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Bekennender Idiot
Registrierungsdatum: Jun 2007
Beiträge: 139
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Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Zitat:
Nach dem Abi gleich studieren? - Nein Danke! Ein Standpunkt, der auf den ersten Blick etwas unverständlich erscheint. Schließlich haben sich die meisten Schülerinnen und Schüler 12 oder 13 Jahre lang damit geplagt, am Ende ihrer Schulzeit eine Hochschulzugangsberechtigung in Händen zu halten, die das Tor zur akademischen Welt öffnet. Und dann nach dem Abi erst eine Lehre beginnen?
Selten ist diese Absicht nicht. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit ist im Jahr 2006 die Zahl der Lehrstellenbewerber/innen mit Abitur oder Fachhochschulreife gegenüber dem Vorjahr um gut neun Prozent auf 100.300 gestiegen. Nach einer Studie des HIS (Hochschul-Informations-System) machte im Jahr 2004 ein halbes Jahr nach dem Abi oder der Fachhochschulreife ein Viertel der Schulabgänger/innen eine Berufsausbildung oder plante, eine Ausbildung zu beginnen. Die meisten von ihnen (22 Prozent) wollten ausdrücklich nur eine Lehre machen; 3 Prozent hatten zu diesem Zeitpunkt dabei schon das spätere Studium fest im Blick (Quelle: HIS Studie Studienberechtigte 2004; Download unter www.his.de).
http://www.studienwahl.de/index.aspx...ontent_01.aspx
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Folgendes: Ich habe Bedenken, mir zu allem gleich einne feste Meinung zu bilden, weil so erfahren in Sachen Arbeitsmarkt, Politik etc. ich noch nicht bin (Habe gerade erst meine Leistungsfächer für die Oberstufe gewählt O,o).
Meine vorläufige Meinung sieht folgend aus: Ich denke, dass die Abiturienten zwar das Recht haben direkt im Anschluss an ihren Abschluss eine Ausbildung zu bekommen, aber ich finde, es sollte ihnen mehr daran gelegen sein ein Studium zu machen. Für viele ist es zweifellos eine Geld-Frage. Bei einigen aber auch ihr persönlicher Hintergrund, warum sie nicht studieren wollen. Das Projekt "Studienkompass" (http://www.studienkompass.de/) hilft Schülern mit Migrationshintergrund oder zukünftigen Abiturienten aus Nicht-Akademikerfamilien die optimale Studienrichtung zu zeigen und die Vergünstigungen klar zu machen. Laut einer Studie (habe ich beim Recherchieren gefunden^^) lohnt sich studieren für den Geldbeutel, zumindest bei den meisten Fachrichtungen. Je mehr Studierende es in einem Fach gibt, desto geringer wird auch deren Lohn im Schnitt. Wir haben mittlerweile fast einen Ingenieursmangel und dort werden wieder Leute gesucht, die studieren möchten. Doch wenn viele Abiturienten nun lieber gleich eine Ausbildung im technischen Bereich wahrnehmen, sind sie trozdem ihren Interessen gefolgt, verdienen direkt Geld, aber niemand wird mehr Ingeneur, denn der Realschüler, der normalerweise die Ausbildung machen würde, steht nun da und darf nicht Studieren, kann aber seinen Wunsch eines technischen Berufes in seiner Umgebung nicht mehr wahrnehmen. Letztlich fehlt diesem Betrieb dann die Führungskraft oder Ingeneure für große Aufträge und weder der Abiturient noch der Realschüler hätten was davon. Genau so ist es bei den Medizinern. Wir bekommen langsam einen Mediziner Mangel. Aber gerade viele dieser überdurchschnittlichen Abiturienten, die den NC schaffen würden, machen eine Ausbildung, meistens im Bankwesen (www.zeit.de). Deshalb denke ich, dass es tatsächlich so ist und wir letzten Endes alle das Nachsehen haben.
Die Wurzel dieses Übels liegt m. E. an den hohen Studienkosten, die für die meisten eine Hürde darstellen. Würde man das Studium eine begrenzte Zeit fördern (solange wie die im Schnitt vorgesehene Studienzeit [Beispielsweise ist das so bei der Bundeswehr. Man muss das Studium in einer gewissen Zeit schaffen]), so könnte man da was ändern, aber das ist ein anderes Thema.
