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Re: Erneute Aufstände in Tibet
Zitat:
Rückständige und bitter arme Tibeter hingegen sollten eine Sprache lernen, in welcher man auch naturwisschenschaftliche Fächer studieren kann, und in welcher es auch halbwegs aktuelle Lehrbücher gibt. Chinesisch zum Beispiel. Von den Uiguren habe ich zum Glück noch nichts gehört und würde mir wünschen, dass das so bleibt. Falung Gong - wenn das diese Fanatiker sind, die ausgerechnet in China das Christentum installieren wollen, dann brauchen sie sich über Unterdrückung wirklich nicht wundern. Und hätten diese Fanatiker die Macht, wären sie üblere Unterdrücker als die derzeitige Regierung Chinas. |
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#26
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Prof.Dr.rer.nat-Ing habil
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Re: Erneute Aufstände in Tibet
Zitat:
1400 Klöster wurden wieder aufgebaut...bei 2,5Mio Tibeter, ist das wenig? Zitat:
Zitat:
In Tibet leben insgesamt nur 2,5 Mio Menschen. Du hast mal kurzer Hand auch Gebiete wie Qinghai, Sichuan und Yunnan in denen Tibeter auch leben dazugezählt. Warum nimmst du nicht gleich ganz China und stellst das Verhältnis 1300:2,5 hier zur Schau? http://de.wikipedia.org/wiki/Tibet#Bev.C3.B6lkerung Zitat:
Zitat:
Quellen und Beweise...und bitte keine "free-tibet-ist-cool&co.de"-links, die sind mir viel zu emotionslos und viel zu neutral. Zitat:
Wo kann ich morgen mit einem "free-china" Kopftuch demonstrieren gehen?Zitat:
denkst doch mal darüber nach: welche Religion müssen die Indianer freiwillig angenommen werden müssen? ... nach nur etwas mehr als 200 Jahren "Demokratisierung" welche Sprache sprechen die Indios Südamerikas?...nach nur etwas mehr als 300 Jahren. Kurden und Aborigines trotz Demokratie? und was ist mit Russland? China existiert bereits seit 2300 Jahren und trotzdem haben viel unterschiedliche Sprachen und Kulturen überlebt, trotz der erdrückenden chinesischen Übermacht. 55 Minderheiten sind es an der Zahl und alle haben ihre eigene Sprachen und Traditionen beibehalten. Auch die lächerlich kurze 60 Jahre Kommunismus kann die alten Regeln des multikulturellem Zusammenlebens nicht nachhaltig verändern. Genauso wie die Europäer seit 2000 Jahren zeit gehabt hatten die Demokratie und den Nationalismus zu entwickeln, hatten die Chinesen 2000 Jahren Zeit gehabt den Zentralismus und Multikulti zu entwickeln. Zitat:
a) Polemiker nicht leiden b) Heuchler nicht leiden c) Religöse Fanatiker nicht leiden. d) Personenkult nicht leiden. ....zufällig hat Dalai Lama alle dieser Eigenschaften ![]() lange Rede kurzer Sinn: in China herrscht nun mal keine demokratische Regierung, aber dem Landdeswegen einen "kulturellen Völkermord" gegen die Minderheiten zu unterstellen ist etwas zu billig. |
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#27
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Seit über einem Jahr da
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Re: Erneute Aufstände in Tibet
China hat ein Land besetzt-und die westliche Welt hat damals zugeschaut,das ist das Problem.
Manchmal frage ich mich doch,ob die Entlassung von General Mac Arthur richtig war... (d.h. aber nicht dass ich einen Atomangriff damals billigen würde... |
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#28
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Re: Erneute Aufstände in Tibet
Zunächst finde ich es schade das marcuswald auf meinen Eintrag nicht eingegangen ist. Da er aber die Frage gestellt hat, woher man Informationen über Tibet erhalten soll, die neutral sind, ... nun die einfachste Möglichkeit wäre jemanden zu trauen der schon dort war und sich dort ein wenig auskennt...
