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Mitglied, nicht ohne...
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Re: Jugend-Zukunft
Ach zum Thema: Revolution hat bisher nicht unblutig geklapt und man solle dir mit Gandi wegbleiben. Wie war das nochmal damals mit der DDR und was dann schließlich zum ersten mauerfall geführt hat? Ich glaub das lief weitestgehend gewaltfrei ab...
Ich kenne aber dieses gefühl dass n Putch oder ne Revolution mal wieder nötig wären, nur will s niemand machen weils uns grad so gut geht und ne Umstellung immer ersteinmal nen Einbruch der Lebensqualität bedeuten könnte. Außerdem ham so viele Angst davor am schluss was falsch gemacht zu haben und der neue Buh-Mann zu sein.
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15. 04. 2008, 22:24
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#26
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All Along The Watchtower
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Re: Jugend-Zukunft
Zu allererst: es wäre noch ganz gut, wenn du den Artikel verlinken könntest, der dich dazu bewogen hat, diesen Thread zu erstellen, damit wir auch nachvollziehen können, auf was du dich indirekt beziehst (falls das von Relevanz sein sollte und dein Gedankenganz nicht bereits zu fern von diesem Artikel entfernt ist).
Nun aber zum Punkt: Es gibt mehrere mögliche Antworten, dies zu beantworten.
a) wie wärs mal mit Realismus, statt Optimismus oder Pessimismus?
b) Da wir allerdings wissen, dass Menschen allermeistens nicht zu beliebig realistischen (beliebig im mathematischen Sinne) Ansichten kommen können und wir weiterhin die Thesen des Determinismus kennen, können wir uns eine Lebenseinstellung auch gleich sparen, da diese nicht von uns willentlich bestimmt wird (darüber könnte man sich wahrscheinlich mindestens 20 Seiten streiten  ; falls gewünscht, dies dann bitte aber in einem anderen Thread, da das hier nicht das Thema sein soll); außerdem können wir unser Schicksal ja auch nicht in die Hand nehmen, da jedweges Ereignis ab (und noch weit vor unserer Geburt) vorbestimmt ist und alles danach nur noch eine Kette von kausalen Zusammenhängen ist.
Einzig könnten wir die Betrachtungsposition einnehmen, dass wir unser Leben zwar nicht bestimmen können, aber immerhin weiß unser Geist noch nicht, was auf uns zukommen wird - es liegt also eine spannende Geschichte vor uns, die wir passiv betrachten können. Da sie uns außerdem zu 100% betrifft, ist ein Maximum an Anteilnahme garantiert.
c) Wahrscheinlich die Antwort, mit der du am meisten anfangen kannst und die du auch eher erwartet hast:
Ja, ich teile diesen Optimismus. Was hilft uns eine pessimistische Ansicht? Rein gar nix; sie behindert uns maximal. Denken wir immer negativ, kann nichts Positives bei rumkommen, außer durch Glück (Glück? Determinismus? moment...). Wir schaden uns dadurch nur selbst.
Denken wir allerdings optimistisch, können wir uns auf diese Weise aktiv beeinflussen. Unsere Entscheidungen und jegliche Form von Verhalten (Arbeits-, Sozial- etc.) werden positiv beeinflusst und die Chancen, dass sich somit eine positive Situation für uns ergibt sind größer, als wenn wir pessimistisch denken.
Zitat:
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Zitat von BierwagenHuber
Also ich bin der Auffassung,
dass der Optimismus, mit dem jeder zweite Jugendliche in die Zukunft blickt, nicht berechtigt ist. Unsere Lebensqualität ist in den letzten Jahren zwar immer weiter gestiegen, allerdings nicht frei von Entwicklungen, die auch zum Nachdenken anregen sollten. Der technische Fortschritt schafft zwar neue Arbeitsplätze, aber er vernichtet auch viele, z.B. bei der Produktion oder auch bei der Wartung. Gerade viele ältere Beschäftigte wurden entlassen und zu Frührentnern.
Ein weiteres Problem, das hiermit eng verknüpft ist, ist die Überalterung. Einerseits werden die Menschen immer älter und andererseits sinkt die Geburtenrate. Wer soll langfristig die Rente Zahlen, wenn immer weniger (berufstätige) Menschen in die Rentenkassen einzahlen, aber immer mehr Menschen bis ins hohe Alter Rentenzahlungen beziehen?
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Dieses Problem liegt in unserem Verständnis des Problems und der potentiellen Lösungen, die wir überhaupt in Betracht ziehen. Unsere Welt schimpft sich mittlerweile globalisiert, ist sie allerdings noch lange nicht. Einzig die Wirtschaft und in Teilen die Politik ist es, die Menschen allerdings noch lange nicht.
Worauf ich hinaus will: dieses Problem ist noch nicht mal globaler Natur. Global gesehen machen wir das vollkommen Richtige: wir haben eine Bevölkerung von über 6 Milliarden Menschen; Forscher gehen mittlerweile davon aus, dass unser Wachstum nicht bei 9 Milliarden aufhören wird, wie vor ein paar Jahren angenommen, sondern sicherlich die 10,5 Milliarden erreichen wird, wenn es so weiter geht, wie jetzt. (Dass die Natur über regulatorische Maßnahmen für zu große Populationen besitzt, die sich jetzt noch nicht gezeigt haben, lassen diese Modelle natürlich gezwungenermaßen außer Acht.)
Während unsere Nation ein Minimum an Babys hervorbringt und unsere Gesellschaft bald den Methusalem of Old schlagen kann, ist allerdings in zweiter und dritter Welt ein durchschnittliches Alter von unter 30 Jahren gar nicht so ungewöhnlich.
Könnten wir die westlichen Nationen also nicht des Problems der alternden Bevölkerung bereinigen, wenn es einen globalen Ausgleich gäbe?
Aber dies wird ja nicht gewollt. Wir müssten ja unseren Reichtum teilen mit denen, die in Armut leben. Du siehst, dieses Problem exisitiert in den Köpfen der Menschen: wären wir offener und könnten wir besser teilen, hätten wir auch eine jüngere Gesellschaft. Natürlich müssten wir Einbußen in allen Aspekten unseres Lebens hinnehmen; nicht nur würden diese neuen Mitglieder unserer Gesellschaft erstmal finanziell zu spüren sein, sondern wir müssten auch, um die Produktivität des Staates aufrecht zu erhalten, sehr viel in Bildung investieren. Würden allerdings alle Staaten ihre Grenzen auf diese Weise öffnen, fiele wahrscheinlich die Not für Wettbewerbsfähigkeit weg, da auf alle westlichen Nationen gleichzeitig diese Belastung käme.
