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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
Nein, zu Beginn jedoch um so mehr. Es spielten viele Faktoren eine Rolle, einer der Hauptgründe war jedoch zu verhindern, dass die Kurfürstentümer protestantisch würden, denn das hielt die Gefahr inne, dass ein protestantischer Fürst oder König zum Kaiser der katholischen Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation werden könnte und vom Papst zum Kaiser gesalbt werden müsste. Daher galt es, den Protestantismus zurückzuschlagen.
Wenn das keine religiösen Gründe sind, dann weiß ich auch nicht ...
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Naja sicherlich zu Beginn. Spätestens beim dritten Krieg war die Ursache obsolet.
Zitat:
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Außerdem frage ich mich, was die Reformation so tolles erreicht haben soll? Die Reformation spaltete die Kirche und brach einen der größten Kriege Europas vom Zaun, die Aufklärung kam viel später und hatte kaum was mit der Reformation zu tun.
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Ohne Reformation keine Aufklärung. Das ist nicht meine private Meinung sondern an und für sich common sense.
Trotz Wikipedia fand ich das eigentlich ganz gut:
Zitat:
Da die neuen Konfessionen zu stark waren, um dauerhaft unterdrückt werden zu können, waren, obwohl es zahlreiche Rückschläge und sogar Religionskriege gab, beide Seiten auf Dauer zur religiösen Toleranz gezwungen. Die römisch-katholische Kirche verlor nicht nur in weiten Teilen Europas an Einfluss, sondern insbesondere auch ihr bis dahin beinahe unantastbares Deutungsmonopol für die Auslegung der Bibel. Die Reformation führte durch den Druck, der durch den schnellen Abfall ganzer Regionen vom Katholizismus verursacht wurde, auch auf römisch-katholischer Seite zu Reformen. Daher spricht man hierfür auch von katholischer Reform. Außerdem wurde versucht eine Rekatholisierung der vom römisch-katholischen Glauben abgefallenen Gebiete zu erreichen, was wiederum eine Seite der Gegenreformation darstellt.
Zwar wurde die christliche Religion durch die Reformation nicht grundlegend in Frage gestellt, dennoch wurden fundamentale Glaubenssätze und religiöse Praktiken, die jahrhundertelang als unumstößlich galten, von den Reformatoren und ihren Anhängern verworfen (Heiligenverehrung, "Gute Werke"). Die Autorität der Kirchen über die Gläubigen wurde zwar zunächst nur teilweise aufgebrochen, dennoch bereitete die Reformation den Weg zum Zeitalter der Aufklärung, in dem das Individuum in seiner persönlichen Freiheit deutlich aufgewertet wurde und in der schließlich selbst atheistische Weltbilder Anerkennung erfuhren.
Doch die Reformation revolutionierte nicht nur das geistige Leben, sie setzte auch eine gesellschaftspolitische Entwicklung in Gang. Der Staat löste sich von der Bevormundung durch die Kirche, um nun seinerseits im Landesherrentum und Absolutismus die Kirche von sich abhängig zu machen. Doch auch dies stellte nur eine Übergangsphase in einer Entwicklung dar, die in vielen Ländern in die Trennung von Kirche und Staat mündete.
Somit wirkte die Reformation weit über die eigentliche Reformationszeit hinaus und bildete einen Wendepunkt hin zur Entwicklung der modernen Gesellschaft der Neuzeit.
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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Reformation
Zitat:
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Die arabischen Länder Nordafrikas und des Nahes Ostens waren sogar äußerst interessant für Europa im Zweiten Weltkrieg.
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Etwas anderes habe ich nie behauptet, vielleicht habe ich mich nur falsch ausgedrückt. Wegen der militärischen Rückständigkeit der Länder spielten sie aber im Hightech-Krieg keine Rolle. Wie will man mit Pferden und Krummdolchen bitte schön gegen Panzer ankommen? Das haben die Polen mit ihrer Kavallerie auch versucht und sind grandios gescheitert.