Zitat:
neandertaler: ich habe selten so menschenverachtende Aussagen gelesen. diverse: Zitat:
Das hätte zum Krieg mit der Sowjetunion geführt und man hatte da noch nicht genug Atombomben das man diesen Krieg sicher "gewonnen" hätte. Die Befürchtung war, daß die WP Armeen dann Europa überrannt hätten. Man war ja insbesondere von der sowjetischen Luftwaffe über Korea sehr überrascht und entdeckte das man konventionell unterlegen war. Nur aufgrund der Atombomben haben die Sowjets den Krieg nicht eskalieren lassen. Ihn dann selber zu eskalieren wäre nicht sehr klug gewesen. Zitat:
Bezüglich des Tibetischen Buddhismus muss man bedenken, daß dieser sich vom philosophischen Buddhismus deutlich unterscheidet, meiner Ansicht nach sollte man daher den tibetischen Buddhismus auch beim richtigen Namen nennen: Lamaismus.. Schlußendlich sind das zwei verschiedene Seiten ein und derselben Münze, aber der typische Westler sieht ohnehin nur den Rand dieser Münze und kennt daher keine von beiden Seiten wirklich. Der Lamaismus ist keine friedliche Religion, sondern eine moralisch nihilistische Religion. Es gibt sogar philosophische Buddhisten die das Verhältnis von Lamaismus und Buddhismus wie das Verhältnis von Satanismus zu Christentum beschreiben. Und zwischen beispielsweise Zen Buddhisten und Lamaisten sind größere Unterschiede als zwischen Christentum und Islam. Zitat:
Bilder kann man am Computer nach belieben fälschen, man kann Filme schneiden, durch die bloße Auswahl der Bilder manipulieren usw Zitat:
In Deutschland gibt es bei Ausschreitungen aber keinen Schußwaffeneinsatz mit 30 Toten, es gibt keine Massenverhaftungen und es gibt keine Folter von Verdächtigen usw Zitat:
Gerade Wikipedia hier zur Wahrheitsfindung zu verwenden ist hier ein echtes Problem, den ausgerechnet die Tibet Artikel in allen westlichen Wikipedia (Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch) geben die Ansicht der Chinesischen Regierung wieder und werden ständig auch zu dieser hin umgeschrieben. Der Anteil der Tibeter in der heutigen Provinz Tibet liegt nach meiner persönlichen Einschätzung nach bei ca 50 %. Zitat:
Man sollte auch noch bedenken, daß die heutige Provinz Tibet kleiner ist als der frühere Staat Tibet. Aber auch in dieser Provinz sind meiner persönlichen Einschätzung nach ca 50% der Bevölkerung Chinesen. Zitat:
Ich muss marcuswald hier allerdings vollauf zustimmen. Die Tibeter werden nicht anders behandelt als die Han Chinesen auch. Es gibt übrigens auch Unruhen in anderen Teilen von China. Jetzt sind in Tibet ca 30 Tibeter umgekommen. Und die ganze Welt regt sich auf. Kommen in einem Vorort von Shanghai 200 Han Chinesen um, interessiert das niemanden. Die VR China ist ganz allgemein ablehnenswert. Nicht weil sie die Tibeter schlecht behandelt, sondern weil die VR China ganz allgemein ein verbrecherischer Staat ist. |
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#29
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Registrierungsdatum: Feb 2007
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Re: Erneute Aufstände in Tibet
Das Problem ist wohl eher in der im Westen verbreiteten verkitschten Darstellung Tibets vor der Annektierung durch die VR China zu sehen. Auch dass der kalte Krieg zum Zeitpunkt der Annektion schon begonnen hatte spielt sicher eine Rolle in der traditionellen anti - VR China und pro Lama - Herrschafts - Propaganda.
