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jomsn
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Re: Unzufrieden mit Leben

Zitat:
Zitat von westberliner 
Mir kommts so vor, als ob du auf die Sache hinauswillst mit dem "einreden", also wenn ich sag, das ich immer nur unglücklich bleibe etc, das es dann tatsächlich so passiert?
Hallo Westberliner
Ja so hab ich das gemeint.

Unsere Sprache ist unser Filter unserer Wirklichkeit - wie wir sie wahrnehmen und sie uns erklären.

Gruss jomsn
Alt 13. 04. 2008, 21:42 jomsn is offline Mit Zitat antworten #26
rHamsys
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Re: Unzufrieden mit Leben

Zitat:
Unsere Sprache ist unser Filter unserer Wirklichkeit - wie wir sie wahrnehmen und sie uns erklären.

full ack... finden wir gut...
Alt 13. 04. 2008, 22:53 rHamsys is offline Mit Zitat antworten #27
jomsn
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Re: Unzufrieden mit Leben

Zitat:
Zitat von rHamsys 

Schuldgefühle werden nicht geweckt, wenn sie nicht bereits vorhanden sind. Ob latent oder nicht, was spielt das jedoch für eine Rolle?
Hallo rhamsys
90% der Menschen wachsen mit einer Religion auf, deren Mittel Schuldgefühle sind, um die Bindung zu erhalten. Wie soll man sich so auf die Schnelle von diesen Gedanken lösen? Deshalb denke ich, ist einem grossen Teil der Menschheit, der Umgang mit den Schuldgefühlen sehr vertraut. Nur eben, jene, welche die Schuldgefühle sähen bezeichnen sich auch als die Einzigen, die dich davor erretten können.
Wir könnten noch darüber 'lamettieren', weshalb die Hochburgen all dieser mafiösen Strukturen in der gleichen Ecke der Erde geboren werden, macht aber auch keinen Sinn.
Zitat:
Zitat von rHamsys 
Jede Strategie ist eine Tragödie.

Das ganze Leben ist ja eigentlich eine Tragödie - voll von Strategien, dem Unausweichlichen zu entweichen.
Wenn man es mal akzeptiert hat, (nein nicht die Stratgien, sondern das Ziel) kann man fröhlich (und verantwortlich) darauf hinarbeiten.
Gruss jomsn
Alt 13. 04. 2008, 23:43 jomsn is offline Mit Zitat antworten #28
rHamsys
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Lightbulb Re: Unzufrieden mit Leben

Zitat:
90% der Menschen wachsen mit einer Religion auf, deren Mittel Schuldgefühle sind, um die Bindung zu erhalten. Wie soll man sich so auf die Schnelle von diesen Gedanken lösen?

Da gebe ich dir Recht, das ist so mit den Religionen und der Bindung. Aber wer sagt denn, dass "man" sich auf "die Schnelle" davon lösen "soll"? Niemand soll etwas, das ist es ja gerade. Wenn der Wunsch nach Befreiung von Schuld in dir/mir nicht brennt, was hat dann die Befreiung für eine Bedeutung?

Zitat:
Nur eben, jene, welche die Schuldgefühle sähen bezeichnen sich auch als die Einzigen, die dich davor erretten können.

Dieser Satz scheint wahr zu sein, aber eben nur scheinbar... Denn es sind nicht die "Anderen", die "Umstände", die "Islamisten" etc. sondern "man" ist es selbst. Du bist dein "Retter", niemand sonst. So gesehen, ist der Satz dann doch wahr.

Zitat:
Das ganze Leben ist ja eigentlich eine Tragödie - voll von Strategien, dem Unausweichlichen zu entweichen.

Das ganze Leben? Aber was ist mit den schönen Seiten des Lebens?

Zitat:
Wenn man es mal akzeptiert hat

Genau, ich hab da vor Zeiten mal ein Gedicht dazu geschrieben:

Zitat:
"acceptance is the way
not pressure.
be now in the day
and leisure..."

rHamsys

Macht Spaß dir hier zu begegnen... freue mich auf weitere.
Alt 14. 04. 2008, 10:39 rHamsys is offline Mit Zitat antworten #29
Every_b
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Re: Unzufrieden mit Leben

rHamsys und jomsn - meine Helden auf diesem Forum. (Und ich bin erst neu dabei.)
Ihr drückt das aus, wozu mir die Worte fehlen, oder vielleicht die Erfahrung, dies Auszudrücken.
Wobei ich den Eindruck habe, ihr und wir alle kommen ein wenig vom Thema ab?

