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07. 04. 2008, 13:03 #1
Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
Offensichtlich gehen den bekannten Internet-Abofallen die Kunden aber leider nicht die Ideen aus, denn jetzt kommt mal wieder das Telefon zum Einsatz: "Wir haben eine wichtige Nachricht für Sie erhalten. Bitte gehen Sie auf die Website www.nachbarschaftspost.com und geben Sie den nachfolgenden Code ein ..." - die computergenerierte Stimme gibt anschließend den versprochenen Code an und erinnert noch einmal an die Dringlichkeit der Mitteilung.
Wer dann auf die Website surft, sieht neben einer sympathisch lächelnden Dame auch die große Aufforderung "Für Sie wurde eine persönliche Nachricht hinterlegt!" Wer nun seinen Code, seine Festnetznummer, seinen Namen und seine email eingibt, wird bald sein blaues Wunder erleben: Der Zugang zur "Community" ist nämlich maximal für 14 Tage kostenlos, anschließend kostet der "tolle" Service neun Euro pro Monat bei einer Mindestlaufzeit von 24 Monaten! Ob man darunter Nachbarschaftshilfe verstehen soll?
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13. 04. 2008, 15:55 #41Mitglied
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Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
Da kommt keine Post von einem Anwalt. Grundsätzlich ist die DIS die letzte Stufe mit dem langwierigen Inkasso-Stalking. Man sollte natürlich nicht die Forderung anerkennen oder Ratenzahlung vereinbaren.
Zitat von koelnmedia
Aber es kann auch ein neues Unternehmen innerhalb der F.E.-Gruppe sein. Die DIS und das Amtsgericht Frankfurt/Main sind solche Kumpels und trotz Aufsichtsrechtlicher Maßnahmen und eigentlichen Entzug der Lizenz Ende Juli 2007 und dem folgenden Widerspruch der DIS, hat die DIS immer noch ihre Lizenz und gleichzeitig erteilt das Amtsgericht Frankfurt/Main einen DIS-Mitarbeiter eine neue, damit, sollte doch mal die DIS die Inkassoerlaubnis verlieren, so natlos weiter gemacht werden kann wie bisher.
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14. 04. 2008, 19:13 #42Mitglied
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Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
Was ich nebenbei mal noch anmerke wollte, ich habe unlängst irgend nen Text von nem Rechtsanwalt gelesen (weiß aber nicht mehr wo), der hatte sich da auch über Verträge ausgelassen und wie man damit umzugehen hat, jedenfalls schrieb er, dass es in einem solchen Fall (also bei einer Abofalle) sehr unklug ist einen Vertrag zu kündigen oder zu widerrufen, weil man damit die Rechtsgültigkeit der Vertrages anerkennen würde. Was man tun soll, ist den Vertrag anzufechten und somit zu bestreiten, dass zwischen der Firma und dem "Opfer" überhaupt ein wirksamer Vertrag zustande kam. Und genau dies ist ja eben nicht der Fall, wenn nicht deutlich genug auf die Kosten hingewiesen wurde, da ihr den Vertrag ja in dem Glauben geschlossen habt, das Angebot wäre kostenlos und somit den Vertrag nicht so schließen wolltet, wie sich die Abzockerfirmen das vorstellten (nämlich als Einwiligung das kostenpflichtige Angebot wahrzunehmen).
Dies sei allerdings nur für diejenigen gesagt, die wirklich auf Nummer Sicher gehn wollen, denn auf Grund der offensichtlichen Unrechtmäßigkeit der Machenschaften dieser Firmen wird es ohnehin nie zu mehr kommen als irgendwelchen Zahlungsaufforderungen, auch wenn diese von Anwälten verfasst werden.
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14. 04. 2008, 20:14 #43
Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
Tip aus eigener Erfahrung:
EINFACH NICHT ZAHLEN !!!!!
...es funktioniert.
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15. 04. 2008, 09:13 #44
Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
Zitat von tiffany
Wie wahr, wie wahr
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15. 04. 2008, 09:19 #45
Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
So lang nirgendwo eindeutig drauf hingewießen wurde....
wie gesagt nicht zahlen, aber wenn bei der anmeldung mit diesem seltsamen code schon etwas von kosten steht verliert man jedes verfahren ausser man ist minderjährig als in dem fall lieber zahlen
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15. 04. 2008, 09:25 #46Mitglied
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Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
Du widersprichst Dich.
Zitat von levit0n
Die Schmidtleins und Burat/Neugeboren haben auch schon Verfahren gegen die Verbraucherzenrtrale verloren, weil es keinen eindeutigen und deutlichen Kostenhinweis gibt. Und bei den Schmidtleins steht der Preis klein und im Fließtext rechts dem Anmeldeformular.
Und die Nutzlosbranche meidet jede gerichtliche Auseinandersetzung aus guten Gründen, außer man hat die Forderung durch Dummheit anerkannt oder Ratenzahlung vereinbart und diese nicht eingehalten.
So viel zu "verliert man jedes verfahren".
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15. 04. 2008, 10:07 #47
Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
Nur als die Deutsche Bahn AG die Bahncard von den jährlichen Einzelbestellungen durch Änderungen der AGB´s auf Abo umgestellt hat, war das natürlich keine "Abo-Falle". Die Umstellung stand ja irgendwo in irgendeinem Newsletter, den jeder Kunde erhalten hat.
Zitat von tiffany
Es geht halt nichts über eine gepflegte Doppelmoral der sog. "Verbraucherschützer".
