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Angler
Registrierungsdatum: Aug 2006
Beiträge: 928
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Re: Bundesregierung verschifft Trinkwasserersatz nach Afrika
Ein Eimer Trinkwasser + Pulver = Ein Eimer köstliches Trinkwasser
PROFIT!!!!
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24. 07. 2008, 11:04
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#2401
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ex-Moderator
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 18.582
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Re: Bundesregierung verschifft Trinkwasserersatz nach Afrika
Zitat:
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Ich gebe dieses Thema nun zur Diskussion frei.
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Und ich schließe die Diskussion.
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24. 07. 2008, 11:10
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#2402
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Eierlegende Wollmilchsau
Registrierungsdatum: Mar 2006
Beiträge: 3.141
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deutsch = uncool
Zitat:
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deutsch, Sprach und Volksbezeichnung, [...] wurde auf die Träger der Sprache, das Volk, übertragen; [...]
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Quelle: Brockhaus Enzyklopädie
Deutsch ist also der, der Deutsch, als Muttersprache, spricht.
Die deutsche Sprache gehört zur Kultur der Deutschen, sie findet sich in allen Lebensbereichen der eines Deutschen wieder.
Zunehmend habe ich das Gefühl, dass die Menschen in Deutschland ihre Sprache und damit ihre Kultur verleugnen.
Zugegeben die Sprache, insbesondere die deutsche Sprache ist einem stetigem Wandel unterzogen.
Früher kaufte sich man, wenn man etwas von sich hielt, keine Eintrittskarte fürs Theater sondern ein Billet.
Dieser starke französische Einfluss auf die deutsche Sprache war auf damaligem Adel besonders stark, und die die es sein wollten.
Bis heute sind die Intentionen gleich geblieben, man will etwas sein, sich vom Rest, dem Pöbel, abgrenzen.
Wenn da nicht der Unterschied wäre das sich im Gegensatz wie früher, nicht ein kleiner Teil abgrenzen will, sondern alle.
Anglizismen durchziehen die deutsche Sprache immer mehr.
Weniger die Fremdwörter, welche durchaus sinnvoll sind, sondern eher die Lehnwörter sind meiner Meinung nach das Problem.
Fremdwörter sind eine treffende Bezeichnung für etwas, für das es keine Bezeichnung in der eigenen Sprache noch nicht gibt. Sage ich hier Telefon, Router oder Internet meine ich das gleiche was diese Wörter auch in England oder in den USA bezeichnen.
Anders hingegen bei den Lehnwörtern die völlig unnötig einer fremden Sprache entnommen werden obwohl es in der eigenen schon mehr als eine Alternative gibt.
Es kann sogar dazu kommen das das ganze schief geht und das Lehnwort nicht einmal von einem Menschen verstanden wird, der die entlehnte Sprache spricht. man denke nur an Barkeeper, Oldtimer und an das Handy.
Die englische Sprache durchdringt immer mehr die deutsche Alltagssprache, in der Werbung lässt sich das sehr gut erkennen.
Meiner Meinung nach liegt genau darin das Problem, Sprachkompetenz für die deutsche Sprache geht den Menschen verloren. Es wird den Menschen nicht mehr Möglich sein die Feinheiten der deutschen Sprache zu verstehen, geschweige denn zu benutzen.
Genauso wenig werden sie die englische Sprache verstehen oder Sprechen können, da sie diese falsch in den Medien vorgebrabbelt bekommen.
Meiner Meinung nach wäre es die beste Lösung einfach alle englischen Lehnwörter zu verbieten, wie z.B. die Franzosen, und durch Umerziehung, das Wort ist negativ belastet ich weiß, ein positives Bewusstsein für die deutsche Sprache zu schaffen, in dem englische Lehnwörter verpönt sind.
Natürlich müsste man an den Schulen gleichzeitig Möglichkeiten schaffen seine Kompetenz im Umgang mit der Englischen Sprache zu verbessern.
Nur so kann man die beiden Sprachen von einander trennen, und damit die deutsche Kultur retten, und gleichzeitig Sprachbarrieren zwischen Deutschen und Engländern niederreißen.
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27. 07. 2008, 18:26
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#2403
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jul 2008
Beiträge: 17
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Re: deutsch = uncool
Vergiss es.
Die deutsche Sprache kann du nicht mehr retten. Ich spreche in meinem Bekanntenkreis als einziger "Volldeutsch". Die anderen können kaum noch einen Satz ohne einem englischen Wort sprechen.