Zum Topic:
Ich kenne die beschriebene Situation oder hier definierte "Leere", primär an Sonntagabenden treten sie auf, kurz vor Schulbeginn, wenn man realisiert dass man bald wieder mit den eigentlichen "Pflichten" und "Normen" konfrontiert wird.
Mein persönlicher Lösungsansatz sieht so aus, dass ich versuche nicht die Dinge die ich tun muss (Schule ist nunmal eines dieser Dinge) als reine Pflicht zu sehen, als Moment in dem ich diese Pflicht einfach nur für den Moment erfülle, sondern als Grundstein, als Ticket für kommendes oder als Prüfung für heranstehendes sehe. Dies gibt mir persönlich in den Momenten der "Leere" die Motivation damit fertig zu werden und produktiv zu denken. Das mag vielleicht eine nicht zutreffende Ausrede und Betrug für sich selbst sein, weil ich denke die Gründe der Leere sind ein wenig verzweigter, aber für den Moment bringt es einen vorran und die Depression, oder das Wort Melancholie, was ich hier bevorzuge um einfach die Depression ohne genaue Begründung hervorzuheben, schwächt sehr ab.

Ich hab' jedoch objektiv die Vermutung, dass diese Leere gar keine Begründung hat, vorallem nicht verallgemeinert, sondern eher ein Bestandteil von Bedürfnissen ist die nicht erfüllt werden, oder von unterbewussten, vllt. sogar Massengeprägten Erwartungen denen die Situation nicht gerecht wird. (Ein Indiz dafür wäre das auftreten des Gefühls in vorallem tatenlosen Momenten.)
Alt 15. 04. 2008, 03:39 Every_b is offline Mit Zitat antworten #30
lionhead
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Re: Unzufrieden mit Leben

Ich seh das mit der Schuld ein wenig anders.

Basis dahinter ist nach meinem Dafürhalten das da:
- Zu wissen, was man verursacht hat und was nicht..
- zu werten, ob man das Ergebnis mag oder nicht..
- Gerechtigkeitssinn der zuschlägt, wenn man jemanden um sein Glück gebracht hat

Das sind/sollten sein Basisfertigkeit von uns Menschen. Das brauchen wir, um was zu lernen, und miteinander zu interagieren.

Wir alle machen Fehler. Jeder kann mal eine Situation falsch einschätzen.. den falschen Ausgang einer Handlung annehmen.. oder einfach was vergessen. Ja dann ist man Verursacher. Es ist eben so, dass wir nicht "perfekt" sind (was auch immer das wäre). Jeder baut mal Mist, das ist eben so. Und für unsere Taten sind wir eben voll verantwortlich. Willkommen im Leben.

So weit, so neutral.

Aber.. es ist irgendwie ein ein unangenehmes Gefühl, wenn man weiß man ist der Verursacher einer Situation, die für den der auslöffeln darf unangenehm ist.. (sich in jemanden hinneinversetzen) vor allem wenn man den Löffler gern hat.
Wenn man könnte würde man es gerne ungeschehen machen.. geht nicht.. blöd.
Vielleicht kann man es anders "wieder gut machen".. vielleicht mal ihm was positives angedeihen lassen? Kinder schenken/borgen dann manchmal ein Spielzeug her zur Wiedergutmachung.. Weil Kind irgendwann gelernt hat, dass mit Spielzeug verbrachte Zeit glücklich macht. Und es findet, dass es den Papi mit dem Umschütten des Glases um ein wenig Glück gebracht hat.. es findet, es _schuldet_ mir einen Ausgleich weil das sagt ihm sein Sinn für Gerechtigkeit.

Schuldet -> Schuld. Oder?

Klar kommen da negative Emotionen in mir hoch wenn ich schuld bin.. ich habe den da drüben um sein Glück gebraucht.. oje.. Bauchweh.
Aber soll ich damit nun hier liegen bleiben und mich und den anderen bemittleiden?
Mein Bauch tut auch weh wenn ich Hunger habe. Liege ich deswegen herum und bemittleide mich selbst, dass ich nicht mehr gefrühstückt habe (Vergangenheit)? Nein, ich überleg wo ich was zu essen herbekomme (Jetzt), und ich lerne das nächste Mal mehr zu frühstücken (Zukunft) und hake das ab.