In Kürze: aus globaler Perspektive machen wir es ziemlich richtig; täten es alle, hätte die Welt weniger Probleme, weniger Hungernde und weniger Belastung für die Umwelt. Aber teilen will ja keiner.
Zitat:
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Zitat von BierwagenHuber
Hinzu kommt, dass aufgrund der gestiegenen beruflichen Anforderungen Jugendliche heutzutage länger ausgebildet werden müssen, was wiederum viel Geld kostet. Zudem ist die Ausbildung eine Zeit, in der die Jugendlichen keine Beiträge in die Rentenkassen einbezahlen können.
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Ich halte die Ausbildung, so, wie sie jetzt vollzogen wird, für gar nicht schlecht, aber sicherlich für nicht zu lang. Natürlich kostet es Geld, aber es würde langfristig mehr kosten, unterqualifizierte Arbeiter zu haben. Westliche Nationen schöpfen ihr Kapital aus hoher Qualifikation.
Außerdem wird ja auch schon an ganz falscher Stelle eingestampft: die aktuelle Version für den G8-Lehrplan NRW für die naturwissenschaftlichen Fächer kenne ich. Diese aktuelle Fassung ist natürlich nicht die endgültige, aber momentan wird auf Basis dieser Fassung dadrüber diskutiert, ob im Mathematik-Unterricht für G8 nicht Winkelfunktionen (Sinus, Cosinus, Tangens) und Exponentialfunktionen wegfallen sollen. Weiterhin wird sehr an Tiefe im Analysis-Teil gespart (vor allem bei Differential- und Integralrechnung; die dafür vorgesehene Unterrichtszeit wird ganz schön zusammengeschnitten). Dies halte ich für vollkommen schwachsinnig. Dies sind Sachen, die man wirklich später braucht, zumindest als Abiturient, der ja auf ein Hochschulstudium vorbereitet sein soll. In sämtlichen Naturwissenschaften (Winkelfunktionen in der Physik und Exponentialfunktionen in der Biologie besonders, sogar noch auf dem Gymnasium), Ingenieursfächern, Mathematik, ja sogar in der Soziologie (Exponentialfunktionen) braucht man dies.
Stattdessen wird dies nun auch noch auf die Unis abgeschoben - welche bereits versuchen müssen, den Standard einer deutschen Hochschulausbildung zu halten, in einem 3-Jahre-Bachelor-Studiengang, von ursprünglich 4 bis 5 Jahren Diplom.
Zitat:
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Zitat von BierwagenHuber
Ein anderes Problem sind die sozialen Kontakte. Wo sollen sie geknüpft werden, wenn man nicht mehr zur Arbeit fährt und zum Einkaufen geht? Wo und wie knüpft man Freunschaften, wie pflegt man sie? Ist Einsamkeit das Kennzeichen unserer künftigen Lebensform?
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Unserer Generation wurde ein mächtiges Werkzeug an die Hand gegeben, wenn nicht das mächtigste überhaupt: das Internet. Es vereint die bisherigen Medien und Kommunikationsformen in sich. Buchdruck, Fernsehen, Telefonie, Briefverkehr, was immer man sich wünscht. Politisches Druckmittel, Sprachrohr. Jeder Mensch mit jedem verbunden. Und du beklagst dich dadrüber, dass man sich nicht kennenlernen kann?
Andererseits stimmt es allerdings auch, dass soziale Kontakte, die sich nur im Netz abspielen, meist eine ganz andere Qualität haben als reguläre im RL. Dennoch kann man diese erst im Netz knüpfen und dann im RL praktizieren.
Weiterhin ist das Knüpfen von sozialen Kontakten zu mindestens 85% eine Sache der eigenen Einstellung und unabhängig vom Ort. In der Öffentlichkeit kann man genau so Kontakte knüpfen wie beim Job/Einkaufen auch. Aber: man muss offen sein. Du musst offen genug sein, wildfremde oder einigermaßen fremde Leute anzusprechen. Im Zug, im Fastfood-Restaurant, auf öffentlichen Plätzen, im Park bei schönem Wetter.
Unser Zeitgeist macht uns da auch einen Strich durch die Rechnung: erstens haben viele das Problem, dass die Offenheit für neues sehr begrenzt ist. Viele schaffen es nicht, offen zu sein. Wir haben viele Subgruppen (die dich von deinem Alter her vermutlich noch somit betreffen), die voneinander abgegrenzt sind. Emos, Hopper, Metaller, Partybienen. Wenn man sich Konversationen im Netz durchliest, könnte man häufig meinen, diese vier Nationen führen schon seit Jahrtausenden einen erbarmungslosen Krieg gegeneinander. Wieder keine Offenheit, statt diese Pluralität von Weltanschauungen und Lebenseinstellungen zu zelebrieren (Vielfalt ist etwas, was heute auch nicht mehr so geschätzt wird wie einst).
Um all das bisher gesagte zusammenzufassen: ALLES ist eine Sache der eigenen Einstellung. Ob du neue Kontakte knüpfen kannst, wie unsere Gesellschaft wird, und so weiter.
Und nun zu dir, 00karpfen, besonders in Bezug auf http://board.gulli.com/thread/1075185-jugend-zukunft/#4:
Statt dich zu beschweren, warum tust du nichts?
Natürlich ist unsere aktuelle Situation bezüglich unserer Gesellschaft mehr als suboptimal. Aber an uns ist es, dies zu ändern. Und das Zitat von Chapin ist da sehr treffend.
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
in dieser welt etwas zu bewegen ohne macht an sich zu reißen wie es die "gehobene gesellschaft" tut ist doch quasi nich möglich. wer hört denn auf einen eh viel zu jungen und dann noch bisher unbesonderen pubertätsrebell? hehe mehr wäre ich nicht für die meisten.
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Einstellungssache. Natürlich geht es ohne. Aber: es geht nicht alleine. Dezentralisierung und Einstellung sind hier die großen Stichwörter. Über das Internet kann man sich wundervoll koordinieren. Das müssen viele noch lernen, dass man sich heute mit anderen koordinieren muss; aber wenn mans richtig macht, wird man erfolgreicher als jeder einzelne allein.
Edit: privates Zeugs rausgeschnitten, muss nicht für die Ewigkeit und für Suchbots ausbewahrt werden.