Das fängt im Beruf meiner Frau an, (Werbung) und hört beim Gespräch im lockeren Kreis auf. ( cool, fuck, shit, es turnt mich nicht an) usw.
Geht mal einkaufen und fragt im Computerladen nach einem Erinnerungsstock. Oder einem Schlüsselbrett. Die meisten wissen nicht einmal, was das im englichen ist und reden davon. Wer weiß schon, wie alt der Begriff Computer ist?
Deutsch ist eine aussterbende Sprache. Leider.
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27. 07. 2008, 18:36
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#2404
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Schenk mir Farben
Registrierungsdatum: Jul 2008
Beiträge: 174
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Re: deutsch = uncool
Hallo Affe_mit_Waffe,
interssantes Thema das du da anschneidest. Ich bin ebenso wie du, gegen die Anglisierung der deutschen Sprache. Die deutsche Sprache sollte geschützt werden, weil ich mit ihr viel kulturelles Verbinde, viele deutsche Dichter haben in dieser Sprache ihre Werke geschrieben und diese waren Meisterwerke(Goehte, Hesse, Brecht), sie sind auch ohne andere Wörter ausgekommen.
Klar kommt niemand mehr mit Wörtern wie Internet aus, aber diese Worte wurden ja so übernommen, wer würde denn schon Weltnetz sagen?
Weitere unnötige Wörter weiter zu übernehmen halte ich jedoch für unsinning, vorallem wenn es ein deutsches Wort dafür gibt.
/edit: Ist mir grad so aufgefallen.
Gruß
Displaced
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27. 07. 2008, 18:37
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#2405
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2007
Beiträge: 353
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Re: deutsch = uncool
Ausserdem muss man auch die Migration berücksichtigen. Viele Kinder haben Eltern oder Elternteile, die die dt. Sprache vielleicht auch nicht so "perfekt" weitergeben können (nicht-alltägliche Wörter bzw. Ersatzwörter für die englischen Wörter).
Denn wer hierherkommt und die Sprache mit cool, fuck, shit etc. lernt, wird sie auch so anwenden und weitergeben an mögliche Nachkommen.
Bei der Jugend sieht man gewisse Sprachdefizite ebenfalls sehr gut und manchmal besorgniserregend stark ausgeprägt.
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27. 07. 2008, 18:45
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#2406
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Dachgeschossbewohnerin
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 595
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Re: deutsch = uncool
Ich denke, ein solcher Prozess ist eigentlich nicht ungewöhnlich und gehört zur Weiterentwicklung einer Sprache dazu. Und jede Sprache entwickelt sich, solange es lebende Wesen gibt, die sie im täglichen Gebrauch verwenden.
Im Zug von kulturellem Austausch werden eben auch immer bestimmte Begriffe und Wendugen mit ausgetauscht.
Selbst wenn das ganze natürlich teilweise äusserst bizarre Blüten treibt. Ich könnte mich immer vor Lachen in die Ecke schmeissen, wenn ich z.B. im TV irgend so ein unwichtiges Möchtegernpromilein sehe, dass sichtlich bemüht ist, so zu tun, als wäre es sooo kosmopolitisch, dass ihm die normalen deutschen Begriffe entfallen wären. Oder wenn jemand dann allen Ernstes von einem finishing shine erzählt und dergleichen mehr.
Wie der TS schon schrieb, früher galt französisch als die Nation für verfeinerten Stil schlechthin, also wurden viele französische Worte übernommen. Ok, zum Teil in den Grenzgebieten eben auch einfach durch die geographische Nähe.
Heute wird Englisch bzw. Amerikanisch eben weltweit gesprochen. Im Internet sind virtuelle Kontakte mit Leuten auf der anderen Seite der Welt kein Problem mehr. Egal, wo jemand her kommt, ein paar Brocken Englisch kann eigentlich so gut wie jeder auf der Welt.
Die Werbung basiert ja schon völlig auf Anglizismen, aber auch auf reinen Fantasieworten, die weder deutsch, noch englisch sonder eher Werbeniedlichsprech sind.
