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La-Ultima
Der nette Mann
 
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Wen es viele Nationen nicht zu den Spielen kommen würden wäre es schon einmal ein Zeichen aber es geht doch nur um die wirschaftliche Seite. Leider
Alt 25. 03. 2008, 21:43 La-Ultima is online now Mit Zitat antworten #151
Neandertaler
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Zitat:
Zitat von Bajoou
Und - plötzlich eine Minderheit im eigenen Land zu sein, schon arg -
Tut's weh? Ich habe ja so furchtbar Mitleid! Die vielen Schwarzköpfe hier neuerdings, und wenn man bedankt, dass hier einmal alle semmelblond gewesen sind. Man könnte schwermütig werden.
Zitat:
Zitat von Bajoou
von den anderen Verbrechen der Chinesen mal gar nicht zu reden.
Grandios, diese Mischung aus völkischem Empfinden und Ignoranz.

Wenigstens vom Opiumkrieg sollten Europäer, die über China reden, einmal was gehört haben. Das war, als die heutigen Menschenrechtler in der Rolle gewalttätiger Drogendealer einen blutigen Feldzug gegen China unternahmen mit dem Zweck, den eigenen Opiumhandel dort zu schützen.

Wer klein bisschen die Geschichte kennt, wird nicht von den Verbrechen DER Chinesen, sondern von AN Chinesen begangenen Verbrechen sprechen.
Alt 25. 03. 2008, 22:30 Neandertaler is offline Mit Zitat antworten #152
Suppenkazper
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

meine fresse nu komm aus deiner geschichte mal in der gegenwart an... wir reden von jetzt, nicht vom opiumkrieg.
du bist von deiner liebe zu china und deren propaganda ja so verblendet, dass du dich nichmal mehr in der zeit zurechtfindest...
Alt 25. 03. 2008, 23:11 Suppenkazper is offline Mit Zitat antworten #153
coolhand
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

hi,

Zitat:
Wenigstens vom Opiumkrieg sollten Europäer, die über China reden, einmal was gehört haben. Das war, als die heutigen Menschenrechtler in der Rolle gewalttätiger Drogendealer einen blutigen Feldzug gegen China unternahmen mit dem Zweck, den eigenen Opiumhandel dort zu schützen.

mit vor rund 150 jahren erlttenem unrecht verbrechen der gegenwart
zu entschuldigen ist schwachsinn hoch zehn

mfg, ch
Alt 25. 03. 2008, 23:15 coolhand is offline Mit Zitat antworten #154
SouthernComfort
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Zitat:
Zitat von coolhand
mit vor rund 150 jahren erlttenem unrecht verbrechen der gegenwart
zu entschuldigen ist schwachsinn hoch zehn

Aber leider das typische Produkt der Gehirnwäsche in Deutschland in den letzte 60 Jahren...
Alt 26. 03. 2008, 09:58 SouthernComfort is offline Mit Zitat antworten #155
Danger_Mouse
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Zitat:
Zitat von Neandertaler
Meistens sagt einer, was er sagen mag. So auch hier. Aber es gibt immer welche, die mit dem Verstehen ihre Schwierigkeiten haben. Und die sagen dann:
Zitat:
Zitat von Danger_Mouse
und was möchtest du uns damit jetzt sagen?

diese antwort zeigt mir nur, dass du es scheinbar auch nicht begriffen hast. sonst hättest du mir es ja erklären können, anstatt diesen sinnbefreiten kommentar zu schreiben.

Zitat:
Zitat von Neandertaler
Wer klein bisschen die Geschichte kennt, wird nicht von den Verbrechen DER Chinesen, sondern von AN Chinesen begangenen Verbrechen sprechen.

wer ein bisschen die geschichte kennt, sollte aber auch draus gelernt haben und daran arbeiten, dass andere nicht die selbe scheiße machen. aber du hast scheinbar nichts aus der geschichte gelernt, sondern kennst sie nur.
Alt 26. 03. 2008, 10:32 Danger_Mouse is offline Mit Zitat antworten #156
Aigon
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Zitat:
Zitat von Neandertaler
Wer klein bisschen die Geschichte kennt, wird nicht von den Verbrechen DER Chinesen, sondern von AN Chinesen begangenen Verbrechen sprechen.

