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ÖKO: Leben und sterben lassen
Heute wurden Unruhen aus Ägypten, Bangladesh und Haiti gemeldet.
Weil: Die Menschen haben nicht mehr genug Geld, um sich auch nur Grundnahrungmittel zu kaufen.
Weil: Die Preise für Grundnahrungsmittel sind in den letzten 3 Jahren um 80 % gestiegen.
Weil: Statt Reis, Mais und Weizen gibt es Bio-Sprit.
Wenn der deutsche Öko ins Auto steigt, möchte er es eben guten Gewissens tun können, und sein Gewissen ist vornehmlich auf die Erhaltung von Biotopen geeicht. Außerdem will er natürlich, dass sein Auto seinen Garten und sein Häuschen nicht verstänkert.
Also bitte CO2-neutraler Bio-Sprit. Die Sonne wird es richten. Und statt Reis, Mais und Weizen wird nun das Zeug angebaut, was man nach einigen Verarbeitungsschritten auch in den Tank kippen kann. Denn: Wer einen Tank hat, hat ein Auto, und wer ein Auto hat, hat Geld. Jedenfalls mehr als der, der alles zusammenkratzen mussen, um sich das Speiseöl und das Mehl für Brotfladen kaufen zu können. Die Nachfrage, die zahlungsfähige natürlich, bestimmt das Angebot.
Und wenn deshalb Menschen hungern und vielleicht demnächst verhungern müssen?
Nun, Naturschutz und Menschenfeindschaft waren schon immer 2 Seiten der gleichen Medaille. Naturschutz heißt ja, zuende gedacht, die Erde in einem Zustand für wünschenswert zu halten, wie sie ohne menschliche Besiedlung wäre. Der Mensch also als Feind der Natur.
Aber nicht jeder Mensch. Man selber und seine Clique natürlich nicht. Der Umwelt zuliebe ins Gras beißen dürfen andere. Diese vermehrungswütigen Gierhälse in den Schwellenländern.
Das scheint mir das unausgesprochene Credo in den westlichen Gesellschaften zu sein, wo es wenig Kinder gibt, aber viel Infantilismus und Antiaging.
Und damit 's stickykonform und schluaufsatzkompatibel klingt: Das war die These, eine. Gesucht werden mehr davon. Und vor allem brauchen wie dann die Antithese. Ganz zum Schluß muss dann eine Synthese kommen.
Anbauflächen
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13. 04. 2008, 18:55
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#1
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Sapere aude
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Kein Öko unterstützt "Ökosprit". Das ist übrigens Agrarsprit, kein Ökosprit. Ein Öko hält Agrarsprit für das dümmste, was man tun kann.
Informieren ist angesagt.
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13. 04. 2008, 19:00
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#2
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Gast
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Das ändert aber nichts daran das in wenigen Jahren ein fruchtbarer Verteilungskampf um die Ressourcen dieses Planeten einsetzen wird. Das "Monster das die Bühne betritt wird in den nächsten Jahren nicht mehr mit frommen Reden zu besänftigen sein.
Es wird - meine These - zu kriegerischen Auseinandersetzungen und weiteren Diversifikation der Kulturen und Politischen Zuordnungen kommen.
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13. 04. 2008, 19:22
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#3
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Zitat:
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Zitat von Neandertaler
Nun, Naturschutz und Menschenfeindschaft waren schon immer 2 Seiten der gleichen Medaille. Naturschutz heißt ja, zuende gedacht, die Erde in einem Zustand für wünschenswert zu halten, wie sie ohne menschliche Besiedlung wäre. Der Mensch also als Feind der Natur.
Aber nicht jeder Mensch. Man selber und seine Clique natürlich nicht. Der Umwelt zuliebe ins Gras beißen dürfen andere. Diese vermehrungswütigen Gierhälse in den Schwellenländern.
