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Provokateur
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Zitat von Habek 
Sprichst du da aus eigener Erfahrung?

Warst nicht du es, der da sagte:"Was Mohammed lieb ist, ist Jesus billig?"

Was bist du doch für ein Board Narr! Erst beschwerst du dich das es wohl nicht möglich sei ein Thema Islam angemessen abzuhandeln und nun bist der der größte Flamer hier im Thema! Die User haben unweigerlich das Gefühl mit ELIZA zu sprechen. Ändere das schnell, sonst bekommen sie auch noch den Eindruck das die selbe Intelligenz in Habek steckt.

Wenn du hier mitsprechen willst das bediene dich eines angemessen Niveau - ansonst im Fun suchen Sie immer welche über die man lachen kann.
Alt 07. 04. 2008, 21:14 Provokateur is offline #76
ALLAHs-Diener
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

ich kann eigentlich nur neandertaler zitieren, was er in diesem thread bereits gepostet hat

Zitat:
Zitat von Neandertaler 
Ergänzend dazu: Das war sie [=die Kinderheirat] überall und in allen Gesellschaftsschichten, aber sie war niemals das, was heutige Lüstlinge sich darunter vorstellen.

So eine Heirat bedeutete auf dem Dorf, dass ein Acker sich mit dem angrenzenden zusammen tat. Sie bedeutete im Hochadel, dass Bündnisse geschlossen wurden. Sie bedeutete für Herrscherhäuser, dass ein Zugewinn an Territorium und Macht angestrebt wurde. Die Eheschließung war keine Frage von Liebe sondern von Vernunft.

Die Idee der romantischen Liebe entstand erst in der Renaissance, weshalb "Romeo und Julia" mit gutem Grund in dieser Epoche spielt. Sie hat sich auf breiter Front erst im bürgerlichen Zeitalter durchgesetzt - der Adel freilich hatte auch damals noch ein ganz anderes Verhältnis zur Ehe.

Sie ist an eine bestimmte Stufe der ökonomischen Entwicklung geknüpft - oder sollte man sagen: geknüpft gewesen? Denn wie sehr das Verhältnis der Geschlechter heute wieder - wie vor 500 Jahren - von Vernunfterwägungen bestimmt wird, das lässt sich schon am Sprachgebrauch erkennen. Die Geliebte oder den Geliebten - das gibt es nicht mehr. Wir haben heute vielmehr neben dem Geschäfts- auch noch den Ehepartner. Ein partnerschaftliches Verhältnis gilt als uptodate. Und weil Partnerschaft ein von den Umständen geprägtes Zweckbündnis ist, wurde aus dem Eheparter dann ganz schnell der Lebensabschnittspartner.

Nebenbei: Mit Genugtuung stelle ich fest, dass es mit der Islamphobie doch nicht so weit her zu sein scheint. Eher schwächliche und lahme Nörgelei, auf der Ebene von Klatsch, in der Art "Und dieser Müller! Wie der immer seine Frau runterputzt!"

hinweise von mir in eckigen klammern.

so, bitte lesen und verstehen! dann klären sich eure fragen von alleine!
und in zukunft auch lesen was andere schreiben und nicht einfach gedankenlos ignorieren.. denn dann käme es gar nicht, zu solch schwachsinnigen vermutungen, wie ihr sie gerade hier habt!
Alt 07. 04. 2008, 21:17 ALLAHs-Diener is offline #77
Neandertaler
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Ein Versuch, den Thread wieder in Richtung Thema zu führen und weg von der Frage, wer wann mit wem ins Bett gegangen ist: Es ging um die Frage, ob die hiesige Bevölkerung den Islam als Feindbild braucht, um stellvertretend für die eigene Misere deren vermeintlichen Verursacher zumindest propagandistisch bekämpfen zu können. Diese Frage freilich wurde bislang gar nicht diskutiert. Aber sie stellt sich im Zusammenhang mit dem Vorwurf, der Islam verhindere ein selbstbestimmtes Leben und sei verantwortlich für die gesellschaftliche Herabstufung der Frauen. Der Vorwurf gegen den Islam war also der, er erzwinge, wo er die Macht dazu hat, Lebensformen, wie wir sie als emanzipierte Menschen nicht haben wollen.

Das ist insofern bemerkenswert, als vor gar nicht so langer Zeit es unter Landsleuten noch üblich war, den Lebensformen anderer Kulturen mit geradezu schwärmerischer Begeisterung zu begegnen. Nicht müde wurde man, die emotionale Wärme, die Freundlichkeit, die familiäre Nähe, die Hilfsbereitschaft zu rühmen, die dort herrschen sollten, und überhaupt galt es als ausgemacht: In Deutschland kann man arbeiten und Geld verdienen, aber wirklich leben - das funktioniert in dieser kalten, gefühlstoten Umgebung einfach nicht.

An der Realität hat sich inzwischen einiges geändert, aber immer noch gilt, dass man im Ausland auf Lebensformen trifft, um welche man die dortige Bevölkerung beneiden kann, jedenfalls dann, wenn man sie mit ihrem hiesigen Pendant vergleicht.

