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ReignOfTerror
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Re: Die unfehlbare Politik der USA

Tja und ihr habt natürlich die stabile Wirtschaft vergessen. Dadurch, dass in Amerika so nachhaltig gewirtschaftet wird, kann dort nie eine Krise entstehen, Privatleute sind vor Insolvenzen ausgiebig geschützt und der Dollar die stabilste Währung der Welt und daher berechtigt eine Weltwährung.

Auch hat die USA ein hohes diplomatisches Verständnis, was man an den Beispielen Irak, Afghanistan und Iran begutachten kann. Und das Land setzt sich rigoros für den Atomwaffensperrvertrag ein und baut daher seine Atomwaffen ab und sorgt dafür, dass andere Länder, wie Indien Pakistan oder Israel ihre Atomwaffen schnellsten verschrotten.

@ blackghost: Das dir Kritik an Amerika nicht passt ist wohl hinlänglich bekannt und musst du nicht zu jedem amerikakritischen Thread zur Kenntnis geben.
Alt 28. 07. 2008, 00:21 ReignOfTerror is offline #2426
Pringle
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Re: Die unfehlbare Politik der USA

TE: Willst du lustig sein?

Schade, dass sukram nicht schließt.
Alt 28. 07. 2008, 00:40 Pringle is offline #2427
KannKarate
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Re: Die unfehlbare Politik der USA

Zitat:
Zitat von Pringle 
TE: Willst du lustig sein?

Schade, dass sukram nicht schließt.

Nein ironisch bis sarkastisch, dachte das merkt man. Ist ein beliebtes Mittel der Kritik.
Schade, dass Pringle das nicht versteht


Anstoß gaben mir die vielen Posts von gewissen Usern, die Amerika in den Himmel heben und Diskussionen, die dadurch leicht vom Thema abkommen, hier hat man jetzt mal ein Thread um speziell ueber Amerika zu diskutieren.
Alt 28. 07. 2008, 01:12 KannKarate is offline #2428
Moep2k7
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Re: Die unfehlbare Politik der USA

Nun, da der TE ja auch eine Diskussion wollte, die man besser nicht rein ironisch und sarkastisch führt, fang ich mal an, wieder sachlich zu werden.


Ich denke die USA müssen endlich gezeigt bekommen, dass sie nicht das Non Plus Ultra der Saaten dieser Welt sind und nicht überall mitmischen müssen und vorallem nicht so wie sie es zur Zeit tun. Das außenpolitische Motto lautet doch: Wir mischen uns in die Konfilkte von Ländern ein, die uns nichts entgegensetzen können, aber reiche Bodenschätze und besonders Oel haben, buttern diese unter, mit einem Vorwand, wie Terrorismusbekämfung und Befreiung des Volkes von Tyrranei und am Ende sacken wir den Ruhm und die Schätze ein und lassen den Schaden von den Europäern begleichen, die aber nichts vom Kuchen abkriegen, abgesehen von Toten jungen Soldaten.

Und das ist nur ein kleiner Aspekt, den man an der momentanen Politik der USA kritisieren kann, bzw. eigtl. ja nicht, da sie keine kritik zulassen sondern sich als unfehlbar hinstellen. Auch unsere Frau Merkel kann da längst nicht das sagen, was Sache ist, nämlich was wir hier kritisieren, weil die USA dann sofort wieder vom "alten Europa" spricht und ganz dezent darauf hinweist, dass die transatlantische Beziehung mal wieder schwächelt.

Die USA ist neben China, eines der Länder, das in meinen Augen die Zerstörung dieser Erde (in vielerlei Hinsicht, Stichwort: Umweltzerstörung und Krieg) ganz entscheidend vorantreibt. Und wenn diese beiden (und auch einige andere) nicht bald nen Dämpfer verpasst kriegen, dann wird es in einigen Jahren/Jahrzehnten noch weitaus schlimmer auf der Erde aussehen, als es ohnehin schon ist. Und dann haben eine Hand voll Staaten durch ihre Borniertheit und ihren falschen Stolz die Zerstörung der Welt verantwortet und dafür gesorgt dass viele Staaten die sich um Besserung bemühen und auch schon Besserung erreicht haben einfach verarscht wurden.
Alt 28. 07. 2008, 01:17 Moep2k7 is offline #2429
Der Rebell
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Re: Die unfehlbare Politik der USA

Zitat:
Zitat von KannKarate 
....hier hat man jetzt mal ein Thread um speziell ueber Amerika zu diskutieren.

