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cyberny
Fisch
 
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Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Zitat:
Zitat von RevanZ
Ich brauch sowas lächerliches wie eine Nationalität nicht um ein Mensch zu sein und mein Leben zu leben, ich habe auch eine Identität abseits von meiner Nationalität, aber viele können sich scheinbar nur durch ihre Staatsangehörigkeit definieren, eigentlich traurig ...
Also nur weil man anerkennt ein Teil des Staates zu sein, was nunmal eine Tatsache ist heißt das nicht, dass man sich nur darüber definiert. Solches Schwarz-Weiß Denken zeugt höchstens von einem Ringen gegen die Realität.

Zitat:
Zitat von RevanZ
zusätzlich muss jeder Mann 9 Monate seines Lebens unterbezahlte, erniedrigende Zwangsarbeit über sich ergehen lassen
Also gut, wir kämpfen gegen die Unterdrückung und für Dein Recht Babies zu bekommen!
Alt 20. 03. 2008, 15:14 cyberny is offline Mit Zitat antworten #76
prepassenger
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Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Ich persönlich bin bereit Steuern zu zahlen und tue es auch.
Mir ist es auch wirklich egal, ob es jemand verwendet der mit Hartz_4 zufrieden ist und sich quasi minimal durchschnorrt, oder ob der Staat das in blöden Projekten verjubelt.
Von mir aus können die, die es wollen gerne zuhause bleiben, da bleiben dann bessere Jobs für mich über
Dafür kriegen die(oder irgendwer) was ab, ist doch fair.
Ansonsten leckarsch.
@alte Natter, Hallo du alte Giftspritze.
Alt 20. 03. 2008, 15:19 prepassenger is offline Mit Zitat antworten #77
Tequila_Sunrise
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Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Zitat:
Zitat von username2
Was für Ausfälle sind denn da bitte zu kompensieren? Ich bin der Meinung das ein Zivildienstleistender viel mehr für dieses Land tut als ein Wehrdienstleistender. Denn der Zivildienstleistende hilft Menschen, die seine Hilfe benötigen, in dem er z.B. in Krankenhäusern oder Pflegeheimen etc. arbeitet.
[...]Der Staat ist doch von dir finanziert. Wieso sollst du dann noch gemeinnützige Arbeit für ihn leisten? Und was ist gemeinnützige Arbeit für den Staat?
Wenn der Wehrdienst abgeschafft wird, wird auch der Zivildienst abgeschafft werden müssen, was zu erheblichen Verteuerungen des Sozial- und Gesundheitssystems führen wird - und damit zu Steuererhöhungen.
Zitat:
Zitat von Username2
Deutschland arbeitet mehr oder weniger eng mit Kriegsführenden Ländern wie etwa den USA zusammen. Und Afghanistan wird zwar von einigen als Friedens- und Aufbaumission propagiert, ist in meinen Augen aber nichts anderes als eine Besatzung. Wieso sollte ich sowas unterstüzen? Und was für einen glorreichen Dienst erweise ich meinem Land damit?
"In deinen Augen". Das ist das Zauberwort. Ich bezweifle, dass du die Kompetenz besitzt, die Handlungen der Bundeswehr im Ausland zu beurteilen. Egal, ist ja auch nur ein Nebenthema...
Zitat:
Zitat von username2
Der Staat ist doch von dir finanziert. Wieso sollst du dann noch gemeinnützige Arbeit für ihn leisten? Und was ist gemeinnützige Arbeit für den Staat?
Soziales Engagement, in dem du z.B. bedürftigen Menschen hilfst, ist gut und nötig, hat aber nichst mit dem Staat sondern mit Nächstenliebe und Solidarität gegenüber deinen Mitmenschen zu tun.
Woher kommt denn diese Unterscheidung zwischen "Staat" und "Mitmenschen"? s.u.
Zitat:
Zitat von nightwisher
dann fangen wir mit Politik an ist ja das selbe verdienen Geld ohne ende und kriegen zuckerl vom Staat angefangen von Firmen Autos und und .seien wir uns ehrlich meint ihr wirklich das die alle ihre wirklichen Steuern zahlen *ggg* .dann kommen wir zu den neben Verdienste. unser einer darf maximal 333 Euro dazu verdienen .was noch das beste ist zumindest bei uns man darf nicht mehr dazu verdienen. Aber Politiker schon . also wenn das Solidarität bedeutet naja dann ist sie für arsch!
Vermutungen, Halbwissen. Wie kommst du darauf, dass Politiker mehr zuverdienen dürfen als du? Für Abgeordnete gilt das gleiche Steuerrecht wie für dich.
Zitat:
Zitat von nightwisher
.ich würd keine einzige Waffe abfeuern für mein Vaterland. denn jeder reiche oder Politiker würde es auch nicht tun!
Könntest du das mal präzisieren? Geht es dir nur ums "Vaterland" oder allgemein um den Kampf im Krieg? Angenommen, Deutschland wird angegriffen (es wird unter einer demokratischen Regierung sicher keinen Angriffskrieg mehr führen), würdest du Deutschland dann verteidigen? Nein? Ok, was aber nun, wenn die Angreifer in dein Dorf einfallen und deine Freunde und Familie töten und misshandeln? Würdest du sie dann verteidigen? Aber (ja angenommen)wenn du dein Dorf verteidigen würdest, warum dann nicht das Nachbardorf auch? Denen geht's ja auch nicht besser. Solidarität! Und schwupps kämpfst du für's Vaterland. Jeder sitzt im Verteidigungsfall im gleichen Boot.
Zitat:
Zitat von Line 6
Diese allgemeine Trennung von Staat und einem selbst hier ... schon schlimm ... ist denn die Gulli-Community ein Volk ohne Raum?
Leute mal ehrlich, habt ihr denn diesen bösen Staat schon mal gesehen, dem ihr alle soviel/nichts schuldig seid? ne? Spiegel kaufen!!!
Endlich hat's mal jemand kapiert! Hier wird alles so hingestellt, als würden wir alle von einem anonymen "Staat" undemokratisch regiert, ausgebeutet und unterdrückt. Die Wirklichkeit sieht aber so aus, dass alle Politiker und Beamte Mitbürger sind! Und die Politiker wurden auch noch vom Volk gewählt!
Zitat:
Zitat von washburn
Doch es scheint, als wird sich das verändern. Denn der Staat setzt sich immer häufiger über Gesetze hinweg und trifft Entscheidungen, die nicht im Interesse der Bürger sind. Es geht sogar noch weiter: Der Staat trifft Vereinbarungen ohne es der Öffentlichkeit mitzuteilen.
Ein gutes Beispiel von dem, was ich oben beschrieben habe... Warum sollte der böseböse "Staat" Entscheidungen treffen, die nicht im Interesse der Bürger sind?
Zitat:
Zitat von washburn
Da jedoch trotz guter Wirtschaft die Steuern nicht gesenkt werden (und der Staat auch nicht mehr im Sinne der Bürger handelt )ist der Staat uns eine Menge schuldig!
Du verstehst nicht wirklich viel von VWL, oder? Lies mal Keynes!
Zitat:
Zitat von RevanZ
Ich brauch sowas lächerliches wie eine Nationalität nicht um ein Mensch zu sein und mein Leben zu leben, ich habe auch eine Identität abseits von meiner Nationalität, aber viele können sich scheinbar nur durch ihre Staatsangehörigkeit definieren, eigentlich traurig ...
...ein Kommentar völlig am Zitat vorbei, der auch noch polemisierend wirkt, indem er die Anerkennung einer nationalen Identität mit Chauvinismus gleichsetzt! Nicht gerade die feine Art.
Zitat:
Zitat von RevanZ
Und Zwangsdienst hat meiner Meinung nach in einer Demokratie nichts veloren, es zeigt nur offen wie inkompetent die Regierenden sind und dass dieser Zwangsdienst nur Männer betrifft in Zeiten der Emanzipation und Gleistellung von Mann und Frau ist ja sowieso der größte Witz.

