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05. 03. 2008, 17:29 #1
Peer-to-Peer: Nine Inch Nails nutzen Torrents um ihr kostenloses Album zu promoten
Wie Gulli bereits vorgestern berichtete haben die Nine Inch Nails ihr neustes Album gratis zum Download angeboten. Zum effektiven Vertrieb nutzen sie dabei bewusst auch Torrent-Technologie. Der Art Director der Band Rob Sheridan sagte, dass sie auf Torrents setzen - nicht nur um ihre Webseite temporär von dem großen Ansturm zu entlasten, sondern auch, um viele ihrer Fans zu erreichen, die sich in den Tauschbörsen tummeln. Auf der "Pirate Bay" findet man einen offiziellen Account der Band mit dem Namen 'NINofficial'. Ähnliche Accounts mit dem Namen 'NIN' sind auch auf den Musik-Trackern what.cd und waffles.fm aufgetaucht. Es handelt sich um offizielle Accounts der Band, wie es die Webseite TorrentFreak bestätigt hat.
Gute Zeiten für Torrent Netzwerke. Mit den Nine Inch Nails nutzen klare Befürworter von Filesharing legal diese Netzwerke. Doch inwiefern sind Modelle, die auf freie Downloads setzen generell auf den Musikmarkt übertragbar? Eine Band wie die Nine Inch Nails hat eine treue Fangemeinde und es sind auch nicht alle Stücke von dem Album frei runterzuladen. Das komplette Album gibt es für 5 Dollar in hoher Qualität und ist damit immer noch sehr viel günstiger, als die übliche Ware auf CD. Auf TechDirt findet man, dass die Nine Inch Nails bereits in den ersten zwei Tagen nach Veröffentlichung des Albums sämtliche ihrer "Ultra-Deluxe Limited Edition Packages" im Wert von je 300 Dollar verkauft haben. Diese bestehen aus der Musik, die man auch downloaden kann, zwei CDs, einer Daten-DVD, einer Blu-ray DVD und weiteren Extras. Natürlich richtet sich solch eine Deluxe-Edition an Fans.
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05. 03. 2008, 20:18 #2
Re: Peer-to-Peer: Nine Inch Nails nutzen Torrents um ihr kostenloses Album zu promote
Und paralell dazu wird auf allen Ebenen (ISPs, EU etc..) darüber diskutiert P2P, speziell BT zu drosseln oder sogar zu blockieren. (Siehe auch die Diskussion um Comcast).
Von daher finde ich die Aktion von NIN prima. Denn damit kann man beweisen, dass man diese Dienste völlig legal einsetzten kann. Und wenn dann den Providern, die sich wie Comcast verhalten massenweise die Kunden weglaufen, um so besser!
Gruß
Loddafnir
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05. 03. 2008, 22:49 #3Mitglied
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Re: Peer-to-Peer: Nine Inch Nails nutzen Torrents um ihr kostenloses Album zu promote
die aktion ist gut, das album leider weniger, 34 mal nin typische souneffekte aber ohne gesang und richtiger instrumentierung. schade...
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06. 03. 2008, 00:08 #4
Re: Peer-to-Peer: Nine Inch Nails nutzen Torrents um ihr kostenloses Album zu promote
Hoffentlich hat NIN damit auch finanziellen Erfolg und andere Gruppen ziehen dann nach.
Ich kann´s bald nicht mehr hören, wie das Internet nur wegen ein paar Geldsäcke immer mehr beschnitten werden soll.
Morgen ist in unserem Ort eine Veranstaltung zum Thema Internet von der CDU.
Wird bestimmt eine "lustige" Diskussion mit denen.
Da kommen mir solche News gerade richtig.
Gruss Moses
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06. 03. 2008, 11:02 #5FlockDocGast
Re: Peer-to-Peer: Nine Inch Nails nutzen Torrents um ihr kostenloses Album zu promote
2.500 x 300 = 750.000 Dollar
alleine die Deluxe-Versionen in den ersten zwei Tagen. ich würde sagen das es schon ein Erfolg war
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06. 03. 2008, 11:12 #6Barc0deGast
Re: Peer-to-Peer: Nine Inch Nails nutzen Torrents um ihr kostenloses Album zu promote
es ist wirklich traurig. vor allem wenn man sich anguguckt wie wenig von dem geld einer verkauften cd eigentlich an die musiker geht. ich meine...ohne das internet und sachen wie myspace würden manche neuen bands von heute gar nicht bekannt sein.
Zitat von Moses
seien wir doch mal ehrlich: das internet ist doch dsa beste was bands passieren kann. eine kostenlose plattform wo man seine lieder kostenlos anbieten kann. das beste ist und bleibt immernoch die mundpropaganda. person x hört ein lied, denkt sich "boah geil" und zeigt es seinen freunden. der rest der geschichte dürfte wohl klar sein
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06. 03. 2008, 15:06 #7Mitglied
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Re: Peer-to-Peer: Nine Inch Nails nutzen Torrents um ihr kostenloses Album zu promote
ja und ist eine Band erstmal bekannt, werden Werbeartikel verkauft, Konzerte ausverkauft... siehe Berliner Hip Hop, ohne Internet wären die nie so bekannt geworden. (ob das jetzt positiv oder negativ ist, soll jeder für sich entscheiden)

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