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Der Rebell
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Weißt Du -Apocalypse-,

ich halte micht für einen toleranten Menschen. Allerdings lasse ich mir meine freie Meinung nicht nehmen.

Ich schrieb ja, daß die Muslime gerne so oft sie wollen und zu wem sie wollen beten sollen. Ich lasse mir aber nicht die Meinung nehmen, daß die Religion rückständig und unaufgeklärt ist.

Das eine schließt das andere nicht aus.

Basta.
Alt 15. 04. 2008, 11:44 Der Rebell is offline #351
achi
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Tun sie es denn nicht?

Nee, nicht wirklich wenn man mal ehrlich ist. Allein das Gezetere um die Karrikaturen ging mir auf den Senkel und danach halt der Wilders-Film. Von Submission Part 1 ganz zu schweigen. Das Verhalten muslimischer Oberkasper diesbezüglich hat auch Auswirkungen auf mein Leben.

Ich reklamiere für mich persönlich die Freiheit Schweinefleisch zu essen, weil ich eben kein Jude bin.

Ich reklamiere ebenso für mich Sex mit Frauen zu haben, obwohl ich unverheiratet bin, weil ich eben kein Christ bin.

Ebenso reklamiere ich das Recht für mich, mich über Mohammed lustig zu machen, weil ich eben kein Moslem bin.

Mit den ersten beiden habe ich keine Probleme, mit letzterem schon, gerade wenn ich meine Spottlust öffentlich machen sollte.

MfG
achi.
Alt 15. 04. 2008, 11:46 achi is offline #352
Der Rebell
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Um das Obige noch zu ergänzen:

Aus denselben Gründen halte ich auch nichts von Islam-Haßseiten im Netz, wo immer wieder der Untergang des "christlichen Abendlandes" beschworen wird und von einer Islamisierung Europas geschwätzt wird etc.

Das ist genauso beschränkt.
Alt 15. 04. 2008, 11:51 Der Rebell is offline #353
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Ich reklamiere für mich persönlich die Freiheit Schweinefleisch zu essen, weil ich eben kein Jude bin.

Ich reklamiere ebenso für mich Sex mit Frauen zu haben, obwohl ich unverheiratet bin, weil ich eben kein Christ bin.

Ebenso reklamiere ich das Recht für mich, mich über Mohammed lustig zu machen, weil ich eben kein Moslem bin.

Dein Vergleich ist wie Goebbels. Er hinkt... Schweinefleisch, Sex, Mohammed auf einer Stufe...Du wirst auch von den ersten beiden Gefahr verspüren, wenn du eben nicht nach den Leitlinien lebst und die Leitlinien kritisierst und wenn du in deren Umfeld lebst...
Alt 15. 04. 2008, 11:59 LordPiccolo is offline #354
Destroyah
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

und zu dem sogenannten karikaturen thema, sei gesagt, dass in den ländern, in denen es solche ausschreitungen gab, ein komplett falsches bild dargestellt wurde,
erstmal hieß es, es gebe über 100 karikaturen, und dann wurden auch noch falsche dargestellt.
die wahren bilder haben sie zu gesicht bekommen!
aber das wissen ahnungslose bildleser natürlich nicht.
Alt 15. 04. 2008, 12:01 Destroyah is offline #355
-Apocalypse-
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

@verifyme

Dass du tolerant sein magst, kann ich dir glauben. Im Thema Meinungsfreiheit bist du dafür ganz offensichtlich empfindlich - Ich habe aber deine Meinung nicht weggenommen, ich habe dich nur gefragt, warum du solch eine Meinung gegenüber dem Islam hast!? Das muss doch einen Grund haben...

Das Wort unaufgeklärt mag vielleicht die falsche Wortwahl sein, aber das Wort 'rückläufig' bringt mich zum Grinsen. Der Islam ist weitgehend die weitentwickelteste Religion von Allen.
Es wäre eigentlich sehr gut für dich, wenn du dich 'intensiv' mit der Geschichte des Islam befassen würdest. Und im Vergleich die Geschichte des Juden- und Christentums.

@achi

Die Karrikaturen - Nur weil sich ein Mensch ein Tuch über sich wirft und 'ne Maske aufzieht, wo ein Mond drauf ist (was auf den Islam andeutet) und anfängt zu protestieren, amerikanische Flaggen o. Ä. abfackelt und und und, seid ihr direkt der Meinung, dass der Islam Schuld ist. Durch die Medien wird das dann noch aufgeblasen.

Also wirklich, wenn das Eure Quelle ist, dann bin ich wirklich sehr enttäuscht von solchen Postern hier auf dem Gulli:Board.

