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Registrierungsdatum: Feb 2007
Beiträge: 26
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Sein eigenes Leben unbewusst wahrnehmen???
Hab eine Frage an euch und zwar hat meine Freundin seit paar Monaten das Problem das sie ihr leben nur noch so von außen Wahrnimmt ich weiß gar nicht genau wie ich es beschreiben soll da ich selber nicht ganz verstehe was ihn ihr vorgeht.
Ich drücke es am besten in ihren eigenen Worten aus, sie beschreibt es so:
Es kommt mir vor als ob ich mich denn ganzen Tag von außen sehe und ich nix bewusst mache sondern alles wie in einem Film abläuft alles automatisch was ich tue wie ich in der Arbeit und im Privaten bin.
Also ich weiß nicht was das ganze so zu bedeuten hat versteh eigentlich gar nix kann mir nur vorstellen das es evtl. was mit stress, Druck und allen Menschen gerecht werden zu tun hat.
Vielleicht hat jemand hier schon was Ähnliches erlebt oder Erfahrungen gemacht was das zu bedeuten hat.
Hoffe mir kann jemand helfen will echt nicht das es ihr schlecht geht das macht mir wirklich sorgen!
gruß tutti
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01. 04. 2008, 23:32
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#1
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2007
Beiträge: 19
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Re: Sein eigenes Leben unbewusst wahrnehmen???
Ja ich denke, dass hat vor allem mit Druck, Stress und so zu tun!
Genauso gehts mir auch manchmal.
Und zwar kommt das davon dass ich dann einfach in der Zukunft lebe.
Kling komisch, ich weiß...
Was ich damit sagen will ist, dass ich immer an die Zukunft und andere Orte denke. Ich sehe mich nicht im Hier und Jetzt, sondern im Dann und Dort.
Ich weiß nicht ob das Problem deiner Freundin auch sowas ist.
Dagegen kann man entweder:
1. Meditieren (Autogenes Training, Buddhistisches Zeugs,...) oder sowas machen. Ich halte davon zwar nicht viel, aber vielen hilfts angeblich
2. Sich ganz bewusst fragen: Was will ich hier und jetzt und was kann ich hier und jetzt dafür tun? Und sich dann versuchen ganz genau auf das zu konzentrieren und einmal nicht an die Folgen denken.
Du könntest was voll verrücktes mit ihr machen! Zieht euch mitten in der Nacht aus und rennt dreimal um euren Häuserblock, und denkt nicht an die Folgen! (Scherz)
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01. 04. 2008, 23:48
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#2
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Registrierungsdatum: Jul 2007
Beiträge: 58
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Re: Sein eigenes Leben unbewusst wahrnehmen???
Hallo Tutti,
mach dir keine Sorgen! ICh würde dies ganz klar als eine depressive Phase deiner Freundin einschätzen.
Aber um da sicher zu sein, wären ein Paar mehr Fakten notwendig! Ist es vielleicht so, dass deine Freundin unter Depressionen leidet oder hat sie ihr Leben nicht ganz im Griff? Hat sie Schulden? Sieht sie keine Chance Arbeit zu bekommen?
Erzähl mal ein wenig über diene Freundin
Grüße
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01. 04. 2008, 23:50
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#3
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(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Feb 2007
Beiträge: 26
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Re: Sein eigenes Leben unbewusst wahrnehmen???
Also zu uns wir sind (Sie 24 ich 27) jetzt seit 9 Jahren zusammen, sie arbeitet momentan halbtags und fängt nächsten monat eine Ausbildung an weil sie damals wegen umziehen abgebrochen hatte eigentlich läuft momentan alles super wir unternehmen ne menge sachen gemeinsam Kino, shoppen, abends weggehen(disko usw).
Das mit der Ausbildung ist auch einwandfrei gelaufen die konnt sich zwar ne weile nich aufraffen welche zu schreiben aber als sie die erste weggeschickt hatte wurde sie auch sofort genommen.
Also man kann eigentlich über nix meckern momentan im leben, haben zwar auch schulden aber die belasten uns im moment garnich und werden auch schon abgezahlt.
Das mt dem schon in der zukunft sein würde ich verneinen habe sie gefragt ist es so das du in der arbeit praktisch schon zuhause auf der chouch bist? da meinte sie nein das ist immer so auch wenn ich zuhause bin ich bin nicht mit denn gedanken schon woanders.
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02. 04. 2008, 00:06
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#4
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Registrierungsdatum: Oct 2007
Ort: nrw
Beiträge: 73
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Re: Sein eigenes Leben unbewusst wahrnehmen???
Klingt eher nach Drogen.... 
