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14. 03. 2008, 13:11 #1
USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
Nachdem man die Online-Piraterie durch die zahlreichen Abmahnungen der Filesharer nicht eindämmen konnte, besinnt sich die Musikindustrie nun alter Ideen. Manager Jim Griffin hat sich auf einer Diskussionsveranstaltung auf dem Southwest Festival für die Einführung einer generellen Filesharingsteuer ausgesprochen. Zu den Helfershelfern der Musikbranche sollen mal wieder die zahlreichen Internetanbieter gemacht werden.
Rund fünf Euro pro Nutzer und Monat eines Breitbandzuganges sollen erhoben werden. Die Zwangssteuer soll dann auf alle Verleger, Songschreiber, Musiklabel und Künstler verteilt werden. Dabei sollen die Interpreten abhängig von ihrer Popularität in den Tauschbörsen entschädigt werden. Die Vertreter der Plattenlabel scheinen sich mit diesem Vorschlag anzufreunden, die Sprecher der Internetprovider sind weniger erfreut über die Ankündigung.
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14. 03. 2008, 13:21 #2
Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
Ich würde ja sowas geil finden, meinetwegen mit ner Institution wie der GEZ, die sich die Labels zusmmen klarmachen können. Das Problem der Labels wird dann irgendwann sein, das sie Aktiengesellschaften sind, welche steigende Gewinne beötigen, jedenfalls werden das die Aktionäre fordern. Und dann soll die Steuer erhöht werden?
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14. 03. 2008, 13:28 #3Mitglied
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Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
sehr gut, endlich eine filesharing flatrate !
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14. 03. 2008, 13:30 #4
Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
Nur 5€?
und dann soviel saugen wie ich will und dann Legal? Scheiße das ist mir glatt das 3fache Wert.
Das hat ja aber echt mal lange gedauert bis die zur Besinnung kommen.
Die Idee ist aber wirklich saugeil!
€dit:
Ne nochmal drüber nachgedacht, was wäre dann mit Frank Lüngen? Der würde ja dann arbeitslos werden. Evtl. kann dann Frankie hier die (legale) Börse moderieren
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14. 03. 2008, 13:32 #5Mitglied
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Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
Zitat von Muelltuete
dass das leechen dann legal wird, davon wurde nichts erwähnt soweit ich weiß~
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14. 03. 2008, 13:32 #6Nihilist.
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Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
das wird sowieso niemals eingeführt, wäre aber wirklich genial und wünschenswert!
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14. 03. 2008, 13:35 #7
Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
Genau das selbe problem haben wir doch schon mit der GEZ. Man muß für einen ans internet angeschlossenen Rechner Zahlen, auch wenn man keinen der großartigen "Services" nutzt die die öffentlich Rechtlichen auf Ihren Seiten anbieten. Ich Zahle allein für die Möglichkeit.Warum sollen völlig Unbeteiligte die Industrie finanzieren? Ist jeder Teilnehmer des Internet automatisch ein Filesharer - darf er einfach dazu gemacht werden?
Von daher sehe ich keine Probleme die Politik dahingehend zu beeinflussen das so eine Steuer möglich wird.
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14. 03. 2008, 13:38 #8
Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
Aber ich bin dagegen das die Labels die Kohle bekommen, ads sollen die Künstler bekommen. Bräuche man für so was dann nicht noch üble Statistiken welche Datei wie oft gelade wurde?
Ist das technisch überhaupt möglich?
Da müsste es ja einen eigenen Client dafür geben, zwecks Statistiken, an dem sich sowohl Künstler als auch Leecher anmelden können.
Aebr das die Musikindustrie doch noch auf den Trichter kommt, hätte ich nicht gedacht.
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14. 03. 2008, 13:39 #9
Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
Endlich mal eine gute Idee, die auch praktisch umsetzbar ist.
Aber natürlich auch nur, wenn Filesharing 100% legalisiert wird, das ist die Vorraussetzung.
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14. 03. 2008, 13:42 #10
Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
Oder aber man unterstützt Personen, die es nicht verdient haben...Eine solche Lösung wäre indes sehr bequem für die Musikindustrie. Einerseits werden so auch Personen zur Kasse gebeten, die kein Filesharing betreiben.
