Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
Zitat von verifyme
Sowas lernt man wohl auf der Hochschule für Soziologen, die für alle Wissenschaften Fachleute ausbildet.
Du verstehst das nicht. Das wäre auch kein Fehler, wenn Du nicht glauben würdest, Du tätest es.
Galilei lebte in einer Zeit, in welcher für die Menschen die Einheit des Wissens in der Philosophie noch existierte. Was wir heute als Mathematik oder Physik kennen, waren damals Themen innerhalb der philosophischen Erörterung. Wie in der Antike. Pythagoras war von Beruf, wenn man so sagen will, Philosoph.
Galileis Denken geht naturgemäß auf die mittelalterliche Scholastik zurück. Wo hätte es sonst herkommen sollen? Deren Methoden, in vorliegenden Fall die Deduktion, wendet er bei der Betrachtung von Phänomenen an, die wir heute den Naturwissenschaften zuordnen würden.
Wenn man Soziologie studiert, hat man selbstverständlich Nebenfächer. Mein bevorzugtes war die Philosophie. Adorno zum Beispiel kann man gar nicht einordenen: Philosoph oder Soziologe? Philosophie kann man wirklich nicht machen, ohne die Fallgesetze zu kennen. Die Philosophen kannten sie nämlich.
Was die Deduktion des Fallgesetzes bei Galilei betrifft, so ist das natürlich nicht auf meinem Acker gewachsen. Ich habe die Auskunft von einem, der klüger ist als ich. Ein guter Freund, der Experte für mittelalterliche Scholastik ist, speziell für Thomas von Aquin. Wenn man dieses Thema gründlich bearbeiten und die landläufigen, über Generation von Schulbüchern vererbten Binsenweisheiten korrigieren will, muss man nämlich Latein und Altgriechisch fließend lesen können. Und das kann ich nicht.
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
Zitat von lilith1970
Oder willst Du allen Ernstes die Emanzipation für das Schrumpfen des sozialen Gefüges verantwortlich machen?
Es ist anders: Was sich Emanzipation nennt, ist eben - das behaupte ich - in Wahrheit keine, wie sich leider herausgestellt hat, sondern eine raffiniertere Form von Unterwerfung der Menschen unter das Kapital.
Ganz früher hat nur Papa gearbeitet, Frau und Kind waren daheim und das Zuhause eben auch ein vom Kapital nicht unmittelbar beherrschabrer und kontrollierbarer Ort und eine Zufluchtstätte. Heute malochen sie alle. Fortschritt?
Früher wurde für die Frau das harte Realitätsprinzip von ihrem Mann verkörpert. Aber das war einer, mit dem man sich zanken und dem man ja auch die Hölle heiß und ihm saftige Szenen machen konnte. Auf solche Konflikte lässt sich der Chef nicht ein: "Bitte Frau Müller, wenn Sie sich durch die zwei Stunden Mehrarbeit überlastet fühlen, wäre es dann nicht besser für Sie, wenn Sie sich nach einer geigneteren Stelle umsehen würden?"
Alles das, was wir einmal für Emanzipation und Fortschritt hielten, hat die Menschen nur fungibler für das Kapital gemacht. Das bedeutet nicht, die Vergangenheit verklären und sagen: Zurück in die gute alte Zeit. Sie war nicht gut. Sie war schlecht. Und wie elend schlecht, das sieht man erst an den Folgen, am Resultat, daran, was sich daraus entwicklet hat, nämlich unserer Gegenwart.
Zitat:
Zitat von lilith1970
Bedeutet die Emanzipation automatisch den Weg zur alleinerziehenden Mutter?
Findest Du diese Argumentation nicht etwas zu plump?[/quote]Doch, und sogar gemein. Aber man muss solche Dinge in diesem Zusammenhang zur Sprache bringen, genau so wie die Vereinsamung hier und das Elend, das menschliche, nicht das hygienische, in Pflegeheimen. Oder, was mir noch einfaällt, dass immer mehr Menschen hier in anonymen Massengräbern bestattet werden, weil es keinen gibt, der sich nach ihrem Tod um irgendwas kümmert.
Es geht nicht darum, irgendeinem Individum seine Lebensweise vorzuwerfen. Die ist gesellschaftlich vorbestimmt, und aus diesen vorbestimmten Formen kommt keiner raus. Keiner.
