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<<P@trick>>
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Erneute Aufstände in Tibet

Ihr werdet es sicherlich schon mitbekommen haben, dass in den letzten Tagen wieder massive Aufstände der Tibeter gegen das chinesische Regime herrschen. Jetzt kam es sogar zu ersten Todesfällen und führend Nationen fordern China auf den Konflikt friedlich beizulegen, u.a. sogar die Buschregierung. >>klick mich<<

Meine Frage nun ist: Was haltet ihr von den Aufständen, wie sollten sich sowohl Chinesen als auch Tibeter verhalten?


Meine Ansicht dazu ist Folgende:

Natürlich ist China zu unrecht in Tibet eingezogen. Die chinesische Regierung ist als solche noch extrem weit von einer Demokratie entfernt und versucht mit gezielter Desinformation der Bevölkerung die Bürger im eigenen Land versöhnlich zu stimmen.
Soweit denke ich sind wir klar einer Meinung. Worüber ich mir nicht im Klaren bin ist, welches Interesse China an Tibet verfolgt. Wollen sie das religiöse Zentrum des Buddhismus um diesen zu schwächen, getreu dem Vorgehen von Mao (der ja dort immer noch verehrt wird, und das als größter Massenmörder überhaupt) „Religion ist Opium für das Volk“?! An wirtschaftliche Interessen glaube ich nicht. Das China in dieser Sache mit sich verhandeln lassen wird halte ich auch für eher unwahrscheinlich. Die Chancen das die USA oder die EU hier einlenken (damit meine ich nicht einfach nur Lehre Forderungen) dürften wohl noch schlechter stehen, besonders wegen den geheiligten wirtschaftlichen Interesse an China, dass ja gerade in der Politik über Solidarität steht.

Was mich allerdings verwundert ist, dass es überhaupt immer wieder in Tibet zu Aufständen kommt. Ich bin selbst sehr im Buddhismus interessiert, daher verwundert mich, dass die Bevölkerung trotz dieser Lehren bereit ist Gewalt anzuwenden. Der Dalai Lama hat sich in einen Interview bei Beckman (findet ihr irgendwo im Netz, sehr interessant) auch gegen Aufstände ausgesprochen und sogar Verständnis für die damalige Chinaregierung gezeigt. Das ist nicht wirklich überraschend, wenn man die Grundprinzipien des Buddhismus kennt. Was mich eben wundert ist die Gewaltbereitschaft mancher Buddhisten. Scheinbar scheint die chinesische Unterdrückung unerträglich oder sie sehen ihre Religion in Gefahr.
Was denkt ihr?
Alt 14. 03. 2008, 18:05 <<P@trick>> is offline Mit Zitat antworten #1
Affe_mit_Waffe
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Zitat:
Zitat von <<P@trick>>
Was denkt ihr?

Was solln wir schon denken ?
Deutschalnd ist wirtschaftlich abhängig von China. Schon allein der Besuch des Dalai Lama in Deutschalnd, wird die Deutsche Wirtschaft Milliarden gekostet haben.
In der unsrigen Gesellschaft ist Geld wichtiger als Moral oder Ethik, mehr als ganz pöhses China wird man hier in Deutschalnd nicht sagen, und davon kommt in China so wie so nichts an.
Alt 14. 03. 2008, 19:23 Affe_mit_Waffe is offline Mit Zitat antworten #2
Faceplant
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Was soll es denn ändern, wenn die Tibeter zum Schluss doch ihre Freiheit erlangen? Es wird wohl genauso aussehen wie jetzt, nur dass es eine Demokratie geben wird.
Alt 14. 03. 2008, 19:31 Faceplant is offline Mit Zitat antworten #3
Affe_mit_Waffe
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Naja, vllt. würde es dann in Tibet mehr persönliche Selbstbestimmung und Meinungsfreiheit geben. Ich meine, die Zwangsarbeit und Todesstrafe haben in China haben die Verurteilten auch wirklich verdient.
Alt 14. 03. 2008, 19:49 Affe_mit_Waffe is offline Mit Zitat antworten #4
Neandertaler
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Wo las ich ihn doch neulich, diesen guten Spruch: "Wenn einer das Wort Moral in den Mund nimmt, entsichere ich meinen Revolver." Noch mehr gilt das in einem Falle wie diesem:
Zitat:
Zitat von Affe_mit_Waffe
In der unsrigen Gesellschaft ist Geld wichtiger als Moral oder Ethik, mehr als ganz pöhses China wird man hier in Deutschalnd nicht sagen, und davon kommt in China so wie so nichts an.
Beim moralingetränkten Geschwätz versteht es sich ganz von selbst, für eine fanatisierte Sekte mit dubiosen Lebensformen Partei zu ergreifen. Der ganze Mummenschanz läuft unter Tradition & Religion, angeblich konservierenswertes Zeug.

