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wuiii
mitGlied
 
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Re: Streiks

Zitat:
Zitat von igita 
8 % im öffentlichen Dienst fordern sie. Der Bund bietet 5 %. Was ich für angemessen halte. Aber dies wird abgelehnt.
Zudem was 5huichi schon gesagt hat ist noch folgendes hinzuzufügen:
http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/geld/121817.php
Zitat:
Wichtigste Ursachen dieser Entwicklung waren hohe Preisanstiege bei Nahrungsmitteln (+8,2 Prozent) und Treibstoffen (+23 Prozent).
(Sind zwar Zahlen aus Österreich, aber ich denke nicht, dass es in D anders ist)
Da diese Produktgruppen neben dem Wohnen (auch empfindlich teurer geworden) für mich, und die meisten anderen Bürger wahrscheinlich auch, die Wichtigsten sind, finde ich 5% Lohnerhöhung nicht genug.

Daher kann ich jede Gewerkschaft die Streiks organisiert nur loben, da sie wirklich für ihre Arbeitnehmer einstehen. Da könnten sich die andern Gewerkschaften eine Scheibe abschneiden und endlich auch für ihre Arbeitnehmer einstehen, da man sich von den Arbeitgebern nicht immer alles gefallen lassen sollte!
Alt 06. 03. 2008, 15:33 wuiii is offline Mit Zitat antworten #26
igita
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Re: Streiks

Zitat:
Meinst du die, die diskriminiert werden und keine Chancengleichheit besitzen? Und auch wenn es in ihren Heimatländern schlimmer war, müssen wir uns das hier nicht gefallen lassen.

NEIN: Ich spreche von Franzosen, Briten, Amerikanern, Japanern, welche sich nach unserem System die Finger lecken würden.


Zitat:
Streik ist nichts, was man in Frage stellen sollte - es ist ein Grundrecht.

ICh stelle Streiks nicht in Fragen
Ich stelle die Gewerkschaften in Frage.

Zitat:
Hä? Du liest echt nur Bildzeitung oder? Jede auch nur ein bisschen kompetente Zeitung schreibt doch, was das für ein wahres Angebot ist!
Die kriegen 5%, müssen dafür aber mehr arbeiten (rentiert sich gar nicht), es ist auf 2 Jahre verteilt und außerdem gilt es nicht für alle, wodurch die Gewerkschaft nur gesplitten werden soll! Ein unglaubliches hinterhältiges Vorgehen!

Nein. Ich bin kein Bildleser.
Ich kenne das genau Angebot. Ich habe es etwas vereinfacht dargestellt.
Aber 5 % bleiben 5 % mehr Lohn.

Was ist gegen mehr arbeit anzuwenden.
Alle bejubeln doch die SChweiz und die hohen Löhne dort. Fakt ist aber, dass ein Schweizer weniger verdient als sein deutscher Kollege.
Ein SChweizer hat desseshalb mehr weil er mehr arbeitet (200-400 Stunden pro Jahr).
Sollten wir auch.
Es herrscht ja in der Regel eine 38- 40 Stundenwoche. Was gegen 2 Stunden mehr zu sagen istt, weiß ich nicht.

Zitat:
Igita, du scheinst du auch einer jener Menschen zu sein die das Konzept "Wenn alle verarscht werden, dann ist es ok" - gena auf solche Leute dürfen Mehdorn und co. hoffen!

Nein bin ich nicht.

Zitat:
Andere würden gerne mit uns tauschen? Das heißt einzige und allein das es ihnen noch schlechter geht, noch größere ausbeute betrieben wird, aber das bedeutet noch lange nicht, das in diesem Land alles so läuft, wie es laufen sollte.

Dann geht es etwa 5,8 Milliarden Menschen schlechter als uns.
Man sollte nicht nach Utopischem streben sondern dankbar sein, dass man im besten Land der Welt leben darf.
Denn eins ist sicher, wir werden unseren Standard nicht halten können. ANdere Länder wollen auch ein Stück vom Kuchen.
Alt 06. 03. 2008, 15:39 igita is offline Mit Zitat antworten #27
Superskinny
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Re: Streiks

Zitat:
Das die großen Konzerne immer dickere Gewinne einstreichen und dadurch auch immer mehr an politischer Macht gewinnen, nehmen viele Leute garnicht wahr.
Und das finde ich persönlich sehr traurig.
Leider ändert sich aber bei diesen Streiks bei öffentlichen Verkehrsmitteln daran nichts. Es wird eher noch mehr Kohle geschäffelt und die DB kann wieder Millionen irgentwo in dubiosen Geschäften in den Sand setzten.

