Moin,
Lest euch bitte mal meine Lebensgeschichte durch (auch wenn komisch geschrieben)
Muss unbedingt mal was loswerden.
Bin jetzt seit 1 Woche beim Bund. Davor hab ich de Hauptschule und Werkrealschule besucht. hauptschule ganz gut abgeschlossen und 2 Jähriger Werkrealschule so Mittelschnitt beim technischen gut.
Auf jedenfall ist es bei mir so das die ganze lernerei und Dinge auswendig merken absolut nicht mein Ding ist. Selbst wenn man sich etwas merken möchte, man kann es nicht in sich reinprügeln. Soll für mich heißen, habe ein sehr schlechtes Gedächtniss, Kann mir auch Namen, ortschaften, Landkarten nahezu nicht merken. irgendwie gehts in letzter Zeit Rapide bergab. Bis zum abschluss meiner Ausbildung zum Mechatroniker lief alles echt spitze. Jedoch hab ich die prüfung vollkommen total verkackt. Habs gerade noch gepackt. Und ich muss ganz ehrlich sein, habe auch recht wenig gelernt, dafür aber manches tausendmal im Kopf durchgegangen (5Sicherheitsregeln zb). Da das prüfungssystem zu 98% auf Theorie aufbaut ist das nunmal so hingeworden. Dabei sind kollegen die in der Praxis arbeiten mir WESENTLICHST unterlegen. Programmieren z.b. kann ich auch absolut nicht da das viel mit Zahlen und Dingen merken zu tun hat. Bei mir muss das irgendwie immer auf Logik, Physik und Technischem Verständniss aufbauen. Ein Kollege besipielsweise ist Suizidgefährdet und war soweit ich weis 1-2 Jahre in Behandlung und wird seit dem auf Tabletten gestellt (Drogen natürlich). Der Konnte z.B. nichtmal ein Loch bohren, bzw konnte es schon war sich aber in allen Tätigkeiten DERMAßEN unsicher. Habe ihn natürlich wo es geht unterstützt. Problem war eben das er meinen Rat und der der kollegen und nicht wirklich war genommen hat und zum Vorgesetzten gerannt (geschlichen). Dabei gingen seine Handlungen gemessen anhand meiner Arbeitsgeschwindigkeit nur halb so schnell. Sei es Schreiben, Lesen, sprechen... Kann man sich so sehr schlecht Vorstellen, glaubt man auch nicht wenn man es sieht. Ist aber in Wirklichkeit ein Armer Tropf mit dem man aber sehr gut auskommt. Wurde auch von keinem Runtergemacht (klar bisschen blabla hinterm rücken aber sonst nichts weiter). Jeder war immer sehr Hilfsbereit und hat ihn integriert. So war im Allgemeinen das Verhältniss unter den Kollegen in der Ausbildung wirklich Top.
Damals in der Grundschule war es ähnlich, hatte mit jedem ein gutes Verhältniss, habe auch immer die halbe Klasse (wirklich) zum Kindergeburtstag eingeladen. Damals war ich aber wirklich ein Chaot und Recht munter, war mir für nichts zu Schade, habe Böller in Regenwasserrohre geworfen, mit meinen Freunden durch Kanalrohre auf Baustellen gerobbt, an fremden Häusern geklingelt und den Besitzern einfach so gefragt ob ich Papier zum zündeln haben könnte. Und so weiter und so fort. Leider war ich in der Grundschule absolut nicht Warnehmungsfähig da ich viel zu viel geblödelt habe.
Dannach habe ich die Hauptschule besucht obwohl es für die Real gereicht hätte (Danke Herr Rektor du Arsch). Dadurch hab ich alle Kontakte zu Kumpels verloren. Habe mir in der Hauptschule nach und nach wieder Freunde gemacht, hat sich dann sagen wir mal zu einer kleinen gruppe gebildet (4-5Mann). Waren auch mehr oder weniger Außenseiter, wobei ich das so sehr ungern formuliere. Waren ein heiterer Haufen, halt nicht die Prollo typen. Waren von der restlichen Klasse etwas abgegrenzt will ich mal sagen. War aber auch gut so. Die meisten der Restlichen Klasse haben sich Regelmäßig besoffen bekifft usw. (Der Obermacker Teil nenn ichs mal).
Danach gings dann Problemlos weiter. Habe die 2 jährige Berufsfachschule für Elektrotechnik besucht (wobei ich zuerst Elektriker werden wollte weil ich absolut keine ahnung hatte was es so an Berufszweigen gibt. Und wer informiert sich schon mit 15-16 Jahren oder sowas in der Richtung???).
Auch dort hab ich mich mit einigen gut angefreundet. Aber war auch eher immer die Außenseiter Gruppe. Was aber auffiel war das Top Klima in der Klasse. Unglaublich. Phänomenal. Kein Streit untereinander rummgepöpel oder ähnliches. Das war auf der Hauptschule kpl. anders, die Klasse war zwar Ok, aber die Parallelklasse war nicht so das ware und die vielen Ausländischen MITBÜRGER

