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Zitat von Bombsquad85
Es ist wohl kein Zufall gewesen, das George Orwell ein Brite war 
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Er wurde in Indien geboren, als Kind einer Kolonialbeamtenfamilie, mit einem Jahr ging es zurück nach England wo er später auch die Schule besuchte. Mit 18 ging er nach Burma zur Kolonialpolizei und über eine Zeit ärmlichen Daseins ua. in Paris kam er auch während des Bürgerkriegs nach Spanien und nahm auf Seiten der Kommunisten an den Kämpfen teil.
Nach aktueller Lesart müsste das dann aber so heissen:
Eric Arthur Blair wurde als Kind von Migranten britischer Herkunft in Indien geboren. Sozialisiert wurde er in England, wo er Privatschulen sozial abgegrenzter Schichten besuchte. Mit 18 ging er nach Burma und erhielt dort Ausbildung an Waffen und Sprengstoffen. Nach Aufenthalten ohne soziale Verankerung in verschiedenen Ländern Kontinentaleuropas verdingte er sich mit Mitte 30 in Spanien auf trotzkistischer Seite im Bürgerkrieg. Im Zuge der vermutlich terroristischen Übergriffe erleidet er eine Schussverletzung und geht in den Untergrund. Da keine präventive Erfassung terroristischer Aktivitäten existiert und wegen einer attestierten, latenten Tuberkulose entzieht er sich dem Kriegsdienst und der ehemalige Obdachlose wird bei der Staatspropaganda beschäftigt. Dieser staatstragenden Aufgabe entzieht er sich durch Kündigung und diffamiert diese Tätigkeit in einem nestbeschmutzenden Werk über einen so genannten grossen Bruder. Wie ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod festgestellt wird, steht er deshalb auch unter ständiger Überwachung durch Organe des Staatsschutzes.
Heute bekäme er wahrscheinlich keinen Reisepass, stünde genauso wie damals unter Dauerbeobachtung und um den Schulbezirk seiner Kinder müsste er sich keine Gedanken machen, da die Anzahl exhibitionistischer Frauen, die sich ihm in verwanzter Atmosphäre hingeben würden, gegen Null geht. War aber damals auch nicht anders, weshalb BigB nicht umsonst als stark autobiographisch zu sehen ist.
Konnte man vor einem halben Jahr noch sagen: wir stehen bürgerrechtlich gesehen vor dem Abgrund, so sind wir heute einen Schritt weiter. Aber noch stürzen wir erst, es ist aber nicht der Sturz, sondern der Aufprall, der mir ein Kopfzerbrechen verursacht.
Resignieren wir wie Orwell und sein Protagonist, gehen wir den Weg des Che und scheitern tragisch, küssen wir den Leguan oder widmen wir unser Leben den 99 Jungfrauen?