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15. 04. 2008, 10:14 #48
Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
Ausser AG München (AZ 161 C 23695/06) ist mir nichts bekannt. Kann man zu den weiteren Urteilen Gericht + AKtenzeichen benennen. Dieses Urteil des AG München wurde wohl auch nicht von der Verbraucherzentrale erstritten oder hatten die Schmidtleins die Verbraucherzentrale auf auf Zahlung der "Lebenserwartungs-Berechnung" verklagte - wohl unwahrscheinlich???
Zitat von H4M
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15. 04. 2008, 10:42 #49InfamGast
Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
einfach warten bis der gerichtliche Mahnbescheid kommt und dem widersprechen.
Den Abzockeranwalt bei der Kammer anschwärzen und die Bank über ihre tolle Abzockerkundschaft informieren empfiehlt sich ebenfalls.
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15. 04. 2008, 16:44 #50Mitglied
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Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
Der Kollege verweist gerne mal auf die "Hetzkampagnen von Verbraucherschützern", wenn es die Geschäfte der werten Klienten zu sehr stört.
Zitat von Gravenreuth
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15. 04. 2008, 16:46 #51Mitglied
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Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
Sind die Kontakte zu den Jüngern neuerdings so schlecht?
Zitat von Gravenreuth
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15. 04. 2008, 18:40 #52
Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
a)
Zitat von -deckel-
Welche Jünger?
b)
Wenn man kein Aktenzeichen nennen kann, geh ich davon aus, dass es keine weiteren Urteile gibt.
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15. 04. 2008, 19:02 #53Mitglied
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Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
Schon mal mit Google versucht? "urteil schmidtlein verbraucherzentrale" als Suchbegriff dürfte helfen!
Zitat von Gravenreuth

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15. 04. 2008, 21:13 #54Mitglied
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Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
Vielleicht die, die sich allgemein so gut in der Szene auskennen?
Zitat von Gravenreuth
Oder spricht man nicht mehr miteinander?
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15. 04. 2008, 21:27 #55Mitglied
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Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
http://www.verbraucherrechtliches.de...chotten-dicht/
Zitat von Gravenreuth
Az. werden da nicht erwähnt. Aber Sie können ja mal selbst klicken.
Die Formulierung "der einschlägig bekannte Rechtsanwalt (mit adligem Namen) hat in der mündlichen Verhandlung den Unterlassungsanspruch des vzbv anerkannt." könnte die Vermutung nahelegen, daß sich die Akte in Ihrer Kanzlei befindet. Falls nicht, hilft die Kripo ggfs. gerne beim Suchen.
Ich habe den Eindruck, daß da versucht wird, die Masche der Schmidtleins, keine (nicht anderswo kostenlos erhältliche) "Leistung" dadurch zu verkaufen, daß man Suchmaschinen sabotiert und die Kosten möglichst versteckt.
Und das Bäumchen-wechsle-Dich-Spiel mit Burat, Neugeboren, Dutschkowitza (oder so) und Adamca kommt mir irgendwie bekannt vor
Falk
P.S.: Für morgen hoffe ich das Beste
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23. 04. 2008, 22:25 #56Mitglied
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Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
Diese Reaktion nenne ich mal "mit den eigenen Waffen schlagen".
Zitat von koelnmedia
http://nachbarschaftspost.net/
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12. 07. 2008, 13:40 #57Mitglied
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Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
Hallo alle zusammen,
Gottseidank habe ich das Forum gefunden, denn ich bin in die Falle gerannt und ärgere mich super über die Typen, dabei war das so ein schöner Tag. Ich habe vor vier Monaten den besagten Anruf erhalten, den Code eingegeben und, da ich mir unsicher war, falsche Daten eingegeben. Ich dachte durch die Eingabe falscher Daten kann mir ja nichts passieren und habe das ganze auch vergessen, bzw. mich wieder daran erinnert, als der Bericht im Fernsehen kam.
Nun habe ich vier Monate später die Rechung erhalten und zwar mit Titel
MAHNUNG
weil ich eben falsche Daten eingegeben habe und sie durch meine IP-Adresse rausgefunden haben, wer ich bin. Nun soll ich 59 Euro zahlen, sonst wollen die gerichtlich vorgehen. Ich werde das Geld auf keinen Fall überweisen.
Aber in der angeblchen "Mahnung" steht sowohl eine Adresse als auch eine Telefonnummer und zwar im Ausland mit Vorwahl 0042.
Kann mir jemand einen Tip gehen, wie ich mich nun dagegen schützen kann. Eine solche derbe Frechheit bringt mich zum Rasen. Ist es eigentlich erlaubt die IP-Adresse zu verfolgen?
Ich danke Euch schon mal für Eure Hilfeleistung.
Viele Grüße,
Nicola
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12. 07. 2008, 13:45 #58Mitglied
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Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
http://de.youtube.com/watch?v=Jiu2a6-Pw1I
http://de.youtube.com/watch?v=8fKlFR1YgNo
Zur IP:
http://www.augsblog.de/2006/11/29/die-haben-meine-ip-adresse/
http://www.augsblog.de/2006/12/10/ip-adresse-nur-und-nur-fuer-strafverfolger/
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12. 07. 2008, 15:35 #59Mitglied
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Re: Nachbarschaftspost.com lockt in die Vertragsfalle
Ja super! Kurz und knapp, aber eindeutig und sehr hilfreich. Sonst hätte ich kostbare Stunden meines Lebens an diesen ---- vergeudet.
Danke!
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