Zitat:
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Der Großmufti von Jerusalem war eher ein Heuchler als ein wirklicher Kriegsmogul.
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Wenn es einem nicht in's Weltbild passt sind es immer Heuchler. Warum sind die Nationalsozialisten und deren Ideologie vor allem in diesen Gebieten noch so beliebt?
Zitat:
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Das hat aber zumindest in Saudi-Arabien nichts mit dem Islam zu tun, als Schiit und gemäßigter Moslem sieht man da auch recht schlecht aus, den Wahabiten sei Dank.
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Und ich Trottel dachte immer die Wahabiten sind auch Muslime. Sorry, mein Fehler.
Zitat:
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In der Türkei stehen Kirchen
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Jap, die Hagia Sophia.
Darf ich Bibeln in den Ländern verkaufen, darf ich Kirchen bauen? Darum ging es mir, nicht ob da noch Kirchen stehen.
Zitat:
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Also willst du sie noch leugnen, die Errungenschaften des Islam in der Blütezeit, die weitreichende Folgen bis Heute haben?
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Habe ich nicht geleugnet. Leseverständnis hilft da weiter. Mir geht es um die Jetztzeit. Um den "modernen" Islam, nicht um den Islam vor 1000 Jahren.
MfG
achi.
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14. 04. 2008, 10:01
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#326
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Was interessiert mich dieser ganze Glaubenskram. Es gibt doch wirklich wichtigere Dinge im Leben.
Alles, was auf dem Balkan gut schmeckt, bekömmlich und nicht gegrilltes Schwein ist, haben die Türken dorthin gebracht, die es wiederum durch ihre Verbindungen zu Indien, China und den arabischen Ländern hatten. Die berühmte Wiener Küche mit ihren Mehlspeisen, Mohngerichten und Kuchen: Alles made in Turkey. Der islamische Vorstoß aus dieser Richtung hat einen gewaltigen Zivilisationsschub für Europa bedeutet.
Und er hat die Aufklärung erst möglich gemacht. Deshalb, weil er uns den Kaffe brachte, und mit ihm die Debattierzirkel und die Kaffeehauskultur. Der Kaffee hat eine Revolution des Denkens ausgelöst und war der Teribstoff für die Herstellung wunderbarer Literatur. Balzac hat ihn jede Nacht, wenn er schrieb, literweise getrunken.
Es gäbe keinen Balzac ohne den Islam und den Kaffee. Der Mann hätte sich in Ermangelung eines besseren Getränks jeden Abend mit Bier vollaufen lassen und wäre dann stockdumm lallend ins Bett gesunken.
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14. 04. 2008, 10:40
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#327
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Harley Quinn Lover
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Announce: Beiträge, die den Scholl-Latourschen Blödsinn "Islamofaschismus" beinhalten, werden ohne Gnade gelöscht. Ihr habt keine Ahnung, was Faschismus bedeutet und redet wie ein "Experte" einfach so her....
Announce2: Beiträge, die die Diskussionslänge nicht beacht und die Diskussion auf den 0 Punkt zurückwerfen, werden auch ohne Gnade gelöscht...
tekknotubbie: Sei vorsichtig bei dem was du sagst. Solch Blödsinn wurde hier oft gelesen.
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14. 04. 2008, 13:44
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#328
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
Ohne Reformation keine Aufklärung. Das ist nicht meine private Meinung sondern an und für sich common sense.
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Ich bin zwar der Meinung, dass es in der historischen Interpretation keinen Common Sense gibt, doch stelle ich mich gegen diesen Common Sense. Die Reformation hat in so fern die Aufklärung untersützt, in dem sie lange vorher die katholische Kirche und ihre Dogmen brechen konnte. Dadurch hatten die Aufklärer später die Möglichkeit, die über zwei Jahrhunderte geschwächte Kirche anzugreifen.
