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Tanz mit mir
Registrierungsdatum: Jun 2005
Beiträge: 2.078
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Re: Jagen
Zitat:
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Zitat von T-Bone-Steak
Für dich, Dorfdisko, scheint es gerade bei der Jagt nur schwarz und weiß zu geben.
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In gewisser Weise hast du Recht. Ich sehe das aber nicht als Defizit bei mir an.
Du schreibst selbst
Zitat:
Aber der Mensch tötet Tiere um zu überleben, schon seit anbeginn seiner Zeit,
...
Solange es schnell und ohne großes Leid für das Tier passiert ist das für mich in Ordnung.
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Für mich auch.
Würde ich einen Ausflug in den Dschungel machen, hätte ich kein (moralisches) Problem damit, ein Tier zu töten, um es zu verspeisen.
Selbst, wenn ich noch x Dosen Bohnen im Gepäck hätte und mich auch von denen ernähren könnte.
Ich hab auch kein Problem damit, wenn jemand hier bei uns Lust auf Wild hätte und dafür in den Wald geht und dieses ordnungsgemäß schießt.
Was ich aber stark anzweifle, ist, dass das der Antrieb hiesiger Jäger für ihr Hobby ist.
Denn, wie schon geschrieben, kostet ein Jagdschein viel Zeit und Geld.
Meiner Meinung nach zuviel, wenn es nur darum geht, sich das Essen nicht im Supermarkt zu holen, sondern selbst auf den Tisch zu bringen.
Mir gefiel Entenmanns Beitrag übrigens auch.
Trotzdem nehme ich ihm nicht ab, dass es ihm nicht zumindest auch(!) darum geht, zu töten, weil er Töten kann. Aus den genannten Gründen.
Aber ich will zumindest bezüglich Entenmann nicht darauf herumreiten, zumindest nicht, wenn seine sonstigen Aussagen stimmen bezüglich dieser ganzen Traditionen, die da auch eine Rolle spielen.
Zitat:
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Menschen, die Tiere erschießen sind weder schießwüte, gestörte Phsychopathen noch sonstwelchen Geistesschwächen unterlegen.
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Das hattest du geschrieben, nach dem du mich direkt angesprochen hast.
Und auch dich muss ich fragen, wo ich ähnliches behauptet habe?
Ich habe sogar explizit geschrieben, dass ich etwa Entenmann keineswegs für einen potenziellen Amokläufer halte.
Aus dieser Verneinung deine Unterstellung zu basteln ist doch sehr merkwürdig!
Zitat:
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Zitat von Entenmann
Diese Faszinatin des Tötens die du immer bemühst ist bei mir schlicht nicht vorhanden. Kann an meinem Wertesystem liegen, aber gut. Die Jagd an sich sehe ich zwar auch als Teil des Ausgleichs, aber ich jage ja nicht jeden Tag, wogegen ich ca. 5 Tage die Woche mit insgesamt gut 20 Stunden im Revier verbringe, davon vielleicht vier jagend.
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Wie schon oben geschrieben, nehme ich dir das trotzdem nicht ganz ab.
Es geht ja nicht um die Quantität, es geht darum, das du es offensichtlich überhaupt brauchst und dafür viel Zeit und Geld geopfert hast.
Das, was du quantitativ häufiger tust geht auch alles ohne Jagdschein und ohne den finalen Schuss. Du würdest also nicht auf viel verzichten, weil der Schuss selbst ja sowieso nur einen kleinen Anteil hat.
Aber Leuten wie dir nehme ich das nicht mal übel, wenn du wirklich so bist, wie du hier rüber kommst.
Ich schrieb ja schon, ich kann es nachvollziehen, dass das Herbeiführen des Todes einen gewissen Reiz hat.
Bei Leuten wie dir kann ich nur nicht nachvollziehen, wieso dieser Reiz so groß ist.
Ist halt nicht meine Welt, aber es ist für mich tolerierbar.
Bei anderen Leuten, welche die Jagd mit den ganzen Ritualen vollführen sehe ich das aber anders.
Die finden es geil zu töten. Das sehe ich tatsächlich schwarz/weiß.