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Nein, Ökologismus (das klingt besser als "Naturschutz") bedeutet nicht zwangsläufig Misanthropie. Der Ökologist möchte dem Menschen womöglich die Herrscherkrone abspenstig machen und ihm die Grenzen des biologischen Gleichgewichts weisen. Aber nicht, weil er den Menschen hassen würde. Im Gegenteil: Den zu überwindenen Industrialismus betrachtet der Ökologist als eine Geisel des Menschen. Der Mensch darf siedeln. Er soll nur in eigenem Interesse nichts kaputtmachen, was er besiedelt. Das ist auch keine dezidiert "westliche" Haltung, wie Du schreibst. Der Industrialismus ist "westlich", nicht die Anti-Bewegung.
Tatsächlich haben Umweltschützer und Grüne zeitweilig leichte Hoffnungen in den Bereich des Bio-Sprits gesteckt. Er sollte subventionsabhängigen Landwirten die Möglichkeit geben, Energiewirte zu werden. Und in Grenzen geht das ja auch. Solange die Biosprit-Produktion eben NICHT industrielle Ausmaße annimmt und NICHT einen Weltmarkt bedient. Das Ausmaß entscheidet, wie bei jeder Ressourcen-Nutzung. Der jetzige Zustand ist von Ökologisten weder gewünscht noch herbeigeführt worden.
Und ehrlich gesagt finde ich es ganz schön dreist, wie manche Industrialisten die aktuelle Biosprit-Problematik nutzen, um den "Naturschutz" lächerlich zu machen. Jetzt kann man als Konservativer, Liberaler oder Westentaschensozialist endlich wieder ruhigen Gewissens in Urlaub fliegen, den Stadt-Jeep volltanken, Folter-Fleisch fressen und Atommüll verbuddeln. Nicht aus Eigennutz, nein, dem Menschen zuliebe!
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13. 04. 2008, 19:57
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#4
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Mitglied
(Threadstarter)
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Zitat:
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Zitat von Ökopax
Nein, Ökologismus (das klingt besser als "Naturschutz") bedeutet nicht zwangsläufig Misanthropie.
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Du redest Dich raus, wie alle, und die Methode besteht darin, die Sache durch unklare Sätze und Formulierungen unverständlich zu machen. Die Prämissen für diesen Klima, Natur, Arten- und was weiß ich nicht noch alles -schutz sind einfach und brutal:
1. Ohne die Menschen, ohne deren Veränderung der Welt, wäre die Erde ein Paradies. Die Welt ohne den Menschen, diesen Natur, Umwelt- und Klimaschädling, die wäre das Optimum.
2. Das es den Menschen nun mal gibt, lässt sich das Optimum nicht mehr erreichen. Von der Maximalforderung müssen Abstriche gemacht werden. Schweren Herzens.
3. Die Abstriche sind aber so gering wie nur irgend möglich zu halten.
4. Weil die Belastung (schönes Wort, ne?) der Natur durch die Menschen von deren Anzahl abhängt, ist eigentlich ein Rückgang der Weltbevölkerung wünschenswert. Auf keinen Fall sollten die Menschen sich vermehren.
Das ist nun mal die brutale Logik, die in der schmuseweichen Ökopackung steckt. Als man diese Verpackeung noch nicht hatte, wurde genau so brutal, aber offener agitiert. Damals waren es die Bevölkerungsexpolsion, die Bevölkerungsbombe, welche am Ende der gesamten Natur angeblich den Gar auszumachen drohten, weil die entsetzlich vielen gefäßigen Menschen, die anderen natürlich, nicht man selber, alles ratzekahl fressen würden.
Heute wird diese Haltung mit der vermeintlich dem Allgemeinwohl geltenden Sorge um Klimakatastrophe etc. bemäntelt. Das ist der Unterschied, die Verpackung.
Und manchmal glaube ich zu wissen, wie es kommt, das ausgerechnet Deutschland beim Natur- und Artenschutz führend ist, jedenfalls in der Propaganda.