Ständig kindliches Lächeln dabietende Greise sind natürlich auch medienwirksam. Wer glaubt, dass es sich beim zeitweilig von China unabhängigen Tibet um einen demokratischen Sozialstaat gehandelt habe ist sicher fehlinformiert. Vielleicht sollte man das Wort Lama mal kurzzeitig geistig durch Ayatollah ersetzen, dann versteht man besser was eine Priesterdiktatur bedeutet. Ebenfalls sicher ist, dass die Stimme des Dalai Lama nicht in allen vorwiegend buddhistischen Länder als wichtig eingestuft wird. Es soll sogar Buddhisten geben, die auf Gebetsfähnchen und Gebetsmühlen verzichten. Natürlich würden die Lamas gerne wieder ihren früheren Machtstatus mitsamt der Möglichkeit ihr Volk gründlich auszubeuten wiedererlangen, aber sie dabei zu unterstützen ähnelt dem Vorhaben, einen J. Ratz... zum Kaiser von Europa zu machen. Übrigens haben im 19. Jahrhunder auch die USA ihr Territorium duch Invasion fremder Staaten erweitert, z.B. das Königreich Hawaii. Über den wirklichen Ablauf der jüngsten Vorgänge in Tibet wird man hier sicher keine objektiven Informationen erhalten können. Klar ist aber, dass im Zusammenhang mit der kommenden Olympiade ein "Gesichtsverlust" für die VR - China angestrebt wird. Dass Teile der VR China immer noch Züge eines Polizeistaats tragen ist klar, aber auch anderswo scheint es ja Bestrebungen in diese Richtung zu geben. |
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#30
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Registrierungsdatum: Sep 2005
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Re: Erneute Aufstände in Tibet
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#31
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Prof.Dr.rer.nat-Ing habil
Registrierungsdatum: Aug 2001
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Re: Erneute Aufstände in Tibet
Zitat:
weil ich deine Ansichten zum größten Teil teile, und wegen Haarspalterei keine Aufsätze verfassen will Zitat:
Zitat:
Wie ich bereits sagte, die EIGENTLICH "Besetzung" 1950 erfolgt relativ friedlich und zum Teil sogar freiwillig. Erst durch die Landreform und die daraus folgende Entmachtung der Geistlichen 1954-1959 kam es zu dem Aufstand, der dann militärisch niedergeschlagen wurde. Zitat:
Zitat:
erst durch der Ost-West-Konflikt entdeckt man (man=die USA) die politische Bedeutung Tibets. The CIA's Secret War in Tibet http://www.hartford-hwp.com/archives/55/776.html wenn man mit den gleichen Kriterien suchen würde, könnte man überall auf der Welt "Tibet" finden, aber der chinesische Tibet ist eben wegen Chinas baldige Bedeutung entsprechend wertvoller. Tibet ist nichts weiter als ein Spielball der Mächte und wird auch ihre Funktion entsprechend eingesetzt. Es liegt jedoch in Chinas Hand diesen Konflikt zu lösen. Da selbst der Dalai Lama die Unabhängigkeit Tibets ablehnt, sollt China zumindest die Mut besitzen eine echte Autonomie für Tibet zu zulassen....eine Autonomie lässt sich jedoch in das heutige politische System Chinas nicht integrieren....mal schauen was die Zukunft bringt... in 10-20 Jahren. |
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#32
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Artoni, coming soon!