Niemand sollte gezwungen werden etwas zu tun was er nicht will, wer anderen helfen will soll das tun, es ist nichts schlechtes, man sollte es aber niemandem aufzwingen, jeder Mensch zahlt in seinem Leben mehr als genug Geld in den Staat ein, angefangen bei der MwST über die Lohnsteuer, Erbeschaftssteuer usw. usf. und das alles wird mehr oder weniger vom Staat jedem Bürger gestohlen.
So würde ich es stehen lassen! Deckt sich zwar nicht ganz mit meiner Meinung, ist aber gut.
Zitat:
Zitat von RevanZ
Ich würde mich darüber ja nicht aufregen weil dadurch der Staat finanziert wird welcher ein geregeltes Zusammenleben ermöglicht, zumindest theoretisch, im Endeffekt ist es aber so, das ich gezwungen werde massenhaft Geld für einen haufen inkompetenter Schwachmaten auszugeben die meine Interessen nicht im geringsten vertreten und ich soll um dem ganzen die Krone aufzusetzen jetzt dem Staat auch noch was schuldig sein, dafür das er an mir extrem viel Verdient und mit meinem Geld Misswirtschaft betreibt und mir im Gegenzug ein lächerliches Soziales Fangnetz bietet ... ?
Du bist ziemlich frech heute... wie kannst du nur auf der Regierung rumhacken, während du dich aber nicht im Geringsten in der Verantwortung siehst, selbst mit Hand anzulegen und (basierend auf Unkenntnis deiner Person: Höchstwahrscheinlich) einfach zu faul bist, selbst etwas zu ändern! Wir leben hier in einer Demokratie! D.h., wenn du alle Politiker für inkompetent hälst, steht es dir jederzeit frei, selbst ein solches Amt anzustreben, in dem du es dann besser machen kannst. Wenn dir die derzeitige Geldverteilung nicht passt, dann ändere sie doch! Wenn du ein besseres soziales Fangnetz willst, dann knüpf doch eines! Wenn niemand deine Interessen vertritt, dann vertritt sie eben selbst! Aber nein, dafür bist du dir einfach zu bequem, und das disqualifiziert dich für eni solches Geschwafel!