Es geht um die Frage, welche Lebensformen wir denn eigentlich als Alternativen anzubieten haben, wenn wir von anderen Menschen den Verzicht auf ihre Lebensformen verlangen. Und der Islam ist eben im Gegensatz zum Christentum generell und ganz besonders zum Protestantismus Religion nicht als reine Überzeugungs-, Glaubens- und Herzenssache, sondern als ein Regelwerk, das die Lebensformen und den Alltag prägt.
Und schaue ich mir diese Lebensformen, die wir anzubieten haben, einmal an, so komme ich zu dem Schluss, dass wird durchaus Grund haben, den Islam zu fürchten, nicht etwa deshalb, weil der Islam so stark und gewalttätig wäre und uns gegen unseren Willen zu etwas zwingen würde, sondern weil wir, was die das Dasein erträglich bis glücklich machenden Lebensformen betrifft, derart pleite sind, dass wird eines Tages noch um eine freunliche Übernahme bitten werden, wenn das so weiter geht.
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Nochmal Neandertaler,
und dieses Mal ganz deutlich: Deine Geschichte, wie Galileo Galilei die Fallgesetze entdeckte, ist totaler Quatsch.
Denselben Blödsinn schreibt ein Student aus München 1999/2000 ins Internet:
Zitat:
Die Frage ist: Wie kommt man darauf? Wie akm Galilei darauf? Antwort: Durch Nachdenken. Aus einem Gedankenexperiment folgert man, daß alle Körper gleich schnell fallen, und daß die Geschwindigkeit proportional zur Zeit ist.
1. Alle Körper fallen gleich schnell. Angenommen die Geschwindigkeit eines schwereren Körpers sei größer als die eines leichteren. Also die eines Steines sei größer als die eines leichteren Stück Holzes........
[hier folgt die Geschichte mit den Körpern A und B]
Es gibt keinen Beleg dafür, daß Gelilei diese Überlegung angestellt hat. Der Studiosus behauptet einfach, daß Galilei so gedacht hat. Und Dein Bekannter hat wohl densdelben Unsinn gelesen.
Bekannt ist jedoch, daß er den Beweis mittels einer schiefen Ebene geführt hat.
Spoiler:
Sehen wir uns die Methode an, mit der Galileo Galilei untersuchte, wie Objekte fallen! Er bekennt freimütig, daß er kein brauchbares Meßverfahren hatte, um die kurzen Zeitintervalle ausreichend genau zu messen. Er mußte folglich den Vorgang so verlangsamen, daß er für seine Meßmethoden zugänglich war. Man könnte sich z.B. vorstellen, ein Objekt in einer dichten Flüssigkeit absinken zu lassen. Doch in Wasser oder gar Honig wird ein sinkendes Objekt frühzeitig eine konstante Geschwindigkeit erreichen, die aus dem Gleichgewicht der Flüssigkeitsreibung und der auf das Objekt wirkenden Abtriebskraft bestimmt wird1. Um die charakteristische Eigenart der Bewegung zu erhalten, und eine Art "Zeitlupe" zu erzielen, baute Galileo eine Rampe, auf der er Kugeln herabrollen ließ.