Du meinst die Verbrechen, welche Chinesen AN Chinesen begehen ?
Alt 26. 03. 2008, 11:03 Aigon is offline Mit Zitat antworten #157
cyberny
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Zitat:
Zitat von Suppenkazper
wir reden von jetzt, nicht vom opiumkrieg.
So schnell und leicht ändern sich tradierte Machtverhältnisse ja nun auch wieder nicht.

Zitat:
Zitat von Neandertaler
Man könnte schwermütig werden.
Und darüber hinaus könnte man erwähnen, dass die olympischen Spiele in Deutschland damals nicht boykottiert wurden.
Alt 26. 03. 2008, 11:38 cyberny is offline Mit Zitat antworten #158
goldt
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Zitat:
SouthernComfort
Aber leider das typische Produkt der Gehirnwäsche in Deutschland in den letzte 60 Jahren...

2008-60=1948
Davor hatten scheinbar alle eine klaren Kopf, wo das geendet ist wissen wir ja.

"Topic":
Desweiteren kann man zum Thread nur anmerken das hier alles mögliche mitgeteilt wird, nur nichts von belang. Weder werden hier Quellen angegeben die man überprüfen könnte, noch scheint hier irgendwer fundiertes Wissen zu haben. Man könnte meinen:

"Typisch Gulli.."

Über Quellen würde ich mich ehrlich freuen...
Alt 26. 03. 2008, 11:51 goldt is offline Mit Zitat antworten #159
Garand
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Zitat:
Zitat von goldt
2008-60=1948
Davor hatten scheinbar alle eine klaren Kopf, wo das geendet ist wissen wir ja.



Der war gut!

Ich finde diese ganze Boykottdiskusion albern. Ich bin kein Experte für Leistungssport, aber ich schätze mal, für einen potientellen Olympioniken kommen im Leben 2-3, bestenfalls 4 Olympiaden in Frage, bei denen er die Chance hat, ganz vorn mitzumischen. Er hat auf die Wahl der Location und das Austragungsland keinen Einfluss. Und wenn ich jetzt Sportler in Deutschland wäre... Ich trainiere jeden Tag hart und ehrgeizig. Nur um mal bei der Olympiade dabei zu sein oder sogar einen Platz auf dem Treppchen zu habe. Während ich mir täglich den Arsch abracker,schließt meine Regierung Handelsverträge mit China ab. Verkauft ihnen den Transrapid oder Aufbereitungsanlagen für Plutonium. Sie zahlt Miilliarden von Entwicklungshilfen (das ist kein Witz!) von der dann unsere Produkte kopiert, billig nachgemacht und uns dan verkauft werden. Zu diesem Zweck werden dort Millionen von Menschen als Billiglohnsklaven ausgenommen.

Und kurz vor der Olympiade fangen sie an zu jammern und erwarten von MIR, dass ich bei etwas, wofür ich janhrlang hart gearbeitet und trainiert habe, das Zeichen setze, das sie die ganze Zeit versäumen (wollen?).

Wer von euch würde da nicht sagen "Eh ihr habt sie doch nicht mehr alle." ???
Alt 26. 03. 2008, 14:09 Garand is offline Mit Zitat antworten #160
Suppenkazper
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

ich versteh nicht, wie so viele menschen es nicht raffen koennen, dass es sich nicht um die olypmiade handelt, die in china abgehalten wird in absehbarer zeit.
Alt 26. 03. 2008, 20:25 Suppenkazper is offline Mit Zitat antworten #161
OuTbReaK
w00t`?
 
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

^wurde sie nicht in Rußland auch mal boykottiert? Da hats ja auch nichts gebracht..

Finde ich auch absoluten Schwachsinn das mit Sport zu verbinden
Alt 27. 03. 2008, 00:56 OuTbReaK is offline Mit Zitat antworten #162
BlackBloc
Ich bin nicht Deutschland
 
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Zitat:
Zitat von Garand
Der war gut!

Ich finde diese ganze Boykottdiskusion albern. Ich bin kein Experte für Leistungssport, aber ich schätze mal, für einen potientellen Olympioniken kommen im Leben 2-3, bestenfalls 4 Olympiaden in Frage, bei denen er die Chance hat, ganz vorn mitzumischen...