Schuld ist für mich was normales. Verbock ich was, war ich schuld. Wenn mir das Ergebnis leid tut , dann entschuldige ich mich - aufrichtig. Vielleicht kann ich eine (begrenzte) Wiedergutmachung anbieten.
Wenn ich das nicht kann oder es schlichtweg nicht vertretbar ist, die Forderung nach 10Monaten Sklavendienst zu erfüllen, dann geht es eben nicht.. denn in erster Linie muß ich mich um mich selbst kümmern (sonst kann ich auch keinem anderen helfen).
Wenn mir jemand einreden kann, dass 10 Monate Sklavendienst doch gerechtfertigt sind, dann habe ich entweder verdammmt großen Mist gebaut oder meine Selbsteinschätzung/Selbstwertschätzung/Einschätzung der Situation ist "nicht ausgereift"

Somit ist recht bald Schluß mit den negativen Emotionen. Ich habe getan was ich konnte/wollte.. mehr geht/will nicht. Ich habe meine Schuld erfüllt. Und mehr als das schulde ich keinem - denn für mehr hafte ich nicht in meinem Tun. Wenn wer mehr will, soll er mit mir einen Vertrag schließen, in dem er meine Haftungsgrenze hochschraubt - er kann sich dann gern aus meinem Leben verabschieden.

Ungefähr zu diesem Zeitpunkt, wenn ich meine Schuld erfüllt habe, verschwinden meine Schuldgefühle. Ich bin mir noch immer bewußt, was verbocjkt zu haben.. bin noch immer betroffen, wenn ich die Person in ihrem durch mich gewonnenen Schicksal sehe.. aber ich habe keine Schuldgefühle die mich fertig machen.

Viel wichtiger ist für mich das:
- habe ich was daraus gelernt? Bin ich so reif und stark, dass durchzudenken, meine Fehler zu suchen und sie einzugestehen um für das nächste Mal etwas mitzunehmen? Wenn nein, warum? usw usw..



Und stehts interessant ist das:
- Was ist mit der Person die da drüben aufsteht und schreit "Du bist Schuld! Du, du ganz allein hast uns alle da reingeritten! Wegen dir werden wir... und das alles nur weil Du ...! Kannst Du nicht nachdenken?"
Was hat die Person für ein Ziel und was hat sie für ein Problem?
Besonders die letzte Frage ("Kannst Du nicht nachdenken?")finde ich interessant, weil sie so wirklich
- garnichts bringt
- und massiv auf's Selbstbewußtsein drückt
Entweder denkt da wer nicht mit.. oder hat gaaaanz bööööse Absichten.

Ich finde somit Schuld sein und schuldig fühlen ganz reale Sachen. Ebenso real wie Liebe und Freude oder das Verursacherprinzip.





Zitat:
Zitat von rHamsys 
Jede Strategie ist eine Tragödie.
Das hingegen.. verstehe ich garnicht. Bitte erklär mir das.

lg, lionhead

ps: und irgendwann muß ich auch mal lernen, meine Beträge etwas kürzer zu halten ;o)
Alt 15. 04. 2008, 12:05 lionhead is offline Mit Zitat antworten #31
nurso666
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Re: Unzufrieden mit Leben

hmmm ich weiss nicht ob diese angesprochene leere/einsamkeit im laufe der zeit verschwindet, denn so mit 16/17 hatte ich haargenau das gleiche gefühl, wie vom themenstarter beschrieben, das verschwand dann als ich mit meiner damaligen freundin zusammengezogen bin, da man dann doch extrem eingespannt und verplant ist, zudem gab es im job echt viel zu tun

wie es so kommt wurde sie dann schwanger und wir bekamen eine tochter, was mich echt genial ausgefüllt hat und auch dauerhaft glücklich gestimmt, so circa nach einem knappen jahr nach der geburt der kleinen, kam es zu unüberwindbaren problemen mit meiner damaligen freunden und es kam soweit, das es für meine tochter, mich und auch für die freundin besser war mich von ihr zu trennen, natürlich besuche ich meine tochter jedes wochenende, was mich auh immer noch glücklich macht

ABER

was kam prompt kurz nach dem auszug bei der ex und dem einzug in eine eigene wohnung, dreimal dürft ihr raten, ja genau wieder dieses krässliche gefühl der leere und einsamkeit und das obwohl ich ja doch so 6-7 sehr sehr enge freunde und freundinnen habe (wir kennen uns seit bald 20 jahren allesamt, seit der 5.ten klasse halt)

kurzzeitig war die lösung um dieses gefühl verschwinden zu lassen, jedes wochenende permanent wegzugehen, party zu machen und abzuschleppen was nur irgendwie ging, doch dies hält man natürlich nicht allzu lang durch, grad wenn man die ganze woche recht viel zu arbeiten hat

so nun bin ich mit meiner story im "jetzt" angekommen und finde irgendwie keinen weg, um mich permanent von diesem gefühl der leere zu befreien

spiele derzeit mit dem gedanken in die schweiz zu gehen, da bietet sich eine interessante jobmöglichkeit, ob das die lösung ist? wer weiss, wer weiss


sodele, soweit mein "seelenmüll" :-)
Alt 15. 04. 2008, 12:56 nurso666 is offline Mit Zitat antworten #32
-duke-
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Re: Unzufrieden mit Leben