Und jetzt mein lieber Kollege achi, stellt sich bei mir im Kopf nur eine Frage: Warum? Warum hast du was gegen den Islam? Haben sie dir dein Zuhause weggenommen? Ein Mitglied deiner Familie getötet? Eure Würde mit Dreck beworfen? Was nur?
Alt 15. 04. 2008, 12:10 -Apocalypse- is offline #356
achi
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Dein Vergleich ist wie Goebbels. Er hinkt... Schweinefleisch, Sex, Mohammed auf einer Stufe...Du wirst auch von den ersten beiden Gefahr verspüren, wenn du eben nicht nach den Leitlinien lebst und die Leitlinien kritisierst...

Wieso schwebe ich in Gefahr wenn ich Schweinfleisch esse oder vorehelichen Sex praktiziere?

Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist mir noch kein Mensch bekannt, der wegen Schweinefleischverzehr von einem jüdischen Mob gelyncht worden wäre. Auch der voreheliche Geschlechtsverkehr wird zwar von den Christen als Sünde verpönt und ich lande nach christlichem Glaubensverständnis dann in der Hölle, dies juckt mich aber als Ungläubiger recht wenig. Es ehrt die Christen zwar sich so um mein Seelenheil zu kümmern aber auch dies ist mir relativ egal.

Nur wenn ich Mohammed verspotte lebe ich als Ungläubiger in Gefahr Risiken für Leib und Leben ausgesetzt zu sein. Von Theo van Gogh, der den Islam und sämtliche anderen Religionen verspottete, kann man dies nicht behaupten. Auch als öffentlich auftretender Islamkritiker oder Karrikaturist lebt man nicht unbedingt ungefährlich. Selbst Schriftsteller können davon ein Lied singen.

Zitat:
Der Islam ist weitgehend die weitentwickelteste Religion von Allen.

*hust*

Also wenn ich mir da den einen oder anderen islamischen Staat anschaue kommen mir da schon Zweifel. Kommt natürlich drauf an, was man unter "entwickelt" versteht. Bis jetzt hatte ich aber noch nicht das Bedürfnis in den Iran oder Saudi-Arabien auszuwandern weil diese Länder ja ach so fortschrittlich sind. Auch der Sudan oder Nigeria passen mir nicht so wirklich, liegt aber wahrscheinlich eher an der Wärme.

Zitat:
Die Karrikaturen - Nur weil sich ein Mensch ein Tuch über sich wirft und 'ne Maske aufzieht, wo ein Mond drauf ist (was auf den Islam andeutet) und anfängt zu protestieren, amerikanische Flaggen o. Ä. abfackelt und und und, seid ihr direkt der Meinung, dass der Islam Schuld ist. Durch die Medien wird das dann noch aufgeblasen.

Ich geb's zu. Die Proteste waren eine Verschwörung des C.I.A. und des Mossads um die ach so fortschrittliche islamische Welt vor den Augen der Weltöffentlichkeit zu diskreditieren. Van Gogh ist im Übrigen in ein Messer gefallen. Idiot der!

Zitat:
Und jetzt mein lieber Kollege achi, stellt sich bei mir im Kopf nur eine Frage: Warum? Warum hast du was gegen den Islam? Haben sie dir dein Zuhause weggenommen? Ein Mitglied deiner Familie getötet? Eure Würde mit Dreck beworfen? Was nur?

Nur weil ich mich über etwas lustig mache, heißt das doch nicht automatisch, dass ich diesem feindlich gesonnen bin. Wie gesagt, wegen mir kann der Islam in seinem Kulturkreis machen was er möchte. Die Sharia soll wegen mir auch überall dort gültig sein wo Muslime leben. Wegen mir können Homosexuelle gehängt oder ehebrechende Frauen gesteinigt werden. Auch ist es für mich ok, wenn erwachsene Männer Frauen nicht die Hand geben, wenn es ihre Religion ihnen verbietet.

Problematisch wird das Ganze nur wenn diese Regelungen, wie zum Beispiel das Bilderverbot, welches so ja gar nicht mal für alle Moslems existiert, hier in dieser Kultur durchgesetzt werden soll und dies auch noch mit Androhungen von Seiten irgendwelcher durchgeknallter Regime und religiöser Spinner.

Ich lehne es für mich persönlich nur ab Prinzipien zu folgen, die für mich nicht gelten. Mohammed ist für mich kein Prophet, da ich kein Moslem bin. Er ist für mich ein ganz normal sterblicher Schmock mit gewissen psychiatrischen Problemen und gewissen Neigungen die ich nicht so tolerieren kann.

Dies ist die Gefahr die vom Islam ausgeht. Hier werden Freiheitsrechte beschnitten und dies in völlig fremden Regionen und Kulturkreisen. Ich will mir nicht von irgendwelchen Kaftanträgern vorschreiben lassen, was ich zu lesen oder zu sehen habe. Dies gilt ebenso für die anderen Weltreligionen, aber die machen, wie gesagt, weniger Probleme.