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27. 07. 2008, 19:03
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#2407
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Schenk mir Farben
Registrierungsdatum: Jul 2008
Beiträge: 174
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Re: deutsch = uncool
Natürlich gehört ein gewisser Wandel der Sprache dazu, nur kommt es immer häufiger vor, dass die älteren Generationen, nicht mehr zurechtkommen, wenn es um Mode oder Technik geht. Dort ist der Anteil an Fremdwörtern ungemein groß.
Ebenfalls wird oft gefordert, dass die Englische Sprache beherrscht wird, das natürlich zurecht. Nur somit beginnt die Ausgrenzung älterer Generationen, denn wer stellt einen 50 Jährigen Arbeitslosen ein, wenn er kein Englisch kann nur weil die Anleitungen für Maschinen etc. auf Englisch geschrieben sind?
Gruß
Displaced
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27. 07. 2008, 19:10
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#2408
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Dachgeschossbewohnerin
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 595
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Re: deutsch = uncool
Da gebe ich dir Recht, das ist eine Sache, die ich eben nicht mit bedacht hatte.
Es stimmt schon, selbst zu "meiner Zeit" war es noch was dolles, wenn man so richtig Englisch konnte, sprich auch mal ein Buch auf Englisch lesen.
Heute ist das Standard.
Aber dass zum Beispiel Gebrauchsanweisungen oft nur noch sagen wir auf Englisch, Koreanisch, Japanisch und vielleicht Russisch oder Spanisch beiliegen, hat eine andere Ursache.
Nämlich ... mal wieder .. die Globalisierung. Da wird ein Gerät in Land A montiert, hauptsächlich in Land B und C geliefert. Und entsprechend sind dann die Gebrauchsanweisungen in den entsprechenden Sprachen. Deutsch ist eine Sprache, die eben nur von einem ziemlich kleinen Teil der Weltbevölkerung in einem ziemlich kleinen Teil der Welt gesprochen wird, und wenn in einem Werk eben nicht gezielt für den deutschen Markt produziert wird ... gibts keine deutsche Gebrauchsanweisung.
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27. 07. 2008, 19:15
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#2409
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2007
Beiträge: 97
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Re: deutsch = uncool
Ganz schlimm finde ich in dem Zusammenhang Redewendungen, die zwar eingedeutscht sind, aber 1:1 aus dem Englischen übersetzt werden.
Bestes Beispiel: "Können Sie das noch erinnern?" (von "Can you remember that?"), oder: "Also das kann ich beim besten Willen nicht mehr erinnern".
Der Gebrauch dieser bescheuerten Redewendung fiel mir sogar beim Altkanzler Helmut Schmidt bei Anne Will letzten (oder vorletzten) Sonntag auf, irgendwann zwischen seiner 85. und 90. Zigarette.
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27. 07. 2008, 19:24
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#2410
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Schenk mir Farben
Registrierungsdatum: Jul 2008
Beiträge: 174
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Re: deutsch = uncool
Von deutsch ins englische Übersetzt ist es aber auch nicht besser.
I bring you around the corner.
Gruß Displaced
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27. 07. 2008, 19:30
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#2411
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Dachgeschossbewohnerin
Registrierungsdatum: Apr 2000
Beiträge: 595
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Re: deutsch = uncool
@qlippoth:
bist du dir sicher, dass es sich dabei um Anglizismen handelt?
Mir ist grade in letzter Zeit paar mal aufgefallen, wie unterschiedlich Deutsch in verschiedenen Regionen teilweise gesprochen wird, selbst wenn jemand nicht platt Dialekt spricht.
Zum Beispiel, wo ich wohne sagt man: ich hab auf der Mauer gesessen, ich bin an der Ecke gestanden.
Ner Freundin von mir, die aus den nördlicheren Gegenden Deutschlands kommt, kriegt dabei jedesmal Magenkrämpfe
Vielleicht wars aber auch nur ein Verplapperer eines alten Mannes.
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27. 07. 2008, 19:30
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#2412
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2004
Beiträge: 10
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Re: deutsch = uncool
Zitat:
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Zitat von Affe_mit_Waffe
Barkeeper
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Nur, um das mal kurz anzumerken ... ist zwar nicht 100% gleich, aber "close enough".
Edit: Ach was solls denn, machmer hier dann doch mal noch nen richtigen Post draus.