So, der Post war jetzt lang. Aber würden die Leute endlich ihre Einstellung von wegen "Ein einzelner kann doch nichts bewegen" ändern, dann wären die Aktionen, die ich mitorganisiert habe, auch noch was erfolgreicher gewesen. Viele Leute suchen sich nur Entschuldigungen, um ihr Gewissen zu beruhigen, und Ausreden, um nicht aktiv zu werden. You never know before you try. Mit einer anderen Einstellung, um zwar im Gros der Bevölkerung, liefe hier vieles anders. Mehr Offenheit, und nicht immer faule Resolution. Und selbst als einzelner, auch in unserem Alter, kann man mit der richtigen Einstellung (zur Welt und zu sich selbst) immernoch viel schaffen, wenn man aufhört, rumzuheulen.
Edit: Geh da raus, mach was aus deinem Leben. Versuche, etwas zu erreichen, und definiere eine gute Zukunft nicht über den Arbeitsmarkt (oder zumindest nicht größtenteils über diesen). Es mag naiv klingen, was ich schreibe, aber es klappt; bei größeren Sachen halt koordiniert vorgehen. Änderte jeder seine Einstellung, liefe es hier politisch auch besser.
Und noch n Zitat: Life is what you make it.
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16. 04. 2008, 00:58
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#27
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Re: Jugend-Zukunft
irgendwie widersprichst du dir.. einerseits sagst du es wäre alles vorbestimmt und wir wären eh nur zuschauer. das leben so einfach und unbeeinflussbar zu definieren halte ich für ausflüchte aber gut; du hast ja schon richtig gesagt: hier ist ein anderes thema. naja wie dem auch sei, zum anderen sagst du aber dass wir anpacken müssen und "unser life selbst maken sollen"  .
ich habe nicht gesagt, dass ich nichts tue; wenn du weiterliest siehst du außerdem, dass ich sehr wohl wenigstens versuche etwas zu tun. ich bin aber wohl einfach pessimist... ich glaube das es ein kampf ist, der nicht mehr gewonnen werden kann; zummindest nicht solange nicht der großteil dafür aufsteht. die menschen haben einfach auf ganzer linie versagt; so seh ich es nunmal...
selbst wenn es funktionieren würde, selbst wenn eine revolution oder ähnliches stattfände; es schlagen sich doch immer machtmenschen an die spitze durch und versuchen, die manipulierbare masse an sich zu reißen...
solche menschen wollen krieg, ich will es nicht. solche menschen wollen mich kontrollieren, ich will das nicht. solche menschen machen ihr denken zu gesetz, ich möchte das nicht. solche menschen definieren absolut, so will ich es nicht.
ich verabscheue die spießige breite masse, unser ganzes land.
deshalb sollte mir eigentlich egal sein, was aus diesem land wird - die festung europa wird ihren reichtum nie teilen. da gibt es aber diese menschen, die glauben dass ich mich an ihr wort halten muss, das werde ich nicht. allein schon deshalb ist es mir nicht ganz egal.
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16. 04. 2008, 17:53
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#28
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All Along The Watchtower
Registrierungsdatum: Mar 2007
Beiträge: 160
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Re: Jugend-Zukunft
Zitat:
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Zitat von 00kaprfen
irgendwie widersprichst du dir.. einerseits sagst du es wäre alles vorbestimmt und wir wären eh nur zuschauer. das leben so einfach und unbeeinflussbar zu definieren halte ich für ausflüchte aber gut; du hast ja schon richtig gesagt: hier ist ein anderes thema. naja wie dem auch sei, zum anderen sagst du aber dass wir anpacken müssen und "unser life selbst maken sollen"  .
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Die Antwort b) war auch nicht sonderlich ernst gemeint. Der Determinismus ist in sich (leider) sehr schlüssig, wenn man davon ausgeht, dass unsere Schaltzentrale im Kopf versucht, auf Basis jedweder Erfahrung, die wir einst machten, zu entscheiden und dass da oben kein Salt-Generator, welcher rationale Entscheidungen mit einer Zufallskomponente versieht, sitzt, sodass es freien Willen so eigentlich nicht gibt. Hingeben will ich mich, solange es allerdings den Beweis FÜR den Determinismus gibt, solch einer Weltanschauung auch nicht, sonst könnte man sich Ambitionen gleich sparen. Mit a), b) und c) wollte ich nur mögliche Antworten aufzeigen, nicht mehrere Aspekte ein und der selben Antwort.
Zitat:
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Zitat von 00kaprfen
ich habe nicht gesagt, dass ich nichts tue; wenn du weiterliest siehst du außerdem, dass ich sehr wohl wenigstens versuche etwas zu tun. ich bin aber wohl einfach pessimist...
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Natürlich habe ich weitergelesen. Aber denkst du denn, dass das reicht? Hört sich eher danach an, dass du dein Gewissen ruhig stellst. "Hurra, ich habe jetzt was getan, und alles, was jetzt kommt, ist nicht meine Schuld." So einfach und gemütlich kann man es sich natürlich machen.
Man kann noch viel mehr machen. Selber Demos organisieren. Nicht nur die Petitionen unterschreiben, sondern weiterverteilen, zur Not sich in die Stadt stellen und es den Leuten erklären, so bin ich auch auf meine 400 gekommen. Informieren, indem man selber ne Website aufstellt. Blogs erreichen vor allem den Freundes- und Bekanntenkreis. Wenn jeder Zwanzigste ein politisch-informatives Blog aufmachen würde, und damit 20 Leute erreicht, hätten wir eine informierte Bundesrepublik (ohne die Überschneidungen bei den Leuten natürlich, aber einige werden auch mehr als nur 20 erreichen).
Also, hör auf, es dir so einfach zu machen und Ausreden zu suchen.
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
glaube das es ein kampf ist, der nicht mehr gewonnen werden kann; zummindest nicht solange nicht der großteil dafür aufsteht. die menschen haben einfach auf ganzer linie versagt; so seh ich es nunmal...
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Und solange sich die anderen nicht erheben, machst du es auch nicht? Sollen die anderen doch anfangen? Ausrede.
So steht niemand auf, wenn alle auf die anderen warten, dass die zuerst was machen. Diese Mentalität ist auch weit verbreitet und wieder eine nervige Ausrede. Irgendwer muss den Anfang machen, um diesem "Argument" der anderen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Warum fängst du nicht selbst an? Dann kannst du andere "mitreißen" und eher was bewegen und nimmst, wie gesagt, deinen näheren Bekannten und Freunden dem "Andere-sollen-Anfangen"-"Argument" die Kraft. Selbr mit gutem Beispiel vorangehen!
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
selbst wenn es funktionieren würde, selbst wenn eine revolution oder ähnliches stattfände; es schlagen sich doch immer machtmenschen an die spitze durch und versuchen, die manipulierbare masse an sich zu reißen...
solche menschen wollen krieg, ich will es nicht. solche menschen wollen mich kontrollieren, ich will das nicht. solche menschen machen ihr denken zu gesetz, ich möchte das nicht. solche menschen definieren absolut, so will ich es nicht.