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13. 04. 2008, 20:38
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#5
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2008
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
ich schliesse mich meinem Vorredner voll und ganz an.
Die Frage die sich mir stellt ist nur: Ist der Kollaps noch zu verhindern?
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13. 04. 2008, 20:41
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#6
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Sep 2005
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Zitat:
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Zitat von LennyGAP
Ist der Kollaps noch zu verhindern?
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Natürlich. Indem man dafür sorgt, dass alle Menschen genug zu essen haben. Reis, Mais, Weizen statt diese Bio-Scheisse. Indem man das wirklich Elend sieht, statt dauernd zu jammern, weil es der Erde vielleicht in hundert Jahren 1 Grad wärmer werden könnt. Indem man diese verkappte Menschenfeindschaft denunziert und dafür sorgt, dass sie aufhört.
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13. 04. 2008, 20:48
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#7
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2008
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Zitat:
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Zitat von Neandertaler
Indem man das wirklich Elend sieht, statt dauernd zu jammern, weil es der Erde vielleicht in hundert Jahren 1 Grad wärmer werden könnt.
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Aber das ist doch ist viel bequemer...
Wer will schon das Elend sehen? Ich meine das Echte, hautnah, oder schützende Reporterstimme in drei bis vier Meter Entfernung, gut geschützt hinter einer dicken Glasscheibe?
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13. 04. 2008, 20:50
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#8
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Kernenergie ROCKT!
Registrierungsdatum: Jul 2006
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Zitat:
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Zitat von Ökopax
... und Atommüll verbuddeln.
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Chemische abfälle werden seit jahren verbuddelt und da haste wesentlich weniger vorgaben als bei dem umgang mit radioaktiven stoffen. Aber alle regen sich nur über den restmülll aus den kernkraftwerken auf.
Dank der öko spinner (und ich meine damit nicht alle aus der ökologischen schiene) bauen wir lieber wieder kohlekraftwerke, bzw kaufen uns den strom von nachbarländern, bei denen der umgang mit radioaktivität nicht so restriktiv ist wie bei uns, sehr sinnvoll...
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13. 04. 2008, 20:54
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#9
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Sep 2005
Beiträge: 1.020
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Zitat:
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Zitat von mcbierle
Chemische abfälle werden seit jahren verbuddelt
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Nicht nur das, das Dreckzeug wird schiffsladungsweise nach Afrika verfrachtet, wegen williger Behörden dort, obwohl in Afrika wirklich nicht die Technologie existiert, um sowas zu entsorgen. Vor einiger Zeit ging so ein Fall durch die Medien, und damals waren wirklich eine ganze Menge Menschen an dem Giftzeug gestorben.
Jagt keine Wahle! Erhaltet den Königstiger! Und alle Giftschlangen auch! Aber bitte in Indien oder Grönland. HIER NICHT. Verirrt sich mal Bruno, der Braunbär, über die Grenze und trottet im bayerischen Wald herum, fällt unseren allerkliebsten Tierfreunden ganz schnell wieder ein, dass Tier nicht nur gut zum Knuddeln sind, sondern verdammt scharfe Zähne haben können. Und dann greifen sie zur Waffe.
Überhaupt kriegt die Dritte Welt immer alles ab: Den Giftmüll UND die Mahnung, nur ja den Urwald zu erhalten, damit auch unsere Kindeskinder dort noch Tiger und Elefanten erleben können, wenn sie auf Safari gehen. Rettet den Regenwald! An die Renaturierung Berlins, wo ja auch mal Urwald gestanden hat, denkt natürlich keiner.
Aber bisschen Renaturierung dann doch, allein schon zwecks Minderung der Agrarsubventionen. Wozu auch die großen Anbauflächen, wo es die Lebensmittel doch so billig auf dem Weltmarkt gibt und die Agrarier hier von Preiserhöhungen nur profitieren würden. Nicht nur wird auch hier statt Weizen für die Nahrung Raps für den Tank angebaut, sondern es werden landwirtschaftliche Anbauflächen stillgelegt, und das wird sogar noch mit hohen Prämien gefördert.