Da stellt sich mir doch die Frage, warum hängt ihr alle so sehr an der "traditionellen" Deutschen Sprache? Was genau verbindet ihr damit, dass ihr ihren Wertverfall so ernst nehmt? Wenn meine Großeltern sich beschweren, dass sie ja öfters mal das ein oder andere Wort im Fernsehen nicht mehr verstehen, dann kann ich das verstehen, aber wir? Wenns nach mir ginge, würden wir sowieso schon lange Fernsehen wie die Skandinavier, schluß mit diesen ewigen Synchronisationen, in denen du ganz genau raushörst, dass das alles nur in nem 3x3m großen Studio aufgenommen wurde und die dich sprachlich nun wirklich nicht weiterbringen.
Habt ihr euch mal mit Skandinaviern / Holländern oder was weiß ich auf Englisch unterhalten? Nicht umsonst ist deren Englisch zu 90% weit über dem der Deutschen, weil die Deutschen (bis auf die paar Anglizismen die wir haben, bei denen wir allerdings auch oft nicht von richtigem Englisch ausgehen können) die englische Sprache einfach nicht üben (können).
Nun allerdings wiederum zu der Frage des Deutschen: Wofür genau brauchen wir das denn überhaupt so dringend in 100% "reindeutscher" Form? Es gibt im Grunde genommen so gut wie keine Ausländer die Deutsch lernen, warum? Weil Deutsch anscheinend so komplex ist, dass selbst ein Gros der Bevölkerung die Sprache nicht richtig beherrscht. Man sehe sich nur so "Mainstream"-Sachen wie das hier mal an.
Nur um das mal klarzustellen: Ich bin nicht gerade ein Verfechter von Satzkonstruktionen wie diesen hier:
* Das ist eine stylishe Hose.
* Der Flug wurde gecancelt.
* Ich habe das Programm gedownloadet bzw. downgeloadet.
(Diese Beispiele sind sponsored by Wikipedia)
Also wenn schon englisch, dann doch bitte richtig englisch und nicht all zuviel von solchen Eigenkreationen a la "stylishe Hose", aber ich denke doch, dass eine zunehmende Verbreitung der Englischen Sprache nicht einfach negativ ist, sondern durchaus seine Vorteile hätte.
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27. 07. 2008, 19:33
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#2413
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.415
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Re: deutsch = uncool
Zitat:
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Zitat von Affe_mit_Waffe
Nur so kann man die beiden Sprachen von einander trennen, und damit die deutsche Kultur retten
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Drunter gehts nicht? Hihi.
Ich hab noch von keiner verdenglischten Brecht- oder Goethe-Ausgabe gehoert. Insofern halte ich die ganze Diskussion fuer den lahmen Aufguss einer Diskussion, die schon vor hundert Jahren gefuehrt wurde und schon damals Bloedsinn war. und um mal ganz arschlochmaessig elitaer daherzureden: wer was im hirn hat, konnte sich vor hundert Jahren gut auf Deutsch und allem, was sonst dazugehoert, ausdruecken. Er kanns noch heute und er wirds auch noch in hundert Jahren koennen. Dass die Deppen das nicht peilen und reden wie in der Werbung (besser vermutlich: wie in den RTL-Nachmittagsserien), das war so, ist so und wird ebenso immer so sein.
Wer meint, dass die Verbloedung bildungsferner Schichten mit irgendwelcher Anglizistik zusammenhaengt, ist dumm. Wer meint, dass mangelndes Sprachgefuehl und Sinn fuer Sprachaesthetik damit zu tun hat, ebenfalls. Die Sprache ist ein Selbstbedienungsladen, und die einen nehmen die Hamburger und die anderen die Ente a l'orange. Its as easy as that.
(hihi, die letzten zwei Saetze sind grossartig. Sag sowas mal in schoenem, kulturvollem Deutsch, bitte.)
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27. 07. 2008, 19:34
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#2414
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Kernenergie ROCKT!
Registrierungsdatum: Jul 2006
Beiträge: 907
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Re: deutsch = uncool
Zitat:
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Zitat von Korrupt
wer was im hirn hat, konnte sich vor hundert Jahren gut auf Deutsch und allem, was sonst dazugehoert, ausdruecken. Er kanns noch heute und er wirds auch noch in hundert Jahren koennen. Dass die Deppen das nicht peilen und reden wie in der Werbung (besser vermutlich: wie in den RTL-Nachmittagsserien), das war so, ist so und wird ebenso immer so sein.
