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Zitat von ENRIC0
meine nicht immer ganz einfach nachzuvollziehende argumentation
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Absolute Zustimmung!
Das geht schon am Anfang los: Daß das ZDF der "Arbeitgeber der meisten Abgeordneten" ist, liegt vermutlich am Wesen des
Fernsehrates, in dem 77 Mitglieder "die im Bundestag vertretenen politische[n] Parteien (außer der Linken) und weitere gesellschaftliche Gruppen vertreten". DAS Argument war also nur scheinbar gut. Und was die Abgeordneten mit dem Machtausbau der ÖR im netz zu tun haben, wird mir aus deiner "Argumentation" auch nicht deutlich.
Wenn du schon behauptest, meine Meinung wäre fremdgesteuert und von mir nur noch mittelbar beeinflusst, solltest du dafür auch Beispiele bringen. Sonst kann man kaum von einer Argumentation sprechen. Und wo ich eine "beqemlichkeismeinung" vertrete oder kundtue, sehe ich auch nicht. Beispiele, bitte!
Deine Annahmen über meine Fernsehgewohnheiten sind – wie unerwartet

– unzutreffend und unsachlich. Weder tendiere ich zu DSDS und dergleichen noch per se zu semiwissenschaftlicher Kost, wobei die Privaten mit ihrem eher unausgewogenen und zumindest durch häufige Verwendung wertender Begriffe anstelle von sachlichen Ausdrücken schon eine vorgefertigte Meinung vermittelnden Doku- und Reportagestil im Vergleich wesentlich semiwissenschaftlicher sind als die ÖR. Davon ab meiden sie für irgendwelche "Tests" gerne statistisch aussagelieferungsfähige Anzahlen von Testobjekten, wodurch der Anspruch "das Fernsehen hat immer Recht" nur untermauert wird und die Bildung einer eigenen, differenzierten Meinung zumindest erschwert.
Und was du unter Grundversorgung verstehst und was der Gesetzgeber, liegt anscheinend nicht sehr nahe beieinander. Außerdem ist Grundversorgung nur ein Mittel, es gibt noch keine Auskunft über die Inhalte. Bildung etwa ist ein Grundrecht und um die politische Entscheidungsfähigkeit zu erhalten, ist ein ausreichender Informationsfluß ebenso entscheidend. Sowas muss z.B. in der Grundversorgung berücksichtigt werden.
Ich bewege mich im übrigen immernoch in einem Medium namens Luft - ich bin nicht im Medium Internet. Das wäre wohl relativ kompliziert zu bewerkstelligen. Ich kommuniziere nur über dieses. Eine "herschende[n] klasse der gleichgeschalteten unfreien medien" kann ich weder hier noch da in den ÖR erkennen. Gleichgeschaltet und meinungsbetreffend unfrei trifft auf die meisten Privaten wesentlich eher zu als auf die ÖR. Wenn ich da bestimmte Formate und Sendungen vergleiche, gibt es nur wenige innerhalb eines Senders oder einer Sendergruppe, die verschiedene Meinungen verterten. Bei den ÖR könnte der Anteil alledings auch wesentlich höher ausfallen, das kann man nicht abstreiten.
Zitat:
welche nun mal durch staatliche rechtsordnung vom bürger bezahlt wird,
somit der geldempfänger vom gesetz bezahlt wird, ergo somit von staat = staatsfernsehen.
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Und damit möchtesat du uns
was mitteilen? (Das Gesetz bezahlt auch niemanden, denn das kann es wesensbedingt nicht: Es ist nur Text, Verhaltensregeln.)
Es scheint dir auch fern zu liegen, von deiner falschen Enteignungsdefinition abzurücken. Leistungen werden vergütet oder haben zumindest den Anspruch. Beim Fernsehen geschieht das über Geld. möchtest du etwa eine staatl. Fernsehgrundversorgung realisieren, die ohne Geldmittel auskommt? Das hieße tausende ehrenamtlicher Mitarbeiter, die ihren Lebensunterhalt anders sichern müssten. Wenn du das geregelt bekommst, kriegst du sicher nen Orden. ^^
Aber für die "tägliche dosis ablenkung von der wirklichkeit" liefern auch schon die privaten in ausreichendstem Maße - dafür brauchen wir die ÖR nicht.
Du könntest dich auch mal entscheiden: mal sind es Enteignete und mal Berieselte. Je nachdem, wie du deine Meinung und deine Person gerade darstellen oder verstanden wissen möchtest, benutzt du verschiedene Begriffe mit eindeutig verschiedener Konnotation. Und warum siehst du dich nicht auch als Enteigneten sondern als Zahler, bei dem alles seine Richtigkeit hat. Wo ist denn da der rote Faden?
"INDOKTRINIERTE meinung(en)" werden, wenn schon, dann sicher nicht nur oder hauptsächlich durch die ÖR fabriziert. Wenn du die Privaten da ausklammerst, disqualifizierst du dich erneut selbst.
Zitat:
nein das grösste problem ist die monopolwirtschaft der medien inklusive ÖR,
woraus natürlich folgt, das wirkliche freie presse in konkurenz zu ÖR steht,die "du/wir alle" wiederum durch lobby enteignungspolitisch selbst finanzieren (per gesetz! und vom grossteil der enteigneten ungewollt).
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Also erst einmal geschehen Enteignungen definitionsbedingt nicht im Willen der Enteigneten - das wär ja was lustiges. Das wäre ja sonst wie Vergewaltigung mit Zustimmung.