Zitat:
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Natürlich ist es Populationsschutz. Ich als Jäger erhalte den Status Quo, damit a) morgen immer noch was zu essen im Wald/Feld rumläuft und b) mich der Bauer nicht bei den Eiern aufhängt weil sein Acker aussieht wie nach einem Bombenteppich.
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Wie gesagt, es mag sein, dass ein Eingreifen mittels Jagd in unserer heutigen Welt tatsächlich nötig ist. Aber du kannst mir nicht sagen, dass ein Jäger vor der Anmeldung zum Jagdschein beim Überblicken des Kosten- und Zeitaufwands denkt, dass sich die Strapazen lohnen, dass sie nötig sind, um die Population aufrecht zu erhalten und die Bauern zu schützen.
Es ist das Geld und die Zeit der Jäger, dabei ist sich jeder selbst der nächste, man macht den Jagdschein also doch nur für sich und nicht für das Wild und die Bauern!
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17. 04. 2008, 11:04
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#101
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Grillfetischist
Registrierungsdatum: Mar 2006
Beiträge: 610
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Re: Jagen
Wie ich diese ganze scheiß Interpretationskacke hasse, du siehst nen Schriftzug und dein Oberstufengehirn sagt dir, ich muss das Interpretieren ne eigene Meinung schreiben und das alles mit einer Portion Zynimus würzen.
Vielleicht schon mal gedacht, dass man auch ohne Intention sich einen Namen aussuchen kann, nur wenn man gerne Grillt, dass man das auch nur wenige male im Jahr macht?
Hab mir das jetzt nochmal durchgelesen und sorry, wenn das ein harsch rüberkommt, aber ich würde das gerne so stehenlassen.
Zur Zeit bin ich student und Fleisch gibts auch seltener, eher wenn die Mensa da mal Gulasch etc. anbietet.
Zitat:
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Parasitäre Lebensformen müssen sich nunmal parasitär verhalten, schön daß du das so akzeptierst, ich tue mich schwer damit.
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Seit wann sind denn Raub"tiere" parasitär?
Die Raubsaurier haben auch früher die Welt dominiert zwar nicht in dem Maße wie wir es tun für sich entschlossen, aber sie waren auch die unangefochtenen Sieger im Nahrungskampf und wir Säuger waren ganz unten in der Nahrungskette.
Ich empfinde mich weder als Parasit noch mein Verhalten als parasitär.
Grüße
*Aber mal lieber wieder schnell back to Topic, nicht, dass der interessante Thread hier noch geschlossen wird*
Könntest es mir ja per PN zukommen lassen, da diskutier ich gern mir weiter.
Hier im Thread würde ich es aber gerne vorziehen, dass mein nächster Kommentar sich wieder aufs Jagen und den Threadersteller bezieht.
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17. 04. 2008, 11:05
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#102
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Schwarze Seele
Registrierungsdatum: Sep 2007
Ort: Süd-Baden
Beiträge: 102
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Re: Jagen
Zitat:
Für mich auch.
Würde ich einen Ausflug in den Dschungel machen, hätte ich kein (moralisches) Problem damit, ein Tier zu töten, um es zu verspeisen.
Selbst, wenn ich noch x Dosen Bohnen im Gepäck hätte und mich auch von denen ernähren könnte.
Ich hab auch kein Problem damit, wenn jemand hier bei uns Lust auf Wild hätte und dafür in den Wald geht und dieses ordnungsgemäß schießt.
Was ich aber stark anzweifle, ist, dass das der Antrieb hiesiger Jäger für ihr Hobby ist.
Denn, wie schon geschrieben, kostet ein Jagdschein viel Zeit und Geld.
Meiner Meinung nach zuviel, wenn es nur darum geht, sich das Essen nicht im Supermarkt zu holen, sondern selbst auf den Tisch zu bringen.
