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(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Apr 2007
Beiträge: 3.285
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Wer keine Ahnung hat, sollte etwas stiller sein. Lange, bevor es eine Kanzlerin gab, gab es Kaiserinnen und Königinnen. Wenn die USA mal einen weiblichen Präsidenten bekommen, sind einige hundert Jahr vergangen, seit in England eine Königin regierte.
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Du weißt, dass auch im Koran dieses Mädchen hoch verehrt wird, dass bei der Heirat mit dem Propheten erst 8 war? Bewirkt Heute garnichts. Genauso wie Elisabeth die Erste und Nofretete und Konsorten. Auch damals hat es garnichts bewirkt.
Zitat:
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Wenn Du im Deutschunterricht nicht wieder durchgeschlafen hättest, müsstest Du etwas mitgekriegt haben vom Minnesang und der Bedeutung, welche die Frau damals hatte. Aber Nofretete - die kennst Du doch? Oder auch nicht?
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Bin hellwach, kommt aber erst nächstes Jahr dran.
Als Nächstes wirst du sicher die Nibelungen als Beweis heranziehen.
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07. 04. 2008, 06:16
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#26
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jul 2007
Ort: Bremen
Beiträge: 167
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Habek erzähl keinen Mist hier.
Der Prophet hat kein Mädchen was 8 Jahre alt war geheiratet.
Seine Frau war 40 Jahre alt und er selbst zum damaligem Zeitpunkt erst 25 Jahre.
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07. 04. 2008, 06:37
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#27
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schubdubbiduba barambambu
Registrierungsdatum: Oct 2004
Ort: inner großen stadt
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Die wohl am meisten diskutierte Frage "Ist der Islam eine Bedrohung?" ist nun an euch gestellt.
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ich sehe eine bedrohung für forschung und wissenschaft, und damit für den fortschritt. ohne fortschritt bzw. mit einem langsameren fortschritt als andere länder und regionen, wird der wirtschaftliche erfolg schwinden und mit ihm der wohlstand. wahrscheinlich ist das nicht, an was die meisten hier denken, wenn sie sich mit 'gefahren durch den islam' beschäftigen. auf lange sicht dürfte sich das aber als unser größtes problem herausstellen, nicht die kopftücher, nicht die jugendgewalt und auch nicht die kritik an der freien medienwelt.
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07. 04. 2008, 07:04
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#28
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Harley Quinn Lover
Registrierungsdatum: Dec 2004
Ort: Gotham
Beiträge: 2.324
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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noch was: denkt ihr das Osmanische Reich hätte verloren (vor Wien) wenn uns die Araber (unsere Brüder damals ) und die Briten nicht in Rücken gefallen wären ?!
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Geschichtsverwechslung der übelsten Sorte...Ein Vorfall der während des ersten Weltkrieges gespielt hat spielt plötzlich fast 300 Jahre zuvor
@Thug_309: Sie nicht beleidigt. Kinderheirat war damals und ist heute in einigen Regionen noch üblich...
http://turandursun.com/modules.php?n...howpage&pid=88
und noch was: Arabsiche Brüder?
http://www.turandursun.com/modules.p...howpage&pid=18
Laut dieser Koraninterpretation könnten die Türken gar keine Moslems sein...und Turan Dursun wurde wegen dieser und wegen anderer Interpretationen getötet...
@all: Leider gibt es von der Interpretation, was die Türken und dem Islam anbelangt keine deutsche Übersetzung, was ich schade finde...
Spam von -Apocalypse- gelöscht...
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07. 04. 2008, 08:15
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#29
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Biest!
Registrierungsdatum: Aug 2005
Ort: Nagual
Beiträge: 3.860
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Zitat von LordArion
Kurzes Abschweifen zum Thema der Rolle der Frau im Islam:
Teilweise ist es in muslimischen Familien verbreitet, Frauen als Menschen 2ter Klasse zu behandeln. Als Rechtfertigung dient dann die Religion.
Da sie dies natürlich niemals zugeben und somit Kritik üben würden, ist grundsätzlich von Sinnentleertem wie Ehre, Stolz und der mit dem Teufel im Bunde befindlichen deutschen Schlampe die Rede.
Ist der Islam Unterdrückung der Frau ? Oder besitzen Frauen schlicht und ergreifend nicht hinreichend kognitive Fähigkeiten, um selbstbestimmt ihr Leben gestalten zu können ?