Vorschlag: Wie wäre es, wenn die Angestellten im Nahverkehr einfach umsonst fahren...d.h keine Fahrtkosten mehr annehmen und überall Hinweise anbringen ala: "Diese Woche fahren Sie umsonst! - Da die Deutsche Bahn uns Angestellten nicht mehr zahlen kann, können wir von unseren Fahrgästen auch keine teuren Fahrpreise verlangen."

Das würde nämlich wirklich nur das Unternehmen treffen und nicht die Bevölkerung. Was juckt es denn das Unternehmen DB, wenn die Leute nicht mehr zu Arbeit kommen? Die Verdienstausfälle sind da kein Druckmittel. Damit steigt nur der Druck der Bevölkerung auf die Bahn. Ausserdem sollte nach erfolgreicher Einigung ein staatlicher Rechnungsprüfer kommen, der überprüft, ob die Fahrpreise wirklich erhöht werden müssen auf Gund des Streiks.
Alt 06. 03. 2008, 15:40 Superskinny is offline Mit Zitat antworten #28
Der Rebell
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Re: Streiks

Jaja,

der schlaue Herr Schäuble und seine 5%.

Allein die Arbeitszeitverlängerung macht minus 3.75 % aus. Dann kommt noch die Inflation von mindestens 3 % hinzu (für die Armen 8 % Inflation). Macht also zusammen mindestens ein Minus von 6,75 %.

Da hat der Schäuble ein gutes Geschäft gemacht.

Der Herr Schäuble sollte häufiger streiken lassen.
Alt 06. 03. 2008, 15:43 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #29
Backmischung
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Re: Streiks

Zitat:
Zitat von Superskinny 
Vorschlag: Wie wäre es, wenn die Angestellten im Nahverkehr einfach umsonst fahren...d.h keine Fahrtkosten mehr annehmen und überall Hinweise anbringen ala: "Diese Woche fahren Sie umsonst! - Da die Deutsche Bahn uns Angestellten nicht mehr zahlen kann, können wir von unseren Fahrgästen auch keine teuren Fahrpreise verlangen."

Ich vermute einfach mal das es rechtlich nicht erlaubt ist soetwas unter Vorwand zu tun.
Alt 06. 03. 2008, 15:44 Backmischung is offline Mit Zitat antworten #30
igita
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Re: Streiks

Zitat:
Zitat von Atraxia 
@Igita
was interessiert mich, wenn Elektrowaren billiger geworden sind, wenn ich so ein Gerät alle 10 Jahre brauch....Die Nahrungsmittel brauch ich jeden Tag und vergleich mal die Preise mit Elektro, dann sieht man sehr deutlich, was wirklich teurer geworden is....da juckt so ein Fernseher wohl kaum.

IHc habe nur den Satz widerlegt, dass ALLES teurer geworden ist.

Und zu den Nahrungsmittel.
Die Preise sind zwar gestiegen. Aber sie sind es zurecht. Wo ist denn da eure Solidarität mit den Milchbauern, die kaum ihre Umkosten hereinbekommen.
Wer für Gerechtigkeit ist darf sich über die gestiegenen Lebensmittelpreise nicht aufregen.
Alt 06. 03. 2008, 15:47 igita is offline Mit Zitat antworten #31
Superskinny
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Re: Streiks

Ja vermutlich...so ernst war das jetzt auch nicht gemeint
Alt 06. 03. 2008, 15:48 Superskinny is offline Mit Zitat antworten #32
Der Rebell
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Re: Streiks

Was vermutlich?

Wer verarscht wohl die Verbraucher und die Bauern gleichermaßen?
Alt 06. 03. 2008, 15:51 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #33
5huichi
Hoffentlich undogmatisch
 
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Re: Streiks

Zitat:
NEIN: Ich spreche von Franzosen, Briten, Amerikanern, Japanern, welche sich nach unserem System die Finger lecken würden.