Was fällt einem zum Beispiel auf, wenn man in Tunesien Urlaub macht?

Wenn abends die Sonne nicht mehr brennt, sitzen mit dem Rücken an die Häuserwände gelehnt auf den Trottoirs jede Menge alter schwatzender Männer und gucken dem regen Treiben auf der Straße zu. Sie sind unverzichtbarer Teil der Szenerie. In Deutschland würden diese Alten im Altersheim oder bestenfalls allein in der altengerechten Wohnung sitzen, hinter dem Fenster, was man daran erkennt, das sich manchmal der Vorhang bewegt.

Was fällt einem auf, wenn man hier mal das Pech hat, ein Krankenhaus aufsuchen zu müssen, sei es als Besucher, sei es als Patient?

Türkinnen oder Türken sind nie allein. Sie haben immer Besuch, und es handelt sich nicht um Pflichtbesuch von Arbeitskollegen, die einen Blumenstrauß abladen und wieder gehen, sondern es entwickelt sich ein richtiges Familienleben. Bei deutschen Patienten reduziert sich die Kommunikation, je älter sie sind, desto mehr auf Telefonkontakte. Für ganz alte Patienten haben manche Kliniken einen Besuchsdienst durch ehrenamtliche Helfer eingerichtet. D.h. es kommt dann jemand ans Bett, den man gar nicht kennt, und er bringt halt Kekse oder sowas mit. Das ist besser als nichts, aber doch sehr, sehr traurig.

Die Liste ähnlicher Beobachtungen ließe sich beliebig verlängern. Vielleicht noch um die, dass die türkischen Frauen trotz Kopftuch und Islam oft selbstbewusster wirken und besonders sprechen als die deutschen Frauen, an den ich feststellen musste, dass sich sich neuerdings bis ins höhere Alter eine Babylein-Tonlage angewöhnt haben, d.h. sie sprechen mit Kleinmädchenstimme, obgleich sie längst 40+ sind.

Ich könnte mir vorstellen, dass all dies neuerdings zu einer trotzigen Bitterkeit führt, welche ich in dem Vorwurf, der Islam verhindere ein selbstbestimmtes Leben, zu verspüren meine. Denn dies selbstbestimmte Leben ist weitgehend nur Phrase, Ideologie, der Reim, den man sich auf etwas macht, aber der Besuch im Krankenhaus, der Lebensabaned nicht im Altersheim sondern auf dem Trottoir mitten im Dorf - das sind handgreifliche Dinge.
Alt 07. 04. 2008, 21:20 Neandertaler is offline #78
Habek
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
hinweise von mir in eckigen klammern.

so, bitte lesen und verstehen! dann klären sich eure fragen von alleine!
und in zukunft auch lesen was andere schreiben und nicht einfach gedankenlos ignorieren.. denn dann käme es gar nicht, zu solch schwachsinnigen vermutungen, wie ihr sie gerade hier habt!
Der Neandertaler hat von Heiraten aus taktischen Gründen gesprochen, ohne Beziehung.

Wenn die Ehe "vollzogen" wurde, trifft das aber mal garnichtmehr zu.
Alt 07. 04. 2008, 21:21 Habek is offline #79
infofilter
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Thug_, bisher kam von deiner seite auch nichts, was zum eigentlichen thema beiträgt. lies dich einfach still in das delikate thema rund um aishas kinderhochzeit ein, wenn du nicht fragen magst. in diesem sinne farewell

Alt 07. 04. 2008, 21:24 infofilter is offline #80
infofilter
schubdubbiduba barambambu
 
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Zitat von Neandertaler 
... Ich könnte mir vorstellen, dass all dies neuerdings zu einer trotzigen Bitterkeit führt, welche ich in dem Vorwurf, der Islam verhindere ein selbstbestimmtes Leben, zu verspüren meine. Denn dies selbstbestimmte Leben ist weitgehend nur Phrase, Ideologie, der Reim, den man sich auf etwas macht, aber der Besuch im Krankenhaus, der Lebensabaned nicht im Altersheim sondern auf dem Trottoir mitten im Dorf - das sind handgreifliche Dinge.
ich sehe ehrlich gesagt nicht, das neid entstanden ist. dazu müßte dieses islamische familienbild in westlichen köpfen präsenter sein. meinen erfahrungen nach beschränkt sich die wahrnehmung muslimischer familienbande auf negative aspekte wie lärmen und zusammenrotten. das beispielsweise muslimische alte nicht bzw kaum in altenheimen zu finden sind, wird auch dann meist nicht wahrgenommen, wenn man selber häufig dort seine verwandten besucht.

Alt 07. 04. 2008, 21:34 infofilter is offline #81
antios
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Zitat von Antonio_Jobim 
Ok, dann habe ich Dein Gesagtes falsch enkodiert. Dann gebe ich mal ein paar Zahlen und Fakten, damit Deine Nachtruhe von diesem sozialen "Problem" nicht getrübt wird.