Wenn diese Religionsgemeinschaften Probleme machen dann sind diese v.a. juristischer Natur. Sie gehen wie das in zivilisierten Ländern üblich ist vor Gericht und suchen dort Klärung ob ihre Rechte beschränkt oder beschnitten werden. So schaut für mich verantwortungsvoller Umgang aus.

MfG
achi.
Alt 15. 04. 2008, 12:11 achi is offline #357
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

tekknotubbie.

Auch ich bin ein Kritiker des Islams. Jedoch halte ich deine Beiträge die fast immer den Blödsinn "Islamofaschismus" mit sich tragen noch gefährlicher als den Islam selbst. Wenn du dich zu den "Linken" zählst, dann solltest du eigentlich wissen, was der Faschismus bedeutet...

Hausaufgabe:

Brecht, Thalheimer, Abendroth, Kühnl lesen...

Zitat:
Wieso schwebe ich in Gefahr wenn ich Schweinfleisch esse oder vorehelichen Sex praktiziere?

Leitlinien...und wenn du in einem konservativen Umfeld lebst, ist es egal welcher Relgion die Lyncher angehören...
Alt 15. 04. 2008, 12:11 LordPiccolo is offline #358
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

ist der islam bedrohung, oder nicht?
bis jetzt, sieht es ganz so aus, als sei der islam nicht im geringsten eine bedrohung, nur die radikalen islamisten könnten eine bedrohung werden, aber selbst das ist übertrieben.
mehr als kleine selbstmordattentate haben die doch auch nicht drauf, in den letzten 20 jahren, weniger als 10.000 Tote, das ist so gut wie gar nichts, im vergleich zu den anderen bedrohungen und problemen dieser welt.
durch AIDS, oder Zigaretten, oder Alkoholmissbrauch sterben weitaus mehr menschen, DAS einige bedrohungen für uns, nicht die Islamisten, oder sonst wer!
und genau dagegen sollte man was tun!
anstatt die völker gegeneinander aufzuhetzen!
Alt 15. 04. 2008, 12:11 Destroyah is offline #359
Tarku
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Der Islam ist nicht weniger gefährlich als anderere Religionen, und ich muss ehrlich sagen, ja ein bisschen "Angst" habe ich vor radikalen Islamisten schon, aber sie sind eine weitaus geringere Bedrohung als ein gewisses Land namens USA das immer mehr in christlichen fundamentalismus verfällt. Ich habe mir letztens aus Interesse eine Wahlkampfveranstaltung der beiden demokratischen Kandidaten angesehen und es war wirklich erschreckend wie religiös selbst die eigentlich "nicht so religiöse" Gruppierung in den USA bereits ist, in jedem 3ten Satz kam das Wort "Glaube", "Gott" oder sonstiger geistiger Müll vor, dass macht mir wesentlich mehr sorgen als alle islamischen fundamentalisten zusammen, ich befürchte irgendwie mehr, dass Europa wohl irgendwann wenn es wirklich so extrem weitergeht zwischen die Fronten geraten wird, denn die Amerikaner mit ihren fundamentalistischen Christen stehen fundementalistischen Moslems in nichts nach, und ob eine Religion ansich harmlos wäre oder die meisten Leute es sind spielt keine Rolle wenn Fundamentalisten an der Macht sind.

mfg
Alt 15. 04. 2008, 12:23 Tarku is offline #360
Habek
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

@Lordpiccolo
Ich halte es für bedenklich, den Begriff hier zu verbieten.

Es wird im Bezug auf die vorhitlersche Diktatur des Engelbert Dolllfuß in Österreich auch von Klerikal- oder Christofaschismus gesprochen.

Bis auf die Doktrin, auf die man sich beruft, unterscheidet sich der radikale Flügel der Moslems kaum von den Ottonormalfaschisten.

Wenn man allerdings anführt, dass damit die Religion an sich stigmatisiert wird, ist das diskutabel.
Alt 15. 04. 2008, 12:33 Habek is offline #361
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Ich halte es für bedenklich, den Begriff hier zu verbieten.

Es wird im Bezug auf die vorhitlersche Diktatur des Engelbert Dolllfuß in Österreich auch von Klerikal- oder Christofaschismus gesprochen.

Wann spielte das ab? Vor Hitler! Also kurz vor dem Einmarsch Hitlers...Faschismus ist eine moderne Ideologie, die sich auf dem Kapitalismus begründet. Wohingegen Islam 1300 Jahre vor dem Faschismus existierte, also einer Zeit, in der es weder Produktionsanlagen noch irgendwelche Großkapitalisten gab...