Wo ich schon einen Vortrag über den Staat gehalten habe, ist es an dieser Stelle sicherlich auch angemessen, einen über Steuern zu halten: Steuern sind eigentlich nur eine gigantische Umverteilungsmaschinerie von Reich nach Arm. Was mit Steuern finanziert wird, kommt allen wieder zugute, wie z.B. Straßen und öffentliche Ämter. Andere, wie z.B. das Arbeitslosengeld verteilen direkt um von Reich nach Arm. Zur Zeit ist der Staatshaushalb im Minus. D.h. im Umkehrschluss, dass der Staat den Menschen mehr zurückgibt, als diese eingezahlt haben!
Und was diese Spielchen mit Darlehenserlässen für arme Länder angeht, die ja nicht dem deutschen Volk zugute kommen: Solche Weltbürger wie euch wird das ja nicht stören, oder?
Frohe Ostern an euch alle!
(besonders an die, die ich gerade eben so "eingestampft" habe.
Alt 21. 03. 2008, 00:36 Tequila_Sunrise is online now Mit Zitat antworten #78
RevanZ
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Beiträge: 2.003
Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Zitat:
Zitat von Tequila_Sunrise
Du bist ziemlich frech heute... wie kannst du nur auf der Regierung rumhacken, während du dich aber nicht im Geringsten in der Verantwortung siehst, selbst mit Hand anzulegen und (basierend auf Unkenntnis deiner Person: Höchstwahrscheinlich) einfach zu faul bist, selbst etwas zu ändern! Wir leben hier in einer Demokratie! D.h., wenn du alle Politiker für inkompetent hälst, steht es dir jederzeit frei, selbst ein solches Amt anzustreben, in dem du es dann besser machen kannst. Wenn dir die derzeitige Geldverteilung nicht passt, dann ändere sie doch! Wenn du ein besseres soziales Fangnetz willst, dann knüpf doch eines! Wenn niemand deine Interessen vertritt, dann vertritt sie eben selbst! Aber nein, dafür bist du dir einfach zu bequem, und das disqualifiziert dich für eni solches Geschwafel!


Demokratie ist heutzutage zur Herrschaft der dummen Masse verkommen, nicht mehr und nicht weniger, folglich kann ein einzelner in einer Demokratie herzlich wenig erreichen und es läuft alles darauf hinaus das die politische Partei gewinnt die die meisten Stammwähler hat (die einfach wählen, des Wählens selbst wegen ...) und die die meisten Motten finden die sprichwörtlich jede Wahlperiode aufs neue "ins Licht fliegen" und die Partei wählen die ihnen die meisten Dinge verspricht die sowieso nie kommen. Ich sehe mich durch die Regierenden nicht im geringsten vertreten, nein ich schäme mich eher dafür.

Und "selbst ein solches Amt bekleiden", "verbessern", dass ist doch nur Wunschdenken, wer wirklich etwas bewegen will muss in eine der Parteien die überhaupt genug Stimmen bekommen, diese Parteien haben natürlich eigene Interessen, und wer hier nicht mit dem Strom schwimmt, schwimmt wohl nicht lange im politischen Wasser. Folglich hab ich mich einfach damit abgefunden wie wohl auch viele andere, der Mensch lernt nicht aus der Geschichte, was man eindrucksvoll daran erkennen kann, dass sich alles immer wieder wiederholt und so ungern ich das sage, es entwickelt sich alles im Endeffekt wieder sehr ähnlich wie früher, es geht immer von einer Dikatur in eine Volksherrschaft und wieder schleichend zurück ...


"Wer in der Demokratie die Wahrheit sagt, wird von der Masse getötet." - Platon
Alt 21. 03. 2008, 01:37 RevanZ is offline Mit Zitat antworten #79
Neuro
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Registrierungsdatum: Aug 2003
Beiträge: 177
Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Schön geschrieben RevanZ, drückst in deinem Beitrag so ziemlich genau das aus, was ich so für mich auch erkannt habe und zu einem Teil auch daran verzweifle.

Derweilen bin ich sogar soweit, dass ich mich nicht mehr als Pessimist bezeichne, wenn ich mir die Zukunft der Menschheit und damit gleichzeitig das Aussterben selbiger (in nicht allzu ferner Zukunft) vorstelle.
Es ist eher eine Art schwer zu akzeptierenden Realismus, gegen den sich der Weltverbesserer in mir zwar noch versucht aufzubäumen, allerdings schon längst weiß, dass er den Kampf verloren hat.

