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13. 04. 2008, 14:53 #1
ARD und ZDF wehren sich gegen 7-Tage-Internet
Der aktuelle Arbeitsentwurf des 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrages sieht enorme Einschränkungen des Öffentlich rechtlichen Rundfunks vor. Dieser soll sich in Zukunft nur noch "sendungsbezogen" im Internet präsentieren dürfen und müsse seine Angebote nach 7 Tagen aus dem Netz nehmen. ARD-Vorsitzender Fritz Raff sieht sich "ins medientechnische Mittelalter" zurückversetzt.
Nach der derzeitigen Situation sollen die Online-Angebote von ARD und ZDF stark eingeschränkt werden. Webinhalte würden nur noch "sendungsbezogen zulässig" sein. Das hätte weitreichende Folgen für den öffentlich rechtlichen Rundfunk. Damit würden laut dem NDR-Magazin Zapp neben den sog. "Dossiers", die weiterführende Informationen zu bestimmten Themen liefern sollen, auch Internetportale wie planet-schule.de unzulässig, da diese sich auf keine konkrete Sendung beziehen
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17. 04. 2008, 02:36 #41
Re: ARD und ZDF wehren sich gegen 7-Tage-Internet
BAH! Nachdem ich eben einen schönen langen Beitrag geschrieben hatte, stürzt natürlich mein PC ab!
Und ich hab dann erstmal meine Tastatur geschrotet (die war eh fürn Arsch), weswegen die Neufassung auch kürzer ausfällt. Das mal vorweg.
Als Maßstab für das Niveau der ÖR immer wieder ARD und ZDF als Beispiele anzuführen ist zwar naheliegend, aber wenigstens genauso unzureichend wie RTL2 als "Idealbeispiel" (bestenfall als eines für das typische und leider nur zu oft zutreffende Klische) eines Privatsenders! Es gibt abseits des ÖR-Mainstreams noch ein paar Sender, die leider viel zu oft übergangen und gerade von Jüngeren vermutlich kaum gesehen werden, falls sie von deren Existenz überhaupt Kenntnis genommen haben: Phoenix, 3sat und arte.
Die politischen Sendungen auf Phoenix wie etwa die mittagliche öffentliche Gesprächsrunde zum Themenkomplex Einwanderung, Integration und Religionen ist recht interessant und für Spätseher gibt es viele gute Dokus. "Schliemanns Erben" z.B. ist NIE langweilig und man erfährt so einiges. Und die Bundestagsdebatten zeigen uns leider nur zu deutlich, wie engagiert unsere Politiker wirklich sind, wenn es ihre eigentlichen Aufgaben betrifft …
Bei arte wären mindestens Sendungen wie "Karambolage" und "Mit offenen karten" zu nennen.
Ersteres bringt Deutschen wie Franzosen die Eigen- und Besoderheiten der jeweils anderen näher und gibt Einblicke in die unterschiedliche, aber immer wieder in Zusammmenhang stehende Vergangenheit.
Letzteres ist ein Vorzeigebeispiel für ein kompaktes, selbst die Aufmerksamkeitsspanne und -fähigkeiten von jüngeren Generationen nicht überforderndes Format, in dem viele und wichtige Fakten einfach und leicht verständlich dem Zuschauer vermittelt werden. Ich kenne kein auch nur annähernd vergleichbares Format bei irgendeinem anderen Sender!
Selten gezeigte Filme und Filmreihen wie das kürzlich ausgestrahlte "The War" (immerhin satte 14 Teile!) sprechen außerdem für sich.
3sat schließlich dürfte mit Sendungen wie etwa Kulturzeit, Seitenblicke, Polylux, nano und hitech punkten.
Was diese Sender an Niveau und anspruchsvoller Unterhaltung bieten, kann derzeit kein privater Sender bieten, geschweige denn den Anschein erwecken, dies auch nur anzustreben oder überhaupt erreichen zu KÖNNEN.
Und N24 als eine Referenz zu präsentieren oder auch nur als neutral oder sachlich und kompetent grenzt schon fast an Verblendung. Hat da schon mal jemand das Vormittagsprogramm gesehen? Fachkompetenz und sachliche Moderation sehen jedenfalls anders aus. Und die Auswahl an Dokumentationen und Reportagen erweckt den Eindruck, zu deutlich über 50% von Rüstungskonzernen gesponsort zu sein bzw. zielt schwerpunktmäßig offensichtlich auf das durchaus an Krieg und Wehrgerät intessierte Publikum, wobei die "Nebeneffekte" solcherlei Spielzeugs gerne im Hintergrund bleiben.
Und für einen Nachrichtensender ist der Nachrichtenanteil deutlich zu gering.
Die Verwandschaft zur ProSiebenSat.1 Media AG ist kaum zu verleugnen.
Allerdings ist die deutsche Konkurenz von n-tv auch nich besser, was das Gesamtbild angeht (die Verwandtschaft zur RTL-Group schlägt hier durch).
Da könnte man sich an EuroNews durchaus ein Beispiel nehmen, wobei dieser Sender in der Diskusion um ÖR und Private auch eine Sonderrolle einnimmt, da er zwar an sich ein privat ist (eine AG), jedoch die Anteilseigner öffentlich-rechtliche bzw. staatliche Sendeanstalten sind. (Deutschland bzw. die dt. Länder sind bisher allerdings noch nicht an Board, obwohl der Sender schon seit Beginn auch in Deutsch ausstrahlt.)
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17. 04. 2008, 06:28 #42Mitglied
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Re: ARD und ZDF wehren sich gegen 7-Tage-Internet
Ich wiederhole mal meine Fragen (Thread-Nr.24), weil bis jetzt keine Antwort darauf kam:
Wieviel Prozent der 7Milliarden werden wirklich für Information und Bildung ausgegeben?
Wieso müssen arme Rentner Profifußball zwangsmitfinanzieren?
Wie ist unabhängige Berichterstattung mit Werbeeinnahmen vereinbar?
Warum verschlüsselt man sein Programm nicht, wenn man von der Qualität so überzeugt ist?
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17. 04. 2008, 12:42 #43WandangGast
Re: ARD und ZDF wehren sich gegen 7-Tage-Internet
das ist natürlich schade
Zitat von Schattenspieler
da muss ich zugeben, dass ich nicht bewandert bin, welche sender alle ÖR sind.
Zitat von Schattenspieler
aber deine aufgezählten sender hätte ich auch dort eingeordnet aufgrund ihres "nicht auf aktion ausgelegten" programms (fällt grad kein anderer begriff ein, vllt nüchtern?)
ich hab damals immer phoenix geguckt. arte und 3sat gefielen mir nie, da dort, zumindest früher (vor 3 - 4 jahren) immer nur alter schabanack lief der mich nicht wirklich interessierte.
nano ist auch eine wahrlich gute sendung, kann ich nur bestätigen.
Zitat von Schattenspieler
die anderen sendungen kenn ich (noch?) nicht, kann aber schon sagen, dass es nicht jeden interessiert was wir mit den franzosen gemein haben. damit will ich nicht sage, dass ich auf aktion aus bin oder so. ist halt ne subjektive sache.
wenn man aber Frontal 21 betrachtet erschreckt man sich teilweise wieviele fakten (unabsichtig?) gefälscht werden und überhaupt keine sachliche oder differenzierte aufbereitung und darlegung der materie vorliegt. ich weiss nicht inwiefern phoenix und co da im bereich technik zb wirklich recherchieren (falsch geschrieben nehm ich an^^)
ansonsten kann ich dir nur zustimmen und versuchen das ganze ÖR spektrum zu beachten, wenn ich schon darauf plädiere das ganze private spektrum zu betrachten.
naja unterteilen wir erstmal zwischen nachrichten und den rest des senders.
Zitat von Schattenspieler
meiner meinung nach kann man im nachrichtenbereich kaum manipulativ agieren, da fakten die öffentlich sind, kaum verändert werden können. gut im bereich printmedien kann man natürlich die BILD anfügen, welche diese kunst ziemlich gut beherrscht
. ich denke das trifft aber im tv weniger zu. der einzige unterschied besteht doch meist aus der themenauswahl und der detailiertheit einer news. denke da kann N24 doch ganz gut mithalten, nur vllt mit anderm thematischen schwerpkt (zb aktienmarkt.. auch wenn mich das 0 interessiert^^)
interessant. ich würd mich noch nicht als verblendet sehen, dafür bin ich zu kritisch eingestellt
Zitat von Schattenspieler
. mich würde allerdings interessieren, was es genau auszusetzen gibt? die "heitere" stimmung zwischen wetterreportern und moderatoren? muss man "roboter"-ähnlich sein um kompetenz auszustrahlen? (wenn es denn dieser punkt sein sollte)
würde mich da auf weitere einzelheiten freuen, vllt belehrt es mich ja
stimmt, ist mir noch gar nicht so aufgefallen. sind ziemlich viele dokus entweder über kriegsmaschinerie oder brückenbau^^ oder ähnliches. hmm ja gut, da wüsste ich jetzt nicht was es zu wiedersprechen gäbe. der verdacht liegt ja auch nahe.
Zitat von Schattenspieler
abends kommen aber teilweise schon andere dokus (sexualität, essen, whatever)
würde mich persönlich freuen wenn sie das programm zb auf astro-physik ausweiten würden:P
kann ich jetz grad nicht nachvollziehen. ich denke du meinst , dass die news selbst nicht detailiert genug sind? hab zunächst daran denken müssen, dass N24 stündlich nachrichten sendet (klar auch wiederholungen, bleibt ja nich aus^^). aber dir gehts da nicht um quantität, sondern um die qualität. wüsste nicht warum die zu gering sein soll....
Zitat von Schattenspieler
dem kann ich nichts hinzufügen, ausser, dass man einem privaten schlecht ankreiden kann von einem großinvestor finanziert zu werden. man kann schlecht mal eben millionen aus der tasche nehmen und selbst nen sender machen, daher muss man auf investoren zurückgreifen. da eignet sich doch die ag besonders gut. aber gut, ich fassel wieder, da hier ja die gründung durch die ag angetrieben wurde um ihrern marktanteil zu vergrößern^^ also ne andere problemstellung.
Zitat von Schattenspieler
naja, ich würd gern weiter drüber diskuttiern, muss aber wieder los
mfg
Wandang
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18. 04. 2008, 00:36 #44
Re: ARD und ZDF wehren sich gegen 7-Tage-Internet
Nur um den Beitrag. ^^
Zitat von Wandang
Ich hab hier noch ein, zwei alte Ersatztastaturenzu liegen, das ist also nicht das Problem.
Natürlich ist Geschmack immer subjektiv. Sonst wäre das Leben ja auch langweilig und man hätte nicht viel zu diskutieren. ^^
Aber dafür gibt es ja bei den ÖR auch verschiedene Ausrichtungen unter den einzelnen Sendern (wie bei den Privaten ja auch). Für Action sind die Privaten sicherlich besser aufgestellt, aber das ist ja auch nicht das vordergründige Anliegen der ÖR bzw. sollte es auch nicht sein. Ein gesundes Miteinander/Nebeneinander von ÖR und Privaten ist daher natürlich zu begrüßen. Das erfordert allerdings auch, daß das Programm der privaten Sender zumutbar vorallem in Bezug auf Dauer, Länge, Qualität und Platzierung der Werbung ist. Und das sehe ich zur Zeit nicht. Man hat eher das Gefühl, das Programm wäre nur noch Füllmaterial um die Werbezeit "aufzuwerten"/an den man zu bringen.
Geschickte Manipulation erfolgt auch nicht über das, was ich sage, sondern darüber, wie ich es sage.
Zitat von Wandang
Aber es geht mir aber nicht um Manipulation. Es geht einfach darum, wie ernst oder sachlich ich bestimmte Themen rüberbringe und da ist gerade das Frühstücksfernsehen teilweise wirklich flapsig. Das betrifft aber fast alle Sender.
Das soll nicht heißen, daß ich zum Frühstück gleich mit toternsten Themen in toternster Manier "beglückt" werden möchte. Im Gegenteil: Frühstücksfernsehen sollte ruhig locker und frisch sein, aber dann kann man eben auch keine ernsten Themen einbringen oder beides mischen. Da muss man dann einfach auch mal trennen.
Allerdings muss ich gestehen, N24 nur noch beim Durchzappen zu Gesicht (oder vor Augen und an Ohren) zu bekommen, bewusst ansteuern jedenfalls tue ich den Sender schon seit Zeiten nicht mehr. n-tv allerdings gnauso wenig. Und was auf Sat.1 z.B. morgens abgeht, ist mir auch nix. Das is eher Tratschen und Dummlabern als wirklich frisch und lustig.
Naja, morgens hör ich wenn dann nur Radio - das kann ich mir wenigstens antun.
Ja, verblendet ist etwas zu drastisch ausgedrückt. Aber vorher hatte ich Hohn im Sinn und das war auch unpassend. Also habe ich mich in Ermangelung weiterer Alternativen entschieden, der Verblendung den Vortritt zu lassn.
Zitat von Wandang

Eine ""heitere" stimmung zwischen wetterreportern und moderatoren" ist per se nicht unschön, scheint aber gerade bei Nachrichtensendern eher Unterhaltungswert zu besitzen und da muss die Frage erlaubt sein, ob denn ein solcher eher unterhalten oder informieren soll. Wobei das natürlich eine rein rhetorische Frage ist.
Man kann auch ohne "robotiv" (was für ein Neologismus …) zu wirken, Kompetenz ausstrahlen. Das ist aber eine Frage des Charakters, der Prägung und anderer Faktoren, auf die bei der Auswahl eines Moderators für die gewünschte Wirkung geachtet werden sollte. Und ehrlich gesagt, sieht mir das mehr nach Kaffepause aus als nach Kompetenz. ^^
Die Leute strahlen (für mich jedf.) einfach nicht aus, daß sie Ahnung von dem haben, was/worüber sie da reden.
Mal ganz hrlich: Glaubst du denn, daß das die Klientel ist, die N24 anzusprechen gedenkt?
Zitat von Wandang
Ich jedenfalls nicht. Was da angeboten wird, ist eher einfache Kost. Auf dr Suche nach Astrophysik (man darf das auch zusammenschreiben ^^) wirst du aber auf 3sat sicher eher fündig werden.
Obwohl ich gestehen muss, daß mir ein reiner Dokukanal schon sehr recht wäre. (Ich kann mangels technischer Vorrausetzungen leider kein Digitalfernsehen empfangen und daher über die entspr. Spartenkanäle der versch. Sender keine Aussage machen.)
Was den Nachrichtenanteil angeht, bezieht sich das darauf, daß eben z.B. einfach zuviele Reportagen und Dokus gezigt werden. Da wäre es sinnvoller, z.B. mal auf bestimmte aktuelle Ereignisse der Nachrichten etwas detailierter einzugehen und dazu mehr Hintergrundwissen zu vermitteln. "Mit offenen Karten" zeigt ja, wie man das auch in kurzer Zeit schafft. Sowas ließ sich zwischen den Nachrichten durchaus einschieben. Oder man reserviert dafür soviel Zeit, wie für "Kriegvorführungen". -.-
Das würde der Reputation als kompetentem Nachrichtensender definitiv zu Gute kommen.
Natürlich kann man niemandem generell ankreiden, aus welchen Quellen er sich finanziert, dubiose oder gar illegale mal ausgenommen. Aber wenn die Einstellung, die Wertevorstellungen, die Art des Umgangs des Finanzierenden auf den Finanzierten abfärbt, liegt die Sache anders. Denn dann muss der sich in seiner Neutralität gefährdet sehen und das abstellen. Wenn er das nicht kann, muss er sich überlegen, ob und wie weit es ihm egal ist, wie er wahrgenommen wird.
Zitat von Wandang
Und was die Form der AG angeht, so zeigt EuroNews bisher relativ gut, wie das aussehen kann. Auch wenn die Investoren hier allesamt ÖR-Rundfunkanstalten sind. Zugegeben, eine kritischere Haltung gegenüber einigen Aspekten der EU-Politik wäre wünschenswert und angesichts des Misstrauens vieler Europäer der EU gegenüber auch angebracht (verdammte Eurokraten!). Aber insgesamgt steht der Sender recht gut da.
Soweit bis hier und gute Nacht wünscht der Herr aus dem Zwielicht ^^
ps: wer ein e findet, darf es an passender Stelle im Text einfügen - meine Ersatztastatur ist wohl doch nicht umsonst nur Ersatz …
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19. 04. 2008, 12:38 #45
Re: ARD und ZDF wehren sich gegen 7-Tage-Internet
-> fernseher rauskicken, kanns nicht oft genug sagen
Zitat von R.K.
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20. 04. 2008, 03:10 #46
Re: ARD und ZDF wehren sich gegen 7-Tage-Internet
bisher las ich sehr viel lob über z.b. die zdf.mediathek.
ich finde die auch gut und gucke sie.
aber:
es geht um freiheitliche grundrechte und die grundlage unserer demokratie.
und das heisst nunmal z.b.:
ein unternehmerisches risiko eingehen und gewinn erziehlen.
kommunismus und millitärdikdatur heist:
staatsvernsehen, und das ist gleizusetzen mit der staatlich/gesetzlichen grundlage für unsere GEZ.
unabhängig welchen quotenmüll die privaten bringen müssen und wie finanzierungsunabhängig die "öffentlich rechtlichen" unser zwangsenteignetes geld verwenden können.
und da ist es doch nun wirklich nicht so schwer zu verstehen, das die grundlage der GEZ nicht die neuen medien mit abdeckt,
obwohl die lobyisten den neuen rundfunkstaatsvertrag mit eben diesem fehler bei der politik durchrgewunken bekommen haben.
und genau darum geht es hier in der sache, und nicht wie gut die z.b.: mediathek ist.
nach der letzten neuesten richterlichen beurteilung hat die GEZ weiterhin ihre berechtigung, weil dadurch ein grundversorgung von kultur gegeben ist.
damit ist denn kulturgut gemeint, zb.: klein kleckersdorf hat einen neuen kirchturm bekommen und so etwas.
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20. 04. 2008, 11:19 #47
Re: ARD und ZDF wehren sich gegen 7-Tage-Internet
Ehrlich? Dein Kommentar, ENRIC0, geht etwas am Thema vorbei, um nicht zu sagen, er wäre hinreichend unqualifiziert.
Es geht mitnichten um die/unsere freiheitlichen Grundrechte und die Grundlage unserer Demokratie. Das ist unsachliche Polemik und wahnwitzige Übertreibung!
Und selbst wenn dem so wäre, bedeutete dies garantiert nicht "ein unternehmerisches risiko eingehen und gewinn erziehlen". Das ist neoliberales Gewäsch. Ein unternehmerisches Risiko einzugehen ist kein Zwang, sondern eine Option. Das negiert staatliches Engagement in keinster Weise. Wenn du so argumentierst, frage ich mich, wie du zu anderen öffentlichen Einrichtungen und etwa dem Arbeitslosengeld stehst. Und das Erzielen von Gewinn liegt nicht im Wesen eines öffentlich-rechtlichen Unternehmens bzw. sollte es nicht, es muss/sollte nur gemeinnützig sein oder eine Grundversorgung sichern (und nach Möglichkeit annähernd kostenneutral arbeiten). Zumindest ist das meine persönliche Meinung.
Ein recht plumper Versuch, die herrschenden Verhältnisse und die ÖR über das gemeinhin verbreitete Verständnis von Kommunismus und die absolut unpassende Assoziation – ach nein, sogar Gleichsetzung – mit einer Militärdiktatur zu diskreditieren.
Zitat von ENRIC0
Damit hast du dich selbst als ernstzunehmender Diskusionteilnehmer disqualifiziert!
Aber sehen wir trotzdem mal weiter …
Die Privaten MÜSSEN schonmal gar nicht, sie WOLLEN - der Unterschied sollte dir aber klar sein, wenn du schon von unternehmerischem Risiko redest. Und zwangsenteignet wird hier auch nichts. Zwangsenteignungen betreffen stehts Einzelfälle, höchstens eine stark begrenzte Gruppe von Personen. Das liegt daran, daß sie per se die Grundrechte übergehen, um gewichtigere Interessen des Staates im Sinne der Allgemeinheit durchzusetzen.unabhängig welchen quotenmüll die privaten bringen müssen und wie finanzierungsunabhängig die "öffentlich rechtlichen" unser zwangsenteignetes geld verwenden können.
Wenn du keine ÖR schaust, dann zahl halt keine Gebühren. Wenn du deinen PC am Netz hast und die Angebote der ÖR dort nicht nutzt, dann klag doch vor dem BVerfG, sollte man dich zur Zahlung zwingen wollen. Da du aber – nach eigener Aussage – die Mediathek nutzt, verstehe ich deine deine übertrieben ablehnende Haltung nicht.
Davon abgesehen geht es hier nicht darum, was die Grundlagen der "GEZ" sind, sondern um die Verwendung der Rundfunkgebühren. Und wenn du das Onlineangebot der ÖR nutzt, dann ist es in gewissem Rahmen völlig legitim, dafür eine Gebühr zu erheben und deren Einzug durchzusetzen. Ob die Höhe und eine generelle Erhebung angebracht oder legitim sind, ist hier nicht die Frage.
Aber um dazu trotzdem Stellung zu beziehen: Ich halte die generelle Ausweitung der Rundfunkgebühren auf jedes Gerät mit der reinen Befähigung zur Wahrnehmung des Angebots der ÖR für fadenscheinig und unhaltbar. Wenn ich angebe, dieses nicht zu nutzen, muss mir das Gegenteil in ausreichendem Maße ersteinmal nachgewiesen werden. Wie das beim normalen Empfang auch ist.
Allerdings weiß ich auch nicht, wie die genauen Regelungen und das Formular der GEZ dazu aussehen, da der Anschluß auf meinen von der Zahlung der Rundfunkgebühr befreiten Mitbewohner läuft.
Die allgemeine Grundlage der Rundfunkgebühren und damit auch einer eintreibenden Instanz wurde von den Richtern des BVerfG nicht grundlos bestätigt. Allerdings haben sie auch keine Angaben über die genaue Form gemacht - es wurde nur bestätigt, daß die derzeitige Regelung vertretbar und eine Neuregelung erst 2009 wieder erforderlich wäre.
Die Gleichsetzung von Kulturgut und dem Kirchturm von Kleinkleckersdorf lässt mich allerdings daran zweifeln, daß du wirklich weißt, was die ÖR an Bandbreite abdecken und was eigentlich mit Kulturgut gemeint ist. Daß auf den regionalen/ bundesländlichen Anstalten wie NDR, HR und Co. auch Sendungen mit sehr lokalen Themen ihren Platz und ihre Daseinsberechtigung haben, ob es dich speziell nun interessiert oder nicht, gehört eben zur informationellen Grundversorgung.
Und wo wir schon dabei sind: Es sollte auch ein Druckmedium geben, daß diesen Anspruch hat und verteidigen kann. Nur um Konsequent zu sein. ^^ Oder möchtest du allen Ernstes behaupten, das solche Themen den Hauptanteil aller ÖR-Programme ausmachen? Damit wären wir dann wieder bei der Qualität deiner Äußerungen und ich am Ende der meinen.
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20. 04. 2008, 11:28 #48
Re: ARD und ZDF wehren sich gegen 7-Tage-Internet
mir fällt an dieser stelle immer der gute alte tv-spot mit dem fernsehtechniker ein, mit den "2 verstaubten kanälen, die man dringend mal austauschen sollte". nichts trifft die ganze diskussion um "staatsfernsehen" und "zwangseintreibung" besser.
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20. 04. 2008, 12:22 #49oneGast
Re: ARD und ZDF wehren sich gegen 7-Tage-Internet
Das sollten sich die ÖR mal auf die eigene Fahne schreiben und einfach mal drüber nachdenken."Das Internet gehört allen und nicht nur denen, die dort Milliardenbeträge umsetzen wollen. Gerade hier braucht die Gesellschaft auch Angebote, die nicht nur von Gewinninteressen bestimmt sind."
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26. 04. 2008, 03:15 #50
Re: ARD und ZDF wehren sich gegen 7-Tage-Internet
edit nachtrag
(mal nach oben gerückt, weils es wichtigerere informationen enthält als meine nicht immer ganz einfach nachzuvollziehende argumentation)
auf http://www.nebeneinkuenfte-bundestag.de/
steht ZDF, Mainz im ranking auf platz 2 als "Arbeitgeber der meisten Abgeordneten"
die abgeordneten (deine /unsere/meine gewählten "vertreter")
welche per gesetz deine/unsere/meine enteignung vertreten
und sich davon[(von dir/uns/mir)GEZ-->ZDF] bezahlen lassen
findest du hier http://www.nebeneinkuenfte-bundestag.de/zdf-mainz/
so viel zum machtausbau der ÖR im internet (von unserem per gesetz enteignetem geld)
edit ENDE
das zeigt doch schon mal gleich dass du überhaupt nichts kapiert hast,
Zitat von Schattenspieler
und deine eingeschlafene fremdgesteuerte meinung vorrangieg vor der dir als mensch mal von der natur gegebenen möglichkeit der eigenen meinungsbildung dominiert wird.
sonnnst würdest du deine beqemlichkeismeinung hier nicht kund tun.
also entweder tendierst du zu DSDS fernsehberieselung, bist aber noch auf höherem niveau, brauchst also noch semiwissenschaftliche kost ala ÖR,
und damit schon im traumland und hast die ursprüngliche grundidee der grundversorgung gänzlich nicht verstanden.
oder aber du handelst in voller absicht lobyistisch,
denn muss ich dir aber sagen bist du hier im falschen medium, da must du zu deiner herschenden klasse der gleichgeschalteten unfreien medien gehen.
wozu unter anderem auch die ÖR gehören.
welche nun mal durch staatliche rechtsordnung vom bürger bezahlt wird,
somit der geldempfänger vom gesetz bezahlt wird, ergo somit von staat = staatsfernsehen.
die meisten berieselten scheint es ja noch nicht mal zu stören enteignet zu werden,
so nach dem motto "es wird für mich gesorgt" der staat sorgt schon für meine tägliche dosis ablenkung von der wirklichkeit.
das ist noch nicht mal das grösste problem (aus meiner sicht),
auch nicht das die berieselten (ja ich zahle gern, hat schon alles seine richtigkeit) keine EIGENE sondern nur noch eine INDOKTRINIERTE meinung haben.
nein das grösste problem ist die monopolwirtschaft der medien inklusive ÖR,
woraus natürlich folgt, das wirkliche freie presse in konkurenz zu ÖR steht,die "du/wir alle" wiederum durch lobby enteignungspolitisch selbst finanzieren (per gesetz! und vom grossteil der enteigneten ungewollt).
und genau um das geht es: du schriebst dazu: -->
Zitat von Schattenspieler
Zitat von Schattenspieler
wiederum, das gegenteil ist der fall.
Zitat von Schattenspieler
mal abgesehen davon welche SICHT der dinge (wollen oder müssen), man dazu hat, bleibt:
der mensch muss seine bedürfnisse befriediegen, das ist von der natur so bedingt.
und da wir von natur aus in gruppen leben und sozial sind, giebt der der mehr leistet schwächeren ab,
und auch der schwächere hat eine daseinsberechtigung als teil der gruppe.
und alles dies beinhaltet das jeder seinen beitrag zu leisten hat! als PFLICHT und nicht wie von dir beschrieben als option oder villeicht spielerei.
und dem gegenüber als dierekte konkurenz steht wieder das staatsfernserehn ÖR/GEZ
und genau hier tritt der wiederspruch unserer gegensätzliche weltsichten zu tage, du schreibst dazu:versteh ich das du dich das fragst, dir ist mit sicherheit auch nicht bewusst dass das arbeitslosengeld in direkter konkurenz zu dem lohn der wertschöpfung steht.
Zitat von Schattenspieler
also ein weiteres beispiel freie wirtschaft mit freiheitlicher weltordnung <kontra>
staatsfernsehen, ÖR, GEZ, kommunismus, militärdikdatur, unfreiheit.
Zitat von Schattenspieler
absatz
hier scheint deine argumentation dialektisch richtig.
Zitat von Schattenspieler
würde aber jetzt zu weit führen sich mit einer tiefergreifenden betrachtung zum thema "gewichtigere Interessen des Staates im Sinne der Allgemeinheit" , auseinanderzusetzen.
Das ist ein klarer denkfehler.
Zitat von Schattenspieler
Aber halb so wild, scheint manchmal sogar auf den zweiten blick noch schlüssig.
Zitat von Schattenspieler
"wurde nicht grundlos bestätigt", da lass mich mal eine netten gesprächspartner zitieren greez enrio
Zitat von Schattenspieler
ps. betreff7tageInternet -- es geht um uns
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27. 04. 2008, 16:02 #51
Re: ARD und ZDF wehren sich gegen 7-Tage-Internet
Absolute Zustimmung!
Zitat von ENRIC0
Das geht schon am Anfang los: Daß das ZDF der "Arbeitgeber der meisten Abgeordneten" ist, liegt vermutlich am Wesen des Fernsehrates, in dem 77 Mitglieder "die im Bundestag vertretenen politische[n] Parteien (außer der Linken) und weitere gesellschaftliche Gruppen vertreten". DAS Argument war also nur scheinbar gut. Und was die Abgeordneten mit dem Machtausbau der ÖR im netz zu tun haben, wird mir aus deiner "Argumentation" auch nicht deutlich.
Wenn du schon behauptest, meine Meinung wäre fremdgesteuert und von mir nur noch mittelbar beeinflusst, solltest du dafür auch Beispiele bringen. Sonst kann man kaum von einer Argumentation sprechen. Und wo ich eine "beqemlichkeismeinung" vertrete oder kundtue, sehe ich auch nicht. Beispiele, bitte!
Deine Annahmen über meine Fernsehgewohnheiten sind – wie unerwartet
– unzutreffend und unsachlich. Weder tendiere ich zu DSDS und dergleichen noch per se zu semiwissenschaftlicher Kost, wobei die Privaten mit ihrem eher unausgewogenen und zumindest durch häufige Verwendung wertender Begriffe anstelle von sachlichen Ausdrücken schon eine vorgefertigte Meinung vermittelnden Doku- und Reportagestil im Vergleich wesentlich semiwissenschaftlicher sind als die ÖR. Davon ab meiden sie für irgendwelche "Tests" gerne statistisch aussagelieferungsfähige Anzahlen von Testobjekten, wodurch der Anspruch "das Fernsehen hat immer Recht" nur untermauert wird und die Bildung einer eigenen, differenzierten Meinung zumindest erschwert.
Und was du unter Grundversorgung verstehst und was der Gesetzgeber, liegt anscheinend nicht sehr nahe beieinander. Außerdem ist Grundversorgung nur ein Mittel, es gibt noch keine Auskunft über die Inhalte. Bildung etwa ist ein Grundrecht und um die politische Entscheidungsfähigkeit zu erhalten, ist ein ausreichender Informationsfluß ebenso entscheidend. Sowas muss z.B. in der Grundversorgung berücksichtigt werden.
Ich bewege mich im übrigen immernoch in einem Medium namens Luft - ich bin nicht im Medium Internet. Das wäre wohl relativ kompliziert zu bewerkstelligen. Ich kommuniziere nur über dieses. Eine "herschende[n] klasse der gleichgeschalteten unfreien medien" kann ich weder hier noch da in den ÖR erkennen. Gleichgeschaltet und meinungsbetreffend unfrei trifft auf die meisten Privaten wesentlich eher zu als auf die ÖR. Wenn ich da bestimmte Formate und Sendungen vergleiche, gibt es nur wenige innerhalb eines Senders oder einer Sendergruppe, die verschiedene Meinungen verterten. Bei den ÖR könnte der Anteil alledings auch wesentlich höher ausfallen, das kann man nicht abstreiten.
Und damit möchtesat du uns was mitteilen? (Das Gesetz bezahlt auch niemanden, denn das kann es wesensbedingt nicht: Es ist nur Text, Verhaltensregeln.)welche nun mal durch staatliche rechtsordnung vom bürger bezahlt wird,
somit der geldempfänger vom gesetz bezahlt wird, ergo somit von staat = staatsfernsehen.
Es scheint dir auch fern zu liegen, von deiner falschen Enteignungsdefinition abzurücken. Leistungen werden vergütet oder haben zumindest den Anspruch. Beim Fernsehen geschieht das über Geld. möchtest du etwa eine staatl. Fernsehgrundversorgung realisieren, die ohne Geldmittel auskommt? Das hieße tausende ehrenamtlicher Mitarbeiter, die ihren Lebensunterhalt anders sichern müssten. Wenn du das geregelt bekommst, kriegst du sicher nen Orden. ^^
Aber für die "tägliche dosis ablenkung von der wirklichkeit" liefern auch schon die privaten in ausreichendstem Maße - dafür brauchen wir die ÖR nicht.
Du könntest dich auch mal entscheiden: mal sind es Enteignete und mal Berieselte. Je nachdem, wie du deine Meinung und deine Person gerade darstellen oder verstanden wissen möchtest, benutzt du verschiedene Begriffe mit eindeutig verschiedener Konnotation. Und warum siehst du dich nicht auch als Enteigneten sondern als Zahler, bei dem alles seine Richtigkeit hat. Wo ist denn da der rote Faden?
"INDOKTRINIERTE meinung(en)" werden, wenn schon, dann sicher nicht nur oder hauptsächlich durch die ÖR fabriziert. Wenn du die Privaten da ausklammerst, disqualifizierst du dich erneut selbst.
Also erst einmal geschehen Enteignungen definitionsbedingt nicht im Willen der Enteigneten - das wär ja was lustiges. Das wäre ja sonst wie Vergewaltigung mit Zustimmung.nein das grösste problem ist die monopolwirtschaft der medien inklusive ÖR,
woraus natürlich folgt, das wirkliche freie presse in konkurenz zu ÖR steht,die "du/wir alle" wiederum durch lobby enteignungspolitisch selbst finanzieren (per gesetz! und vom grossteil der enteigneten ungewollt).
Du wiederholst deine Phrasen an mehreren Stellen, stellst Zusammenhänge als selbstverständlich und offensichtlich (siehe natürlich) hin, die aus deiner Argumentation leider gar nicht als solche erkennbar werden, wodurch du dich selbst unglaubwürdig machst.
=>
Zitat von Schattenspieler
Du sagst es.
Zitat von ENRIC0
Müssen oder wollen ist keine Frage der Sicht: das eine beschreibt einen äußeren Zwang, das andere ein inneres Bedürfnis. Und Menschen müssen ihre Bedürfnisse nicht befriedigen, aber sie können es und haben somit eine Verantwortung die sich aus der Erfüllung ergibt/ergäbe. Von der Natur bedingt ist das allerdings nicht.
Ob wir von Natur aus sozial sind oder in Gruppen leben, ist fraglich. Die Gruppe bietet einfach Schutz und die Möglichkeit, Resourcen zu bündeln. Sozial zu sein hilft, die Integrität der Gruppe zu formen, zu erhalten und zu erhöhen. Inwieweit uns das jetzt naturgegeben ist oder durch Prägung entstanden, kann ich nicht beantworten.
Niemand muss seinen Beitrag zu irgendetwas leisten. Ich meine damit nicht gesetzlichen oder normativen Zwang, sondern nur rein biologischen. Aber die Gesellschaft erwartet es von ihm und es liegt letztendlich, wenn schon nicht in seinem Interesse, dann in dem der Gesellschaft, von der er dafür jedoch auch eine gewisse Gegenleistung erwarten kann. Es bleibt also eine Option, auch wenn es einen gesellschaftlichen Zwang gibt. Man muss einem äußeren Zwang ja nicht nachgehen. Als sich selbst bewusstes Lebewesen kann der Mensch darüber entscheiden. Jedenfalls in der Theorie.
Hä? Wieso ist Staatsfernsehen, dem du ja Enteignung nachsagst, plötzlich in direkter Konkurrenz zur "PFLICHT" - das müsstest du jetzt wirklich mal näher ausführen.und alles dies beinhaltet das jeder seinen beitrag zu leisten hat! als PFLICHT und nicht wie von dir beschrieben als option oder villeicht spielerei.
und dem gegenüber als dierekte konkurenz steht wieder das staatsfernserehn ÖR/GEZ
Ich wiederhole mich eher ungern, aber:versteh ich das du dich das fragst, dir ist mit sicherheit auch nicht bewusst dass das arbeitslosengeld in direkter konkurenz zu dem lohn der wertschöpfung steht. […]also ein weiteres beispiel freie wirtschaft mit freiheitlicher weltordnung <kontra> staatsfernsehen, ÖR, GEZ, kommunismus, militärdikdatur, unfreiheit.