. Rummgepöpel, Beleidigungen, Streit. Dabei bin ich nach und nach immer ruhiger geworden. Habe nie den Streit gesucht und hab mir bis zu nem gewissen Punkt einiges Gefallen lassen und habe mich auch verteidigt. Schlussendlich hab ich dann schon oftmals richtig Böse zugehauen. Denn Anspucken, einem gedroht zu werden das mich sein Bruder sein Kumpel verschlägt (ja ihr wisst was ich meine, man brauch ja nur mal einen angucken und schon hat man den Stress). Ein Kumpel hat sich alles gefallen lassen und hats einfach ignoriert (Dicker Mann). Ich konnte das noch nie. Das fass läuft bei mir schnell über und dann gehts nunmal ab (dabei bin ich der ehrlichste und Netteste Mensch).
Äh was schreib ich denn alles

. Ähm ja, 2 jährige Berufsfachschule abgeschlossen, ausbildung angefangen und festgestellt das das Klima dort noch besser war. Meist ne ganz tolle Zeit. Dabei im Werdegang festgestellt, das umso anspruchsvoller der Beruf um so weniger Ausländer und viele Nette Leute. Jetzt nix gegen Ausländer, Kenne selber einen Italiener und Russe (halt 4 Stück) die sind SUPER OK. Jedoch die Ausnahme. Auf jedenfall habe ich festgestellt das ich in der Ausbildung teils immer irgendwie immer gestresster wirkte, Konzentration in der Schule wurde schlechter, Hausaufgaben wurden nicht mehr erledigt. Chronische Neigung zum einschlafen beim Sitzen (wenige minuten reichen). Macht nen ziemlich verpeilten Eindruck will ich mal sagen. Man wirkt mehr oder weniger auf den ein oder andren so als wäre man der Depp vom Dienst. Dann gegen ende der Ausbildung als es ans Interne Bewerben ging war der Schlammassel groß. Keine Stelle die mir gefallen hätte. Dabei bin ich ein Mensch der sich selbst gerne technsich was beibringt und dabei mehr lernt als sich was zeigen zu lassen (meistens). Nun wurde aber doch eine Stelle frei (Sondermaschinenbau), die mir mitten in der Ausbildung schon fast sicher war da es in dieser Abteilung sehr viele Tüftler gibt die gerne auf eigene Faust ihre Arbeit sehr sauber und und gewissenhaft ausführen. Nicht an irgendwelche lästige Regeln an die man sich nicht halten muss. Eine Absolute Traumstelle, wenn auch etwas zu wenig auf eigene Konstruktionen dort gesetzt wird. Bin ja Privat eher der Hobbytüftler und Erfinder. Wenn man sein Eigener Chef sein kann oder einem kein Vorgesetzter oder sonstwas im Rücken sitzt dann fühl ich mich wohl. Und ich arbeite Technisch wirklich sehr angagiert und gerne, was sich auch gezeigt hat da ich einiges für Zuhause im Betrieb angefertigt habe (Eigenkonstrukzionen), denn in den Abteilungen gab es für Azubis nicht immer was zu arbeiten. Und ich stehe am liebsten an der Fräse, Drehmaschine Bohrmaschine oder mach mir paar Skizzen von Teilen die bei mir bis ins letzte Detail im Kopf abgespeichert sind. Sowas kann ich mir komischerweise merken