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05. 04. 2008, 13:26
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#1
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born into this
Registrierungsdatum: Nov 2006
Beiträge: 329
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Kannst du mir mal zeigen wo steht das man als Abiturient zwangsweise ein Studium machen muss?
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05. 04. 2008, 13:31
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#2
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Gedankenverbrecher
Registrierungsdatum: Jun 2006
Beiträge: 260
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
die sache sieht eher so aus, dass immer mehr abitur machen. vor 30 jahren haben 10% der schüler abitur gemacht heute sind es ~30% .
soll heißen: der abiturient der jetzt den realschülern den platz wegnimmt, war früher der realschüler mit dem besseren zeugnis
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05. 04. 2008, 13:35
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#3
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Shinobi
Registrierungsdatum: Dec 2005
Beiträge: 307
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Das liegt aber auch zum Teil an den gestiegenen Anforderungen der Betriebe...
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05. 04. 2008, 13:43
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#4
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Harley Quinn Lover gone
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Dec 2004
Ort: Gotham - kein g:B
Beiträge: 2.794
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Vorläufig geschlossen...
Eigentlich ein sehr interessantes Thema. Recherchiere ein bisschen und füge noch deine eigene Meinung hinzu und schick mir eine PN, damit wir uns mit der Thematik ausführlicher auseinandersetzen können
Wieder offen
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05. 04. 2008, 13:50
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#5
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2007
Beiträge: 427
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Durchn die zunehmenden Zulauf der Gymnasien, denken viele ein Studium ist zu teuer. Sie wollen lieber gleich Geld verdienen. Arbeitslose Akademiker gibt es zuhauf, Berufserfahrung ist wichtig. Immer mehr Jugendliche gehen nach der Schule noch jobben, diese Atttitüde wirkt sich bei vielen ebenfalls aus, ein theorethisches Studiumm zu vermeiden. Realschüler brauchen sich keine Angst zu machen, denn der Geburtenrückgang wird sein Nötiges hinzutun.
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05. 04. 2008, 19:39
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#6
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Bekennender Idiot
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jun 2007
Beiträge: 139
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Was heißt denken? Entweder es ist so, was nicht ungewöhnlich ist, oder man kann es sich leisten. Des Weitern fragt sich, was diejenigen studiert haben, die danach nix finden. Das Risiko, nach dem Studum keinen Job zu finden ist nicht so groß wie das Risiko, nach einer Ausbildung keinen Beruf zu finden, denke ich mal.
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05. 04. 2008, 20:01
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#7
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Mitglied
Registrierungsdatum: Oct 2006
Beiträge: 192
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Mein Lehrer meinte einst, dass in Betrieben bei Ausbildern eher Realschüler gefragt sind, weil bei Abiturienten die Gefahr bestehe, dass sie es sich dann doch anders überlegen und alles hinschmeißen, wegen einem Studium.
Realschüler dagegen, nahmen Hauptschülern die letzten Jahre bevorzugt die handwerklichen Ausbildungsplätze weg.
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05. 04. 2008, 22:47
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#8
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2007
Beiträge: 3.352
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Es ist überhaupt nicht allen Abiturienten möglich, zu studieren.
Letztens habe ich noch von einem, der dafür zuständig ist, gehört, dass Leute mit schlechtem Abiturschnitt immer am besten eine praktische Ausbildung machen sollten, da sowieso nur die Mistfächer übrig bleiben.
Und die mit wirklich gutem Schnitt studieren auch immer, insofern geht der Plan auf, wenn er auch schlecht ist.
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05. 04. 2008, 23:15
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#9
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Goethes Faust
Registrierungsdatum: Mar 2007
Beiträge: 62
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Warum sollte ich als Abiturient sofort mit dem Studieren anfangen?
Warum darf ich denn nicht mal ein paar Jahre Auszeit nehmen vom "Pauken"?
Bin zZ auf dem besten Weg, das Abitur zu schaffen, habe aber ebenfalls die Absicht, nach dem Abi eine Lehre zu beginnen, um mal wieder ein wenig "praxisnäher" zu leben.