Oh, diese armen Sportler. Sie tun mir ja so unendlich leid. Gerade Sportler, die im Profibereich tätig sind haben politische Macht, die sie ausüben könnten, wenn sie nur wollten.
Alt 27. 03. 2008, 01:25 BlackBloc is offline Mit Zitat antworten #163
wizard2k
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Zitat:
Zitat von riptide001
hm also ich bin derzeit in china und muss sagen: ohne meine kontakte nach deutschland haette ich garnichts mitbekommen wegen tibet.
somit bekommen auch die meisten chinesen nicht wirklich viel davon mit.
was die menschenrechtsverletzungen angeht: sie leben damit, sie kennen es nicht anders, sie haben ihre arbeit, bekommen ihr geld und koennen davon leben.
und den obdachlosen die man so sieht, gehts genauso dreckig wie den deutschen obdachlosen.
hier herrscht einfach nen anderer lebensstandard, als bei uns.
ausserdem fehlt ihnen der vergleich durch die ganzen meinungsfreiheits einschraenkungen.
wenn du nen tier ewigkeiten in einem raum einsperrst und irgendwann die tuer aufmachst wird es auch ne weile dauern, bis es sich aus dem raum wieder rauswagt.
und hier wird halt noch nicht wirklich die tuer aufgemacht,sondern erstmal riegel fuer riegel geoeffnet und sollte es irgendwann mal so sein,dass die tuer offen ist wird es noch einmal ein weilchen dauern.
ein olympia boykott wird das ganze nicht beschleunigen,sondern nur wieder irgendwelche politischen repressalien heraufbeschwoeren.
Hallo riptide,
vielen Dank für eine Meldung aus dem Reich der Mitte! Mittlerweile habe ich meine Meinung auch etwas geändert. Irgendwie kann man dem IOC sogar dankbar sein, dass sie uns einen Anlaß geben, über die Menschenrechtsverletzungen in China zu diskutieren.
Für die Tibeter ist das eine Chance, auf Ihre Lage aufmerksam zu machen. Ohne die Olympia würde keine derartige Diskussion stattfinden.
Gestern habe ich auf n-tv gesehen, dass die Franzosen (Sarkozy) tatsächlich mit einem Boykott gedroht haben; vielleicht durften deshalb heute erstmals wieder Auslandskorrespondenten durch Lasa fahren (wenn auch nur sehr kurz und unter Bewachung).
Alt 27. 03. 2008, 01:58 wizard2k is offline Mit Zitat antworten #164
xy³
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Hier mal ein Anti-Tibet-Text:

Teil 1:

Seite 1
Seite 2
Seite 3

Der Text stammt aus der "jungen Welt"; Ausgabe 71, 26.03.08

Teil 2:

Seite 1
Seite 2
Seite 3

Der Text stammt aus der "jungen Welt"; Ausgabe 72, 27.03.08

(Ich distanziere mich von dem Text)
Alt 27. 03. 2008, 13:53 xy³ is offline Mit Zitat antworten #165
Zonk
 
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Der Artikel ist noch online (1 2), kann man also auch bequemer lesen.

Zitat:
(Ich distanziere mich von dem Text)
Wieso? Weil er nicht zu den Tibet-den-Tibetern- und Tibet-über-alles-Forderungen passt?
Alt 27. 03. 2008, 14:45 Mit Zitat antworten #166
xy³
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Zitat:
Zitat von Zonk
Der Artikel ist noch online (1 2), kann man also auch bequemer lesen.


Wieso? Weil er nicht zu den Tibet-den-Tibetern- und Tibet-über-alles-Forderungen passt?
Nein, weil ich mich nicht ausgiebig genug mit dem Thema befasst habe, um eine klare Richtung einschlagen zu können.
Alt 27. 03. 2008, 14:54 xy³ is offline Mit Zitat antworten #167
jaybeeone
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Beiträge: 585
Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Ich distanziere mich nicht von dem Text, der zumindest einige Wahrheiten enthält. Hier ist er in lesbarer Form zu finden:

http://derfunke.wordpress.com/2008/0...e-schwarmerei/
Alt 27. 03. 2008, 14:58 jaybeeone is offline Mit Zitat antworten #168
Zonk
 
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Zitat:
Zitat von wizard2k
Irgendwie kann man dem IOC sogar dankbar sein, dass sie uns einen Anlaß geben, über die Menschenrechtsverletzungen in China zu diskutieren.
Darüber hat man schon immer diskutiert. Jetzt kommen bloß die BILD-Leser dazu und geben ihren unreflektierten Senf dazu ab.

