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Timolol
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Registrierungsdatum: Jan 2008
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Gebeuteltes Leben

Moin,

Lest euch bitte mal meine Lebensgeschichte durch (auch wenn komisch geschrieben)

Muss unbedingt mal was loswerden.
Bin jetzt seit 1 Woche beim Bund. Davor hab ich de Hauptschule und Werkrealschule besucht. hauptschule ganz gut abgeschlossen und 2 Jähriger Werkrealschule so Mittelschnitt beim technischen gut.
Auf jedenfall ist es bei mir so das die ganze lernerei und Dinge auswendig merken absolut nicht mein Ding ist. Selbst wenn man sich etwas merken möchte, man kann es nicht in sich reinprügeln. Soll für mich heißen, habe ein sehr schlechtes Gedächtniss, Kann mir auch Namen, ortschaften, Landkarten nahezu nicht merken. irgendwie gehts in letzter Zeit Rapide bergab. Bis zum abschluss meiner Ausbildung zum Mechatroniker lief alles echt spitze. Jedoch hab ich die prüfung vollkommen total verkackt. Habs gerade noch gepackt. Und ich muss ganz ehrlich sein, habe auch recht wenig gelernt, dafür aber manches tausendmal im Kopf durchgegangen (5Sicherheitsregeln zb). Da das prüfungssystem zu 98% auf Theorie aufbaut ist das nunmal so hingeworden. Dabei sind kollegen die in der Praxis arbeiten mir WESENTLICHST unterlegen. Programmieren z.b. kann ich auch absolut nicht da das viel mit Zahlen und Dingen merken zu tun hat. Bei mir muss das irgendwie immer auf Logik, Physik und Technischem Verständniss aufbauen. Ein Kollege besipielsweise ist Suizidgefährdet und war soweit ich weis 1-2 Jahre in Behandlung und wird seit dem auf Tabletten gestellt (Drogen natürlich). Der Konnte z.B. nichtmal ein Loch bohren, bzw konnte es schon war sich aber in allen Tätigkeiten DERMAßEN unsicher. Habe ihn natürlich wo es geht unterstützt. Problem war eben das er meinen Rat und der der kollegen und nicht wirklich war genommen hat und zum Vorgesetzten gerannt (geschlichen). Dabei gingen seine Handlungen gemessen anhand meiner Arbeitsgeschwindigkeit nur halb so schnell. Sei es Schreiben, Lesen, sprechen... Kann man sich so sehr schlecht Vorstellen, glaubt man auch nicht wenn man es sieht. Ist aber in Wirklichkeit ein Armer Tropf mit dem man aber sehr gut auskommt. Wurde auch von keinem Runtergemacht (klar bisschen blabla hinterm rücken aber sonst nichts weiter). Jeder war immer sehr Hilfsbereit und hat ihn integriert. So war im Allgemeinen das Verhältniss unter den Kollegen in der Ausbildung wirklich Top.

Damals in der Grundschule war es ähnlich, hatte mit jedem ein gutes Verhältniss, habe auch immer die halbe Klasse (wirklich) zum Kindergeburtstag eingeladen. Damals war ich aber wirklich ein Chaot und Recht munter, war mir für nichts zu Schade, habe Böller in Regenwasserrohre geworfen, mit meinen Freunden durch Kanalrohre auf Baustellen gerobbt, an fremden Häusern geklingelt und den Besitzern einfach so gefragt ob ich Papier zum zündeln haben könnte. Und so weiter und so fort. Leider war ich in der Grundschule absolut nicht Warnehmungsfähig da ich viel zu viel geblödelt habe.
Dannach habe ich die Hauptschule besucht obwohl es für die Real gereicht hätte (Danke Herr Rektor du Arsch). Dadurch hab ich alle Kontakte zu Kumpels verloren. Habe mir in der Hauptschule nach und nach wieder Freunde gemacht, hat sich dann sagen wir mal zu einer kleinen gruppe gebildet (4-5Mann). Waren auch mehr oder weniger Außenseiter, wobei ich das so sehr ungern formuliere. Waren ein heiterer Haufen, halt nicht die Prollo typen. Waren von der restlichen Klasse etwas abgegrenzt will ich mal sagen. War aber auch gut so. Die meisten der Restlichen Klasse haben sich Regelmäßig besoffen bekifft usw. (Der Obermacker Teil nenn ichs mal).

Danach gings dann Problemlos weiter. Habe die 2 jährige Berufsfachschule für Elektrotechnik besucht (wobei ich zuerst Elektriker werden wollte weil ich absolut keine ahnung hatte was es so an Berufszweigen gibt. Und wer informiert sich schon mit 15-16 Jahren oder sowas in der Richtung???).
Auch dort hab ich mich mit einigen gut angefreundet. Aber war auch eher immer die Außenseiter Gruppe. Was aber auffiel war das Top Klima in der Klasse. Unglaublich. Phänomenal. Kein Streit untereinander rummgepöpel oder ähnliches. Das war auf der Hauptschule kpl. anders, die Klasse war zwar Ok, aber die Parallelklasse war nicht so das ware und die vielen Ausländischen MITBÜRGER . Rummgepöpel, Beleidigungen, Streit. Dabei bin ich nach und nach immer ruhiger geworden. Habe nie den Streit gesucht und hab mir bis zu nem gewissen Punkt einiges Gefallen lassen und habe mich auch verteidigt. Schlussendlich hab ich dann schon oftmals richtig Böse zugehauen. Denn Anspucken, einem gedroht zu werden das mich sein Bruder sein Kumpel verschlägt (ja ihr wisst was ich meine, man brauch ja nur mal einen angucken und schon hat man den Stress). Ein Kumpel hat sich alles gefallen lassen und hats einfach ignoriert (Dicker Mann). Ich konnte das noch nie. Das fass läuft bei mir schnell über und dann gehts nunmal ab (dabei bin ich der ehrlichste und Netteste Mensch).
Äh was schreib ich denn alles . Ähm ja, 2 jährige Berufsfachschule abgeschlossen, ausbildung angefangen und festgestellt das das Klima dort noch besser war. Meist ne ganz tolle Zeit. Dabei im Werdegang festgestellt, das umso anspruchsvoller der Beruf um so weniger Ausländer und viele Nette Leute. Jetzt nix gegen Ausländer, Kenne selber einen Italiener und Russe (halt 4 Stück) die sind SUPER OK. Jedoch die Ausnahme. Auf jedenfall habe ich festgestellt das ich in der Ausbildung teils immer irgendwie immer gestresster wirkte, Konzentration in der Schule wurde schlechter, Hausaufgaben wurden nicht mehr erledigt. Chronische Neigung zum einschlafen beim Sitzen (wenige minuten reichen). Macht nen ziemlich verpeilten Eindruck will ich mal sagen. Man wirkt mehr oder weniger auf den ein oder andren so als wäre man der Depp vom Dienst. Dann gegen ende der Ausbildung als es ans Interne Bewerben ging war der Schlammassel groß. Keine Stelle die mir gefallen hätte. Dabei bin ich ein Mensch der sich selbst gerne technsich was beibringt und dabei mehr lernt als sich was zeigen zu lassen (meistens). Nun wurde aber doch eine Stelle frei (Sondermaschinenbau), die mir mitten in der Ausbildung schon fast sicher war da es in dieser Abteilung sehr viele Tüftler gibt die gerne auf eigene Faust ihre Arbeit sehr sauber und und gewissenhaft ausführen. Nicht an irgendwelche lästige Regeln an die man sich nicht halten muss. Eine Absolute Traumstelle, wenn auch etwas zu wenig auf eigene Konstruktionen dort gesetzt wird. Bin ja Privat eher der Hobbytüftler und Erfinder. Wenn man sein Eigener Chef sein kann oder einem kein Vorgesetzter oder sonstwas im Rücken sitzt dann fühl ich mich wohl. Und ich arbeite Technisch wirklich sehr angagiert und gerne, was sich auch gezeigt hat da ich einiges für Zuhause im Betrieb angefertigt habe (Eigenkonstrukzionen), denn in den Abteilungen gab es für Azubis nicht immer was zu arbeiten. Und ich stehe am liebsten an der Fräse, Drehmaschine Bohrmaschine oder mach mir paar Skizzen von Teilen die bei mir bis ins letzte Detail im Kopf abgespeichert sind. Sowas kann ich mir komischerweise merken .
Äh verflixt nomal schon so lang... Egal. Job hab ich nicht bekommen. Depressive Phase beginnt. Bekomme Job in der Produktion. Produktionsmaschine bedienen was eine sehr eintönige angelegenheit ist. Dabei hab ich jedoch festgestellt das mir die vielen Knöpfe auf dem Bedientableaut alle Bahnhof gesagt haben. Waren ja nur für mich unzureichend beschriftet. "ja das ist für jeden so" wurde mir gesagt. Da man bei sowas aber sehr viele Baustellen gleichzeitig erledigen muss war ich so dermaßen durch den Wind. Konnte mir Sachen die mir 10-20 mal gezeigt wurden null Merken. Musste immer wieder nachfragen. Stößt dortleider auf unverständniss. Vlt. hats auch was damit zu tun das mich der Job abartigst angekotzt hat. 3 Schicht wechselweise arbeiten. Nachts, Mittag und Früh. Irgendwann hat ich die Tätigkeiten die Regelmäßig angefallen sind ganz gut im Griff. Dabei finde ich aber schon die Lernphase das ich wesentlich zu langsam Sachen realisiere und umsetzen kann (sofortiges vergessen).