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Natürlich ist die Nahrungsbeschaffung nicht der einzige Grund, der das Hobby Jagd so interessant macht. Es gehören auch Aspekte wie die Suche nach Trophäen dazu, nur kann es eben auch eine Art von Trophäe sein wenn ein Jagdpächter eine reiche und gesunde Wildpopulation auf seinem Gebiet auf seinem Gebiet hat. Dies sorgt für großes Ansehen unter den Jägern, nicht umsonst lässt man die starken gesunden Rehböcke laufen, das gehört ebenso dazu wie das abdrücken. Und wenn man ,dann
einen alten starken Bock geschossen hat, warum ist es dann verwerflich sich die Stange als Trophäe aufzuhängen, Man kann nur schöne Trophäen schiessen, wenn man gesund bejagd, weshalb ich daran nichts schlimmes empfinde.
Was ich damit sagen will ist, dass die Jagd auf jeden Mann eine große Faszination ausübt und dazu gehört das selbsterlegte Fleisch genauso dazu wie die Trophäen, die Hundearbeit und der Wildschutz.
Edit:
@Jagdgegner
Es ist ewiesen, dass unsere Natur nicht mehr ohne fremde Hilfe auskommt, was nicht nur mit falscher Bejagung die lange Zeit praktiziert urde zu tun hat, sondern auch mit der Bewirtschaftung unserer Felder im großen Stil. Ob das nun die Jagd sein muss, darüber möchte ich nicht urteilen, da ich dies genauso wenig wie alle anderen in diesem Thread kann. Was ich allerdings sagen kann ist, dass unser Ökosystem so komplex ist, dass kaum jemand es versteht richtig einzugreifen. Jäger müssen allerdings eine sehr schwierige und imho gute AUsbildung absolvieren um überhaupt jagen zu dürfen. Es gibt leider nur sehr wenige Naturschützer die das verstehen und sich intensiv und objektiv mit deisem Thema beschäftigen, während Jäger dazu gezwungen werden, weshalb es deutlich mehr kompetente Jäger als Naturschützer gibt. Diese militanten Veganer würde ich beim besten WIlen nicht dazu zählen.
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17. 04. 2008, 21:00
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#103
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Grillfetischist
Registrierungsdatum: Mar 2006
Beiträge: 610
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Re: Jagen
Da gebe ich dir völlig Recht @Fleischwanze.
Die meisten Menschen würde ja nichtmal mehr alleine in der Wildniss überleben können. Wir sind alle total aufeinander angewiesen, weil der Mensch halt ein Rudeltier ist.
Warum sollten wir dann nicht wieder ein wenig zu unseren Wurzeln zurückfinden, es ist ja kein Rückschritt in die Barberei.
Liebe Grüße
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17. 04. 2008, 21:26
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#104
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innertropische konvergenz
Registrierungsdatum: Aug 2006
Beiträge: 417
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Re: Jagen
Zitat:
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Aber der Mensch tötet Tiere um zu überleben, schon seit anbeginn seiner Zeit
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so ein schwachsinn... der mensch läuft auch schon "seit anbeginn seiner Zeit" nackt rum und lernt das Feuer heiss ist...
mein kompliment an alle, die in der lage sind einen teil des gehirns zu benutzen... mein beileid an alle, die meinen ihre urtriebe ausleben zu müssen... zur evolution des menschen gehört auch zu lernen, wie man respektvoll mit der umwelt umgeht und sein eigenes gehirn einschaltet!
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17. 04. 2008, 22:24
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#105
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Ente statt Hut!
Registrierungsdatum: Sep 2007
Beiträge: 474
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Re: Jagen
Zitat:
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Zitat von ITC
so ein schwachsinn... der mensch läuft auch schon "seit anbeginn seiner Zeit" nackt rum und lernt das Feuer heiss ist...
mein kompliment an alle, die in der lage sind einen teil des gehirns zu benutzen... mein beileid an alle, die meinen ihre urtriebe ausleben zu müssen... zur evolution des menschen gehört auch zu lernen, wie man respektvoll mit der umwelt umgeht und sein eigenes gehirn einschaltet!
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Respektvoll heisst, dass man nicht mehr Schaden als nötig zufügt, als nicht mehr schiesst als gegessen wird. Fertig aus
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18. 04. 2008, 09:06
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#106
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Master of Garnix
Registrierungsdatum: Mar 2006
Beiträge: 3.581
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Re: Jagen
Zitat:
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Zitat von Der_Entenmann
Respektvoll heisst, dass man nicht mehr Schaden als nötig zufügt, als nicht mehr schiesst als gegessen wird. Fertig aus 
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Das ist auch nur deine Meinung, was den Begriff "respektvoll" angeht.