Ich würde Britney nicht durch einen Anteil unterstützen wollen.
Zurecht.Der populäre Blogger Michael Geist hat diese Idee bereits im Februar über den Haufen geworfen.
Warum muss ich da an eine Zwangsabgabe für sexy Filmchen denken?Zudem könnten zahlreiche andere Unternehmen, die sich in irgendeiner Form benachteiligt fühlen, ebenfalls auf die Idee kommen eine Zwangssteuer zu verlangen.
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14. 03. 2008, 13:47 #11The TimeGast
Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
Ich würde mich auch freuen wenn es ne Flatrate gibt zum Saugen.
Leider wie schon gesagt stand da nix ob man nun legal was runterladen darf
Wenn ja, würde ich persönlich zu Frank gehen und ihn ein 10 Euro Gutschein für McDoof geben!
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14. 03. 2008, 13:48 #12
Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
Dito.. und ich trau denen ehrlich gesagt auch nicht zu so intelligent zu handeln. Vermutlich soll jeder nen 5er monatlich abdrücken und wenn man erwischt wird gibts noch ne saftige Abmahnung obendrauf
Zitat von inukato
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14. 03. 2008, 13:49 #13
Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
Nicht nur Sexfilmchensteuer! Bald gibt es dann eine Brot und Wassersteuer, eine Wurststeuer, Käsesteuer usw.! Am besten man führt nur noch einen großen Betrag ans Finanzamt ab der dann aufgeteilt wird und jeder bekommt eine Lebens-flatrate und wird mit allem versorgt was wichtig ist... hach ja... wieso denke ich da an kommunismus.Warum muss ich da an eine Zwangsabgabe für sexy Filmchen denken?Zudem könnten zahlreiche andere Unternehmen, die sich in irgendeiner Form benachteiligt fühlen, ebenfalls auf die Idee kommen eine Zwangssteuer zu verlangen.
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14. 03. 2008, 13:55 #14Mitglied
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Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
Wird nicht durchkommen, dafür verdienen die Freunde aus Hamburg und die GVU zu viel,
da würden Arbeitsplätze wegfallen ohne ende.
Aber ich wäre dafür!
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14. 03. 2008, 14:11 #15
Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
das ist der knackpunkt.. im grunde funktioniert so eine pauschalabgabe nicht ohne das zugeständnis einer "allgemeinnutzung" - filesharing wäre dann sowas wie die verbreitung von inhalten durch radio und fernsehen.. anders gibts keine rechtsgundlage für so eine steuer, denn es wäre bloß eine pauschalstrafe..
Zitat von swissarmyknife
aber das ist ja nicht das erste mal, wo alle zur kasse gebeten werden - nutzer und nicht-nutzer.. man denke an die GEZ, aber auch nicht zu vergessen sind die abgaben auf CD/DVD-brenner und medien, drucker, kopierer usw.. das muss jeder zahlen - ob man es nun zum kopieren urheberrechtlich geschützter inhalte nutzt oder nicht..
die grundlage und voraussetzung für diese abgaben ist immer die "legalität" der nutzung - man darf ja privatkopien von medien und dokumenten anfertigen und man darf die öffentlich-rechtlichen gucken..
allerdings darf man keinen film brennen, den man nicht besitzt, und man darf ihn schon garnicht der öffentlichkeit anbieten..
von daher glaube ich, dass es denen nur um das "medium" internet geht und nicht um die lizenzpolitik an sich.. man wird sich dann wohl einen film herunterladen dürfen, von dem man die original-DVD hat (und aus irgendeinem grund keine lust hat, ihn selbst zu rippen), aber ganz sicher nicht einen screener von nem aktuellen kinofilm.. es geht da also keinesfalls um eine "kulturflatrate", jedenfalls wurde das mit keinem wort erwähnt - und daher ist und bleibt das schwachsinn, also bloß eine kopier-abgabe für ein weiteres medium..
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14. 03. 2008, 14:16 #16
Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
Bin ich blöd?Die Zwangssteuer soll dann auf alle Verleger, Songschreiber, Musiklabel und Künstler verteilt werden. Dabei sollen die Interpreten abhängig von ihrer Popularität in den Tauschbörsen entschädigt werden.