Das ging dann 2 Monate das feste Arbeitsverhältniss. Mit den Kollegen bin ich Mittelmäßig ausgekommen und hab mich immer schön abgeschieden und viel gearbeitet während die anderen Kollegen sich einen gegammelt habe. War für mich eigentlich nicht so tragisch. Ich arbeite gern. Nur bei gewissen Sachen wenns hektisch wird hätte man einen ja mal etwas unterstützen können. Ein kleiner Türke war super drauf, hab ich zwar nicht verstanden war aber sehr hilfsbereit.
Wie auch immer, ein denkbar ungeeigneter Job für mich da ich Feste Arbeitszeiten BRAUCHE um meine "volle" Leistung zu bringen.

Nochmal kurz was anderes. Führerschein während der Ausbildung:
Drastischer überinput von Verkehrsinformationen, vor allem während dem Fahren. Dementsprechend lange hat die Praxis gedauert. Dabei bin ich mit technischem Gerät gut vertraut, aber hier immer die Karre abgewürgt, Dummerweise Diverse Schilder übersehen, auf Verkehrsinseln aufgefahren, Gegenkommender Gegenverkehr auf selber Fahrspur übersehen (Aua, dank Fahrleher jedoch ohne frontalcrash), Schalten vergessen... Sprich ich kann unter Aufsicht keine Tätigkeiten ausführen bzw. nur sehr sehr schlecht. Wenn dann noch viele verschiedene Informationen von überal kommen sagt mein Hirn nein das seh ich nicht das hör ich nicht ich konzentrier mich jetzt z.b. aufs Schalten. Und dann ists Problem alle anderen Reaktionen gehen gegen 0. Naja Fahrpraxis knapp 30h, geht noch so... Theorie ging komischerweise so ganz gut mit wenig lernen da immer 3-4 Antwortmöglichkeiten . D.h. Hirn sagt das ennst du das ist richtig.
Nunja mittlerweile hab ich den Schein schon 3 Jahre, habe aber immernoch panische Angst wo hinzufahren wo ich noch nicht war. Zum einen da alles unbekannt (gegebenheiten der Straßen, Schilder etc.) zum anderen da ich einen außerordentlich schlechten Orintierungssinn habe. Dabei immer im Hinterkopf der Fahrlehrer der mich als Hirnamputierter abgestempelt hat. Und das geschrei von dem... OMG.

Was solls Anfang der Woche nach nur 2 Monaten Arbeiten!!! zum Grundwehrdienst gekommen, Bundeswehr. Kaserne recht weit entfernt. Dank Navi und probefahrt jedoch möglich zu finden . Dabei immernoch gewisse unsicherheit. Egal.
Zivi wollte ich nicht Bund auch nicht. Weis das ich dadurch enorm depressiv gestresst und abartig werde. Widerspruch einlegen war erfolglos obwohl vor kurzem meine Oma gestorben ist und ich meiner Mutter etwas half meinen Opa zu Pflegen, der übrigens einer der einzigsten Menschen in der Familie war mit dem ich in früher Kindheit immer viel Spaß hatte. Ein Super Mensch . Dadurch das meine Oma schon sehr früh an Alzheimer erkrankte kannte ich sie immer nur so. Habe das nicht sehr gut verfolgen können da ich noch sehr Jung war. Sie hat aber immer Süßigkeiten angeboten oder irgendwas zu essen. Hab mich natürlich immer gefreut wie blöde. Gewartet. Nix. "Oma wo ist das "Mamba"" "welches mamba?". Auf jedenfall konnte man das beliebig oft fragen (100-200mal) auf dem Weg dorthin hat sie schon wieder vergessen was Sie wollte. Mein Opa war damals noch ganz Fit im Kopf. Aber meine Oma hat ihn immer terorisiert. Irgendwann hats ihn dann auch erwischt, hats nicht mehr ausgehalten und hat angefangen sich allerübelster Sorte mit Alkohol zuzuballern. Dabei sind so Sachen wie Polizei wegen imaginären Verbrechern rufen und Autofahren irgendwie auf der Straße (Gegenverkehr) noch die kleinsten Sachen.
Als es soweit war gings gewaltig mitn Opa abwärts, die Oma starb, mein Opa bekam einen Rollstuhl da er sich wegen nem kleinen Unfall am Fuß (der irgendwie nicht mehr heilte) nicht mehr laufen. Er nahm gegen Schluss nichts mehr war. Lag die letzten Tage nur noch Leichenhaft im Bett und musste mit so Spritzen ernährt werden .
Vor gut einem Monat ist er dann gestorben.