Mir tuen die Franzosen unter Sarkozy auch leid. Mir tun die Briten, die immer weiter überwacht und ausgebeutet werden auch leid. Mir tun auch die Amerikaner leid, die nur verarscht werden usw..
Es mag ja sein, dass es hier wirklich noch besser ist, aber zur Zeit läuft die selbe Entwicklung bei uns ab wie in deinen erwähnten Staaten und eben weil es in den anderen Ländern so scheiße ist, will ich eben nicht, dass wir uns in diese Richtung bewegen.

Und es bleibt für mich weiterhin kein Argument. Ungerecht ist ungerecht; auch wenn es in Amerika oder sonstwo noch ungerechter ist.

Zitat:
ICh stelle Streiks nicht in Fragen
Ich stelle die Gewerkschaften in Frage.

Und wieso? Weil sie genug Geld dafür haben wollen, ihre Familie zu ernähren?

Zitat:
Nein. Ich bin kein Bildleser.
Ich kenne das genau Angebot. Ich habe es etwas vereinfacht dargestellt.
Aber 5 % bleiben 5 % mehr Lohn.

Stimmt, kein Bildleser, du liest gar nicht. Die 5% mehr Gehalt sind ein Scheinangebot; ich habe dir schon gesagt, woran das gekoppelt ist und Rebell/verifyme hat das auch nochmal schön ausgerechnet, was das bedeutet.

Zitat:
Was ist gegen mehr arbeit anzuwenden.
Alle bejubeln doch die SChweiz und die hohen Löhne dort. Fakt ist aber, dass ein Schweizer weniger verdient als sein deutscher Kollege.

Weißt du, bei n-tv zeigten sie gestern einen kurzen Bericht über jemanden, der am Flughafen arbeitet und jetzt streikt. Er arbeitet von früh morgens, bevor seine Frau und Kinder aufstehen bis so spät abends, dass alle schon schlafen gegangen sind, er sieht seine Familie wach nur noch am Wochenende.
Kann er davor leben? Schwer. Bitte bring ihm mal bei länger zu arbeiten, danke.

Und na ja, in der Schweiz ist das Leben sowieso teurer. Das ist nicht mit Deutschland vergleichbar.

Zitat:
Man sollte nicht nach Utopischem streben sondern dankbar sein, dass man im besten Land der Welt leben darf.
Denn eins ist sicher, wir werden unseren Standard nicht halten können. ANdere Länder wollen auch ein Stück vom Kuchen.

Wenn das stimmt, müssen wir retten, was zu retten ist. Den Menschen hier geht es schon schlecht genug.

/EDIT: Lebensmittelpreise steigen gerechtfertigt? Dann sehe ich eine Gehaltserhöhung als noch mehr gerechtfertigt.
Alt 06. 03. 2008, 15:55 5huichi is online now Mit Zitat antworten #34
achi
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Re: Streiks

Ich halte den erneuten Streik bzw. die Androhung für nicht so toll. Ich frage mich, warum man unbedingt im Personenverkehr streiken muss und dies nicht im Güterverkehr tut. Jetzt mal nicht so bejackt wie ein Lokführer der seinen Zug auf offener Strecke geparkt hat sondern auch irgendwo sicherheitsbewußt.

Ebenso fand ich komisch, dass nur in der Woche gestreikt wurde und nicht am Wochenende. Wollte man sich da etwa die Wochenendzuschläge sichern? Auf jeden Fall wäre ein Streik am Wochenende gerechter gewesen. Zu diesem Zeitpunkt muss man nicht unbedingt Bahn fahren, in der Woche sind viele Menschen dazu gezwungen.

Dazu stößt mir in diesem Zusammenhang auch noch sauer auf, dass beim Streik rund um die Bahnhöfe kaum Streikposten zu sehen waren, so jedenfalls meine persönliche Einschätzung und die vieler Beteiligter. Überzeugungsarbeit sieht diesbezüglich anders aus.

Ich meine, ich kann verstehen, dass man sich nicht mit den betroffenen Fahrgästen auseinandersetzen möchte, aber empfand die Situation schon ein wenig feige.

