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Registrierungsdatum: Mar 2008
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Re: Demokratie
Tolle Einstellung, wieso sollte man sich auch um die Armen kuemmern? Sollen sie was tun! Genauso wie Kranke! Sollen sie doch einfach wieder gesund werden anstatt einen Arzt mit ihren Problemen zu belaestigen.
Denn wie wir ja alle wissen, sind sowohl Armut als auch Krankheit selbstverschuldet.
So jetzt aber mal ernsthaft: in Deutschland gibt es anscheinend mehr arbeitsfaehige Menschen als Arbeit, zumindest in einem Großteil der Branchen. Als 'aelterer Arbeitssuchender' hab man deswegen schonmal keine Chance mehr, sprich wenn du 50 bist und die Firma in der du arbeitest pleite macht, hast du ein Problem, da auf dich wieder zig junge Arbeitswillige nachkommen.
Dann hast du ein Problem.
Desweiteren wird ein Großteil von Arbeitsplaetzen mit "1 Euro Joblern", Zivis und Praktikanten besetzt, die sind naemlich billiger.
Fakt ist Menschen haben allen Grund, sich ueber Politik zu beschweren. Da hilft kein "hoert auf zu jammern und packt mit an", der Staat muss sich auch um die 'Schwaecheren' (in diesem Fall 'Aermeren' kuemmern und ihnen keine Billigjobs verschaffen, die wieder einen voll bezahlten Arbeitsplatz zerstoeren).
Aber das ist ja auch absolut nicht das Thema, also wenden wir uns den Demokratiebegriff zu:
Das Problem in Deutschland ist eines, wenn ein Politiker gewaehlt ist, ist er gewaehlt.
Ein Franz Müntefering hat eigentlich alles gesagt, als er behauptete, dass es unfari sei, Politiker an ihren Wahlkampfversprechen zu messen.
Ein Loesungsansatz waere, Politiker direkt und als Imperatives Mandat zu waehlen, wobei sie hier nicht partei- sondern waehlergebunden sind. Im Klartext heißt das, wenn eine Abgeordneter seine Meinung schlagartig aendert, kann er auch schlagartig abgewaehlt werden und da kommt mir auch sofort eine Rätedemokratie in den Sinn, welche doch ein sehr hohes Maß an Demokratie bietet, wenn man sie richtig aufbaut
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28. 07. 2008, 13:04
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#2451
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2008
Beiträge: 53
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Re: Demokratie
Ein Beispiel zum Thema Mindestlohn.
Die Post hat ja seit geraumer Zeit ihr Monopol auf Briefe verloren.
Nun entwickelten sich lokale Unternehmen, welche ohne die Schwerfälligkeit der Post, Briefe schneller zustellen konnten.
Sie waren lokal betrachtet besser und billiger.
Das waren aufstrebende Unternehmen.
Nun kam dann aber irgendwann der Mindestlohn. Für die Post sind hohe Mindestlöhne nicht so das Problem. Die zahlen das Zähneknirschend. Aber die kleinen Unternehmen konnten sich die Mindestlöhne nicht leisten und musste so ihre Arbeit teurer anbieten. -> Verloren so ihre Attraktivität und gingen pleite.
also wurden potentielle Jobs vernichtet. Durch den Mindestlohn.
und das läuft nicht nur bei der Post so.
also ist der in dem fall blödsinn. da schneidet man sich doch selber ins fleisch...
naja und mal so gesehen. man schimpft über unternehmen! aber die unternehmen bringen doch die wirtschaft in gang! dadurch verdienen dienstleister ihr geld. ohne die unternehmen gäbs hier nichts...
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28. 07. 2008, 13:21
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#2452
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 534
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Re: Demokratie
Lustig, hast dir nen tolles Beispiel ausgesucht.