Zitat:
Bis auf die Doktrin, auf die man sich beruft, unterscheidet sich der radikale Flügel der Moslems kaum von den Ottonormalfaschisten.

Es geht mir aber um die Ideologie. Schließlich steckt dahinter die Relativierung des Faschismus und das halte ich viel gefährlicher. Aber auch über die Methode könnte man sich streiten...

tekknotubbie: Ich bin ein Agnostiker. Aber auch ein Anti-Radikalatheist, dessen Argumentationen nur auf Hetzen aufbauen. Mir ist bewusst, wer Karl Matell war. Aber wusstest du, dass Goethe den Islam fortschrittlicher empfand und das nach 1000 Jahren nach der Schlacht von Tours? Der Fakt warum ich deine Beiträge lösche sind,

1.) Der Blödsinn "Islamofaschismus"
2.) dass du die Diskussionslänge nicht beachtest und die Diskussion auf den 0 Punkt zurückwirfst

Nennt meinetwegen die Sharia theokratisch, den Islam als eine theokratische Religion. Dagegen habe ich gar nichts einzuwenden. Der Fakt ist, dass sie mit dem Faschismus soviel zu tun hat, wie verifyme mit Stalin...
Alt 15. 04. 2008, 12:38 LordPiccolo is offline #362
tekknotubbie
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

auch wenn es gelöscht wird.
geschichtliche tatsachen bleiben geschichtliche tatsachen.
mohammed war KEIN jesus oder buddha, kein friedlicher guru.
in dem du meine beiträge löschst, löschst du aber noch lange keine geschichtlichen tatsachen.
in dem gewalttätigem anfang des islams liegt in meine augen der hund begraben.
das auch ein friedlicher guru als rechtfertigung für gewalt herhalten kann., zeigt die traurige geschichte des christentums.
aber hier hat man eine schrift, eine menschgemachte chronic in der unter anderem auch aussagen der heiligen drin sind - das lässt viel interpretationsspielraum zu.
wesentlich mehr als ein buch das angeblich von gott selber geschrieben wurde und dessen absolute und niemals veränderliche botschaft an die menschen ist.
mohammed hat diese SEINE wahrheit mit gewalt durchgepaukt als es ihm anders nicht gelungen ist.
das ist nicht nur geschichtlich bewiesen, sondern steht SO unverfälscht im koran.
die geschichten mit den meuchelmördern mit denen er feinde und spötter umbringen ließ stehen SO in den hadithen. ebenso ist die erfülling seiner sexuellen gelüste mehrfach thema in den schriften.
krieg, plündern, aufteilen des geraubten gutes und die regeln dabei sind auch im koran geregelt.
wenn man diese tatsachen nicht anführen darf, weil moslems von der eigenen dunklen seite ihrer religion schockiert sind und von der finsteren möglichkeit das die muslime seit der entstehung des islams von einer vorzeitlichen und gewaltätigen version eines sektengurus von schlage eines l.ron hubbart gefoppt werden, dann ist JEDE diskussion damit eigentlich überflüssig geworden!


zudem habe ich hier NIE den begriff "islamofaschismus" gebraucht, sondern dieses religionsgebilde als "totalitär" bezeichnet. und das ist mehr als nur gerechtfertigt.
nun, was goethe meint, ist vieleicht die vergangene kurze blüte des islams, die verschwand nach dem das geraubte geistes und kulturgut der eroberten völker aufgebraucht war. DA war der islam eine zeit fortschrittlicher und seitdem herrscht stillstand und dogmatische versteinerung.
voltaire redete anders über den islam
im übrigen passte goehte das weinverbot des islams überhaupt nicht
Alt 15. 04. 2008, 12:49 tekknotubbie is offline #363
achi
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Aber wusstest du, dass Goethe den Islam fortschrittlicher empfand und das nach 1000 Jahren nach der Schlacht von Tours?

Gibt ja sogar Leute die meinen, Goethe wäre Moslem gewesen. Gibt's glaub ich auch hier einen Thread zu. Goethe war vom Islam fasziniert und dies führte halt in seiner letzten Schaffensperiode zum West-östlichen Divan. Ist nicht sonderlich gut beim Publikum angekommen. Ob er ihn nun als fortschrittlich empfand wage ich zu bezweifeln. Goethe war ja nun nicht wirklich ein Revolutionär sondern lebte ganz gut von den "alten Zeiten". Darüber hinaus spart er im Divan auch nicht an Kritik am Islam.

Wenn ich die Sekundärliteratur diesbezüglich richtig verstehe, dann fand er die Vorstellung, dass das Leben in Gottes Händen liegt ganz praktisch, denn es verschaffte ihm Ruhe und so weiter und so fort. Für Goethe mag das fortschrittlich gewesen sein. Ich denke da anders drüber.