Seien wir mal ehrlich, bisher hat sich in unserer Geschichte so ziemlich alles wiederholt und wenn aus den Fehlern der Vergangenheit etwas gelernt wurde, dann auch nur wie man seinen aktuellen Feind noch effektiver bekämpfen kann und dabei mehr ins Jenseits befördert.
Das ging bis zu einem gewissen Punkt bisher noch ganz gut, aber in meinen Augen ist es nur eine Frage der Zeit bis es wahlweise zu einem atomaren oder biologisch / chemischen Weltkrieg kommt, der, wenn er uns nicht ganz auslöscht, zurück in die Steinzeit befördert.
Sollte es nicht zu einer Auslöschung kommen, wird der übrig geblieben Teil früher oder später wieder mit den selben Spielchen anfangen und es endet wieder am selben Punkt.. solange bis eben irgendwann wirklich keiner mehr da ist.

Die Menschheit ist für mich inzwischen ein längst gescheiterter Versuch der Natur, eine intelligentere Spezies hervorzubringen, aber vielleicht wird sie ja mit der nächsten Erfolg haben.
Alt 21. 03. 2008, 03:35 Neuro is offline Mit Zitat antworten #80
Bundespolizei
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Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 105
Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Zur Frage ob man dem Staat etwas schuldig ist:

Wenn man arbeitet, ist man dem Staat gar nichts schuldig. Der Staat ist einem etwas schuldig!

Arbeitet man nicht und bezieht nur staatliche Leistungen, so ist man dem Staat immer noch nichts schuldig. Aber der Staat ist dann auch umgekehrt einem selbst nichts schuldig.

Dies ist meine feste Überzeugung, daß die Individuelle Freiheit höher zu gelten hat als der Staat. Den der Staat ist eigentlich eine von uns bezahlte und von uns als Bürgern eingesetzte Organisation. Oder er sollte es vielmehr sein.

Das er es heute nicht mehr ist, liegt an der Trägheit und Ignoranz der Mehrheit der Bürger.

An eine große Lösung glaube ich nicht, aber ich bin der festen Überzeugung das eine Lösung im kleinen die Dinge insgesamt verbessert. Wenn nur eine ausreichende Menge von Menschen so handelt, wie es eigentlich unsere Verfassung vorsieht, dann wird es sich wieder verschieben in eine gute Richtung.

Das es sich zur Zeit von dieser weg entwickelt, liegt ja eben daran, daß die Leute auch im kleinen nicht handeln. Unser Staat ist nur ein Spiegel, er zeigt das Spiegelbild der Gesellschaft als ganzes.

Das ganze ist also ein kulturelles Problem, keines der Strukturen, keines der Form des Staates, sondern eines grundsätzlichen Kultur der Menschen die in diesem Staat leben.

Die Trägheit, die Unfähigkeit, die Gier, den rücksichtslosen Egoismus findet man überall im kleinen heute vorherrschend.

Ich möchte meinen Dienst so verrichten, dass er ein Dienst für die Menschen ist, die hier in diesem Staat leben. Und ich will in meinem Alltag so leben, daß ich die Ideale und Werte der ursprünglichen Verfassung beachte.

Ich bin der festen Überzeugung: würde nur eine ausreichend große Minderheit von Menschen das gleiche tun, würde es sich auch insgesamt wieder ändern.

Eine Lösung unserer derzeitigen Probleme kann daher nur eine kulturelle Lösung sein, eine Veränderung der Kultur.
Alt 21. 03. 2008, 03:46 Bundespolizei is offline Mit Zitat antworten #81
Tequila_Sunrise
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Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

@Revanz & Neuro:
In einigen Punkten habt ihr Recht. Euer Problem ist nur: Ihr denkt beide so. Und ich denke, ihr seid nciht die einzigen. Und wenn jeder so denkt wie ihr, dann beteiligt sich niemand politisch. Es ist wie mit dem Wählen: Vor ein paar Jahren haben sie in Frankreich (afaik) alle aus Protest Le Pen gewählt, wei sie - wie alle Protestwähler - dachten, ihre Stimme würde sowieso nichts ausmachen. Aber da alle so gedacht haben, ist er in die Stichwahl gekommen.

Habt ihr schon einmal probiert, euch zu beteiligen? Ich bin auf kommunaler Ebene recht erfolgreich. Und die SPD ist ja zur Zeit auch nur so zerrissen, weil sich die, die nicht dem Mainstream entsprechen, eben nicht überrollen lassen. Natürlich könnt ihr erst einmal nicht viel ausrichten, aber mehr als jetzt. Und mit der Zeit wird auch ein höheres für euch möglich sein. Die, die jetzt an der Macht sind, haben ja auch mal klein angefangen...

@Bundespolizei:
Ich versteh deinen Post nicht ganz...
Meinst du nicht auch, dass es uns in Deutschland noch zu gut geht für Demokratie?
Alt 21. 03. 2008, 14:43 Tequila_Sunrise is online now Mit Zitat antworten #82
Kwaidan
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Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Zitat:
Zitat von verifyme
Ich bin dem Staat überhaupt nichts schuldig. Der Staat ist mir etwas schuldig; eher sogar eine ganze Menge.

Die Politiker sind meine Angestellten und werden von mir bezahlt.