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Von Revolution kann gar nicht die Rede sein. Unsere politischen und finanziellen Systeme sind zu etabliert, selbst bei sozialbedingten Unruhen wirds noch lange halten.
Aber warum kamen denn die Menschen mit den falschen Ideen an die Spitze, die andere manipulieren wollen und nur für das eigene Wohl handeln?
Weil die anderen ohne solche "Ideale" sich zu fein oder zu faul waren, um selber sich nach oben zu kämpfen. Wegen Ausreden und Gemütlichkeit.
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
ich verabscheue die spießige breite masse, unser ganzes land.
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Ich habe einen Teil meines Freundeskreis politisch gekriegt; Menschen, die sich zuvor kein Stück für Politik interessiert haben. Versuche, deine eigenen Ideale zu verbreiten. Wessen Schuld ist es denn, dass unser Land so ist, wie es ist? Unsere eigene, denn wir sind die Bevölkerung. Man kann andere Menschen ändern, mit genug Übrzeugungskraft. Dafür musst du aber auch von dir selbst und von deinen Idealen überzeugt sein, dann ergibt sich diese Überzeugungskraft ganz von selbst. Demonstrierst du selber Offenheit und fällst du positiv mit dieser auf, ist die Chance groß, dass es dir einige nachmachen werden und ebenfalls ihre Art ändern. Diese wiederum beinflussen wieder andere und so weiter. Es gibt immer jemanden, der anfangen muss. Und wo du dir immerhin schon Gedanken über sowas machst, warum fängst du dann nicht damit an?
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
deshalb sollte mir eigentlich egal sein, was aus diesem land wird - die festung europa wird ihren reichtum nie teilen.
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Tolle Ausrede. Eigentlich kann einem alles egal sein. Dann hast du aber auch kein Recht, dich zu beschweren! Und dass irgendwer/irgendwas etwas nie tun wird, ist auch nur eine Ausflucht. Man weiß es nie, bevor man es nicht probiert hat.
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
allein schon deshalb ist es mir nicht ganz egal.
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Na also, dann mach was.
Kein Wunder, dass in diesem Land nichts passiert, wenn jeder denkt, dass es sowieso nichts wird... was hast du denn vor, abgesehen von auf Demos gehen und in der Schülerzeitung zu schreiben?
Wie war das?
Nicht nur die, die Schlimmes tun, haben Schuld daran, sondern auch, die es geschehen lassen. (Zitat nur sinngemäß; war das Brecht?)
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16. 04. 2008, 22:04
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#29
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Re: Jugend-Zukunft
also außer online aktiv werden und demos selber organisieren hastu du auch nichts gewusst. klar kann man das; aber mit meinen 16 jahren kann ich kaum eine demo anmelden. einen blog aufzumachen habe ich durchaus schon vor längerem erwogen, ich war aber bisher einfach zu faul muss ich zugegeben.
ich bin ja nicht völlig anderer meinung als du - natürlich muss man was tun. jedoch muss ich sagen, dass ich vieles, was du als ausreden abtust ernst meine.
in einem punkt widerspreche ich dir allerdings. es ist nicht war, dass die die anders denken einfach zu faul wären an die spitze zu kommen. das stimmt nicht.
ich kann zb für mich sprechen, wenn ich sage, dass ich es für falsch halte, sich über andere hinwegzusetzen. ich werde mir das system, das ich verabscheue nicht zu nutze machen. zu viel macht kann jeden kaputt machen.
edit:
Zitat:
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Zitat von Hubris
Die Antwort b) war auch nicht sonderlich ernst gemeint. Der Determinismus ist in sich (leider) sehr schlüssig, wenn man davon ausgeht, dass unsere Schaltzentrale im Kopf versucht, auf Basis jedweder Erfahrung, die wir einst machten, zu entscheiden und dass da oben kein Salt-Generator, welcher rationale Entscheidungen mit einer Zufallskomponente versieht, sitzt, sodass es freien Willen so eigentlich nicht gibt. Hingeben will ich mich, solange es allerdings den Beweis FÜR den Determinismus gibt, solch einer Weltanschauung auch nicht, sonst könnte man sich Ambitionen gleich sparen. Mit a), b) und c) wollte ich nur mögliche Antworten aufzeigen, nicht mehrere Aspekte ein und der selben Antwort.
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solche weltanschauungen halte ich für menschliche arroganz. wir wissen gar nichts.
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17. 04. 2008, 17:56
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#30
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All Along The Watchtower
Registrierungsdatum: Mar 2007
Beiträge: 160
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Re: Jugend-Zukunft
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
ich bin ja nicht völlig anderer meinung als du - natürlich muss man was tun. jedoch muss ich sagen, dass ich vieles, was du als ausreden abtust ernst meine.
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Bisher hörte sich das allerdings nicht so an - es klang immer ein "es bringt doch eh nix" durch.
Probleme entstehen im Kopf und (allermeist) nirgendwo anders. Was von dem, was ich als Ausreden abtue, meinst du denn ernst?
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
ich kann zb für mich sprechen, wenn ich sage, dass ich es für falsch halte, sich über andere hinwegzusetzen. ich werde mir das system, das ich verabscheue nicht zu nutze machen. zu viel macht kann jeden kaputt machen.
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Es ist keine Frage davon, sich über andere hinwegzusetzen. Es geht darum, dass Vertrauen anderer zu erlangen (gerechtfertigerweise!), diese dann zu vertreten und sich für sie und die eigene Sache einzusetzen. Man kann sich auch ohne Schummeleien hoch arbeiten. Und bevor du die Regeln eines Systems ändern kannst, musst du dich in diesem System nach oben kämpfen - allerdings bis dahin nach den Regeln des Systems.
Und wenn du dir das System nicht zu nutze machen willst, wie möchtest du dann im System was erreichen? Und wie konsequent bist du dabei? Alleine schon einen einigermaßen guten Job zu haben und mehr Geld zu bekommen, bedeutet, dass an irgend einer Stelle jemand anders weniger bekommt.
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
in einem punkt widerspreche ich dir allerdings. es ist nicht war, dass die die anders denken einfach zu faul wären an die spitze zu kommen. das stimmt nicht.
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Was ist denn mit all den Leuten, die sich stets beschweren, aber rein gar nix machen und nur in Gewissen befriedigen, indem sie mal irgendwo eine Unterschrift hinsetzen? Ich kenne genug von denen; immer Stammtisch-Parolen, immer meckern, aber selber nichts machen wollen. Und sie denken trotzdem anders als diejenigen, die unseren Staat lenken. Sehr viele machen es sich viel zu einfach.