Warum wird der Islam so häufig zu diesem Zweck missbraucht ? Nehmen sakuläre Muslime dies überhaupt als Missbrauch wahr ?
Sollten Frauen sich nicht viel eher vom Islam bedrohnt fühlen als die Chauvi-Vereinigung deutscher Männer e.V. ?
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Exakt diese Fragen stellen sich mir ständig.
Mir kommt es absolut überhaupt nicht auf den Inhalt der religiösen Lehre an, die dem Islam innewohnt. Sie sollen beten dürfen, wann und wo sie wollen, ich habe auch nichts gegen Moscheen in deutschen Städten. Auch nicht deren Hautfarbe oder woher sie kommen ist für mich ein Grund, sie abzulehnen.. ich lehne sie auch eigentlich nicht ab. Und ich habe mir nun auch von einigen Muslimen sagen lassen, daß die (leider nunmal existente, wenn auch nicht überall gleich stark und in gleicher Form ausgeprägte) Frauenunterdrückung nichts mit dem Islam zu tun habe, sondern mit den jeweiligen Traditionen des Herkunftslandes.
Leider ist es aber so, daß sich irgendwelche religiöse Führer im Islam dazu hinreißen lassen, dies als muslimisch darzustellen, was natürlich sicher auch für ausreichend Verwirrung unter den Muslimen selbst sorgt.
Was ich mir wirklich wünschen würde, wäre eine deutliche Distanzierung der Muslime von sowas... die Demonstationen der Muslime, die stattfinden wenn irgendwo einer eine schlechte Zeichnung fabriziert hat oder weil ein Haus abbrennt und man denkt, man habe sich nicht wirklich bemüht, das Feuer zu löschen, sind legitim; selbst wenn man das eine oder andere Mal einsehen muß, daß man vllt falsch lag. Jedoch würde ich gerne diesen Feuereifer auch sehen, wenn irgendwo wieder eine Frau ermordet wurde, im Namen der Ehre und/oder Allahs. Warum demonstrieren die Muslime nicht gegen so etwas? Schon mal alleine um zu verdeutlichen, daß sowas auch intern nicht geduldet wird. Aber das passiert nicht.
Die Diskussion ums Kopftuch ist halt eigentlich eher eine symbolische denn eine tatsächliche. Das Kopftuch drückt für uns die unterdrückte Frau aus, für die Muslime inzwischen eine klare Distanzierung von den westlichen Ansichten... auch der Emanzipation. Ich denke, da wird man nie auf einen Nenner kommen.
Zitat:
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Oder macht dieses Gefühl vorgegaukelter Sicherheit manchen Frauen sogar Hoffnung ?
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Vllt nicht Hoffnung, aber manche fühlen sich dort sicher geborgen.
Zitat:
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Und was unterscheidet das Christentum diesbezüglich eigentlich vom Islam ?
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Fundamentalistische Christen unterscheiden sich mMn gar nicht groß davon, außer daß man vllt noch nichts von Ehrenmorden seitens fundamentalistischer Christen gehört hat.
Zitat:
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Zitat von Neandertaler
Die lehrt uns, dass die muslimischen Frauen äußerst machtbewußte und machtvolle Personen sind in ihrem Reich, welches wiederum für den Mann tabu ist. Und dass der Mann der Frau gegenüber halt auch Pflichten hat, nämlich sie allein zu unterhalten, also Pflichten, denen ein Mann in unseren Breiten gar nicht mehr oder kaum noch nachkommen kann.
Nicht von ungefähr sind die muslimischen Frauen keineswegs von der Idee einer Emanzipation so sehr begeistert, die ihnen im Tausch gegen neue Möglichkeiten ihr herkömmliches Prestige und ihre tradierten Machtbefugnisse nimmt.
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Hab ich anders erlebt. Ich kenne einige muslimische Frauen, die gerne selbstbestimmt ihr Leben leben möchten (und es auch tun) und die nur zu gerne auf ihren "Machtbereich" innerhalb des Hauses verzichten, um sich die Macht zu nehmen, das eigene Leben so zu gestalten wie sie es gerne möchte.