Ich wüsste nicht, wo sonst es noch so viel Scheinheiligkeit, bösen Egoismus und Lüge gibt wie in dieser Öko-Kiste.
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13. 04. 2008, 21:17
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#10
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ex-Moderator
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 18.581
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Die üblichen Ignoranten haben eben eine einfache Lösung für kommende Probleme:
Es gibt keinen Klimawandel und schon können wir weitermachen wie gewohnt.
Natürlich reichen die Ackerflächen der Welt auch für 20 Milliarden Menschen. Dann braucht man auch über dieses marginale Problem nicht weiter nachzudenken. Probleme gibt es nicht. Das sind nur die Erfindungen der üblichen Miesmacher.
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13. 04. 2008, 21:18
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#11
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Biest!
Registrierungsdatum: Aug 2005
Ort: Nagual
Beiträge: 3.848
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Herrje, Neandertaler, mit diesem Thread machst Du Deinem Namen alle Ehre.
Nicht nur, daß Du in haarsträubender Weise völlig abstruse Zusammenhänge konstruierst und das alles auch noch in einer völlig halbgaren Weise, nein, Du nutzt auch gleich die Gelegenheit, die Bestrebungen der Natur- und Umweltschützer lächerlich zu machen. Als Grundlage dazu nimmst Du diese von Dir so unschlagbar recherchierten "Tatsachen".
Du scheust Dich auch nicht, die Umweltschützer über einen Kamm zu scheren, nein, Du weigerst Dich geradezu, Dir mal Informationen über die Motivation und Hintergründe der Anhänger zu verschaffen.
Für Dich alles nur bescheuerte Ökos, die den ganzen Tag Müsli futtern, um dann mit dem Auto die Autobahn entlangheizen?
Daß Du in der "Szene" eine Menge kritischer Geister finden wirst, ignorierst Du gekonnt. Für Dich gibt es sie nicht, diejnigen die sich Gedanken machen über die Ausbeutung von Bauern in den Ländern die Du ansprichst. Die über die Machenschaften von Firmen wie Monsanto (die sich u.a. auch mit dem Biospritanbau dumm und dämlich verdienen werden) informieren und dagegen angehen, die sich für Fair Trade einsetzen und die vor allem, entgegen Deiner Vermutungen durchaus Wissen, Kenntnisse und auch Ideen haben, ihre Ideale mit den Kenntnissen der heutigen Wissenschaft umzusetzen und auch gar keine Berührungsängste mit ihr haben, alle die existieren nicht.?
Aber das Beste ist, daß du ihnen Menschenfeindlichkeit unterstellst. Gerade denen; die sich, weil sie sehen, daß wenn wir so weitermachen, irgendwann für alle nix mehr da ist und die die oben genannten Vorgehensweisen der Hardcore-Kapitalisten (die es nämlich sind, denen es egal ist, wie und ob die Leute, von denen sie ihre Rohstoffe billigst bekommen überleben), aufzeigen und verachten.
Und es ist Scheißegal, ob die Bauern in diesen Ländern Raps, Blumenkohl oder Baumwolle anpflanzen, sie werden über den Tisch gezogen, ihre Felder werden ausgelaugt, weil sie gezwungen sind große Erträge einzufahren. Weil es nämlich mit der traditionellen und umweltverträglicheren Methode nicht ausreicht zu überleben. Da die Preise ihrer Produkte gegen unsere subventionierten Preise nicht ankommen.
Und vor allem: weil man mit Biosprit ein Riesengeschäft machen kann, werden da ganz schnell einige wenige ihre Daumen drauf haben, da kannst Du einen drauf lassen, und die sind ganz sicher keine Ökofuzzis, sondern "Ökonomen" bis ins Mark.
Das Ganze hat mit Öko auch schon lange nichts mehr zu tun, genausowenig wie die Bioware, die man heutzutage bei LIDL kaufen kann. Es geht nur um den Gott der heutigen Zeit... GELD!