Die Harte Zeit:
Diese Woche. Trete beim Bund an. Ausgeschlafen. Stelle Verpeilung meinerseits und schlechte warnehmung fest. Erster Tag war sehr abschreckend. Das Gebrülle von Vorgesetzten. Die Schikanierung. Brutal. Als mich dann jmd. angeschrieen hat bei dem das weise in den Augen rot war als ich eine Linie übertrat war ich Baff und konnte es nicht Fassen. Der Gesichtsausdruck, seine Uniform, der Umgangston. OMG.
Die folgenden Tage waren enorm heftig. max 3-4 Stunden Schlaf und 20-21 Stunden den Vorgesetzten gehorchen. Stelle dabei fest das Zimmergenossen sich für die Bundeswehr sehr angagieren und Sie wohl ihre Berufung dort gefunden haben. Kann mich mit keinem anfreunden. Sehr deprimiert.
Müssen Spindeinräumen. Rund 150 verschieden Klamotten, Tücher etc. muss das anhand von nem Musterspind der sehr weit von der Stube entfernt ist merken wo was hinkommt. Schlafmangel tut sein übriges zur Verpeilung. Werde scheinbar langsamer oder die Kollegen schneller . Habe Klamotten und Kram bis zur Hälfte drin. Einiges Falsch. Kollegen fertig. Kacken rum was da los anstatt zu helfen wie jeder normale Mitmensch. Fragen meinerseits werden abgeblockt oder man stellt mich als deppert hin. "ja was läuft den da rum" "der läuft mal amok". Selbst mir wurde das heute zu bunt. Habe mich dann auch mal nach gewohnter Fass überlauf Methode aufgeregt und Meine Meinung gesagt und wieso das so ist und ich es NICHT ändern kann. Noch mehr Unverständniss. So gut wie alle Zimmergenossen sind enorm unhöflich und arrogant. Das nur weil ich zu langsam bin und ein schlechtes Gedächtniss habe, meine 10 Stunden mind. Schlaf gern benötige. Fehler meinerseits, werden vom Vorgesetzten angeschrieen, will verbessern, mache wieder falsch Ultimate Verpeilung. Kollegen nuscheln sich einen und kichern rum, werden sogar so assozial und lassen verachtende Kommentare von sich. Vorgesetzter fragt mich ob ich meinen Vater kenne, bejaje die und merke das das wohl irgend eine beschissene inzüchtige Anspielung oder was derartiges sein soll.
Als dann nochmals die Spinte kpl. im Flur (wtf) ausgeräumt werden mussten weil mir und wenigen anderen, etwas fehlte war ich kurz vor nem Nervenzusammenbruch. Vorgesetzter sagt das wir heute nicht mehr schlafen gehen wenn die Spinte nicht korrekt eingeräumt sind.
Klamottenhaufen liegen auf dem Flur und werden vom vorgesetzten Kontrolliert. Die Kollegen (ich) halten das jewilige genannte Teil hoch und räumen in Tasche ein. Merke dabei das ich fast alles überhöre da mit Suchen beschäftigt und hierbei nahezu alles Übersehe. Räume so gut es geht ein. Merke beim Spindeinräumen das irgendwas fehlt. Riesentaschen, Decken usw. Hatte ich wohl mit nem Kollegen gemixt (2mal). Werde von allen Seiten runtergemacht. Deppressiv ohne Ende. Weis nicht wie ich das 9 Monate aushalten soll. Denke über die Vorteile nach wenn ich ausm Fenster Springe. Merke aber das ich noch gerne paar Private Hobbys vollenden möchte.
Nächster Tag (oder so keine ahnung, ist jetztzeit, bin verwirrt) 5 min Körperpflege. Alles klar. Klappt. Zeit reicht komischerweise. Bin sauber rasiert (täglich), dabei abartiges kratzen beim täglichen rasieren. Sauber rasiert. Sieht jedoch aus wie 3 Tage bart da sehr Dicker bartwuchs und mehr oder weniger Schräge Barthaare und dort transparente Haut. Werde vom Vorgesetzten kontrolliert und bin anscheinend schlecht rasiert (war aber wirklich das maximum). Wurde so lange mit wenigen anderen Kollegen Schikaniert (die wirklich nicht so top rasiert waren) und zum rasieren geschickt bis mir das Blut vom Gesicht lief. Jetzt wars Ok. Alles klar . Kollegen aufm Zimmer die dünne helle Barthaare oder gar nix haben fragen sich ignorant und verwundert wie gestört man sein kann das man nicht rasiert ist. Ich rasier mich korrekt!!!
Bin Momentan am ende, verschwitzt, kann mir gar nix mehr merken (rehienfolge im text hier stimmt irgendwie auch nimmer ). Augen sind gerötet, sehe verpeilt wie Harry aus was mir oft genug gesagt "GESAGT " wird.
Es ist Freitag, heute. Heimgehtag. Vorgesetzter lässt nächstes Wochenende ausfallen. Räumen alles zusammen, bin dabei noch anderweitg beschäftigt und stoße erst später zum zusammenräumen. Kollegen sind nicht hilfsbereit. Stempeln mich als "dummes Ding" ab.
Marschieren durch die Kaseren richtung Parkplatz, habe dabei keine Ahnung wohin. Obwohl ich dort schon zick mal gelaufen bin. Finde Parkplatz glücklicherweise doch ganz gut. Packe ins Auto. Fahre los mit Navi an Bord. Flasche fällt vom Beifahrersitz. Habe aber durst. Will jetzt Trinken, Hals tut weh. Suche kurzzeitig?! Flasche während der Fahrt imd Fußraum. Flasche in der Hand und Knalle gegen den Bordstein auf den Gehweg. Ok schnell zurück. Puh das war laut . Habe keine Lust anzuhalten und zu schauen ob felge verkratzt. Fahre weitere 30km. Überhole dabei auf sehr holprigen Straßen Lkws mit 130 und fahre recht fix. Und irgendwie schnell, was sich aber erst in der Kurven durch Quitschende reifen bemerkbar macht. Schaue auf den Tacho. Merke das ich Sauschnell und unregelmäig fahre. Spurhalten fällt schwer. Egal schnell Heim. Trickse dabei ungewollt das Navi durch andere Befehle aus da ich diverse ausfahrten o-ä. nicht so realisiere und besten anderen weg fahre. Halte nun und will mir Schramme in der Felge Begutachten. Sehe einen Platten reifen. Hatt sich aber noch ganz gut gefahren... Ist bei meiner Mutter auch schonmal passiert. Fällt dank guter Federung wirklich nicht arg auf. Nunja. rege mich nun gewaltig auf. Hole ziemlich Plattes Reserverad raus und montiere. Sehe dabei das Kaum noch Luft drin ist. Egal weitergefahren. An Tankstellen vorbei, hatte keinen Nerv dazu aufzupumpen. Noch 50km heim. Fährt sich komisch. Quitscht beim zügigen Gasgeben auch so ungewohnt. Egal. Tempo 80 der Reifen wird überschritten. Fahre 120-130. Stelle einen komischen Geruch fest. Kommt aus der Lüftung. Mache Radio aus. Mist das wollte ich nicht. Lüftung aus Radio lauter. Was ich nicht höre und rieche ist mir egal. Will heim endlich weg von der scheiße. Komme zuhause an. Gehe davon aus das nur noch auf den Reifenflanken unterwegs. Bemerke aber noch intaktes Ersatzrad. Gewisse erleichterung.

So nun bin ich hier. Hab mich erstmal bei nem Kumpel ausgekotzt und bei meiner Mutter. Überlege dabei laut wie ich mich dem Bund entziehen könnte. Denke drüber nach ob es was bringt sich irgendwie den arm zu rizen. Hm machen aber nur emos. mhm bin ich einer?
Nun habe ich einen kratzenden Hals, hab Durchfall (könnte davon kommen das uns bei wenig über 0 im regen befohlen wurde still zu stehen, wobei ich dort nach 2h stehen meine hände erst wieder sehen konnte, habe nix mehr gefühlt, waren kpl. blau angelaufen, krass das sowas überhaupt geht).