Es gab natürlich auch unterschiedliche Reaktionen seitens der Familen darauf, eine der Frauen wurde im Alter von 17 Jahren in die Türkei geschickt, zum Heiraten. Gerade die wollte es aber unbedingt anders haben und ich hoffe es sehr, daß sie wenigtens mit ihrem klar definierten Machtbereich glücklich ist.
Daß die deutschen Männer fast nicht mehr in der Lage sind, eine Familie zu ernähren hat ja andere, bekannte Gründe... allerdings sollte man als Frau auch nicht erwarten, daß ein Mann sie voll mit durchziehen kann oder soll, das ist auch ein Bestandteil der Emanzipation: sich mit einzubringen und nicht als hilfloses Hascherl den starken Max zu suchen.
Zitat:
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Und manchmal denke ich, ob nicht eine gehörige Portion Neid bei den Frauen hier dahinter steckt, wenn sie das Los ihrer Schwestern in den moslemischen Ländern bedauern. Nicht allen tun das ja übrigens auch. Manche konvertieren sogar zum Islam - was natürlich eines ausgesprochene Kateridee ist, weil der Status der Fau auch von der Herkunftsfamilie abhängt.
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So ein Blödsinn. Wieso sollte man das denen neiden?
Gut, daß wir hier nun schon ein paar Jährchen die Emanzipation haben, bedeutet nicht, daß alle Frauen diese leben oder gar verstehen (wollen), viele wünschen sich natürlich, wie schon oben gesagt, den Mann, der sie versorgt und klare Linien. Es hat niemand behauptet, daß der Weg der Freiheit ein sanftes Ruhekissen ist, aber ich muß sagen, wenn man ihn mal gegangen ist, wird man ihn schwerlich wieder aufgeben wollen.
Die meisten Frauen konvertieren übrigens, weil sie einen muslimischen Partner haben und einige tuns halt im Rahmen der spirituellen Sinnsuche, viele sind dabei anfällig für Strukturen, die ihnen sagen, wo es langgeht, suchen nach klaren autoritären Regelungen. Manche landen so beim Islam (weil sie z.B. auch stark christlich geprägt sind und der Islam für sie lebendiger ist als das herkömmliche Christentum, sie Gott auch in Allah erkennen), andere landen halt bei Osho oder einem anderen Guru...
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07. 04. 2008, 08:59
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#30
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2005
Beiträge: 1.010
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Zitat von LordPiccolo
Kinderheirat war damals und ist heute in einigen Regionen noch üblich...
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Ergänzend dazu: Das war sie überall und in allen Gesellschaftsschichten, aber sie war niemals das, was heutige Lüstlinge sich darunter vorstellen.
So eine Heirat bedeutete auf dem Dorf, dass ein Acker sich mit dem angrenzenden zusammen tat. Sie bedeutete im Hochadel, dass Bündnisse geschlossen wurden. Sie bedeutete für Herrscherhäuser, dass ein Zugewinn an Territorium und Macht angestrebt wurde. Die Eheschließung war keine Frage von Liebe sondern von Vernunft.
Die Idee der romantischen Liebe entstand erst in der Renaissance, weshalb "Romeo und Julia" mit gutem Grund in dieser Epoche spielt. Sie hat sich auf breiter Front erst im bürgerlichen Zeitalter durchgesetzt - der Adel freilich hatte auch damals noch ein ganz anderes Verhältnis zur Ehe.
Sie ist an eine bestimmte Stufe der ökonomischen Entwicklung geknüpft - oder sollte man sagen: geknüpft gewesen? Denn wie sehr das Verhältnis der Geschlechter heute wieder - wie vor 500 Jahren - von Vernunfterwägungen bestimmt wird, das lässt sich schon am Sprachgebrauch erkennen. Die Geliebte oder den Geliebten - das gibt es nicht mehr. Wir haben heute vielmehr neben dem Geschäfts- auch noch den Ehepartner. Ein partnerschaftliches Verhältnis gilt als uptodate. Und weil Partnerschaft ein von den Umständen geprägtes Zweckbündnis ist, wurde aus dem Eheparter dann ganz schnell der Lebensabschnittspartner.
Nebenbei: Mit Genugtuung stelle ich fest, dass es mit der Islamphobie doch nicht so weit her zu sein scheint. Eher schwächliche und lahme Nörgelei, auf der Ebene von Klatsch, in der Art "Und dieser Müller! Wie der immer seine Frau runterputzt!"