.
Äh verflixt nomal schon so lang... Egal. Job hab ich nicht bekommen. Depressive Phase beginnt. Bekomme Job in der Produktion. Produktionsmaschine bedienen was eine sehr eintönige angelegenheit ist. Dabei hab ich jedoch festgestellt das mir die vielen Knöpfe auf dem Bedientableaut alle Bahnhof gesagt haben. Waren ja nur für mich unzureichend beschriftet. "ja das ist für jeden so" wurde mir gesagt. Da man bei sowas aber sehr viele Baustellen gleichzeitig erledigen muss war ich so dermaßen durch den Wind. Konnte mir Sachen die mir 10-20 mal gezeigt wurden null Merken. Musste immer wieder nachfragen. Stößt dortleider auf unverständniss. Vlt. hats auch was damit zu tun das mich der Job abartigst angekotzt hat. 3 Schicht wechselweise arbeiten. Nachts, Mittag und Früh. Irgendwann hat ich die Tätigkeiten die Regelmäßig angefallen sind ganz gut im Griff. Dabei finde ich aber schon die Lernphase das ich wesentlich zu langsam Sachen realisiere und umsetzen kann (sofortiges vergessen).
Das ging dann 2 Monate das feste Arbeitsverhältniss. Mit den Kollegen bin ich Mittelmäßig ausgekommen und hab mich immer schön abgeschieden und viel gearbeitet während die anderen Kollegen sich einen gegammelt habe. War für mich eigentlich nicht so tragisch. Ich arbeite gern. Nur bei gewissen Sachen wenns hektisch wird hätte man einen ja mal etwas unterstützen können. Ein kleiner Türke war super drauf, hab ich zwar nicht verstanden war aber sehr hilfsbereit.
Wie auch immer, ein denkbar ungeeigneter Job für mich da ich Feste Arbeitszeiten BRAUCHE um meine "volle" Leistung zu bringen.
Nochmal kurz was anderes. Führerschein während der Ausbildung:
Drastischer überinput von Verkehrsinformationen, vor allem während dem Fahren. Dementsprechend lange hat die Praxis gedauert. Dabei bin ich mit technischem Gerät gut vertraut, aber hier immer die Karre abgewürgt, Dummerweise Diverse Schilder übersehen, auf Verkehrsinseln aufgefahren, Gegenkommender Gegenverkehr auf selber Fahrspur übersehen (Aua, dank Fahrleher jedoch ohne frontalcrash), Schalten vergessen... Sprich ich kann unter Aufsicht keine Tätigkeiten ausführen bzw. nur sehr sehr schlecht. Wenn dann noch viele verschiedene Informationen von überal kommen sagt mein Hirn nein das seh ich nicht das hör ich nicht ich konzentrier mich jetzt z.b. aufs Schalten. Und dann ists Problem alle anderen Reaktionen gehen gegen 0. Naja Fahrpraxis knapp 30h, geht noch so... Theorie ging komischerweise so ganz gut mit wenig lernen da immer 3-4 Antwortmöglichkeiten

. D.h. Hirn sagt das ennst du das ist richtig.
Nunja mittlerweile hab ich den Schein schon 3 Jahre, habe aber immernoch panische Angst wo hinzufahren wo ich noch nicht war. Zum einen da alles unbekannt (gegebenheiten der Straßen, Schilder etc.) zum anderen da ich einen außerordentlich schlechten Orintierungssinn habe. Dabei immer im Hinterkopf der Fahrlehrer der mich als Hirnamputierter abgestempelt hat. Und das geschrei von dem... OMG.
Was solls Anfang der Woche nach nur 2 Monaten Arbeiten!!! zum Grundwehrdienst gekommen, Bundeswehr. Kaserne recht weit entfernt. Dank Navi und probefahrt jedoch möglich zu finden

