OpenMoko Neo1973: Handyhersteller FIC veröffentlicht via CC-Lizenz alle technischen Details
Der asiatische Hersteller von Mobilfunkgeräten First International Computers (FIC) veröffentlichte kürzlich die CAD-Dateien des Open Source Handys OpenMoko Neo1973. Der Begriff OpenMoko steht dabei für offene Mo-bile Ko-mminikation. Die Idee und das Konzept dahinter ist eizigartig, für manche Anhänger der Idee hinter Open Source stellt dieses Handy einen erfüllten Traum dar. Alle technischen Details des Gerätes wurden nun mit den CAD-Dateien veröffentlicht, was anderen Unternehmen die Entwicklung eigener Software oder zusätzlicher Hardware absolut erleichtern sollte.
Die Dateien zum Computer Aided Design (CAD) des Flagschiffs OpenMoko Neo1973 wurden unter Verwendung der CC by-sa Lizenz freigegeben.
Somit muss der Name des Autors in der von ihm festgelegten Weise genannt und darf das veränderte Produkt nur unter Verwendung der entsprechenden Lizenz weitergegeben werden. OpenMoko zeigt damit viel Verständnis für den Open Source Gedanken, zudem erhofft man sich natürlich, dass dieser Schritt dem Handy ein wenig Schwung geben kann. Wenn im Gegensatz zu einem Gerät wie dem iPhone alle technischen Details bekannt sind, ist es für Dritthersteller von Software oder Zusatzgeräten ungemein leichter dafür eigene Produkte zu entwicklen. Fremdfirmen können bei dieser Rechtslage auch problemlos Verbesserungen am Gerät vornehmen und diese Vorteile für die gesamte Community verfügbar machen. Auch preislich sind die Käufer der asiatischen Ausführung wesentlich günstiger dabei. Das Gerät ist derzeit zum Beispiel bei Pulster.de für 300 Euro erhältlich, das ist weniger als die Hälfte als was man für Apples hippes Modehandy auf den Tisch legen muss. Dazu fällt jegliche Vertragsbindung an einen der Mobilfunkanbieter weg.
Bei der derzeit verfügbaren Ausführung des Mobiltelefons handelt es sich aber leider noch immer um eine reine Entwicklerversion. Deswegen beinhaltet das Gerät ab Werk keine lauffähige Software und ist daher nicht für Anfänger geeignet. Wer kein Interesse an Linux-Tüfteleien hat, sondern einfach ein fertiges Gerät mit benutzbarer Software und OS haben möchte, wartet lieber bis das Nachfolgemodell "Freerunner" (GTA02) ab vorraussichtlich Frühjahr oder Sommer 2008 verfügbar ist. Linux-Freaks können beim Projekt "Openmoko" von Anbeginn dabei sein und ihre Fachkenntnisse gewinnbringend fuer die gesamte Community einsetzen.
(Via CreativeCommons.org)
Re: OpenMoko Neo1973: Handyhersteller FIC veröffentlicht via CC-Lizenz alle technisch
Einfach nur Genial! Dieses teil muss ich haben, sobald wenigstens die erste stable version raus is. Das macht für alle guten modder und linux kenner die Türen auf für heavy custom fw´s. Endlich mal ne Firma ,die die Zukunft von Open Source sieht. Ich hoffe nur dass das Handy auch gute Zahlen liefert damit sich so etwas auch etablieren kann und wir endlich Produkte bekommen die WIRKLICH uns gehören. Nicht irgendwelche voll verbuggte Geräte (Ich denk da nur an mein Samsung E900 ) die wir umständlich bearbeiten müssen damit wir für unser Geld eine lauffähige Version haben, die auch Spaß macht!
Weiter so! (Das Gerät kommt im Sommer so schnell wie möglich zu mir!)
Ein langes Leben hat viel zu erzählen. Wir haben für euch in unserem Presse-Archiv eine Auswahl diverser Presseberichte über gulli.com aus vergangenen Jahren zusammengestellt.
Angefangen bei den notwendigen Grundlagen, welche das Wirkungsprinzip beim Filesharing erklären, über die verschiedenen Möglichkeiten und Tools, bis hin zu den wichtigen rechtlichen Details für Deutschland. Erfahre mehr:
Wir schreiben das Jahr 1962. Der kalte Krieg tobt und die Legende um die Entstehung des Internet findet ihren Anfang. Das Arpanet wird geboren. Auftraggeber des ersten Vorläufers des heutigen Internet war damals die US-Luftwaffe.
Neben der RSS-Lösung, mit der Webmaster die gulli:News nach Belieben auf ihren Seiten integrieren können, existiert eine einfache universal anpassbare Lösung auf Javascript-Basis. Wer die News auf der eigenen Seite einbinden möchte, muss nun nur noch eine Zeile des automatisch generierten Scripts in den eigenen HTML-Code einfügen.
Schon im Newsletter informierten wir dich über die iPhone-Applikation der gulli:news. Jetzt ist die neueste Version erschienen, alle Verbesserungen basieren auf Vorschlägen der Community. Das App ist kostenlos. Gute Unterhaltung wünschen wir!
"Wir können nichts dazu" -...
Gestern, 21:23 in gulli:news