Aus dem Wiki: "Das Christentum ist mit über 2,1 Milliarden Anhängern vor dem Islam (ca. 1,3 Milliarden) und dem Hinduismus (rund 800 Millionen) die größte Religion der Erde."


Ich kenn die Zahlen sehr gut. Fakt ist der Islam ist die schnellst wachsende Glaubensrichtung. Das Christentum, vorallem in Europa kränkelt enorm! Die islamische Einwanderung nach Europa und dessen Ferilitätsrate tragen ihres dazu bei, das die Rolle des Islams in Europa ein viel größere sein wird als es heute ist.
Alt 07. 04. 2008, 21:35 antios is offline #82
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Spams, Flames, Provokationen und verallgemeinerter Blödsinn von beiden Seiten gelöscht...
Alt 07. 04. 2008, 21:38 LordPiccolo is offline #83
LordArion
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Zitat von Neandertaler 
Was fällt einem auf, wenn man hier mal das Pech hat, ein Krankenhaus aufsuchen zu müssen, sei es als Besucher, sei es als Patient?

Türkinnen oder Türken sind nie allein. Sie haben immer Besuch, und es handelt sich nicht um Pflichtbesuch von Arbeitskollegen, die einen Blumenstrauß abladen und wieder gehen, sondern es entwickelt sich ein richtiges Familienleben. Bei deutschen Patienten reduziert sich die Kommunikation, je älter sie sind, desto mehr auf Telefonkontakte. Für ganz alte Patienten haben manche Kliniken einen Besuchsdienst durch ehrenamtliche Helfer eingerichtet. D.h. es kommt dann jemand ans Bett, den man gar nicht kennt, und er bringt halt Kekse oder sowas mit. Das ist besser als nichts, aber doch sehr, sehr traurig.
Was selbstredlich mit der Tatsache zu tun haben könnte, dass deutsche Familien aller Regel nach nicht aus 70 oder mehr Mitgliedern bestehen, so lässt sich jederzeit jemand finden(auch bedingt durch die meist schwache wirtschaftliche Situation), der Wache hält.
Möglicherweise ist es ja nicht jedem so ergangen, aber in meinem Leben stand auch stets jemand an meiner Seite, sofern es mir schlecht ging und gewährte mir Unterstützung, allem Missfallen an meinem Tun zum Trotz, einzig und allein aufgrund der starken emotionalen Bindung.

Zitat:
Zitat von Neandertaler 
Was fällt einem zum Beispiel auf, wenn man in Tunesien Urlaub macht?

Wenn abends die Sonne nicht mehr brennt, sitzen mit dem Rücken an die Häuserwände gelehnt auf den Trottoirs jede Menge alter schwatzender Männer und gucken dem regen Treiben auf der Straße zu. Sie sind unverzichtbarer Teil der Szenerie. In Deutschland würden diese Alten im Altersheim oder bestenfalls allein in der altengerechten Wohnung sitzen, hinter dem Fenster, was man daran erkennt, das sich manchmal der Vorhang bewegt.
Auch dafür könnte ich diverse Gründe anführen:
Grund 1: Deutsche Männer in dem Alter sind meist eher mit der Arbeit beschäftigt.
Grund 2: In Deutschland lassen die Witterungsbedingungen derartigen Zeitvertreib als Vergnügen zumeist nicht zu.
Grund 3: Grundsätzlich sieht man tunesische Männer vergnügt auf der Veranda sitzend und nicht im Krankenhauszimmer darbend, da die dortige mangelhafte medizinische Versorgung ein Darben gar nicht möglich macht, sondern zu verfrühtem Versterben führt.
Weiter ob dieses Themas zu philosophieren, macht wohl keinen Sinn.
Fakt ist, dass das Ganze mit dem Islam nicht im Geringsten zu tun zu haben scheint.
Es sei denn, du könntest weitere Gründe anführen, die das Ganze in einen Zusammenhang zum Islam setzen.
Unsere südeuropäischen Nicht-Moslems werden dir möglicherweise jedes weitere Wort übel nehmen.

Zitat:
Zitat von Neandertaler 
Die Liste ähnlicher Beobachtungen ließe sich beliebig verlängern. Vielleicht noch um die, dass die türkischen Frauen trotz Kopftuch und Islam oft selbstbewusster wirken und besonders sprechen als die deutschen Frauen, an den ich feststellen musste, dass sich sich neuerdings bis ins höhere Alter eine Babylein-Tonlage angewöhnt haben, d.h. sie sprechen mit Kleinmädchenstimme, obgleich sie längst 40+ sind.
Eine Beobachtung, die ich nicht teilen kann. Meine Beobachtung ist eher, dass sehr viele muslimische Frauen, sehr gut zu beobachten vor allem bei jenen Kopftuchtragenden Individuen, im Umgang mit dem komplementären Geschlecht sehr unsicher zu sein scheinen.
Ausnahmen gibt es natürlich.