. Dabei immernoch gewisse unsicherheit. Egal.
Zivi wollte ich nicht Bund auch nicht. Weis das ich dadurch enorm depressiv gestresst und abartig werde. Widerspruch einlegen war erfolglos obwohl vor kurzem meine Oma gestorben ist und ich meiner Mutter etwas half meinen Opa zu Pflegen, der übrigens einer der einzigsten Menschen in der Familie war mit dem ich in früher Kindheit immer viel Spaß hatte. Ein Super Mensch

. Dadurch das meine Oma schon sehr früh an Alzheimer erkrankte kannte ich sie immer nur so. Habe das nicht sehr gut verfolgen können da ich noch sehr Jung war. Sie hat aber immer Süßigkeiten angeboten oder irgendwas zu essen. Hab mich natürlich immer gefreut wie blöde. Gewartet. Nix. "Oma wo ist das "Mamba"" "welches mamba?". Auf jedenfall konnte man das beliebig oft fragen (100-200mal) auf dem Weg dorthin hat sie schon wieder vergessen was Sie wollte. Mein Opa war damals noch ganz Fit im Kopf. Aber meine Oma hat ihn immer terorisiert. Irgendwann hats ihn dann auch erwischt, hats nicht mehr ausgehalten und hat angefangen sich allerübelster Sorte mit Alkohol zuzuballern. Dabei sind so Sachen wie Polizei wegen imaginären Verbrechern rufen und Autofahren irgendwie auf der Straße (Gegenverkehr) noch die kleinsten Sachen.
Als es soweit war gings gewaltig mitn Opa abwärts, die Oma starb, mein Opa bekam einen Rollstuhl da er sich wegen nem kleinen Unfall am Fuß (der irgendwie nicht mehr heilte) nicht mehr laufen. Er nahm gegen Schluss nichts mehr war. Lag die letzten Tage nur noch Leichenhaft im Bett und musste mit so Spritzen ernährt werden

.
Vor gut einem Monat ist er dann gestorben.
Die Harte Zeit:
Diese Woche. Trete beim Bund an. Ausgeschlafen. Stelle Verpeilung meinerseits und schlechte warnehmung fest. Erster Tag war sehr abschreckend. Das Gebrülle von Vorgesetzten. Die Schikanierung. Brutal. Als mich dann jmd. angeschrieen hat bei dem das weise in den Augen rot war als ich eine Linie übertrat war ich Baff und konnte es nicht Fassen. Der Gesichtsausdruck, seine Uniform, der Umgangston. OMG.
Die folgenden Tage waren enorm heftig. max 3-4 Stunden Schlaf und 20-21 Stunden den Vorgesetzten gehorchen. Stelle dabei fest das Zimmergenossen sich für die Bundeswehr sehr angagieren und Sie wohl ihre Berufung dort gefunden haben. Kann mich mit keinem anfreunden. Sehr deprimiert.
Müssen Spindeinräumen. Rund 150 verschieden Klamotten, Tücher etc. muss das anhand von nem Musterspind der sehr weit von der Stube entfernt ist merken wo was hinkommt. Schlafmangel tut sein übriges zur Verpeilung. Werde scheinbar langsamer oder die Kollegen schneller