So was tun? habe beschlossen erstmal nix zu essen. Bin ja auch krank. Könnte mich aushungern. Wird wohl vom Vorgesetzten am Sonntag bemerkt wenn ich beim stehen umkippe.


So nochwas zu mir:

Bin 21

Hobbymäßig schraub ich an Oldtimern rum, betreibe Modellbau RC (auch konstruktion), sitze viel am PC (kein Stress), bin für jede unsinnige Erfindung gut.

Auch mal Autor in einschlägigen RC Zeitschriften

Früher:
War im Jugendfußball (war der schlechteste)

Flötenunterricht, würg. War mir zu langweilig


So das wars dann. Ich bin ja völlig am Sack das ich soviel in ungewohnter Art schreibe.
Gibts denn irgend ne möglichkeit das ich SOFORT von dem scheiß Bund wegkomme. Bin dort umgeben von unhöflichen diskrimierenden Robotern die nur rummbrüllen. 2 wochen am Stück halt ich absolut nicht durch, weis ehrlich gesagt nicht was mit mir dann passiert. Hab mir das alles ganz anders vorgestellt. Kanns mir immernoch nicht vorstellen das es sowas gibt (Vorgesetzte und Kameraden, allgemein Bundeswehr). Total komische art mir gegenüber.
Wenn jemand den Film Heavy Metal (Militärfilm) kennt kann er sich vlt. in etwa ausmalen wie es mir gerade ergeht.
Das traurige ist das mich grad das Leben dermaßen Beutelt und absolut nichts mehr klappt. Wenn noch mein Onkel im erbe von meinem Opa nebenan einzieht wollen meine Eltern noch wegziehen (das sowas zur debatte kommt unglaublich). Er ist nämlich nicht wirklich höflich und entzieht sich immer jeder Verantwortung und ist nur am Meckern. Wie auch immer mein Vater ist da aber auch nicht besser. Die beiden verstehen sich nunmal nicht.
Ach verkackt nomal ich will vom Bund weg. Würde das Leben lang Zivi machen anstatt das. Oder mein kpl. Vermögen hergeben.

HILFE!!!
Achja was ist mit mir los?

P.S. Mein Hals kratzt extrem, kann kaum mehr schlucken


Edit: Aaaaalter liest sich der Text schrecklich


Mfg
Alt 04. 04. 2008, 22:30 Timolol is offline Mit Zitat antworten #1
chimpchamp
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Re: Gebeuteltes Leben

Ich habe wirklich alles gelesen. Vorweg das Wichtigste für dich: Du kannst zu jeder Zeit auch während des Grundwehrdienstes den "Dienst an der Waffe" verweigern und dann Zivi machen. Also mal im Kreiswehrersatzamt anrufen und dich da informieren, wie das genau abläuft.

Zu dem Rest: Ist natürlich ein absoluter Laientipp: Hast du mal über ADS nachgedacht?

http://de.wikipedia.org/wiki/Aufmerk...tsst%C3%B6rung
Zitat:
Die ADHS ist gekennzeichnet durch behindernd stark ausgeprägte und seit der Kindheit bestehende Störungen der Konzentrationsfähigkeit, der Planungs- und Handlungskontrolle, durch Störungen der Impulskontrolle sowie in zahlreichen (aber nicht in allen) Fällen durch motorische Hyperaktivität.

Ich würde dir tatsächlich mal den Gang zu einem Arzt/Psychologen empfehlen. Nicht böse gemeint.

Ansonsten wünsche ich dir Alles Gute, dass das mit der Verweigerung alles klappt.
Alt 04. 04. 2008, 22:51 chimpchamp is online now Mit Zitat antworten #2
Irata800
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Re: Gebeuteltes Leben

Hmm, es hat den Anschein als seist Du momentan gerade etwas überfordert. Nun ist meine BW-Zeit schon fast 25 Jahre her, aber ich kann mich noch erinnern, dass die ersten Wochen recht streßig waren, sich das aber danach nochmals steigerte (Märsche, Biwak, Alarmübungen - das Ganze im Winter an der Nordseeküste bei kräftigen Minusgraden). Ich weiß zwar nicht, wie das mittlerweile abläuft, aber wir hatten erst am vierten Wochenende Heimaturlaub und Du bist schon in der ersten zu Hause?

Eines jedoch ist mir in Erinnerung geblieben, der Suizid eines Stubenkameraden am besagten vierten Wochenende. Er war in einer ähnlichen Verfassung wie Du, zeigte dabei weitere Symptome wie Herzrasen, Bluthochdruck, Hyperventilation. Wir brachten ihn so gut es ging durch, übernahmen Aufgaben für ihn, schleppten ihn mit durchs Gelände. Als es eines abends jedoch zu heftig wurde, brachten wir ihn in den San-Bereich, wo er nach einer Nacht Aufenthalt als Simulant entlassen wurde. Nach ein paar Medikamenten wurde er ruhiger und am vierten Wochenende - wie oben beschrieben.

Die Praktiken in unserer Ausbildungskompanie wurden daraufhin entschärft und 2 Stuffze wurden versetzt. Wahrscheinlich geschah dies mehr zum Schutz derjenigen als weniger zu unserem Schutz. Pervers an der ganzen Geschichte war dann noch die Komamndierung zur Beerdigung, an der wir im großen Diener antreten mussten. Dabei jedoch erfuhren wir auch die Hintergründe, dass nämlich sein Vater es gerne gesehen hätte, dass aus seinem Sohn ein echter Kerl und er sich wohl daher nicht nach Hause getraute und lieber den Freitod wählte.

Aus diesen Erinnerungen heraus, die mich übrigens noch bis heute verfolgen, kann ich Dir nur ans Herz legen, dringendst ärztliche Unterstützung einzufordern. Da Du am Wochenende zu Hause bist, begebe Dich ins nächste Krankenhaus und lasse Dich stationär einweisen. Am Montag soll sich dann deine Mutter mit dem Spieß in Verbindung und Dich krank melden. Alles andere geht als unerlaubtes Entfernen von der Truppe. (zum. aus meiner in der Vergangenheit liegenden Erfahrung)
Alt 04. 04. 2008, 22:59 Irata800 is offline Mit Zitat antworten #3
Irata800
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Re: Gebeuteltes Leben

Hmm, ich habe mir gerade deinen alten Thread durchgelesen.

Zitat:
Fakt für mich ist das Bund oder Zivi überhaupt nicht in Frage kommt.

Für eins von Beiden wirst Du dich dann wohl doch entscheiden müssen, es sei denn Du kannst eine unzumutbare persönliche Härte nachweisen.
Alt 04. 04. 2008, 23:08 Irata800 is offline Mit Zitat antworten #4
Timolol
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Re: Gebeuteltes Leben

doppelpost
Alt 04. 04. 2008, 23:15 Timolol is offline Mit Zitat antworten #5
Timolol
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Re: Gebeuteltes Leben

Abend

hab den Text über Wiki gerade mal angelesen. Habe unter ADS irgendwie was anderes in Verdacht. Mein Nachbar beispielsweie redet ununterbrochen irgendwelchen wirren Kram an einen hin, war auch auf einer speziellen schule für solche Leute. Ist wirklich nicht so die Leuchte. Bzw. steht Hyperaktivität und ADS irgendwie in Verbindung? Denn Hyperaktiv bin ich garantiert nicht.
Aber das es mir schwer fällt sich zu konzentrieren ist wirklich korrekt. Man brauch es absolut nicht probieren. Wenn doch dann blickt man den ganzen Zusammenhang nicht mehr. Geht man in der Schule z.B. locker mit dem Unterricht penn ich sofort ein bzw. realisiere alles in einer art Scheinwelt. Die Gedanken sind zwangsläufig irgendwo anders. Wird man gefragt kann man das Vorgetragene auch nicht mehr widerholen. Ist sau dämlich .
Das letzte Gespräch mit meinem Vorgesetzten war auch so der Horror. Wie er mir alles erklärt hat und was er von mir wissen wollte. Und dann noch in die Augen schauen. Das bringt bei mir soviel wie wenn ich nem Stein gegenüber Sitze. Die Information die ich noch behalte ist bei vlt. 10%.