Zitat:
Zitat von Neandertaler 
Bei Aldi oder Lidl an der Kasse!
Faktisch laufen Frauen und Mädchen den Männern zunächst im akademischen Betrieb, möglicherweise auch eines Tages im Berufsleben den Rang ab.
Selbst in meinem als außerordentlichem Männerfach verschrien Studienobjekt sind die Frauen im Schnitt fleißiger, kreativer & durch größeren Studienerfolg beflügelt.
Vielleicht sollte man das Topic umändern in: Das Alphamädchen: Angst oder Ablehnung ?
Alt 07. 04. 2008, 21:42 LordArion is offline #84
Habek
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

So wie Neandertaler das darstellt, sieht es im Großteil der Haushalte für die muslimischen Frauen nicht aus.

Jedenfalls war ich schon öfter bei muslimischen Bekannten zu Gast und grundsätzlich stand die Mutter in der Küche, für mehrere Stunden, während der Vater sich mit einem anderen Mann unterhielt. Später durfte sie dann die Wäsche waschen.

Deine Anmerkung zu den Frauen, die man munter schwatzend draussen sieht, trügt auch.

Wenn du den gleichen Platz öfter beobachtest, wird dir auffallen, dass es immer andere sind, nämlich immer dann, wenn eine Frau mal Freigang hat.
Alt 07. 04. 2008, 21:53 Habek is offline #85
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Also das eine frau die komplette arbeit einer hausfrau übernimmt, ist nun wirklich nicht islam-spezifisch. Daran ist ansich doch auch nichts schlimmes, zumindestens solange sie es nicht anders will.
Alt 07. 04. 2008, 22:02 mcbierle is offline #86
Eazy-E-
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Zitat von Habek 
So wie Neandertaler das darstellt, sieht es im Großteil der Haushalte für die muslimischen Frauen nicht aus.

Jedenfalls war ich schon öfter bei muslimischen Bekannten zu Gast und grundsätzlich stand die Mutter in der Küche, für mehrere Stunden, während der Vater sich mit einem anderen Mann unterhielt. Später durfte sie dann die Wäsche waschen.

Deine Anmerkung zu den Frauen, die man munter schwatzend draussen sieht, trügt auch.

Wenn du den gleichen Platz öfter beobachtest, wird dir auffallen, dass es immer andere sind, nämlich immer dann, wenn eine Frau mal Freigang hat.

Du bist der Rest? Und seit wann können Moderatoren Leute auf Ignore setzen?

Oh man!
Du nervst mit deinen veralgemeinerungen und das du bei deinem Islamfeindlichen äußerungen überhaupt muslimische bekannte hast wundert mich!