Zitat:
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Zitat von lilith1970
Ich kenne einige muslimische Frauen, die gerne selbstbestimmt ihr Leben leben möchten (und es auch tun) und die nur zu gerne auf ihren "Machtbereich" innerhalb des Hauses verzichten, um sich die Macht zu nehmen, das eigene Leben so zu gestalten wie sie es gerne möchte.
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Bei Aldi oder Lidl an der Kasse!
Versteh ich nicht, dass dieser abgenutzte Werbeslogan vom selbstbestimmten Leben immer noch seine Anhänger hat. Irgendwann müsste es doch jeder gemerkt haben: Das gibt es auf dieser Welt derzeit nicht. Das ist nur der ideologische Trost für den egoistischen Single, wenn er am Sinn seines Daseins zweilfelt und ihn die Veralssenheit und Einsamkeit überkommt.
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07. 04. 2008, 09:19
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#31
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Biest!
Registrierungsdatum: Aug 2005
Ort: Nagual
Beiträge: 3.860
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Zitat von Neandertaler
Bei Aldi oder Lidl an der Kasse!
Versteh ich nicht, dass dieser abgenutzte Werbeslogan vom selbstbestimmten Leben immer noch seine Anhänger hat. Irgendwann müsste es doch jeder gemerkt haben: Das gibt es auf dieser Welt derzeit nicht. Das ist nur der ideologische Trost für den egoistischen Single, wenn er am Sinn seines Daseins zweilfelt und ihn die Veralssenheit und Einsamkeit überkommt.
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Achso, inzwischen ist es also zum Slogan verkommen... irgendwann will man uns auch noch weismachen, daß die Emanzipation ein großer Irrtum war und die Frauen besser an dem ihnen vorbestimmten Platz aufgehoben sind, am Herd. Wird zumindest nach Meinung von manchem Mann hier wohl wieder höchste Zeit, Schluß mit dem Theater, schön wars, amüsiert haben wir uns, jetzt aber wieder zurück ins gewohnte Rollenverständnis...
Falls wir das noch nicht begriffen haben, setzt man(n) und darüber gerne in Kenntnis und räumt uns natürlich im heimeligen Zuhause auch volle Machtbefugnisse ein.
Wohl deshalb wird den Frauen heute auch immer noch weniger Lohn ausgezahlt, weil man(n) davon ausgeht, daß frau bald reumütig zurückkehrt und einsichtig darum bettelt, wieder vom Mann ausgehalten zu werden.
Falls die Tochter oder gar die Ehegattin auf seltsame Ideen kommt, wie eigene Lebensplanung oder freie Partnerwahl, schwenkt man(n) ungeniert die bedrohliche Knute der Existenz als vereinsamte Aldi-Kassiererin.
Selten so gelacht...
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07. 04. 2008, 10:15
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#32
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2006
Beiträge: 340
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
@Lilith
Ich glaube, Neanderthaler's Replik zum Begriff "selbstbestimmtes Leben" bezog sich nicht so sehr auf die Gender-Problematik, sondern war etwas weiter gefasst. Aber vielleicht interpretiere ich ja da was rein. Ich schreib mal, wie ich das sehe:
Ganz sicher ist jede momentan existente Gesellschaft mehr oder weniger frauenfeindlich. Dies ist aber meiner Auffassung nach nur ein Teilaspekt des übergeordneten Problems: einer generellen Menschenfeindlichkeit der Gesellschaften - auch der unsrigen. Menschenfeindlich in dem Sinne, dass die übergroße Zahl der Menschen lediglich mit Bezug auf ihre Verwertbarkeit im Produktionsprozess, oder noch schlimmer als willfähriges Kanonenfutter für nützlich befunden werden. Fast alle, die durch dieses Raster fallen, werden an den Rand der Gesellschaft und an den Rand des Existenzminimums gedrängt. Wie soll unter diesen Bedingungen ein selbstbestimmtes Leben möglich sein?
Wahre Emanzipation der Frau setzt die Emanzipation des Menschen gegen die gesellschaftlichen Machteliten voraus.
so long, cosmo
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07. 04. 2008, 11:10
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#33
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Biest!