Wegen dem Bund. Verweigern wollte ich zuerst nicht. Da ich nichts mit Behinderten / Kranken oder Essen auf Rädern machen wollte. Das wären ja so die Hauptzivi Stellen. Aber Um Gottes Willen, besser wie Bundeswehr.
Hab mich auf jedenfall geringfügig erkundigt. Wenn ich jetzt verweigere muss ich den Grundwehrdienst noch mind. 3 Monate machen (solang geht er ja!!!), wegen der langen Bearbeitungsdauer.


P.S. Frage mich gerade wie teuer meine vermissten Spintgegenstände werden. Wobei mir das momentan wirklich egal sein könnte.

Vielen Dank für deine Antwort jedenfalls. Hätte nicht so ne Top Ansage erwartet.


Aber ADS. ICH? OMG. Frage mich grad selber wie ich damit so weit kommen konnte wenn ich das so mit anderen Bekannten Fällen vergleiche. Muss ich mir ja Mühe gegeben haben . Ne im Ernst, in Verbindung ohne Schlaf, Stress, Schikanierungen und ähnlichem gerät das so außer Kontrolle. Da kenn ich mich nicht wieder.

Zum Psycho geh ich nicht, auch wenn der Tip gut gemeint ist. Allein wenn ich mir die Blöse gebe und dort hin gehe.

Das Hauptproblem ist und bleibt eben der Bund. Habe nicht gewusst was die aus einem Menschen (ich) machen können. Das wurde mir ja auch viel zu Oft bestätigt.


Nochwas. Wenn ich 12h schlaf oder 6h (was beides ausreicht) habe macht das für mich keinen Unterschied, die Warnehmung ist aber immer irgendwie getrübt. Ist echt nicht schön. Wünsch ich keinem. War mir bis diese Woche auch noch nicht so bewusst und hab gedacht ich bin einfach nur bissle bleede im Kopf.

Das witzge war ja als der Vorgesetzte mit den angsteinflösenden roten Augen mich Meldungen und Dienstgradsabzeichen aufsagen lies. Ich habs 15 min angeschaut. Nicht viel. Mancher merkt sich das nach 1 mal lesen. Ich hab nichtmal eins auswendig gekonnt. Mittlerweile kann ich einen kleinen Teil. Sehe aber auch nicht ein mich da jetzt stundenlang wirklich zu quälen bis ich das kann, was ewig dauern könnte.

"Herzrasen, Bluthochdruck"

Mhm, beim Pulstest hatte ich 103 oder sowas. War jetzt nicht übermäßig aufgeregt oder so. Auch nicht angestrengt. Aber das wurde vom Arzt nur ignoriert, wie so vieles.

Finde das beim Bund schon viel zu unorganisiert. Wenn man schon gemustert wird dann aber auch bitte vernünftig. Alleine schon durch die Plattfüße und den Krummen Rücken, die Brille hätte man mich ausmustern sollen.
Ich finde das wirklich einen assozialen Verein. Ich denk mal das hat jeder gemerkt wie überbelastet ich war. Aber trifft ja auch auf Ignoranz.

Wegen dem Schlaf. Der ist allgemein zu kurz. Kollegen werfen sich "illegal" koffeinpillen damit die nicht einpennen. Wenn das bei denen so weit ist ist das bei mir schon wirklich unzumutbar. Bin jetzt auch nicht der Drückeberger. Ich wollte mich zuerst wirklich "Drücken". Hab mir halt gedacht ein bisschen Marschieren in der freien Natur, Schießen (macht sicher Spaß), durch Schlamm robben. Alles kein Thema. Nur wenns zuviel wird so wie jetzt. Boa. Keine 2min hab ich ruhe. Kann dort nicht mal kurz Kacken gehen.
Ich denk auch das Suizid ziemlich abstoßend ist. Kann mir das auch nicht richtig vorstellen. Momentan auch nicht mehr. Aber wenn ich eine Woche bzw jetzt 2 nur gestresst werde dann ändert sich mein Zustand vollkommen.

Schönen abend noch.


P.S. irgendwie fühl ich mich grad wirklich besser. Ihr macht mir mut .


Mfg
Alt 04. 04. 2008, 23:28 Timolol is offline Mit Zitat antworten #6
Irata800
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Re: Gebeuteltes Leben

Hmm, ich versuche mal von einer anderen Seite heraus zu antworten, da ich das Gefühl habe, dass es Dir doch nicht ganz so schlimm geht. Es ist schon beschissen, wenn man die ersten Erfahrungen mit Befehl und Gehorsam macht. Auch ist es ziemlich blöde, mit 5 anderen auf einer Stube zu liegen und dabei seine Intimsphäre zu vermissen. Aber das ist kein Problem, die anderen holen sich auch keinen runter, denn in den ersten Tagen/Wochen kriegt man eh keinen hoch - und nein, es gibt kein Hängolin.

Natürlich kriegst Du wenig Zeit zum Kacken, denn der ganze Tag ist verplant. Aber war es nicht so, dass die ersten Tage erst einmal mit Untersuchungen, Klamottenübergabe, ABC-Maskentest und sonstigen Kleinigkeiten vertan wurden? An den Ton gewöhnt man sich schon irgendwie, den selbst der beste Ausbilder kann nur solange brüllen, bis ihm die Halsschlagader platzt. Klar gibt es die ersten Tage wenig Freizeit, aber spät. um 22.00 Uhr ist Bettruhe und um 5 wird geweckt. Das reicht doch schon einmal an Schlaf. Ich kann mir nicht vorstellen, dass schon in der ersten Woche ein Nachtalarm angesetzt wird. Und eye, wir haben April, das ist kein ungewöhnlich kalter Monat und die grüne Wäsche ist recht warm. Gut, der Hals liegt frei, aber das gibt sich.

Solange der Kopf mitspielt, zieht der Körper mit. Körperliche Erschöpfung ist kein Thema, aber wenn die Birne dröhnt und man auf dumme Gedanken kommt, dann ist der Zeitpunkt gekommen, dass man Gegenmaßnahmen einleiten sollte. Spätestens aber wenn Du in der Dusche auf die anderen Ärsche schaust und dabei auf dumme Gedanken kommst, ist es allerhöchste Eisenbahn!

Aber tu Dir bitte den Gefallen, dass Du dich bei Sani vorstellst und über dein Problem berichtest. Psyche ist kein Tabuthema und muss ernst genommen werden. Ich hoffe auch, dass die Führungskräfte in der BW sensibler geworden sind im Umgang mit solchen Dingen.

Zitat:
Frage mich gerade wie teuer meine vermissten Spintgegenstände werden.