Die Reformation jedoch als Ursache, Grund oder Hauptpfeiler der Aufklärung zu sehen, ist jedoch eher fragwürdig.
Zitat:
Wenn es einem nicht in's Weltbild passt sind es immer Heuchler. Warum sind die Nationalsozialisten und deren Ideologie vor allem in diesen Gebieten noch so beliebt?
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Das hat nichts mit dem Weltbild zu tun. Der Großmufti von Jerusalem war ein Heuchler und hatte sicherlich nicht viel mit dem Nationalsozialismus am Hut. Hätte ihm Stalin versichert, den Judeneinmarsch zu verhindern, würden wir heute behaupten, er sei Kommunist gewesen - ein Verhalten das einen Heuchler ausmacht.
Ich habe auch schon in arabischen Ländern eine merkwürdige Art der NS-Verehrung gesehen. Diese bezog sich meistens aber auf die Judenverfolgung. Von der Ideologie hatten die Leute, die dies behauptet haben, selten Ahnung.
Ich wurde nicht selten in arabischen Ländern irgendwie in Verbindung mit dem Nationalsozialismus gebracht (meist durch Jugendliche, die den Hitlergruß so witzig fanden). Das gleiche erlebte ich aber auch in Italien und England.
Zitat:
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Und ich Trottel dachte immer die Wahabiten sind auch Muslime. Sorry, mein Fehler.
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Natürlich sind die Wahabiten Muslime, habe ich auch nie bezweifelt. Vielleicht habe ich auch missverständlich ausgedrückt. Ich wollte nur klarstellen, dass Saudi Arabien etwas komplizierter ist, als dass man es als Beispiel dafür nehmen kann, dass dort Christen keine Kirchen bauen dürfen oder gar Christen verfolgt werden. In Saudi Arabien herrscht eine ganz starke Arroganz gegenüber allen anderen Konfessionen und Religionen. Als Schiit wird man in Saudi Arabien als Bürger zweiter Klasse behandelt. Damit wollte ich nur darauf aufmerksam machen, dass Saudi Arabien kein Beispiel für den Hass des Islams gegenüber des Christentums ist, sondern eher ein Beispiel für Hass einer regierenden Minderheit gegenüber allen anders denkenden.
Zitat:
Jap, die Hagia Sophia.
Darf ich Bibeln in den Ländern verkaufen, darf ich Kirchen bauen? Darum ging es mir, nicht ob da noch Kirchen stehen.
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Die Hagia Sophia ist schon lange keine Kirche mehr. Und ich wüsste nicht, warum man in der Türkei keine Bibeln verkaufen dürfte? Ich selbe habe da schon Nonnen gesehen und durch meine Arbeit bin ich auch schon oft genug auf Silberkreuze und sogar Davidsterne gestoßen, alles also halb so wild.
Zitat:
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Habe ich nicht geleugnet. Leseverständnis hilft da weiter. Mir geht es um die Jetztzeit. Um den "modernen" Islam, nicht um den Islam vor 1000 Jahren.
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Momentan kommt vom Islam vielleicht recht wenig. Wobei das auch nicht ganz stimmt, Palästinenser machen in Harvard teilweise die besten Abschlüsse und gehen dann in den USA oder dem Vereinten Königreich in die Forschung. Diese leisten also auch etwas.
Und in Dubai stehen viele sehr wichtige Forschungszentren, ganz von den Aktienkäufen der Dubaianies abgesehen, die bereits einen großen Besitz im Westen haben.
Und um noch mal auf dein "Davon kann ich mir auch nichts kaufen"-Spruch zu kommen: Dein Auto fährt bestimmt nicht mit Olivenöl.
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14. 04. 2008, 14:25
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#329
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Mitglied
(Threadstarter)
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Von der Ideologie hatten die Leute, die dies behauptet haben, selten Ahnung.
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Die NS-Ideologie unterscheidet sich aber nur durch ihren radikalen Antisemitismus von anderen Ideologien irgendwelcher Diktatoren.