Registrierungsdatum: Jan 2005
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Beiträge: 842
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Re: Erneute Aufstände in Tibet
Zitat:
Quelle: gulli.com ![]() http://www.gulli.com/news/china-yout...en-2008-03-17/ Soviel zur Glaubwürdigkeit Chinas... Wie groß ist eigentlich der wirtschaftliche Unterschied zwischen Tibet und China? Habt ihr da irgendwelche glaubhaften Zahlen die das BIP und die Investitionen usw zeigen? |
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#33
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Registrierungsdatum: Feb 2008
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Re: Erneute Aufstände in Tibet
Zitat:
Dem Gerücht kann ich die Gewissheit entgegen setzen, daß ich die deutsche Wiki Seite in China problemlos aufrufen konnte (Stand dieser Information November 2007) Zitat:
So ist es, würde man den Tibetern echte Autonomie geben, wäre sofort die Folge das die Uiguren und Mongolen auch echte Autonomie wollen usw Insbesondere die mongolische Frage ist interessant, da die Mongolen auch Lamaisten sind (tatsächlich ist der Titel Dalai Lama mongolischer Herkunft) und die Äußere Mongolei ein selbstständiger Staat ist. Die Innere Mongolei liegt aber heute in der VR China und dort leben deutlich mehr Mongolen als im Staat Mongolei. Diese Besetzung der Inneren Mongolei haben Russen und Mongolen wiederum China nie verziehen, es gab sogar dort eine Guerillabewegung zuerst gegen die Japaner, dann gegen die Chinesen die aber von Mao niedergeschlagen wurde. Heute geht es in der Inneren Mongolei zur Zeit wieder los, daß man die Loslösung von China und den Anschluss an die Mongolei wünscht. Die Muslimischen Uiguren nun wollen ebenfalls einen eigenen Staat. Weshalb sich die schärfste Unterdrückung zur Zeit gar nicht gegen die Tibeter richtet sondern gegen die Uiguren. Wenn aber tausende Muslime in Lager gekarrt werden und es hunderte Tote Muslime gibt, dann unterstützt der Westen China im Kampf gegen diese bösen Islamisten Terroristen. Wenn hunderte muslimische Uiguren ermordet werden, interessiert das niemanden. |
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#34
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Re: Erneute Aufstände in Tibet
Zitat:
Ich will dir jetzt nicht unterstellen, dass du keine ahnung hast, aber das ursprüngliche Tibet war ca. doppelt so groß wie die "Autonome Region Tibet." Teile von Qinghai, Sichuan und Yunnan gehören somit zum eigentlichen Tibet, und damit auch Teile ihrer Bevölkerung... Meine Behauptung ist somit nicht unverschämt, sondern nur richtig! Zitat:
Relativ Friedlich? Soll ich jetzt lachen? Tibet wurde militärisch von China besetzt! Was ist daran bitte "relativ friedlich?" Weil es keine Millionen Toten gab? Die tibetische Armee hat sich so gut sie konnte gewehrt und der einzige Grund, warum es keinen großen Aufstand gab, war die Hoffnung auf Autonomie. Diese wurde Tibet ursprünglich auch zugestanden (17-Punkte Abkommen), allerdings haben die Tibeter dann schnell begriffen, dass das Abkommen nichts als Schein war. Der Große Volksaufstand in Lhasa begann auch nicht durch irgendwelche Landreformen oder Entmachtungen von Geistlichen, sondern durch die Flucht des Dalai Lama und den offenen Versuch ihn zu ermorden. Versuche nur weiter das alles zu beschönigen. Klingt für mich aber nach chinesischer Propaganda. Zitat:
Was gibt dir das Recht Menschen zu kritisieren die offen für Tibeter eintreten, aber vielleicht nicht in jedem Satz erwähnen, dass sie auch für Uiguren, Sudanesen, Kenianer und was weiss ich noch alles eintreten? Hier geht es um Tibet! Vergleiche mit anderen Minderheiten machen ihre Situationen nicht besser und können sie auch nicht rechtfertigen. Ja es geht allen Chinesen schlecht. Und? Wenn es nach mir ginge würde es allen Chinesen besser gehen, aber man muss nun mal irgendwo beginnen und Tibet ist meiner Meinung ein guter Anfang. Zitat:
Ob es sich um einen "kulturellen Völkermord" handelt ist definitionssache, tut aber eigentlich auch nichts zur Sache. Auch wenn ich den Begriff für richtig halte. Über den Dalai-Lama kann man sich natürlich ewig streiten, vor allem da es schwerfällt echte Argumente zu finden. Mich persönlich wundert es, dass hier so viele eine schlechte Meinung von ihm haben. Ausser den Verweis auf die frühere Geschichte scheint aber keine etwas stichhaltiges gegen ihn vorweisen zu können. Tatsache ist, dass er Gewaltfreiheit predigt, den Friedensnobelpreis gewonnen hat und sich seit über einem halben Jahrhundert für sein Volk einsetzt, von dem er wie ein Heiliger verehrt wird. Ihn mit den Ayatollahs gleichzusetzen...Warum nicht gleich mit Hitler? Viel plakativer geht es wohl kaum mehr. Wir wäre es, wenn einer von euch Dalai-Lama Hassern seine Aversion wirklich mal begründen würde? Zitat:
traurig, aber wahr. Zitat:
Stimmt auch. |
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#35
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Einmal Löwe immer Löwe
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Re: Erneute Aufstände in Tibet
Jeder von uns ist für mindestens eine autnome Region Tibet bis hin zu einen eigenen Staat Tibet.
