Die Europäische Union hat ein Forschungsprojekt gestartet, dass eine Technologie entwickeln soll, die Videostreaming über Peer-to-Peer Netzwerke ermöglicht. Die Ergebnisse der Forschung sollen als offene Technologie auf einer eigenen Plattform veröffentlicht werden. Das Projekt trägt den Namen P2P-Next und im Konsortium sitzen namhafte Institutionen, unter anderem die BBC.
Aktuelle Technologien für die Übertragung von Video über das Internet sind Unicast, IP Multicast, Content Distribution Networks und Peer-to-Peer. Auf der offiziellen Webseite des Projekts von P2P Next wird aufgeführt, dass die letztgenannte Technologie (Peer-to-Peer) über einen schlechten Ruf verfügt, bedingt durch illegales Filesharing. Dennoch, so schreiben sie, handelt es sich bei Peer-to-Peer um eine effiziente und verlässliche Technologie, die darüber hinaus kostengünstig anzubieten ist. Sie ist nicht nur gut geeignet, um jegliche Art von Mediendateien zu verbreiten, sondern wird auch extensiv genutzt. Professionelle Anbieter von Medieninhalten würden in Peer-to-Peer die Zukunft der Mediendistribution sehen. Zumindest als Ergänzung zu etablierten Technologien ist Peer-to-Peer denkbar.
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