Zitat:
Zitat von wizard2k
Für die Tibeter ist das eine Chance, auf Ihre Lage aufmerksam zu machen. Ohne die Olympia würde keine derartige Diskussion stattfinden.
So eine Diskussion fand auch schon immer statt. Nur haben die Bauern jetzt Tibet besonders im Fokus; in ein oder zwei Wochen wird ihr Interesse aber nachlassen und sie können sich wieder Bruni und Sarko widmen.

Zitat:
Zitat von wizard2k
Gestern habe ich auf n-tv gesehen,
Ja, n-tv ist auch ein dufte Sender. Immer wenn ich da einschalte, laufen dort "Dokus" über Panzer, Kriegsschiffe und Baukräne.
Alt 27. 03. 2008, 15:03 Mit Zitat antworten #169
Suppenkazper
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

und selbst wenn es nur die bildleser werden, die jetzt auch aufmerksam werden, dann hat man jetzt die aufmerksamkeit der breiten masse...
nur ist es durch allgemeines medieninteresse auch im fokus der gesamten bevoelkerung, nicht nur der bildleser.
und es braucht leider diese dumme masse, um etwas zu veraendern. leider gibts nur so viele problemherde, dass man es gar nicht schafft, den fokus beizubehalten, da man schnell woanders hin abdriftet.

desweiteren weiß ich nicht, was an den "Dokus"(!) auf n-tv auszusetzen ist. ich persoenl gucke kein fernsehen, aber dein lieblingssender ZDF/RTL2 scheint mir da wenig besser.
Alt 27. 03. 2008, 18:06 Suppenkazper is offline Mit Zitat antworten #170
Zonk
 
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Ich habe diese "Masse" nicht als dumm bezeichnet. Man lässt sie bloß im Dummen, man treibt sie vor sich her. In einer Woche wird wegen Müdigkeit dieser und Quotenproblemen kein Interesse mehr daran bestehen und eine Veränderung wird auch nicht eingetreten sein; wären die Menschen aufgeklärter, würden sie außerdem mal eher vor der eigenen Türe kehren, statt im Tenor von Politik und Medien auf weit entfernte Regionen, Menschen, Kulturen zu kloppen.

Und wo habe ich mich auf RTL oder ZDF bezogen?
Alt 27. 03. 2008, 18:21 Mit Zitat antworten #171
ichz
...und Punkt
 
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Wer will kann hier den Dalei Lama unterstützen

Ich wäre dafür das die Olympischen Spiele boykotiert werden...
Eine Art Light-Version von 1973 als uns die Araber die Öllieferungen gekürzt haben..

cU

ichz
Alt 27. 03. 2008, 18:27 ichz is offline Mit Zitat antworten #172
WhiteHH
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Ich weiß nicht ob es euch entgangen ist, daher versuche Ich mal die Lage in ein anderes Licht zu rücken.

Dazu hier mal ein sehr interessanter Artikel von 24.09.2007 bezüglich der deutschen Hintergrundspolitik:


Zitat:
Mit dem gestrigen Treffen pokert das Kanzleramt hoch. Wie es in Berlin heißt, rechnet man damit, dass Beijing kurz vor den Olympischen Spielen keinen Konflikt mit Deutschland und mit deutschen Firmen riskieren könne. Demnach sei der Übergang zu einer noch intensiveren Unterstützung des tibetischen Separatismus gefahrlos möglich. Er sei, so heißt es weiter, auch wünschenswert. Denn wie der hessische Ministerpräsident Roland Koch bei einer Tibet-Reise im Juli erfahren haben will, bieten sich Chancen, die Volksrepublik noch stärker als bisher unter Druck zu setzen. Demnach fürchte Beijing beim Tod des tibetischen Würdenträgers, der inzwischen 72 Jahre alt ist, Aufstände in Tibet sowie in anderen Minderheitengebieten. Koch zufolge sprechen chinesische Regierungskreise von der Gefahr, Tibet könne zu einem "Pulverfass" werden.[9] Die Folgen wären gravierend. Denn "wenn es dort (in Tibet, d. Red.) nicht gut läuft, kann das Auswirkungen auf Xinjiang und die Innere Mongolei haben", frohlockt der Dalai Lama mit Blick auf zwei weitere potenzielle Sezessionsgebiete: "Diese drei autonomen Regionen erstrecken sich immerhin über die Hälfte des chinesischen Territoriums