Beispiel: Du bist zu Gast bei einem Muslimischen bekannten. Ihr sitzt im wohnzimmer und unterhaltet euch über die welt. Die Frau geht in die küche um für euch Tee und Essen zu machen (oder willst du in die Küche gehen um dir tee zu machen?). Danach will sie sich um den Haushalt kümmern , was ist jetzt so schlimm daran?
Noch nie ne Frau gesehen die sich um den Haushalt kümmert? Oder hättest du es lieber das der Man die Wäsche waschen geht und du dich mit der Frau unterhalten kannst?
Alt 07. 04. 2008, 22:17 Eazy-E- is offline #87
Neandertaler
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Zitat von LordArion 
Was selbstredlich mit der Tatsache zu tun haben könnte, dass deutsche Familien aller Regel nach nicht aus 70 oder mehr Mitgliedern bestehen, so lässt sich jederzeit jemand finden(auch bedingt durch die meist schwache wirtschaftliche Situation), der Wache hält.
Woraus zu lernen ist, dass die Familie - und das war stets die Großfamilie, nicht die Kernfamilie, also der nicht weiter spaltbare Familienrest - eben auch ihre Vorteile hat. Nebenbei: Statt "selbstredlich" meinst Du doch "selbstredend". Richtig?
Zitat:
Zitat von LordArion 
Möglicherweise ist es ja nicht jedem so ergangen, aber in meinem Leben stand auch stets jemand an meiner Seite, sofern es mir schlecht ging und gewährte mir Unterstützung, allem Missfallen an meinem Tun zum Trotz, einzig und allein aufgrund der starken emotionalen Bindung.
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
Zitat:
Zitat von LordArion 
Auch dafür könnte ich diverse Gründe anführen:
Grund 1: Deutsche Männer in dem Alter sind meist eher mit der Arbeit beschäftigt.
Falsch. Durchschnittsrentenalter ist hier um die 62. Die Männer dort sind älter.
Zitat:
Zitat von LordArion 
Grund 2: In Deutschland lassen die Witterungsbedingungen derartigen Zeitvertreib als Vergnügen zumeist nicht zu.
So schlimm sind die Sommer hier auch wieder nicht. Gartenlokale und Straßencafés sind um diese Zeit voll.
Zitat:
Zitat von LordArion 
Grund 3: Grundsätzlich sieht man tunesische Männer vergnügt auf der Veranda sitzend und nicht im Krankenhauszimmer darbend, da die dortige mangelhafte medizinische Versorgung ein Darben gar nicht möglich macht, sondern zu verfrühtem Versterben führt.
Normale medizinische Versorgung gibt es in Tunesien. Aber ein Jahr lang im Koma an den Schläuchen hängen, das geht dort wohl eher nicht. Ist es anzustreben?
Zitat:
Zitat von LordArion 
Weiter ob dieses Themas zu philosophieren, macht wohl keinen Sinn.
Weiter? Von Philosophie hab ich bis jetzt nichts mitbekommen. Nur Small Talk. Hab ich was überlesen?
Zitat:
Zitat von LordArion 
Fakt ist, dass das Ganze mit dem Islam nicht im Geringsten zu tun zu haben scheint.
Fakt ist, dass es scheint. Also ist es kein Fakt, sondern Schein. Oder?
Zitat:
Zitat von LordArion 
Es sei denn, du könntest weitere Gründe anführen, die das Ganze in einen Zusammenhang zum Islam setzen.
Sei mir nicht böse, aber bei Akademikern muss ich falsches Dreutsch einfach korrigieren. Also: Entweder "Beziehung ZUM Islam" oder "Zusammenhang MIT DEM Islam". Aber kein Gemisch.
Zitat:
Zitat von LordArion 
Unsere südeuropäischen Nicht-Moslems werden dir möglicherweise jedes weitere Wort übel nehmen.
Möglich ist alles. Aber ist es auch wahrscheinlich? Eher nicht. In Griechenland gibt es massig Altersheime.
Zitat:
Zitat von LordArion 
Eine Beobachtung, die ich nicht teilen kann. Meine Beobachtung ist eher, dass sehr viele muslimische Frauen, sehr gut zu beobachten vor allem bei jenen Kopftuchtragenden Individuen, im Umgang mit dem komplementären Geschlecht sehr unsicher zu sein scheinen. Ausnahmen gibt es natürlich.
Und andere Beobachter.
Zitat:
Zitat von LordArion 
Faktisch laufen Frauen und Mädchen den Männern zunächst im akademischen Betrieb, möglicherweise auch eines Tages im Berufsleben den Rang ab.
Selbst in meinem als außerordentlichem Männerfach verschrien Studienobjekt sind die Frauen im Schnitt fleißiger, kreativer & durch größeren Studienerfolg beflügelt.
Vielleicht sollte man das Topic umändern in: Das Alphamädchen: Angst oder Ablehnung ?
Nicht ändern. Selber machen. Wollte Dir, da Du Threads so gerne dicht machst, schon immer vorschlagen: Zu Abwechslung mal was Konstruktives bitte! Mach einen Thread auf. Finde ein Thema. Formuliere es richtig. Aufbauen, nicht niedermachen!
Alt 07. 04. 2008, 22:20 Neandertaler is offline #88
LordArion
Der dunkle Prinz
 
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Zitat von Neandertaler 
Statt "selbstredlich" meinst Du doch "selbstredend". Richtig? !
Das zu beantworten, habe ich heute abend noch hinreichend Zeit: Richtig
Selbstredlich scheint, das ergibt zumindest meine kurze Recherche, nicht zu existieren.
Dasselbe gilt auch für die andere bezüglich meiner Sprache vorgetragene Anmerkung.
Full Ack quasi.

Aber zurück zum Thema: Grundsätzlich stört mich an der wieder zunehmenden Sakralisierung vieler Gesellschaften die Abneigung einem Leben in Abhängigkeit von religiösen Dogmen gegenüber.
Religiösität hat, das zeigt zumindest mir der Blick in die Geschichte, stets den gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Fortschritt massiv behindert, sei es der nahezu parallel zum Aufstieg des Islam verlaufende Niedergang arabischer Wissenskunst oder das zeitgeschichtlich der Aufklärung vorrauseilende unter Fortschrittsaspekten zu diagnostizierende schwarze Loch.
Religion bedeutet häufig Einschränkung der Gedanken und jedem freien Denker sollte diese Vorstellung zutiefst zuwider sein.
Alt 07. 04. 2008, 22:31 LordArion is offline #89
kieropipas
 
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Lieber Neandertaler,

Warst du schonmal in Italien? in Spanien? Portugal? Meines Erachtens nicht wirklich islamische Länder, und doch treffen deine Beschreibungen hier genau so zu..Grosse Familie, sehr selbstbewusste und tempramentvolle frauen (*schwärm*), und auch da fängt das Leben erst nach 18:00 an. Das hat aber weniger mit den Menschen, als viel mehr mit dem Wetter zu tun...Vorher ist es einfach zu heiss, und darum trifft man sich halt erst später draussen...Und ältere Männer im Anzug findest du an jeder Ecke, auf jeder Bank..

Es ist (Fakt!) also vollkommener Quatsch, hier irgendeine Verbindung zum Islam zu suchen! Oder besser gesagt (du legst da ja anscheinend sehr viel Wert drauf): Es besteht kein Zusammenhang!