Die Kampagne gegen den Mindestlohn war von der BILDZeitung initialisiert, also sind alle Argumente eh schonmal Schwachsinn (behaupte ich jetzt einfach mal so). Warum hat das die BILDZeitung getan? Nunja, der Axel Springer Verlag hatte an einem dieser Unternehmen einen betraechtlichen Anteil und laut Aussagen vieler Demonstranten, wurden sie von ihren Chefs auf die Straße getrieben um gegen den Mindestlohn zu protestieren.
Da schneidet man sich auch nicht ins Fleisch, denn es gibt Leute die gehen fuer ca 200 Euro mehr im Monat nicht arbeiten, die bleiben dann doch bei Hartz IV
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28. 07. 2008, 13:36
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#2453
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jul 2008
Beiträge: 95
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Re: Demokratie
Zitat:
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Ein Beispiel zum Thema Mindestlohn.
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Naja, das kann man aber auch ganz anders interpretieren.
Ein Unternehmen, dass sittenwidrige Löhne zahlt, die Arbeitnehmer ausbeutet (4€ pro Stunde waren bei dem Springer-Ableger PIN keine Seltenheit) und sich auf Zuzahlungen des Staates verlässt, hat auf dem deutschen Arbeitsmarkt nichts zu suchen.
Diese Unternehmen sind extra so konzipiert, das ist kein Zufall, die staatlichen Zuschüsse waren im Geschäftsmodell einkalkuliert um maximalen Gewinn zu erwirtschaften und nicht etwa notwendig um mit der Post zu konkurrieren.
Wer in der Anlaufphase nicht investieren will (Springer hat alle Investitionen gestrichen, als sie wegen der Mindestlohnforderungen zuzuahlen mussten), ist ein schlechter Unternehmer, der die Arbeitnehmer ausbeutet und das Risiko für die Unternehmensgründung auf andere (den Staat also uns alle und die Arbeitnehmer) verlagert.
-> Gewinne werden privatisiert und Verluste sozialisiert.
Und ich bin froh, dass die Politik hier einen Riegel vorschiebt, sozial ist nämlich was anderes.
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28. 07. 2008, 13:37
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#2454
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Registrierungsdatum: May 2008
Beiträge: 246
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Re: Demokratie
@ Pastatube: Unternehmen, deren Unternehmensstrategie darauf basieren, dass sie einen niedrigen lohn zahlen, haben kein Recht zu existieren und bei denen ist es auch egal, ob sie pleite gehen. Auch wenn ich mir schon das Gejaule auf diesen Teil des Beitrags vorstellen kann, bin ich mir meiner radikalen meinung deswegen wohl bewusst und bleibe auch bei ihr. Ein unternehmen sollte eine Struktur aufweisen, welches nicht auf niedrigen Löhnen basiert, sondern auf einen solidarischen Wert beruht. Wenn dies geschaffen ist, kann man auch bei schlechten zeiten den Arbeitern mal etwas mehr abverlangen wie etwas längere Arbeitszeiten, die aber bei einem Wachstum wieder verringert werden kann.
@ logitechfreak:
Zitat:
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Zitat von logitechfreak
Oh Deutschland geht es schlecht etc.
Meine Güte, wenn euch das so auf den Sack geht, dann macht was...
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Stimme ich dir zu, daher bin ich auch politisch aktiv und erlaube mir daher auch Probleme Deutschlands zu kritisieren.
Zitat:
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Zitat von logitechfreak
. Aber wenn ich mir die Schüler ansehe die jeden TAG mit dem Bus fahren, so kann ich nur sagen 80% zukünftige Vollnieten
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Auf welcher Grundlage äußerst du diese Vermutung? Also wenn ich in ein Schulbus schaue, sehe ich teilweise nur gestresste Gesichter, weil die deutschen Bildungseinrichtungen so katastrophal sind, man aber nicht bereit ist a) die Stundenpläne individueller zu gestalten, b) Gemeinschaftsschulen bis zur 7. Klasse einzuführen und c) kaum Ganztagsschulen existieren.
