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Habek
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Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Der Islam-das Diskussionsthema des Gulli Boards schlechthin. Nicht nur im Newsforum wird der Islam von Experten aus aller Herren Länder diskutiert, auch im P und G hat er bereits ein Publikum, das nichtmehr kleinzukriegen ist. Aber auch außerhalb des Gulli Boards wird der Islam zahlreich diskutiert, von friedlichen und unfriedlichen, von Deutschen und Türken und von "Rechtspopulisten" und "Antifaschisten".
Womit man es genau zu tun hat, das was eigentlich keiner so genau. Handelt es sich um eine Religion oder eine faschistische Ideologie? Sind eigentlich alle Türken Moslems? Und verübt der Islam Terroranschläge? Abseits von all den realen Glaubenskriegen findet sich aber auch in unserem schönen Land ein unglaublicher "Gesinnungsterrorismus"(Wortschöpfung by Provokateur), den man nicht übersehen kann!
Man streitet sich, ob denn nun eine Schwulenbar neben einer Moschee stehen darf, ob Lehrerinnen Kopftücher tragen dürfen, ob religionskritische Karikaturen unter die Meinungsfreiheit fallen, wie es mit Holocaustkarikaturen steht, ob eine Religion Ungläubige tollerieren muss, ob Feinde einer bestimmten Religion rechtsextrem sind, ob unsere freiheitlich-demokratische Staatsordnung in Gefahr ist und noch Vieles mehr...
Und man sieht, der Islam ist nicht länger nur Religion oder Ideologie, sondern ein geistiger Cappucino, der die Leute wieder aufweckt und zum Nachdenken und Diskutieren ermutigt!
Und auch die Christen, Juden , Buddhisten, Aum-Sekte und Konsorten werden sich wieder bemühen, ihren Verein interessant zu machen, um einen Mitgliederschwund zu verhindern; man kann also viel Spannung erwarten!
Und um zur viel diskutierten Frage "Ist der Islam eine Bedrohung?" zu kommen:
Ja, für die Langeweile! Denn auf Dauer kann die fundamentalistische Minderheit unter den Muslimen mit ihren Forderungen nach Zensur und ihren Anschlägen sich niemals durchsetzen. Solange es Bushido und Lady Bitch Ray gibt, werden die Kinder religionsunabhängig weiter "Fotze" und "Nutte" sagen wollen und man sieht besonders hier im Gulli: Unsere muslimischen Brüder stecken viel ein, teilen aber auch gerne aus und dazu brauchen sie Meinungsfreiheit und Zugang zu unabhängigen Medien, denn sonst geht auf Dauer der Stoff für Diskussionen und auch für die damit verbundenen Verbalinjurien aus und eben diesen Spaß erlauben die Fundamentalisten nicht.
Wir können also sicher sein, dass die Muslime den Fundamentalisten in 20 Jahren selber in den Hintern treten und uns noch lange Diskussionsstoff und Anregungen zum Nachdenken liefern!
Eine wohl mindestens genauso große Bedrohung wäre das Christentum.
Erst letztens hatte unser lieber Herr Stoiber gefordert, auch Äusserungen unter Strafe zu stellen, die die Gläubigen den Respekt vor ihrer Religion verlieren lassen könnten.
Insofern sind wir doch mit dem Islam grad ganz gut dran.
Das ist nur mal meine Meinung.
Die wohl am meisten diskutierte Frage "Ist der Islam eine Bedrohung?" ist nun an euch gestellt.

Zitat:
Zitat von Neandertaler 
Wir können aus den Thread-Themen schließen, dass ein allgemeines Gefühl von Bedrohung, Einschüchterung, Einschränkung existiert: Die Vorratsdatenspeicherung (Schäuble); die multinationalen Konzerne (Nokia); die Billiglohnländer (China); die Klimaerwärmung; bald kein Öl mehr; Rente mit 70; und wegen alledem die bange Frage: "Ist Deutschland noch zu retten?".

Die Feinde kommen und gehen, irgendwie zerrinnen sie einem zwischen den Fingern. Jede Menge gefühlter Bedrohung - aber kein greifbarer, dauerhafter und klar identifizierbarer Feind. Und da käme der Islam eigentlich als Projektionsfläche für alles, wovon die Leute hier sich bedroht fühlen gerade recht.

Weil keiner genau weiß, was das ist, also der Islam, kann sich jeder darunter vorstellen, was er mag. Und er mag, was er braucht, bzw. was seine Klientel braucht. Eben einen Feind, der alles das ist, was man selber nicht sein will.