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57013

http://www.german-foreign-policy.com...lkmjpiesacpe66


Außerdem:

Zitat:
N-TV bestätigte am Montag, am 20. März in einem Beitrag über den Tibet-Konflikt ein Bild und einen Filmausschnitt aus dem benachbarten Nepal gezeigt zu haben. Der Fehler sei bemerkt und das Bildmaterial sofort ausgetauscht worden. „Wir bedauern dies unendlich“, sagte ein N-TV-Sprecher am Montag in Köln. Es habe sich um Bilder von internationalen Agenturen gehandelt. Der Sprecher betonte, es habe sich um ein Versehen gehandelt. „Wir wollten keine Stimmung machen“, fügte er hinzu.

Auch RTL bedauerte Fehler...

http://www.faz.net/s/Rub12B8DA96820F...?rss_aktuel l
Alt 30. 03. 2008, 06:30 WhiteHH is offline Mit Zitat antworten #173
the clown
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Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Der Grundgedanke der olympischen Spiele ist es, die Völker zusammenzubringen und für die Dauer der Spiele auf politische Rivalitäten zu verzichten. Um so erstaunlicher finde ich es, wenn gerade der Westen, der sonst so auf moralische Werte pocht, die Spiele entgegen ihrem ideellen Gedanken zu politisieren versucht.

Dumm und peinlich!

Wenn man schon Politik auf Kindergartenniveau treibt, dann kann man auch noch über weitere Boykottmaßnahmen auf gleichem Niveau diskutieren. Wie wäre es mit einem Kulturboykott?

Alle westlichen Museen stellen ihre chinesischen Exponate in den Keller. Man könnte auch antike Ming-Vasen exemplarisch auf dem Marktplatz einer großen Stadt medienwirksam zerdeppern.

Ganz besonders würde es die Chinesen beeindrucken, wenn wir ihre Musik boykottieren. Ich hab's mal probiert und habe demonstrativ gestern keine chinesische Musik angehört - ist gar nicht so schwer!

Von einem Olympiaboykott rate ich allerdings dringend ab: China hat erhebliche finanzielle Mittel in die Spiele investiert. Bei einem Boykott bekämen wir die Rechnung präsentiert, so wie damals beim Boykott der Moskauer Spiele. Das war richtig teuer für Deutschland.

Oder wie wär's mit einem Medienboykott? - ARD und ZDF versagen sich der Berichterstattung von der Olympiade und senden stattdessen Aufnahmen von betenden Mönchen. Die Sportler könnten sich ungestört austoben und durch fehlende Berichterstattung wäre eine perfekte Boykottwirkung erreicht. So weit geht die Solidarität der Medien-Dummschwätzer mit den Möchen dann aber doch nicht. Die Einschaltquoten sind offensichtlich wichtiger wie Menschenrechte.
Alt 31. 03. 2008, 23:40 the clown is offline Mit Zitat antworten #174
Feth
Der Neue
 
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Beiträge: 130
Re: Olympia-Boykott sinnvoll?

Das wäre pure Heuchelei. Wenn man der chinesischen Regierung ein Zeichen setzen will, dann bitte nur auf politischer, also wirtsch. Ebene (wer's glaubt). Sowas tut dem Staat, ergo dem Menschen und der Regierung weh. Die Olympischen Spiele sind privat finanziert, den chinesische Staat kratz das nicht.

Es wäre interessant zu untersuchen woher das Geld für die ganzen Vorbereitungen (Stadienbau, Sicherheitsmaßnahmen, etc.) kommt, bzw. wie weit der jeweilige Staat, indem sie ausgetragen werden, darin involviert ist.

Sport hat nichts mit Politik zu tun, deswegen sollten sich die Sportler auf ihre eigene Mündigkeit berufen und selber entscheiden, ob sie nun teilnehmen wollen oder nicht.
Der Staat hat sich da rauszuhalten, da die Sportler sonst nur Propagandisten des Systems wären.

Diese ganze Sache erinnert mich an den Eurovision Song Contest vor zwei Jahren. Die Veranstaltung wurde von einigen privaten Sendern und natürlich der BILD auf eine absurde weise politisiert, da die Balkan-Mafia den/dem deutschen Interpret/en keine Punkte gab, sich aber diese gegenseitig zuspielte.
Alt 01. 04. 2008, 00:10 Feth is offline Mit Zitat antworten #175
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