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28. 07. 2008, 13:39
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#2455
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Re: Demokratie
Zitat:
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Zitat von KannKarate
Tolle Einstellung, wieso sollte man sich auch um die Armen kuemmern? Sollen sie was tun! Genauso wie Kranke! Sollen sie doch einfach wieder gesund werden anstatt einen Arzt mit ihren Problemen zu belaestigen.
Denn wie wir ja alle wissen, sind sowohl Armut als auch Krankheit selbstverschuldet.
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Nein. Ich habe lediglich gesagt, wenn ihr eure Lage beschissen findet, dann tut etwas dafür, geht auf die Barikaden oder sonst was.
Zitat:
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Zitat von KannKarate
So jetzt aber mal ernsthaft: in Deutschland gibt es anscheinend mehr arbeitsfaehige Menschen als Arbeit, zumindest in einem Großteil der Branchen.
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Das kann ich so nicht bestätigen. Kenne genügend Leute die Hartz4 empfangen, aber schon etlichen Stellen abgesagt haben, weil sie lieber Geld vom Staat bekommen und das ist nun mal die Mehrheit dieser Menschen zumal einige mehr bekommen, als wie wenn sie abreiten würden.
Zitat:
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Zitat von KannKarate
Als 'aelterer Arbeitssuchender' hab man deswegen schonmal keine Chance mehr, sprich wenn du 50 bist und die Firma in der du arbeitest pleite macht, hast du ein Problem, da auf dich wieder zig junge Arbeitswillige nachkommen.
Dann hast du ein Problem.
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--> das stimmt, wobei gute senioren z.T. wieder gesucht sind.
Zitat:
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Zitat von KannKarate
Desweiteren wird ein Großteil von Arbeitsplaetzen mit "1 Euro Joblern", Zivis und Praktikanten besetzt, die sind naemlich billiger.
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so ist das wenn keine grundlegenden reformen gemacht haben. naja, dafür müsst ihr aber auch mal etwas machen, anstatt in solchen foren eure verbitterung kund zu tun, das hilft keinem außer eurem ego, der sich dann durch bestätigungen nährt
Zitat:
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Zitat von KannKarate
Fakt ist Menschen haben allen Grund, sich ueber Politik zu beschweren. Da hilft kein "hoert auf zu jammern und packt mit an", der Staat muss sich auch um die 'Schwaecheren'
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(in diesem Fall 'Aermeren' kuemmern und ihnen keine Billigjobs verschaffen, die wieder einen voll bezahlten Arbeitsplatz zerstoeren).[/quote] Das mag zwar stimmen, aber die Ärmmeren unterstützen. Hallo. Was ich schon gesehen habe. Penner die besser essen, als manche Familien. Jetzt sag mir mal bitte, wo die noch Hilfe brauchen? Eine Wohnung von 5m² bekommen die vom staat fertig ist.
Zitat:
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Zitat von KannKarate
Aber das ist ja auch absolut nicht das Thema, also wenden wir uns den Demokratiebegriff zu:
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ok
Zitat:
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Zitat von KannKarate
Das Problem in Deutschland ist eines, wenn ein Politiker gewaehlt ist, ist er gewaehlt.
Ein Franz Müntefering hat eigentlich alles gesagt, als er behauptete, dass es unfari sei, Politiker an ihren Wahlkampfversprechen zu messen.
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Franz Müntefering mag zwar recht haben, aber viel besser als alle anderen Politiker war sicherlich auch nicht, wobei ich hier zu geben muss, dass ich mich auf meine persönliche meinung stütze.
Zitat:
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Zitat von KannKarate
Ein Loesungsansatz waere, Politiker direkt und als Imperatives Mandat zu waehlen, wobei sie hier nicht partei- sondern waehlergebunden sind. Im Klartext heißt das, wenn eine Abgeordneter seine Meinung schlagartig aendert, kann er auch schlagartig abgewaehlt werden und da kommt mir auch sofort eine Rätedemokratie in den Sinn, welche doch ein sehr hohes Maß an Demokratie bietet, wenn man sie richtig aufbaut
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--> das erinnert mich wieder an die 2te. option bei weimar.
ob das gut geht. ich bezweifle es. denn dann müsste sich das volk jeden tag mit der politik auseinandersezten und nicht mit der bild. ob man das dem jetztigem deutschen volk zumuten kann?