Es sind aber nicht alle Abscheulichkeiten der Vorgeschichte erhaltenswert, die Menschenopfer, die Initiationsriten, die Verstümmelung der Genitalien, der Kanibalismus, die Zwangsehe und was die Geschichte sonst noch Kultur so hervorgebracht hat.

Schon gar ist es diese gleichgeschlechtliche Käfigtierhaltung heranwachsender Männer, wie sie in diesen sogenannten buddhistischen Klöstern praktiziert wird, die zugleich Kasernen und Indoktrinieranstalten sind. Hier werden Generationen ferngehalten von dem, was junge Leute lernen müssten, um in der heutigen Welt wenigstens die Chance zu haben, ihren Platz zu finden. Hier wird versucht, die grauenhafte wirtschaftliche und gesellschaftliche Rückständigkeit Tibets zu zementieren, die China vorgefunden und unter Einsatz gewaltiger ökonomischer Reesourcen inzwischen gemildert hat.

Egal: Wenn in Tibet passiert, was überall passieren würde, und was bei vielen Weltwirtschaftgipfeln passiert ist, nämlich dass manchmal schon bei unerwünschten, und immer bei gewalttätigen Protesten ein massiver und oft brutaler Einsatz der Sicherheitskräfte des Staates die unvermeidliche Folge ist, wenn also das in China passiert, geht im Westen wieder die Menschenrechtsleier los.

So ein schwachsinniger Opportunismus!

Den jeder, der noch für einen halben Cent Verstand hat, weiss: Würden statt der buddhistischen Mönche in Tibet islamistische Koranschüler in Pakistan (oder gar Saudiarabien) das Spektakel veranstalten, dann würde natürlich die Regierung, welche Truppen schickt, als Wahrerin der staatlichen Ordnung und als tapfere Kämpferin gegen den Terrorismus gepriesen.
Alt 14. 03. 2008, 20:02 Neandertaler is offline Mit Zitat antworten #5
cyhyryiys
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Jupp, man sollte den _Buddhismus und insbesondere den lächelnden Totalitären mit einem kritischeren Blick betrachten. Ist halt der psychologische Effekt, dass man stets dazu geneigt ist, zum Kleineren zu halten. In diesem Fall ist, wie bereits über mir ausgeführt, Freiheit in aussichtloser Ferne.
Alt 14. 03. 2008, 20:21 cyhyryiys is offline Mit Zitat antworten #6
raskankas
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Wenn sogar Kosovo unabhängig wird, wieso dann nicht auch Tibet? Weniger Recht drauf haben sie dort bestimmt auch nicht. Zumindest könnte ich sie verstehen. Solange Deutschland sich daraus hält und nicht den Zorn der Chinesen auf sich zieht, wird es auch keine Konsequenzen haben.
Alt 14. 03. 2008, 20:28 raskankas is offline Mit Zitat antworten #7
user13
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Unhappy Re: Erneute Aufstände in Tibet

auch interessiere mich sehr für den buddhismus und denke deine ansicht das viele der tibeter recht gewalt bereit sind ist falsch.
abgesehen von der tatsache, dass sie nunmehr seit mehr als ein halbes jahrhundert unterdrückt werden ( nicht nur in ihrer religion sondern auch in ihrer sprache und schrift, die werden nämlich in den tebetischen kindern nicht beigebracht) kannst du nicht davon ausgehen das alle tibeter die beim protest mitmachen auch 100%ige buddhisten sind.
schau dich doch einfach mal in deiner verwandtschaft um, wieviele sind dort christen glauben und halten sich aber mehr schlecht als recht an die 10 gebote?

mir tun die tibeter einfach nur leid! von einem friedlich volk, das, zugegebenermassen, der zeit technisch hinterherhinkte, zu einer provinz chinas ohne meinungsfreiheit, ohne freie religionsausübung und ohne richtige bildung (erst seit kurzem bringen die chinesen den tibetern überhaupt etwas aus ihrer kultur bei)!
nun sind die meisten noch in tibet lebenden menschen wanderarbeiter, ohne bildung und kurz gesagt ziemlich arm dran.

ich kann es nur wiederholen: mir tun die tibeter einfach nur leid!
die chinesische regierung sollte sowieso mal einen auf den hintern bekommen

ps: normalerweise bin ich gegen jegliche form von gewalt

ppss: buddhismus rules!