Kollektivismus, Führerprinzip, Antipluralismus, das gabs auch schon bei Mussolini.
Die arabischen Diktaturen sind jedenfalls sicherlich nicht das wahre.
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14. 04. 2008, 14:35
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#330
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2004
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Und um noch mal auf dein "Davon kann ich mir auch nichts kaufen"-Spruch zu kommen: Dein Auto fährt bestimmt nicht mit Olivenöl.
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Das fährt auch mit russischem und norwegischem Öl.
Darüber hinaus ist es ja nicht unbedingt ein Verdienst des Islams.
Zitat:
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Die Hagia Sophia ist schon lange keine Kirche mehr.
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Ja, ich weiß, es ist ein "Museum". Furchtbar. Schlimmer waren nur die Kommunisten die aus Kirchen Schweineställe gemacht haben.
Zitat:
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Wobei das auch nicht ganz stimmt, Palästinenser machen in Harvard teilweise die besten Abschlüsse und gehen dann in den USA oder dem Vereinten Königreich in die Forschung. Diese leisten also auch etwas.
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Solche Einzelfälle sind aber nun wirklich nicht repräsentativ. Abgesehen davon, dass man schon irgendwo aus einem reichen Elternhaus stammen muss, um in Harvard zu studieren, ist doch das Wissensgefälle eklatant und meiner Lesart nach hat der Islam diesbezüglich eine Mitschuld. Die Religion in dem Sinne dient dazu die Menschen dumm zu halten.
Du wirst doch wohl nicht bestreiten können, dass christlichen Glaubensgemeinschaften in der Türkei Steine in den Weg gelegt werden, oder? Zum Beispiel das Thema Erwerb von Grundbesitz oder Ausbildung des Priesternachwuchses.
Zitat:
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Ihr habt keine Ahnung, was Faschismus bedeutet und redet wie ein "Experte" einfach so her....
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Aber du...
MfG
achi.
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14. 04. 2008, 14:51
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#331
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Nihilist.
Registrierungsdatum: May 2006
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Zitat von achi
Die Religion in dem Sinne dient dazu die Menschen dumm zu halten.
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was ist das wieder für ein schwachsinn?
Religion macht garantiert nicht dumm!
wieso glaubt ihr denn, dass jeder der religiös ist, ein dummkopf ist?
war Goethe ein Dummkopf? War Einstein ein Dummkopf?
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14. 04. 2008, 14:59
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#332
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2004
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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war Goethe ein Dummkopf? War Einstein ein Dummkopf?
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Also Einstein war jetzt nicht DER gläubige Jude.
Religion diente des Öfteren dazu Menschen dumm zu halten, ich behaupte ja nicht, dass alle religiösen Menschen dumm seien.
MfG
achi.
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14. 04. 2008, 15:01
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#333
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Mitglied
Registrierungsdatum: Nov 2006
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Zitat von Habek
Die NS-Ideologie unterscheidet sich aber nur durch ihren radikalen Antisemitismus von anderen Ideologien irgendwelcher Diktatoren.
Kollektivismus, Führerprinzip, Antipluralismus, das gabs auch schon bei Mussolini.
Die arabischen Diktaturen sind jedenfalls sicherlich nicht das wahre.
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ist die arabische "baath" bewegung nicht stark vom NS beeinflusst?
meine mal so etwas im spiegel gelesen zu haben. obwohl, baath und islam sind zwei dinge die nix miteinander zu schaffen haben, auch wenn saddam noch so sehr den betbruder geheuchelt hat, und das auch nur als es ihm an den kragen ging um noch ein wenig mehr rückhalt in der bevölkerung zu bekommen.
zum thema christen, saudi arabien etc.
aus dem iran hört man auch immer sehr konkret das christen, zoroasthern und anderen nichtislamischen minderheiten von seiten des staates nichts zu lachen haben.
würde man moslems hier in europa auch nur ansatzweise derart behandeln wie es mit nichtislamischen minderheiten in vielen, zu vielen, islamischen staaten geschieht, dann würde es aber einen gewaltigen aufschrei geben.
saudi arabien mag ein extrembeispiel sein im umgang mit nichtchristen.
richtig ist aber auch das der islam verlangt das in diesem "heiligen land" diese religion besonders riegide verfahren wird.
das kein nichtmoslem mekka betreten darf, ist kein ausdruck saudischer intoleranz, sondern eine regel des islams selber.