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28. 07. 2008, 13:39
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#2456
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Sapere aude
Registrierungsdatum: Feb 2007
Ort: Sektor 001
Beiträge: 1.373
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Re: Demokratie
Zitat:
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Zitat von logitechfreak
Meine Frage ist: Haben wir in Deutschland denn überhaupt eine Demokratie?-->JA.
Ich denke nicht. Denn Demokratie setzt sich bekanntlich aus zwei Wörtern zusammen. demos = Volk, und kratia = Herrschaft. Also Volksherrschaft.
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Wir haben keine Demokratie. Wir haben eine parlamentarische Demokratie, eine Art des PARLAMENTARISMUS. Ich weiss nicht, wer euch immer diese Flausen in den Kopf setzt.
Es läuft gut für uns. Wir werden nicht erschossen, wenn wir etwas gegen die Regierung sagen. Wir können uns so vollfressen, dass wir daran später sterben. Wir haben Wasser. Wir haben Strom.
Es geht uns gut. Ich mächte dieses System behalten.
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28. 07. 2008, 13:40
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#2457
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.416
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Re: Demokratie
Die ständige Aufforderung "Etwas zu tun" ist natürlich auch ziemlich wohlfeil.
Ich denke, daß die Ausbeuter sehr genau wissen, wie weit sie gehen können und daß sie das Gleichgewicht halten, bevor jemand auf die Straße geht.
Wenn der Kollege rausfliegt, zuckt man eben nur zusammen und demonstriert Wohlverhalten, damit man selber den Job nicht verliert. Das dürfte das durchgängige Verhaltensmuster sein, auf das sich die Ausbeuter blindlings verlassen können.
Und dann gibt es noch die Helden, die fast umsonst arbeiten und darauf noch stolz sind indem sie sagen "Ich will nicht vom Staat unterstützt werden". Das sind Leute, die massiv dazu beitragen, daß "normale Jobs" abgebaut werden.
Ich nenne diese Leute Sklavenseelen.
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28. 07. 2008, 13:45
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#2458
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 534
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Re: Demokratie
Wer sagt denn, dass wir nicht politisch aktiv sind? Denke mal einige Leute hier sind auch auf Demonstrationen zu finden, dass niemand etwas tut, ist eine pure Vermutung und einfach nur falsch (was micht betrifft zumindest).
Ich habe bewusst gewisse Branchen hinzugefuegt. Klar gibt es gewisse Arbeiten, aber ich studiere nicht 3 Jahre BWL umd fuer 4 Euro die Stunde Klos zu putzen [fiktives Beispiel und hat auch nichts mit mir zu tun]. Es gibt sehr viele Umschulungen, da es in manchen Branchen eben keinen Beruf gibt und es gibt auch viele Leute, die sich mehrfach umschulen lassen und trotzdem keinen Beruf finden.
Gesucht werden vorallem junge Leute (am besten mit Meisterqualitaeten) oder aeltere Arbeiter, die zu Niedrigstloehnen arbeiten.
Wie schon bereits erwaehnt, nur weil ich in einem Forum poste, heißt das nicht, dass ich nicht auch anders politisch aktiv bin. Da gibt es kein entweder oder.
Schoen, dass du solche 'Penner' (was immer das auch heißen mag) gesehen hast. Ich hab Familien gesehen, die auf engsten Raum leben (mit Kindern) und sich ueberlegen, wie sie den Kuehlschrank vollbekommen, aber weder das eine noch das andere bringt uns weiter.