Schöner Text btw. an alle Vorposter

Ich denke, dass das Schuldgefühl ein wichtiger Punkt ist in dem Prozess des Lernens. Gerade diese Schuldgefühle lassen einen verstärkt über die jeweilige Situation nachdenken, die man durch sein persöhnliches unüberlegtes Handeln (oder andere Gründe) verursacht hat. Ich kann dir (lionhead) und und deinem text nur zustimmen, nur sehe ich die Bewältigung dieser Schuldgefühle ein wenig anders.

Zitat:
Somit ist recht bald Schluß mit den negativen Emotionen. Ich habe getan was ich konnte/wollte.. mehr geht/will nicht. Ich habe meine Schuld erfüllt. Und mehr als das schulde ich keinem - denn für mehr hafte ich nicht in meinem Tun.

In einer Hinsicht hast du absolut Recht, man sollte sich nicht allzu lange mit den Schuldgefühlen rumschlagen, da sie sehr kontraproduktiv und deprimierend sind. Wie erwähnt, sollte man seinen Fehler erkennen und ihn in Zukunft nicht nochmal machen. Ich würde eher soweit gehen, dass man die negativen Aspekte des Vorfalls auf jeden Fall mit in die Zukunft nimmt und im Kopf behält, um so

1. solch einen (ähnlichen) Fehler nicht noch einmal zu begehen (Wenn man sich abrupt aller Schuldgefühle und negativen Gedanken entledigt, dann neigt der Mensch dazu, solch einen Fehler in Zukunft vielleicht erneut zu begehen)

2. seinen "Horizont", seine Erfahrung zu erweitern, auch übertragen auf andere Dinge

3. den positiven Aspekten des Lebens eine größere Bedeutung zuzuschreiben

Besonder Punkt 3 halte ich für wichtig, da meiner Meinung nach ein ausgewogene Zufriedenheit (von der ich, sowie alle ähnlich denkenden hier Forum, noch meilenweit entfernt bin ) nur entsteht, wenn es ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen guten und schlechten Momenten im Leben gibt. Gleichzeitig wird einem eher bewusst, wie gut es einem doch geht, wenn man sich mal Gedanken über die positiven Aspekte des Lebens macht und sich nicht so auf die Negativen fixiert.

So long.....
Aber ich will hier auch nicht vom Thema abschweifen, b2t

@ MrThomas

Guter Beitrag, besonders der Teil über Freundin/keine Freundin, der sicherlich hier vielen im Board Mut gemacht hat
Ins Fitnessstudio gehen ist sicherlich eine gute Idee, da du zum einen Leute kennenlernst, Sport betreibst, was für deinen Körper machst und du dich nicht zuletzt auspowern kannst, was besonders nach anstrengenden Tagen bzw. welchen die nicht so gut gelaufen sind, sehr wichtig ist.


mfg, Be0rn
Alt 15. 04. 2008, 13:17 -duke- is offline Mit Zitat antworten #33
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Re: Unzufrieden mit Leben

Zitat:
Zitat von Be0rn 
Ich würde eher soweit gehen, dass man die negativen Aspekte des Vorfalls auf jeden Fall mit in die Zukunft nimmt und im Kopf behält, um so

1. solch einen (ähnlichen) Fehler nicht noch einmal zu begehen (Wenn man sich abrupt aller Schuldgefühle und negativen Gedanken entledigt, dann neigt der Mensch dazu, solch einen Fehler in Zukunft vielleicht erneut zu begehen)

2. seinen "Horizont", seine Erfahrung zu erweitern, auch übertragen auf andere Dinge

3. den positiven Aspekten des Lebens eine größere Bedeutung zuzuschreiben

Ich bin grad so ein wenig in mich gegangen und habe mir vorgestellt was ich mache, wenn sowas passiert.. und ich bin noch aus was draufgekommen:

Ich suche den Punkt, an dem der Fehler bei meiner Seite den Ursprung nahm.
Ich visualisiere mich in dieser Situation nochmal, nur diesmal erkenne ich am Punkt des Ursprungs die Sitauation richtig und mache es besser.. da stellt sich so ein "schön wärs" Gefähl ein, das mag ich, das verankert sich dann mit dem Fehlerpunkt..
Ich behalte meinen Fehler noch in ein paar Tage nachher im Kopf.. aber die Schuldgefühle nicht.
Ich denke mehrfach drüber nach, weil sonst hab ich zwar was gelernt aber leider nicht verinnerlicht und laufe manchmal blind nochmal in die selbe Pfütze.. aber ich denke, hier sind wir bei Lernstrategien und nicht mehr bei Schuldgefühlen.. die sind bei mir wirklich recht bald weg, ohne dass ich sie abrupt wegschieben muß. Die verschwinden einfach, sobald ich der Meinung bin ich habe die "Schuld erfüllt".

Deinen Punkt 3:
3. den positiven Aspekten des Lebens eine größere Bedeutung zuzuschreiben
-> find ich sehr gut. Ist ein guter Ausgleich; werd ich mich merken.

lg, lionhead
Alt 15. 04. 2008, 13:30 lionhead is offline Mit Zitat antworten #34
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Re: Unzufrieden mit Leben

@Threadstarter:

Hast Du Ziele in Deinem Leben?
Materielle, Zwischenmenschliche, Persöhnliche, Geistige, Geistliche?
Irgendwas da?
Alt 15. 04. 2008, 13:32 lionhead is offline Mit Zitat antworten #35
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Lightbulb Re: Unzufrieden mit Leben

Zitat:
Zitat von Every_b 
rHamsys und jomsn - meine Helden auf diesem Forum.

ui ich bin ein held... wie fein

Zitat:
Zitat von lionhead 
Das hingegen.. verstehe ich garnicht. Bitte erklär mir das.

Ein Weiser sagte einmal:
Zitat:
Zitat von Weiser Mensch 
Jeder Mensch ist ein Buddha. Einzigartig.

Wie kann ich dem Buddha in dir angemessen begegnen, wenn ich mir VORHER eine Strategie AUSGEDACHT habe? Das ist doch gar nicht, was du jetzt brauchst! Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, heisst, von ihnen eine Positionsmeldung zu bekommen und dann zu schauen, an welcher nächsten Wegkreuzung sie sich verheddern könn(t)en. Das setzt natürlich vorraus, dass du diesen Weg bereits gegangen bist. Und komm mir jetzt nicht mit "Du kannst doch nicht exakt das Gleiche wie der TS erlebt haben!". Das ist die Geschichte dahinter oder davor, je nach dem wie du das siehst. Die hab ich natürlich nicht erlebt, aber den Kern schon, deswegen melde ich mich hier auch...

Ich für meinen Teil schaue durch das Gestrüpp der Geschichte und ziele auf den Kern. Dabei passiert es mir mehr als mir lieb ist, dass ich mich mit im Gestrüpp verheddere und da ist es gut, andere Beiträge zu lesen. So siehts aus. Frage hinreichend beantwortet?

So, ich hoffe ich habe meinen "Heldenstatus" damit gleich erfolgreich zerstört...

gruß
rHamsys
Alt 15. 04. 2008, 14:28 rHamsys is offline Mit Zitat antworten #36
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Re: Unzufrieden mit Leben

@rHamsys
Nach deiner (und meiner) Ansicht nach ist doch jederman selber sein Held oder?!
Zitat:
"Tritt niemanden in die Fußstapfen, sonst hinterlässt du selber keine Fußstapfen"

Aber ist nicht eine gewisse Strategie im Leben notwendig, ja gar erforderlich? Ich denke man braucht regelmäßg ein Zwischenziel vor Augen und einen Plan wie man dieses erreicht, da man dann auch erfolgreicher ist.
Aber ein "geplantes" Leben darf es natürlich nicht sein...
Alt 15. 04. 2008, 14:35 -duke- is offline Mit Zitat antworten #37
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Zitat:
Zitat von -duke- 
Aber ist nicht eine gewisse Strategie im Leben notwendig, ja gar erforderlich? Ich denke man braucht regelmäßg ein Zwischenziel vor Augen und einen Plan wie man dieses erreicht, da man dann auch erfolgreicher ist.
Aber ein "geplantes" Leben darf es natürlich nicht sein...