Er beschreibt seine Methode so:
"Bei der Untersuchung der natürlichen beschleunigten Bewegung ließen wir uns von den Gewohnheiten der Natur selbst leiten, die uns in all ihren verschiedenen Prozessen lehrt, nur die allgemeinsten, einfachsten und leichtesten Mittel anzuwenden" (Kuhn, Physik III B, Mechanik, S.94) "Ich habe auf die folgende Weise versucht, mir Gewißheit zu verschaffen (über) die Beschleunigung, wie sie tatsächlich bei fallenden Körpern auftritt. [...] Zuerst wurde ein Brett oder Balken aus Holz ausgesucht, ungefähr zwölf Ellen lang, eine halbe Elle breit und drei Fingerbreit dick; sodann wurde in die Oberseite eine Rinne von wenig mehr als einem Finger Durchmesser gegraben; nachdem wir diese Hohlrinne ganz gerade gezogen und glatt poliert und sie mit Pergament ausgelegt hatten, das gleichfalls so glatt und poliert wie möglich war, ließen wir in ihr eine feste, glatte und vollkommen runde Bronzekugel rollen. Nachdem wir das Brett in eine abfallende Lage gebracht hatten, [...] ließen wir die Kugel die Rinne entlangrollen und maßen dabei [...] die Zeit, die sie zum Hinabrollen brauchte. Dieses Experiment wiederholten wir mehrere Male, um die Zeit so genau zu messen, daß die Abweichung zwischen zwei Beobachtunngen nie mehr als das Zehntel eines Pulsschlages betrug. Nachdem wir diese Operation ausgeführt und uns von ihrer Zuverlässigkeit überzeugt hatten, ließen wir beim nächsten Mal die Kugel nur ein Viertel der Länge der Rinne hinabrollen; und als wir dann die Zeit für das Hinabrollen maßen, sahen wir, daß sie genau die Hälfte der zuvor gemessenen betrug. Sodann machten wir den Versuch mit andren Entfernungen, wobei wir die Zeit für die ganze Länge mit der für die Hälfte, mit der für zwei Drittel, für drei Viertel, kurz für alle möglichen Bruchteile der Länge der Rinne vergleichen; und bei all diesen Experimenten, die wir wohl hundert Mal und öfter wiederholten, stellten wir fest, daß die die zurückgelegten Strecken sich zueinander verhielten wie die Quadrate der betreffenden Zeiten, und dies traf zu für jedes Gefälle der Ebene, d.h. der Rinne, in der wir die Kugel entlangrollen ließen. Wir stellten auch fest, daß die Zeiten für das Hinabrollen bei verschiedenem Gefälle in einem Verhältnis zueinander standen, das [...] der Experimentator vorausgesagt und demonstriert hatte." (Kearney, Und es entstand ein neues Weltbild, S. 68f.)
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Islam hin islam her, wie und wann wird es enden? gar nicht! und was sind die Ursachen für solche Topics und für solche Hassausbrüche?In solchen Topics stelle ich immerwieder fest dass die Respektlosigkeit nicht mal vor einem Propheten ein Ende haben, aber wie soll man von einem Respekt erwarten der nicht mal Respekt vor den eigenen Eltern haben?
Kann man von einem Respekt vor fremden Fahnen erwarten dessen Volk nie eine Fahne besaß? für den ist das nur ein Tuch er tritt drauf!
Kann man von einem Respekt erwarten, der nicht mal vor seinen eigenen Eltern respekt hat? für den ist der Prophet Mohammed ein kinderschänder
Kann man von einem für die heiligen Bücher Respekt erwarten, der nicht glaubt und die Gläubige für dumm erklärt? für ihn sind die heiligen Bücher ein haufen Blätter mit unsinn!
Die Respektlosigkeit nimmt mit den ferngelenkten Medien zu. Am Ende ist die Unwissendheit schuld, die eine seite lernt Koran arabisch auswendig, ohne zu verstehen was drin steht und versucht sein banales "Wissen" als "Vorbild" darzustellen für andere analphabeten, und die andere Seite reagiert nur auf Reize, sieht sein banales "Wissen" als "typisch Islam" und er liest auch nicht.
Lest euch mal Koran auf deutsch gründlich durch dann geht auf jmd zu der seinen Glauben als Islam wiedergibt und stellt ihm ein paar fragen, er wird es zu 99% nicht antworten können.
Habt ihr in deutschland die moscheen von innen gesehen? da sitzen jeden Freitag zig menschen und der Imam vorne erzählt irgendwas auf arabisch, die zuhörer verstehen nichts, nach dem Gebet sagen die "ich war heute beten bin ein guter moslem wieso bist du nie beten" guter moslem ist man also wenn man an etwas zuhört was man nicht versteht? Leider sieht heutiger islam so aus. Ihr erinnert euch an IRAK / IRAN krieg welcher 7 jahre dauerte, beide Länder erklärten heiligen Krieg, was ist ein heiliger krieg? sind diese Menschen überhaupt berechtigt heiligen Krieg auszurufen?