Müntefering hat absolut nicht Recht. Das war ein Beispiel, wie Politiker denken 'ich bin gewaehlt und das wars'. Dachte, dass das klar rueberkommt, so unverstaendlich hab ich mich doch gar nicht ausgedrueckt.
Bei der Rätedemokratie musst du dich NICHT taeglich mit Politik auseinander setzen, im Endeffekt musst du nur 'kontrollieren' ob dein Abgeordneter fuer das stimmt, was du moechtest bzw. was er versprochen hat. Selbst die Medien koennten so etwas ohne Probleme kontrollieren.
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28. 07. 2008, 13:49
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#2459
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Mitglied
Registrierungsdatum: May 2008
Beiträge: 246
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Re: Demokratie
@ logitechfreak:
Zitat:
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Zitat von logitechfreak
Das kann ich so nicht bestätigen. Kenne genügend Leute die Hartz4 empfangen, aber schon etlichen Stellen abgesagt haben, weil sie lieber Geld vom Staat bekommen und das ist nun mal die Mehrheit dieser Menschen zumal einige mehr bekommen, als wie wenn sie abreiten würden.
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Das ist aber nicht die Schuld der MEnschen, die nicht arbeiten, sondern die Schuld der Unternehmen. Ich würde deine Kritik verstehen, wenn sie Berufe angeboten bekommen würden, wo man mehr verdient als bei Hartz IV. Da dies aber bei deiner Schilderung nicht der Fall zu sein scheint, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Leute solche Jobs nicht annehmen. Das ist auch ein Problem der Demokratie. Angeblich soll den Leuten die freie Wahl gelassen werden, was sie machen wollen und können. Also müssten die Unternehmen eigentlich für die Arbeiter attraktiv gestalten durch angemessene Bezahlung und ähnlichem. Aber bei dem Arbeitsbereich wurde die Demokratie verzerrt. Die Leute müssen jeden erdenklichen Job annehmen egal wie schäbig bezahlt oder erniedrigend er ist. Dadurch werden die Unternehmen nicht gehalten attraktive Arbeitsplätze zu schaffen.
Die Politik müsste die Rahmenbedingungen schaffen, damit die Unternehmen gefordert werden ordentliche Jobs zu bilden mit einer angemessenen Bezahlung. Hier haben die regierenden parteien (also SPD, CDU, GRÜNE und FDP) versagt und somit auch die Demokratie.
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28. 07. 2008, 14:08
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#2460
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Re: Demokratie
jein.
das mit dem weniger verdienen ist nur selten.
aber dennoch.
das einzige was man machen kann ist, ist pokern.
man muss geld in die taschen der bürger pumpen, das mag manche firmen in den ruin treiben, aber es muss sein. die kaufkraft muss wider da sein.
damit wir zur demokratie zurückkommen.
leute findet euch damit ab. demokratie ist nicht gut, das wird sie auch nie sein, aber sie ist das beste für das volk, auf lange dauer.
ein guter könig, der sein volk achtet wäre besser, aber dannach kann man lange suchen. außerdem hat er dann wenn er mal oben ist die totale macht. (konstitutionelle monarchie ist totaler blödsinn). das ist nicht ganzes nicht halbes.
nun ja.
ich bin für demokratie mit autotitären politkern, die das durchsetzen was gut ist für das volk und dabei auch mal gut und gerne über Leichen (im übertragenem sinne) gehen.
wie schon gesagt adenauer, der typ der die ganze zeit raucht (helmut schmidt meine ich) solche kaliber müssen her. vor allem weil der helmut schmidt ahnung hat.
nun ja.
schäuble finde ich nicht ok, ab und zu sagt er sehr vernünftige sachen, aber dann kommt da wieder so viel müll. das ist unglaublich.
und zu der einstellung vom TS wir werden von grund auf beschi**en. da kann ich überhaupt nicht zustimmen. ich betone immer wieder, guckt euch vernünftige medien an.