Nenene,

das machen wir auf etwas sachlicherer Ebene in einem anderen Thread. Diese Methode hier können die USA-Jubler nur für sich ins Gegenteil verkehren.

Darum ist hier auch dicht, bevor ich zu Bett gehe.
Alt 28. 07. 2008, 01:23 Der Rebell is offline #2430
KannKarate
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Re: Die unfehlbare Politik der USA

Zitat:
Zitat von Der Rebell 
Nenene,

das machen wir auf etwas sachlicherer Ebene in einem anderen Thread. Diese Methode hier können die USA-Jubler nur für sich ins Gegenteil verkehren.

Darum ist hier auch dicht, bevor ich zu Bett gehe.

Sachlich wird das irgendwie nie was, da gehts um Obama und am Ende wird ueber arabische Foltermethoden und Steinigungen gesproche, weil das Wort Guantanamo gefallen ist [was ja bekanntlich die humanste Foltereinrichtung ist]
Alt 28. 07. 2008, 01:28 KannKarate is offline #2431
wolfkid
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Re: Die unfehlbare Politik der USA

Zitat:
Nein ironisch bis sarkastisch, dachte das merkt man. Ist ein beliebtes Mittel der Kritik.
Schade, dass Pringle das nicht versteht
Anscheinend versteht nicht nur Pringle das nicht so ganz.
Alt 28. 07. 2008, 01:45 wolfkid is offline #2432
RosettenZecke
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Re: Die unfehlbare Politik der USA

Zitat:
[was ja bekanntlich die humanste Foltereinrichtung ist]

genau - das kann man doch als leicht verspätetes "wort zum sonntag" stehen lassen.
Alt 28. 07. 2008, 01:49 RosettenZecke is offline #2433
1mpr0x
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Re: Die unfehlbare Politik der USA

Vielleicht setzt Obama neue Ziele und Strukturen an(was ich bezweifle) aber wer weiß. Soll ja wunder geben
mfg 1mpr0x
Alt 28. 07. 2008, 01:50 1mpr0x is offline #2434
snuke1
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Re: Die unfehlbare Politik der USA

Zitat:
Sachlich wird das irgendwie nie was
Und bei der destruktiven Eröffnung des Threads wunderst du dich? Ausserdem stellst du wild eine Liste von Behauptungen auf - Wie soll man darauf antworten?
Alt 28. 07. 2008, 01:59 snuke1 is offline #2435
Der Rebell
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Re: Die unfehlbare Politik der USA

So,

jetzt haben wir unseren Spaß gehabt.

Das Thema ist ernst und verlangt deswegen auch einen ernsten Thread.
Alt 28. 07. 2008, 02:26 Der Rebell is offline #2436
KannKarate
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Die Scheinheiligkeit der USA

Ok, zweiter Versuch, diesmal trocken und total ernst, aber auch nur auf einen Punkt spezielaisiert: Wie kann eine Nation behaupten, fuer den Frieden und die Demokratie zu kaempfen und gleichzeitig Menschenrechte mit Fueßen treten? Guantanamo ist erwiesen, also frage ich mich, wie ein Menschenrechtsverletzer fuer die Rechte der Menschen kaempfen kann? Desweiteren scheint die USA eine sehr eigenwillige Ansicht von hilfsbeduerftigen Laendern haben, denn anders kann ich mir nicht erklaeren, dass ein Diktator in Nordkorea, der offen zu gibt die Atombombe zu besitzen, wohl bis zum natuerlichen Tod weiter regieren kann, aber der Irak nur aufgrund des Verdachts auf ein Atomwaffenprogramm befreit wird. Das Totschlagargument Terrorismus hat sich ja spaetestens seit dem Irak erledigt, da erwiesen wurde, dass Sadam Hussein keine Verbindungen zu Terrornetzwerken hatte, natuerlich war der Irak eine Diktatur und natuerlich war Saddam Hussein ein Verbrecher, dennoch kann ich mir nicht vorstellen, dass das der Grund fuer den Krieg war [wenn man sich Bushs reden durchliest].
Was ich viel schlimmer finde, ist die bedingungslose Unterstuetzung durch manche Laender. Wenn so etwas wie Guantanamo ans Licht kommt, sollte man jeder militaerische Hilfe unterlassen. Uneingeschraenkte Solidaritaet ist totaler Schwachsinn, wenn diese bedingungsloses Folgen bedeutet.
Alt 28. 07. 2008, 03:53 KannKarate is offline #2437
logitechfreak
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Obama-Kritik