Türken sind die Söhne Attilas, der Mongolen, Tataren und haben mit der arabischen Kultur nichts gemeinsam. Schmanismus ist das eigentliche Glauben der Türken! die türkischen Aleviten/Bektasis / kizilbas die das alte Tradition nicht aufgegeben haben sind nur teilintergriert in Islam. In der Türkei gibt es immerwieder bestrebungen die koranschulen zu schliessen das glauben auf türkisch beizubrigen, damit die Menschen es verstehen was sie lernen aber die Fundamentalisten widersetzen sich es hat bisher immer gescheitert denn die Dummen kann man besser beherrschen als die die gelehrt sind.
Das Buch Koran wird heute nicht angewendet sondern die Menschen wenden unter dem Deckmantel "Koran" nur ihre unwissenheit an. 11. September, als in USA die beiden Türme zu Boden gingen, protestierten zig tausend Mensch in Berlin, wieso haben Moslems nicht protestiert? Wieso haben islamische Organisationen in Deutschland nicht eine Protestaktion organisiert? In diesen Gebäuden waren unschuldige Menschen, erlaubt das Buch Koran, hass gegen unschuldige Menschen anzuwenden? In den Koranschulen meist hirnwäsche betrieben, die Kinder werden mit hass gefüllt obwohl Koran von "nächstenliebe" schreibt wieso werden nicht solche Aktionen wie in New York verurteilt?
In afghanistan, als noch die Taliban an der Macht war, wurde einem 10 jährigen Mädchen die Finger abgehackt weil sie die Finger lackierte und so zur Hochzeit ging. Bevor der Prophet Mohammed gesandt wurde, haben die Araber lebendig ihre töchter begraben weil für die eine Beleidung war ein Tochter zu haben. Der Prophet verbot solche Aktionen, stellte die die Frauen mit den Männern auf gleichen Level. Was ist mit diesen Aktionen heute passiert? in welchen islamischen Ländern, ausser die Türkei,mittlerweile versuchen die fundamentalisten das auch zu ändern, die Frau mit dem Mann gleichberechtigt? Auf deutschen Strassen seht ihr manchmal mitten im Sommer eine in schwarz verhüllte Mumie d. 10 meter hinter ihrem Mann geht, ist das Islam?
[MOD]Teillöschung, sonst wirst du nicht Ernst genommen. Von mir erst recht nicht! Sei froh, dass einige deiner Sätze brauchbar sind![/MOD]
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
Früher wurde für die Frau das harte Realitätsprinzip von ihrem Mann verkörpert. Aber das war einer, mit dem man sich zanken und dem man ja auch die Hölle heiß und ihm saftige Szenen machen konnte. Auf solche Konflikte lässt sich der Chef nicht ein: "Bitte Frau Müller, wenn Sie sich durch die zwei Stunden Mehrarbeit überlastet fühlen, wäre es dann nicht besser für Sie, wenn Sie sich nach einer geigneteren Stelle umsehen würden?"
Schon lange vor der sogenannten Emanzipation wurden Frauen dem Kapital ebenfalls unterworfen, zum Beispiel zu Zeiten der industriellen Revolution.
Nachzulesen bei deinem Lieblingsautor Marx.
Zitat:
Und fälschlicherweise wird ihm heute immer noch der Satz des Pythagoras zugeschrieben.
Sogar in unseren Mathebüchern ist das richtig gestellt, kein Grund zur Sorge!
Wobei er der erste war, der für den zu seiner zu seiner Zeit schon sehr alten Satz den Beweis gefunden hat.
Zitat:
So, jetzt stell Dir ma vor, Du lebst in so einem Land, zufällig ist das nicht christlich, sondern osmanisch geprägt und da kommen son paar dumme Wichser mit High-Tech-Waffen. spucken auf Deine Religion und versuchen, Dir die letzten staatlichen Ressourcen unterm Arsch wegzureissen.
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Ich denke die gesellschaftlichen Prozesse laufen darauf hinaus die wachsende Bevölkerung gefügig zu machen und ihnen die Freiheit zu geben sich den Kapital unter zuordnen und das ist wirklich noch gelinde ausgedrückt
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
Zitat von verifyme
Nochmal Neandertaler,
und dieses Mal ganz deutlich: Deine Geschichte, wie Galileo Galilei die Fallgesetze entdeckte, ist totaler Quatsch.
Denselben Blödsinn schreibt ein Student aus München 1999/2000 ins Internet:
Noch mal: Es ist, wie ich sagte.