Registrierungsdatum: Aug 2005
Ort: Nagual
Beiträge: 3.860
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
@cosmopolitan:
So wie Du es sagst klingt das schon völlig anders und so sehe ich das auch. Ob das allgemein in der Natur des Menschen liegt oder warum das so ist, ist natürlich die große Frage. Gerade deshalb finde ich, sollte man nicht kapitulieren... irgendwann hoffe ich sehr, daß wir das alle gelernt haben, auch wenn wir das vllt. (wahrscheinlich) nicht mehr erleben...
Nur um das nochmal klarzustellen:
Es geht mir hier auch nicht um den Zweikampf der Geschlechter, sondern darum, daß jeder Mensch die gleichen Rechte hat wie alle anderen auch. Ist aber in dem Sinn wahrscheinlich schwer OT.
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07. 04. 2008, 11:37
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#34
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.382
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Gibt es ein geschlechtsspezifisches Verhalten, das genetisch geprägt ist? Ich würde sagen, daß das so ist. Die nächste Frage müßte lauten, ob dieses Verhalten durch Kultur überlagert werden kann. Das würde ich auch bejahen.
Seit wir keine Neandertaler mehr sind, dürften etliche genetische Prägungen durch unsere Kultur überlagert worden sein, ohne daß die ursprüngliche Prägung verschwunden ist. Wenn unsere Kultur zerstört wird, könnte die ursprüngliche Prägung wieder die Handlungen der Menschen bestimmen.
Ich befürchte, daß das auch häufiger geschieht, wenn man zB Kriegsverbrechen und bestimmte Verbrechen in der Zivilgesellschaft betrachtet. Extreme Lebenssituationen können die genetische Grundprägung aktivieren.
Dann wäre Gleichberechtigung eine Kulturleistung, deren Bestand von der Kultur abhängt und durch Kultur erst möglich wird. Ich vermute auch, daß Gleichberechtigung wegen der unterschiedlichen genetischen Grundprägung von Männern und Frauen auch unterschiedlich erlebt wird.
Gewagte These?
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07. 04. 2008, 12:12
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#35
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Beiträge: 223
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
hi,
Zitat:
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Zitat von Thug_309
Habek erzähl keinen Mist hier.
Der Prophet hat kein Mädchen was 8 Jahre alt war geheiratet.
Seine Frau war 40 Jahre alt und er selbst zum damaligem Zeitpunkt erst 25 Jahre.
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und als die im zu alt wurde hat er sich was knackfrisches ins bett geholt.
hättest besser aufpassen sollen als das in der koranschule durchgenommen wurde.
Zitat:
Die Überlieferung von Buchārī in Band 7, Buch 62, Nummer 64 zu diesem Thema lautet: „Aischa berichtete, dass der Prophet sie heiratete, als sie sechs Jahre alt war, und die Ehe vollzog, als sie neun Jahre alt war; danach blieb sie neun Jahre bei ihm“. Sie soll Mohammed bis in seine letzte Stunde begleitet haben.
Die Überlieferungen von Buchārī und Muslim ibn al-Haddschādsch gelten im sunnitischen Islam als uneingeschränkt zutreffend
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http://de.wikipedia.org/wiki/Aischa_bint_Abi_Bakr
mfg, ch
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07. 04. 2008, 12:30
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#36
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ganz krass
Registrierungsdatum: Mar 2007
Beiträge: 1.111
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Eine kleine Frage Jungs: Diese ganze Zitiererei ist ja nett und gut, aber wieso schreibt sich keiner mal paar Fragen auf und geht in die örtliche Moschee, um mal die Meinung und Interpretation von einem Imam zu holen?
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07. 04. 2008, 13:23
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#37
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.382
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Vielleicht, weil dann jeder Imam eine andere Erklärung liefert?
Du müßtest schon einen Hochschullehrer fragen und selbst die haben teilweise unterschiedliche Auffassungen.
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07. 04. 2008, 13:26
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#38
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vend du cida
Registrierungsdatum: Aug 2007
Ort: Chelsea Hotel°2
Beiträge: 188
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
das ist ja eines der hauptprobleme, weshalb der islam relativ unkontrollierbar ist: die umma ist null organisiert, jeder dorfdeppenimam darf sich seinen eigenen scheiss zusammenreimen. religiöse autoritäten wie al sistani gibt es nur sehr wenige und interessanterweise haben die meistens einen an der klatsche.
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07. 04. 2008, 13:40
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#39
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.382
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Ist im Christentum nicht anders. Schließlich gibt es Katholiken und Protestanten.