Ich weiß nicht ob es diesen Thread schon unzählige male gab.
Aber die "ganze" westliche Welt schein ja diesen Mann zu mögen.
Ich mag ihn nicht.
Das hat folgenden Grund ich denke, wenn er Präsident wird, wird er vermutlich wieder mit seinem Geschwafel von Vereinigung Rettung durch Amerikaner etc. anfangen und Deutschlands Hilfe fordern.
Wie beurteilt ihr die Lage?
Alt 28. 07. 2008, 06:46 #2438
Tefole
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Re: Die Scheinheiligkeit der USA

Uneingeschränkte Solidarität?
Mich wiedert diese 'globale Weltpolitik' und die damit verbundene arschkriecherische Diplomatie an. Kontrastreiches Schwarz-Weiß-Denken. Man gehört zum Bündniß der Guten oder zur Achse des Bösen. Das ist schlicht assozial und Verbrechen an der Menschlichkeit, es stillschweigend hinzunehmen. Es ist das wohl das gute Geld.
Wer hat denn diesen Terrorismus überall auf der Welt entladen?

Der gute Gerhard hat ja Rückrat bewiesen und im Irakkrig nicht mitgemischt. Das während des gesamten Krieges die Amis von BND-Informaten mit Daten und Stellungen gefütter worden sind, spielt dabei keine Rolle *würg*.
Gut das Angie wieder alles gerichtet hat und wir wieder endlich eine harmonische Beziehung zu den USA pflegen. Im gleichen Atemzug kann man ja die Menschrechtslage in China kritisieren und sich mit dem Guru aus Tibet ablichten lassen.
Die hunderttausende Tode während der zwei Irakkriege erfordern keine Kritik an der Weltpolizei. Aber bei ein paar Tausend getöten,wertvollen und nicht wegzappbaren Amerikanern, sich gegenseitig überbieten mit der 'wir-sind-traurig'-Betroffenheitswelle und uneingeschränkte Solidarität anbieten. Das alles ist so heuchlerisch und ekelhaft.

Deine Liste kann nahezu unendlich fortgeführt, selbst wenn man dabei immer sachlich und mit Fakten arbeitet. Dazu müssen man keine Verschwörungstheorien herhalten.

'-mit welchem Recht entführt die CIA mehrmals unschuldige deutsche Staatsangehörige und hält sie jahrelang unter unmenschlichen Bedingungen fest und folter Diese?
Warum hat hier die Aussenpolitik nichts unternommen und es billigend in Kauf genommen?
Was ist mit Opferschutz. Welche Konsequenzen haben stattgefunden?

'-Hochrangige Politiker und der Geheimdienst haben bis gestern oder foltern immer noch mit Methoden wie Water-Boarding, Schlafentzug und Essensentzug und betrachten dieserlei Dinge als keine Folter und stehen sogar öffentlich dazu in Ihren Statements.

'-Wie kann 'Kolleteralschäden' hinnehmen, in dem man einen nicht verurteilten-vermeintlichen Verbrecher/Terrorist mit einem Raketenangriff einer Drohne hinrichtet und dabei gleich gleich seine Familie mitauslöscht?

Gerechtigkeit? Das gibts vllt nur noch in Filmen, jeder bleibt wo er kann.
Und die unschuldigen, Toten, Verletzte und obdachlose von Bombenanriffen?
Pech würd' ich sagen.
Alt 28. 07. 2008, 06:59 Tefole is offline #2439
Blackghost689
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Re: Die Scheinheiligkeit der USA

Zitat:
Zitat von KannKarate 
Wie kann eine Nation behaupten, fuer den Frieden und die Demokratie zu kaempfen und gleichzeitig Menschenrechte mit Fueßen treten?
Eine Nation behauptet nichts. Wer etwas behauptet, das sind Regierungen. "Wie kann eine Nation behaupten..." - das ist eine ist eine Redensart aus der rechtsradikalen Propaganda.
Zitat:
Zitat von KannKarate 
Guantanamo ist erwiesen, also frage ich mich, wie ein Menschenrechtsverletzer fuer die Rechte der Menschen kaempfen kann?
Gleicher Fall. Kollektivsubjekt als Singular - also zum Beispiel nicht "die Russen" sondern "der Russe" , nicht "die Polen" sondern "der Pole", hier "der Menschenrechtsverletzer" - verwendet die rechtsradikale Propaganda gern.