@lord piccolo: drohungen dieser art riechen nach einer sehr intoleranten und totalitären denke!
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14. 04. 2008, 15:03
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#334
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Nihilist.
Registrierungsdatum: May 2006
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Zitat von achi
Religion diente des Öfteren dazu Menschen dumm zu halten, ich behaupte ja nicht, dass alle religiösen Menschen dumm seien.
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wie kommst du bitte auf diese abstruse idee?
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14. 04. 2008, 15:04
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#335
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Harley Quinn Lover
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Ja, ich weiß, es ist ein "Museum". Furchtbar.
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achi...ich weiss nicht was diese Aussage soll. Ironie vielleicht? Nachdem Konstantinopel 1453 erobert wurde, wurde Hagia Sophia in eine Moschee umgewandelt und nachdem die türkische Republik ausgerufen wurde, wurde Hagia Sophia in ein Museum umgewandelt. Was daran verwerflich soll, weiss ich nicht...
Zitat:
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Also Einstein war jetzt nicht DER gläubige Jude.
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Hat er nicht "Der Alte würfelt nicht!" gesagt?
jaja...musste ja von DIR kommen...finde dich damit ab, dass ich eben ein Anhänger der Kritischen Wissenschaft bin
Zitat:
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ist die arabische "baath" bewegung nicht stark vom NS beeinflusst?
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jaja...Der Spiegel...Die Bild-Zeitung für Intellektuelle... http://de.wikipedia.org/wiki/Baathismus
Zitat:
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aus dem iran hört man auch immer sehr konkret das christen, zoroasthern und anderen nichtislamischen minderheiten von seiten des staates nichts zu lachen haben.
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Genau wie gemäßigte Muslime...
Zitat:
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@lord piccolo: drohungen dieser art riechen nach einer sehr intoleranten und totalitären denke!
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Nein! Drohungen dieser Art riechen nach einer Ermahnung und nach der Botschaft, dass du und deine Konsorten die Diskussion nicht wieder auf den 0 Punkt zurückwerfen sollen...
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14. 04. 2008, 15:24
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#336
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Mitglied
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Das fährt auch mit russischem und norwegischem Öl.
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Würden die islamischen Staaten die Erdöllieferungen unterbinden, so wärst du nicht der einzige, der Interesse an russischem und norwegischem Öl hätte. Ob Öl dann noch bezahlbar wäre, wage ich zu bezweifeln.
Du bist also abhängig vom Öl islamischer Staaten, wenn auch nur indirekt.
Zitat:
Ja, ich weiß, es ist ein "Museum". Furchtbar. Schlimmer waren nur die Kommunisten die aus Kirchen Schweineställe gemacht haben.
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Aus einer alten Glaubensstätte ein Museum zu machen, ist doch nun nichts verwerfliches also mach dich nicht lächerlich.
Zitat:
ist doch das Wissensgefälle eklatant und meiner Lesart nach hat der Islam diesbezüglich eine Mitschuld. Die Religion in dem Sinne dient dazu die Menschen dumm zu halten.
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Interessanter Aspekt zu behaupten, der Anteil dummer Muslime im Gegensatz zu intelligenten Muslimen sei höher als in anderen Religionen oder im Westen.
Zitat:
ist die arabische "baath" bewegung nicht stark vom NS beeinflusst?
meine mal so etwas im spiegel gelesen zu haben.