Ich bin froh, dass ich nicht mehr auf die Bahn angewiesen bin. Einerseits kann ich durchaus verstehen und heiße das auch gut, das Menschen streiken. Meinen Chef juckt das aber nicht die Bohne. Ich habe trotz allem pünktlich auf Arbeit zu erscheinen und wenn nicht, dann muss ich Urlaub nehmen. Da hört für mich ehrlich gesagt die Begeisterung auf. Mag zwar nicht so moralisch sein, aber wenn mein Job in Gefahr ist wegen anderen Menschen die streiken und dann noch bewußt die Pendler habe ich kein Verständnis.

Ist halt ein Unterschied ob man eine Woche Uni oder Schule versäumt oder da zu spät kommt oder ob es um die Existenz geht.

Zumal ich im Moment nicht ganz verstehe warum man schon wieder streikt. Soweit ich das herausgelesen habe geht es ja nur darum, dass die GDL keinen Kooperationsvertrag mit den anderen Gewerkschaften unterschreiben möchte und damit eine Sonderstellung für sich beansprucht.

Um Geld scheint es ja diesmal nicht zu gehen, da sind sich ja alle Beteiligten einig. Falls es doch um mehr Geld gehen soll, frage ich mich, warum sich die Beteiligten vor ein paar Monaten geeinigt haben.

So richtig verstehe ich die momentanen Streikandrohungen nicht, um was geht's da eigentlich genau? Wäre nett, wenn mir das ein Streikbefürworter in einfachen Worten darlegen kann...vielen Dank!

MfG
achi.
Alt 06. 03. 2008, 16:43 achi is offline Mit Zitat antworten #35
5huichi
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Re: Streiks

Da muss ich dir leider zustimmen. Die Zeiten könnte man tatsächlich etwas besser wählen!

Was den Rest angeht: Die Bahn hat von der GDL unter anderem verlangt einen Vertag zu unterschreiben, der laut Rechtsexperten der GDL, verfassungswiedrig ist (verstößt gegen Koalitionsfreiheit).

http://gdl.de/redaktionssystem/sitec...204653386.html
Alt 06. 03. 2008, 17:05 5huichi is online now Mit Zitat antworten #36
maniaQ
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BVG Streik in Berlin - Nutzt die Ver.di ihre Macht aus?

Hallo,

wie alle berliner Gullianer sicher schon gemerkt haben, bestreikt die Ver.di seit gestern das gesamte BVG Verkehrsnetz. Davon nicht betroffen sind lediglich S-Bahnen - Obwohl da auch schon ein Ende in Sicht ist. Die GDL plant einen weiteren Streik der Lokführer. Sollte der auf nächsten Montag fallen, bricht der gesamte Verkehr zusammen.

Was mir nun aufgefallen ist, ist das die BVG einen "Notverkehrsplan" mit rund 100 Bussen aufgestellt hat.
Nun hat die Ver.di gesagt sie wollen diesen Verkehr "behindern", in dem sie eventuell die Busse besetzen, so das keine Fahrgäste einsteigen können (!!).

Spinnen die jetzt total?
Streik gut und schön, aber irgentwann gehts zu weit und ich würde keine Träne weinen wenn die Fahrgäste dann die "Streiker" mit Gewalt aus den Bussen holen würden.
Wirklich kein Verständniss für solche Aktionen, weil die "Obrigkeit" der BVG davon sowieso nix mitbekommt. Ich seh schon den Bild-Artikel:

SKANDAL! Fahrgastmeute prügelt streikende Busfahrer ins Krankenhaus

Es zielt mal wieder typisch auf die kleinen Leute ab. Die die kein Auto haben wollen oder sich keins leisten können. Dann werden noch so schöne forderungen von meiner Schule gestellt, von wegen dann fährt man halt 7,5 Kilometer bei Eiseskälte und Schneesturm mit dem Fahrrad zur Schule.

Ja nee is kla, ne? So nicht , Jungs!

Besonders, da auch wirklich NIEMAND Verständniss dafür hat.
Die Fahrgäste werden komplett im Stich gelassen und auf sich allein gestellt. Typisch!