Abgesehen davon ist die Bibel ein redigiertes "Werk". Es gibt einige Quellen mehr als in der Bibel genannt werden. Es gibt auch mehr als 4 Evangelien zB. Dadurch ergeben sich haufenweise Widersprüche.
Man kann daraus auch schließen, daß es weder im Islam noch im Christentum eine "Wahrheit" gibt; von den zeitverzögerten Niederschriften mal ganz abgesehen.
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07. 04. 2008, 13:48
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#40
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2004
Beiträge: 810
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Ist im Christentum nicht anders. Schließlich gibt es Katholiken und Protestanten.
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Mit dem Unterschied, dass es im Christentum anerkannte Autoritäten gibt. Ob das nun der Papst im Katholizismus oder der Huber bei den deutschen Evangelen ist. Ich habe immer jemanden den ich ansprechen kann.
Darüberhinaus kann man alle organisierten Christen (Katholiken u. Protestanten) und Juden in Deutschland relativ leicht ansprechen, beide Gruppen zeichnen sich durch die Zahlung einer Kirchen- resp. Kultussteuer aus.
MfG
achi.
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07. 04. 2008, 13:52
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#41
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.382
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Hilft das "Ansprechen" denn bei der Wahrheitsfindung weiter?
Kein religiöser Führer kann sich vor seine Schäflein stellen und sagen "Nix Genaues weiß man nicht".
Er ist gewissermaßen im Sinne seiner Religion gezwungen zu sagen, daß es nur eine Wahrheit gibt.
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07. 04. 2008, 13:55
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#42
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2004
Beiträge: 810
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Hilft das "Ansprechen" denn bei der Wahrheitsfindung weiter?
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Ach die Wahrheit. Was ist die Wahrheit?
Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass es leichter ist die zwei obigen Gruppen anzusprechen und sie bei gewissen Tendenzen drauf aufmerksam zu machen, denn hier habe ich einen Ansprechpartner der alle "Gläubigen" vertritt.
Im Islam ist das anders. Im Endeffekt, wenn ich jetzt mal Deutschland betrachte, muss ich da mit jedem Oberkasper einer Moscheegemeinde einzeln sprechen, was unmöglich ist und demzufolge wird es auch keine einfache Lösung für viele Probleme geben.
MfG
achi.
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07. 04. 2008, 14:00
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#43
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Apr 2007
Beiträge: 3.285
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Schrecklich, dass es diese Sorte immernoch gibt.
Gemeldet.
Zitat:
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Im Islam ist das anders. Im Endeffekt, wenn ich jetzt mal Deutschland betrachte, muss ich da mit jedem Oberkasper einer Moscheegemeinde einzeln sprechen, was unmöglich ist und demzufolge wird es auch keine einfache Lösung für viele Probleme geben.
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Auf Dauer halte ich das nur für gut.
Gäbe es eine zentrale Autorität, könnte es gut sein, dass die dann hinten in Pakistan sitzt und zum Dschihad aufruft.
Insofern ist man froh, dass der Islam dezentral organisiert ist und auch gemässigte eine Chance haben.
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07. 04. 2008, 14:11
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#44
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schubdubbiduba barambambu
Registrierungsdatum: Oct 2004
Ort: inner großen stadt
Beiträge: 2.706
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
gut wäre es, die imame im land auszubilden statt sie aus anderen ländern zu importieren. aber dann schlagen regelmäßig lustigerweise genau diejenigen sirenengesang an, die sonst markschreierisch vor den gefahren des islam warnen.
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07. 04. 2008, 14:39
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#45
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2005
Beiträge: 1.010
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Zitat von verifyme
Gibt es ein geschlechtsspezifisches Verhalten, das genetisch geprägt ist? Ich würde sagen, daß das so ist. Die nächste Frage müßte lauten, ob dieses Verhalten durch Kultur überlagert werden kann. Das würde ich auch bejahen.
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Falsch geraten, weil zu simpel mechanistisch gedacht.
Mit der Natur und der Kultur ist es nicht wie bei zwei übereinandergeklebten Tapeten - rupft man die eine runter, kommt die andere zum Vorschein. Weil, das lernt man schon in der Schule, der Mensch von Natur aus im Unterschied zum Tier unter angeborener Instinkt- und Verhaltensunsicherheit leidet, er also, wenn er aus dem Bauch der Mama kommt, so gut wie nichts an Verhaltensweisen mitbringt, womit er sich im Leben durchschlagen könnte, ist er notgedrungen immer ein soziales und ein natürliches Wesen zugleich, und die Trennung beider voneinander ist lediglich ein Akt des analytischen Denkens.