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18. 04. 2008, 09:48
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#107
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innertropische konvergenz
Registrierungsdatum: Aug 2006
Beiträge: 417
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Re: Jagen
Zitat:
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Zitat von Der_Entenmann
Respektvoll heisst, dass man nicht mehr Schaden als nötig zufügt, als nicht mehr schiesst als gegessen wird. Fertig aus 
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gekonnt alles andere ignoriert. muss man als jäger auch können, nicht?
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18. 04. 2008, 11:36
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#108
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Enfant terrible
Registrierungsdatum: Apr 2007
Beiträge: 686
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Re: Jagen
Zitat:
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Zitat von ITC
wie man respektvoll mit der umwelt umgeht und sein eigenes gehirn einschaltet!
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Pfa!
Ein Jäger geht bei weitem respektvoller mit der Natur um, als Du!
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18. 04. 2008, 14:25
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#109
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Ente statt Hut!
Registrierungsdatum: Sep 2007
Beiträge: 474
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Re: Jagen
Zitat:
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Zitat von ITC
gekonnt alles andere ignoriert. muss man als jäger auch können, nicht?
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von dem ganzen "anderen" war höchstens der erste Satz überhaupt diskussionswürdig, der Rest ist schon arg polemisch, mit starkem Hang zum Kindischen.
Aber gut, wenn einer Kindisch wird muss man auch mal reagieren: Respekt ist ja schön und gut, aber irgendwann kommt dann doch der eigene Überlebenswille ins Spiel. Ich als Jäger habe die Wahl zwischen Supermarktfleisch möglicherweise zweifelhafter Herkunft, oder der Wildsau die ich grad eben geschossen habe. Da bleib ich doch bei dem Tier von dem ich weiss dass es nicht oder nur sehr wenig litt, danke. Das Töten oder zumindest das "Ausbeuten" derselben zwecks Milch- und Eiergewinnung ist für jeden einzelnen schlicht notwendig. Man kann diese Aktionen zwar auf andere abwälzen und sich besagte Produkte einfach kaufen, man kann sie aber auch selber beschaffen.
Eine Frage: Bist du Jagdsaboteur, oder gar Anispeziesist?
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18. 04. 2008, 16:26
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#110
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Master of Garnix
Registrierungsdatum: Mar 2006
Beiträge: 3.581
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Re: Jagen
Zitat:
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Zitat von makaido
Pfa!
Ein Jäger geht bei weitem respektvoller mit der Natur um, als Du!
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Phew
Einer irgendwo vielleicht schon, aber die Mehrheit nicht.
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18. 04. 2008, 23:02
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#111
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Enfant terrible
Registrierungsdatum: Apr 2007
Beiträge: 686
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Re: Jagen
"prepassenger", dann erkär mir bitte mal wie ein 'Nichtjäger' respektvoller mit der Natur umgeht.
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19. 04. 2008, 09:27
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#112
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Master of Garnix
Registrierungsdatum: Mar 2006
Beiträge: 3.581
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Re: Jagen
Zitat:
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Zitat von makaido
'Nichtjäger'... respektvoller mit der Natur umgeht.
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Also für mich hakt es da schon, wenn man vom respektvollen töten spricht.
Das hinkt so dermaßen, für mich wenigstens, daß ich gerne versuche, meine Gedanken in Worte zu fassen.
Du kannst etwas nicht das Leben nehmen und sagen, du hast es voller Respekt, der Kreatur gegenüber getan.
Raubtier, Überordnung, Herrenrasse, irgendwie vermischt sich das in meiner Birne.
Diese selbstverständlich überordnerei, über etwas bestimmen zu können, oder es zu besitzen und nach belieben zerstören zu dürfen ist mir unverständlich.
Z.B. das Beispiel mit dem Raubtier hinkt für mich auch dermaßen, weil ja kein irdisches Raubtier, die Veranlagung hat, sich an seinen Artgenossen zu bereichern.