Islam ist dann gefährlich, wenn er fanatisch ausgelegt wird...Hier spielt meines Erachtens die Tatsache eine Rolle, dass Moslems den Koran ja wortwörtlich lesen sollen, ihn auf keinen Fall verändern dürfen..

Wenn ich da an ein paar Suren denke (falls es jemanden interessiert, hier eine kleine Auswahl: Sure 4, 51ff.; 22,19ff.; 37,64ff.; ), dann sehe ich hier schon eine Gefahr..

"Aber wenn es tatsächlich so ist, dass al-Qaida den Koran verfälscht und den Islam verrät, warum erhebt sich kein Mufti, der eine Fatwa gegen Osama Bin Laden erlässt? Warum werden die Bombenwerfer nicht "zu Ungläubigen erklärt"? Ist Osama Bin Laden ein frommer Muslim?"

Diese Sätze schreibt ein "Professor einer renommierten euroäischen Universität. Aus Sicherheitsgründen unter einen Pseudonym". Genau solche Fragen beschäftigen mich, genau hier wünsche ich Klarheit.

gruss,
pipas
Alt 07. 04. 2008, 22:50 #90
Der Rebell
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

@ kieropipas,

Du hast da was verwechselt. Neandertaler war gerade dabei, einen Reiseprospekt für Tunesien zu schreiben. Das machen Soziologen schonmal in ihrer Freizeit.
Alt 07. 04. 2008, 23:20 Der Rebell is offline #91
Izul
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

ok, wie wärs mit ner einfachen Antwort: Du hast auf der einen Seite, die westliche Welt mit ihrem Imperialismus, Kapitalismus oder noch besser: Globalisierung und auf der anderen Seite haste die, die von uns ausgebeutet, verarscht und zugebombt werden. Menschen, die in ärmeren Ländern leben, deren Infrastrukturen durch Globalisierung, freien Handel und Krieg mit folgender Kriegszuschreibung, Sanktionen und " modernen Reparationszahlungen" (Hilfsgüter und Subventionen gegen Recht auf Einmischung in Verfassung und Marktwirtschaft seitens der WTO).
So, jetzt stell Dir ma vor, Du lebst in so einem Land, zufällig ist das nicht christlich, sondern osmanisch geprägt und da kommen son paar dumme Wichser mit High-Tech-Waffen. spucken auf Deine Religion und versuchen, Dir die letzten staatlichen Ressourcen unterm Arsch wegzureissen.
Wennde jetzt "nicht so schlau" bist, schreiste nach Rache und baust ne Bombe und lässt die bei den Reichen unterm Arsch losgehen. Das hindert die zwar nich daran, weiterhin und jetzt erst recht zu behaupten, dass alle, die aus Deinem Land kommen. Terroristen und Mörder sind, aber wenigstens hastes denen gezeigt.
Mal angenommen, Du bist der Schlaue und der Nicht-so-Schlaue ist jemand anderes, siehst den und denkst "ich kanns irgendwie doch einfach ma verstehen, dass er einfach ne Macke kriegt bei so viel Ungerechtigkeit", aber Du weisst auch, dass Krieg immer nur Krieg bringt und das Fanatismus nich der Weg is, dann wirste trotzdem nich hingehen und sagen, "Fanatismus ist unser nicht würdig", weil Du genau weisst, dass diese Imperialistenschweine das immer so machen und dass es eigentlich auf deren Misthaufen gewachsen ist, dass die ganze Scheisse am dampfen ist, auch wenn das ganze Problem eigentlich weniger mit Religion zu tun hat, sondern viel mehr mit der Gier von so ein paar Mistschweinen aus der reichen Oberschicht der westlichen Länder, die gerne ihre wirtschaftliche Machtstellungen auf Kosten der östlichen Länder ausbauen wollen geht. Zufälligerweise haben genau diese Mistschweine auch die meisten Medien unter Kontrolle, weswegen sich Informationen leicht fälschen lassen, indem man bestimmte Gegeninformationen durch politischen Druck unterbindet und so die "reichen" Völker verarscht.

Klar, kannste jetzt sagen, dass das doch alles Rotz is und wie ich auf das alles komme, aber dann schnapp Dir doch einfach ma n Buch und guck Dir an, was so alles passiert. Guck Dir den Ressourcenverbrauch der Länder an, was mit "Überproduktion" passiert, warum es keine Tigerstaaten mehr gibt, wie hoch der Besitz der 50 reichsten Menschen ist (und was ihnen gehört) und nur rein hypothetisch, welchen wirtschaftlichen Grund Amerika haben könnte, gewisse Länder wie z.B. den Irak anzugreifen, um es Jahre später immer noch als kulturell-gesellschaftliche Wüste brach liegen zu lassen, nachdem das Motto des Irakkriegs die Abschaffung des Diktats und die Einführung der Demokratie war.