In einem anderen Thread wetterst Du gegen Verallgemeinerung und hier lieferst Du selbst eine solche ab. Und zwar eine der allerersten Güte. Und die ist auch noch so verheerend zynisch, daß ich mich frage, was Dich wohl grad gestochen hat? Oder wohers wohl kommt?
@Ökopax: schöner Beitrag  , unterschreib ich so.
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13. 04. 2008, 21:26
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#12
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loves the USA
Registrierungsdatum: Jan 2006
Ort: Motorblock
Beiträge: 3.122
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Ich kann diese ganze Ökospinnerei auch nicht abhaben. Und vorallem kann ich es nicht leiden, wenn man nicht ehrlich ist.
Anstatt einfach ehrlich zu sagen, dass hier niemand auf seine schöne, dicke S-Klasse und seinen Porsche verzichten will, wird ewig irgendetwas für aller Leute Gewissen getan. Ich kann es auch völlig verstehen, dass die Leute keine Lust haben, auf ihren Luxus zu verzichten, aber warum gibt man es dann nicht einfach zu?
Wegen mir muss niemand hungern, solange es noch genug normalen Sprit gibt. Und ja, auch ich möchte später einmal nicht auf ein schönes, dickes Auto verzichten. Aber ich gebe es wenigstens offen und ehrlich zu.
Boomzilla
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13. 04. 2008, 21:26
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#13
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Sep 2005
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Zitat:
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Zitat von verifyme
Die üblichen Ignoranten haben eben eine einfache Lösung für kommende Probleme: Es gibt keinen Klimawandel und schon können wir weitermachen wie gewohnt.
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Der ist mir so egal, dieser Klimawandel, wie das überhaupt nur geht. Jahrelang wird man von den Medien vollgelabert und vollgekotzt mit diesem elenden Klimakatastrophenangstgejammer, bis es einem Oberkante Unterlippe steht. Denkt euch mal endlich wieder 'ne neue Weltuntergangsvariante aus - Die Angst der Deutschen 11.0 - vor der wir uns dann wieder eine Weile gepflegt gruseln können. Aber die Masche hier ist nun wirklich verbraucht.
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13. 04. 2008, 21:33
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#14
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Biest!
Registrierungsdatum: Aug 2005
Ort: Nagual
Beiträge: 3.848
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Zitat:
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Zitat von Neandertaler
Nicht nur das, das Dreckzeug wird schiffsladungsweise nach Afrika verfrachtet, wegen williger Behörden dort, obwohl in Afrika wirklich nicht die Technologie existiert, um sowas zu entsorgen. Vor einiger Zeit ging so ein Fall durch die Medien, und damals waren wirklich eine ganze Menge Menschen an dem Giftzeug gestorben.
Jagt keine Wahle! Erhaltet den Königstiger! Und alle Giftschlangen auch! Aber bitte in Indien oder Grönland. HIER NICHT. Verirrt sich mal Bruno, der Braunbär, über die Grenze und trottet im bayerischen Wald herum, fällt unseren allerkliebsten Tierfreunden ganz schnell wieder ein, dass Tier nicht nur gut zum Knuddeln sind, sondern verdammt scharfe Zähne haben können. Und dann greifen sie zur Waffe.
Überhaupt kriegt die Dritte Welt immer alles ab: Den Giftmüll UND die Mahnung, nur ja den Urwald zu erhalten, damit auch unsere Kindeskinder dort noch Tiger und Elefanten erleben können, wenn sie auf Safari gehen. Rettet den Regenwald! An die Renaturierung Berlins, wo ja auch mal Urwald gestanden hat, denkt natürlich keiner.