Seid ihr da meiner Meinung? Wie kommt ihr durch den Streik?
Ich freu mich auf Antworten und eine schöne Diskussion

€: Okay ich seh grad es gibt ein ähnliches Thema, das ich in der Suchmaske
allerdings nicht gefunden hatte.

€²: LOL mein Thema wurde einfach in ein Thema reinkopiert, wie geil
mfG maniaQ
Alt 06. 03. 2008, 19:27 maniaQ is offline Mit Zitat antworten #37
igita
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Re: Streiks

Zitat:
Zitat von verifyme 
Jaja,

der schlaue Herr Schäuble und seine 5%.

Allein die Arbeitszeitverlängerung macht minus 3.75 % aus. Dann kommt noch die Inflation von mindestens 3 % hinzu (für die Armen 8 % Inflation). Macht also zusammen mindestens ein Minus von 6,75 %.

Da hat der Schäuble ein gutes Geschäft gemacht.

Der Herr Schäuble sollte häufiger streiken lassen.

Was für eine Milchmädchenrechnung.
DIe Arbeitszeitverlängerung macht kein Minus. Nur der Stundenlohn sinkt.
Mehr bleibt trotzdem Übrig.

Nach deiner Rechnung wäre es also am besten gar nciht zu arbeiten. Dann hat man ja ein unendliches Plus, da man keine Arbeitszeit hat.


Die 35 Stundenwoche war der größte Jobkiller unserer Geschichte.
Wir müssen mehr arbeiten um unseren Standard zu halten.
Dass dies keinem passt ist klar. Es ändert aber nichts.
Die Schweizer haben dies kapiert. Daher läuft es auch bei ihnen besser.


Zitat:
Und wieso? Weil sie genug Geld dafür haben wollen, ihre Familie zu ernähren?

Witzboldt.
Ich bin gegen Gewerkschaften, in der jetzigen Form, weil sie nicht für alle Arbeitnehmer reden. Oder ist es sinnvoll, dass eine Gewerkschaft ein Weltunternehmen und einen kleinen Mittelständler denselben Tarifvertrag aufschwatzt.
Es keine Gewerkscahft der Gewerkschaftler gibt. Komisch nicht.
Sie steuerlich begünstigt werden.
Alt 06. 03. 2008, 19:33 igita is offline Mit Zitat antworten #38
Der Rebell
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Re: Streiks

Zitat:
Zitat von igita 
DIe Arbeitszeitverlängerung macht kein Minus. Nur der Stundenlohn sinkt.

Das ist die typische Ausbeutermentalität. Die Leute können auch 48 Stunden arbeiten; Hauptsache sie haben denselben Lohn, nichtwahr?

Arbeitsplatzvernichtung pur ist das.

Und dann darüber jammern, daß die Arbeitslosen sich nicht genug bemühen. Verlogene neoliberale Argumente sind das.

Zitat:
Nach deiner Rechnung wäre es also am besten gar nciht zu arbeiten. Dann hat man ja ein unendliches Plus, da man keine Arbeitszeit hat.
Schwachsinniger Stuß. Du willst doch gar nicht ernsthaft diskutieren.
Alt 06. 03. 2008, 19:48 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #39
achi
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Re: Streiks

Die Thematik spielt doch beim aktuellen Streik überhaupt keine Rolle. Soweit ich das verstanden habe geht es auch nicht um mehr Geld oder weniger Arbeitszeit. Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es der Bahn darum, in Zukunft sicherzustellen, dass die drei Gewerkschaften einheitlich agieren und nicht die Gefahr besteht, dass die eine die andere übertrumpft. Gleichzeitig will die Bahn festlegen, dass bestimmte Gewerkschaften für bestimmte Gruppen zuständig sind. Ist von der Sache her nicht verkehrt. Es ist halt einfacher, wenn eine Gewerkschaft für die Gruppe und die andere für die spricht. Macht auch das Streiken einfacher.