Zitat:
den Islam als eine theokratische Religion

Ich würde ihn eher eine politische Ideologie nennen. Man kann sich ja auch auf den Begriff "totalitär" einlassen, hat weniger etwas vom Faschismus und der Islam hat m.E. nach sehr wohl etwas "totalitäres" ohne jetzt die Begriffsdefinitionen zu übernehmen. Einfach nur als Wort.

MfG
achi.
Alt 15. 04. 2008, 13:03 achi is offline #364
Al Capone
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Ich reklamiere für mich persönlich die Freiheit Schweinefleisch zu essen, weil ich eben kein Jude bin.

Ich reklamiere ebenso für mich Sex mit Frauen zu haben, obwohl ich unverheiratet bin, weil ich eben kein Christ bin.

Ebenso reklamiere ich das Recht für mich, mich über Mohammed lustig zu machen, weil ich eben kein Moslem bin.


Findest du nicht selber, dass die Vergleiche etwas auseinanderfallen?
Wenn du an der Klagemauer ein Spanferkel auftsellst, wirst du sicherlich auch nicht nur mit Diskussionen überhäuft. In Israel mussten am Samstag Autos von der Polizei eskortiert werden, damit diese nicht von anderen Juden mit Steinen beworfen worden sind.

Sex mit Frauen zu haben, obwohl man nicht verheiratet ist, war schon immer, in allen drei Weltreligionen, verboten und wurde gebrochen wie fast kein anderes Gebot. Obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass du vom Vater einer US-amerikanischen fundamental christlichen Familie nicht nur einmal auf's Maul bekommst, wenn du seine Tochter flachlegst. Jesus würde ich bei solch einer Organisation auch nicht öffentlich beleidigen.

Die dritte Reklamation ist die von allen beleidigenste und da liegt eben der Punkt. Du behauptet zu Recht nicht, das Recht zu haben in Israel öffentlich Moses zu beleidigen oder im Vatikanstaat öffentlich Jesus, weil die Folgen ähnlich wären, wie die, der Mohamed Karrikaturen.

Zitat:
Also wenn ich mir da den einen oder anderen islamischen Staat anschaue kommen mir da schon Zweifel. Kommt natürlich drauf an, was man unter "entwickelt" versteht. Bis jetzt hatte ich aber noch nicht das Bedürfnis in den Iran oder Saudi-Arabien auszuwandern weil diese Länder ja ach so fortschrittlich sind. Auch der Sudan oder Nigeria passen mir nicht so wirklich, liegt aber wahrscheinlich eher an der Wärme.

Du vergisst, dass der Rückschritt in diesen Ländern nicht am Islam liegt. Im Iran und in Saudi-Arabien herrschen nun mal Mächte, die einen Fortschritt verhindern möchten, auch wenn das in den letzten Jahren ziemlich vorangetrieben worden ist. Das hat nur teilweise etwas mit dem Islam zu tun. Es gibt sehr wohl florierende Länder, in denen der Islam die Staatsreligion ist. Diese lässt du aber außenvor und bedenkst noch nicht einmal, dass Armut, Isolation, koloniale Fehler und Diktatoren die Hauptschuld am mangelnden Fortschritt dieser Länder sind.

Der Islam ist nähmlich in der Tat, vergleichbar mit den anderen Religionen, recht fortschrittlich. Dass das momentan in vielen islamischen Ländern nicht so wirkt, liegt sicherlich nicht am Islam, sondern an politischen und globalen Gründen. Du wirst aber, wie auf viele meine Beiträge, sicherlich darauf nicht antworten oder die Hauptgründe ignorieren.

Zitat:
Ich geb's zu. Die Proteste waren eine Verschwörung des C.I.A. und des Mossads um die ach so fortschrittliche islamische Welt vor den Augen der Weltöffentlichkeit zu diskreditieren. Van Gogh ist im Übrigen in ein Messer gefallen. Idiot der!

Das hat doch auch keiner gesagt, es wurde lediglich behauptet, ob das stimmt oder nicht, kann ich nicht sagen, dass der Mob regelrecht aufgehetzt worden ist und nicht so wirklich die Ahnung hatte, worum es überhaupt geht. Ähnlich war das eigentlich auch in Deutschland, als Schüler die Schule schwänzten, weil sie sich unbedingt gegen den Irak Krieg stellen wollten.

Zitat:
Problematisch wird das Ganze nur wenn diese Regelungen, wie zum Beispiel das Bilderverbot, welches so ja gar nicht mal für alle Moslems existiert, hier in dieser Kultur durchgesetzt werden soll und dies auch noch mit Androhungen von Seiten irgendwelcher durchgeknallter Regime und religiöser Spinner.