Ja, kann teuer werden, ist aber kein Beinbruch, Nur wenn Du deine Flinte verlegst, dann machen die das Tor zu und der Rest der Truppe wird ziemlich sauer auf Dich werden.
Alt 04. 04. 2008, 23:41 Irata800 is offline Mit Zitat antworten #7
dudeface
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Beiträge: 13
Re: Gebeuteltes Leben

huhu,
ich hab dir nich viel zu sagen, ausser dass du wirklich an deiner rechtschreibung arbeiten solltest

nee im ernst, jede lebensphase hat ihr ende und wenn du erstma schule und zivi/bund abgeschlossen hast, wirst du auch wieder einen silberstreif am horizont erkennen. ich finde du hast einen, zwar etwas "unkonventionellen" schreibstil , aber du kannst dich - mit einer gewissen selbstironie - klar und verständlich ausdrücken.

-> (daraus folgt) du bist kein dummer kerl

also vergleich dich nicht mir irgendwelchen idioten die überzeugt davon sind das sie die bundeswehr zu frau nehmen wollen ^^
unserer gesellschaft teilt die menschen leider in (wenige) kategorien ein und es gibt kaum alternativen. das heißt aber nicht das alles was "nicht normal" , abnormal ist.
was ich sagen will: shice auf solche leute und entwickle das selbstbewusstsein deinen eigenen weg zu gehn!

pace out
Alt 05. 04. 2008, 00:04 dudeface is offline Mit Zitat antworten #8
chimpchamp
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Beiträge: 74
Re: Gebeuteltes Leben

Zitat:
Zitat von Timolol 


P.S. irgendwie fühl ich mich grad wirklich besser. Ihr macht mir mut .


Mfg

Ich glaube den Mut machst du dir selber, indem du dich hier mal so richtig schön auskotzt - Das mit den 3 Monaten ist ja tatsächlich ganz schön hirnrissig, zumal, wie ich gerade nachlesen durfte, deine Vorgesetzten auch direkt darüber informiert werden. Da du ja nur aus Gewissensgründen verweigern kannst, wirst du nach deinem Verweigerungsantrag von den Aktivitäten an der Waffe freigestellt, deswegen ist das wohl nötig. Für dich ja eher unbedeutend, da rumballern ja scheinbar kein Problem wäre

Ich selbst war nicht beim Bund, kann deswegen vielleicht auch nicht beurteilen, wie hart es jemanden treffen kann dort ins kalte Wasser geworfen zu werden, aber bevor du dich da wirklich nur durchquälst, würde ich dir, wie Irata schon schrieb, auch zumindest den Gang zum Sani empfehlen. Kein Mensch wird dir da den Kopf abreißen. Natürlich musst du deine Scheu überwinden. Aber hey, mir hat am Ostermontag eine extrem gutaussehende Ärztin, Mitte-Ende-20 ein Abszess am Arsch rausgeschnitten. Das ist nichts, was diese Ärzte nicht schonmal gesehen oder gehört hätten, deswegen kannst du da wirklich recht entspannt hingehen.

Und nochmal zum Thema ADHS - ADHS hängt zwar häufig, jedoch nicht zwingend immer mit Hyperaktivität zusammen. Ich will dir hier nicht irgendeine Krankheit einreden oder so, aber ich habe nochmal einen Interessanten Link.
http://www.adhs.ch/adhs/grundlagen/grundlagenadhs.htm
Dort Punkt "2.2. Symptomatik im Erwachsenenalter" lesen. ADHS kann in zahlreicher Form auftreten.

Gruß,
chimpchamp

edit:
Zitat:
ich hab dir nich viel zu sagen, ausser dass du wirklich an deiner rechtschreibung arbeiten solltest

Grade die Rechtschreibung von Timolol finde ich hier besser als in 95% der Forenposts, die man sonst so zu Sehen bekommt. Die Grammatik im ersten Post ist ein Graus, aber wenn man sich seinen anderen Post ansieht, dann bemerkt man schon deutliche Unterschiede, die einfach daraus entstehen, dass der erste Post vermutlich nur so von der Seele geschrieben wurde.
Alt 05. 04. 2008, 00:06 chimpchamp is online now Mit Zitat antworten #9
Timolol
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Re: Gebeuteltes Leben

Ne also die Rechtschreibung mag ja einigermaßen OK sein für dass, das ich das nicht noch einmal durchgelesen habe. Aber der Satzbau ist schrecklich. Ich wills mir kein zweites mal durchlesen. Gleicht einer Art Brainstorming.
Das komische ist. Jetzt haben wir kurz vor 3 Uhr ich hab Wochenende und komischerweise hat sich mein "Zustand" irgendwie fatal verbessert. Siehe Satzbau Text oben . Am Schlaf kanns also schonmal nicht liegen. Das ist wohl hauptsächlich der Überinput. Man kann noch so oft probieren nen Tennisball ins Nasenloch zu schieben, es klappt nicht. Irgendwann schaltet der Körper auf ich kann nicht mehr um und schaut wie er sich dort am besten entziehen kann. Mein Gedanke.

Das krasse ist nunmal das ich beim Bund im Dienst nicht ich selbst war. Für meinen Körper ist das Mental der Terror schlechthin. Da gehts soweit das ich keinen vernünftigen Satz mehr zusammen bekomme. Und da machts auch keinen Sinn tausendmal auf einen einzureden, das blockt der Körper einfach ab. Ich würd mich mal als wandelnde Leiche bezeichnen. So in etwa kann man sich das vorstellen.
Selbst wenn ich jetzt wieder darüber nachdenke kommts mir so vor als ob es gar nicht so schlimm gewesen wäre. Nur wenn der Drill mal 2 Wochen kpl. erfolgt da bin ich auch mal gespannt was passiert.
Werds jetzt evtl. nochmal probieren und schauen das ich mir ein Hintertürchen offen halten will. Nicht das meine Füße den Körper plötzlich Richtung Fensterrahmen bewegen. So muss man sich das vorstellen.
Aber einen anderen Kameraden hats auch schlimm erwischt, der war so fertig der konnte nichtmal mehr zählen. Erst als ihm gesagt wurde welche Zahl er sagen muss hats geklappt. Nur bei ihm wars eindeutig der Schlaf.

Wenn ich sowas lesen würde ohne das ich das mitgemacht habe würd ichs vlt. sogar auch für nur Verstellerei halten. Da ich aber einen Arbeitskollege kenne der auch sowas in der Art hat bin ich für alles offen.

Für mich ist hier das vorm PC sitzen mehr Entspannung als das Schlafen in den elendigen Stockbetten wo man jederzeit in Angst und schrecken sein muss das man wahnsinnigem Gebrüll geweckt wird und innerhalb von paar sec. bereit sein muss.

Beim Wiki Text kann ich mal das wichtigste herauskopieren und das den Kameraden auf der Stube zeigen. Mal sehen was die dazu meinen.
Ne ist echt krass ich kannte die Symptome nunmal nicht aber die sind die selben.
Am besten ich klär die mal am 1 Tag an dem ich antreten muss auf, nicht das die mich dann die nächsten Tage wenn ich wieder einen auf Zombie mache zusätzlich hier schikanieren.

Bis denn. Ich geh pennen. n8.
Super Forum übrigens. Selten so viele gute Kommentare gelesen. Unglaublich.