Aber dies wird China nie zulassen. Die Haltung der Chinesen ist nuneinmal: Tibet gehört zu China. Kurdistan gehört zur Türkei Baskenland und Katalanien gehört zu Spanien und über die Situation in Afrika müssen wir auch nicht reden. In vielen Ländern gibt es diese Meinung, dass ein anderer Kulturkreis zu einem Land gehört. Nur was können wir für die Tibeter tun. Nichts außer friedlich Demonstrieren und dies ist CHina scheißegal. China kann sich nuneinmal alles erlauben. Das Land ist zu wichtig und zu stark, als dass es vom Rest der Welt etwas zu befürchten hätte. Dies weiß China und nutzt es gnadenlos aus. China kann man einfach nicht drohen und paar 1000 Tiber die ermordet usw werden und eine Kultur die assimiliert wird, sind den Regierungen der Welt egal, solange der Rubel rollt und man gute Geschäfte mit CHina abschließen kann. Man bringt ja nichteinmal die Stammeskriege in den ärmesten Ländern der Welt unter Kontrolle. Oder die Türkei über ein Kurdistan zu verhandeln. Wie soll man dann China in der Tibetfrage bewegen? |
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#36
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Prof.Dr.rer.nat-Ing habil
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Re: Erneute Aufstände in Tibet
@Cromwell,
Zitat:
Die Karte des Tibet, die du hier uns zeigen willst stammte aus ~1700!! Zitat:
Zitat:
Man unterstützt zb. nicht die Iraker, indem man all die amerikanischen Soldaten in die Luft jagt. Ebenso wenig unterstützt die free-tibet-Bewegung wirklich die Sache der Tibetern, indem sie die Wahrheiten so verdreht, um China zu dämonisieren. Was haben die Tibeter davon? China ist eben nicht Jugoslawien oder Kosovo, man kann China nicht medial sturmreif schießen und dann die Truppen hinterher schicken. Die Welt braucht mehr Pragmatiker und weniger fanatische Idealisten. Zitat:
Fakt ist, dass es von beiden Seiten einen medialen Propagandakrieg geführt wird, die Betonköpfe auf beiden Seiten haben sich auch nach 50 Jahren immer noch nichts gelernt. Fakt ist, dass die Chinesen versuchten die Tibeter zu umwerben, versuchten Gutes zu tun um sie an sich zu binden, indem sie jedoch dieselbe Entwicklungspolitik, die überall in dem restlichen China sehr gut funktioniert hatte, 1:1 auf in Tibet zu umtertragen...nur hier scheitert dieselbe Politik und sie erzielten sogar die umgekehrten Wirkungen. Die chinesischen Betonköpfe berücksichtigen nicht, dass die Tibeter, genauso wie die Chinesen anders ticken als die Europäer, auch anders ticken als sie selbst. Für die tief