Es geht nicht um das Bilderverbot an sich, sondern eher um die Beleidigung der Propheten der Moslems. Und die haben doch immernoch das Recht zu entscheiden, ob sie das auf die leichte Schulter nehmen oder sich beleidigt fühlen. Das ist nämlich auch ein Bestandteil der Freiheit und der Bürgerrechte. Wenn ich sage, dass du seit 3 Wochen nicht geduscht hast, dann hast du doch das Recht, dich dagegen zu wehren und beleidigt zu sein, auch wenn ich der Ansicht bin, dass du das mal nicht so ernst sehen solltest.

Zitat:
Wenn diese Religionsgemeinschaften Probleme machen dann sind diese v.a. juristischer Natur. Sie gehen wie das in zivilisierten Ländern üblich ist vor Gericht und suchen dort Klärung ob ihre Rechte beschränkt oder beschnitten werden. So schaut für mich verantwortungsvoller Umgang aus.

Du mit deinen zivilisierten Ländern. Dass das Zivilleben in einigen islamischen Staaten aus Gründen des Krieges oder der Armut weitgehend ausgeschaltet ist, vergisst du hierbei.
Und außerdem ist Europa gar nicht so zivilisiert, wie du das vielleicht denkst. Alte Leute werden in der U-Bahn zusammengeschlagen, Holzklötze werden von Autobahnbrücken geworfen, die Mafia tötet immernoch Tausende jährlich, der total besoffene Mob in England schlägt eine 60-jährige Frau zusammen und viele Länder in Europa sind ärmer als die meisten islamischen Länder.

Zitat:
mohammed war KEIN jesus oder buddha, kein friedlicher guru.

Mohamed wurde aber auch in ganz andere Bedingungen hineingeboren, wie z.B. Jesus. Mohamed wurde, so weit ich weiß, nicht mit Palmblättern an der Hauptstadt empfangen, sondern vom ersten Tag an bekämpft. Jesus wollte auch nie eine neue Religion gründen oder die alte vertreiben. Jesus hatte es auch mit Monotheisten zu tun in deren Religion er sich integrieren wollte.
Außerdem ist so ziemlich die einzige geschichtliche Quelle für Jesu Leben und seiner Taten und Gedanken die Bibel. Deren Quellrichtigkeit und Voreigenommenheit der Quellenschreiber ist ja nun nicht unberüchtigt.

Zitat:
in dem gewalttätigem anfang des islams liegt in meine augen der hund begraben.
das auch ein friedlicher guru als rechtfertigung für gewalt herhalten kann., zeigt die traurige geschichte des christentums.

Jesus war auch nicht nur ein friedliche Guru. In den Augen der Juden war er immerhin ein Gotteslästerer und Verschwörer. Diese Menschen haben immerhin Jesus töten lassen, hätte Hitler es nicht übertrieben und die ganze Sache vermurkst, würden wir immernoch gegen den ewigen Juden hetzen, das geht aber nicht mehr, also hetzen wir gegen den Islam.
Die Menschen waren damals auch überzeugt, der Jude sei schlecht. Jetzt ist der Jude der beste Freund des Christen, wie sich die Zeiten halt ändern.

Zitat:
aber hier hat man eine schrift, eine menschgemachte chronic in der unter anderem auch aussagen der heiligen drin sind - das lässt viel interpretationsspielraum zu.
wesentlich mehr als ein buch das angeblich von gott selber geschrieben wurde und dessen absolute und niemals veränderliche botschaft an die menschen ist.

Der Koran ist eigentlich wesentlich interpretierbarer als die Bibel. Nur so nebenbei.

Zitat:
mohammed hat diese SEINE wahrheit mit gewalt durchgepaukt als es ihm anders nicht gelungen ist.
das ist nicht nur geschichtlich bewiesen, sondern steht SO unverfälscht im koran.
die geschichten mit den meuchelmördern mit denen er feinde und spötter umbringen ließ stehen SO in den hadithen. ebenso ist die erfülling seiner sexuellen gelüste mehrfach thema in den schriften.
krieg, plündern, aufteilen des geraubten gutes und die regeln dabei sind auch im koran geregelt.

Bedenke bitte, dass der Islam eine ganz andere Grundvoraussetzung für seine Verbreitung hatte als die beiden anderen mosaischen Religionen.
Wenn du auf die angebliche Pädophilie von Mohamed ansprechen möchtest, dieser Grundgedanke wurde bereits von vielen auch christlichen Historikern als Propaganda bezeichnet und konnte historisch nicht nachgewiesen werden. Aber du kannst das ja besser, übrigens, wo sind die Quellen für deine oben genannten Anschuldigungen?

Zitat:
wenn man diese tatsachen nicht anführen darf, weil moslems von der eigenen dunklen seite ihrer religion schockiert sind und von der finsteren möglichkeit das die muslime seit der entstehung des islams von einer vorzeitlichen und gewaltätigen version eines sektengurus von schlage eines l.ron hubbart gefoppt werden, dann ist JEDE diskussion damit eigentlich überflüssig geworden!