Du wirfst hier Dinge in einen Topf, die keinen zwingenden Bezug zu einander haben oder von dir in einen gebracht werden. Kommunismus und Militärdiktatur … siehst du die hier im Lande an der Macht oder als herrschende Verhältnisse vertreten? Also bitte.
Zitat von Schattenspieler
Wenn du dir die Definition von Wertschöpfung anschaust, wirst du erkennen, daß du den Begriff in einem falschen/unzulässigen Kontext verwendest. "lohn der wertschöpfung" - was soll das sein? der gesteigerte Wert? der Gewinn eines Unternehmens? Evtl. meinst du ja den Lohn der Wertschöpfenden. Der steht aber auch nicht in Konkurrenz zum Arbeistlosengeld oder anders herum. Erst die breite (Falsch-)Nutzung von ABM-Maßnahmen und 1-Eruo-Jobs bildet ein Konkurrenzpotential aus. Aber bleiben wir beim Thema …
Den Denkfehler bzw. seinen Hintergrund solltest du vllt. benennen, damit man sich damit auch auseinandersetzen kann. Ich für meinen Teil sehe jedenfalls keinen Fehler darin, das Leistung vergütet wird. Wenn andere ihre Onlineangebote kostenfrei anbieten, dann tuen sie das sicher nicht, weil sie so nette Menschen sind. Entweder ist auf den Seiten Werbung geschalten, es gibt kostenpflichtige Zusatzangebote oder es wird komplett aus anderen Bereichen gegenfinanziert.
Zitat von ENRIC0
Gut, warum dann und wie wird das vor dem Gesetz gerechtfertigt?
"wurde nicht grundlos bestätigt", […]
Oh, ich dachte es geht um das "7-Tage-Internet"es geht um uns
Ich werde jetzt erstmal das Bedürfnis nach Auffrischung meiner Energiereserven befriedigen. ^^
ps: Ich wäre erfreut, wenn du auf Argumente auch mal eingehen würdest und nicht nur Gegenbehauptungen aufstelltest.
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28. 04. 2008, 01:05 #52
Re: ARD und ZDF wehren sich gegen 7-Tage-Internet
hallo schattenspieler,
freut mich von dir zu lesen.
mangels zeit, möchte ich vorerst auf den zentralen punkt ÖR-Internet eingehen.
ÖR im Internet, Cui bono?
hervorheben möchte ich, das der vergleich mit den 4 konzern welche die deutsschparachige presse im TV gleichgeschaltet und monopolartig dominieren,
hier in meiner betrachtung aussen vor bleiben,
weil ein fehlendes einschreiten der monopolkommission oder ähnlichem,
keine grundlage für eine sozialistische gegenbewegung eines staatsfernsehen rechtfertigt.
weil es in der betrachtung um die erweiterung der Macht der ÖR im internet geht.
ÖR im internet, bzw. wer profitiert eigentlich von diesem finanzkonstrukt,
welches der steuerzahler zu tragen hat.
ich bitte den einwand betreffs des steuerzahlers aussen vor zu lassen, ich könnte auch, der allgemeinheit schreiben,
was in dem fall ja wohl das gleiche ist?
unser geld erhalten die beteiligten an dem schwindel,
die politik, die lobby, die wirtschaft.
wenn nun der bevollmächtigte der zahlung nicht mehr der fernsehzuschauer ist,
ist er auch nicht mehr der profitör seiner zahlung.
der bevollmächtigte welcher die zahlung anweist
(in diesem fall per gesetz, vom steuerzahler oder GEZ-opfer)
ist der wahre auftraggeber der bestimmt was gezeigt wird, und das ist in dem fall staatsfernsehen.
und dementsprechend ist die frage schon wichtig wie weit sich der einfluss und damit unsere kosten für ÖR im Internet ausdehnen .
denn um diese kosten geht es im eigentlichen.
würde gern etwas mehr ausführen um denn wieder zur konkurenz der kaum noch vorhandenen freien presse zu kommen.
beschränke mich aber mal auf einen kleinen verweis zu
http://www.uni-muenster.de/PeaCon/we...ys-sept-06.pdf
aus: "Wem gehört die EU?" von Prof. H.J. Krysmanski
in Punkt 2. Akteure der Geldmacht,
2.3. Politische Eliten: das Geschäft der ‚gerechten’ Verteilung
ZITAT:
"aber vor allem um die ‚hochrangigen’ Politikerinnen und Politiker ranken sich weitere Gruppen, die mit Verteilungsfragen zu tun haben: Lobbyisten, Verbandsfunktionäre, Rechtsanwälte, politische Beamte, Medienleute usw.
Im Zentrum dieser Netzwerke finden wir Strukturen, die man als Partei-Oligarchien oder ‚politische Direktorate’ bezeichnet hat.92 Inzwischen lässt sich möglicherweise sogar von einem globalen Zentrum dieser Art, einem Unified Global Command93 sprechen."
sorry schattenmacher, wenn ich auf die schnelle nicht weiter auf dich eingehen konnte.
greez
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