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~Executer~
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Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Ich frage mich mittlerweile wirklich wen ich in Zukunft noch wählen soll. Die Politik der CDU/CSU und der SPD in den letzten Jahren macht es mir schlichtweg unmöglich diese Parteien erneut zu wählen.
Man liest zwar in letzter Zeit immer wieder das Grüne und Linke gegen die Vorschläge/Beschlüsse der großen Koalition sind, aber ist das die Opposition nicht immer? Würden sie selbst nicht auch so einen Müll verabschieden wenn sie an der Macht wären?
Im Moment erscheint mir als geringstes Übel fast noch die Grünen. Wobei ich zugeben muss von denen bisher noch keine Politik erlebt zu haben. Wäre also ehr eine Wahl "ins schwarze" mit der Hoffnung auf Glück

Oder doch die Piratenpartei? Das würde dann wohl unter "Protestwählen" fallen.

Da ich mich (zugegeben) erst seit kurzem mit Politik auseinandersetze (und somit mitbekomme was die alles versuchen durchzubringen...) wäre ich froh wenn hier ein paar User mit langer Politikerfahrung ihre Meinung zu der ein oder anderen Partei äussern würden. Meine "Traumpartei" wird es wohl nicht geben. Aber vielleicht ja ein annehmbares Übel (als welche ich die große Koalition nicht ansehe, ich finde sie schlichtweg unakzeptabel).
Alt 10. 04. 2008, 00:57 ~Executer~ is offline #1
Der Rebell
ehemaliger ex-ex
 
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Ach Herrjeh,

warum guckst Du Dir die Parteien nicht eine Weile an und entscheidest Dich dann. Und wenn Dir keine gefällt, dann bleibst Du halt weg bei der Wahl.

Glaub auch nicht, was die Parteibonzen immer erzählen, daß es gut für die Demokratie ist, wenn Du wählen gehst. Nein, es ist nur gut für die jeweilige Partei.
Alt 10. 04. 2008, 01:12 Der Rebell is offline #2
Mackey
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

verifyme ist heute wieder gut drauf.

Zwischen Regierung und Opposition besteht nun einmal öfters ein Unterschied. Es ist schließlich nichts Neues, dass das Wort Konsens in Regierungskoalitionen immer wieder zum Einsatz kommt.
Die Grünen haben beispielsweise unter Schröder schon bundesweit Regierungsverantwortung gezeigt. Die Linken tuen das zur Zeit in Berlin.
Wie gut die Leute ihre Arbeit verrichten bzw. bewerkstelligt haben, darf jeder selber entscheiden.

Die Mathematiker scheinen es vielleicht etwas leichter zu haben, indem sie einfach den größten gemeinsamen Nenner suchen. Viel Spaß beim Finden.
Alt 10. 04. 2008, 01:59 Mackey is offline #3
cyberny
wissender
 
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Mathematisch gesehen würde ich empfehlen die extremste Opposition zu wählen, die auf deinem Wahlzettel auffindbar ist.
Aber wie das nun mal so ist mit Werten die gegen Unendlich gehen... auch extrem hohe Zahlen helfen nicht dagegen.

Will sagen: Es spielt sowieso keine Rolle was du wählst.
Alt 10. 04. 2008, 02:09 cyberny is offline #4
pozeidon
Darth
 
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Exclamation Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Ich finde, Demokratie funktioniert nur, wenn jeder genau die Partei wählt, von der er auch gerne regiert würde.

Wahlstrategien wie "Protestwählen", "kleineres Übel" oder die blöde Propaganda von der "weggeworfenen Stimme" dürfen nicht beahctet werden, sonst kommt Demokratie einem statischen System gleich.

Ein guter Wähler schaut vor jeder Wahl auf die Seite des Bundeswahlleiters und vergleicht die Programme und Vorhaben der Parteien, die zur Wahl stehen. Dann wählt er die, die ihm einfach am besten gefällt.