. Habe Klamotten und Kram bis zur Hälfte drin. Einiges Falsch. Kollegen fertig. Kacken rum was da los anstatt zu helfen wie jeder normale Mitmensch. Fragen meinerseits werden abgeblockt oder man stellt mich als deppert hin. "ja was läuft den da rum" "der läuft mal amok". Selbst mir wurde das heute zu bunt. Habe mich dann auch mal nach gewohnter Fass überlauf Methode aufgeregt und Meine Meinung gesagt und wieso das so ist und ich es NICHT ändern kann. Noch mehr Unverständniss. So gut wie alle Zimmergenossen sind enorm unhöflich und arrogant. Das nur weil ich zu langsam bin und ein schlechtes Gedächtniss habe, meine 10 Stunden mind. Schlaf gern benötige. Fehler meinerseits, werden vom Vorgesetzten angeschrieen, will verbessern, mache wieder falsch Ultimate Verpeilung. Kollegen nuscheln sich einen und kichern rum, werden sogar so assozial und lassen verachtende Kommentare von sich. Vorgesetzter fragt mich ob ich meinen Vater kenne, bejaje die und merke das das wohl irgend eine beschissene inzüchtige Anspielung oder was derartiges sein soll.
Als dann nochmals die Spinte kpl. im Flur (wtf) ausgeräumt werden mussten weil mir und wenigen anderen, etwas fehlte war ich kurz vor nem Nervenzusammenbruch. Vorgesetzter sagt das wir heute nicht mehr schlafen gehen wenn die Spinte nicht korrekt eingeräumt sind.
Klamottenhaufen liegen auf dem Flur und werden vom vorgesetzten Kontrolliert. Die Kollegen (ich) halten das jewilige genannte Teil hoch und räumen in Tasche ein. Merke dabei das ich fast alles überhöre da mit Suchen beschäftigt und hierbei nahezu alles Übersehe. Räume so gut es geht ein. Merke beim Spindeinräumen das irgendwas fehlt. Riesentaschen, Decken usw. Hatte ich wohl mit nem Kollegen gemixt (2mal). Werde von allen Seiten runtergemacht. Deppressiv ohne Ende. Weis nicht wie ich das 9 Monate aushalten soll. Denke über die Vorteile nach wenn ich ausm Fenster Springe. Merke aber das ich noch gerne paar Private Hobbys vollenden möchte.
Nächster Tag (oder so keine ahnung, ist jetztzeit, bin verwirrt) 5 min Körperpflege. Alles klar. Klappt. Zeit reicht komischerweise. Bin sauber rasiert (täglich), dabei abartiges kratzen beim täglichen rasieren. Sauber rasiert. Sieht jedoch aus wie 3 Tage bart da sehr Dicker bartwuchs und mehr oder weniger Schräge Barthaare und dort transparente Haut. Werde vom Vorgesetzten kontrolliert und bin anscheinend schlecht rasiert (war aber wirklich das maximum). Wurde so lange mit wenigen anderen Kollegen Schikaniert (die wirklich nicht so top rasiert waren) und zum rasieren geschickt bis mir das Blut vom Gesicht lief. Jetzt wars Ok. Alles klar

. Kollegen aufm Zimmer die dünne helle Barthaare oder gar nix haben fragen sich ignorant und verwundert wie gestört man sein kann das man nicht rasiert ist. Ich rasier mich korrekt!!!
Bin Momentan am ende, verschwitzt, kann mir gar nix mehr merken (rehienfolge im text hier stimmt irgendwie auch nimmer

). Augen sind gerötet, sehe verpeilt wie Harry aus was mir oft genug gesagt "GESAGT

" wird.
Es ist Freitag, heute. Heimgehtag. Vorgesetzter lässt nächstes Wochenende ausfallen. Räumen alles zusammen, bin dabei noch anderweitg beschäftigt und stoße erst später zum zusammenräumen. Kollegen sind nicht hilfsbereit. Stempeln mich als "dummes Ding" ab.
Marschieren durch die Kaseren richtung Parkplatz, habe dabei keine Ahnung wohin. Obwohl ich dort schon zick mal gelaufen bin. Finde Parkplatz glücklicherweise doch ganz gut. Packe ins Auto. Fahre los mit Navi an Bord. Flasche fällt vom Beifahrersitz. Habe aber durst. Will jetzt Trinken, Hals tut weh. Suche kurzzeitig?! Flasche während der Fahrt imd Fußraum. Flasche in der Hand und Knalle gegen den Bordstein auf den Gehweg. Ok schnell zurück. Puh das war laut