Nicht Strategie ist im Leben gefragt, sondern deine natürliche Intelligenz. Und die nicht zu gebrauchen ist einfach nur unintelligent. Oder manche Leute würden auch "dumm" sagen. Frag mal, welche Branchen Strategien am meisten brauchen...

Militär, Banken, Werbeagenturen, Geheimdienste und Typen die von denen gesteuert werden. Da muss ich gleich mal fragen, ob deren Gebaren etwas mit natürlicher Intelligenz zu tun hat und ob dieses Handeln im Einklang mit der Liebe zum Leben steht?

hm...
Alt 15. 04. 2008, 14:45 rHamsys is offline Mit Zitat antworten #38
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Re: Unzufrieden mit Leben

[quote=rHamsys]
Frage hinreichend beantwortet?
[quote]

ähh - nein

denn so wie ich Deine Antwort verstehe, scheint es so als wäre Deine Strategie die Person auf dem selben Weg zu begleiten, den Du schon (mehr oder weniger präzise) gegangen bist.
Dabei nimmst Du Rücksicht auf den Menschen und schaust immer wo er "steht"; und Du meinst (aufgrund Deiner Erfahrung) das Ziel und die möglichen Zwischenettappen zu kennen, berätst bei der Wegkreuzung in welche Richtung es weitergeht.
Hab ich dich verstanden?

lg, lionhead
Alt 15. 04. 2008, 14:50 lionhead is offline Mit Zitat antworten #39
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Lightbulb Re: Unzufrieden mit Leben

Zitat:
Zitat von lionhead 
Hab ich dich verstanden?

Du hast mich mit anderen Worten wiederholt aber nicht verstanden. Ich weiß nicht, was das Ziel desjenigen ist. Und um die Zwischenetappen zu erkennen, da musst du kein Meister sein - es genügt richtig und bei Bedarf zwischen den Zeilen zu lesen. Die nächste Zwischenetappe, oder sagen wir lieber "das aktuelle Thema" sagt dir derjenige immer selbst. Das meine ich mit Positionsbestimmung.

Mag sein das "derjenige" das nur in einem Nebensatz erwähnt, weil er es für unwichtig hält, aber hier ist der Begleiter gefragt, darauf hinzuweisen. Zu nicht anderem sind wir alle hier nutze.

Du musst es nur verstehen. Ob sie das selber so sehen, steht auf einem anderen Blatt und du kannst in den Threads hier im Forum genau erkennen, wer auf seiner Geschichte und seinem persönlichen Willen beharrt oder bereit ist, sein Leben zu ändern.
Alt 15. 04. 2008, 14:58 rHamsys is offline Mit Zitat antworten #40
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Re: Unzufrieden mit Leben

Zitat:
Zitat von rHamsys 
Nicht Strategie ist im Leben gefragt, sondern deine natürliche Intelligenz. Und die nicht zu gebrauchen ist einfach nur unintelligent. Oder manche Leute würden auch "dumm" sagen. Frag mal, welche Branchen Strategien am meisten brauchen...

Militär, Banken, Werbeagenturen, Geheimdienste und Typen die von denen gesteuert werden. Da muss ich gleich mal fragen, ob deren Gebaren etwas mit natürlicher Intelligenz zu tun hat und ob dieses Handeln im Einklang mit der Liebe zum Leben steht?

hm...

Ich glaube unsere Meinung spaltet sich bei der Definition von "Strategie". Du fasst dieses Wort ja relativ negativ auf, wie eben die oben genannten Beispiele für Strategie. Ich meine damit eher, dass man einen Plan für sein Leben haben sollte, eine Strategie. Als Bsp.: Mein Plan/Strategie aktuell ist es, in der 12+13 viele Punkte fürs Abi zu sammeln, und zusammen mit den Abiklausuren eine gutes Zeugnis zu bekommen, welches Vorraussetzung ist für mein weiteres (Berufs-)Leben. Danach will ich in die USA um dort zu studieren, soweit mein Plan. Natürlich sollte man sein Leben in gewisser Hinsicht spontan leben, aber so eine Strategie vor Augen ist wichtig, um nicht sein Zwischenziel aus den Augen zu verlieren. Alles basierend auf "natürlicher Intelligenz"...
Alt 15. 04. 2008, 15:07 -duke- is offline Mit Zitat antworten #41
NFO_logger
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Re: Unzufrieden mit Leben

Hi,
bei mir ist es auch einfach eine innere Leere. Aber die kommt nicht daher, dass ich nicht zu tun habe o.Ä. Bin fast jeden Tag mit Freunden unterwegs, am Wochenende feiern usw. Aber was bringt einem das? Im Grunde doch nichts oder? Jeden Tag zur Schule gehen. (Später) Jeden Tag arbeiten nur damit man "leben" kann. Leben? Oder Leben?

