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eingetragene Schutzmarke
Registrierungsdatum: Feb 2005
Beiträge: 824
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Plasma-Monitor abhören?
Hi,
ich hab mal ne Frage. Also ich gucke regelmäßig Numb3rs und als Physikstudent (mit Mathe-Nebenfach) weiß ich, daß fast alle Sachen die dort vorkommen stimmen. (Zumindest prinzipiell. Mir ist schon klar, daß die Sendung eigentlich genau so schlecht ist, wie alle anderen und das alles dramatisiert wird, aber prinzipiell stimmt das, was die sagen) Aber neulich war ich doch etwas verdutzt. Da wurde bei jemandem im Büro heimlich eine Antenne installiert, die die elektromagnetischen Wellen des Plasma-Monitors abfangen konnte, und die Spione konnten dann auf ihrem eigenen Monitor, das Bild des Monitors im Büro sehen. Es wurde zwar auch erwähnt, daß die Technik noch nicht ausgereift sei und die Bildquali war schlecht, aber dennoch war ich überrascht. Gibt es das wirklich? Ich meine daß das theoretisch möglich wäre, will ich gar nicht bezweifeln, aber daß das praktisch geht... Die Wellen aller "Pixel" müssten sich doch überlagern, oder sehe ich das falsch? Naja, vielleicht weiß ja jemand bescheid.. |
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#1
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just Divorced
Registrierungsdatum: Jun 2003
Ort: Dortmund
Beiträge: 233
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Re: Plasma-Monitor abhören?
das geht, hab davon schon mal in einer einschlägigen zeitschrift gelesen.....
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#2
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seit Hartz IV Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: zu Hause, in 123XX
Beiträge: 8.069
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Re: Plasma-Monitor abhören?
Was bei einem CRT so möglich war glaube ich bei einem Bild, dass im Gerät errechnet wird, eigentlich eher weniger.
Gruss Tim |
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#3
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2007
Beiträge: 66
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Re: Plasma-Monitor abhören?
war mal ein Riesen Artikel im Spiegel aber schon ewig her viel ist net hängen geblieben wenn ich mich richtig erinnere, sagten die es geht auch mit TFTs, aber echt schon lange her
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#4
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2007
Beiträge: 492
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Re: Plasma-Monitor abhören?
Ich würde sagen, dass es bei einem herkömmlichen CRT - Monitor, der in einem nach Außen hin gegen HF halbwegs abgeschirmten Raum steht bei geringer Auflösung durchaus möglich ist, aus der Strahlung des Monitors ein gestörtes Bild zu rekonstruieren. Dabei gehe ich von der Generation von Terminals aus, die in den späten 70er bis Mitte der 90er - Jahre weit verbreitet waren (80 - 132 Zeichen Breit, Blockgrafik, monochrom). Solange man die Synchron- und Luminanzsignale halbwegs empfangen kann wäre ein Mitlesen möglich. Über größere Distanzen als ein paar Meter im noch dazu freien Raum funktioniert das nicht, da die Störpegel in diesen Frequenzbereichen zu hoch sind und Richtantennen zu große Abmessungen hätten.
Schon beim hochauflösenden CRT - Farbmonitor dürfte es bei für den Mitschreiber ungünstiger Farbwahl keine Chance geben, etwas lesbares zu empfangen. Bei modernen Flatscreen - Monitoren die digital angesteuert werden ist der Versuch chancenlos. Diese Abhörmöglichkeit ist ein Mythos, genauso wie es ein Mythos ist dass man zum Unlesbarmachen der Daten auf einer Festplatte die Datenspuren x-mal überschreiben müsste. Dieser Mythos stammt auch aus der Zeit, als 12" - Magnetplatten pro Scheibe 20 Megabyte fassten, ein Stapel gerade 100 MB. Festplatten wurden zu der Zeit in klimatisierten Räumen an Drehstromleitungen betrieben. |
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#5
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seit Hartz IV Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: zu Hause, in 123XX
Beiträge: 8.069
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Re: Plasma-Monitor abhören?
Sagen kann man viel, aber irgendwie fehlt mir bei einem Monitorbild, das ein Videosignal verarbeitet doch ein wenig die HF.
Wenn ich einen Empfänger in der Nähe vom Monitor verstecken kann, dann geht das auch mit einer Kamera ![]() Gruss Tim |
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#6
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2007
Beiträge: 66
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Re: Plasma-Monitor abhören?
http://www.tweakpc.de/news/10084/tft...irme-abhoeren/
http://www.hartware.de/news_41907.html so habes noch gefunden http://de.wikipedia.org/wiki/Van-Eck-Phreaking danach solltes sogar bis 100m gehen zumindest bei nem CRT |
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#7
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2007
Beiträge: 492
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Re: Plasma-Monitor abhören?
Höre ich da qua qua quack?
Das muß sich um eine Ente handeln. Aber Journalisten lesen vielleicht das Original- Veröffentlichungsdatum nicht (vermutlich 1.4.200x). Ich würde sagen, dass man als Mindestausstattung einen so genannten LIRPA - Pro Rx (Breitband - Receiver) und eine logarithmisch- periodische Antenne für den Frequenzbereich 1-200 MHz mit mindestens 38 dBd Gewinn dafür braucht. Dazu dann noch ein paar Crays, die die Störungen rausrechnen. |
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#8
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eingetragene Schutzmarke
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Feb 2005
Beiträge: 824
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Re: Plasma-Monitor abhören?