Das reicht mir schon


Nachtrag:

Der Treadtitel

"Die Scheinheiligkeit der USA "

heißt, einer Nation negative moralische Eigenschaften zuzuschreiben. Sie wird nicht gescholten für das, was was sie tut, sondern für das, was zu sein ihrt zugeschreiben wird. Sie tut nicht Böses, sie ist böse.

Übliche Agitationsfigur in der Kriegspropaganda, "Der hinterliste Pole" etc.
Alt 28. 07. 2008, 07:17 Blackghost689 is offline #2440
Tefole
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Re: Die Scheinheiligkeit der USA

Zitat:
Zitat von Blackghost689 
Gleicher Fall. Kollektivsubjekt als Singular - also zum Beispiel nicht "die Russen" sondern "der Russe" , nicht "die Polen" sondern "der Pole", hier "der Menschenrechtsverletzer" - verwendet die rechtsradikale Propaganda gern.
Und damit ist KannKarate demnach ein Nazi?
Deine Phasendrescherei macht dich dann automatisch zu einem Juden, die ja deiner Logik zu Folge allzugern mit der Nazi-Keule umherschwingen.
Komm jetzt, was passt dir an KannKarte's sachlichen Kritik wirklich nicht?
Alt 28. 07. 2008, 07:34 Tefole is offline #2441
Blackghost689
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Re: Die Scheinheiligkeit der USA

Zitat:
Zitat von Tefole 
Und damit ist KannKarate demnach ein Nazi?
Deine Phasendrescherei macht dich dann automatisch zu einem Juden, die ja deiner Logik zu Folge allzugern mit der Nazi-Keule umherschwingen.
Komm jetzt, was passt dir an KannKarte's wirklich-sachlichen Kritik wirklich nicht?

Wenn meine Phrasendrscherei mich zu einem Juden macht, magst Du es als Makel betrachten.

Ich betrachte es als eine Ehre.
Alt 28. 07. 2008, 07:40 Blackghost689 is offline #2442
Tefole
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Re: Die Scheinheiligkeit der USA

Zitat:
Zitat von Blackghost689 
Wenn meine Phrasendrscherei mich zu einem Juden macht, magst Du es als Makel betrachten.
Ich betrachte es als eine Ehre.
Dem sei so. Meine vllt etwas trauriger Versuch, aus deiner Logik erfolgten Schlussfolgerung, dich zu einem Juden zu machen, sollte auch nicht abwertend klingen oder als Makel erscheinen.

Bis jetzt hast du mit deiner zweifelhafter Psycho-Satzanalyse des Threaderstellers nun wirklich nichts sachliches beigetragen, sondern den Threadersteller als einen Rechtsradikalen versucht abzustempeln. Was wurmt dich, was gefällt dir nicht, was möchtest Du?
Alt 28. 07. 2008, 07:49 Tefole is offline #2443
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Re: Die Scheinheiligkeit der USA

Zitat:
Zitat von Tefole 
Dem sei so. Meine vllt etwas trauriger Versuch, aus deiner Logik erfolgten Schlussfolgerung, dich zu einem Juden zu machen, sollte auch nicht abwertend klingen oder als Makel erscheinen.
Sie soll nicht so klingen, die soll nicht so erscheinen.

Und was soll sie SEIN?
Alt 28. 07. 2008, 07:55 Blackghost689 is offline #2444
Tefole
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Re: Die Scheinheiligkeit der USA

Zitat:
Zitat von Blackghost689 
Sie soll nicht so klingen, die soll nicht so erscheinen.
Und was soll sie SEIN?
Um deine haltlosen Anschuldigungen aufzuzeigen, habe ich verallgemeinert, pauschalisiert und diffamiert; genau wie DU.
Aber das ufert mir nun zu sehr aus. Ich bleibe von nun OnTopic. Der Rest gerne per PM.
Alt 28. 07. 2008, 08:05 Tefole is offline #2445
Blackghost689
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Re: Die Scheinheiligkeit der USA

Zitat:
Zitat von Tefole 
Um deine haltlosen Anschuldigungen aufzuzeigen, habe ich verallgemeinert, pauschalisiert und diffamiert; genau wie DU.
Um jemanden zu diffamieren nennst Du ihn einen Juden?

Lieber Freund, 1933 ist vorbei.

Kein anständiger Mensch fühlt sich diffamiert, wenn man ihn einen Juden nennt.