Das wäre das bekannte Schema. Ob es in diesem Fall freilich auch zutrifft, ist eine ganz andere Frage, und so recht glaube ich selber nicht daran. Es wird ja schon eine ganze Weile Promotion für Antiislamismus gemacht, aber mein Eindruck ist, dass der Funke einfach nicht richtig zünden will und die Leute mehrheitlich doch andere Sorgen haben, und dass die Meinungen, die hier öfter vertreten wurden, nicht repräsentativ sind.
Nur eine kleine Anmerkung:
Das Zitat von Neandertaler ist nicht von mir, sondern von Lord Piccolo hier eingefügt worden. Irgendwelche Fragen diesbezüglich kann ich daher leider nicht beantworten!
Habek
Alt 06. 04. 2008, 21:59 Habek is offline #1
LordPiccolo Spender
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Re: Der Islamthread

Zitat:
Und sobald destroyah, tr4 und ähnliche hier sind is eh alles im arsch

Sagte der, der diesen Thread fast in die Mülltonne fuhr....

Ich gebe diesem Thread eine kleine Chance. Wenn hier gehetzt wird , NPD-Parolen verbreitet werden, könnt ihr gleich eure Tastatur ruhen lassen...
Alt 06. 04. 2008, 22:26 LordPiccolo is offline #2
Habek
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Um mal noch auf den in meine Eröffnung eingefügten Beitrag einzugehen:

Die Angst vor Muslimen und dem Islam basiert auf dem alten ABC-System.

A=B=C:
A:Moslems sind Ausländer
B:Vor Ausländern haben wir Angst
C:Moslems=Islam
Folgerung:Wir haben Angst vor dem Islam und den Muslimen.

Insofern ist das überhaupt kein völlig neues Phänomen.

Diese Logik wird auf Dauer zu dem Schluss führen, dass der Islam uns die Jobs wegnimmt.
Alt 06. 04. 2008, 22:43 Habek is offline #3
Neandertaler
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Da Habek ohne zu fragen mein unfertiges Konzept für einen Thread als Zitat in seinen Vorspann eingefügt hat, muss ich einen Punkt kurz erläutern, nämlich den der Repräsentativität von Meinungen und Interessen hier.

In meinem wirklichen Leben spielen der Islam und eine Islamphobie absolut keine Rolle. Beides ist im Gespräch mit Freunden und Bekannten oder Nachbarn nie ein Thema. Ausländer sind es, manchmal beim Gespräch mit Nachbarn. Aber für den Islam oder die Religionszugehörigkeit überhaupt interessiert sich eigentlich keiner.

Meine Erfahrung ist also die, dass dieses Thema im Diskussionsforum hier eine Bedeutung hat, die ihm im wirklichen Leben völlig abgeht. Was die Ursachen dafür betrifft, so kann ich nur vermuten, dass Internetforen natürlich auch der Treffpunkt bestimmter Sozialcharaktere sind.

Ich glaube, dass es wichtig ist, diesen Punkt zu betonen, damit bei den Usern aus der simplen Tatsache, dass das Thema hier ein Evergreen ist, nicht der Eindruck entsteht, man würde sich hier mit einem brennend heißen Thema befassen. Insofern ist Habek Recht zu geben, wenn er den Unterhaltungswert der Angelegenheit hervorhebt.
Alt 06. 04. 2008, 22:50 Neandertaler is offline #4
LordArion
Der dunkle Prinz
 
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Kurzes Abschweifen zum Thema der Rolle der Frau im Islam:
Teilweise ist es in muslimischen Familien verbreitet, Frauen als Menschen 2ter Klasse zu behandeln. Als Rechtfertigung dient dann die Religion.
Da sie dies natürlich niemals zugeben und somit Kritik üben würden, ist grundsätzlich von Sinnentleertem wie Ehre, Stolz und der mit dem Teufel im Bunde befindlichen deutschen Schlampe die Rede.
Ist der Islam Unterdrückung der Frau ? Oder besitzen Frauen schlicht und ergreifend nicht hinreichend kognitive Fähigkeiten, um selbstbestimmt ihr Leben gestalten zu können ?
Warum wird der Islam so häufig zu diesem Zweck missbraucht ? Nehmen sakuläre Muslime dies überhaupt als Missbrauch wahr ?
Sollten Frauen sich nicht viel eher vom Islam bedrohnt fühlen als die Chauvi-Vereinigung deutscher Männer e.V. ?
Oder macht dieses Gefühl vorgegaukelter Sicherheit manchen Frauen sogar Hoffnung ?
Und was unterscheidet das Christentum diesbezüglich eigentlich vom Islam ?
Alt 06. 04. 2008, 22:55 LordArion is offline #5
Jet Black
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
A=B=C:
A:Moslems sind Ausländer
B:Vor Ausländern haben wir Angst
C:Moslems=Islam
Folgerung:Wir haben Angst vor dem Islam und den Muslimen.