pppsss: als buddhist sollte ich soetwas nicht sagen, aber noch bin ich keiner also kann ich über jede religion so herziehen wie ich will und den buddhismus soviel loben wie ich will !
( an all diejenigen die der meinung sind buddhismus wäre eine religion:falsch!
religion= veralteter quatsch der, auch wenn mit guten aspekten (nicht töten und so weiter ist in fast jeder religion eine regel) mehr schadet als nützt ( die ganzen morde im namen irgendwelcher götter und vorallem sind religion und wissenschaft quasi erzfeinde! früher wurde lieber gebetet als an heilmitteln zu forschen, das verbat die kirche - ist ja schließlich teufelswerk! leider ist die kirche in deutschland noch immer viel zu mächtig, da muss ich sagen sind franzosen ganz clever gewesen: religion ist privatsache!)

so nun habe ich genug geschrieben und meiner meinung genug geäußert,
schönen abend noch!
Alt 14. 03. 2008, 20:31 user13 is offline Mit Zitat antworten #8
<<P@trick>>
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Zitat:
Zitat von cyhyryiys
Jupp, man sollte den _Buddhismus und insbesondere den lächelnden Totalitären mit einem kritischeren Blick betrachten. Ist halt der psychologische Effekt, dass man stets dazu geneigt ist, zum Kleineren zu halten. In diesem Fall ist, wie bereits über mir ausgeführt, Freiheit in aussichtloser Ferne.
Wieso überfallen wir nicht Luxemburg und stellen uns 50 Jahre stur? Nichts anderes hat nämlich China gemacht und die Welt hat zugeschaut!
Ich halte es natürlich auch für unwahrscheinlich, dass sich China aufgrund ihrer kaum vorhanden politischen Entwicklung in den letzten Jahrzehnten, plötzlich aus Tibet zurückzieht. Eins ist aber sicher: Wenn sie keinen außenpolitischen Druck bekommen, sind die Chancen gleich 0. Ich weiß nicht ob man da bewusst wegschauen sollte. (wobei es natürlich noch weitaus größere Brennherde auf der Welt gibt, siehe Afrika)

Die Frage die ich mir stelle: Ist es überhaupt möglich China über die Außenpolitik zur Vernunft zu bringen?

Zitat:
Zitat von user13
abgesehen von der tatsache, dass sie nunmehr seit mehr als ein halbes Jahrhundert unterdrückt werden ( nicht nur in ihrer religion sondern auch in ihrer sprache und schrift, die werden nämlich in den tebetischen kindern nicht beigebracht) kannst du nicht davon ausgehen das alle tibeter die beim protest mitmachen auch 100%ige buddhisten sind.
Den Punkt habe ich noch gar nicht bedacht. Du hast aber völlig Recht, das große Verbrechen von China war nicht nur die Besatzung Tibets sondern die Abschaffung ihre Kultur und Religion. Deshalb wurde der Dalai Lama besuch wohl auch immer wieder verweigert.

und mal kurz Off Topic

Zitat:
Zitat von user13
als buddhist sollte ich soetwas nicht sagen, aber noch bin ich keiner also kann ich über jede religion so herziehen wie ich will und den buddhismus soviel loben wie ich will !
( an all diejenigen die der meinung sind buddhismus wäre eine religion:falsch!
religion= veralteter quatsch der, auch wenn mit guten aspekten (nicht töten und so weiter ist in fast jeder religion eine regel) mehr schadet als nützt ( die ganzen morde im namen irgendwelcher götter und vorallem sind religion und wissenschaft quasi erzfeinde! früher wurde lieber gebetet als an heilmitteln zu forschen, das verbat die kirche - ist ja schließlich teufelswerk! leider ist die kirche in deutschland noch immer viel zu mächtig, da muss ich sagen sind franzosen ganz clever gewesen: religion ist privatsache!)
Doch Buddhismus ist eine Religion! =)
Im Gegensatz zu anderen Religionen ist der Buddhismus aber viel offener und weniger dogmatisch. Das ist wohl auch der Grund weshalb man nicht wirklich eine Grenze zwischen: "Meditiert bloß" und "Buddhist" ziehen kann. Ich gebe dir aber auch Recht, der Buddhismus ist (zumindest machen die Bücher die ich gelesen habe den Eindruck) in erster Linie ein Sammelsurium von Lebensweisheiten und er bietet in Gegensatz zu anderen Religionen einen Lösungsvorschlag für die Tugendhaftigkeit und Nächstenliebe, die ja Prinzipiell in jeder Religion vorhanden ist, nämlich Techniken für das Abreiten mit den Geist/Gedanken. (damit ist nicht nur Meditation gemeint)