Ist das möglich das die schonmal nascht???Ich kenne das von Speed , LSD , Pillen und so ne Sachen , oder besser ein Freund eines Freundes hatte von sowas von einer älteren Damen im Bus erzählt bekommen , das ihr Nachbar einen kennt der fast aus erster Hand davon gehört hat...so stimmt es!!
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02. 04. 2008, 02:23
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#5
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Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 12
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Re: Sein eigenes Leben unbewusst wahrnehmen???
Derealisation und Depersonalisation....
Daran
"leide" ich auch immoment......
Man fühlt sich wie ein Protagonist den man in 3rd Person Perspektive erlebt und man fühlt sein eigenes Ich nicht mehr direkt im Körper sondern das ICH tritt aus dem Körper aus....
Und dann kommt einem alles so komisch vor... also die Außenwelt.... Wie ein Film. Wie ein Traum....
Bleibt bei deiner Freundin denn die Realitätsprüfung intakt.... D.H. weiß sie dennoch dass das was sie erlebt sich im "realen" abspielt....
Ich hatte desöfteren panik deswegen aber eins sei gesagt....
Das ist ein "normaler" "Mechanismus" der Psyche sich von belastenden Gefühlen "abzukapseln" und diese Gefühlswelle nicht direkt ranzulassen da es eine sehr große Belastung darstellen würde....
Ich lebe damit jetzt noch bis ich stationär behandelt werde...
Also deine Freundin kann an Erschöpfungsdepession leiden, kann sonstige belastungen mit sich schleppen die jeden Tag seine wirkung zeigen....
Wie oft und wie lange hält denn bei ihr diese Depersonalisation an...?!
Achja. PS:
Ich nehme keine drogen, habe nie welche genommen, Rauche ja noch nciht mal... Alkohol trinke ich seltenst....
Für diejenigen die solche "komischen" Sachen die mit der Psyche oder mit der Wahrnehmung geschehen gleich darauf zurückführen dass hierbei Drogen im Spiel sein müssen sei eins gesagt: "Ihr solltet euch erstmal informieren bevor ihr kommentare schreibt die darauf hinauszielen solch betroffene Menschen gleich auf Drogenkonsum zu verdächtigen...
Gruß
GM
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02. 04. 2008, 10:39
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#6
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Registrierungsdatum: Jan 2008
Beiträge: 113
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Re: Sein eigenes Leben unbewusst wahrnehmen???
kann es sein, dass sie ein leben lebt, dass sie nie leben wollte? (nicht im sinne von suizidal-sein sondern im sinne von "nicht das tun können, wovon man geträumt hat")
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02. 04. 2008, 11:06
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#7
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Feb 2007
Beiträge: 26
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Re: Sein eigenes Leben unbewusst wahrnehmen???
Du hast das schon ganz gut beschrieben so hat sie es auch ausgedrückt, naja sie meint das das jetzt schon bestimmt ein halbes jahr so geht sie weiß schon das alles echt ist was passiert man merkt ihr auch garnix an sie macht alles gewissenhaft und ordentlich.
Und nochmal zu denn drogen sie nimmt nix, hat auch nochnie irgendwelche drogen ausprobiert raucht nicht, ab und zu vielleicht mal alk aber auch in normalen mengen und relativ selten.
Das mit dem leben ist schon alles inordnung also momentan läuft alles super und immer besser, hatten schon schlechte zeiten aber die sind seit langen vorbei, sie fängt wie gesagt jetzt ihre traumausbildung an und kommt wirklich vorran!
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02. 04. 2008, 11:10
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#8
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 12
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Re: Sein eigenes Leben unbewusst wahrnehmen???
ja.. es kann sein dass sie aus ihrer kindheit ne große belastung mit sich schleppt dies zwar verdrängt aber nicht verarbeitet hat....
SO ist es zum teil bei mir....
Dazu kommt dann noch Erschöpfung (Burnout), gmindertes selbstwergefühl, und physische Schmerzen (schon seit 4-5 Jahren) bis zu innere Blutungen.... Und das alles macht die psyche.... Kein arzt hat nen physischen auslöser dafür gefunden....
Kann sie dir sagen in welchen Situationen den diese Depersonalisation/derealisation denn am stärksten ist...?!
Bei mir war es dann besonders schlimm in Menschenmengen....
Am krassesten war es dann bei mir während der Rechnungswesen-Vorlesung....
Audimax ... Randvoll.... Nach etwa 30minuten Vorlesung ist das dann total intensiv gewesen....
Aufeinmal verschiebt sich die sinneswahrnehmung... Das Ich tritt aus dem Körper und man kann sich von aussen beobachten.... Ich saß da dann wie festgewachsen... Wusste nicht was jetzt abgeht... Ist zwar interessant sowas mal gehabt zu haben aber als dauerzustand macht das einem nur angst....