Im Sinne einer solidarischen Gesellschaft bin ich meinen Mitmenschen schuldig, dass ich mich gemeinsam mit ihnen um das Wohl der Gesellschaft bemühe.

Der Staat als Selbstzweck; soweit kommt es noch.

Diese Meinung spiegelt in großem ganzen das wieder was ich darüber denke.

Und noch was zu hartz4 Empfänger es wird immer wieder vergessen das Hartz4 Empfänger nicht gleich Hartz4 Empfänger sind.

Es muss schon unterschieden werden:

Früher war es so Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe.

Natürlich ist es vom Staat so gewollt das alle über einen Kamm geschert werden aber es ist nun mal so das viele ja arbeiten wollen und nichts bekommen obwohl sie lange Jahre gearbeitet haben aber Unternehmen aus Profitgründen entlassen haben.

Also bitte darüber nachdenken bevor man die Hartz4 Empfänger verunglimpft denn es kann jeder jederzeit treffen siehe Benq, Siemens, Nokia, BMW usw.
Alt 24. 03. 2008, 11:20 Kwaidan is offline Mit Zitat antworten #83
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Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

@Revanz

Ich kann da Tequila nur unterstützen...

Mit einfach nur rumschreien, dass alles scheisse ist und selber nichts dagegen tun macht man es sich ziemlich einfach.

Zitat:
Zitat von RevanZ
Ich würde mich darüber ja nicht aufregen weil dadurch der Staat finanziert wird welcher ein geregeltes Zusammenleben ermöglicht, zumindest theoretisch, im Endeffekt ist es aber so, das ich gezwungen werde massenhaft Geld für einen haufen inkompetenter Schwachmaten auszugeben die meine Interessen nicht im geringsten vertreten und ich soll um dem ganzen die Krone aufzusetzen jetzt dem Staat auch noch was schuldig sein, dafür das er an mir extrem viel Verdient und mit meinem Geld Misswirtschaft betreibt und mir im Gegenzug ein lächerliches Soziales Fangnetz bietet ... ?

Da glänzt das Fachwissen
Ein Abgeordneter bekommt monatlich etwas weniger als 7500€ als Diät. Im Bundestag gibt es ca. 600 davon. Bei 80.000.000 Steuerzahlern zahlt jeder nicht mal 6ct im Monat für die Entschädigung der Abgeordneten. Wahnsinn, was wir den alles in den Hintern schieben

Ich weiß nicht, wenn ich das lese, ob ich mich vor lachen kugeln oder in die Tischkante beissen soll. Du sprichst da von "Zwangsarbeit" (gehen wir mal davon aus, du willst nicht zur Bundeswehr). Zivi macht man ja in so Einrichtungen, wie Altenheimen, Sonderschulen, Einrichtungen für behinderte Menschen etc etc. Und es ist absolut gegen dein Interesse, dass sich jeder einmal für einen Bruchteil seines Lebens für so etwas (GEGEN BEZAHLUNG!!!) engagieren muss? Mich würde jetzt mal ernsthaft interessieren, wie du mit deiner Meinung stehst, wenn DU alt bist, wenn DU pflegebedürftig bist, oder wenn DU ein Kind mit Behinderung bekommst. Ich glaube in so einer Situation würdest du ganz anders denken. Aber in solche Sphären kann so asozialer Mensch (keine Beleidigung, sondern korrekte Bezeichnung), wie du, wahrscheinlich gar nicht denken...
Alt 24. 03. 2008, 18:38 Line 6 is offline Mit Zitat antworten #84
Kwas
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Thumbs up Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Ab dem Zeitpunkt - ab dem der gesunde Menschverstand bewusst seine Möglichkeit erkennt, sich zu jeder Zeit und an jedem Ort durch seine eigene Hand vernichten zu können - kann dieser Betroffene von sich behaupten er wäre frei und somit niemandem etwas schuldig.
Doch hierbei gehört auch die Einsicht, dass ein Lebewesen - welches keinerlei Nutzen sowohl für die Natur als auch für das von ihr erschaffene gegenwärtige Allgemeinwesen besitzt - auch keinerlei existentielle Ansprüche stellen darf.
Deshalb tritt die vollständige Unschuld gegenüber allem erst durch den Tod ein.
Ansonsten bleibt da nur der Pfad der geistigen oder körperlichen Anstrengung. Alles andere wäre vollendeter Wahnsinn.

Ich geselle mich absichtlich nicht irgendwelchen Diskussionen bezüglich "ungerechten" Staatswidrigkeiten ala Gier oder Krieg. Das sind notwendige Übel die auf die gesamte Entwicklung keinerlei Einfluss nehmen - sondern diese höchstens in die Länge hinausziehen.
Aristoteles hatte schon vor über 2.000 Jahren recht gehabt; "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile." Es tut mir leid das sagen zu müssen, doch ihr diskutiert hier über Nichtigkeiten.
Alt 24. 03. 2008, 23:54 Kwas is offline Mit Zitat antworten #85
Der Rebell
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Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Dann putz Deine Flügel und flieg davon.
Alt 25. 03. 2008, 00:28 Der Rebell is offline Mit Zitat antworten #86
RevanZ
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Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Zitat:
Zitat von Line 6
@Revanz

Ich kann da Tequila nur unterstützen...