Ich denke auch nicht, dass andere Religionen besser oder schlechter sind als der Buddhismus. Die Grundwerte sind ja überall nahezu deckungsgleich.
Alt 14. 03. 2008, 21:21 <<P@trick>> is offline Mit Zitat antworten #9
marcuswald
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Zitat:
Zitat von user13
auch interessiere mich sehr für den buddhismus und denke deine ansicht das viele der tibeter recht gewalt bereit sind ist falsch.
abgesehen von der tatsache, dass sie nunmehr seit mehr als ein halbes jahrhundert unterdrückt werden

definiere mal den Begriff Unterdrücken. Ich höre ständig von "Unterdrückung" nur sie konkretisieren und beweisen kann sie keiner.
Erinnert mich irgendwie an die irakische A-Bombe... nichts als Ausrede.

Zitat:
Zitat von user13
( nicht nur in ihrer religion sondern auch in ihrer sprache und schrift, die werden nämlich in den tebetischen kindern nicht beigebracht)

Das ist eine dreiste Lüge, im Tibet werden in den Schulen das Tibetisch als die Muttersprache sehr wohl unterrichtet, das Chinesisch kommt erst später als 1. Fremdsprache hinzu. Die Tibeter haben zusätzlichen zu den chinesischen, auch bei ihren eigenen religösen Feiertagen frei. Versuchst das mal bei den Kurden in der Türkei, bei den Indianern in den USA, bei den Minderheiten Russlands oder bei dem fast ausgelöschten Volk Australiens durchzusetzen.

China beherbergt 55 ethnischen Minderheiten und kann sich nicht leisten auch nur eine davon zu Unterdrücken. Der Dominoeffekt würde das Land förmlich zerreißen.
Daher werden die Minderheiten in China von der Regierung deutlich bevorzugt, zb. bei Minderheiten-Extra-Bonus-Punkte bei Aufnahmeprüfungen an Schulen und Universitäten, 1-Kind-Reglung gilt nicht für sie und und und.

In Sache Demokratie und Menschenrecht muss China noch viel lernen, aber in Sache Integration und Antidiskriminierung von Minderheiten ist China uns weit weit voraus.

Das Problem Tibet-Peking ist nicht auch die Religion, sondern die Machtstruktur des einstigen und möchte-gern Gottesstaates, bei dem die geistliche und weltliche Macht bei einer Person, dem Dalai Lama liegt. So eine Macht, die mit einer einzigen Rede Menschenmasse mobilisieren kann wird Peking niemals zulassen...solange sie nicht von Peking kontrolliert wird.
Somit hat Peking wenig Probleme mit den unorganisierten Muslimen, als mit der ebenfalls diktatorisch geführten katholischen Kirche mit dem Papst an ihrer Spitze, der auch gerne mal sich in die weltliche Politik einmisch. Konkurrenz passt nicht in dem Ein-Partei-System Chinas.
Das hat aber wenig mit der Religionsfreiheit in eigentlichem Sinne zutun. ...nichts als Machtpolitik.

Auch Tibet war einst (bis 1950) ein Gottesstaat, aber einer der übelsten Art, bei dem die katholische Kirche Mittelalters vor Neid erblassen wird. Damals spielten die tibetischen klerikalen Herrenmenschen die Rolle von Götter, das Leben eines einfachen Menschen hingegen hatte den gleichen Wert wie das eines Tieres...wertlos. Frag doch mal mit was für Häute die teureren Trommeln im Tibet damals hergestellt werden... richtig... mit m*****

Erst die Chinesen haben dem Ganze ein Ende bereitet, indem sie den Geistlichen die weltliche Macht Stück für Stück wegnahm. Daher ist es verständlich warum die ganzen gewaltsamen Revolte und Aufstände weniger von den tibetischen Bauern, als von den tibetischen Geistlichen aus Klöstern heraus organisiert und durchgeführt werden, von den entmachteten Geistlichen wohl bemerkt.
Die Flucht des entmachtetem Dalai Lama (erst im1959) wird dadurch auch in ein ganz anderes Licht gerückt. Und man versteht auch warum Peking besonders strengen die Klöster von Tibet kontrollieren lässt. Aber die Religion hat nichts mit dem Vernunft gemein, daher wird auch der 14. Dalai Lama weiterhin von den Gläubigen verehrt, genauso wie viele Chinesen weiterhin Mao verehrten, trotz allen was der getan hatte. schaut nur was 13 seiner Vorgänger im Tibet eingerichtet hat...http://www.ruedigersuenner.de/dalai1.html