Der Löwe frißt um seine Bestimmung erfüllen zu können, also seine Gene langfristig gesehen zu verstreuen.
Da wird gejagt, was gebraucht wird und meist sind es kranke, oder alte Tiere, die da gefressen werden.
Für mich sind Tiermastbetriebe Konzentrationslager und es schmerzt mich dermaßen, wenn aus Leben Profit gewonnen wird.
Wenn dann z.B. der Fuchs geschossen werden "muß", ja warum dann mit viel Gluckgluck und wildem halali, das ist nicht respektvoll m.A.n.
So wie sich der Mensch eben über die Tiere erhebt, so stellt er sich selbst auch mal gerne über seine eigenen Artgenossen, Gründe finden sich genug.
z.B. anderer Glauben, Rasse, Herkunft, Behinderungen, etc..
Das ist für mich ein allzu menschliches Verhalten, was leider immer in Zeiten, wo der Druck steigt, an die Oberfläche tritt.
Wenn ich die Menschheit als Teil der Fauna, der Erde sehe und versuche das zu klassifizieren, was sich mir feilbietet, so kommt mir eine parasitärte Zecke in den Sinn.
Der Unterschied für mich ist nur, daß die Zecken ihren Wirt nicht direkt töten.
Du brauchst mir nicht zu erzählen, wie bescheuert das für dich klingt, respekt lebt man auf allen Ebenen.
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19. 04. 2008, 12:14
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#113
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innertropische konvergenz
Registrierungsdatum: Aug 2006
Beiträge: 417
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Re: Jagen
Zitat:
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Zitat von Der_Entenmann
Aber gut, wenn einer Kindisch wird muss man auch mal reagieren: Respekt ist ja schön und gut, aber irgendwann kommt dann doch der eigene Überlebenswille ins Spiel. Ich als Jäger habe die Wahl zwischen Supermarktfleisch möglicherweise zweifelhafter Herkunft, oder der Wildsau die ich grad eben geschossen habe. Da bleib ich doch bei dem Tier von dem ich weiss dass es nicht oder nur sehr wenig litt, danke. Das Töten oder zumindest das "Ausbeuten" derselben zwecks Milch- und Eiergewinnung ist für jeden einzelnen schlicht notwendig. Man kann diese Aktionen zwar auf andere abwälzen und sich besagte Produkte einfach kaufen, man kann sie aber auch selber beschaffen.
Eine Frage: Bist du Jagdsaboteur, oder gar Anispeziesist?
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Überlebenswille? Wovon sprichst du? Ein Tier aus großer Entfernung mit nem gewehr abknallen? ich bitte dich, wenn du angst vor bamby hast, dann bleib in deiner wohnung und geh nicht in den wald...
Desweiteren kannst du mir nicht erzählen, dass du dich nur von selbstgeschossenem fleisch ernährst. Außerdem weißt du nicht, ob das Tier viel oder wenig leidet. Ich habe eine Jagd gesehen und da konnte mir keiner erzählen, dass das Tier sich nicht quält wenn es getroffen wird und sich zu tode zappelt, bzw. darauf wartet erschossen zu werden...
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19. 04. 2008, 12:37
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#114
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Enfant terrible
Registrierungsdatum: Apr 2007
Beiträge: 686
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Re: Jagen
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Zitat von prepassenger
Du brauchst mir nicht zu erzählen, wie bescheuert das für dich klingt, respekt lebt man auf allen Ebenen.
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Da bin ich auch ganz froh drüber.
Bei dem weinerlichen Text regt sich bei auch nicht sonderlich etwas.
Meine Frage hast du trotzdem nicht beantwortet.
Ein 'Nichtjäger' tötet doch auch indirekt; zwar macht er dies um zu 'Überleben', aber dennoch soll der Mensch sich nicht über andere Lebewesen stellen, was er aber dennoch macht.
Dein Problem sind nicht die Jäger, sondern dass du etwas fern der Realität lebst.
Deine utopischen Gedanken sind geprägt von Idealismus.
Wenn du immer so denkst dann 'prostmahlzeit'.
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19. 04. 2008, 13:39
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#115
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Ente statt Hut!