Mit einfach nur rumschreien, dass alles scheisse ist und selber nichts dagegen tun macht man es sich ziemlich einfach.



Da glänzt das Fachwissen
Ein Abgeordneter bekommt monatlich etwas weniger als 7500€ als Diät. Im Bundestag gibt es ca. 600 davon. Bei 80.000.000 Steuerzahlern zahlt jeder nicht mal 6ct im Monat für die Entschädigung der Abgeordneten. Wahnsinn, was wir den alles in den Hintern schieben

Ich weiß nicht, wenn ich das lese, ob ich mich vor lachen kugeln oder in die Tischkante beissen soll. Du sprichst da von "Zwangsarbeit" (gehen wir mal davon aus, du willst nicht zur Bundeswehr). Zivi macht man ja in so Einrichtungen, wie Altenheimen, Sonderschulen, Einrichtungen für behinderte Menschen etc etc. Und es ist absolut gegen dein Interesse, dass sich jeder einmal für einen Bruchteil seines Lebens für so etwas (GEGEN BEZAHLUNG!!!) engagieren muss? Mich würde jetzt mal ernsthaft interessieren, wie du mit deiner Meinung stehst, wenn DU alt bist, wenn DU pflegebedürftig bist, oder wenn DU ein Kind mit Behinderung bekommst. Ich glaube in so einer Situation würdest du ganz anders denken. Aber in solche Sphären kann so asozialer Mensch (keine Beleidigung, sondern korrekte Bezeichnung), wie du, wahrscheinlich gar nicht denken...

Dir ist schon aufgefallen, das du bei einem Staat weit mehr als die paar Politiker mit Geld versorgen musst?

Schon amüsant, nicht jeder ist eben so ein selbstloser Mensch wie du, mir gibt es weder Genugtuung noch habe ich irgendeinen anderen Anreiz soziale Dienste zu leisten, auch häuchle ich nicht Mitleid wie es viele andere tun. Wenn ich später Alt und Pflegebedürftig bin (falls ich so lange Lebe) werde ich bis dahin versuche so vorzusorgen, dass ich mir meine eigene Betreuung leisten kann da ich vermutlich sowieso nicht mehr mit sonderlich viel Hilfe vom Staat rechne wenn ich einmal dieses Alter erreicht habe. Und dein Beispiel mit dem behinderten Kind ist einfach nur dämliches und stupides Stammtischgefasel, niemand weiß wie er reagieren wird wenn er ein behindertes Kind bekommt, abgesehen davon sind befangene Menschen nie wirklich objektiv insofern spielt so ein "Was wäre wenn" für mich keine Rolle, das hat nichts mit assozial oder sozial zutun sondern lediglich mit Objektivität. Gottseidank, denn würde jeder so denken und argumentieren wie du hätten wir wohl noch ein Auge um Auge - Zahn um Zahn Rechtssystem.

Du darfst dich gerne sozial engagieren, ob du das jetzt aus Geltungsdrang, Furcht, oder reiner Nächstenliebe machst ist mir egal ich finde es sogar gut, aber solltest du dennoch nicht erwarten das andere deine Ansichten teilen und erfreut darüber sind gezwungen zu werden soetwas zu machen.

mfg
Alt 25. 03. 2008, 02:53 RevanZ is offline Mit Zitat antworten #87
HKEY_LOCAL_USER
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Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Man ist dem Staat etwas schuldig, gleichzeitig ist der Staat mir, uns etwas schuldig.

Der Staat (besonders ein Sozialstaat) stellt mir Dienstleistungen zur Verfügung, die essentiell wichtig sind.
Dafür schulde ich dem Staat Steuern.

Es wird nur probelmatisch, wenn dieses Gleichgewicht durcheinanderkommt.

Wenn wir, also die BÜRGER der Bundesrepublik Deutschland, mehr vom Staat nehmen, als wir ihm geben, oder umgekehrt, dann klappts nicht mehr.

Aber prinipiell: Gegenseitigkeit.
Alt 25. 03. 2008, 10:53 HKEY_LOCAL_USER is offline Mit Zitat antworten #88
Line 6
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Beiträge: 33
Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Zitat:
Zitat von RevanZ
Dir ist schon aufgefallen, das du bei einem Staat weit mehr als die paar Politiker mit Geld versorgen musst?

Natürlich ist mir das klar, aber du selbst beschränkst dich in dem von mir zitierten Post auf die Bezahlung von Interessensvertretern, also Politikern.

Zitat:
Zitat von RevanZ
Schon amüsant, nicht jeder ist eben so ein selbstloser Mensch wie du, mir gibt es weder Genugtuung noch habe ich irgendeinen anderen Anreiz soziale Dienste zu leisten, auch häuchle ich nicht Mitleid wie es viele andere tun.