Studieren kann ich in 3-4 Jahren immer noch, das drängt nicht.
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05. 04. 2008, 23:22
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#10
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2006
Beiträge: 60
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
wir habe eine soziale marktwirtschaft, und freie berufswahl.
wenn die gymies jobs annehmen, ohne studium, so ist es ihr recht.
Die Arbeitgeber sollten sich aber darüber klar sein, das die gymies sobald ihnen die Arbeit zu langweilig wird, entscheiden werden sich weiterzubilden, somit wird die ausbildungzeit die die AG in der gymie investiert hat reine ausgabe sein.
nicht wirklich vorteilhaft für AG.
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05. 04. 2008, 23:36
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#11
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2007
Beiträge: 3.352
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Eine soziale Marktwirtschaft haben wir auch schon lange nichtmehr.
Das Freiheitsargument geht am Thema vorbei, weil es ja a)darum geht, ob das Phänomen existiert und b)darum, ob es sinnvoll/gut ist.
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05. 04. 2008, 23:39
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#12
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Rockt das Haus
Registrierungsdatum: Jan 2007
Beiträge: 638
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Bin nach der Realschule auf ein weiterführendes Gymi gegangen .
Ein Freund von mir der mit mir die Real besucht hat hat auch eine Lehrstelle bekommen und die haben ihm ein BA-Studium nach Abschluss der Lehre angeboten ^^
Also ich sehe da kein Problem
kA wie das in anderen Bundesländern is, aber hier in BaWü is alles möglich
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06. 04. 2008, 01:31
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#13
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Einmal Löwe immer Löwe
Registrierungsdatum: Apr 2007
Ort: Freiburg
Beiträge: 611
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Es gibt wenige Abiturienten, die nicht studieren wollen
Nur ist halt die Frage wann.
Viele gehen sofort zum Studieren. Viele machen aber auch erst eine Lehre bzw AUsbildung und gehen dann zur Uni.
Zitat:
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Aber gerade viele dieser überdurchschnittlichen Abiturienten, die den NC schaffen würden,
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Dies ist doch nicht so. Der NC ist eine Variable. Nicht mehr.
EInen NC, der in Stein gemeißelt ist gibt es einfach nciht. IN keine Fach.
Du kannst alles auch mit 4,0 Abi studieren.
Ob man es schafft, steht auf einem anderen Blatt.
Zitat:
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Die Wurzel dieses Übels liegt m. E. an den hohen Studienkosten, die für die meisten eine Hürde darstellen. Würde man das Studium eine begrenzte Zeit fördern
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Es gibt doch schon Bafög.
UNd der Grund liegt eher darin, dass viele endlcih Geld verdienen wollen und kein Bock haben wieder zur Schule bzw UNi zu gehen.
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06. 04. 2008, 03:21
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#14
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2008
Beiträge: 123
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
es ist die fehlende Attraktivität eines Studiums.
Man studiert im Schitt sowas um die 5 Jahre und ist dann meist schon 25 Jahre bevor man ins Berufsleben einsteigt. Und als was? In vielen Fällen als Hans-Wurst der sich erstmal raufarbeiten muss.
Jemand der vergleichseweise mit 17 seinen Realschulabschluss gemacht hat und ne Ausbildung gemacht hat, der ist mit 25 vlt. schon Meister, braucht sich von niemanden mehr was zu sagen lassen (fachlich zumindest) und verdient ordentliches Geld (im Idealfall)
Das Studium ist nicht mehr der Garant für ein erfolgreiches Berufsleben, und daher stellt sich die Frage, was für einen persönlich sinnvoller ist.