u das wiederum ist viel zu einfach. diese ressentiments dem islam gegenüber gab es doch in dieser form (zB PI) vor 9/11 nicht. obwohl der muslimeanteil in der bevölkerung schon vorher relativ hoch war. es ist nicht das bedürfnis einen neuen feind zu haben, das zu islamphobie führt, es sind die anschläge.
Alt 06. 04. 2008, 22:58 Jet Black is offline #6
Habek
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
u das wiederum ist viel zu einfach. diese ressentiments dem islam gegenüber gab es doch in dieser form (zB PI) vor 9/11 nicht. obwohl der muslimeanteil in der bevölkerung schon vorher relativ hoch war. es ist nicht das bedürfnis einen neuen feind zu haben, das zu islamphobie führt, es sind die anschläge.
Solange nichts passiert, braucht man überhaupt keine Ressentiments.

Aufkommen tun die immer erst, wenn auch was passiert und auf einmal sind dann die Ausländer schuld.
@Lordarion
Ich denke, das ist garnicht so groß anders als die Unterdrückung von Frauen in Europa in früheren Zeiten.

Früher hat man sich dabei einfach auf die biologische/intellektuelle Unterlegenheit der Frau berufen und wo das jetzt schon länger widerlegt ist, muss eben eine neue Begründung her und Allah kann man da nicht so leicht widerlegen wie eine biologische Theorie.
Alt 06. 04. 2008, 23:02 Habek is offline #7
mcbierle
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Zitat von Habek 
A=B=C:
A:Moslems sind Ausländer
B:Vor Ausländern haben wir Angst
C:Moslems=Islam
Folgerung:Wir haben Angst vor dem Islam und den Muslimen.

Tut mir leid, aber das halte ich für unfug, zumindestens teilweise.
Du hast keine angst vor ausländern, sondern vor menschen aus nem anderen kulturkreis. Keine angst vor holländern sondern vor türken zum beispiel.
Und vor ausländern angst haben is doch etwas extrem. Ich hab nen kollegen der is moslem, vor dem hab ich jedenfalls keine angst. Ich hab auch einen der jordanischer abstammung ist, auch vor dem habe ich keine angst.

Ich hab "angst" vor pöbelnden jugendlichen.

Und meine "angst" vor dem islam basiert nicht drauf das es ausländer sind, sondern das es menschen sind.

A: Moslems sind menschen
B: Menschen sind egoisten
C: Egoisten sind böse

Wenn man daraus folgert das Moslems böse sind, ist das doof.

cu bierle
Alt 06. 04. 2008, 23:04 mcbierle is online now #8
LordArion
Der dunkle Prinz
 
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Zitat von Habek 
@Lordarion
Ich denke, das ist garnicht so groß anders als die Unterdrückung von Frauen in Europa in früheren Zeiten.
Und das soll als Rechtfertigung herhalten ?
Einmal ganz abgesehen von dem kleinen oder feinen Unterschied, dass es möglicherweise damals noch nicht das aufklärende Wissen gab, das heute vorhanden ist.
Also stammen diese restriktiven Muslime aus dem Mittelalter ?
Alt 06. 04. 2008, 23:04 LordArion is offline #9
Habek
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Du hast keine angst vor ausländern, sondern vor menschen aus nem anderen kulturkreis. Keine angst vor holländern sondern vor türken zum beispiel.
Das kommt einfach darauf an, wen man als Ausländer betrachtet.

Wir sprechen momentan ja nur vom Standort Deutschland und eine richtige holländische Minderheit konnte ich hier noch nicht entdecken.

Es geht also einfach eher um Migranten, die dann als "Gäste" betrachtet werden.
Zitat:
Und vor ausländern angst haben is doch etwas extrem. Ich hab nen kollegen der is moslem, vor dem hab ich jedenfalls keine angst. Ich hab auch einen der jordanischer abstammung ist, auch vor dem habe ich keine angst.
Diese Angst ist ja auch nicht bei allen verbreitet.
Zitat:
Und das soll als Rechtfertigung herhalten ?
Nein, aber als Erklärung.
Zitat:
Also stammen diese restriktiven Muslime aus dem Mittelalter ?
Der radikale Kreis lehnt eigentlich alles ab, was nicht den eigenen Vorstellungen entspricht und da gehören nunmal Großteile des aufgeklärten Wissens dazu.