Wie du darauf kommst, dass ich selbstlos wäre ist mir schleierhaft.
Ich zeige einfach nur, im Gegensatz zu dir, das Verständnis, dass solche "Zwangsarbeiten" eine sehr gute Sache und teilweise auch notwendig sind, auch wenn ich selbst keine Lust habe Monate lang alte Damen durch stinkende Flure zu kutschieren. Ich persönlich habe aber kein Problem damit für neun lächerliche Monate und gegen Bezahlung etwas fürs Allgemeinwohl zu tun, weil ich genau weiß, dass ich selbst froh wäre, wenn ich an der Stelle der Menschen wäre, die da betreut werden.

Zitat:
Zitat von RevanZ
Wenn ich später Alt und Pflegebedürftig bin (falls ich so lange Lebe) werde ich bis dahin versuche so vorzusorgen, dass ich mir meine eigene Betreuung leisten kann da ich vermutlich sowieso nicht mehr mit sonderlich viel Hilfe vom Staat rechne wenn ich einmal dieses Alter erreicht habe.

Röchtöööch, genau, der große kluge weit blickende Mensch weiß natürlich alles im vorhinein zu verhindern, und Zufälle, die dich trotzdem in so eine Situation bringen gibts ja auch nich, geill?

Zitat:
Zitat von RevanZ
Und dein Beispiel mit dem behinderten Kind ist einfach nur dämliches und stupides Stammtischgefasel, niemand weiß wie er reagieren wird wenn er ein behindertes Kind bekommt, abgesehen davon sind befangene Menschen nie wirklich objektiv insofern spielt so ein "Was wäre wenn" für mich keine Rolle, das hat nichts mit assozial oder sozial zutun sondern lediglich mit Objektivität.

Natürlich weiß man das nicht. Aber man kann es zumindest mal versuchen sich das vorzustellen und sich ein Szenario zusammenzustellen. Und das Fragen nach "Was wäre wenn" hat auch nichts mit "Stammtischgefasel" zu tun, sondern nur mit einer Beleuchtung aus verschiedenen Persektiven. Sowas nennt man einer Erörterung.

Okay du bist also ein befangener Mensch mit der Unfähigkeit objektiv zu denken, super Selbsteinschätzung, Daumen hoch!

Zitat:
Zitat von RevanZ
Gottseidank, denn würde jeder so denken und argumentieren wie du hätten wir wohl noch ein Auge um Auge - Zahn um Zahn Rechtssystem.

Bitte was??^^

Zitat:
Zitat von RevanZ
Du darfst dich gerne sozial engagieren, ob du das jetzt aus Geltungsdrang, Furcht, oder reiner Nächstenliebe machst ist mir egal ich finde es sogar gut, aber solltest du dennoch nicht erwarten das andere deine Ansichten teilen und erfreut darüber sind gezwungen zu werden soetwas zu machen.

mfg

Erfreut darüber bin ich auch nicht. Und ich erwarte auch nicht von anderen, dass sie meine Ansicht teilen, wenn ich sowas aus Geltungsdrang, Furcht (?!), oder Nächstenlieben machen würde.

Dein Problem ist einfach, dass du keinen Bock hast. Du scheinst auch auf anderen Gebieten ziemlich apathisch zu sein... (Stichwort Politik und Veränderung etc)
Ich glaube wenn du so ein Problem hast etwas nicht zu tun, auf das du keine Lust hast, wirst du es ziemlich schwer im Leben haben
Alt 25. 03. 2008, 12:07 Line 6 is offline Mit Zitat antworten #89
herr-k
 
Beiträge: n/a
Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Don't ask what ...
Aus dem besagten Zitat, wurde in den Siebzigern dieser Slogan der chauvinistischen Männerbewegung: "Don't ask what your husband can do for you, but what you can do for your husband!"
Und ähnlich stellt sich die Situation für mich dar, wenn du diese Parole im Jahre 2008 hier in Kontinentaleuropa ausgibst.
Sicher, Nationalismus ist nicht gleich Patriotismus. Aber auch hier geht es wieder um die Anwendung US-Amerikanischer Konzepte, welche bei uns die Überlebensfähigkeit einer Eintagsfliege haben.
Dein Glaube in die Demokratie ist allerdings, gelinde gesagt: Einfach süß.
Innerhalb der Parteien und ihrer Landschaften ist alles klar machtpolitisch strukturiert. Wenn du "wirklich" hilfreich intervenieren willst, reibst du dich lediglich auf und spielst der Macht nur in die Hände. Am Ende bleibt nur verlorene Liebesmüh.
Entschuldigung, aber mein Glaube in diesen Staat wird auch nicht dadurch wiederhergestellt, indem man eine handvoll Millionäre an den Pranger stellt. Ein offensichtliches Bauernopfer.

Ich fasse mich hier bewusst kurz, weil ich deine ellenlangen Beiträge schon lange nicht mehr bis zum Ende lese.

Ob ich dem Staat etwas schulde? Au contraire!
Er schuldet mir den Rücktritt all dieser Leute, die die Karre soweit in den Dreck gefahren haben.