Aber bisschen Renaturierung dann doch, allein schon zwecks Minderung der Agrarsubventionen. Wozu auch die großen Anbauflächen, wo es die Lebensmittel doch so billig auf dem Weltmarkt gibt und die Agrarier hier von Preiserhöhungen nur profitieren würden. Nicht nur wird auch hier statt Weizen für die Nahrung Raps für den Tank angebaut, sondern es werden landwirtschaftliche Anbauflächen stillgelegt, und das wird sogar noch mit hohen Prämien gefördert.
Ich wüsste nicht, wo sonst es noch so viel Scheinheiligkeit, bösen Egoismus und Lüge gibt wie in dieser Öko-Kiste.
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So und jetzt sagst Du mir bitte, was das was Du hier aufzählst, mit der Ökobewegung zu tun hat?
Das alles sind die Auswirkungen kurzsichtiger Verhaltensweisen von Staaten, die der Marktwirtschaft und Ökonomie zuliebe genau solche Dinge geschehen lassen. Und die sich auch nicht gerne mit Problemen wie Giftmüll beschäftigen.. also weg damit...
Organisationen wie Greenpeace gehen ja genau gegen solche Handlungen vor, sie fordern von den Staaten, die z.B. ihren Giftmüll irgendwo verklappen wollen, ihre Firmen dahingehend zu bewegen, daß die Entstehung des solchen gemindert wird. Das nur als ein Beispiel. Sie protestieren gegen Industrienationen, die große Teile ihrer Reservate abholzen oder dem Kohleabbau opfern möchten. Und es waren auch ganz sicher nicht die Ökos, die bei Bruno Erschießung applaudiert hatten... aber der Oberhammer ist Dein Credo: Rettet uns vor den Ökos, holzt den Regenwald ab... bist Du besoffen oder was?
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13. 04. 2008, 21:33
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#15
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Kernenergie ROCKT!
Registrierungsdatum: Jul 2006
Beiträge: 907
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Zitat:
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Zitat von Neandertaler
Der ist mir so egal, dieser Klimawandel, wie das überhaupt nur geht.
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Sag das den bewohnern der pazifischen inselstaaten. Hast du irgendwie ärger mit der feinstaubplakette oder wo kommt dieser hass her?
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13. 04. 2008, 21:38
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#16
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ex-Moderator
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Registrierungsdatum: Aug 2004
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Zitat:
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Zitat von Neandertaler
Der ist mir so egal, dieser Klimawandel, wie das überhaupt nur geht. Jahrelang wird man von den Medien vollgelabert und vollgekotzt mit diesem elenden Klimakatastrophenangstgejammer, bis es einem Oberkante Unterlippe steht. Denkt euch mal endlich wieder 'ne neue Weltuntergangsvariante aus - Die Angst der Deutschen 11.0 - vor der wir uns dann wieder eine Weile gepflegt gruseln können. Aber die Masche hier ist nun wirklich verbraucht.
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Klar, "the german angst"
vielleicht aber auch "der Leichtsinn verspielter Kinder", die glauben daß ihnen die ganze Welt als Spielzeug zur Verfügung steht.
Bloß die Spaßgesellschaft nicht stören; sie könnte sauer sein.
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13. 04. 2008, 21:41
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#17
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2008
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Zitat:
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Zitat von verifyme
Bloß die Spaßgesellschaft nicht stören; sie könnte sauer sein.
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kann man sie überhaupt stören? Ich glaube nicht!
Ich kann mich an kaum ein Ereignis seit dem Mauerfall erinnern, der überhaut eine wirklich echte und langfristige Aufmerksamkeit der gesamten Bevölkerung geweckt hat....
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13. 04. 2008, 21:46
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#18
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Mitglied
(Threadstarter)
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Zitat:
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Zitat von lilith1970
Das Ganze hat mit Öko auch schon lange nichts mehr zu tun, genausowenig wie die Bioware, die man heutzutage bei LIDL kaufen kann.
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Die Bioware von Lidl und Aldi bringt Öko auf den Punt: Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben.