Irgendwann hab ich mir gesagt das alles ist nicht normal.... Bin dann zur psychologin gegangen die das dann mit Namen benannt hat.... Hat mir dann geraten in stationärer Behandlung zu gehen da bei mir so ziemlich viel zusammengekommen ist was die Psyche so belastet hat....
muss jetzt nen Urlaubssemester nehmen und dann schön wieder auf den Boden kommen....
Hört sie evtl. irgendwelche Stimmen im Kopf ?!
Hat sie denn das Gefühl dass sich ihr Ich-Gefühl so langsam auflöst... Also nicht mehr einheitlich in sich geschlossen ist sondern sozusagen "zersetzt"... Klingt jetzt komisch aber das hatte ich nämlich auch ne Zeit lang.....
Beruhigend ist dass sie sich jeglicher Bewegung oder Handlung die sie ausübt bewusst ist....
Also ich würde Ihr, wärs meine Freundin, zu verstehen geben dass sie mit dir echt über alles reden kann, egal wie "beschissen" das für sie ist sich dermaßen zu öffnen.... Also ne Derealisation/Depersonalisation passiert nicht dann wenn es einem gut geht..... Frag sie ob es ein bestimmtes ereigniss in ihrer Kindheit gab oder vor nem Halben jahr als die derealisation/deersonalisation eingetreten ist....
Also wie gesagt war ich mir dessen auch nicht bewusst... Ich hab es schon vor 3 Jahren gehabt und ich habe das als normal abgestempelt bis ich vor nem halben jahr ein total intensives depersonalisationserlebniss hatte... Da hab ich das dann erst richtig gecheckt....
Was deine freundin gut gemacht hat ist dass sie es dir erzählt hat obwohl sie weiss wie verrückt sich sowas anhört... Das zeugt von sehr großem Vertrauen in deine Person.... Also wie gesagt würd ich an deiner stelle mal n intensiveres gespräch mit ihr führen und ihr dann raten zur Psychologin (zum Psychologen) zu gehen.... Der weiss dann am besten wie amn weiter handeln sollte....
Hoffe ich konnte helfen....
Gruß
GM
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02. 04. 2008, 12:17
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#9
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Mitglied
Registrierungsdatum: Oct 2007
Beiträge: 28
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Re: Sein eigenes Leben unbewusst wahrnehmen???
meine freundin (23)hat genau das selbe wie deine freundin, sie arbeit kriegt auch alles mit was sie macht aber es ist trotzdem alles wie in einem film, einfach so unwirklich als ob man sich von aussen sieht das ist irgendwie total schwer zu beschreiben. Eine zeitlang ging es ihr besser aber heute hatte sie schon wieder so einen schub, sie meinte das sie nur im auto in die bäume geguckt hat und dann wurde alles wieder so komisch obwohl sie die gegend in und auswendig kennt hier aufgewachsen ist wahr alles doch so unrealistisch.
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02. 04. 2008, 20:04
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#10
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 22
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Re: Sein eigenes Leben unbewusst wahrnehmen???
Hey ho,
ich hatte das extrem während der ersten Zeit, als ich mich von meiner Frau getrennt habe. Allerdings eher wegen meiner Sorgen um die Kinder. Hab vom Arzt Antidepressiva verschrieben bekommen, die haben ziemlich schnell geholfen. Konnte wieder richtig denken, selbständig handeln. Die Konzentration war wieder richtig da. Dabei habe ich dann erst bewusst wahrgenommen, was ich in der Depri-Zeit bei der Arbeit für Fehler gemacht hatte...
Nach 4 Wochen musste ich die Tabletten allerdings wieder absetzten, weil ich von den 14 aufgeführten Nebenwirkungen schon 13 hatte - die letzte wäre Impotenz gewesen.  uncool.
Mich selbst von außen betrachten, Situationen einfach ablaufen lassen und von "nebenan" zuschauen kann ich allerdings auch bewusst, seit ein paar Jahren schon. Ich denke das ist irgendwie aus meiner Teenagerzeit geblieben, die würde ich auch als schwierig einschätzen. Nur dass das Ganze in bestimmten Situationen einfach von selbst anfängt und man nicht mehr aufhören kann.