Ein anständiger Mensch fühlt sich diffamiert, wenn man ihn einen Nazi nennt.

Die Zeiten haben sich geändert. Das hast Du wohl nicht ganz mitgekriegt.
Alt 28. 07. 2008, 08:18 Blackghost689 is offline #2446
Wargomar
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Demokratie

Meine Meinung über die Demokratie in Deutschland.

Meine Frage ist: Haben wir in Deutschland denn überhaupt eine Demokratie?
Ich denke nicht. Denn Demokratie setzt sich bekanntlich aus zwei Wörtern zusammen. demos = Volk, und kratia = Herrschaft. Also Volksherrschaft.
Aber herrscht das Volk denn wirklich? Werden wir denn gefragt, was wir wollen? Nein. Dafür haben wir ja das Parlament. Die Volksvertreter oder richtig übersetzt Unterhändler. Nur für wen? Bei den Wahlen werden wir belogen, in Sachen Politik im Dunkeln gelassen und wer das Maul aufmacht bekommt Schwierigkeiten und wird wieder auf "Linie" gebracht.
Und so kommt es, daß wir unmündig gehalten und für dumm verkauft werden.
Politiker vertreten irgendwelche Firmen, indem sie sich in den Vorständen breit machen und denen in die Tasche spielen.
Würde das einer von uns tun, so gäbe es Scherereien. Bevorteilnahme nennt man so etwas. Wie können Politiker noch objektiv handeln, wenn sie Gelder von Konzernen erhalten? Achso, daß nennt man ja Bezüge. Die wurden gewählt, um dem Volk dienlich zu sein und nicht, um Konzerne zu unterstützen.
Wieso haben die mehr Rechte, als die, von denen die ihre Diäten erhalten?
Da wir nicht wirklich erfahren, was sich auf der politischen Bühne
abspielt und von vorn bis hinten belogen werden, denke ich, daß wir behandelt werden, wie es in Diktaturen gehandhabt wird.
Der Unterschied dabei ist, wir suchen uns bei den Wahlen die Partei aus, die uns am besten belügt und werden von denen bevormundet. Also können wir uns alle vier Jahre aussuchen, wer uns im Dunkeln läßt und bevormundet
Ich kann mich noch gut daran erinnern, was Frau Merkel bei den Wahlen versprochen hat. "Ich möchte eine Kanzlerin fürs Volk sein." Wozu haben wir denn einen Außenminister, wenn sich doch die Frau, die fürs Volk da sein will, ständig im Ausland rumtreibt? Das Volk, für das sie da sein wollte, kann sich immer weniger leisten, weil sie immer weniger verdienen. Sie sträubt sich, den Mindestlohn einzuführen, weil sie für die Wirtschaftsbosse handelt. Das ist doch keine Volksherrschaft.
Oh. Sorry. Wir haben ja eine parlamentarische Demokratie. Nur können wir uns auf das Parlament nicht verlassen. Die sitzen nämlich in den Vorständen der Konzerne.
Wir haben im übrigen auch das komplizierteste Steuersystem der Welt. Das ist auch der Grund dafür, das die Großkonzerne die Steuern, die sie im Laufe des Jahres zahlen müssen, nach einreichen der Steuererklärung komplett zurück erhalten.
Wußtet ihr denn, daß es bei uns noch das Gesetz der Majestätsbeleidigung gibt? Das tritt dann in Kraft, wenn man das politische Handeln des Bundespräsidenten schwer kritisiert, oder man ihn ans Revers faßt. Das ist doch wohl ein Witz. Mit Demokratie hat das nun wirklich nichts mehr zu tun.

Ich denke mal, ihr seht das etwas anders. Aber so ist das mit mir. Bin mit 41 Jahren noch immer Punk und habe etwas gegen dieses System.
Alt 28. 07. 2008, 09:48 Wargomar is offline #2447
ReignOfTerror
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Re: Demokratie

@ Wargomar: In großen Teilen stimme ich dir zu. Ich bin auch der Meinung, dass Lobbyarbeit verboten werden müsste im Parlament und Parlamentarier neben ihren Sitz in keinem Aufsichtsrat sitzen dürften. Ich finde auch das die parlamentarische Demokratie alleine nicht ausreichend ist. Daher bin ich auch für Volksbegehren und Volksentscheide im Bund sowie der Änderung von Art 79 II mit der Einfügung, dass bei Änderung des Grundgesetzes auch die Hälfte des wahlfähigen Volkes jedes Bundeslandes bei einer Änderung zustimmen muss (also genauso wie in der Schweiz). Dadurch würde wieder etwas mehr Demokratie ins Land kommen.