Ob nun die Besetzung Tibets völkerrechtlich und geschichtlich rechtfertigt war, sein erst mal dahingestellt. Wobei man hinzufügen muss, dass die eigentliche "Besetzung" (1950) freiwillig und friedlich von statten ging, erst 1959, als die Geistlichen merkten, dass die Kommunisten, anders als die chinesischen Kaisern nicht mehr tatenlos ihr Treiben zuließen, flohen sie nach dem gescheiterten Aufstand nach Indien und betrieben von dort ihre Medienkampagne.
Die Tatsache, dass China damals kommunistisch war und neutrale Nachrichten aus Tibet selbst heute immer noch sehr rar sind begünstigen jedoch den Dalai Lama und dessen Medienfeldzüge im Westen ungemein.

Seine Heiligkeit, der 14. Dalai Lama mag ein begnadeter Redner und guter Prediger sein, aber er ist zugleich auch der Regierungschef der tibetischen Exil-Regierung in Indien. Ihm nur als den geistlichen Oberhaupt der Tibeter und das Problem Tibet nur auf die Religion zu beschränken ist falsch.

Es ist falsch und naive diesen Dalai Lama als einen Heiligen zu hofieren, ohne die Kommunisten in Peking und der Wunsch Westens Peking eins auszuwischen, wäre der Dalai Lama nichts weiter ein kleines unbedeutendes Bergpredigers geblieben...in den Grenzgebieten zur Afghanistan. Dann aber ohne den Roland Koch, ausgerechnet einen Minderheitenhetzer als einen seiner 3-besten-Freunde...welche Weisheit hat seiner Heiligkeiten da geritten.
Alt 14. 03. 2008, 22:47 marcuswald is offline Mit Zitat antworten #10
<<P@trick>>
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

@marcuswald: Sehr interessant was du da schreibst. Besonders die Kritik am Buddhismus interessiert mich. Schön das du gleich einen Link gebracht hast.
Wobei es ja auch unterschiedliche Formen und Ausprägungen des Buddhismus gibt. (ich habe mich vorrangig Zen Buddhismus beschäftigt) Vor allem definiert sich ja jede Religion aus dem, was die Menschen daraus machen. Das nicht alle, die sich Buddhisten nennen, auch nach den wichtigen Maximen dort handeln, können wir uns ja leicht aus unseren Erfahrungen mit den Christentum und Islam ableiten.

Zitat:
Das ist eine dreiste Lüge, im Tibet werden in den Schulen das Tibetisch als die Muttersprache sehr wohl unterrichtet, das Chinesisch kommt erst später als 1. Fremdsprache hinzu. Die Tibeter haben zusätzlichen zu den chinesischen, auch bei ihren eigenen religösen Feiertagen frei.
Kannst du dafür irgendwelche Quellen liefern? Leider gibt es wohl gerade über die China viele falsche Annahmen. Es würde mich schon sehr verblüffen wenn sich die Regierung in solchen Fragen so tolerant zeigt und das obwohl sie noch Jahrzehnte von westlichen Demokratiestandarts (die ja auch langsam wieder ins Wanken geraten) entfernt sind.
Alt 14. 03. 2008, 23:18 <<P@trick>> is offline Mit Zitat antworten #11
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Zitat:
Zitat von Faceplant
Was soll es denn ändern, wenn die Tibeter zum Schluss doch ihre Freiheit erlangen? Es wird wohl genauso aussehen wie jetzt, nur dass es eine Demokratie geben wird.
Wie heißt es so schön "Freiheit ist einen Kampf wert!"

Zitat:
Zitat von Affe_mit_Waffe
Ich meine, die Zwangsarbeit und Todesstrafe haben in China haben die Verurteilten auch wirklich verdient.

