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Cybersquatting: Parasitäre Domain-Stategien erreichen Rekordstand
Das unrechtmäßige Sichern von Domains zu Markennamen hat 2007 einen Rekordstand erreicht. Nach Angaben der World Intellectual Property Organization (WIPO) gab es 18 Prozent mehr problematische Fälle als im Vorjahr. Das "Arbitration and Mediation Center" der WIPO musste im Jahr 2007 insgesamt 2.156 Schiedsgerichtsverfahren rund um das sogenannte "Cybersquatting" führen. Das zeige, dass das Thema für Rechteinhaber wichtig ist, doch die Einführung neuer generischer Top-Level Domains wie .mobi oder.museum dürfte das Problem weiter verschärfen.
Das Phänomen Domains von Markennamen "unrechtmäßig" zu schützen sei noch nie so weit verbreitet gewesen wie heutzutage. Markenschutz hin oder her, problematisch am "Cybersquatting" ist, dass meist mit pay-per-click Angeboten systematisch Top-Level-Domains unbrauchbar gemacht werden. Rechteinhaber von Marken wird oft geraten, sie sollten sich im Vorfeld alle Domains sichern doch bei mittlerweile über über 200 unterschiedlichen Top-Level-Domains würde das ein Kostenfaktor darstellen - gerade auch weil viele Unternehmen viele unterschiedliche Marken anbieten würden. Die geplante Erweiterung der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) neue Top-Level-Domains anzubieten würde an sich gut sein, jedoch unterlaufen werden wenn sich sofort dubiose pay-per-click Anbieter auf diese Domains setzen, meint WIPO-Vize-Generaldirektor Francis Curry. weiterlesen |
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