gläubigen Tibeter zählen Wohlstand und Reichtum eben nicht viel wie ihre Glaube. Hier ein Bsp. die Tibetbahn: Ziel: erst Infrastrukturen bauen ->Investoren anlocken->Wirtschaft fördern ->Wohlstand vermehren->Zufriedenheit der Bevölkerung steigern ->Zufriedene Menschen demonstrieren nicht. Durch die Tibetbahn ist die Stadt Lhasa zwar reicher geworden, die Tibeter jedoch ärmer. Die Ursache liegt jedoch NICHT in der Ungleichbehandlung, sondern gerade bei der Gleichbehandlung durch die chinesische Verwaltung. Durch die Tibetbahn entstanden in Lhasa her Geschäfte, was an sich gut ist. Aber schaut man sich mal in Südostasien um, im Länder wie Indonesien, Thailand&co. liegt der Handel zum 80% fest in der Hand der China-stämmigen, weil die Chinesen einfach viel zu geschäftstüchtig sind. Genauso in Tibet haben die tibetischen Ladenbesitzer gerade bei einer Chancengleichheit gegen ihre chinesische Konkurrenz keine Chance!...daher werden auch so viele Geschäfte der Chinesen abgefackelt. Hier muss China eben umdenken. China machte hier (wieder) Fehler, dennoch dem Land bei jeder Gelegenheit die "Assimilation" zu unterstellen ist wirklich an der Haaren vorbei gezogen. Man braucht nur die Legende auf der Landkarte mit der Lupe genauer zu studieren! Und stellte fest: Lhasa und Tibet liegt auf einer Meereshöhe von 3700m!! Nur die wenigsten Normalsterblichen aus dem Flachland können oder würden bei dieser Höhe dauerhaft ausharren. Zitat:
Ich finde es sinnvoller den Chinesen sachliche Argumente vorzutragen, sie auf ihre Fehler hinzuweisen und realisierbare Lösungsvorschläge anzubieten. Anstatt tollkühn die Mauer derer Botschaft niederzureißen (sich selber beinahe damit zu erschlagen), derer Flagge anzuzünden, wie blöde "free tibet" zu schreien und jede ihre Politik unsachlich zu diskreditieren. Was glaubst du wem die Chinesen eher zuhören würden? Daher finde ich auch die "Schaufensterpolitik" Merkels für falsch...zumindest China oder Russland gegenüber. Bei einem afrikanischen Land kann sie mit ihrer Leibesfülle und Drohgebärde VIELLEICHT was bewirken, gegen China und Russland, die in der Vergangenheit sich von dem Westen gekränkt fühlten, ist dies genau die falsche Politik. |
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#37
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Prof.Dr.rer.nat-Ing habil
Registrierungsdatum: Aug 2001
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gerade lief bei der ARD eine Reportage über Tibet (18.03 22:45), in der der Sprecher zwei Filmaufnahmen vom Tibet zeigte.