Man kann die Frage also teilweise bejahen.
Alt 06. 04. 2008, 23:07 Habek is offline #10
Jet Black
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
und auf einmal sind dann die Ausländer schuld.

na ja, weißt du: das doofe ist, es waren halt wirklich muslime. nix wie mit dem reichstagbrand anno dazumal, nein, hier waren wirklich die beschuldigten die täter. ich kann doch nicht aus angst vor rassismus behaupten die amis oder die deutschen wären schuld. es waren nun mal tatsächlich muslimische ausländer. und damit muss man sich dann halt vernünftig auseinandersetzen.
Alt 06. 04. 2008, 23:08 Jet Black is offline #11
Habek
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

@Jetblack
Du pauschalisierst . Es geht nicht um Einzelfälle, sondern um den Islam und die Muslime an sich.
Alt 06. 04. 2008, 23:09 Habek is offline #12
Neandertaler
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Zitat von LordArion 
Kurzes Abschweifen zum Thema der Rolle der Frau im Islam:
Teilweise ist es in muslimischen Familien verbreitet, Frauen als Menschen 2ter Klasse zu behandeln. Als Rechtfertigung dient dann die Religion.
Das ist der Eindruck, den der oberflächliche Betrachter gerne mit nach Hause nimmt.

Dabei würde reines Nachdenken reichen, um dahinter zu kommen, dass es nicht so sein kann, wie es scheint. Im Verhältnis Herr und Knecht gibt es, wie wir seit Hegel wissen, eben eine Dialektik, und in Elias Canettis Roman "Die Blendung" ist der Rollentausch von Herr und Knecht das Thema.

Man kann es statt mit Nachdenken aber auch mit Einfühlen versuchen und wird dann feststellen, dass im allerengsten Zusammenleben keiner den anderen einfach nur herabsetzen und terrorisieren kann; es wäre viel zu gefährlich. Den jeder schläft mal, und hat er sich sein Nächsten zum Todfeind gemacht, gäbe es vielleicht kein Aufwachen.

Und dann haben wir außer Nachdenken und Einfühlen noch eine dritte Möglichkeit, nämlich die Empirie. Die lehrt uns, dass die muslimischen Frauen äußerst machtbewußte und machtvolle Personen sind in ihrem Reich, welches wiederum für den Mann tabu ist. Und dass der Mann der Frau gegenüber halt auch Pflichten hat, nämlich sie allein zu unterhalten, also Pflichten, denen ein Mann in unseren Breiten gar nicht mehr oder kaum noch nachkommen kann.

Nicht von ungefähr sind die muslimischen Frauen keineswegs von der Idee einer Emanzipation so sehr begeistert, die ihnen im Tausch gegen neue Möglichkeiten ihr herkömmliches Prestige und ihre tradierten Machtbefugnisse nimmt.

Und manchmal denke ich, ob nicht eine gehörige Portion Neid bei den Frauen hier dahinter steckt, wenn sie das Los ihrer Schwestern in den moslemischen Ländern bedauern. Nicht allen tun das ja übrigens auch. Manche konvertieren sogar zum Islam - was natürlich eines ausgesprochene Kateridee ist, weil der Status der Fau auch von der Herkunftsfamilie abhängt.
Alt 06. 04. 2008, 23:16 Neandertaler is offline #13
LordArion
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Neandertaler,

Wie ich schon sagte: Vorgegaukellte Sicherheit mag manchem Menschen reizvoll erscheinen.
Herr Dr. Schäuble lässt grüßen.
Emanzipation und Freiheit bedingen sich übrigens nicht so sehr wie manche zu meinen scheinen.
Es ist begrüßenswerte Freiheit, sich pro oder wider Freiheit bzw. Sicherheit entscheiden zu können.

Zitat:
Zitat von Neandertaler 
Und dann haben wir außer Nachdenken und Einfühlen noch eine dritte Möglichkeit, nämlich die Empirie. Die lehrt uns, dass die muslimischen Frauen äußerst machtbewußte und machtvolle Personen sind in ihrem Reich, welches wiederum für den Mann tabu ist.
Welches sich mutmaßlich Küche schimpft ?