Mit diesem Hintergrund kann ich den erneuten unbefristeten Streik nicht verstehen und heiße ihn auch nicht gut, denn hier geht es scheinbar nur um die Interessen der Gewerkschaft und deren Funtionäre. Die Arbeiter und Angestellten haben von diesem Streik, außer ein paar Tage Urlaub, nichts. Die GDL sollte aufpassen den Bogen nicht zu überspannen, schließlich hat sie dem Grundlagenvertrag und der Lohnerhöhung zugestimmt. Jetzt wieder zu streiken ist in meinen Augen verantwortungslos.

MfG
achi.
Alt 06. 03. 2008, 20:03 achi is offline Mit Zitat antworten #40
_Leon
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Re: BVG Streik in Berlin - Nutzt die Ver.di ihre Macht aus?

Zitat:
Zitat von maniaQ 
So nicht , Jungs!
So und noch ganz anders. Ich hoffe, dass die Jungs und Mädels das noch lange durchhalten. Hege aber die Befürchtung, dass ihre Gewerkschaftsführung sie in bewährter Topf-Dampf-Deckel Manier zeitig genug wieder zurückpfeifen wird.
Interessant sind die Reaktionen von Sarrazin. Offenbar hat man sich auf Arbeitgeberseite entschlossen, es statt dem üblichen Schulden-Gejammer dieses Jahr mal mit Unverfrorenheiten zu probieren.
Zitat:
Zitat von maniaQ 
Besonders, da auch wirklich NIEMAND Verständniss dafür hat
Nun, da muss ich Dich enttäuschen. Ich habe vollstes Verständnis für den Streik der BVG'ler und auch ihre Methode, den Streikbruch wenigstens ein bisschen zu neutralisieren.
Liegt vielleicht daran, dass ich nicht 7.5km, sondern ca 2.5km morgens und nachmittags zu Fuss zurücklegen muss. ... na ja, Spass beiseite, denn das ist es nicht, ebensowenig, wie die Leute gerne streiken. Das ist, wie in einem anderen Thread steht, kein Kindergeburtstag.
Im Moment habe ich eine "was wäre, wenn'-Vision vorm inneren Auge: als die GDL damals loslegte, wo Mehdorn und seine Personalschlampe Suckale heute wären, hätten im Zug eines kleinen Solistreiks der BVG neben S-Bahn auch Busse und U-Bahnen gestanden... <seufz>


schönen Gruss aus Berlin
Alt 06. 03. 2008, 20:16 _Leon is offline Mit Zitat antworten #41
Der Rebell
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Re: Streiks

Herr Mehdorn möchte das gerne so.

Aber die Gewerkschaft möchte das nicht. Das ist also eher ein Systemkonflikt als ein Lohnkonflikt. Und Herr Mehdorn kartet immer nach.

Ich sprach übrigens oben vom Ö-Dienst und dem Angebot von Herrn Schäuble.
Alt 06. 03. 2008, 20:19 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #42
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Re: Streiks

Zitat:
Aber die Gewerkschaft möchte das nicht. Das ist also eher ein Systemkonflikt als ein Lohnkonflikt. Und Herr Mehdorn kartet immer nach

Naja Herr Schell ist aber auch nicht ohne, ich kann irgendwie beide nicht ab, die sind sich sowas von ähnlich, ist klar, dass es da kracht. Wie groß ist der Schell eigentlich?

Es ist bloß schade, dass dieser Systemkonflikt, von wem der auch ausgeht, auf dem Rücken der Pendler ausgetragen wird und eben nicht auf andere stärkere Schultern verteilt wird. Ein Streik ausschließlich im Güterverkehr oder am Wochenende würde meiner Meinung nach reichen. Wenn die Gewerkschaft so sozial wäre, wie sie tut, würde das funktionieren und der Rückenhalt der Bevölkerung wäre größere. Jetzt soll mal jemand einem unbedarften Bahnkunden erklären, warum nach 11 Prozent Erhöhung immer noch gestreikt wird. Ich denke, das Verständnis wird noch geringer ausfallen als beim letzten Mal und damit verspielt nicht nur die GDL sondern auch andere Gewerkschaften, die vielleicht nie zu solchen Mitteln gegriffen hätten, enorm viel Image, denn der Konsument denkt Gewerkschaft ist Gewerkschaft.