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'nuff said
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27. 07. 2008, 19:42
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#2415
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Eierlegende Wollmilchsau
Registrierungsdatum: Mar 2006
Beiträge: 3.141
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Re: deutsch = uncool
Zitat:
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Zitat von Korrupt
Ich hab noch von keiner verdenglischten Brecht- oder Goethe-Ausgabe gehoert.
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Drück einem Durchschnittsschüler Goethe in die Hand, ich verspreche dir, er wird nicht mal die Hälfte verstehen.
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27. 07. 2008, 19:51
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#2416
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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.415
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Re: deutsch = uncool
Ja. Und? Wo liegt nun die revolutionaer neue Erkenntnis?
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27. 07. 2008, 19:56
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#2417
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ELIte
Registrierungsdatum: May 2006
Beiträge: 321
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Re: deutsch = uncool
Als ich den Threadtitel gelesen hatte, musste ich sofort an das Video denken
deutsch = cool
http://de.youtube.com/watch?v=6Da0j1DOZz4
(bei Tokio Hotel sei das mal dahin gestellt...)
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27. 07. 2008, 19:58
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#2418
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2008
Beiträge: 246
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Re: deutsch = uncool
Ich bin ganz anderer Meinung.
Die deutsche Sprache sollte nicht getrennt werden, sie sollte gleich ins Englische übergehen.
Ich habe zwar auch Nationalstolz, aber hinsichtlich der Sprache bin ich sehr kritisch.
Unsere Sprache ist so schwer, daran kann man sein ganzes Leben lang "verschwenden".
Was gehört groß, was klein, was mit ß und was mit s und mit ss.
Und wieso Fremdwörter. In der Schule werden im Deutschunterricht Fremdwörter gelernt. Weshalb? Es soll doch ein Deutschunterricht sein und kein Fremdwörterunterricht.
Ich wäre auch dafür, alles, wie im Englischen klein zu schreiben (bis auf die Eigenwörter), oder gleich Deutsch zu Englisch machen. Dann hätten wir statt 2 Sprachen nur noch eine ausgibig zu lernen.
Wobei dies nie der Fall sein wird.
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27. 07. 2008, 19:59
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#2419
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Harley Quinn Lover gone
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Dec 2004
Ort: Gotham - kein g:B
Beiträge: 2.794
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Re: deutsch = uncool
Zitat:
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Zitat von Korrupt
Wer meint, dass die Verbloedung bildungsferner Schichten mit irgendwelcher Anglizistik zusammenhaengt, ist dumm. Wer meint, dass mangelndes Sprachgefuehl und Sinn fuer Sprachaesthetik damit zu tun hat, ebenfalls. Die Sprache ist ein Selbstbedienungsladen, und die einen nehmen die Hamburger und die anderen die Ente a l'orange. Its as easy as that.
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Exactly...closed (  )
Wieso? Weil die Sprache ein Bestandteil der Kultur ist und die Kultur sich immer weiter entwickelt und entwickeln muss. Selbst Karl Marx vermischte Englisch, Französisch und Deutsch. Evolution kann man nicht aufhalten. Wer das verleugnet und diese Entwicklung aufzuhalten versucht, ist ein Freund der Dresdner Schule und somit ein Feind der Aufklärung. Wer das immer noch nicht verstanden hat, soll mal hier nachschauen.
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27. 07. 2008, 20:07
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#2420
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 911
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Die unfehlbare Politik der USA
Ist mir gerade in dem einen oder anderen Thread aufgefallen und da wollte ich doch ein paar Meinungen austauschen.
Wie wir ja alle wissen, ist Amerika toll.
Durch den Kapitalimus wurde schon fruehzeitig die Armut und die damit verbundenen Probleme praktisch abgeschafft, was man vorallem an einer sehr niedrigen Kriminalitaetsrate erkennen kann.
Damit dieser Zustand voelliger Glueckseligkeit nicht doch mal durch die Unmuendigkeit des Buergers in Gefahr geraet, hat man ein Zweiparteiensystem geschaffen, wobei die Parteien sich im wesentlichen nicht einmal unterscheiden, so ist eine fehlerhafte Entscheidung bei einer Wahl so gut wie ausgeschlossen, aber falls doch mal der Falsche gewaehlt werden sollte, findet man in den USA auch eine Loesung das Ergebnis zu korrigieren bzw. potentielle Falschwaehler auszuschließen.