Es ist übrigens nicht nur der Islam, dem es gelingt, obrigkeitshörige Menschen in seinen Bann zu ziehen, auch diverse Sekten verzeichnen immer wieder nicht unbedeutenden Zulauf.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Alt 06. 04. 2008, 23:17 LordArion is offline #14
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Vlt sollten wir den Thread in "Der Religionsthread -..." umändern?

verallgemeinerter Blödsinn von DerPateee gelöscht. Wegen solchen Leuten wie deiner Wenigkeit ist es nicht möglich sachlich zu diskutieren...

Die beiden Titel sind an alle möchtegern Islamexperten gerichtet

West-östlicher Divan von Goethe
Nathan der Weise von Lessing
Alt 06. 04. 2008, 23:26 LordPiccolo is offline #15
Surrender
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Nein ich finde nicht das wir einen Feind brauchen.
Leben in Deutschland kann ich in einem Satz charakterisieren.

Keiner kann den anderen leiden, keiner traut den anderen aber jeder freut sich wenn dem anderen was schlimmes passiert.

Wenn man sich die deutsche Lebensart so vornimmt erkennt man, dass wir keine Feinde brauchen weil wir uns untereinander selbst nicht mögen.
Ein Islamproblem ist Medienmache der Springerpresse (Bild & Co.) die seit jeher gegen Randgruppen hetzt.
Heute sind Islamisten ein Problem in Deutschland morgen die Terror Hartz4 Empfänger, übermorgen Terror Wachkomapatientenschläfer .. bla bla
Alt 06. 04. 2008, 23:28 Surrender is offline #16
Neandertaler
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Zitat:
Zitat von Habek 
Ich denke, das ist garnicht so groß anders als die Unterdrückung von Frauen in Europa in früheren Zeiten.

Früher hat man sich dabei einfach auf die biologische/intellektuelle Unterlegenheit der Frau berufen und wo das jetzt schon länger widerlegt ist, muss eben eine neue Begründung her und Allah kann man da nicht so leicht widerlegen wie eine biologische Theorie.
Wer keine Ahnung hat, sollte etwas stiller sein. Lange, bevor es eine Kanzlerin gab, gab es Kaiserinnen und Königinnen. Wenn die USA mal einen weiblichen Präsidenten bekommen, sind einige hundert Jahr vergangen, seit in England eine Königin regierte.

Wenn Du im Deutschunterricht nicht wieder durchgeschlafen hättest, müsstest Du etwas mitgekriegt haben vom Minnesang und der Bedeutung, welche die Frau damals hatte. Aber Nofretete - die kennst Du doch? Oder auch nicht?

Nich einfach die gängigen Vorurteile nachplappern. Sie stimmen nie.

Zitat:
Zitat von LordArion 
Welches sich mutmaßlich Küche schimpft ?

Provozierst Du, oder weißt Du es wirklich nicht? Aber vielleicht kann es sich ein mitteleuropäischer Kernfamilienmensch wirklich nicht vorstellen, welchen Rang der Chef im Haushalt und Verantwortliche für die Kindererziehung in einer Gesellschaft hat, in welcher Kinder und Haushalt, die die Urlaubsreise, das Kostbarste einer Familie sind.

Reine Frage: Schon mal den Begriff Altersmatriarchiat gehört?
Alt 06. 04. 2008, 23:30 Neandertaler is offline #17
Der Rebell
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Neanders witzige Argumente.

Als ob die herausragende Stellung von Königinnen aus privilegierter Abstammung irgendetwas mit der Stellung der Frau in der allgemeinen Gesellschaft zu tun gehabt hätten.
Alt 06. 04. 2008, 23:42 Der Rebell is offline #18
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Interessant, wie Chauvinisten einige User hier überzeugen können

Daher @Kasp: Lass das! Sozialdarwinistischen Müll will ich hier nicht sehen! Spams will ich auch nicht sehen. Konstruktiver Beitrag oder ab ins Bett...
Alt 06. 04. 2008, 23:53 LordPiccolo is offline #19
the clown
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
na ja, weißt du: das doofe ist, es waren halt wirklich muslime.

Das ist nur einer von vielen Aspekten. Man kann genauso gut folgende Übereinstimmung feststellen:

1) es waren Männer
2) es waren deutsche Ingenieure
3) es waren Einwohner von Hamburg
4) es waren Personen, die vom Verfassungsschutz beeinflußt wurden.....