Dass ein Student im Internet die Story erzählt, ist kein Wunder. Er dürfte sie von der gleichen Quelle bezogen haben wie ich, weil mein Freund, der Scholastik-Experte, seit Anfang der 80er Jahre von Beruf Hochschullehrer ist, nicht in München, aber vielleicht hat der Student den Studienort mal gewechselt, und lesen können wird er auch.
Die Voraussetzung für den Versuch einer experimentellen Überprüfung des Fallgesetzes war dessen Vorhandensein. Es musste diese allem Augenschein widersprechene Hypothese erst mal geben. Man musste die Idee erst mal haben, um sie empirisch überprüfen zu können.
Und sie entstand durch Nachdenken aus dem Postulat der Widerspruchsfreiheit: Ein Annahme ist dann richtig, wenn die möglichen deduktiv aus ihr gewonnenen Schlussfolgerungen sich nicht widersprechen. Bei der Annahme je nach Gewicht verschieden schnell fallender Körper tun sie das. Bei der Annahme, dass alle Körper gleich schnell fallen, tun sie es nicht. Also ist die Annahme, dass alle Körper gleich schnell fallen, richtig.
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Du machst Dich schon reichlich lächerlich, wenn Du hier ein angeblich scholastisches Professoren-Genie zitierst, das irgendwo da draußen existieren soll und Deine Erfindungen bestätigen soll.
Gib doch mal eine Quelle an, wenn Deine Behauptung scholastisches Allgemeingut sein soll. Dann müßte es doch wohl zu finden sein.
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
Zitat von verifyme
Du machst Dich schon reichlich lächerlich, wenn Du hier ein angeblich scholastisches Professoren-Genie zitierst, das irgendwo da draußen existieren soll und Deine Erfindungen bestätigen soll.
Nicht meine Erfindung, sondern der Fund eines anderen. Und der ist kein Genie, sondern Philosoph.* Und Du musst auch nicht genial sein, um den Gedanken nachzuvollziehen. Etwas Verstand reicht. Mit etwas gutem Willen würdest Du es schaffen.
Zitat:
Zitat von verifyme
Gib doch mal eine Quelle an, wenn Deine Behauptung scholastisches Allgemeingut sein soll. Dann müßte es doch wohl zu finden sein.
Damit würde ich Dir doch den ganzen Spaß am Googeln verderben. So herzlos bin ich nicht.
* und promovierter Chemiker, aber in diesem Beruf seit langem nicht tätig.
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
Zitat von verifyme
Ich habe gerade mit meinem Scholastik-Berater telefoniert.
Er sagte mir, daß es solche Überlegungen Galileo Galileis nie gegeben hat.
Schmeiß ihn raus, er taugt nichts. Und damit es für Dich spannend bleibt: Mein Experte heißt mit Vornamen Peter.
Und noch eine Anekdote dazu, wenn es Dir weiterhilft: Als Buttersäure die Waffe der Wahl im revolutionären Kampf der Studenten um ihre Rechte wurde - ein Zeug, das ganz furchtbar nach Schweißfüßen stinkt -, wurde auch Adorno im Mitleidenschaft gezogen, der um seine Gesundheit zu fürchten begann. Er wandte sich also an jenen Peter, der damals am philosophischen Seminar der Uni Fffm einen Lehrauftrag hatte, und fragte ihn, von dem man ja wusste, dass er auch Chemiker war, ob Buttersäure gefährlich sei. "Ach wo, das Zeug können sie löffeln", beruhigt jener Peter ihn.
Aber damit von meiner Seite Schluss. Wirklich zu sehr OT.
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
find ich gar interessanter, als die leidige diskussion hier, bei der eigentlich wirklich schon alles gesagt wurde...
und da es sich ja hier zumindest um ne weit verbreitete annahme handelt, und diese als luege dargestellt wird, sollte man die beiden nun nicht mundtot machen.
schweift n bisschen vom thema ab, aber haettest sie wenigstens zu nem ergebnis kommen lassen koennen
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Ach jetzt weiß ich.