Bitte versuche mit ihr zu einem Arzt zu gehen, ich selbst hatte immer irgend jemanden, der mich davon abgehalten hat, mein Leben wegzuwerfen. Während diesen Zeiten wurde bei mir der Wunsch immer größer, einfach aufzugeben. Aber dass sie es dir erzählt hat zeigt schon, wie sehr sie dir vertraut. Ich denke, sie hofft auf deine Hilfe, das ist schon mal ein guter Anfang. Versuche ein fester Halt in ihrem Leben zu sein, an dem sie sich orientieren und auf den sie sich verlassen kann. Bei mir hat die Zeit mit den Medikamenten mich soweit hergestellt, dass ich jetzt nie mehr auf die Idee käme, mein Leben wegzuwerfen. Erst als ich wieder klar denken konnte habe ich bemerkt, wie sehr meine Kinder mich brauchen. Davor war da nur ein großes, trauriges Loch. Hab mich selbst so hilflos gefühlt, dass ich nicht dran dachte, eine Hilfe für andere sein zu können.
Ich schließe mich den Vorrednern an, dass ein Psychodoc am ehesten die Ursache finden kann. Vielleicht ist sie ja doch mit irgendetwas so unglücklich? Muss ja nichts zwischen euch sein. Veilleicht auch etwas aus ihrer Vergangenheit/Kindheit? Oder eben andere Sachen, die ihr Angst machen. Als letztes vielleicht noch eine körperliche Krankheit. Will jetzt keine Angst machen, aber habe leider ein paar mal Dr. House gesehen - also Krankheiten gibt es, die gibt es nicht!
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02. 04. 2008, 20:43
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#11
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agnostischer Buddhist
Registrierungsdatum: Jul 2007
Beiträge: 228
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Re: Sein eigenes Leben unbewusst wahrnehmen???
Ein überlebensnotwendiger Schutzmechanismus.
In meinem beruflichen Umfeld gibt es tatsächlich solche Menschen, die ganz genau wissen, dass sie zwar den Willen besitzen mehr erreichen und ein normales und sorgloses Leben führen zu wollen, doch bestimmte Einschränkungen wie beispielsweise ihr Äußeres als auch ihr Verstand hält sie davon ab. Klingt auf den ersten Blick unverständlich, doch tritt gar nicht mal so selten auf. Dieses "Gefangensein" in einem "unbrauchbaren" Körper hat Depressionen als Folgen. Diese gewissen Personen wiederum entkommen diesem endgültigen Phänomen, indem sie wie Roboter in ihrer Umwelt agieren. Ein effizienter Verdrängungsprozess - man verspürt den Drang mehr erreichen zu wollen, unterdrückt ihn jedoch, indem jeglicher Gedanke daran zerstört wird, da dieser nicht verwirklicht werden kann. Einige führen beispielsweise so ihr Leben seit guten 3 Jahrzehnten. Es ist natürlich ein Hundsleben und für mich zugleich unverständlich und unerträglich, doch sie wiederum erklären ihr einsames und ödes Dasein damit, weil sie Arbeiten und somit eine Funktion besitzen - unabhängig davon ob sie glücklich sind oder nicht. Grundsätzlich richtig, doch für jemanden der nur die Sonnenseite des Lebens genießen durfte niemals zu verstehen.
Bis weit in die 70er hinein gab es diese Art des emanzipierten Wohlwollens unter der breiten Masse nicht. Die Menschen waren aufgrund ihrer körperlichen und zeitlichen Vollauslastung nicht in der Lage vertieft über bestimmte Situationen nachdenken zu können. Heute sieht es ganz anders aus - Depression früher ein Aristokraten- und Adligenbefall - und gegenwärtig das am häufigsten anzutreffende Krankheitsbild. Für jemanden, der nach ertragreichen Anlagemöglichkeiten in den 50er Jahren gesucht hätte, wäre diese Gewissheit über eine heranrückende Armee von Depressiven ein Goldgriff gewesen - die Pharmaindustrie verdient Milliarden! Nichtsdestotrotz die zukünftig effizienteste Anlagemöglichkeit! Tip
Zwar gibt es heute mittlerweile gezielte Eingriffe in die Gehirnstruktur um diese in einen permanenten Stimmulationszustand zu versetzen, doch diesen Luxus können sich nur die wenigsten erlauben..
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02. 04. 2008, 23:17
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#12
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 12
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Re: Sein eigenes Leben unbewusst wahrnehmen???
WORD!
Also im Großen und Ganzen kann ich meinem Vorposter nur zustimmen.... Trifft zum großen Teil auch auf mich selbst zu....
Achja... und die Chips die ins hirn gepflanzt werden um die neuronen in den Bereichen feuern zu lassen die durch die Depri inaktiv geworden sind werden nur bei schwersten Depressionen bei denen auch jegliche therapie nichts geholfen hat verwendet....
Gruß
GM
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03. 04. 2008, 00:22
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#13
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