiriert wird diese Bewegung übrigens von einem Chourard, der in Frankreich schon gegen die Verfassung gekämpft hat. So, vielleicht bleibt es ja nicht bei dem Internetgefasel
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# 150 |
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Harley Quinn Lover
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