Der Name ist "Peter Geller". Er hat die wunderbare Gabe, Jahrhunderte zurück in das Gehirn von Leuten zu schauen. Nicht nur das; er kennt sogar die Gedankengänge der Menschen und weiß genau, daß sie nur auf eine einzige Weise gedacht haben können. Ein anderes Denken war damals den Menschen gar nicht möglich.
Auch wenn es nicht überliefert ist: Er muß so gedacht haben. Das ist der Beweis.
Nachtrag: Per PN lohnt sich nicht, da man die Geschichtenerzähler so nicht entlarven kann. Dann bleibt eben diese haltlose Geschichte stehen.
/edit. Ich brauch manchmal länger zum Schreiben und Abschicken.
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Ihr könnt je gerne über Nebensächlichkeiten weiter diskutieren...
Meine These ist, dass der Islam für die westlich demokratische Gesellschaft aufgrund der Familien & gebärfreudigen Ambitionen ein Dorn im Auge ist. Daher gilt es den Islam zu verteufeln was zugleich weitere kriegerische Intervention legitimiert ?
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
Zitat von watiano
Meine These ist, dass der Islam für die westlich demokratische Gesellschaft aufgrund der Familien & gebärfreudigen Ambitionen ein Dorn im Auge ist. Daher gilt es den Islam zu verteufeln was zugleich weitere kriegerische Intervention legitimiert ?
Gruß,
Watiano
ah ja.
meinst du das ernst?
ach ja, neandertaler, du hast ein talent, unwichtige themen tot zu reden...find ich toll.
das "mein" professor anonym bleiben muss, ist doch schon beweis genug, dass etwas nicht stimmen kann.
wenn herr van gogh auf offener strasse erstochen wird, sollte das doch augen öffnen.
und die kirche als katalysator der wissenschaft anzusehen entbehrt jeglicher grundlage, sondern ist einfach falsch..aber, das spielt hier keine rolle (wie ungefähr 80% von neandertalers themen)
also um zu watiano zurückzukommen - meine these:
"so genannte gottesstaaten sind eine grosse gefahr, da hiermenschenrechte mit füssen getreten werden. die schuld hier nicht beim koran zu suchen, ist lächerlich. Der koran ist ein gefährliches, aggressives buch, wenn man es wörtlich liest und versteht."
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
hinter ne these gehoert nur so halb n fragezeichen...
ich sehe nicht, wo europa nen dorn im auge haben soll, wenn hier sogar fleißig und ernsthaft ueber den EU-Beitritt der tuerkei debattiert wird. die werden derzeit nicht wegen ihrer religion nicht aufgenommen. die kulturunterschiede moegen ein argument sein, aber selbst wenn, dann geht es hierbei weder um ein feindbild, noch um eine bedrohung, sondern einfach um ein "passen" oder "nicht passen"...
wenn, dann haben die vereinigten staaten dem nahen osten den kampf angesagt. das aber ja auch nur halb und nur gegen spezielle laender... angst hat man vor bombenschmeißenden turbantraegern, wie sie einem von den amis beschrieben werden, und diese gelten letztlich nur als legitimation ihrer kreuzzuege gen oel...
deren feind wechselt ja auch alle paar jahre, insofern sollte es ihnen keiner mehr abnehmen, dass es gegen den islam als religion geht...
und noch immer verstoeßt die debatte ueber immigranten und das bild der frauen in meinen augen gegen die frage des threads, denn die lautet nicht: islam, top oder flop, sondern feind oder nicht feind oder wie oder was...
und ne horde unzufriedener frauen sind alles, nur kein feind.
edit:
huch, da findet man doch glatt einen, der angst vor dem islam hat, weil er den amis glaubt xD ...
der koran als aggressives buch. na fein...
wie gesagt, vor fanatikern und terroristen sollte man sich in acht nehmen, aber die gibts nicht nur im islam. und dass es sie viel im islam gibt, liegt meiner meinung nach weniger an der religion, als an der fehlinterpretation und dem problem der fehlenden bildung, welches ich zuvor schonmal ansprach...
religioes verbildete menschen und auch anderweitig verbildete menschen gibt es ueberall und in jedem zusammenhang, dass die muslime das so effektiv machen liegt nur an der tatkraeftigen unterstuetzung der amis
und zwar aus angst vor den kommunisten, dem wirklich angstgegner xD
denn der schreit nach enteignung ...