Zitat:
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Zitat von verifyme
Seit wir keine Neandertaler mehr sind, dürften etliche genetische Prägungen durch unsere Kultur überlagert worden sein, ohne daß die ursprüngliche Prägung verschwunden ist. Wenn unsere Kultur zerstört wird, könnte die ursprüngliche Prägung wieder die Handlungen der Menschen bestimmen.
Ich befürchte, daß das auch häufiger geschieht, wenn man zB Kriegsverbrechen und bestimmte Verbrechen in der Zivilgesellschaft betrachtet. Extreme Lebenssituationen können die genetische Grundprägung aktivieren.
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Die Zivilgesellschaft - ist das nicht die, welche neulich bei Dir Raubtierkapitalismus hieß? Oder Turbokapitalismus? Egal, Hauptsache es entsteht der Eindruck, das wäre etwas Bestimmtes gemeint.
Aber zur Sache: Dass leider keineswegs nach dem Kollaps der Zivilisation die unverbildete Natur zurückkommt, sondern etwas viel Schlimmeres entsteht, könntest Du schon daran erkennen, dass es in der Vor- und Frühgeschichte eben so wenig wie in der bis dato bekannten Geschichte derart fürcherliche Verbrechen gegeben hat wie im 20. Jahrhundert.
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07. 04. 2008, 15:08
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#46
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2005
Beiträge: 1.010
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
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Zitat von achi
Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass es leichter ist die zwei obigen Gruppen anzusprechen und sie bei gewissen Tendenzen drauf aufmerksam zu machen, denn hier habe ich einen Ansprechpartner der alle "Gläubigen" vertritt.
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Der "Ansprechpartner", nach allen anderen Partnern (Ehe-, Lebens-, etc.) noch so ein neudeutsches Monster. Und jetzt sollen auch noch die Religionen einen kriegen.
Zitat:
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Zitat von achi
Im Islam ist das anders. Im Endeffekt, wenn ich jetzt mal Deutschland betrachte, muss ich da mit jedem Oberkasper einer Moscheegemeinde einzeln sprechen, was unmöglich ist und demzufolge wird es auch keine einfache Lösung für viele Probleme geben.
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Was für Probleme hast Du denn mit dem Islam? Bist Du Moslem und findest keine Moschee? Oder warum zum Kuckuck willst Du irgendwelche Imame belabern? Wo drückt Dich der Schuh? Und warum quält es Dich, wenn Du nicht mit allen Imamen sprechen kannst? Warum so gierig? Maß halten! Noch besser: Lass die doch mal einfach in Ruhe.
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07. 04. 2008, 15:15
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#47
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Fisch
Registrierungsdatum: Dec 2001
Ort: Dorf
Beiträge: 3.021
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zum Thema: Wir brauchen weder etwas vor dem man Angst haben kann, noch ein Feindbild, von beidem hat unsere Gesellschaft schon genug. Auch braucht man wohl keine Angst vor dem Islam zu haben, solange man keine Kritik veröffentlicht.
Zitat:
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Zitat von CiHO
Eine kleine Frage Jungs: Diese ganze Zitiererei ist ja nett und gut, aber wieso schreibt sich keiner mal paar Fragen auf und geht in die örtliche Moschee, um mal die Meinung und Interpretation von einem Imam zu holen?
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Geh mal zur örtlichen Scientology-Zentrale und frag nach psychischer Unterdrückung.
Merkst du was? Solche Leute lügen einem alles schön.
Viel ehrlicher dagegen ist das Verhaltend er Gläubigen frei nach dem Motto: "An ihren taten sollt ihr sie erkennen"
Und da werden viele Fragen ganz klar beantwortet:
Wenn jemand auch nur ein falsches Bild malt oder ein falsches Buch schreibt ihm international mit Mord gedroht.
Wenn ein Muslim seine Schwester aus falsch verstandenem Ehrgefühl abschlachtet wird das totgeschwiegen.
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07. 04. 2008, 15:20
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#48
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2004
Beiträge: 810
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
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