Das eine ist einfach für mich das leben was die Menschen eigentlich nur kennen und immer bei ihnen im tiefsten inneren ist. "Erzähl mir mal was von deinem 'Leben'. Ich lebe in der Nähe von XYX und arbeite als XYX." Aber das ist doch kein Leben oder nicht?

Das andere ist für mich, das was ich bis jetzt noch nicht gefunden haben. Das wirklich leben! Das pure empfinden von leben und die Gefühle dafür.

Genau deswegen lebt doch eigentlich keiner mehr von uns oder nicht? Das Leben hat doch genau wie bei Tieren und Menschen nur einen Sinn. Das pure Überleben. Gibt man sich damit zufrieden? Nein, einige Menschen (unter anderem auch ich) versuchen einfach nicht daher zuleben sondern zu versuchen etwas besseres daraus zu machen.

Bin leider immer gescheitert, auch wenn es mir nicht immer schlecht ging. An einigen Tagen dachte ich, ich kann gar nicht mehr schlecht denken - Falsch gedacht.
Jetzt sitze ich hier schon wieder am PC und denke darüber nach ob das 'leben' eigentlich jetzt einen Sinn hat oder nicht - Nein, ABER damit gebe ich mich nicht
zufrieden! Denn ich will anders sein! Ich will leben! Ich will leben können!

Manchmal möchte ich echt wie andere Menschen sein die sich schon damit abgefunden haben nicht zu leben. Und nicht jeden Tag für Tag sich Tausende Gedanken um sich und um andere Menschen und der Welt zu machen.


Ich wünschte echt das es das Wort LEBEN nicht mehr gibt...


MFG ich
Alt 15. 04. 2008, 15:10 NFO_logger is offline Mit Zitat antworten #42
rHamsys
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Re: Unzufrieden mit Leben

Zitat:
Zitat von shadory 
Denn ich will anders sein!

Du bist wie du bist. Du kannst nicht anders sein. Schau dir den ganzen Model-Quatsch im Fernsehen an, die wollen alle so sein, wie andere. Atme durch und erfreu dich am Frühling.
Alt 15. 04. 2008, 15:23 rHamsys is offline Mit Zitat antworten #43
Zenotaph
zumindest nicht vergessen
 
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Re: Unzufrieden mit Leben

Zitat:
Zitat von rHamsys 
Du bist wie du bist. Du kannst nicht anders sein. Schau dir den ganzen Model-Quatsch im Fernsehen an, die wollen alle so sein, wie andere. Atme durch und erfreu dich am Frühling.
Erst, wenn ich da bin, wo ich hinwollte, werde ich merken,
dass ich eigentlich da hingehöre, wo ich vorher war?
Alt 15. 04. 2008, 15:27 Zenotaph is offline Mit Zitat antworten #44
lionhead
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Re: Unzufrieden mit Leben

Zitat:
Zitat von rHamsys 
Du hast mich mit anderen Worten wiederholt aber nicht verstanden.


In diesen zwei Zitaten unterscheidet sich mein Verständnis deiner Worte, von deinem Verständnis meiner Worte:
Zitat:
Zitat von rHamsys 
Ich weiß nicht, was das Ziel desjenigen ist. Und um die Zwischenetappen zu erkennen [..] genügt richtig und bei Bedarf zwischen den Zeilen zu lesen [..]. Die nächste Zwischenetappe, oder sagen wir lieber "das aktuelle Thema" sagt dir derjenige immer selbst.
Zitat:
Zitat von lionhead 
Du meinst (aufgrund Deiner Erfahrung) das Ziel und die möglichen Zwischenettappen zu kennen, berätst bei der Wegkreuzung in welche Richtung es weitergeht.

Denn Du sagst, du kennst nicht das Ziel, und auch nicht die Zwischenetappe, sondern erfährst beides von der Person.
Ich verstand dich so, als kennst du Zwischenetappen und Ziel von Deinem Weg her.
Paßte nicht zusammen..

Nette Strategie übrigens

hmm - ok. Man erfährt von der Person Ziele und die Position. Da sind wir uns einig.

Aber welches Ziel zuerst? Welches Ziel ist von welchem abhängig? Welches eine führt vielleicht zu einem anderen? Ah dieses.. ok, dann das zuerst. Was muß ich dafür schon haben? ok, diese zwei - dann zuerst die zwei und dann das dritte..