Ironie oder Idiot?
Alt 15. 03. 2008, 00:08 c3p is offline Mit Zitat antworten #12
WhiteHH
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Mich persönlich wundert es nicht das dort Aufstände momentan sind, ich denke es ist nicht auszuschließen das die Kosovo Problematik das Ganze zusätzlich verstärkt hat.
Alt 15. 03. 2008, 00:30 WhiteHH is offline Mit Zitat antworten #13
marcuswald
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Zitat:
Zitat von <<P@trick>>
kannst du dafür irgendwelche Quellen liefern? Leider gibt es wohl gerade über die China viele falsche Annahmen. Es würde mich schon sehr verblüffen wenn sich die Regierung in solchen Fragen so tolerant zeigt und das obwohl sie noch Jahrzehnte von westlichen Demokratiestandarts (die ja auch langsam wieder ins Wanken geraten) entfernt sind.

das war aus einer Phoenix oder Arte Reportage.

zusätzlich habe ich das hier gefunden
Zitat:
Zitat von http://www.china-guide.de/china/tibet/bildungswesen.html
Beachtung des Unterrichts in tibetischer Sprache Im Autonomen Gebiet Tibet wird in den Grundschulen meisten in tibetischer Sprache unterrichtet. An den Mittelschulen sind die Vorbedingungen noch nicht gegeben, um den Unterricht in Mathematik, Physik und Chemie generell in tibetischer Sprache erteilen zu können. Deshalb gibt es in der jetzigen Übergangsphase an den Mittelschulen vier Sorten von Klassen, in denen der Unterricht in unterschiedlicher Gewichtung sowohl in Tibetisch als auch in Chinesisch gegeben bzw. nur in Chinesisch unterrichtet wird. Die Erziehung an den tibetischen Grund- und Mittelschulen hat zum Ziel, daß die Abiturierten der Oberstufe der Mittelschule beide Sprachen beherrschen. In den Mittelschulen mit besseren Bedingungen wird zudem eine Fremdsprache unterrichtet. In den in anderen Provinzen und Städten bestehenden tibetischen Mittelschulen und tibetischen Klassen wird in Tibetisch unterrichtet, und dieser Unterricht wird von aus Tibet entsandten Lehrern erteilt. Entsprechend dem Landeslehrprogramm für allgemeine Mittelschulen und in Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten des Unterrichts für tibetische Schüler arbeiten sie eigene Lehrpläne aus.

...das nur als Beweis wieviele Lüge und Halbwahrheiten zu diesem Thema im Umlauf gebracht wurde, denn seine Heiligkeit kann nicht lügen....oder doch?
Alt 15. 03. 2008, 08:01 marcuswald is offline Mit Zitat antworten #14
Bundespolizei
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Es gibt in Tibet Unterricht in Tibetischer Sprache, jedoch nicht flächendeckend und nicht seit der Besetzung. Dieser Unterricht wurde erst wieder nach dem Tod Maos langsam aufgebaut und ist erst wieder seit der Niederschlagung der Studentenunruhen auf dem Platz des Himmlischen Friedens vorherrschend.

Es gibt immer noch in Tibet eine deutliche Unterdrückung, ABER: diese trifft ja viele Teile der VR China und diese trifft Han Chinesen ebenso. Zwischen der schlechten Behandlung durch die Behörden gegenüber Tibetern oder gegenüber Han Chinesischen Bauern am Gelben Fluss ist im Endeffekt heute kein Unterschied mehr.

Auch zur Zeit der Besetzung oder zur Zeit der Kulturrevolution waren die Brutalen und Extremen Maßnahmen der Regierung der VR China in Tibet kein Einzelfall sondern typisch für den Gros der VR China im allgemeinen.

Zur Frage der Herrschaftsform vor der Besetzung:

Tibet war ein mittelalterlicher Feudalstaat, in dem ein weltlicher Adel durchaus eine bedeutende Rolle spielte. Clans und Hochadelige beherrschten den Staat entscheidend mit, die führenden Lamas wurden zudem von diesen Clans gestellt. Das bedeutet vor allem, daß in dieser Theokratie weltliche und religiöse Macht weitgehend vermischt waren. Fürsten und andere solche Personen hatten grundsätzlich Enge Verwandte als Hohe Lamas in den Klöstern. Verwandte des Dalai Lama nahmen Einfluss, aber zu keinem Zeitpunkt war der Dalai Lama ein absoluter Herrscher, weite Teile des früheren Tibetischen Staates standen unter völliger Kontrolle von weltlichen Adelsclans.

Die Herrschaft und Lebensumwelt war nicht so negativ, wie es hier marcuswald darstellt, aber auch nicht so positiv wie es heute von den Tibet und Buddhismus Verehrern im nach hinein konstruiert wird.

Zitat:
das Leben eines einfachen Menschen hingegen hatte den gleichen Wert wie das eines Tieres...wertlos.