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
zu viel macht kann jeden kaputt machen.
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Zwischen nach Macht zu streben und sich Gehöhr zu verschaffen liegt immernoch ein weites Stück - und letzteres ist sicherlich nicht verwerflich. Einher geht damit natürlich in einem gewissen Sinne auch Macht - aber nur im Bezug auf deine politischen Aktivitäten; diese Form von Macht dürfte kaum privat nutzbar sein (insofern man nicht mit seiner Politik eigene, egoistische Ziele verfolgt).
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
also außer online aktiv werden und demos selber organisieren hastu du auch nichts gewusst.
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Das, was ich aufgezählt habe, waren sowieso nur Beispiele. In die Stadt stellen, Flyer und Info-Material verteilen (und, v.a., die Unterschriftenpapiere für die Sammelklage gegen die VDS). Dann, was ganz wichtig und auch sehr effektiv ist, ist es, mit "Multiplikatoren" zu verkehren; Leute aus anderen Parteien. Diese über die Angelegenheit aufklären und Info-Material bereitstellen. Die wiederum verbreiten es dann in ihren Parteien, wenn du die richtigen Leute ansprichst. Auf unserer Demo haben sich dann auf diese Weise auch ein paar Linke angeschlossen; die Grünen wollten erst später überhaupt mit der Sache zu tun haben, nachdem sie im Bundestag schön für die VDS votiert hatten (um ein paar Tage darauf eine Kampagne für die Bürgerrechte zu starten - was für Heuchler).
Was man auch machen kann, ist, seinen Abgeordneten zu schreiben und sie über ihre Meinung zu Themen auszufragen oder aufzuklären (oder, geschickt verpackt, beides) - seit abgeordnetenwatch sind die Antworten dann auch schön für die Öffentlichkeit sichtbar. Über besonders dreiste Antworten bzw. über Links/Kopien von ebenjenen freut sich dann ganz gerne auch mal die Presse (Stichwort Wiefelspütz).
Dass du mit deinem Alter keine Demo anmelden kannst, ist klar - das macht dann jemand anders für dich, der volljährig ist. Alleine lässt sich etwas entsprechend großes sowieso nicht auf die Reihe stellen.
Du kannst natürlich auch einer der Jugendversionen der großen Parteien beitreten und dich dort stark machen. Dann gibt es noch, wenn du entsprechend technik-affin bist, den technischen Aktivismus/Hacktivismus. Wenn du daran Interesse hast, kannst du dich per PN melden, aber entsprechende Aktionen sind in einem öffentlichen Forum nicht unbedingt gut aufgehoben. Ich arbeite aber auch gerade wieder an etwas  (nur leider mangelt es gerade an Finanzen, weshalb das Projekt nicht richtig anrollen will) Dann, was ich auch mal gemacht habe, war eine Sondersendung zum einschlägigen Thema auf einem Online-Radio, aber dazu hat man auch nicht alle Tage die Möglichkeit; war sowieso eher eine kleinere Station.
Aber wenn du Vorschläge hast, nur her damit; ich habe ja selber nicht viel mehr Ideen als das hier gerade und im Thread bereits aufgezählte.
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
solche weltanschauungen halte ich für menschliche arroganz. wir wissen gar nichts.
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Welche? Den Determinismus?
Edit: hast du dich/wurdest du vor ein paar Minuten gelöscht? Eine Antwort erwarte ich nichtsdestotrotz. Ned abhauen hier
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17. 04. 2008, 20:41
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#31
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2008
Beiträge: 9
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Re: Jugend-Zukunft
sry, ich hatte mich gelöscht; werde ich auch wieder tun wenn ich das ausdiskutiert habe. mir war es zu reaktionär hier nur zu diskutieren.
nachdem ich diesen (oder diesen) artikel gelesen habe, wars wieder mal einer zu viel.
ich weiß noch nicht genau wie es angehen werde, aber das war wieder zu viel im fass. ich habe einen blog eröffnet und werde versuchen diesen im bekanntenkreis so bekannt wie möglich zu machen. naja, bei allem anderen wirds erstmal nich so aktiv sein. hab erstmal mit dem 10. klasse abschluss zeugnis zu arbeiten. is zwar fürs abi irrelevant aber is ja trotzdem eine nich unwichtige etappe.
zum topic mal ;D:
naja das mit dem an die spitze stellen; ich bin einfach anderer meinung und du auch. ich werde mich nie an die spitze stellen, aus prinzip. auch wenn man es "vertrauen gewinnen" nennt. du wirst mich auch nicht vom gegenteil überzeugen ;D. ich glaube, das müssen wir so hinnehmen.
zur antwort auf zitat #4:
die meinung in einer breiten masse ist immer erstaunlich anpassungsfähig, wenn es darum geht, mit der mehrheit zu schwimmen. der übergang zur beeinflussung ist oft verschwommen. ich mein, "sich gehör verschafft" haben am anfang alle diktatoren. sry ich will dich damit nich in irgendne ecke drängen; ich sehs einfach so.
natürlich muss man gehört werden um zu protestieren; aber nur als teil der menschen und aus eigener überzeugung.
zitat #5: hm also wenn ich etwas tue, sicher als letztes irgendetwas mit den jugenden der großen parteien. die großen parteien sind doch interessenverbände der wirtschaft, die einen mit vermeintlich mehr menschlichkeit, die anderen weniger menschlichkeit werben; quasi wie mit schadensbegrenzung. wenn ich was mache, dann sicher gegen die 
ach ja und seit neustem haben sie ja auch das machtinstrument überwachung für sich entdeckt. arschlöcher.
@ 6:
jo
p.s.: ach was is das eig für ein projekt das du dir da vorstellst? könnte man sich ja mal mit auseinandersetzen
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18. 04. 2008, 17:20
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#32
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All Along The Watchtower
Registrierungsdatum: Mar 2007
Beiträge: 160
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Re: Jugend-Zukunft
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
sry, ich hatte mich gelöscht; werde ich auch wieder tun wenn ich das ausdiskutiert habe. mir war es zu reaktionär hier nur zu diskutieren.
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Das heißt, du verstellst dich einer neuen selbst gebildeten Meinung, die im Gesprüch entstehen kann? Diskussion kann niemals schaden.
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
naja das mit dem an die spitze stellen; ich bin einfach anderer meinung und du auch. ich werde mich nie an die spitze stellen, aus prinzip. auch wenn man es "vertrauen gewinnen" nennt. du wirst mich auch nicht vom gegenteil überzeugen ;D. ich glaube, das müssen wir so hinnehmen.