. Habe keine Lust anzuhalten und zu schauen ob felge verkratzt. Fahre weitere 30km. Überhole dabei auf sehr holprigen Straßen Lkws mit 130 und fahre recht fix. Und irgendwie schnell, was sich aber erst in der Kurven durch Quitschende reifen bemerkbar macht. Schaue auf den Tacho. Merke das ich Sauschnell und unregelmäig fahre. Spurhalten fällt schwer. Egal schnell Heim. Trickse dabei ungewollt das Navi durch andere Befehle aus da ich diverse ausfahrten o-ä. nicht so realisiere und besten anderen weg fahre. Halte nun und will mir Schramme in der Felge Begutachten. Sehe einen Platten reifen. Hatt sich aber noch ganz gut gefahren... Ist bei meiner Mutter auch schonmal passiert. Fällt dank guter Federung wirklich nicht arg auf. Nunja. rege mich nun gewaltig auf. Hole ziemlich Plattes Reserverad raus und montiere. Sehe dabei das Kaum noch Luft drin ist. Egal weitergefahren. An Tankstellen vorbei, hatte keinen Nerv dazu aufzupumpen. Noch 50km heim. Fährt sich komisch. Quitscht beim zügigen Gasgeben auch so ungewohnt. Egal. Tempo 80 der Reifen wird überschritten. Fahre 120-130. Stelle einen komischen Geruch fest. Kommt aus der Lüftung. Mache Radio aus. Mist das wollte ich nicht. Lüftung aus Radio lauter. Was ich nicht höre und rieche ist mir egal. Will heim endlich weg von der scheiße. Komme zuhause an. Gehe davon aus das nur noch auf den Reifenflanken unterwegs. Bemerke aber noch intaktes Ersatzrad. Gewisse erleichterung.
So nun bin ich hier. Hab mich erstmal bei nem Kumpel ausgekotzt und bei meiner Mutter. Überlege dabei laut wie ich mich dem Bund entziehen könnte. Denke drüber nach ob es was bringt sich irgendwie den arm zu rizen. Hm machen aber nur emos. mhm bin ich einer?
Nun habe ich einen kratzenden Hals, hab Durchfall (könnte davon kommen das uns bei wenig über 0 im regen befohlen wurde still zu stehen, wobei ich dort nach 2h stehen meine hände erst wieder sehen konnte, habe nix mehr gefühlt, waren kpl. blau angelaufen, krass das sowas überhaupt geht).
So was tun? habe beschlossen erstmal nix zu essen. Bin ja auch krank. Könnte mich aushungern. Wird wohl vom Vorgesetzten am Sonntag bemerkt wenn ich beim stehen umkippe.
So nochwas zu mir:
Bin 21
Hobbymäßig schraub ich an Oldtimern rum, betreibe Modellbau RC (auch konstruktion), sitze viel am PC (kein Stress), bin für jede unsinnige Erfindung gut.
Auch mal Autor in einschlägigen RC Zeitschriften
Früher:
War im Jugendfußball (war der schlechteste)
Flötenunterricht, würg. War mir zu langweilig
So das wars dann. Ich bin ja völlig am Sack das ich soviel in ungewohnter Art schreibe.
Gibts denn irgend ne möglichkeit das ich SOFORT von dem scheiß Bund wegkomme. Bin dort umgeben von unhöflichen diskrimierenden Robotern die nur rummbrüllen. 2 wochen am Stück halt ich absolut nicht durch, weis ehrlich gesagt nicht was mit mir dann passiert. Hab mir das alles ganz anders vorgestellt. Kanns mir immernoch nicht vorstellen das es sowas gibt (Vorgesetzte und Kameraden, allgemein Bundeswehr). Total komische art mir gegenüber.
Wenn jemand den Film Heavy Metal (Militärfilm) kennt kann er sich vlt. in etwa ausmalen wie es mir gerade ergeht.
Das traurige ist das mich grad das Leben dermaßen Beutelt und absolut nichts mehr klappt. Wenn noch mein Onkel im erbe von meinem Opa nebenan einzieht wollen meine Eltern noch wegziehen (das sowas zur debatte kommt unglaublich). Er ist nämlich nicht wirklich höflich und entzieht sich immer jeder Verantwortung und ist nur am Meckern. Wie auch immer mein Vater ist da aber auch nicht besser. Die beiden verstehen sich nunmal nicht.
Ach verkackt nomal ich will vom Bund weg. Würde das Leben lang Zivi machen anstatt das. Oder mein kpl. Vermögen hergeben.
HILFE!!!
Achja was ist mit mir los?
P.S. Mein Hals kratzt extrem, kann kaum mehr schlucken
Edit: Aaaaalter liest sich der Text schrecklich
Mfg