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06. 04. 2008, 10:30
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#15
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 2.002
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Abgesehen davon, das ein guter NC nicht mal ansatzweise ein Garant für Studienerfolg ist, ist es auch etwas vermessen wenn ich hier von Leuten lese die sich eine "Auszeit vom Lernen" nehmen wollen, wenn man nicht gerade ein einfaches Studium macht ist der Unterschied zwischen dem Studium und der Zeit davor wie Tag und Nacht (gemessen an der Stoffmenge und -komplexität). Die Quote der Studienabbrecher liegt zwar im Durchschnitt nur bei 30-40% aber in schwereren Studien geht die Quote mit Sicherheit gegen 50-70%, Durchfallquoten bei Tests und großen Prüfungen zwischen 50 und 90% sind auf der Uni keine seltenheit sondern die Regel, damit will ich sagen, dass nichtmal ansatzweise jeder der sein Abi macht auch wirklcih für ein Studium geeignet ist.
mfg
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06. 04. 2008, 14:27
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#16
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born into this
Registrierungsdatum: Nov 2006
Beiträge: 329
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Zitat:
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Zitat von RevanZ
ist es auch etwas vermessen wenn ich hier von Leuten lese die sich eine "Auszeit vom Lernen" nehmen wollen, wenn man nicht gerade ein einfaches Studium macht ist der Unterschied zwischen dem Studium und der Zeit davor wie Tag und Nacht
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Die Auszeit war auf die Ausbildung bezogen nicht aufs Studium.
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06. 04. 2008, 15:59
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#17
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asdf
Registrierungsdatum: Dec 2005
Beiträge: 151
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
in meinem jahrgang haben recht viele nach dem abi eine ausbildung angefangen, da die schulische ausbildung auf unserem beruflichem gynmasium schon recht praxisnah war...
auch ich habe eine auszeit vom lernen genommen und mache im moment meinen zivildienst, jedoch befürchte ich, dass man sich mit dem lernen ziemlich schwer tut, wenn man erstmal aus dem lernrhytmus raus ist ...
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06. 04. 2008, 16:33
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#18
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2008
Beiträge: 390
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Zitat:
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Zitat von xero237
auch ich habe eine auszeit vom lernen genommen und mache im moment meinen zivildienst, jedoch befürchte ich, dass man sich mit dem lernen ziemlich schwer tut, wenn man erstmal aus dem lernrhytmus raus ist ...
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Keine Sorge, das lernen an der Uni hat mit dem an der Schule sowieso nichts mehr gemein, rückblickend war meine bisherige Schullaufbahn ein einziger Urlaub und so sehen das die meisten Studenten die ich kenne.
mfg
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06. 04. 2008, 16:46
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#19
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Bekennender Idiot
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jun 2007
Beiträge: 139
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Und was machen dann die Studienabbrecher?
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06. 04. 2008, 18:13
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#20
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2007
Beiträge: 215
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Zitat:
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Zitat von Kampfsocke
Wir bekommen langsam einen Mediziner Mangel. Aber gerade viele dieser überdurchschnittlichen Abiturienten, die den NC schaffen würden, machen eine Ausbildung, meistens im Bankwesen ( www.zeit.de). Deshalb denke ich, dass es tatsächlich so ist und wir letzten Endes alle das Nachsehen haben.
Die Wurzel dieses Übels liegt m. E. an den hohen Studienkosten, die für die meisten eine Hürde darstellen.
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Die hohen Studienkosten tragen gewiss erheblich zur Abschreckung bei. Insbesondere in Nicht-Akademiker-Familien.
Nun könnte man ja argumentieren: Aber es gibt doch BAFöG (Argument Igita) und Studienkredite. Das Problem mit dIsesen Instrumenten ist natürlich, dass sie den Studierenden mit einem beachtlichen Schuldenberg ins Berufsleben starten lassen. Dass sein anschließender Beruf diese Schulden locker wett machen würde ist aber erstens eine Einstellung, die Nichtakademiker-Kindern besonders schwer zu vermitteln ist, und zweitens:
Allzu viele Studiengänge befördern ihre Absolventen in Berufe, die skandalös unterbezahlt sind! Du sprichst das Beispiel mangelnder Medizin-Studenten an. Wen sollte das wundern? Ein Medizin-Studium dauert mindestens 5 Jahre, in denen Du vor heftigstem Lerndruck kaum zum Malochen kommst. Und dann? Danach darfst Du für weniger Geld als ein Fließbandarbeiter Schichtarbeit im Krankenhaus leisten. Und zwar jahrelang. Solltest Du je die Zulassung als niedergelassener Arzt bekommen: Such Dir schnellstens genügend Privatpatienten, denn an den gesetzlich Versicherten verdienst Du kaum etwas. Medizin ist jenseits der Schönheitschirurgie ein Beruf für Idealisten geworden. Wer Kohle sehen will, ist natürich bei der Bank besser bedient.