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Natürlich akzeptiere ich deine Einstellung - ich frage mich nur, warum du diese Einstellung hast, und, wie du was erreichen möchtest, ohne dich in irgend einer Weise "an die Spitze zu stellen"?
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
die meinung in einer breiten masse ist immer erstaunlich anpassungsfähig, wenn es darum geht, mit der mehrheit zu schwimmen. der übergang zur beeinflussung ist oft verschwommen. ich mein, "sich gehör verschafft" haben am anfang alle diktatoren. sry ich will dich damit nich in irgendne ecke drängen; ich sehs einfach so.
natürlich muss man gehört werden um zu protestieren; aber nur als teil der menschen und aus eigener überzeugung.
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Der Vergleich ist denkbar unpassend. Ein Blog aufzumachen ist auch bereits, sich Gehör zu verschaffen. Wenn man etwas erreichen möchte, muss man die Menschen erreichen. Daher die Frage von oben: wie möchtest du etwas erreichen, ohne dir Gehör zu verschaffen und andere zu vertreten? Da müsstest du schon ziemlich schnell einen Schlussstrich ziehen, ohne groß was erreicht zu haben.
Und: ist man nicht mer Teil einer Gruppe, wenn man beginnt, für sie zu sprechen?
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
zitat #5: hm also wenn ich etwas tue, sicher als letztes irgendetwas mit den jugenden der großen parteien. die großen parteien sind doch interessenverbände der wirtschaft, die einen mit vermeintlich mehr menschlichkeit, die anderen weniger menschlichkeit werben; quasi wie mit schadensbegrenzung. wenn ich was mache, dann sicher gegen die
ach ja und seit neustem haben sie ja auch das machtinstrument überwachung für sich entdeckt. arschlöcher.
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Findest du deine Meinung nicht etwas undifferenziert? Die Julis/Linken als Interessenverband der Wirtschaft zu bezeichnen ist etwas weit hergeholt. (Auch wenn es wirklich stimmt, dass die Parteien, die früher Interessenverbände der Bevölkerung waren, heute die der Wirtschaft sind)
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
@ 6:
jo
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Hast du dich mit diesen Thesen überhaupt mal richtig auseinandergesetzt? Primärquellen gelesen? Das Problem ist doch, dass sie so schlüssig sind. Und die Arroganz sehe ich darin nicht so wirklich (außer vllt in ihren Vertretern - Schopenhauer...).
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
p.s.: ach was is das eig für ein projekt das du dir da vorstellst? könnte man sich ja mal mit auseinandersetzen
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Dazu kriegst du gleich eine PN.
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18. 04. 2008, 18:34
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#33
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2008
Beiträge: 9
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Re: Jugend-Zukunft
@ #1:
ich hatte nicht das gefühl, dass mich die diskussionen hier weitergebracht hätten.
@ #2 und 3:
naja, einen blog aufzumachen heißt ja nicht, irgendwie das kommando zu übernehmen. man stellt sich auch nicht vor andere hin und versucht sie zu überzeugen. die leute kommen selber auf den blog und wollen sich informieren.
ich verdamme doch keine blogs und informationsquellen. ich glaub du verstehst mich nich ganz. ich möchte einfach nicht, dass in irgendeiner weise autoritäre strukturen entstehen.
@#4:
undifferenziert? nein. dem kommunismus/sozialismus (jaja, gehört ja zur selben idee) konnte ich noch nie viel abgewinnen. dazu kommt, dass die linke eh nicht wirklich als ehrlich kommunistisch (eig. erst einmal sozialistisch) bezeichnet werden kann.
wer ist denn außerdem in der partei? auch ehem. spd'ler.
das sind bestenfalls reformer. das is mir alles zu halbgar.
ich persönlich zähle mich sowieso zu den anarchistischen spinnern. ich lehne die politik wie sie existiert sowieso von grund auf ab.
@ #5:
ich brauche mich nicht damit zu beschäftigen. ich bin durchaus kein esoteriker und halte naturwissenschaftliche erkenntisse sicher nicht für unnütz. trotzdem glaube nicht, dass der mensch sich jemals lösen kann um zu erkennen, dass er in wahrheit gar nichts wissen kann.
es gibt so viele philosophien, ideologien und denkansätze, dass es nicht darum geht, den richtigen zu finden. den gibt es doch eh nicht. es geht darum den zu finden, von dem man glaubt, sein eigenes leben am besten wiedergespiegelt zu sehen. einen ansatz, der einem befriedugung spenden kann. nichts anderes ist doch das streben nach wissen.
ich weiß, dass ich auf eine gewisse art existiere aber auch, das jegliches wissen austauschbar und verbesserungsfähig und nie 100%ig sein kann. alles andere ist spekulation.
@ #6:
danke
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19. 04. 2008, 12:50
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#34
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All Along The Watchtower
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Re: Jugend-Zukunft
Du legst hier einen ganz schönen Narzissmus an den Tag, das mündet ja schon fast in Arroganz.
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
@ #1:
ich hatte nicht das gefühl, dass mich die diskussionen hier weitergebracht hätten.
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Zitat:
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Zitat von 00karpfen
@ #5:
ich brauche mich nicht damit zu beschäftigen.
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Ohne also zu wissen, wovon du überhaupt sprichst, erlaubst du dir ein paar Posts vorher das Urteil zu fällen, dass solche Thesen nichts als Arroganz seien? Und bist der Meinung, dich nicht mal mit etwas beschäftigen zu müssen, bevor du dir ein Urteil erlauben kannst?
Na dann mal prost Mahlzeit.
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
@#4:
undifferenziert? nein. dem kommunismus/sozialismus (jaja, gehört ja zur selben idee) konnte ich noch nie viel abgewinnen. dazu kommt, dass die linke eh nicht wirklich als ehrlich kommunistisch (eig. erst einmal sozialistisch) bezeichnet werden kann.
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Ja, undifferenziert. Erhebt die Linke denn den Anspruch, kommunistisch oder sozialistisch zu sein? Für mindestens 75% der Parteimitglieder würde ich sagen, dass sie dies nicht tun. Die Linke != Sozialismus/Kommunismus.
Zitat:
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Zitat von 00krapfen
ich möchte einfach nicht, dass in irgendeiner weise autoritäre strukturen entstehen.
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Und wie soll sich, deiner Meinung nach, unsere Gesellschaft dann koordinieren? Ohne autoritäre Strukturen und Vertretung wäre Demokratie als Staatsform noch nicht mal möglich, zumindest nicht bei Einwohnerzahlen, wie wir sie haben (aber auch schon bereits wesentlich früher).