P.S. Ich wurde schon oft gefragt ob ich schwerhörig sei, da ich so ziemlich einiges nicht wirklich warnehme. Kann man sich so vorstellen als wenn man einfach nix hört oder sieht, etc. Man kanns auch nicht durch übermäßig viel Schlaf kurrieren. Der Witz daran ist das es dann immer heist das man das nächste mal besser zuhören soll. Wenn man dann auf den Augenblick wartet ist das kein Thema. Nur wenn etwas völlig unerwartet passiert gehts zum einen Ohr rein und zum andren wieder raus (Das kann der krasseste Lärm sein). Mag auch sein das sowas bei dem ein oder anderen vorkommt, war aber bei mir schon immer etwas häufiger als z.b. den Klassenkameraden.


P.P.S Lest euch den alleresten Text von mir nochmal durch. Echt schrecklich. Und das war 2 Stunden nach verlassen der Kaserne. D.h. es war noch schlimmer.



Mfg
Alt 05. 04. 2008, 03:00 Timolol is offline Mit Zitat antworten #10
Realyn
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Re: Gebeuteltes Leben

Zitat:
Zitat von dudeface 
huhu,
ich hab dir nich viel zu sagen, ausser dass du wirklich an deiner rechtschreibung arbeiten solltest

nee im ernst, jede lebensphase hat ihr ende und wenn du erstma schule und zivi/bund abgeschlossen hast, wirst du auch wieder einen silberstreif am horizont erkennen. ich finde du hast einen, zwar etwas "unkonventionellen" schreibstil , aber du kannst dich - mit einer gewissen selbstironie - klar und verständlich ausdrücken.

-> (daraus folgt) du bist kein dummer kerl

also vergleich dich nicht mir irgendwelchen idioten die überzeugt davon sind das sie die bundeswehr zu frau nehmen wollen ^^
unserer gesellschaft teilt die menschen leider in (wenige) kategorien ein und es gibt kaum alternativen. das heißt aber nicht das alles was "nicht normal" , abnormal ist.
was ich sagen will: shice auf solche leute und entwickle das selbstbewusstsein deinen eigenen weg zu gehn!

pace out

nur einmal auf deinen text geschaut und das fette gesehen - GOTT WIE DOOF KANN MAN SEIN? mal garnicht von klein / groß schreibung gesprochen ...


für dich ist rechtschreibung = wörter richtig schreiben? naja wer für grammatik zu doof ist ... ._.
Alt 05. 04. 2008, 09:43 Realyn is offline Mit Zitat antworten #11
Mr__K
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Re: Gebeuteltes Leben

Nochmal zum Merken:
Zitat:
Zitat von Irata800 
Aber tu Dir bitte den Gefallen, dass Du dich bei Sani vorstellst und über dein Problem berichtest. Psyche ist kein Tabuthema und muss ernst genommen werden. Ich hoffe auch, dass die Führungskräfte in der BW sensibler geworden sind im Umgang mit solchen Dingen.

Wegen psychischer Probleme kann man ausgemustert werden, in meiner AGA hat das auch in den ersten zwei Wochen einige getroffen, bzw. es hat ihnen geholfen.
Melde dich am Montag morgen Neukrank, geh in den San-Bereich und erklär denen, dass du Selbstmordgedanken hast, das müssen die ernst nehmen, und das machen sie auch.

mfg
Mr__K
Alt 05. 04. 2008, 10:52 Mr__K is offline Mit Zitat antworten #12
Timolol
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Re: Gebeuteltes Leben

Werd ich auf jedenfall machen. Momentan bin ich wieder der umgänglichste Mensch, aber auch nur weil ich hier Zuhause mit Leuten in Kontakt bin die mich nunmal so kennen und das auch noch nie als Problem gesehen habe. Ich kenne bei uns eine in der Verwandschaft die hat auch ADS, sprich Konzentrationsprobleme auf der Schule (wurde so diagnostiziert...). Hat aber auch nen Gewissen Drang zur Hyperaktivität.
Nur das muss auch von den Lehrern erkannt werden. Tut es aber nicht weil bei denen nunmal absolut keine Klarheit darüber herscht das sowas existiert.
Das bringt nix wenn man dazu mehrmals aufgefordert wird mehr zu schlafen oder zuzuhören.

Ich hab eigentlich noch paar Punkte die ich im Leben abhaken möchte. Bin ich aber wieder völlig fertig beim Bund ist mir das alles egal und will dem blos entfliehen .


P.S. Kackt euch doch nicht wegen Grammatik, Rechtschreib oder Satzbaufehler zu. Es gibt wesentlich schlimmere Texte als diese hier.



Mfg
Alt 05. 04. 2008, 15:18 Timolol is offline Mit Zitat antworten #13
Donnerkiesel
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Re: Gebeuteltes Leben

@TS

Tut mir leid das so sagen zu müssen, aber du bist ein verweichlichter, nicht sehr intelligenter und rumheulender Mongo. Klingt beleidigend, aber denk mal drüber nach.

Und meiner Meinung nach, haben deine Kameraden recht, wenn sie dich fertig machen.

Ich glaube, dein Motto kann man so zusammenfassen: "Buhuhuhuh. Alle sind so gemein zu mir. Ich dachte immer bei der BW würde man stricken und nähen lernen. Hab ne scheiss Ausbildung und auch sonst nicht viel drauf, aber heul den ganzen Tag am liebsten rum, wir unfair die Welt ist."
Alt 05. 04. 2008, 19:15 Mit Zitat antworten #14
Timolol
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Re: Gebeuteltes Leben

Habe ne gute Ausbildung und bin mit meinem Leben aber zum Großteil zufrieden! Ich glaub du hast nicht annähernd die Ahnung wie das dort abgeht. Ein andrer Kamerad war so fertig der konnte nichtmal mehr zählen. Das war so krass.

Junge du laberst vlt einen Scheiß daher. Du weist nicht annähernd mit welchen komplexen Sachen ich täglich arbeite. Deswegen einfach mal die Fresse halten wenn nur scheiße raus kommt.
Was heist verweichlicht, es gibt wesentlich schlimmere wie mich. Aber beim Bund sinds Hauptsächlich Leute die sich verpflichtet haben und die Leben für den Bund. Kann sich glaub kein normaler Mensch so vorstellen.

Das Problem ist einfach die totale Verpeilung und nicht das "verweichlichte". Da kannste noch so hart sein, wenn einfach nicht hinterher kommst bist du einfach der Depp vom Dienst.
Junge schau dir erstmal den genannten Militärfilm an, dann verstehst du annähernd wie das da abgeht.

Auf solche Vollpfosten wie dich kann man glaub ich verzichten. Überleg erst nochmal nach was "Mongo" bedeutet und denk drüber nach. Und vor allem lies alles nochmal kpl. durch, so ein Kommentar würde sonst nur ein wirklich arrogantes Arschloch abgeben. Sorry aber wegen solchen Leuten geht die Welt zugrunde.

Bist jetzt eigentlich froh das du mich jetzt beleidigt hast? Wedel dir doch drauf einen von der Palme.
Alt 05. 04. 2008, 22:15 Timolol is offline Mit Zitat antworten #15
Donnerkiesel
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Re: Gebeuteltes Leben

Geh heulen, Susi.
Alt 05. 04. 2008, 22:49 Mit Zitat antworten #16
Faxin
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Re: Gebeuteltes Leben

Ich habe Dein 'Brainstorming' komplett gelesen und ebenfalls den Eindruck, dass Du überfordert bist.