Leider haben viele Staaten die Perfektion noch nicht erkannt, also muss man sie doch zu ihrem Glueck zwingen: fuer den aeußerst guenstigen Preis von ein paar Oelvorraeten, hat z.B. der Irak alle seine Probleme mit Hilfe der USA loesen koennen, deshalb sind auch keine Truppen mehr noetig, bedauerlicherweise haben das viele westliche Staaten trotz wiederholter Bitten von amerikanischen Regierungsvertretern noch nicht akzeptiert und weigeren sich vehement Soldaten abzuziehen.
Das einzige Problem mit dem die USA zu kaempfen hat ist der Neid. So ist sie zahlreichen Attacken von Terroristen, die nachweislich alle aus Afghanistan, dem Irak und dem Iran kommen und von den dort herrschenden Regierungen unterstuetzt werden, doch Guantanamo und 2 winzige Kriege haben den Terrorismus eigentlich schon ausgerottet.
Wer sich hier ueber Guantanamo beschweren will, dem sei gesagt, dass selbst wenn die USA Menschen ohne Anklage und Beweise foltert, sie das auf einer hoechst humanen Ebene tut. Ich wuerde sogar soweit gehen, dass es mutmaßliche Terroristen oder wie man in den USA sagt: Terroristen, es in Guantanamo viel besser haben als in ihrer Heimat!
Es hat absolut niemand einen Grund sich ueber die USA zu beschweren. Selbst Diktatoren mit Atomwaffen fuehlen sich sicher genug, dies oeffentlich zu gestehen, denn eine friedliche Nation wie die USA wuerde es ohne triftige Gruende niemals wagen in fremdes Terretorium einzudringen. Es ist schließlich auch erwiesen, koreanische Diktaturen weniger diktatorisch/terroristisch sind als beispielsweise irakische Diktaturen, das zeigt sich schon an der Anzahl der Oelvorkommen! Experten berufen sich hier immer wieder auf die terror'sche Gleichung, die das Gefahrenpotential fehlerfrei wiedergeben kann: (Anzahl der Oelvorkommen + Anzahl anderer Ressourcen - Anzahl der Atomwaffen) / (kalkulierte Verluste in den eigenen Reihen), je hoeher diese Zahl desto mehr Terrorismus geht von einem bestimmten Land aus.
Zusammenfassend kann man nur Wiederholen: die USA ist unfehlbar und wenn man weiß, dass man der Gute ist, kann man eigentlich nichts mehr falsch machen.
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27. 07. 2008, 23:31
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#2421
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2007
Beiträge: 95
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Re: Die unfehlbare Politik der USA
Seh ich gaanz genauso. Und ich möchte hier nochmal betonen, dass die USA auch absolut keine innenpolitischen Probleme, wie Armut bzw. ein großes Gefälle zwischen Arm und reich haben.Sie haben ein seeehr gutes Sozialsystem mit wunderbaren rankenversicherungen für jedermann, keine Probleme mit ungesund lebenden Menschen, die z.B. durch Fettleibigkeit schnell verrecken.
Weiterhin sind sie natürlich unglaublich wichtig für den Weltfrieden, da sie wirklich überall benötigt werden um einzugreifen, denn der Rest der Welt und vorallem betroffene Länder können einfach nichts in der Hinsicht und deshalb brauchen wir eine Weltpolizei.
Und auch im Umweltschutz sind sie ganz vorn mit dabei. Sie haben die spritsparendsten Autos und haben die State of the Art Technologie in Sachen Schadstoffarme Motoren und Schadstofffilterung.
Es ist eigtl. unglaublich wie gut die Amis das alles meistern. Ich könnte mir einfach nicht vorstellen, wie die Welt ohne sie auskommen sollte.
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27. 07. 2008, 23:53
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#2422
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ex-Moderator
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 18.582
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Re: Die unfehlbare Politik der USA
Trotz der sarkastischen Einleitung laß ich das erstmal so stehen.
Sachlich ist das natürlich nicht sondern ein Stilmittel, das eher im Kabarett zu finden ist.
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28. 07. 2008, 00:01
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#2423
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2008
Beiträge: 591
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Re: Die unfehlbare Politik der USA
Die Kalauer haben doch schon Schimmel angesetzt. Hättest mal besser aufs Verfallsdatum achten sollen.
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28. 07. 2008, 00:03
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#2424
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Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2007
Beiträge: 183
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Re: Die unfehlbare Politik der USA
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28. 07. 2008, 00:09
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#2425
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