Das stimmt so nicht. Einfache Menschen (Bauern, Leibeigene) waren Arbeitskraft und diese Arbeitskraft hatte durchaus einen Wert in einer Gesellschaft ohne jede Maschine. Es gab beispielsweise äußerst gewalttätige Fehden um den Besitz von einigen Leibeigenen zwischen zwei Adelsclans. Der Reichtum der Klöster wie der Adeligen konnte ja nur durch die Arbeitskraft der Untertanen entstehen und da große Teile des Landes nur zu Subsidenzwirtschaft fähig waren, war der Ertrag pro Mensch sehr gering. Menschenleben daher zu verschwenden führte schnell dazu, daß Nachbarclans sich gegenüber einem durchsetzen konnten, man konnte in dieser Lebensumwelt sich daher nicht leisten.

Interessant ist vielleicht auch noch, daß es rund um die Klöster herum sehr viel Prostitution gab, das ist in allen Zentralasiatischen Lamakulturen dieser Zeit so der Fall gewesen. Große Teile der Mädchen und jungen Frauen um die Klöster herum lebten von Prostitution.

Man muss sich immer vor Augen halten, wie sehr viel anders und fremdartig die tibetische Kultur früher war. Viele Leute verstehen nicht, daß man es mit einer vollkommen anderen Gesellschaft und Gesellschaftsidee zu tun hat.

Zitat:
Frag doch mal mit was für Häute die teureren Trommeln im Tibet damals hergestellt werden... richtig... mit m*****

Mit Menschenhäuten von Toten die eines natürlichen Todes gestorben sind und diese Trommeln dienten im Totenkult. Man hat für die teureren Trommeln übrigens auch Häute von verstorbenen Mönchen genommen weil das noch heiliger war. An anderen Stellen in Tibet hat man die Toten von Geiern fressen lassen und zu diesem Zweck auf bestimmten Plätzen auf Podesten ausgelegt und vorgeschnitten damit die Vögel schneller und restloser den Leichnam verputzen können.

Es gab auch Trinkgefäße für religiöse Riten aus Menschenschädeln. Aber auch hier ist das nichts negatives! Man achtete damit Ahnen und führte Rituale aus. Auch hier wurden die Schädel von Toten genommen die man besonders beachtete!

Man sollte immer sich vor Augen halten, daß man von einer völlig fremden und andersartigen Kultur redet.

Zitat:
aber in Sache Integration und Antidiskriminierung von Minderheiten ist China uns weit weit voraus

Wenn ich mir ansehe, wie zur Zeit gegen die Uiguren vorgegangen wird und dies beispielsweise mit der Behandlung der Sorben in der BRD heute vergleiche, so kann ich dir nicht zustimmen.

Die VR China behandelt heute Minderheiten nicht schlecht weil sie Minderheiten sind sondern stets nur aus Machtpolitischen Gründen oder sonstigen Überlegungen die massiv geprägt sind von der Frage der Möglichkeiten der Bereicherung der Funktionäre dieser Kleoptokratie

Zitat:
Somit hat Peking wenig Probleme mit den unorganisierten Muslimen

Es sitzen aber deutlich mehr Muslime in den Lagern als Katholiken. Im weiteren gibt es gerade von der Regierung eine ganze Reihe von Kampagnen gegen vorgebliche muslimische Terroristen im Nordwesten des Landes.
Alt 15. 03. 2008, 09:26 Bundespolizei is offline Mit Zitat antworten #15
Neik
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Die Mönche haben bis jetzt noch keinen Terroranschlag auf China ausgeübt. Buddhismus ist die friedlichste Region überhaupt im gegensatz zum Islam.
Alt 16. 03. 2008, 11:01 Neik is offline Mit Zitat antworten #16
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Zitat:
Zitat von Neik
Die Mönche haben bis jetzt noch keinen Terroranschlag auf China ausgeübt.
ach ja?
was ist denn das hier
http://www.youtube.com/watch?v=PXdA4GEvLFU
oder das
http://www.youtube.com/watch?v=WYTTMBu9EnQ

und das
http://www.spiegel.de/politik/auslan...541768,00.html
Zitat:
Demonstranten stürmen Polizeirevier