Solange der Mensch nicht zu Schwarmintelligenz fähig ist, brauchen wir autoritäre Strukturen, oder wie stellst du dir sonst eine funktionierende Gesellschaft vor?
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19. 04. 2008, 16:06
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#35
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2008
Beiträge: 9
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Re: Jugend-Zukunft
linke? nachfolgepartei der pds? "demokratischer sozialismus"?
sich über mehr als über kommunismus, demokratie und diktaturen informieren?
du redest natürlich nur über dinge, über die du informiert bist.
im übrigen habe ich erklärt warum ich meine, mich nicht darüber informieren zu müssen.
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19. 04. 2008, 17:11
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#36
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All Along The Watchtower
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Re: Jugend-Zukunft
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
linke? nachfolgepartei der pds? "demokratischer sozialismus"?
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Da liegt doch der Hase im Pfeffer - der demokratische Sozialismus ist in seiner angestrebten, praktischen Form ein ganz schönes Stück weit entfernt von einer kommunistischen/sozialistischen Staatsform - welche, wie ich bereits sagte, die Linke nicht den Anspruch erhebt, zu vertreten, worauf du dich allerdings bezogen hast ("dazu kommt, dass die linke eh nicht wirklich als ehrlich kommunistisch (eig. erst einmal sozialistisch) bezeichnet werden kann.") Ein Staat auf kommunistischer Basis und einer auf Basis des demokratischen Sozialismus sind grundverschieden; sowohl in ihrem Verständnis von sozialen Werten als auch insbesondere von der Herrschaftsform her.
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
sich über mehr als über kommunismus, demokratie und diktaturen informieren?
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Im Bezug auf welche Falschaussage meinerseits? Außerdem ist dein Info-Link nicht gerade eine unabhängige Quelle.
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
du redest natürlich nur über dinge, über die du informiert bist.
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So erstaunlich es klingen mag, aber ich folge da ganz Dieter Nuhr. Und wenn ich mitreden möchte, dann informiere ich mich im Vorfeld, so gut es geht, ja. Mindestens der gesamte Thread und die einschlägigen Wikipedia-Artikel sind da Pflicht. Aber meist rede ich nur da mit, wo ich sowieso bereits im Vorfeld darüber tiefer informiert war.
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
im übrigen habe ich erklärt warum ich meine, mich nicht darüber informieren zu müssen.
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a) Du erlaubst dir dann dennoch das Urteil zu fällen, dass diese Thesen nur Arroganz seien?
b) Da zitiere ich dich dann gleich nochmal, nur um sicher zu sein, dass wir uns auf das selbe beziehen:
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
ich brauche mich nicht damit zu beschäftigen. ich bin durchaus kein esoteriker und halte naturwissenschaftliche erkenntisse sicher nicht für unnütz. trotzdem glaube nicht, dass der mensch sich jemals lösen kann um zu erkennen, dass er in wahrheit gar nichts wissen kann.
es gibt so viele philosophien, ideologien und denkansätze, dass es nicht darum geht, den richtigen zu finden. den gibt es doch eh nicht. es geht darum den zu finden, von dem man glaubt, sein eigenes leben am besten wiedergespiegelt zu sehen. einen ansatz, der einem befriedugung spenden kann. nichts anderes ist doch das streben nach wissen.
ich weiß, dass ich auf eine gewisse art existiere aber auch, das jegliches wissen austauschbar und verbesserungsfähig und nie 100%ig sein kann. alles andere ist spekulation.
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Also... der Mensch kann in Wahrheit gar nichts absolut wissen, also kann man sich das Beschäftigen mit etwas im Vorfeld gleich sparen? Und da Wissen nie 100%ig sein kann und stes verbesserungsfähig ist, braucht man dann auch gar nicht versuchen, sein Wissen zu verbessern und auszubauen? Und, wie gesagt, du bezeichnest dann trotzdem etwas, womit du dich nicht beschäftigt hast, als Arroganz?
Wie auch immer: die Fragen aus meinem letzten und vorletzten Post, die du nun nicht beantwortet hast, finde ich viel interessanter:
a)
Zitat:
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Zitat von Hubris
Natürlich akzeptiere ich deine Einstellung - ich frage mich nur, warum du diese Einstellung hast, und, wie du was erreichen möchtest, ohne dich in irgend einer Weise "an die Spitze zu stellen"?
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b)
Zitat:
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Zitat von Hubris
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
ich möchte einfach nicht, dass in irgendeiner weise autoritäre strukturen entstehen.
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Und wie soll sich, deiner Meinung nach, unsere Gesellschaft dann koordinieren? Ohne autoritäre Strukturen und Vertretung wäre Demokratie als Staatsform noch nicht mal möglich, zumindest nicht bei Einwohnerzahlen, wie wir sie haben (aber auch schon bereits wesentlich früher).
Solange der Mensch nicht zu Schwarmintelligenz fähig ist, brauchen wir autoritäre Strukturen, oder wie stellst du dir sonst eine funktionierende Gesellschaft vor?
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20. 04. 2008, 03:54
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#37
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2008
Beiträge: 9
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Re: Jugend-Zukunft
1:
die linke hat immernoch einen durchaus nennenswerten anteil an traditionalisten, stichwort ddr.
ich habe sie auch bewusst deswegen als "halbgar" bezeichnet.
2:
weniger unabhängig als unsere werten medien, für die dieser begriff vllt mit "krawall", "aufstand" oder "plünderung" gleichzusetzen ist.
du wirst ja wohl kaum einen demokraten finden, der versucht, dich vom kommunismus zu überzeugen.
unabhängig ist dermaßen relativ... naja von mir aus guck halt in wikipedia oder sonstwo...!
3:
blablabla, jaja...
4:
a): jo, war das nicht zu erkennen oder warum fragst du?
5:
das meiste davon hastu nur du gesagt
6:
dann lies mal zeitung oder nachrichten und frage dich, welche menschen für kriege, leid, ungerechtigkeit und dergleichen verantwortlich sind. hmm die wirtschaftler, multis, politiker und lobbyisten? nein, wahrscheinlich der dealer umme ecke. der is doch nach hiesigem recht der einzige verbecher.
um es ganz einfach zu machen:
ich will keiner von denen sein.