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Die arabischer Baath Partei hat eher sozialistische Züge, zum Teil sogar kommunistische. Mit Nationalsozialismus hat das wenig zu tun. Der Baath Partei ist eher vergleichbar mit den "Parteien", die im 19ten Jahrhundert einen vereinigten Deutschen Nationalstaat forderten, nur unter sozialistischen Aspekten.
Zitat:
das kein nichtmoslem mekka betreten darf, ist kein ausdruck saudischer intoleranz, sondern eine regel des islams selber.
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Was ist daran so verwerflich, dass eine heilige Stätte nicht von Andersgläubigen betreten werden darf? Ist echt interessant, was hier alles rausgeholt wird, um den Islam schlecht darzustellen. Ich wurde bei einer Barmizwa-Feier auch mal nicht in die Synagoge gelassen, habe mich bedankt, bei der Familie entschuldigt und bin gegangen. Wo liegt das Problem?
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14. 04. 2008, 15:45
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#337
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2008
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Man hat gemerkt, dass Einstein Probleme damit hatte zu glauben, es aber trotzdem versucht hat, einige seiner Theorien hat er deshalb fälschlicherweise als nicht richtig dargestellt. Hab ich mal in irgendeinem Buch von Stephen Hawking gelesen, an solchen Beispielen sieht man das Religion Wissen untertrügt, bzw. beides überhaupt nicht zusammenpasst. Würde Goethe heute leben, wäre er ganz sicher nicht trotz aller wissenschaftlichen Erkenntnisse gläubig, man muss sich mal angucken wann er gelebt hat. Natürlich passt Intelligenz und Religion nicht zusammen, in der heutigen Zeit zumindest nicht.
Wenn ihr mir erzählen wollt, dass die Scharia nicht Verletzung der Menschenrechte bedeutet, dann weiß ich auch nicht mehr.
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14. 04. 2008, 16:50
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#338
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Mitglied
(Threadstarter)
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
ist die arabische "baath" bewegung nicht stark vom NS beeinflusst?
meine mal so etwas im spiegel gelesen zu haben. obwohl, baath und islam sind zwei dinge die nix miteinander zu schaffen haben, auch wenn saddam noch so sehr den betbruder geheuchelt hat, und das auch nur als es ihm an den kragen ging um noch ein wenig mehr rückhalt in der bevölkerung zu bekommen.
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Die Baath Bewegung kann man sicher nicht nur auf Saddam reduzieren.
Sie ist tatsächlich vom Islam beeinflusst und vertritt den sogenannten "islamischen Sozialismus", also einen Sozialismus, der auf religiösen Wurzeln statt auf Marx und co beruht.
Man ordnet die Bewegung auch tatsächlich unter "nationalem Sozialismus" ein, der aber von "Nationalsozialismus" zu unterscheiden ist.
Zitat:
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Zitat von Destroyah
War Einstein ein Dummkopf?
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Sorry, aber was hat der denn bitte damit zu tun? Die Behauptung, er sei religiös gewesen, basiert auf Missverständnissen und ist genauso wahr wie die, dass er so ein schlechter Schüler war. Richard Dawkins klärt doch auf!
Zitat:
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wie kommst du bitte auf diese abstruse idee?
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Schon gewusst, dass die Religionen öfter die Wissenschaften stark bekämpft haben(Stichwort: Erde=Scheibe) oder Wissenschaftler als Ketzer hingerichtet wurden?
Das kam nicht nur im Christentum vor.
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14. 04. 2008, 17:14
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#339
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
Die Baath Bewegung kann man sicher nicht nur auf Saddam reduzieren.
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Die Baath Bewegung ist eigentlich gar nicht mit Saddam in Verbindung zu bringen. Dieser hat die Bewegung nur genutzt, um sich an die Macht zu bringen. Die Baath Bewegung von Mischel Aflaq (einem Christen) stammt ursprünglich aus Syrien.