Ich glaube, es gibt weniger Grund, sich vor dem Islam einzuscheissen, als vor den Fehlern, die in völliger Ignoranz von Verlusten durch westliche Systeme provoziert werden. Ich glaube auch, dasses nicht mehr lange dauert, bis es gewaltig hier krachen wird. Aber erstens kann ich es verstehen, wenn der Orient stinksauer is und irgendwann "aufs Maul" sagt und zweitens frag ich mich ein wenig, ob die Globalisierung dann nicht ohnehin derart fortgeschritten ist, dass selbst die Gesellschaften der reichen Länder "aufs Maul" rufen werden, weil sie sich ihr Brot bei stagnierenden Löhnen und steigenden Lebensmittelpreisen nicht mehr leisten können.

Aber so ist das halt: Völlig egal, ob es dabei um eine steigende Einnahmen-/Ausgaben-Differenz oder um den Islam handelt, solange der Deutsche mit dem Problem umgehen kann, denkt er bei der Ursachenbekämpfung nur von 12 bis mittag und konsumiert die Geschichten aus den Medien (=frisst die Scheisse), die er vorgesetzt kriegt.
Alt 07. 04. 2008, 23:21 Izul is offline #92
Neandertaler
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Zitat von LordArion 
Religiösität hat, das zeigt zumindest mir der Blick in die Geschichte, stets den gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Fortschritt massiv behindert...
Warum dann die Angst vor dem iranischen Atomprogramm? Mit Beten allein werden sie es nicht schaffen. Oder: Unter dieser Prämisse müssten die USA in der Forschung Entwicklungsland sein, denn dort stehen in jedem Drecknest mindestens drei Kirchen. Oder: Israel dürfte ausschließlich Avocados exportieren. Keine ausgetüftelten Kopierschutzalgorithmen; keine Supertrojaner; keine Spezialsoftware wie die von Waves. Und das Intel-Entwicklungszentrum, das uns die neue, erstmals im Pentium-M verwendete Prozessorarchitektur gebracht hat, hätte dort nie installiert werden dürfen.

Die Verallgemeinerung stimmt einfach nicht. Das Verhältnis von Religion und Wissenschaft ist viel komplizierter, und beide hängen vom Entwicklungsstand der Produktivkräfte ab.

Zitat:
Zitat von LordArion 
....sei es der nahezu parallel zum Aufstieg des Islam verlaufende Niedergang arabischer Wissenskunst oder das zeitgeschichtlich der Aufklärung vorrauseilende unter Fortschrittsaspekten zu diagnostizierende schwarze Loch.
Das schwarze Loch war wohl der Dreißigjährige Krieg 1618 - 1648. Danach kamen Newton und Leibnitz. Galilei ist 1642 gestorben. Davor kam die Renaissance. Und immer gab es die Kirche.

Die hat weniger behindert als geholfen, im Gegensatz zur landläufigen Meinung. Erst kürzlich wurde der Index der katholischen Kirche zugänglich gemacht. Keine einziges naturwissenschaftliches Werk darauf zu finden, auch keines, das sich zustimmend auf Galilei bezog. Trick der Kirche: Als wissenschaftliche Hypothese ist die Lehre vom heliozentrischen System kein Problem, sie darf nur nicht beanspruchen, die Wahrheit über die Schöpfung zu sein.

Umgekehrt hat die theologische Schulung im spekulativen Denken bei der Entdeckung wichtiger Naturgesetz geholfen. Wie fand Galilei heraus, dass alle Körper gleich schnell fallen? Die Geschichte vom schiefen Turm zu Pisa ist Quatsch. Galilei hat nicht gemessen, sondern nachgedacht: Angenommen Köper A ist schwerer als Körper B. Hypothese: A fällt schneller als B. Jetzt verbinde ich beide Körper zu einem. Der ist noch schwerer als A, also müsste A+B auch noch schneller als A fallen. Einerseits. Anderseits: A wird nun durch den langsamer fallenden Körper B gebremst. Also müsste A+B langsamer als A fallen. Die Hypothese führt folglich zu einem logischen Widerspruch. Der aber hat in der Schöpfung keinen Platz. Also müssen beide Körper, folglich alle, gleich schnell fallen.

Oh Gott, jetzt sind wir vom Thema ziemlich weit weg, aber die Dinge sind halt wirklich kompliziert. Zu kompliziert, um sie so spät noch weiter aufzudröseln.
Alt 07. 04. 2008, 23:28 Neandertaler is offline #93
Neandertaler
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Zitat von kieropipas 
Warst du schonmal in Italien? in Spanien? Portugal? Meines Erachtens nicht wirklich islamische Länder, und doch treffen deine Beschreibungen hier genau so zu..Grosse Familie,
Grosse Familie? War mal. Damals, als Sophia Loren noch Filme mit Vittorio De Sica machte. Vorbei.

Italien und Spanien haben heute noch niedrigere Geburtenraten als die Bundesrepublik. Nix Bambini. Die von Portugal kenne ich nicht, sie dürfte ähnlich sein. Wenn Du in Spanien solche Männer gesehen hast, wie ich sie beschreibe, dann waren das wahrscheinlich die vielen Marokkaner und Algerier, die sich dort inzwischen angesiedelt haben, weil die von rabiaten Geburtenrückgang herrührende Lücke in der Erwerbsbevölkerung ausgefüllt werden muss.