Natürlich hatte der Islam dunkle Seiten. Alle anderen Religionen übrigens auch.
Dass du kein Mittelmaß kennst, ist mir schon bekannt. Hätte ich so ein Schwarz-Weiß-Denken, wäre ich sicherlich ein sehr unglücklicher Mensch, aber damit musst du leben. Was am Islam zu diesem Zeitpunkt "vorzeitlich" gewesen sein soll, verstehe ich übrigens nicht.

Zitat:
nun, was goethe meint, ist vieleicht die vergangene kurze blüte des islams, die verschwand nach dem das geraubte geistes und kulturgut der eroberten völker aufgebraucht war.

Kurz war die Zeit übrigens nicht. Und bei so einer historischen Ignoranz und Unwissenheit, gehe ich auch nicht weiter drauf ein. Du gestehst noch nicht einmal dem Islam die Blütezeit ein, die keiner bestreitet und bezeichnest sie sowohl als kurz als auch von anderen Völkern geklaut, du machst dich lächerlich.

Zitat:
Wenn ich die Sekundärliteratur diesbezüglich richtig verstehe, dann fand er die Vorstellung, dass das Leben in Gottes Händen liegt ganz praktisch, denn es verschaffte ihm Ruhe und so weiter und so fort. Für Goethe mag das fortschrittlich gewesen sein. Ich denke da anders drüber.

Natürlich fand er das super, im Islam konnte er auch wesentlich freier schreiben als im verbohrten christlichen Europa. Inwiefern das für den Islam spricht, ist jedem seine Sache.

Zitat:
Ich würde ihn eher eine politische Ideologie nennen.

Der Islam ist nun mal, alleine wegen seiner historischen Entstehung, auch eine politische Idelogie. War das Christentum übrigens auch, und das ziemlich lange.
Alt 15. 04. 2008, 14:26 Al Capone is offline #365
Habek
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
etzt ist der Jude der beste Freund des Christen, wie sich die Zeiten halt ändern.
Falsch.

Der Zentralrat der Juden hat sich jüngst aufs übelste mit der katholischen Kirche verstritten, weil der Papst netterweise dafür gebetet hatte, dass die Juden endlich auch mal von Jesus Christus erleuchtet werden. Andere Organisationen haben schon nachgezogen.
Alt 15. 04. 2008, 14:31 Habek is offline #366
Der Rebell
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Zitat von Al Capone 
Der Islam ist nähmlich in der Tat, vergleichbar mit den anderen Religionen, recht fortschrittlich.

Tatsächlich? Erklär mal.

Zitat:
Dass das Zivilleben in einigen islamischen Staaten aus Gründen des Krieges oder der Armut weitgehend ausgeschaltet ist, vergisst du hierbei.
Und außerdem ist Europa gar nicht so zivilisiert, wie du das vielleicht denkst. Alte Leute werden in der U-Bahn zusammengeschlagen, Holzklötze werden von Autobahnbrücken geworfen, die Mafia tötet immernoch Tausende jährlich, der total besoffene Mob in England schlägt eine 60-jährige Frau zusammen und viele Länder in Europa sind ärmer als die meisten islamischen Länder.

Soll das ein Scherz sein? Oder willst Du jetzt die Kriminalitätsraten vergleichen?
Alt 15. 04. 2008, 14:39 Der Rebell is offline #367
achi
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Die dritte Reklamation ist die von allen beleidigenste und da liegt eben der Punkt. Du behauptet zu Recht nicht, das Recht zu haben in Israel öffentlich Moses zu beleidigen oder im Vatikanstaat öffentlich Jesus, weil die Folgen ähnlich wären, wie die, der Mohamed Karrikaturen.

Ist das denn so schwer zu verstehen?

Wenn ich in Israel an der Klagemauer bin verhalte ich mich auch diesbezüglich. Ich würde auch nie auf die Idee gekommen mein Schnitzelbrötchen genüßlich in einer Synagoge oder Moschee zu verspeisen oder mit einem Playboy in der Hand meine Runden in Teheran zu drehen. Ich passe mich eben diesem Kulturkreis an so wie sich das gehört. Und dies verlange ich auch und gerade von den Muslimen.

In diesem Kulturkreis ist es möglich auch über Religionen und deren Propheten Scherze zu machen. Jyllands Posten war und ist eine dänische Zeitung. Man merkt schon an diesem Satz: Dänemark befindet sich weder im Nahen Osten noch in Nordafrika. Es befindet sich in Nordeuropa und was sagt uns das? So schwer kann das doch nun wirklich nicht zu begreifen sein.