Registrierungsdatum: Sep 2007
Beiträge: 474
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Re: Jagen
Zitat:
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Zitat von ITC
Überlebenswille? Wovon sprichst du? Ein Tier aus großer Entfernung mit nem gewehr abknallen? ich bitte dich, wenn du angst vor bamby hast, dann bleib in deiner wohnung und geh nicht in den wald...
Desweiteren kannst du mir nicht erzählen, dass du dich nur von selbstgeschossenem fleisch ernährst. Außerdem weißt du nicht, ob das Tier viel oder wenig leidet. Ich habe eine Jagd gesehen und da konnte mir keiner erzählen, dass das Tier sich nicht quält wenn es getroffen wird und sich zu tode zappelt, bzw. darauf wartet erschossen zu werden...
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Überleben lässt sichs optimal bei Fleischkonsum. Ich bin zwar kein Antiveganer oder Atkins-Anhänger, aber so 4-5 Tage die Woche sollte es schon sein.
Ich ernähre mich auch nicht nur von selbstgeschossenem Fleisch, nein, aber alles unverarbeitete Säugetierfleisch bei uns war mal im Wald. Auf dem Grill liegen natürlich mal gekaufte Bratwürset, und Geflügel hats hierzulande frei lebend nicht allzu viel, aber sonst... übern Daumen würde ich mal sagen 70-80% sind "wild".
Zum Thema leiden: Ich persönlich schiesse extrem vorsichtig. Lieber mal einen Tag oder drei nichts erlegen als ein überhasteter Schuss der daneben geht (daneben heisst hier: Irgendwo ins Tier wo er zwar Schaden anrichtet, aber nicht innerhalb von 30 Sekunden tötet). Ich habe in der lokalen Jägerschaft schon einen Ruf als Exzentriker weg, da ich, wenn möglich, einen Kopfschuss setze;Und niemand kann mir erzählen dass ein Lebewesen, dessen Gehirn gerade mit 2,4-facher Nervenleitgeschwindigkeit durchschossen wird, noch irgendwas merkt. Könnte ich mir meine Todesart aussuchen, ich würde diese wählen.
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19. 04. 2008, 13:55
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#116
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seit 2 Jahren dabei...
Registrierungsdatum: Aug 2006
Beiträge: 4.875
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Re: Jagen
Du gehst aber auch von dir aus,das ist genauso wenig allgemeingültig wie wenn ich das Gegenteil annehme.
Trotzdem:Ich will auch Fleisch,und das muss halt irgendwo herkommen...
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19. 04. 2008, 14:06
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#117
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Master of Garnix
Registrierungsdatum: Mar 2006
Beiträge: 3.581
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Re: Jagen
Zitat:
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Zitat von makaido
Da bin ich auch ganz froh drüber.
Bei dem weinerlichen Text regt sich bei auch nicht sonderlich etwas.
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Trotzdem hast du es getan, es spricht für sich.
Zitat:
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Zitat von makaido
Meine Frage hast du trotzdem nicht beantwortet.
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Hmm, ich finde schon, eben auf meine Idealistische, utopische Art, aber reicht dir das nicht?
Wenn nicht, spezifiziere bitte deine Frage.
Zitat:
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Zitat von makaido
Dein Problem sind nicht die Jäger, sondern dass du etwas fern der Realität lebst.
Deine utopischen Gedanken sind geprägt von Idealismus.
Wenn du immer so denkst dann 'prostmahlzeit'.
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Ich koppele das doch gar nicht nur an die Jäger, sondern an alle Menschen, die so eine Lebenseinstellung haben, vielleicht erscheint dir auch deshalb deine Frage als "nicht beantwortet".
Ob du es glaubst oder nicht, ich empfinde das als Lob und Anerkennung, was du da schreibst und ja, ich bin immer so.
Nicht immer im Alltag, aber etwas für alle zu verbessern, auch ohne selbst einen Vorteil davon zu haben, mag ich sehr gerne tu(e)n.
Mein Problem ist nur, ich bin zu naiv und glaube an das Gute im Menschen und werde gerne mal über den Tisch gezogen.
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19. 04. 2008, 14:11
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#118
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Alle Zeitangaben in UTC +1. Es ist jetzt 07:15 Uhr.
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