Ich blas doch nicht Monrose, Aggro Berlin und sonstigen Mainstreammackern, die ich niemals kaufen würde, mein Geld in den Arsch. Die Leute, die ich gut finde, mir in dem Ausmaß aber nicht leisten kann, haben es verdient, unterstützt zu werden.
Nenene. Die Musikindustrie wird doch nie zufrieden sein. Die werden nie auf einen Kompromiss aus sein, das zeigt sich doch aus bisherigen Aktionen. ("Raubkopierer sind Verbrecher"; das regelrechte Abzocken von Erwischten)
Meiner Meinung nach sollte man den Künstlern klarmachen, dass wenn sie sich am Konsumenten orientieren, auf mehr Anerkennung und mehr Profit stoßen werden. (Laut Heise erhält der Künstler nur 7% einer verkauften CD).Ziemlich beknackt sowas.
Zitat von Novgorod
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14. 03. 2008, 14:20 #17~~=~~
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Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
ich bitte euch.. natürlich is das dann für die USA legaliserit.. ansonsten machts doch keinen sinn *STOP* also besser gesagt würde es gar nicht durchsetzbar sein... also geht mal stark davon aus das es legal sein wird..
und ich denke fast in jeder familie gibt es personen, die musik hören.. und es gibt doch sone statisktik, dass in deutschland jede familie einen internetzugang hat.. (prktisch nur wenige keinen....)
so deshalb wäre sowas schon viel leichter umzusetzen als zb steuern füre ard...
ich gucke vllt. dreimal im jahr ard .. toll.. viele andere auch.. und wer beschwert sich richtig?!?
Da wäre sowas wie ne filesharing steuer sogar viel faierer.. weil es seeeehr viele machen würden...
mich würds nicht wundern wenn alle es machen würden (davon profitieren...)
#edit is das für alle gültig dann oda erst nur mal füre usa .. das versteh ich grad nich =-O
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14. 03. 2008, 14:31 #18
Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
naja auf der einen Seite hört sich das gut an, aber nur für die, die auch Filesharen betreiben.
Zudem bezieht es sich nur auf die Musik... irgendwann käme noch die Filmindustrie, die Pronindustrie etc... jeder möchte was abhaben macht dann direkt mal 25€auf den Internetanschluss drauf.... wer will das zahlen? Und es ist definitiv eine Benachteiligung gegenüber allen die mit Filesharing rein gar nichts am Hut haben.
Es ist in meinen Augen falsch auch wenn so etwas in der Art natürlich schon interessant klingt. ^.^
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14. 03. 2008, 14:41 #19Mitglied
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Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
abgesehen davon, dass man dann (bis aufs runterladen) nicht mehr beeinflussen kann, wer wieviel von der kohlen bekommt, würde mich mal interessieren ob man im umkehrschluss zur steuer musik frei zugänglich und sozusagen im rahmen der tauschbörsen kostenlos macht..
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14. 03. 2008, 14:43 #20Mitglied
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Re: USA: Musikindustrie schlägt Filesharing-Steuer vor
Für eine Filesharing Legalisierung würde ich gerne eine mtl. Pauschale zahlen. Einzug über die Provider.
Das vernichtet keine Arbeitsplätze, sondern schafft welche. Und die Künstler haben auch etwas davon. Auch wenn andere hier eine andere Meinung haben.
Die verschiedenen Downloads könnten statistisch ausgewertet werden und man würde feststellen, welche Künstler wirklich gefragt sind. Die Downloads könnten zum Beispiel auch für die offiziellen Chartlisten herangezogen werden. Ein Nebeneffekt wäre ausserdem, dass mittelfristig die Preise für Musik und Film CD´s/DVD´s fallen würden. Denn bei der Masse an Filesharern ist es für die Musikindustrie interessanter ihre Produkte für einen günstigeren Preis anzubieten, als für evtl. ca. 5 bis 10 Euro mtl. eine Filesharing-Flatrate anzubieten. Beides würde sich dann an die Gewohnheiten und Vorlieben der Nutzer anpassen. Ab hier bitte selber weiterdenken.
Torreuno


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