Was ist das für eine Logik, jemanden zu wählen, von dem man nicht vertreten werden will, nur damit andere Parteien sich anders verhalten? So ein Quatsch.

Warum statt der subjektiv besten Partei die wählen, die nach irgendeiner Prognose sowiso bei den Geweinnern dabei ist? Wie blöd ist das denn? Wenn das jeder machen würde, dann würden die, die die Prognosen machen, indirekt regieren.

Solange viele Menschen solchen pseudo-intelligenten Strategien folgen, wird keine Regierung so gut sein, wie sie sein könnte.
Alt 10. 04. 2008, 02:39 pozeidon is offline #5
cyhyryiys
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Na, immerhin ist mit der sogennnten Linken wieder etwas Schwung in die Parteienlandschaft gekommen. "Wahltipp" für weniger Politikverdrossenheit: Schwarz - LINKE Koalition schaffen
Alt 10. 04. 2008, 07:51 cyhyryiys is offline #6
Parabellum
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Im Grunde genommen ist es heutzutage vollkommen egal welche Partei man wählt. Durch die Koalitionen ist es nebensächlich geworden. Man wählt Partei X wegen ihren Inhalten, Partei Y wegen den Inhalten nicht, und später koalitionieren sie ohnehin und ziehen beide Parteiprogramme durch.

Der kleine Mann hat quasi dieselbe Möglichkeit wie 1933, wenn man "anders" wählen will und man von den großen Parteien die Nase voll hat. Links oder Rechts. Und beides wird in immer stärkerem Ausmaß gewählt. Insbesondere die Linke, durchsetzt mit ihren SED-, Marxisten- und Stasi-Kadern, die sich die DDR zurückwünschen.
Alt 10. 04. 2008, 10:05 Parabellum is offline #7
cosmopolitan
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Zitat:
Zitat von ~Executer~ 
Ich frage mich mittlerweile wirklich wen ich in Zukunft noch wählen soll.
Jo, das geht Dir nicht allein so. Da brauchst Du aber nicht dran zu verzweifeln. Schließlich demonstriert die von Dir beschriebene Ratlosigkeit nur das (angeblich) von Tucholsky stammende Zitat: "Wenn Wahlen etwas ändern würden, dann wären sie verboten".

Wenn Du also nicht weiter weisst, dann pfeif drauf und bleib am Wahltag einfach zu Hause, anstatt dieses pseudo-demokratische Theater mitzuspielen...

so long, cosmo
Alt 10. 04. 2008, 10:17 cosmopolitan is offline #8
heinz33
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Ist noch niemand auf den Gedanken gekommen, dass die ganze Parteienwirtschaft nunmehr für jeden sichtbar an ihre Grenzen stößt?

Parteien können niemals besser sein als das Volk, was sich in ihnen organisiert. Und da nun mal jedes "Volk" nur so unvollkommen sein kann wie seine Einzelteile, darf niemand auf eine grundsätzliche Veränderung der bestehenden Verhältnisse hoffen, weil ein vielleicht erwünschter oder von manchen herbei gebeteter Messias nicht kommen wird.

Es bleibt also nur weiter vor sich hin zu wursteln und so gut wie möglich mit dem Hintern an die Wand zu kommen.
Alt 10. 04. 2008, 10:40 heinz33 is offline #9
Zombiexyz
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Ich denke, dass die "Pro-"Bewegung (Pro-Köln, Pro-NRW usw.) eine gute Alternative zum vorherrschenden Trend sind!
Alt 10. 04. 2008, 13:38 Zombiexyz is offline #10
Provokateur
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Wenn es überhaupt einen Komplementärberuf zum Politiker gibt ist es Pfarrer.
Recht viel mehr als Seelsorge zu betreiben bleibt in einer sich immer schneller globalisierenden Welt keiner Regierung. Zuwenig wirken Nationale Gesetzgebung, zu klein der internationale Einfluss, zu abhängig sind sie von der Wirtschaft.