Zitat:
PS: meint ihr mit HF hochfrequent? Sorry, bin theoretischer Physiker, kein Maschinenbauer
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#9
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Mitglied
Registrierungsdatum: Nov 2007
Beiträge: 172
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Re: Plasma-Monitor abhören?
Zitat:
Und seit wann hören Maschbauer ED? Ein E(I)T mit TET wäre schon treffender, ... |
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#10
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eingetragene Schutzmarke
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Feb 2005
Beiträge: 824
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Re: Plasma-Monitor abhören?
Zitat:
@m2theK: Danke für die Links, aber ich frage mich immer noch, wie das geht. Ich mein, selbst wenn man nachher ne Fourieranalyse machen würde (oder was weiß ich wie die das machen) und alle möglichen Frequenzen rausbekommt, woher weiß man, welcher "Pixel" welche Energie abstrahlt, oder hab ich da n Denkfehler drin? |
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#11
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Mitglied
Registrierungsdatum: Nov 2006
Beiträge: 18
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Re: Plasma-Monitor abhören?
selten so gelacht.
Da macht Heute zu Tage WLan Probleme und dann so was ? Also, was HF-Technik angeht, binn ich nicht gerade fit, aber so n Schachsinn? Überlegt doch mal, mittlerweile Stören DECT Telefone den Sat-Empfang, geschweigedenn Handys. Und dann soll so was möglich sein ? Halte ich für Gerüchte. |
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#12
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 828
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Re: Plasma-Monitor abhören?
Alles hier in dem Beitrag hat ja irgendwie einen wahren Kern.
Aber vielleicht geht ihr die Sache einfach 'mal von einer anderen Seite an. Natürlich, um ein glasklares Bild des Monitors über seine Störstrahlung abzufangen müßte man den ganzen Frequenzbereich von null bis zum Pixeltakt abhören. Das geht kaum und ist auch mit den schon beschriebenen Einschränkungen verbunden. Aber Ihr denkt zu digital. Packt man das Ganze einmal analog an, dann sieht die Sache schon ganz anders aus. Nehmen wir 'mal einfach einen analogen Monitor..... Den Synchronisieren wir jetzt mit der Bild und Zeilenfrequenz des Monitors den wir abhören möchten. Bei einem LCD/TFT haben wir ev. zwei verschiedene Timings, das von der Grafikkarte oder das, bei einer analogen Verbindung asynchrone Timing des Bildschirms. Aber egal, jedenfalls wandert der Elektronenstrahl jetzt über unseren Bildschirm, genau so, wie die Ausgabe der GraKa oder die Darstellung auf dem LCD erfolgt. Die Synchronisation ist erst einmal recht einfach zu lösen, entweder nach dem Try+Error Verfahren mit zwei variablen Taktgeneratoren oder anhand des Störspektrums, die Bild und Zeilenfrequenzen werden im Störspektrum eines Bildschirms immer recht leicht zu finden sein. Nun haben wir also unseren Bildschirm, der Elektronenstrahl zeichnet das Bild synchron zum abgehörten Gerät, nur zu sehen ist noch nichts. Jetzt brauchen wir noch einen Empfänger, halbwegs breitbandig und in AM. diesen stimmen wir nun auf eine Frequenz ab, die im Störspektrum der belauschten Geräte besonders hervorsticht. Der Pixeltakt der GraKa oder des LCDs oder eine Taktfrequenz der D/A-Wandler, es gibt viele Möglichkeiten. Nehmen wir den Pixeltakt der GraKa oder eine Vielfache davon, bei Rechtecksignalen sind ja immer Oberwellen vorhanden.... Nun hängt die Intensität dieses "Störsignals" ja zwangsläufig vom gerade ausgegebenen Signalpegel ab, der wiederum in Relation zum dargestellten Bildinhalt steht. Wenn wir nun das AM-demodulierte Signal des Empfängers benutzen um die Intensität unseres Elektronenstrahls zu modulieren, dann werden zumindest Konturen des abgehörten Bildsignals auf unserem Bildschirm zu erkennen sein - und das genau an der richtigen Stelle. Damit ist man noch sehr weit von einem klaren Bild entfernt, große Schriften können jedoch, wenn auch verwaschen lesbar werden. Mit einer Frequenz wird man vermutlich nicht sehr weit kommen, wenn man mehrere charakteristische Störfrequenzen gleichzeitig auswertet und den jeweiligen Kombinationen des Störspektrums unterschiedliche Helligkeitswerte zuordnet wird man jedoch eine halbwegs brauchbare Erkennbarkeit des Bildinhaltes erreichen. Dabei stechen diese einzelnen Störfrequenzen teilweise deutlich aus dem wüsten Störspektrum eines Rechners oder Büros hervor, es ist (leider) nicht ungewöhnlich, dass Störsignale von Taktfrequenzen oder deren Vielfache 30db über dem allgemeinen Rauchpegel des Gerätes liegen und auch noch auf große Entfernungen zu empfangen sind bzw. Störungen verursachen können. Die Kunst düfte eher sein, sich die richtigen Störsignale, die auch in Relation zum Bildinhalt stehen heraus zu fischen. - praktischerweise hat so ein "nutzbares" Störsignal immer bestimmte charakteristische Eigenschaften (Zeilen, Bildfrequenz, Pixeltakt etc.) Gruß CForce |
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#13
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