7. eig würd ich wieder gern auf den link verweisen aber es gibt scheinbar menschen die müssen vorgelesen kriegn....
also... es war einmal...
ich fass jetz den begriff anarchie auf, weil mein link auch drauf bezogn war
erstemal jibbet verschiedene anarchistische ströme/bewegungen, die sich von epoche zu epoche unterschieden haben, und immer wieder verschiedene intelligente menschen (ähnlich marx), ahja man glaubt es kaum, die sich gedanken über soetwas gemacht haben.
wahrscheinlich sagt dir das am meisten zu, nach verhärteter westlicher propaganda im kopp:
D-E-M-O-K-R-A-T-I-E ..das kennen wir wohl alle... wir leben, wie hoffentlich ein jeder weiß, leider in einer repräsentativen demokratie, weil die menschen da oben glauben, wir seien zu dumm, über uns zu entscheiden.
anarchie ist, wie hoffentlich auch noch jeder weiß, selbstbestimmung und freiheit über die selbstbetreffenden entscheidungen - klingt komisch, is aber so.
nun schlagen wir mal eine brücke... basisdemokratie/direktdemokratie? selbstbestimmung? hey! da war doch was...
mal klar ausgesrochen: man organisiert sich in kleinen/größeren kommunen, gruppen, verbänden, und bestimmt selbst, was einen auch direkt selbst betrifft; demokratisch. dabei wird aber nicht irgendein vertreter oder aufseher-depp gewählt, sondern das ganze eher im sinne einer volksabstimmung verstanden.
überregionale probleme, die wirklich jeden betreffen, gesundheitswesen etc. ist wieder basisdemokratisch zu regeln.
verbände/unternehmen/firmen bilden auch wieder eine kommune/gruppe/einen verband. dabei regeln sich die mitarbeiter wieder basisdemokratisch selber.
so.. grober geht es wohl nicht. es haben nun leider viele menschen dicke bücher und ausführungen zu diesem thema geschrieben.
ich empfehle dir wirklich die unabhängige quelle! gute und informative texte, finde ich.
hier ist aber nunmal nicht die sammlung anarchistischer denkansätze.
wenn dir das nicht reicht, kann ich dir auch eine längere ausführung meines verständnisses von anarchie per pn übermittlen.. das würde mich allderings stark zum seufzen bringen, da es viel zeit in anspruch nehmen würde. es ist eben, wie schon erwähnt, werder chaos, noch willkührliche gewalt.
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20. 04. 2008, 15:07
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#38
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All Along The Watchtower
Registrierungsdatum: Mar 2007
Beiträge: 160
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Re: Jugend-Zukunft
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
1:
die linke hat immernoch einen durchaus nennenswerten anteil an traditionalisten, stichwort ddr.
ich habe sie auch bewusst deswegen als "halbgar" bezeichnet.
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Ab wann ist ein Anteil denn nennenswert? Die Bestrebungen von der Partei Die Linke gehen aktuell in keinster Weise in Richtung kommunistischer Staatsform.
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
3:
blablabla, jaja...
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Wie war das? Wenn einem die Antwort des Gegenüber nicht gefällt oder man mit ihr nichts anfangen kann, dann versucht man, sie oder den Gegenüber abzuwerten? Wird einem in jedem Rhetorik-Kurs beigebracht, dass man sich auf diese Weise disqualifiziert.
Zitat:
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Zitat von 00kaprfen
4:
a): jo, war das nicht zu erkennen oder warum fragst du?
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Ich wollte nur sicherstellen, ob du wirklich so arrogant bist.
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
5:
das meiste davon hastu nur du gesagt
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Ich habe versucht, irgendwie das von dir im Zitat geäußerte in Einklang damit zu bringen, dass du dich weigerst, dich über etwas zu informieren, und dann trotzdem ein Urteil darüber raushaust. Wie kommst du denn zu dem Urteil, dass Determinismus Arroganz sei? Wenn du es mir nicht nochmal erläutern möchtest (tut mir Leid, ich habe die Erklärung nicht gefunden), dann zitier doch einfach die Stelle. Oder ist es gar die, die ich zuletzt zitiert habe, bei der du mir vorwirfst, zu den falschen Schlüssen zu kommen? Falls letzteres zutrifft, führe doch bitte die richtigen Schlüsse aus.
Zitat:
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Zitat von 00karpfen
6:
dann lies mal zeitung oder nachrichten und frage dich, welche menschen für kriege, leid, ungerechtigkeit und dergleichen verantwortlich sind. hmm die wirtschaftler, multis, politiker und lobbyisten? nein, wahrscheinlich der dealer umme ecke. der is doch nach hiesigem recht der einzige verbecher.
um es ganz einfach zu machen:
ich will keiner von denen sein.
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Gut, also jeder, der Macht hat, will automatisch andere ausnutzen, indem er beispielsweise Kriege anfängt. Ich, z.B., der stellvertretend für andere agiere, bin solch ein ganz schlimmer. Und deswegen, weil du automatisch, wenn du Macht hast, andere ausnutzt und für Ungerechtigkeit verantwortlich bist, willst du keine politische Verantwortung, mit der du etwas bewegen könntest? Achso, das leuchtet mir ein.
Die folgenden Absätze sind mir durchaus geläufig. Ich selber bin für mehr Basisdemokratie und für mehr Dezentralisierung.
Allerdings stellt sich mir (und ich dir) immernoch die Frage:
Zitat:
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Zitat von Hubris
[...]wie du was [im aktuellen System] erreichen möchtest, ohne dich in irgend einer Weise "an die Spitze zu stellen"?
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Zitat:
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Zitat von 00karpfen
es ist eben, wie schon erwähnt. mehr als chaos und willkührliche gewalt.
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Mehr als Chaos und willkürliche Gewalt? Ich dachte, oder zumindest habe ich die Texte hinter deinem Link so verstanden, dass willkürliche Gewalt gar kein Aspekt von Anarchie ist.
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20. 04. 2008, 16:46
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#39
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2008
Beiträge: 9
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Re: Jugend-Zukunft
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deswegen hab ich ja auch [...]
aber teils sozialistisch
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3
na dann
4
habsch net gesagt. ich hab gesagt, ein solche these als richtig oder flasch zu deklarieren ist flasch
5
nur komisch, dass der großteil das so mit sich bringt
6
indem ich mich mit gleichdenkenden zusammenschließe
7
och jetz geht sowas los. entschuldigung für diese falsch gewählte formulierung! selbst ich mach fehler! ich geh auf die knie! ersetze bitte MEHR durch irgendetwas verneinendes!
danke
WENN, man betone WENN, du dich wirklich damit auseinandergesetzt hättest, wär diese blöde frage überhaupt nicht aufgekommen.
edit: so damit keine missverständnisse aufkommen hab ich es editiert
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20. 04. 2008, 17:41
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#40
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