Die Frage ist deshalb völlig berechtigt - ich sehe nur die Grünen als zur Zeit wählbar an.
Alt 10. 04. 2008, 13:46 Provokateur is offline #11
Der Rebell
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Beiträge: 17.875
Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Zombie

Bis jetzt hat keiner eine spezielle Empfehlung gegeben. Und jetzt kommst Du mit dieser rechten Sch******

Huch, der Mod gibt auch Empfehlungen.....
Alt 10. 04. 2008, 13:48 Der Rebell is offline #12
Zombiexyz
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

@verifyme

Ich weiß nicht, wo du da nun etwas von rechts siehst? Was ist nach deiner Meinung nach überhaupt rechts? Alles was nicht links ist?

P. S.: cyhyryiys hatte auch schon vorher eine Empfehlung gegeben.
Alt 10. 04. 2008, 13:55 Zombiexyz is offline #13
b.pwned
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Zitat:
Zitat von cosmopolitan 
Wenn Du also nicht weiter weisst, dann pfeif drauf und bleib am Wahltag einfach zu Hause, anstatt dieses pseudo-demokratische Theater mitzuspielen...

so long, cosmo

Oder man könnte natürlich auch mal selbst die Sache in die Hand nehmen und sich engagieren. Aber ne, scheiße, da muss man ja was selber machen. Lieber im Gulli-Board rumheulen, davon wird die Welt sicher auch besser.
Alt 10. 04. 2008, 14:42 b.pwned is offline #14
Ökopax
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Zitat:
Zitat von ~Executer~ 
Meine "Traumpartei" wird es wohl nicht geben. Aber vielleicht ja ein annehmbares Übel
Eine "Traumpartei" ist natürlich nicht denkbar. Parteien müssen zwangsläufig alle möglichen Interessen und Ansichten bündeln. Da wäre es pures Glück, dass genau Deine Ansichten zum Parteiprogramm würden. Solltest Du tatsächlich alle Parteien als mehr oder weniger "Übel" betrachten, kannst Du Dir imo den Gang zur Wahlurne sparen. Ich persönlich halte keine Partei für ein Übel, solange sie intern ein Mindestmaß an Demokratie pflegt, d.h. der Dialog zwischen Basis und Spitze keine Einbahnstraße ist.

Eine seriöse Wahlempfehlung wird Dir hier niemand geben können, da wir nichts über Deine ideologischen Präferenzen wissen. Und ich bin sowieso voreingenommen. Ein Blick in die Parteiprogramme wird Dir auch wenig bringen. Heutzutage kann man die ideologischen Differenzen zwischen den Parteiprogrammen kaum noch an den Inhaltlichen Positionen messen, sondern allenfalls durch eine quantitative Analyse. Soll heißen: Du findest kein Parteiprogramm, dass sich gegen stärkeren Umweltschutz, gegen den hohen Wert bürgerlicher Freiheit, gegen soziale Sicherheit ausspricht. Allenfalls die Schwerpunktsetzung einer Partei verrät noch etwas darüber, wie ernst einzelne Punkte gemeint sind.

Mein Vorschlag: Die meisten Parteien bieten mittlerweile diverse Formen des unverbindlichen Kennenlernens an, z.B. "Stammtische" oder "öffentliche Sitzungen" oder kostenlose "Probemitgliedschaften". Schau doch einfach mal bei so einer Stammtischveranstaltung vorbei und laber mit der Basis einer Dich interessierenden Partei. Da erfährst Du zumindest, welcher Menschenschlag sich offenbar besonders von der Partei angesprochen fühlt.
Alt 10. 04. 2008, 15:01 Ökopax is offline #15
Prey G!lgrim
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Die Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit

Kampflustig im Namen der Gerechtigkeit, AntiAmerikanisch.. , endlich jemand der denen in die suppe spuckt, die uns in die suppe spucken.. Die einzigen denen ich meine Stimme geben würde..



Lafontaine rockz...


Der Einzige Politiker den ich mir im TV geben kann.. naja vielleicht noch den Gysi..

Früher war ich Kohl/Genscher-Fan..
Alt 10. 04. 2008, 15:38 Prey G!lgrim is offline #16
igita
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Zitat:
Zitat von Ökopax 
Eine "Traumpartei" ist natürlich nicht denkbar. Parteien müssen zwangsläufig alle möglichen Interessen und Ansichten bündeln. Da wäre es pures Glück, dass genau Deine Ansichten zum Parteiprogramm würden. Solltest Du tatsächlich alle Parteien als mehr oder weniger "Übel" betrachten, kannst Du Dir imo den Gang zur Wahlurne sparen. Ich persönlich halte keine Partei für ein Übel, solange sie intern ein Mindestmaß an Demokratie pflegt, d.h. der Dialog zwischen Basis und Spitze keine Einbahnstraße ist.

Eine seriöse Wahlempfehlung wird Dir hier niemand geben können, da wir nichts über Deine ideologischen Präferenzen wissen. Und ich bin sowieso voreingenommen. Ein Blick in die Parteiprogramme wird Dir auch wenig bringen. Heutzutage kann man die ideologischen Differenzen zwischen den Parteiprogrammen kaum noch an den Inhaltlichen Positionen messen, sondern allenfalls durch eine quantitative Analyse. Soll heißen: Du findest kein Parteiprogramm, dass sich gegen stärkeren Umweltschutz, gegen den hohen Wert bürgerlicher Freiheit, gegen soziale Sicherheit ausspricht. Allenfalls die Schwerpunktsetzung einer Partei verrät noch etwas darüber, wie ernst einzelne Punkte gemeint sind.

Mein Vorschlag: Die meisten Parteien bieten mittlerweile diverse Formen des unverbindlichen Kennenlernens an, z.B. "Stammtische" oder "öffentliche Sitzungen" oder kostenlose "Probemitgliedschaften". Schau doch einfach mal bei so einer Stammtischveranstaltung vorbei und laber mit der Basis einer Dich interessierenden Partei. Da erfährst Du zumindest, welcher Menschenschlag sich offenbar besonders von der Partei angesprochen fühlt.

Genau so ist es.
Es gibt nicht die Partei. Hat es nie und wird es hoffendlich auch nie.
Dies würde ja bedeuteten, dass jeder diesselbe Meinung und dieselben Lösungsvorschläge hätte.
Nimm die SPD
Dort gibt es den Seeheimerkreis und die Nahlesfraktion. Würde man nicht wissen, dass sich darunter die SPD verbirgt würde man meinen FDP und Linke streiten sich.

Jeder Partei hat ihre Flügel. Und daher unterschiedliche Lösungsvorschläge.

Die Ziele jeder Partei sind aber immer diesselben. SIe wollen Deutschland voranbringen und den Mensche helfen. Dies darf man den Bundestagsparteien nicht absprechen, ob man das Programm gut oder schlecht findet spielt keine Rolle.

Am besten ist du fragst dich was du willst und engagierst dich selbst in der Partei deiner Wahl. Dann weißt du wenigsten wo du dich beschweren kannst, wenn etwas nicht so läuft wie du es willst.
Es gibt nämlich nichts schlimmeres, wie Leute, die sich anmaßen Politik zu kritisieren sich aber nicht einmal die Mühe machen zur Wahl zu gehen oder sich anderweitig sich zu bemühen Verbesserungen zu gewährleisten.
Alt 10. 04. 2008, 15:43 igita is offline #17
Zombiexyz
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Zitat:
Zitat von Prey G!lgrim 
AntiAmerikanisch..

Na, dann ist ja die wichtigste Voraussetzung in diesem Land hier schon mal für Viele erfüllt ...
Alt 10. 04. 2008, 16:00 Zombiexyz is offline #18
Ökopax
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Zitat:
Zitat von Prey G!lgrim 
endlich jemand der denen in die suppe spuckt, die uns in die suppe spucken..
...und Dich dann trotzdem Deine Suppe auslöffeln lässt. Mahlzeit
Alt 10. 04. 2008, 16:08 Ökopax is offline #19
Failchen
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Zitat:
Zitat von igita 
Die Ziele jeder Partei sind aber immer diesselben. SIe wollen Deutschland voranbringen und den Mensche helfen.
Das liest sich so schön. Und klingt so gut. Aber mit meiner empfundenen Realität kann ich das nicht wirklich verbinden.
Alt 10. 04. 2008, 16:15 Failchen is offline #20
trick21
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

also auf gar keinen fall irgentwelche patrioten ala pro... DAS ist nun wirklich mit das größte übel!!!

Ansonsten finde ich das diese gerede von dem kleineren übel reine augenwischerei ist.
platt gesagt: wenn ich die wahl hätte einen großen haufen scheiße zu essen, einen kleinen oder gar keinen fällt mir die wahl nicht schwer...
Alt 10. 04. 2008, 16:18 trick21 is offline #21
Prey G!lgrim
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Zitat:
Zitat von Zombiexyz 
Na, dann ist ja die wichtigste Voraussetzung in diesem Land hier schon mal für Viele erfüllt ...

Einer von vielen Punkten.. wenn sich sowieso nichts an den Steuergesetzen usw. ändert.. ist mir eine Antiamerikanische WASG lieber als eine den Amerikanern in den Arsch kriechende Große Koalition.. vielleichT kommt ja so der Stein ins rolleyen

@Öko

Wir haben nur die Wahl zwischen Not oder Elend.. die Metapher mit der Suppe musst'e schon auf politischer Ebene sehen.. was ich damit sagen wollte.. ich hab irgendwie das Gefühl.. als ob die Linke.. auf unserer Seite steht.. Natürlich könnte das alles wieder ein großes Theaterstück sein.. viele Versprechen.. die dann wieder gebrochen werden.. aber hätten wir die hoffnung auf besserung nicht, warum sollten wir überhaupt wählen..
Alt 10. 04. 2008, 17:01 Prey G!lgrim is offline #22
Ichilot
 
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Kommt auf deine persönliche Präferenzen an. Ich persönlich wähle seit Jahren mehrheitlich Kandidaten der FDP, obwohl ich Mitglied einer anderen Partei bin. Schlicht und einfach, weil diese Partei am Wenigsten zum langweiligen Einheitskonsens des sozialen Beliebigkeitskonservatismus der Nach-Kohl Ära beiträgt und noch so etwas wie Leistungsdenken in ihrem Parteiprogramm hat. Dirk Niebel anbei sollte man einmal im RL erleben, der Mann ist mutiger als die Hälfte der derzeitigen CDU/CSU Führungsriege zusammen.

Ich bin einer dieser Menschen, der weit mehr an den Staat für die angebliche "soziale Gerechtigkeit" zahlt als er je in seinem Leben herausbekommen wird und ich habe beim besten Willen keinerlei Bedarf an einem weiteren Anstieg dieser Transferleistungen. Leider scheint aber die Stimme des Prekariats derzeit mehr Einfluss zu haben. Viele meiner ehemaligen Studiumskollegen haben sich anbei mit einer ähnlichen Argumentation aus diesem Land verpisst, hätte ich hier nicht familäre Bindungen würde ich Ihnen folgen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Alt 10. 04. 2008, 17:13 #23
Sam80
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Ich geh Protest wählen, ich kreuze alle Parteien an! *g*

gruß
Alt 10. 04. 2008, 17:18 Sam80 is offline #24
ROSELLI
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Re: Das kleinste Übel. Welche Partei in Zukunft noch wählen?

Ja und?Also bist du auch einer der jeden Monat weitaus mehr bekommt als die meisten anderem im Jahr?

Oder isolierter Goldgräber?
Alt 10. 04. 2008, 17:21 ROSELLI is offline #25
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