Ebenso sicher kann festgestellt werden:
Es waren keine islamistischen Taliban. Weshalb führen wir aber dann Krieg gegen Afghanistan?
Alt 07. 04. 2008, 00:11 the clown is offline #20
mcbierle
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Naja also grundsätzlich ist nix dagegen einziuwenden, das die taliban entfernt wurden... zumindestens das es versucht wird.
Aber ich bleibe dabei, es hängt höchstens sekundär von der religion ab, warum schlechte taten verursacht werden. Primär sind es mangelnde bildung und/oder relativer wohlstand.
Alt 07. 04. 2008, 00:17 mcbierle is online now #21
Mackey
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Das Christentum hat weltweit mit ungefähr 2 Mrd. fast doppelt soviel Anhänger wie der Islam. So gesehen sollten die Islamisten eher Angst vor den Christen haben.
Betrachten wir kurz die Zahlen für Deutschland: Der Anteil der Muslime beträgt hier ca. 4%.
Und die sollen eine ernsthafte Bedrohung darstellen?
Aber das sind nur billige Zahlenspiele.
Gehen wir nun ganz kurz auf den historischen Aspekt ein:
Da sei zum Beispiel das Jahr 1683 erwähnt, in dem die Türken vor Wien standen. Wer im Geschichtsunterricht nicht gepennt hat, weiß wie’s ausging.

Über den Islam und seine Inhalte mag man sicherlich geteilte Meinungen haben, aber das sollte eigentlich in diesem Fall nicht das Hauptkriterium sein. Vielmehr - wenn man unbedingt von einer Bedrohung reden will - geht es um die radikalen Fundamentalisten und Terroristen in Form von Al Qaida und Co. und wie diese versuchen, ihre Schwarz-Weiß-Ansichten und Taten durch die Religion zu rechtfertigen.
Alt 07. 04. 2008, 00:35 Mackey is offline #22
Jet Black
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Da sei zum Beispiel das Jahr 1683 erwähnt, in dem die Türken vor Wien standen. Wer im Geschichtsunterricht nicht gepennt hat, weiß wie’s ausging.

aus den kriegszügen des osmanischen reiches auf heute zu schließen, deutet auf eine starke historische behinderung (neologismus!!!) hin.

Zitat:
So gesehen sollten die Islamisten eher Angst vor den Christen haben.

jop, wie haie vor plankton. gibts ja auch mehr von.

Zitat:
Es waren keine islamistischen Taliban

wo wurden sie denn ausgebildet? nicht in von al quaida und der taliban unterstützen terrorcamps? konnten sie nicht afghanistan als rückzugsgebiet verwenden?
Alt 07. 04. 2008, 00:43 Jet Black is offline #23
Mackey
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Zitat von Jet Black 
aus den kriegszügen des osmanischen reiches auf heute zu schließen, deutet auf eine starke historische behinderung (neologismus!!!) hin.?

Langsam langsam.

Ich habe dies in keinem Satz explizit auf die heutige Situation bezogen. Vielmehr und vor allem handelt es sich um eine historische Tatsache und genau so habe ich es zur Sprache gebracht.
Der Satz wie z.B.: Was wäre, wenn usw. ... wäre nur reine Gedankenspielerei.
Alt 07. 04. 2008, 01:05 Mackey is offline #24
Thug_309
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

@ Jet Black und Mackey

Zitat:
So gesehen sollten die Islamisten eher Angst vor den Christen haben.

Wieso sollen denn die Islamisten angst vor den Christen haben ?
Es sind doch "Gürtel-Bomber" die sich selbst in die Luft jagen, oder wen oder was bezeichnest du als Islamisten ?
Bringt bitte nicht den Islam mit den Islamisten unter einem Hut.

Was hat das Osmanische Reich mit den Islamisten zu tun ?

noch was: denkt ihr das Osmanische Reich hätte verloren (vor Wien) wenn uns die Araber (unsere Brüder damals ) und die Briten nicht in Rücken gefallen wären ?!

zum Topic:
Es ist sehr schwer die "Moslems" als Freund(in) zu gewinnen aber ganz leicht aus ihm/ihr eine(n) Feind(in) zu machen.
Das grösste Problem ist dass ihr "Europäer" die Kultur und die Sitten von den Moslems nicht einmal verstehen könnt und gleich beleidigend werdet.

Ich kann es nicht verstehen.
Wenn jemand irgend etwas nicht mag, es noch zum Ausdruck bringt, dass ihm das Ding egal was es auch ist unter die Nase gehalten wird.
Wie bei den Karikaturen z.B.

So macht man sich keine Freunde !!!

lol