Einen Pfad "planen".. einfach um bei genau diesem Vorgang des "Planens mit der Person" zu sehen, was denn da so alles ist.. um Zusammenhänge zwischen den Teilzielen zu sehen und ein paar Schleifen auf dem Weg zu verhindern.
Planen um nachzudenken und zu erkennen. Um nicht unterzugehen in "da ist ja so viel, wo soll ich nur anfangen???"

Na halt eine Strategie machen Personenbezogen.

lg, lionhead
Alt 15. 04. 2008, 15:28 lionhead is offline Mit Zitat antworten #45
MrThomas
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Re: Unzufrieden mit Leben

Find es toll, dass das Thema anscheinend doch sehr verbreitet ist bzw. "Interesse geweckt hat".

@lionhead
Ja ich hab Ziele.
Zwischenmenschliche Ziele:
Ja habe ich... wer hat das nicht. Jedoch ist es nun mal so dass diese Zwischenmenschliche Ziele nicht langfristig bzw. nur schwer aufrecht erhalten können, da bei diesem Ziel mein anderes Ziel in die Quere kommt "Wegziehen: Neue Umgebung, neue Möglichkeiten, neues Entdecken,....". Ich bin mit meinen Freunden und meiner Freundin super zufrieden. Was soll ich mir dann in dem bereich noch für Ziele setzen? Für den Moment weiß ich nicht welche.... wenn ich "mein neues Leben" starte... dann kann ich hier wieder was erreichen... aber im Moment weiß ich eifnach nicht was ich hier noch ädnenr könnte... weil es mir nicht gefällt....

Materielle Ziele:
Ja hab ich. Seit ich klein bin streb ich schon nach Geld... Ich liebe einfach Geld (hört sich vielleicht doof an ^^). Aber heir weiß ich auch nicht was ich im Moment noch erreichen soll. Ich hab vor ca 6 Monaten einen Nebenjob gesucht, den ich dann auch gefunden habe. Jetzt hab ich echt den tollsten Nebenjob den ich mir vorstellen kann und verdiene das doppelte was ich eigentlich wollte. Bei mir ist es jetzt schon so, dass ich da gar nicht mehr wegen dem geld hin geh... sondern viel mehr weil ich mich dort total wohl fühle. Meine Arbeitskollegen (auch wenn sie alle ätler als ich sind) total nett sind, dort ne super Atmosphäre herrscht, ich sehr locker arbeiten darf bzw. trotzdem auch gewisse Verantwortung bekomm. Als Schüler hab ich hier jetzt auch eigentlich mein Ziel erreicht... ich möchte den Job jetzt eigentlich bis ichw egziehe irgendwie behalten (auch wennd as Abi kommt etc.), aber ich hab mir auchs chon überlegt den job zu wechseln, daudurch vllt nur noch die Hälfte meines Gehaltes bekomm, aber dafür wieder was neues ausprobieren kann. Ich würd z.B. auch gern mal an der Kasse im Supermarkt sitzen doer ähnliches... am liebsten eifnach die ganze zeit wechseln um vieles mal ausprobiuert zu haben.


Das Problem bei der Sache ist irgendwie:
Ich hab mir vorgenommen fürs Studium wegzuziehen und weiß auch schon was ich ungefähr studieren will. Aber die Schule steht mir da eifnach total im Weg. Ok, ist klar, dass ich die nich einfach abbrechen kann, aber das auch glaub das Problem. Wenn ich dran denk, dass ich jetzt noch 2 Jahre auf der Stelle trete (ein Jahr Schule + ein Jahr Zivi), dann weiß ich auch nicht... Ich hab auch gar keine Lust merh auf Schule.... kann michd a auch nciht mehr so richtig für motivieren... auf Zivi kann ich mich vltl bisschen freuen... aber am meisten natürlich auf das Leben nach Zivildienst.

Das tolle am Fitnessstudio wäre halt... wenn ich grad so ne Durchhägnerphase hab... bztw. mir grad echt total langweilig sit... ich immer wüsste was ich jetzt machen kann und so vllt dieser Phase entkomme. Auf der anderen Seite ist das Zwischenmenshcliche in nem Sportverien sicehr merh da.... jedoch ist es meist doof mit 18 in irgendeinen Verein zu gehen, wo dann Leute sind, die den Sport schon seit über 10 Jahren machen bzw. im Verein is man halt sehr unflexibel....
Alt 15. 04. 2008, 15:33 MrThomas is offline Mit Zitat antworten #46