Zitat:
Das hat doch auch keiner gesagt, es wurde lediglich behauptet, ob das stimmt oder nicht, kann ich nicht sagen, dass der Mob regelrecht aufgehetzt worden ist und nicht so wirklich die Ahnung hatte, worum es überhaupt geht. Ähnlich war das eigentlich auch in Deutschland, als Schüler die Schule schwänzten, weil sie sich unbedingt gegen den Irak Krieg stellen wollten.

Ich finde es schon einen bemerkenswerten Unterschied. Die schwänzenden Schüler sind bestimmt nicht durch das Anzünden von Botschaften augefallen. Ebensowenig hat es bei den Antikriegs-Demos über hundert Tote zu beklagen gegeben. Ganz im Gegenteil: Die Demonstrationen waren friedlicher Natur und dienten dazu ein Statement gegen einen völkerrechtswidrigen Krieg zu setzen. Ob man diese Meinung nun teilt oder nicht ist da irrelevant.

Was hat das mit dem Aufruhr in islamischen Ländern zu tun wenn eine dänische Zeitung Karrikaturen veröffentlicht, die dann von dänischen Imamen noch um ein paar mehr angereichert werden um in der islamischen, ungebildeten Welt für Stimmung zu sorgen?

Zitat:
Alte Leute werden in der U-Bahn zusammengeschlagen,

Ganz schlechtes Beispiel. Überhaupt ist es nicht angebracht über Straftaten in Deutschland in Verbindung mit der Fortschrittlichkeit des Islams zu diskutieren. Die Statistik sagt da nämlich was ganz anderes.

Zitat:
und viele Länder in Europa sind ärmer als die meisten islamischen Länder.

*hust*

Zitat:
Natürlich fand er das super, im Islam konnte er auch wesentlich freier schreiben als im verbohrten christlichen Europa. Inwiefern das für den Islam spricht, ist jedem seine Sache.

Wie darf ich das denn verstehen? Goethe war vielleicht in Italien. Zeit seines Lebens war er in keinem islamischen Land. Vielleicht hatte er deswegen so eine entspannte Haltung dem Islam gegenüber. Weimar war m.W. nach nie islamisch.

MfG
achi.
Alt 15. 04. 2008, 14:44 achi is offline #368
Al Capone
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Tatsächlich? Erklär mal.


Man muss bedenken, dass der Islam immerhin 500 Jahre nach dem Christentum enstatenden ist. Das Schweinefleichverbot hatte z.B. damals gesundheitliche Folgen, die Leben geretten haben. Das Alkoholverbot ist genau genommen auch keine schlechte Sache, wenn man bedenkt, wieviele Menschenleben durch Alkohol zerstört werden.
Der Staatsaufbau und die politische Struktur des Islam war zum Zeitpunkt der Entstehung äußerst fortschrittlich und nicht vergleichbar mit den diktatorischen Zuständen in Europa.
Das meine ich mit fortschrittlicher als andere Religionen.

Zitat:
Soll das ein Scherz sein? Oder willst Du jetzt die Kriminalitätsraten vergleichen?

Die Kriminalitätsraten sind in vielen islamischen Ländern sicherlich niedriger als in Deutschland. Das liegt aber eher weniger am Islam selbst, als an den totalitären Machtsystem in diesen Ländern. Der Polizeistaat verhindern schon ziemlich gut, dass die Leute sich überhaupt trauen, Mist zu bauen.

Zitat:
Was hat das mit dem Aufruhr in islamischen Ländern zu tun wenn eine dänische Zeitung Karrikaturen veröffentlicht, die dann von dänischen Imamen noch um ein paar mehr angereichert werden um in der islamischen, ungebildeten Welt für Stimmung zu sorgen?

Deine Antwort auf die Karrikatur-Geschichte gefiel mir ziemlich gut und zeugte von Ahnung und Verständnis für die politischen Bedingungen. Aber du musstest es dir ja kapuut machen, in dem du, wie du es so gerne tust, die islamische Welt als ungebildet darstellst. Damit machst du dich nur lächerlich und disqualifizierst dich sogar als Diskussionspartner.

Zitat:
Wie darf ich das denn verstehen? Goethe war vielleicht in Italien. Zeit seines Lebens war er in keinem islamischen Land. Vielleicht hatte er deswegen so eine entspannte Haltung dem Islam gegenüber. Weimar war m.W. nach nie islamisch.

Mit "Im Islam" meinte ich eher unter der Schirmherschaft der Islam und nicht geographisch in einem islamischen Land.

Zitat:
*hust

Europa ist nun mal nicht nur Westeuropa, da gibt es auch noch Osteuropa, Länder, in denen die meisten Menschen unter der Armutsgrenze leben.
Alt 15. 04. 2008, 14:45 Al Capone is offline #369
achi
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat: