Menschenrechtsaktivisten und tibetanische Mönche haben schlechte Karten in China. Doch Naturschutzaktivisten dürfen ihren Tätigkeiten nachgehen. Sie versuchen sich für eine bessere Umwelt einzusetzen, oder alte Wandbestände im Schatten der Chinesischen Mauer zu erhalten und zu erneuern. Auch könnten sie einen graduellen Wandel in der Politik Chinas bewirken.
Im Gegensatz zu anderen politischen Bewegungen lässt die chinesische Regierung die grüne Bewegung agieren. Wen Bo, ein Aktivist der gegen Abholzung des Waldes Lobbyarbeit betreibt, sagte einem Reporter der BBC, dass sie nicht von der Regierung kontrolliert werden, sondern ihre eigenen Rechte hätten.
Mitglieder der grünen Bewegung würden mit der Regierung zusammenarbeiten. Sie setzen sich ein für mehr Mitspracherecht an Regierungsprozessen und Verbesserung des Umweltschutzes. Viele ihrer Ideen wie "Öffentliche Partizipation" würde auch in das Parteiprogramm der Kommunistischen Partei passen. Doch wenn es um Stärkung der Bürgerrechte oder sogar Demokratie geht, nimmt keiner der Aktivisten öffentlich Stellung. "Es wäre wie ein Ei gegen ein Stein zu werfen", sagte Wen Bo.
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