Zitat:
Sie ist tatsächlich vom Islam beeinflusst und vertritt den sogenannten "islamischen Sozialismus", also einen Sozialismus, der auf religiösen Wurzeln statt auf Marx und co beruht.
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Die Baath Bewegung ist weder eine islamische noch eine christliche Bewegung. Sie ist im Grunde genommen säkular und vertritt einen arabischen Sozialismus, keinen islamischen.
Die Baath Bewegung ist sogar in den Ursprüngen christlich und wurde nur aus nationalen Gründen, nicht aus religiösen, von arabischen Führern wie Hafis Al-Assad oder eben Saddam Husseyin übernommen.
Dennoch ist die Baath Partei säkular und nicht islamisch, nur weil man etwas mit voller Überzeugnung sagt, ist es noch lange nicht wahr.
Zitat:
Schon gewusst, dass die Religionen öfter die Wissenschaften stark bekämpft haben(Stichwort: Erde=Scheibe) oder Wissenschaftler als Ketzer hingerichtet wurden?
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Genau genommen eigentlich nur im Christentum. Juden und Moslems genossen eigentlich schon immer eine recht hohe wissenschaftliche Freiheit.
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14. 04. 2008, 17:34
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#340
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Harley Quinn Lover
Registrierungsdatum: Dec 2004
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Beiträge: 2.324
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Genau genommen eigentlich nur im Christentum. Juden und Moslems genossen eigentlich schon immer eine recht hohe wissenschaftliche Freiheit.
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Da muss ich dir aber leider widersprechen. Khayyam hatte zur Zeit Malik Schahs hohe wissenschaftliche Freiheit. Er entwickelte in seinem Observatorium die Grundlage für den iranischen Kalender, der genauer ist, als der Gregorianische Kalender. Jedoch führte Maliks Nachfolger im Seldschukenreich die Scharia ein und somit war für Khayyam keine wissenschaftliche Freiheit mehr vorhanden...
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14. 04. 2008, 17:38
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#341
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2004
Beiträge: 810
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Genau genommen eigentlich nur im Christentum. Juden und Moslems genossen eigentlich schon immer eine recht hohe wissenschaftliche Freiheit.
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Du sprichst immer von der Vergangenheit. Ist ja löblich, aber es ist doch wohl nicht von der Hand zu weisen, dass es in den letzten 500 Jahren an Erfindungen die aus dem islamischen Kulturkreis kamen mangelt, oder? Ist da nicht ein extremer Rückschritt zu betrachten, wenn man dies, wie du es ja sehr richtig getan hast, mit den Ergebnissen von vor 1000 Jahren vergleicht?
MfG
achi.
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14. 04. 2008, 17:39
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#342
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
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Beiträge: 3.237
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Da muss ich dir aber leider widersprechen.
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Klar gab es Ausnehmen und auch Wissenschaftlerverfolgungen im Islam und Judentum. Vergleichbar mit der wissenschaftlichen Ignoranz der Kirche im Christentum ist dies jedoch nicht.
Zitat:
Ist ja löblich, aber es ist doch wohl nicht von der Hand zu weisen, dass es in den letzten 500 Jahren an Erfindungen die aus dem islamischen Kulturkreis kamen mangelt, oder? Ist da nicht ein extremer Rückschritt zu betrachten, wenn man dies, wie du es ja sehr richtig getan hast, mit den Ergebnissen von vor 1000 Jahren vergleicht?
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Diesen Rückschritt kann man nicht bestreiten. Habe ich auch nie.
Dass in den letzten jahrhunderten der Islam keinen Fortschritt mehr erlebte, hat viele Gründe. Einer der Gründe liegt darin, und vielleicht sogar der wichtigste, dass nach dem Sieg der Reconquista das vereinta islamische Reich auseinanderbrach, Nordafrika entwickelte sich zurück. Der Nahe Osten konnte sich noch einige Zeit halten, das osmanische Reich konnte im arabisch-islamischen Raum die Freiheiten jedoch nicht mehr aufrechterhalten, da es sich immerhin um eine Fremdmacht handelte.