MfG
achi.
Alt 06. 03. 2008, 20:27 achi is offline Mit Zitat antworten #43
Neandertaler
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Re: Streiks

Zitat:
Zitat von achi 
Jetzt wieder zu streiken ist in meinen Augen verantwortungslos.
Im Gegenteil. Selbst wenn es keinen Grund dazu gäbe - und die GDL hat einen -, selbst dann sollten die Leute hier mal wieder streiken, einfach nur, um es nicht ganz zu verlernen. In keinem Land Europas wird so wenig gestreikt wie hier.

Auch Du brauchst dringend mal wieder einen Streik. Besser mehrere. Dann lernst Du wieder, sowas lockerer zu nehmen und nicht so krampfig. Du und viele andere hier leiden einfach an Entwöhnung. Und dagegen kann man was tun. Die Gewerkschaften, so scheint's, werden es in nächster Zeit versuchen. Danach geht es Dir wie dem Wüstenbewohner, der zum ersten mal voller Panik im Regen steht und dann erleichtert feststellt: Er ist ja gar nicht aus Zucker.

Neandertaler
Alt 06. 03. 2008, 20:36 Neandertaler is offline Mit Zitat antworten #44
maniaQ
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Re: Streiks & BVG Streik

Ich find ja nichtmal den Streik an sich so schlimm, aber bei der arroganz, die beide Parteien gleichermaßen an den Tag legen, kommts mir hoch.
Die spielen ihren Kindergarten auf die Kosten der Berliner aus, und das ist nicht in Ordnung.
Wir sind quasi Erpressungsmittel...


mfG maniaQ
Alt 06. 03. 2008, 20:45 maniaQ is offline Mit Zitat antworten #45
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Re: Streiks & BVG Streik

Zitat:
Auch Du brauchst dringend mal wieder einen Streik. Besser mehrere. Dann lernst Du wieder, sowas lockerer zu nehmen und nicht so krampfig. Du und viele andere hier leiden einfach an Entwöhnung. Und dagegen kann man was tun. Die Gewerkschaften, so scheint's, werden es in nächster Zeit versuchen. Danach geht es Dir wie dem Wüstenbewohner, der zum ersten mal voller Panik im Regen steht und dann erleichtert feststellt: Er ist ja gar nicht aus Zucker.

Um ehrlich zu sein betrifft mich der Streik nicht. Ich fahre Auto und bin nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Ob nun mein Müll eine Woche später abgeholt wird oder nicht juckt mich auch nicht wirklich. Ansonsten fällt mir nicht mehr sonderlich viel ein, wo man mich persönlich treffen kann.

Ich habe nichts gegen Streiks. Wegen mir können die Lokführer das ganze Jahr streiken, trotz alledem sollte es schon einen gewissen Grund geben. Internationale Vergleiche sind da weniger hilfreich, denn jedes Land hat ein anderes Tarifrecht. Nur weil die Spanier pro 1000 Mann durchschnittlich 145 Tage streiken heißt das nicht, dass das unbedingt ein Vorteil sein muss.

MfG
achi.
Alt 06. 03. 2008, 20:47 achi is offline Mit Zitat antworten #46
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Re: Streiks & BVG Streik

Nun sei doch mal ein wenig "antideutsch".
Alt 06. 03. 2008, 20:54 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #47
igita
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Re: Streiks

Zitat:
Zitat von verifyme 
Das ist die typische Ausbeutermentalität. Die Leute können auch 48 Stunden arbeiten; Hauptsache sie haben denselben Lohn, nichtwahr?

Arbeitsplatzvernichtung pur ist das.

Und dann darüber jammern, daß die Arbeitslosen sich nicht genug bemühen. Verlogene neoliberale Argumente sind das.


Schwachsinniger Stuß. Du willst doch gar nicht ernsthaft diskutieren.


Dann ist für dich die SChweiz also ein Ausbeuterstaat??
Diese Leute arbeiten nämlich mehr für weniger Geld.

Die 35 Stundenwoch war Arbeitsplazvernichtung. Mehrarbeit ist ein Anreiz für INvestoren.

Der größte Neoliberale war Erhardt. Immer diese Hetze gegen Neoliberalismus ohne die Definiton des Wortes zu kennen.
Alt 06. 03. 2008, 21:01 igita is offline