Du wiederholst deine Phrasen an mehreren Stellen, stellst Zusammenhänge als selbstverständlich und offensichtlich (siehe
natürlich) hin, die aus deiner Argumentation leider gar nicht als solche erkennbar werden, wodurch du dich selbst unglaubwürdig machst.
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Zitat von Schattenspieler
der Unterschied sollte dir aber klar sein
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=>
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Zitat von ENRIC0
wiederum, das gegenteil ist der fall
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Du sagst es.
Müssen oder wollen ist keine Frage der Sicht: das eine beschreibt einen äußeren Zwang, das andere ein inneres Bedürfnis. Und Menschen müssen ihre Bedürfnisse nicht befriedigen, aber sie können es und haben somit eine Verantwortung die sich aus der Erfüllung ergibt/ergäbe. Von der Natur bedingt ist das allerdings nicht.
Ob wir von Natur aus sozial sind oder in Gruppen leben, ist fraglich. Die Gruppe bietet einfach Schutz und die Möglichkeit, Resourcen zu bündeln. Sozial zu sein hilft, die Integrität der Gruppe zu formen, zu erhalten und zu erhöhen. Inwieweit uns das jetzt naturgegeben ist oder durch Prägung entstanden, kann ich nicht beantworten.
Niemand
muss seinen Beitrag zu irgendetwas leisten. Ich meine damit nicht gesetzlichen oder normativen Zwang, sondern nur rein biologischen. Aber die Gesellschaft erwartet es von ihm und es liegt letztendlich, wenn schon nicht in seinem Interesse, dann in dem der Gesellschaft, von der er dafür jedoch auch eine gewisse Gegenleistung erwarten kann. Es bleibt also eine Option, auch wenn es einen gesellschaftlichen Zwang gibt. Man muss einem äußeren Zwang ja nicht nachgehen. Als sich selbst bewusstes Lebewesen kann der Mensch darüber entscheiden. Jedenfalls in der Theorie.
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und alles dies beinhaltet das jeder seinen beitrag zu leisten hat! als PFLICHT und nicht wie von dir beschrieben als option oder villeicht spielerei.
und dem gegenüber als dierekte konkurenz steht wieder das staatsfernserehn ÖR/GEZ
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Hä? Wieso ist Staatsfernsehen, dem du ja Enteignung nachsagst, plötzlich in direkter Konkurrenz zur "PFLICHT" -
das müsstest du jetzt wirklich mal näher ausführen.
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versteh ich das du dich das fragst, dir ist mit sicherheit auch nicht bewusst dass das arbeitslosengeld in direkter konkurenz zu dem lohn der wertschöpfung steht. […]also ein weiteres beispiel freie wirtschaft mit freiheitlicher weltordnung <kontra> staatsfernsehen, ÖR, GEZ, kommunismus, militärdikdatur, unfreiheit.
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Ich wiederhole mich eher ungern, aber:
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Zitat von Schattenspieler
Ein recht plumper Versuch, die herrschenden Verhältnisse und die ÖR über das gemeinhin verbreitete Verständnis von Kommunismus und die absolut unpassende Assoziation – ach nein, sogar Gleichsetzung – mit einer Militärdiktatur zu diskreditieren.
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Du wirfst hier Dinge in einen Topf, die keinen zwingenden Bezug zu einander haben oder von dir in einen gebracht werden. Kommunismus und Militärdiktatur … siehst du die hier im Lande an der Macht oder als herrschende Verhältnisse vertreten? Also bitte.
Wenn du dir die Definition von Wertschöpfung anschaust, wirst du erkennen, daß du den Begriff in einem falschen/unzulässigen Kontext verwendest. "lohn der wertschöpfung" - was soll das sein? der gesteigerte Wert? der Gewinn eines Unternehmens? Evtl. meinst du ja den Lohn der Wertschöpfenden. Der steht aber auch nicht in Konkurrenz zum Arbeistlosengeld oder anders herum. Erst die breite (Falsch-)Nutzung von ABM-Maßnahmen und 1-Eruo-Jobs bildet ein Konkurrenzpotential aus. Aber bleiben wir beim Thema …
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Zitat von ENRIC0
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Zitat von Schattenspieler
Und wenn du das Onlineangebot der ÖR nutzt, dann ist es in gewissem Rahmen völlig legitim, dafür eine Gebühr zu erheben und deren Einzug durchzusetzen.
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Das ist ein klarer denkfehler.
Aber halb so wild, scheint manchmal sogar auf den zweiten blick noch schlüssig.
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Den Denkfehler bzw. seinen Hintergrund solltest du vllt. benennen, damit man sich damit auch auseinandersetzen kann. Ich für meinen Teil sehe jedenfalls keinen Fehler darin, das Leistung vergütet wird. Wenn andere ihre Onlineangebote kostenfrei anbieten, dann tuen sie das sicher nicht, weil sie so nette Menschen sind. Entweder ist auf den Seiten Werbung geschalten, es gibt kostenpflichtige Zusatzangebote oder es wird komplett aus anderen Bereichen gegenfinanziert.
Zitat:
"wurde nicht grundlos bestätigt", […]
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Gut, warum dann und wie wird das vor dem Gesetz gerechtfertigt?
Oh, ich dachte es geht um das "7-Tage-Internet"
Ich werde jetzt erstmal das Bedürfnis nach Auffrischung meiner Energiereserven befriedigen. ^^
ps: Ich wäre erfreut, wenn du auf Argumente auch mal eingehen würdest und nicht nur Gegenbehauptungen aufstelltest.