Ich möchte aber auch klar zum Ausdruck bringen, dass ich nicht das Gefühl habe den Text eines dummen Menschen zu lesen - eher im Gegenteil. Du schreibst reflektiert und stellst Deine Handlungen in Frage. Das spricht eher für einen intelligenten Menschen.
Das möchte ich hier mal herausstellen, denn ich lese von Dir mehr Betonung auf 'dumm' oder 'zurückgeblieben'. Das ist nicht mein Eindruck.

Ich habe studiert, habe ein Diplom, halte mich für einigermaßen intelligent und wenn ich einen Text runterschreibe ohne ihn nachzulesen sieht der oftmals auch nicht anders aus. Ich habe bei dem Text auch nicht ernsthaft Probleme mit der Rechtschreibung - schließlich willst Du den Text nicht in der Zeitung veröffentlichen. Soviel dazu.

Die Frage scheint mir hier eher zu sein, warum Du langsam bist oder Dich dafür hältst und warum Du desorientiert zu sein scheinst.

Ich würde Dir zwei Dinge raten: Druck Deinen Text aus und geh damit zu Deinem Arzt und lass Dich beraten. Dein Text ist ein persönliches Statement, das Du anonym an andere gerichtet hast und daher vermutlich offener, als Du im ersten Moment einem Arzt gegenübertreten würdest.
Es muss/sollte auch nicht nur ein Arzt sein, hol Dir kompetente Meinungen, damit Deine Desorientierung ein Ende hat. Vielleicht hast Du ein Problem mit Deinem Gedächtnis, vielleicht ist es etwas Psychisches. Lass das abklären.
Ich bin sicher, es gibt noch mehr als nur ADHS, aber das kann nur ein Experte abtesten.
Dummheit scheint mir aber die falsche Erklärung zu sein. Ebenfalls möchte ich feststellen, dass Beleidigungen niemals in Ordnung sind. Ich bin sicher, Stephen Hawkings macht optisch auch nicht den Eindruck, als wäre er sonderlich intelligent. Vielleicht tröstet Dich aber auch der Gedanke, dass Menschen, deren Ego nur über Aufwind bekommt, wenn sie andere runtermachen, vermutlich den Namen im besten Fall mit Steven King verwechseln.


Wenn Du von der Bundeswehr in Deiner jetzigen Verfassung überfordert bist, sprich das an. Das muss nicht unbedingt heißen, dass Du aus der Bundeswehr entlassen wirst, aber zumindest muss darauf erstmal reagiert werden. Wenn die Bundeswehr nicht will, musst Du eben mit Nachdruck auf Dein Problem hinweisen.

Vorrang hat erstmal, dass Du mit Dir klarkommst und wenn Du das erreicht hast, erst dann kannst Du auch Dein Leben wieder organisieren und vielleicht dabei auch noch einiges bei der Bundeswehr für die Zukunft mitnehmen.
Alt 05. 04. 2008, 23:42 Faxin is offline Mit Zitat antworten #17
Timolol
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Re: Gebeuteltes Leben

Jo,

Also dumm würde ich das auch nicht bezeichnen. Eher etwas verwirrt und Durcheinander. Deswegen mach ich immer lieber mein Eigendes Ding in meiner Geschwindigkeit. Und was dabei herauskommt ist meist ne super Arbeit. Bei mir in der Gegend werd ich als "Käpsele", heist soviel Genie oder ähnliches bezeichnet. Die Verwanden bringen ihr kaputtes Gerät oder brauchen irgend ne spezielle anfertigung oder sonstwas und ich mach das dann. Jedoch find ich das Verglichen mit dem was ich in wirklichkeit könnte viel zu wenig. Die Ausbildung war auch etwas komisch. gewisse Grundkentnisse hatte ich schon im Vorraus und war in vielen Bereichen allen Kollegen überlegen. Brauche jedoch immer meine Eigene Vorgehensweise und kann nicht nach Vorschrit bzw sehr schlecht Arbeiten.
Ein Absoluter Traum wär ne eigene Werkstatt mit paar angestellten oder auch alleine. Marktlücken gibts genug. Tuning von Ostmobilmotoren z.B., Eigene in Handarbeit gefertigte Benzinbetriebene mini Scooter, Umbausätze für Verbrennungsgetriebene Modellautos so wie spezielle Anfertigung für den Kunden.
Sowas könnt ich den ganzen Tag machen, nur fehlt es meistens nicht am Wissen sondern einfach Finanziell am Geld.
Hatte auch vor mir mal ne kleine Werkstatt auszurüsten wo ich solche Sachen herstellen kann. Aber dann kommt der Bund dazwischen und zieht so eine Überforderung mit sich. Allein schon problematisch da ich wie gesagt nicht nach direkten Befehlen unter Aufsicht mit umgehen kann.
Der Schlafmangel tut sein übriges dazu und lässt mich nunmal zur Lusche werden. Konflikte die ich normal lösen kann werden da nunmal zum Problem.

Sonntag Nacht wird wieder lustig wenn ich antreten muss. Ich weis nimmer genau wohin bei wem melden und was ich noch alles zu erledigen habe. Da kann ich mich schonmal auf was gefasst machen.

Beim Optiker und Passfotos machen war ich heute auch. Mensch war ich durcheinander. Getrübte wahrnehmungsfähigkeit und der Drang mitgebrachtes jedes mal liegen zu lassen . Ich hoff nur das es richtig war mir beim optiker schon die neue Brille für den Bund ausstellen zu lassen. Nicht das es da noch irgendwelche besonderen Vorschriften gibt.
Trotzdem war es mal ne super Sache mal wieder mit normalen Menschen in Kontakt kommen zu können mit denen man normal reden kann.
Sachen gibts da... Brauchte sogar ne neue Privat Brille da ich meine alte schon ziemlich ausgebraucht habe. Wollte was gescheites. Ist mir dann so ne Titan Brille gezeigt worden die man sich um den Finger wickeln kann und sich wieder in normalzustand verformt . Sachen gibts. Brillengläser mit Lotuseffekt. Wahnsinn kannste mit Edding drauf rum kritzeln und das perlt einfach ab. Wie auch immer hab ich mir das volle Programm inklusive Sonnenbrille organisiert. Fast schon unüberlegt will ich mal sagen. Bei den 300€ die nen Soldat bekommt ist ne Brille die wesentlich teurer als ein Monatslohn kostet nicht so schlau das zu kaufen.... . Naja bin ja nicht ganz Pleite...

Wie auch immer hab ich auch schon mit dem Gedanken gespielt mich in den Bewachten Gefängissraum in der kasserne zu sperren lassen. Da hätte man wenigstens seine Ruhe. Geldstrafe würde aber auch evtl. noch dazu kommen und ausfallende Wochenenden wenn ichs mir verscherze. Wobei ich ehrlich sagen muss das es im Prinzip nicht mehr schlimmer kommen kann. Höchstens noch der völlige Schlafentzug was ja nicht ganz unwahrscheinlich ist. Naja im Prinzip ists wirklich absolut die totale Hölle. Ich guck jetzt mal was die tage mit mir passiert und wenn ich wieder einen auf überdepressiv und nicht mehr wahrnehmungsfähig werde muss ich wohl zum sani gehen. Aber das alles so rüberzubringen wie es wirklich ist fällt mir halt wirklic sehr schwer. Da werd ich garantiert als Simulant abgetan.

Das ich den obrigen Text jmd. persönlich übergebe ist ja irgendwie auch ziemlicher Horror. Denk mal das ich mir da ganz gewaltig unwohl vorkomme und es dann noch Konsequenzen mit sich führt die sich noch verschlimmern anstatt zu verbessern.