Darauf einen Dujardin, mein lieber Herr Tequila!
Alt 25. 03. 2008, 12:11 Mit Zitat antworten #90
CCS
The dark side of DVDs
 
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Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: ..::sisällä::..
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Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Zitat:
Zitat von Line 6
Da glänzt das Fachwissen
Ein Abgeordneter bekommt monatlich etwas weniger als 7500€ als Diät. Im Bundestag gibt es ca. 600 davon. Bei 80.000.000 Steuerzahlern zahlt jeder nicht mal 6ct im Monat für die Entschädigung der Abgeordneten. Wahnsinn, was wir den alles in den Hintern schieben

Wo hast du denn die 80 Mio. Steuer-Zahler versteckt? Oder stehst du auf dem Standpunkt, daß nu auch jeder Säugling, Arbeitslose und nicht-in-der-Steuerprogression-befindliche (nur Beispiele...) zu zahlen hat? Und die €7.5k sind ja auch nur ein Teil...hinzu kommen ja noch Kosten- und Aufwandspauschalen, Reiskostenerstattungen etc.; Renten- & Arbeislosenversicherung kennt der Abgeordnete auch nicht...obwohl er seine Altersbezüge genau aus diesen Pötten bekommt ;( Zudem gibt's ja noch ein paar mehr Bezieher..Landtage etc. wollen ja auch vergütet werden Selbst Parteien füllen sich ja ihre Säcklein, wenn's mal wieder Stimmen zur Wahl hagelt
Also hinkt diese Rechnung ein wenig....

Cee ya, CCS
Alt 25. 03. 2008, 17:23 CCS is offline Mit Zitat antworten #91
herr-k
 
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Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Zitat:
Zitat von CCS
Wo hast du denn die 80 Mio. Steuer-Zahler versteckt?
Ja! Super nicht wahr?
Ich wollte mich in meinem Vorpost kurz halten, deshalb hab' ich das einfach mal unterschlagen. Gut, dass du noch einmal drauf zurückgekommen bist.
Alt 25. 03. 2008, 17:27 Mit Zitat antworten #92
CCS
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Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

^^ Wer weiß? Vlt. hat er noch ein paar im Hütchen versteckt ... oder: er gehört zu der progressiven Pro-Bund-Steuererhöhungs-Findungskommission, welche weitere Wege finden soll, mögl. alles und jeden soweit zu besteuern, daß auf eine Ausbezahlung etwaiger Bezüge/Gehälter getrost verzichtet werden kann, da man eh nix mehr bekommen würde *GGG*

Ach ja...B²T...ich finde, ich hab meine Schuldigkeit getan...hab für Nachwuchs gesorgt (= potentielle Steueropfer) + latze jeden Monat reichlich! Altersvorsorge? Muß ich selbst ran...also: ich erwarte nix vom Staat und bin auch nicht bereit mehr zu bringen, als zwingend gesetzlich verankert

Cee ya, CCS
Alt 25. 03. 2008, 17:35 CCS is offline Mit Zitat antworten #93
RevanZ
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Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Zitat:
Zitat von Line 6
Dein Problem ist einfach, dass du keinen Bock hast. Du scheinst auch auf anderen Gebieten ziemlich apathisch zu sein... (Stichwort Politik und Veränderung etc)
Ich glaube wenn du so ein Problem hast etwas nicht zu tun, auf das du keine Lust hast, wirst du es ziemlich schwer im Leben haben

Und da schätzt du mich Falsch ein, ich bin durchaus Bereit einer Tätigkeit nachzugehen die mir nicht gefällt solange ich das selbst entscheide und diese Tätigkeit auch sehr gut bezahlt wird
Alt 25. 03. 2008, 18:02 RevanZ is offline Mit Zitat antworten #94
AcidTerror
chaotischer Zyniker
 
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Re: Ich bin dem Staat nichts schuldig... oder doch?

Es Kommt auf die Sichtweise drauf an.

Zu dem einem werde zB. ich als Ausländer verachtet und als Sündenbock für Probleme benutzt. Zum andern verlangen dann alle wieder das ich mich integrieren soll und etwas für die Gesellschaft zu tun.
Wozu dass sie mich wieder herablassend behandeln.
Ich kann auch auf Sauberer Saubermann machen und mich die ganze Zeit rechtfertigen das ich ein guter Schweizer bin. Auch wenn ich als Ausländer immer als Ethnische Gruppe betrachtet werde und nicht als Individium. Dann muss ich mich von den anderen Ausländern disatanzieren und werde der schlimmere Rassist als ein hundertprozentiger Schweizer.

Aber der Staat selber unterstützt mich, wenn ich arbeitslos bin. Er sichert meine Gesundheit. Er sorgt für meine Sicherheit etc.....
Aber was ist das Wert, wenn dich die Menschen die diesen Staat machen dich nicht leiden können(Damit sind nur alle konservativen gemeint, die in unserer Regierung die Oberhand haben.)
Alt 25. 03. 2008, 19:13 AcidTerror is offline