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
Zitat von watiano
Meine These ist, dass der Islam für die westlich demokratische Gesellschaft aufgrund der Familien & gebärfreudigen Ambitionen ein Dorn im Auge ist. Daher gilt es den Islam zu verteufeln was zugleich weitere kriegerische Intervention legitimiert ?
Da scheint was dran zu sein.
Die Familie ist (oder war?) halt ein vorkapitalistisches Gemeinwesen, und die muss das Kapital immer zerschlagen, es kann gar nicht anders.
Gut zu sehen gewesen in den Kolonien. Wenn die Imperialisten Arbeiter für Plantagen in Afrika brauchten, standen sie erst mal ganz schön dumm da. Denn solange die Eingeborenen in ihrem Stammesverband lebten, hatten sie einfach keine Lust, ihn zu verlassen und sich als Lohnarbeiter zu verdingen. Schon gar nicht zu beliebigen Konditionen.
Also musste man als erste Maßnahme den Stammesverband zerschlagen. Jetzt erst stand dem Kapital der freie Lohnarbeiter gegenüber, also einer, der schuften muss, wenn er nicht verrecken will, weil er nicht mehr bei seinem Stamm (Großfamilien) unterschlüpfen konnte. Einer auch, mit dem man herrlich Schlitten fahren kann, weil er nicht mehr unter dem Schutz eines ganzen Stammes steht, mit dem einen Krieg anzufangen man sich dann doch zwei mal überlegt.
Und aus dieser Sicht sind auch die Türken hier ein echtes Ärgernis. Ein Bett und was zu essen findet so einer immer. Unter den Pennern hier habe ich, neben der deutschen Majorität, sogar schon Tamilen und öfter Jugoslawen gesehen. Aber noch nie einen Türken. Noch scheint bei denen der Familienverband zu halten, und wenn man gar nicht mehr weiter weiß, bleibt immer noch der Onkel.
Solche Verbände sind natürlich ein Potential für Renitenz. In der alten Arbeiterbewegung hatten wir das ja auch mal. Aber das wurde dann wegreformiert.
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
Zitat von kieropipas
wenn herr van gogh auf offener strasse erstochen wird, sollte das doch augen öffnen.
Das willst Du doch gar nicht.
Du willst vielmehr, dass man sie davor verschließt, dass Morde aus solchen Motiven leider vorkommen und keiner das besser weiß als wir, wenn wir auf die letzten 15 Jahre zurückblicken. Soll ich sie alle aufzählen, die Menschen, die von deutschen Rechtsradikalen umgebracht worden sind?
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
...In der Türkei gibt es immerwieder bestrebungen die koranschulen zu schliessen das glauben auf türkisch beizubrigen, damit die Menschen es verstehen was sie lernen aber die Fundamentalisten widersetzen sich es hat bisher immer gescheitert denn die Dummen kann man besser beherrschen als die die gelehrt sind.
Eine der ersten Bestrebung gegen das Unverständnis wurde schon zu Zeiten Atatürks gemacht. Der Muezzin musste eine Zeit lang seine Ausrufe in der türkischen Sprache machen. Auch wenn dies heute noch versucht wir (Koranschulen in denen auf türkisch gelehrt wird) ist die Türkei heute in einer Rückentwicklung (AKP etc) jedoch ist das wiederum ein anderes Thema und hat nicht richtig mit dem Islam zu tun.
Re: Der Islamthread - oder: Brauchen wir wieder einen Feind?
Zitat:
Zitat von Neandertaler
Du willst vielmehr, dass man sie davor verschließt, dass Morde aus solchen Motiven leider vorkommen und keiner das besser weiß als wir, wenn wir auf die letzten 15 Jahre zurückblicken. Soll ich sie alle aufzählen, die Menschen, die von deutschen Rechtsradikalen umgebracht worden sind?
Naja, die Rechtsradikalen werden ja wesentlich weniger staatlich gefördert und man plant auch kein neues Schulfach namens "Nationalsozialismus" an den Schulen einzuführen.
Ansonsten finde ich den vergleich Nazis - Moslems gar nicht so unpassend, da beide Gruppierungen dazu neigen unseren Staat zu verachten, Parallelgesellschaften aufzubauen und Gewalt als probates Mittel anzusehen.