Die eine zeigte die Bilder von gut besuchten Supermärkten und Schulen, also eine völlig normale Innenstadt...am einen sonnigen Tag. Auf der anderen Aufnahme liefen bewaffneten Polizisten, die die Häuser durchkämmten ...am einen wolkenverhangen Tag. Jeder der die Ereignisse verfolgt hatte, kann sich daran erinnern, dass die 2. Aufnahme mit den Polizisten von Sonntag stammte, die 1. Aufnahme jedoch stammt von heute, also 2 Tage später. (leicht beweisbar durch die videostreams auf ARD oder ZDF) ->Aussage des Reporters lautet (sinngemäß) : Die Aufnahmen würden aus dem selben Tag stammen . Chinas Behörde verschuhe eigene Bevölkerung zu belügen, in dem sie nur die 1. Aufnahme zeigte. Also ich frage mich wer her wem belügt? Hat ARD sowas wirklich nötig, wenn die Unterdrückung doch "so" offenkundig wäre? ------------- hier 2 nicht "mainstreet" Artikeln: Anti-Umwelt-Aufstand? Tibets Olympia-Kampagne was von der taz, die scheint jemanden direkt vor Ort zu haben... wobei ich traue jetzt nach die Geschichte in ARD sehen zu habe keinem mehr. taz |
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#38
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Mitglied
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Re: Erneute Aufstände in Tibet
Zitat:
es gibts kein kurdistan Türkei gehört den Kurden genau so wie alle andere Völkergruppen auch wenn man türkei teilen würde gebe es überhaupt kein "Türkei"mehr,den wir sind ein Mischvolk,manche griechen sagen sogar zu uns" die verlorenen Söhne" oder hast du ein Türken gesehen der schlitzaugen hat`?das ist das gleich wie wenn die Schwarzen in Usa ein Land haben wollen...sie sind nicht weiss aber sie sind auch ein teil der amerikaner! anderes thema... Wie soll man dann China in der Tibetfrage bewegen?[/quote] der Westen sollte den Krieg erklären! den auch die chichnesen leiden unter der regierung!(die meisten Menschen,nicht Firmen!) da der westen feigling ist,und china weit weg von uns entfernt ist, sind unsere arme und beine geschlossen irgendwie muss es doch eine lösung geben das kann ich nicht glauben das man nichts machen kann! vielleicht sollte doch lieber jemand anderes als die Amis die Weltmacht übernehmen...den die Haben ihre aufgabe nicht erfüllt! Zitat:
youtube haben sie ja auch gesperrt unglaublich was da abgeht!!!
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#39
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Einmal Löwe immer Löwe
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Re: Erneute Aufstände in Tibet
Zitat:
Es lebe die Doppelmoral. Dieser Post zeigt perfekt was ich meine. |
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#40
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Registrierungsdatum: Apr 2007
Beiträge: 3.158
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Re: Erneute Aufstände in Tibet
Die Chinesen leiden überhaupt nicht unter der Regierung, genauso wenig wie die Russen bis auf eine Minderheit unter ihrer leiden.
Die Chinesen sind mit einem autoritären Regime, einer starken Hand, sehr zufrieden. |
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#41
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Registrierungsdatum: Feb 2008
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Re: Erneute Aufstände in Tibet
Zitat:
In einigen Punkten sind wir nicht der gleichen Ansicht, insbesondere was die Frage der Tibetischen Kultur angeht. Du siehst die Herrschaft der Lamas meiner Ansicht nach zu negativ und hast meiner Meinung nach einige geschichtlich falsche Aussagen gemacht. Zitat:
Das hatte ich noch vergessen. Nach den ersten Gefechten in denen die tibetische Armee heillos untergegangen ist (es gab zum Beispiel eine regelrechte Schlacht um eine Grenzfestung, in der eine Tibetische Armee restlos vernichtet wurde) waren es die Lamas, die den Wiederstand einstellen ließen. Die Besetzung erfolgte deswegen relativ friedlich, weil nach kurzer Zeit der Dalai Lama und die Hohen Lamas des Landes den militärischen Wiederstand abstellten. In der richtigen Erkenntnis, daß dieser überhaupt nichts bringen würde. Zitat:
Ehrlich gesagt, zur Zeit mache ich mir wirklich mehr Sorgen um die Han Chinesen. Und das ist der Punkt wo man anfangen muss, auch und gerade wenn man die Situation der Tibeter verbessern will. Hunderte von Millionen von Wanderarbeitern und elend Armen Bauern, sogar echte Sklaverei die sich in China rasant ausbreitet, ein weitgehender Zusammenbruch der Sozialen Versorgung in etlichen Provinzen und extremste Unterschiede zwischen Arm und Reich, und dies alles bei einem immer extremer werdenden und von der Führung noch geschürten Nationalismus. Wenn man irgendwo beginnen will, dann muß man mit den Han Chinesen anfangen. Zitat:
Fakten die mal für den Dalai Lama sprechen: Der Dalai Lama hat sich gegen ein Olympiaboykott ausgesprochen. Er hat massiv Probleme mit den jungen nationalistischen Tibetern und droht sogar mit Rücktritt und Rückzug wenn die Proteste so weiter gehen. Er ist gegen eine Unabhängigkeit Tibets. usw Wenn man sieht dass der Dalai Lama als religiöses Oberhaupt sich gemässigter ausdrückt und die Chinesische Regierung weniger angreift als westliche Staaten, dann ist es schon eine Frage ob man ihn so negativ beurteilen sollte. Zitat:
In dem man den Handel mit China einstellt. Man mag glauben das dies ein Nachteil ist, aber es ist in Wahrheit ein Vorteil. All diese Firmen die nach China ziehen, begehen schlußendlich Selbstmord aus Angst vor dem Tod ! Natürlich gäbe das Verluste für uns, aber es gibt noch andere, und viel bessere Märkte. China ist kein guter Partner. Tatsächlich tauscht hier der Westen kurzfristige Gewinne gegen einen langfristigen und massiven Schaden. Zitat:
Und zwar deshalb, weil die Lamas diesen verhindert haben. Die Lamas haben befohlen, den Wiederstand einzustellen. Zitat:
Die funktioniert im restlichen China auch nicht überall sehr gut, im Gegenteil. Die Uiguren wie die Mongolen und noch einige andere Gruppen wollen ebenfalls nicht. Zitat:
Hunderte von Millionen von Chinesen leiden extrem unter dieser Regierung. Sie sind nicht zufrieden, im Gegenteil. Aber wenn du jeden Tag 12 Stunden arbeiten musst für 1 Brot, dann hast du keine Kraft mehr. Und wenn du ein armer Bauer bist der sich gegen den örtlichen Parteifunktionär beschwert, dann werden halt eben deine Kinder ermordet und deine Frau vergewaltigt. Ich selbst kenne viele Chinesen, die haben die Schnauze bis zum geht nicht mehr voll. Interessantererweise wollen die sogar wieder Kommunismus, und sind der Überzeugung das eine kommunistische Revolution notwendig ist, um die Schicht der Kapitalisten die China beherrscht wegzufegen. |
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#42
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Re: Erneute Aufstände in Tibet
Zitat:
Falsch. Das Tibet von 1950 war etwa doppelt so gross wie die "Autonome Region Tibet." "Die chinesische Regierung hat, als sie Tibet besetzte, eine Reihe von Gebieten, die vorher zu Tibet gehörten, anderen Provinzen zugeschlagen. Dazu gehören die heutigen tibetischen Präfekturen Khanlo in der Provinz Gansu, Ngapa (Aba) und Kanzi in der Provinz Sichuan und die Präfektur Dechen in der Provinz Yunnan." http://www.faz.net/s/Rub12B8DA96820F...?rss_aktuel l Zitat:
Ich weiss von keinen verdrehten Wahrheiten, die China dämonisieren sollen. Zitat:
Die einzigen, die sich bisher in diesem Konflikt bewegt haben waren die Tibeter. Der Dalai-Lama fordert schon seit längerem nicht mal mehr die Unabhängigkeit Tibets von China. Alle Angebote zu Gesprächen kamen von Dalai-Lama. Wer ist jetzt bitte der "Betonkopf?" Wer ist der "fanatische Idealist?" Zitat:
Was für realisierbare Lösungsvorschläge meinst du denn konkret? Zitat:
Die letzten 5min dieser Reportage hab ich auch gesehen. Mehrere Dinge die du hartnäckig bestreitest, wurden zufällig als wahr bezeichnet (zB. dass Tibeter eine Minderheit im eigenen Land sind, dass sie wirtschaftlich benachteiligt werden usw.) Aber ich vergaß, das Ard hat es ja offenbar nötig zu lügen ![]() Zitat:
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