Dasselbe gilt für die Sozial- und Geisteswissenschaften: Neben der Uni sollst Du diverse unentgeltliche Praktika machen (ganz toll für diejenigen, die ihr Studium mit Arbeit finanzieren), und danach: Wenn Du in den Bereich Medien/Jornalismus/PR willst, dann machst Du nach der Uni erstmal 1 bis 2 Jahre Volontariat und verdienst dabei weniger als ein Sekretariats-Berufseinsteiger. Danach wirst Du mit Glück übernommen, ansonsten viel Spaß in der Selbstständigkeit als freier Mitarbeiter.
Und wer schonmal als Akademiker versucht hat, die Vermittlungsdienste der "Bundesagentur für Arbeit" in Anspruch zu nehmen, der wird mir sicher bestätigen können, dass Du dort null Unterstützung bekommst.
Insofern behaupte ich: Es ist vielleicht gar nicht so übel, wenn weniger Abiturienten studieren und dadurch ein Akademiker-Mangel eintritt. Vielleicht kann dies dazu beitragen, dass wieder mehr Akademiker-Berufe auch zum Akademiker-Tarif bezahlt werden.
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06. 04. 2008, 19:26
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#21
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Bekennender Idiot
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jun 2007
Beiträge: 139
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Die Frage ist, wo das Geld dfür herkommen soll. Die Dienstleistungen, die ein Akademiker erbringt, muss ja Finanziert werden von dnen, die für andere Leistungen bezahlt werden. Und, bekanntlich herrscht im Moment Inflation...
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06. 04. 2008, 20:09
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#22
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asdf
Registrierungsdatum: Dec 2005
Beiträge: 151
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Zitat:
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Zitat von Ökopax
Die hohen Studienkosten tragen gewiss erheblich zur Abschreckung bei. Insbesondere in Nicht-Akademiker-Familien.
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Allzu viele Studiengänge befördern ihre Absolventen in Berufe, die skandalös unterbezahlt sind! Dasselbe gilt für die Sozial- und Geisteswissenschaften
...
Es ist vielleicht gar nicht so übel, wenn weniger Abiturienten studieren und dadurch ein Akademiker-Mangel eintritt. Vielleicht kann dies dazu beitragen, dass wieder mehr Akademiker-Berufe auch zum Akademiker-Tarif bezahlt werden.
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da spricht mir jemand aus der seele, denn ich bin so ein angesprochenes kind, welches aus einer nicht-akademiker-familie stammt ... von meinen fähigkeiten sehe ich mich eher bei den geisteswissenschaften, aber gut brot verdient man doch eher mit ingenieursberufen ... ganz zu schweigen von dem bedarf an ebensolchen! also wird mich ab oktober ein studium erwarten, bei dem ich mich mit sicherheit schwertun werde, da mir das risiko zu hoch ist, ohne job dazustehen, wenn ich einen abschluss in einem geisteswissenschaftlichen fach gemacht habe.
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06. 04. 2008, 21:00
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#23
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2003
Beiträge: 97
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Ich muss auch ganz ehrlich sagen, wenn ich nicht studieren wollen würde, aber die Möglichkeit zum Abitur hätte würde ich diese auf jeden Fall nutzen, bessere Chancen generell und auch für die Zukunft ist man besser gerüstet.
Man nimmt so den Realschülern die Jobs weg? naja, jeder ist sich selbst der nächste, ich behaupte mal, mit genügend Fleiss und Durchhaltevermögen kann wohl so jeder das Abitur schaffen
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06. 04. 2008, 21:19
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#24
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Bekennender Idiot
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Jun 2007
Beiträge: 139
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Re: Nehmen Abiturienten den Realschülern die Jobs?
Nein, leider nicht. Hier kommt leider wieder das soziale Umfeld ins Spiel. Wer z.B. aus seinem Elternhaus überhaupt keine Unterstützung erhält, wird es nicht packen (Beispiel auf unserer eigenen Schule gesehen). Aber das ist ja im Grunde nicht die Frage.
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07. 04. 2008, 12:06
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#25
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