Die Gründe für den Rückschritt sind sicherlich nicht nur im Islam zu sehen. Wäre die Reconquista gescheitert, wäre Europa jetzt rückständig. Eine Kriegsniederlage beinhaltete im Mittelalter immer ein Rückstand, manche Staaten erholen sich wieder davon, manche nie.
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14. 04. 2008, 17:48
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#343
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2007
Beiträge: 315
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Na na... ich bin zwar Atheist, aber das kann man so nicht ganz stehen lassen.
Zitat:
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Die irrige moderne Annahme, dass insbesondere die mittelalterliche Christenheit an eine Erdscheibe geglaubt habe, wurde in der Fachliteratur als Mythos der Flachen Erde bezeichnet[1] und von der Historical Society of Britain als verbreitetster historischer Irrtum aufgelistet.[1] Neuere Untersuchungen insbesondere seit den 1990er Jahren[2] haben gezeigt, dass "außer sehr wenigen Ausnahmen seit dem 3. Jh. v. Chr. keine gebildete Person in der Geschichte des Westens glaubte, dass die Erde flach ist", und dass die Kugelgestalt der Erde stets die dominante Lehrmeinung blieb.[1] Die moderne Fehlannahme, dass der mittelalterliche Mensch an eine flache Erde glaubte, fand erst im 19. Jh. Verbreitung, vor allem aufgrund von Washington Irvings fiktiver Erzaehlung Das Leben und die Reisen des Christoph Columbus (1828).
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Quelle
Nachtrag: Bildungswesen und Islam
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14. 04. 2008, 19:37
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#344
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Abo Hamza
Registrierungsdatum: Mar 2007
Beiträge: 19
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Koran und moderne Wissenschaft
Hier mal kurz gefasst geht es mir nur einmal darum das man den Islam auch mal Positiv sehen kann und nicht immer nur Negative. Ich als Praktizierender Moslem habe das Gefühl das alle nur auf uns rumhacken und nie Sachlich über den Islam reden. Die Meinung der Meisten ist geprägt von Vorurteile die man denen nur sehr schwer entziehen kann. Ich wünschte mir das sich die Leute die sich über den Islam schlecht äußern auch mal vorher vielleicht mit dem Islam beschäftigen denn Der Islam bedeutet eigentlich Hingabe und Unterwerfung Willen Gottes. Wenn man den Quran z.B. näher betrachtet wird man sehr viele Sachen entdecken die einen zum nachdenken anregen sollten. In manchen Quran Versen werden Sachen beschrieben die man zur damaligen zeit also vor 1429 Jahren unmöglich wissen konnte. Manche wissenschaftliche Erkenntnisse hat man erst im 20 Jahrhundert erforscht. Man sollte auch unbedingt wissen dass Der Quran das einzige unveränderte Buch ist von den Heiligenschriften. Ferner dauern die Wissenschaftlichen Dinge im Quran bis zum Jüngsten Tag im Quran heißt es:
Allah - kein Gott ist da außer Ihm, dem Ewiglebenden, dem Einzigerhaltenden. Ihn ergreift weder Schlummer noch Schlaf. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Wer ist es, der bei Ihm Fürsprache einlegen könnte außer mit Seiner Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt; sie aber begreifen nichts von Seinem Wissen, es sei denn das, was Er will. Weit reicht Sein Thron über die Himmel und die Erde, und es fällt Ihm nicht schwer, sie (beide) zu bewahren. Und Er ist der Hohe, der Allmächtige.
Daher ist auch der Glaube in Entwicklungsländer meist Stärker wie in Industrieländer.
Ich möchte hier nochmal einige die Möglichkeit geben sich Den Quran aus Wissenschaftlicher Sicht zu erleben.
Auszüge aus Dr. Zakir Naiks: Koran und moderne Wissenschaft
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14. 04. 2008, 21:39
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#345
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