Guck bitte nächstes mal etwas genauer hin.

Zitat:
Zitat von kieropipas 
"Aber wenn es tatsächlich so ist, dass al-Qaida den Koran verfälscht und den Islam verrät, warum erhebt sich kein Mufti, der eine Fatwa gegen Osama Bin Laden erlässt? Warum werden die Bombenwerfer nicht "zu Ungläubigen erklärt"? Ist Osama Bin Laden ein frommer Muslim?"

Diese Sätze schreibt ein "Professor einer renommierten euroäischen Universität. Aus Sicherheitsgründen unter einen Pseudonym". Genau solche Fragen beschäftigen mich, genau hier wünsche ich Klarheit.

Ich auch. Willst Du nun die Fatwa? Oder willst Du sie nicht? Anscheinend willst Du sie. Sie soll halt nur den Richtigen treffen. Aber so rabiat sind die Moslems gar nicht, dass sie dauernd Fatwa machen, wie Du es gern hättest. Du oder Dein "Professor einer renommierten euroäischen Universität".

Ich erbleiche vor Ehrfurcht. Was hat er für den Titel bezahlt?
Alt 07. 04. 2008, 23:44 Neandertaler is offline #94
LordArion
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Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?

Zitat:
Zitat von Neandertaler 
Die Verallgemeinerung stimmt einfach nicht. Das Verhältnis von Religion und Wissenschaft ist viel komplizierter, und beide hängen vom Entwicklungsstand der Produktivkräfte ab.
Natürlich stimmen Verallgemeinerungen fast nie.
Aber auch nach weiterem Differenzieren kommt man zum Schluss. Beispielsweise beim äußerst kontrovers diskutierten Thema Stammzellforschung verhindern in unseren Breitengraden christliche Dogmen vom Wert des ungeborenen Lebens Fortschritt, der Leiden lindern könnte.

Zitat:
Zitat von Neandertaler 
Das schwarze Loch war wohl der Dreißigjährige Krieg 1618 - 1648. Danach kamen Newton und Leibnitz. Galilei ist 1642 gestorben. Davor kam die Renaissance. Und immer gab es die Kirche.
Wenn ich von düsterer Epoche der Wissensgewinnung und des selbstständigen Denkens spreche, dann rede ich vom Mittelalter, dem, in größeren Zusammenhängen denkend die Aufklärung und die damit einhergehende wissenschaftliche europäische Blütezeit folgte.

Zitat:
Zitat von Neandertaler 
Die hat weniger behindert als geholfen, im Gegensatz zur landläufigen Meinung.
Niedergang der Religion und Aufblühen der Wissenschaft sind aneinander gekoppelt. Erst der Gebrauch des Verstandes wies den Menschen den Weg aus der geistigen Abhängigkeit.
Das kaum Werke in damaligen Zeiten auf dem Index der katholischen Kirche standen, würde ich dir sofort glauben. Es gab schlicht und ergreifend kaum welche.

Zitat:
Zitat von Neandertaler 
Umgekehrt hat die theologische Schulung im spekulativen Denken bei der Entdeckung wichtiger Naturgesetz geholfen. Wie fand Galilei heraus, dass alle Körper gleich schnell fallen? Die Geschichte vom schiefen Turm zu Pisa ist Quatsch. Galilei hat nicht gemessen, sondern nachgedacht: Angenommen Köper A ist schwerer als Körper B. Hypothese: A fällt schneller als B. Jetzt verbinde ich beide Körper zu einem. Der ist noch schwerer als A, also müsste A+B auch noch schneller als A fallen. Einerseits. Anderseits: A wird nun durch den langsamer fallenden Körper B gebremst. Also müsste A+B langsamer als A fallen. Die Hypothese führt folglich zu einem logischen Widerspruch. Der aber hat in der Schöpfung keinen Platz. Also müssen beide Körper, folglich alle, gleich schnell fallen.

Was theologische Schulung mit logischem Denken zu tun haben soll, erschließt sich mir weiterhin nicht.
Es sei denn, du willst darauf hinaus, dass jedwege geistige Schulung zur Erweiterung der kognitiven Fähigkeiten beiträgt.
Dann würde ich dir zustimmen.
Nochmal kurz zu Galilei: Seine Erkenntnisse wurden phänomenologisch gewonnen.
A fällt schneller als B, weil A schwerer ist.
Das Verbinden der beiden erhöht die auf den Körper wirkende Kraft und führt somit möglicherweise zu noch höheren Geschwindigkeiten.
Das wäre ein logischer Gedankengang.
Dass weiteres Wissen über das Wirken von Kräften an sich vor Newtons Zeit vorhanden war, bezweifle ich.
Dass bei solchen Mythen viel Halbwissen im Spiel ist, liegt in der Natur der Sache.

Aber du sagtest es bereits: Wir sollten nicht noch weiter vom Thema abweichen.
Alt 07. 04. 2008, 23:44 LordArion is offline