Früher hat dafür nur der besser verdienende Mittelstand zahlen müssen, weil er dank naturreinen Sauerkrauts statt 80 das Alter von 95 zu erreichen hoffte, heute werden auch die niedrigen Einkommensklassen abkassiert.
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13. 04. 2008, 21:47
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#19
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ex-Moderator
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Was hat denn der Mißbrauch eines Begriffes durch kapitalistische Abzocker mit dem Problem als solchem zu tun?
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13. 04. 2008, 21:51
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#20
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Mitglied
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Zitat:
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Zitat von mcbierle
Sag das den bewohnern der pazifischen inselstaaten.
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Wie wenn es um die ginge. Den reichen Ferntouristen hier könnte das eine oder andere Urlaubsparadies abhanden kommen. Das ist das Problem. Übrigens: Kennst Du die Einwohnerzahl dieser Inselchen? Weißt Du wieviele Einwohner Bangladesh hat? Die Inselchen kann man evakuieren; Bangladesch nicht.
Zitat:
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Zitat von mcbierle
Hast du irgendwie ärger mit der feinstaubplakette
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Wie soll ich, wo ich noch nie ein Auto und noch nichtmal einen Fürherschein hatte.
Nachtrag: Die Feinstaubplakette ist wieder so richtiger, runder, schöner Ökoschwindel. Wo ich wohne, braucht jedes Auto so eine Plakette. Aber nicht dann, wenn es so eine Plakette unmöglich kriegen kann, weil es für eine Umrüstung viel zu alt ist. Wenn das so ist, gibt es eine Ausnahmegenehmigung.
Ein Bekannter von mir fährt so einen uralten Dieselstinker. Wenn er überhaupt einen Auspuff hat, ist das schon viel. Geregelt ist da gar nicht. Außer der Ausnahmegenehigung. Die hat er, und nun fährt er im Stadtgebiet herum ganz genau so wie bisher.
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13. 04. 2008, 21:52
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#21
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Biest!
Registrierungsdatum: Aug 2005
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Zitat:
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Zitat von Neandertaler
Die Bioware von Lidl und Aldi bringt Öko auf den Punt: Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben.
Früher hat dafür nur der besser verdienende Mittelstand zahlen müssen, weil er dank naturreinen Sauerkrauts statt 80 das Alter von 95 zu erreichen hoffte, heute werden auch die niedrigen Einkommensklassen abkassiert.
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Genau das ist es doch, was ich meinte:
Das Problem sind nicht diejenigen, die sich Ökos nennen, weil sie sich über genau sowas Gedanken machen, sondern die, die alles aus dem was rauszuholen ist, vermarkten.
Und genau deretwegen werden die Menschen in den Anbauländern ausgebeutet.
Bemerkenswert ist , daß Du mir immer noch nicht den Zusammenhang der Dinge aus Post #10 und Öko erklärt hast. Würde mich aber wirklich brennend interessieren.
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13. 04. 2008, 21:59
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#22
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Mitglied
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Zitat:
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Zitat von verifyme
Was hat denn der Mißbrauch eines Begriffes durch kapitalistische Abzocker mit dem Problem als solchem zu tun?
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Das ist kein Mißbrauch, sonder der sachgemäße Gebrauch des Begriffs. Der Fachmann spricht hier von artifizieller Produktdifferenzierung. Die ist in Fällen wie dem von Sauerkraut nötig, wenn man damit etwas mehr verdienen will. Weil: Sauerkraut ist halt Sauerkraut, da ist es wirklich schwer, verschiedene Qualitäten für verschiedene Marksegemente anzubieten. Aber schreibst du BIO drauf - plötzlich geht es.
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13. 04. 2008, 22:10
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#23
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ex-Moderator
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Re: ÖKO: Leben und sterben lassen
Und was hat das mit dem Öko-Problem zu tun?
Oder gibt es das in Deiner klimalosen Welt auch nicht?
Du bist nämlich derjenige, der hier mal wieder alles miteinander verwurstet.
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13. 04. 2008, 22:13
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