Die antichinesischen Proteste von Tibetern flammten am Sonntag wieder auf. Einige Tausend Mönche und andere Tibeter demonstrierten in Aba (Ngaba) in der chinesischen Provinz Sichuan. Dort sollen etwa 200 tibetische Demonstranten nach Polizeiangaben ein Polizeirevier niedergebrannt haben. Die Tibeter hätten Benzinbomben auf das Gebäude geworfen und Sicherheitskräfte mit Steinen angegriffen, sagte eine Polizistin der Nachrichtenagentur Reuters. Die Sicherheitskräfte hätten die Menge mit Tränengas auseinandergetrieben und fünf Menschen verhaftet. Sichuan ist eine von vier chinesischen Provinzen mit einem großen tibetischen Bevölkerungsanteil.
Alt 16. 03. 2008, 11:51 marcuswald is offline Mit Zitat antworten #17
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Wie gesagt, das sagte eine Polizistin . Das sie etwas anderes sagen würde ist doch nicht zu erwarten oder ? Bei friedlichen Demonstration gibt es immer einige Leute die diese ausnutzen um zu randalieren. In Duetschland ist das nicht anders.
Alt 16. 03. 2008, 12:19 Affe_mit_Waffe is offline Mit Zitat antworten #18
marcuswald
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Zitat:
Zitat von Affe_mit_Waffe
Wie gesagt, das sagte eine Polizistin . Das sie etwas anderes sagen würde ist doch nicht zu erwarten oder ?
...daher die Youtube-Links als Beweise.
Bilder können nicht lügen... solange die Szenen nicht gestellt sind.

sonst erhalten wir zurzeit nur Informationen von
a) der chinesischen Reigerung. Aber ihre Propaganda glaubt hier ehe keiner.

b) Tibetische Exilregierung + Dalai Lama, die werfen ständig Begriffe wie Völkermord und Unterdrückung um sich, ohne nur nur jemals eine der vielen Behauptungen mit Beweise zu untermauern. Dabei waren viele ihrer Behauptungen in der Vergangenheit oft Mals falsch, wenn nicht gar gefälscht. Ihnen glaube man, weil die Medien nur fast ausschließlich mit deren "Wahrheiten" versorgt wird und weil man der Gegenseite weniger glauben schenkt ABER nicht etwa nicht weil sie glaubwürdiger sind.
Eine noch so offensichtliche Lüge irgendwann wird zur Wahrheit, wenn einem die Lüge nur oft genug wiederholt erzählt wird. So ähnlich funktioniert auch die Gehirnwäsche.

c) RFA, "Radio Free Asia". Eine von der CIA in ~1960 gegründete Radiostation mit dem Ziel den Kommunismus zu bekämpfen. ..wer die glaubt, glaubt auch an die irakische Bombe und Weihnachtsmann.

Aber hier sind die Chinesen selber schuld, paranoid wie sie sind, lassen sie keine westlichen Journalisten dauerhaft nach Tibet reisen.

Zitat:
Zitat von Affe_mit_Waffe
Bei friedlichen Demonstration gibt es immer einige Leute die diese ausnutzen um zu randalieren. In Duetschland ist das nicht anders.
mit dem Unterschied, dass dann eine "Niederschlagung" gegen die Gewalttäter und Brandstifter im Deutschland als selbstverständlich ansehen und nicht durch eine scheinbar gut koordinierte Medienkampagne weltweit ausgeschlachtet wird.
Alt 16. 03. 2008, 13:07 marcuswald is offline Mit Zitat antworten #19
Philipus II
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

Naja-ich weis nicht,wer durch einen Handelskonflikt die grösseren Einbussen erleidet...

den Umgang der chinesischen Diktatur mit den Bürgern finde ich verachtenswert.
Alt 16. 03. 2008, 13:57 Philipus II is offline Mit Zitat antworten #20
Cromwell
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Re: Erneute Aufstände in Tibet

@Marcuswald
Du willst Beweise dafür, dass die Tibeter unterdrückt werden?
Ich will dir nur mal einige Daten nennen:

Schätzungsweise mehr als eine Million Tibeter verloren bis heute durch die unmittelbaren Folgen der chinesischen Okkupation ihr Leben.

99% der tibetischen Kloster wurden zerstört.

Das tibetische Volk ist dank der chinesischen Siedlungspolitik mittlerweile eine Minderheit im eigenen Land.

Der XI. Panchen Lama (der zweithöchste tibetische Würdenträger) ist der jüngste politische Gefangene der Welt.

http://www.tibet-initiative.de/frames.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Tibetaufstand
http://www.savetibet.org/tibet/humanrights/index.php

Angesichts solcher Verbrechen Demonstranten plakativ mit Terroristen gleichzusetzen ist für mich verlogen und unverständlich. Du schreibst auch, dass die tibetische Exilregierung und der Dalai Lama falsche, oder sogar gefälschte Behauptungen in die Welt gesetzt hätten. Kannst du das irgendwie belegen?
Ich bezweifle es...
Alt 17. 03. 2008, 13:41 Cromwell is offline