Aber wo ich vehement widersprechen muss ist das mit der Majestätsbeleidigung. Das faktischer Unsinn. Beleidigung ist allgemein schon strafbar und der Bundespräsident ist im Prinzip das höchste Amt Deutschlands. Ich denke, dass eine Nötigung dessen einer BEstrafung würdig ist. Außerdem ist nicht jede Kritik und Beleidigung am Präsidenten strafbar, denn die Strafgesetze müssen im Einklang mit den Grundrechten, also auch mit der MEinungsfreiheit sein.
Alt 28. 07. 2008, 12:32 ReignOfTerror is offline #2448
glidesurfer
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Re: Demokratie

Der Mini- und Midijobanteil nimmt in letzter Zeit stark zu. Auch Leiharbeit ist oft eine Option fuer Unternehmer. Dadurch lassen sich Millionen an Gewinnen machen.

Die Politik hingegen ist nicht bereit, etwas dagen zu tun. Sie laesst sich viel mehr zum Instrument der herrschenden Klasse machen.

Der geringe Volksherrschaftsstatus laesst sich auch daran festmachen, dass 2/3 der Deutschen einen Abzug aus Afghanistan fordern, dieser aber im Bundestag von der grossen Koalition abgelehnt wird.

Es ist sicher im Interesse vieler Arbeiter, von ihrem Job leben zu koennen. Das kuemmert in Berlin kaum jemanden. Ein Mindestlohn ist per se utopisch, unvorstellbar und natuerlich viel zu teuer.

Der ALG-II-Satz wurde um laecherliche 4€ im Juli erhoeht. Das ist etwa 1% - die Inflation steht bei ca. 3%. Von den Renten will ich gar nicht erst anfangen. Wenn sich die Regierung nun in Bescheidenheit huellen wuerde, koennte man vielleicht kaum etwas sagen, aber nein, man wollte schon wieder die Diaeten erhoehen.

Der Politik- und Demokratieverdruss wird Deutschland immer staerker. Ich warne, weiter die Augen davor zu verschliessen.
Alt 28. 07. 2008, 13:29 #2449
logitechfreak
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Re: Demokratie

Für die Sachen die mir wichtig sind, mache ich auch etwas, und anstatt das ihr alle hier euch die Seele aus dem Leib heult, solltet
ihr dann doch etwas unternehmen.
Oh Deutschland geht es schlecht etc.
Meine Güte, wenn euch das so auf den Sack geht, dann macht was und belästigt nicht Menschen die damit gut leben können und ich bin immer noch der Meinung: ist man halbwegs klug und strengt sich an dann schaft man es auch ein gutes Leben zu führen. Das habe ich oft genug angesehen. Aber wenn ich mir die Schüler ansehe die jeden TAG mit dem Bus fahren, so kann ich nur sagen 80% zukünftige Vollnieten. Die Entwicklung ist normal und war schon seit sehr langem absehbar.
Ich muss mir nur die Interviews mit dem ah fuck der Name fällt mir nicht ein, der Typ der im Fernseher immer raucht.
Ihr wisst wen ich meine. Dann wisst ihr auch was ich meine mit, das hätte man lange vorraussehen können.
Naja und das mit der Demokratie war immer so eine Sache.
Ich bin mir sicher ihr findet auch Adenauer schlecht.

edit:

ich muss noch was zum volkentscheid sagen, ich habe keine lust, das ein paar typen meinen, sie müssten mit regien weil sie ein Teil des landes, wenn ich bedenke das an die 60-80% bild und express lesen und dann noch rtl2 news ansehen. und solchen leuten möchtest du die entscheidung überlassen?
dann aber gute nacht

das die parlementarier auf die bürger kannst du knicken würde ich auch nicht. muss ich ehrlich sagen.
du bist 50jahre alt, was interessiert dich die zukunft von 20jährigen?
worauf ich hinaus will? da muss eine grund sanierung her und so etwas ist ganz ganz schwer.
die politiker die ich gut finde sind nicht mehr im amt schon lange nicht mehr
adenauer und der typ der immer raucht solche leute bräuchte man wieder, wobei ich bei adenauer vorsichtig wäre
Alt 28. 07. 2008, 13:41 #2450
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