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28. 07. 2008, 14:26
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#2461
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 534
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Re: Demokratie
Jemand der ueber Leichen geht? Und dann erwaehnst du Konrad Adenauer? Denkst du da etwa an die Spiegel Affäre, falls ja, inwiefern ist das gut fuer das Volk?
Versteh auch nicht, wieso Demokratie nicht gut sein sollte. Wenn wir in Deutschland eine wirkliche Demokratie haetten, in der Mann Luegner ohne Probleme wieder absetzen kann und Politiker zu ihren Worten stehen muessten, waere hier so einiges besser.
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28. 07. 2008, 14:34
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#2462
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Re: Demokratie
nein.
aber die typen haben ja nicht immer korrekt gehandelt 
in dem sinne
aber die spiegel affäre so sagt mir leider nichts, da muss ich auch nochmal genauer nachlesen, ich weiß nur was der adenauer geleistet hat
nun ja demokratie wird nie zu dem führen was wir uns erhoffen. das ist auch gut so. denn ansonsten wäre das system perfekt. und ein perfektes system ist ein langweiliges system, was wiederum bedeutet, dass das system nicht perfekt sein kann, was heißt, dass demokratie nicht perfekt sein kann. lol
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28. 07. 2008, 14:44
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#2463
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 534
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Re: Demokratie
Wie, dir sagt Spiegelaffäre nichts? Wie kannst du gewisse Politiker loben ohne ueber deren Taten/die Umstaende/die Skandale/die damalige Zeit bescheid zu wissen? Naja, informier dich mal, die RAF ist auch nicht aus dem 'nichts' entstanden und ganz wichtig: Die Aufgabe der Politik ist es nicht, dich zu unterhalten, von daher ist ein langweiliges politisches System nicht zwangslaeufig fehlerhaft.
Zitat:
Essentially, the scandal boiled down to a conflict between Franz Josef Strauß, then Federal Minister of Defense, and Rudolf Augstein, owner and editor-in-chief of Der Spiegel magazine, Germany's leading weekly political magazine. The affair would cost Strauß his office and put the young German democracy to its first major test.
The magazine was accused of treason. At 9 p.m. on October 26, 1962, the magazine's offices in Hamburg were seized and (together with the houses of several journalists) searched by 36 policemen, and thousands of documents were confiscated. The offices would remain shut down for weeks. Augstein and the then-editors-in-chief Claus Jacobi and Johannes Engel were arrested. The author of the article, Conrad Ahlers, who was vacationing in Spain, was seized in his hotel during the night. Augstein would be jailed for 103 days.
Bundeskanzler (Federal Chancellor) Konrad Adenauer was informed of Strauß's actions.
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Mal das wichtigste zitiert.
http://en.wikipedia.org/wiki/Spiegel_scandal
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28. 07. 2008, 14:57
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#2464
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Re: Demokratie
ich weiß ja was der adenauer gemacht hat, ich habe auch von der spiegel affäre schon gehört, aber so sagt sie mir gerade nichts.
helmut schmidt kenn ich von seinen auftritten bei anne will etc.
ein einfach genialer typ, wie der immer seine zigaretten raucht und auf die fragen antwortet auf die er will. aber seine antworten sind auch eine sache für sich
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28. 07. 2008, 15:02
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#2465
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 534
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Re: Demokratie
Ich finde auch, dass der Tabakkonsum die Wahl entscheiden sollte und nicht der Buerger.
Aber mal ernsthaf, was mich noch interessiert: warum ist ein 'langweiliges politisches System' automatisch fehlerbelasted?
Das Demokratie nicht fuer alle perfekt sein kann, ist klar, deswegen machen auch manche anarchistische Ansaetze durchaus Sinn, aber zumindest die Waehler, die dich gewaehlt haben solltest du ja 'gluecklich' machen koennen, zumindest deine Wahlkampfeinstellung auch waehrend der Amtsperiode beibehalten. Ich bin jetzt kein Freund von sinnlosen Steuersenkungen, aber wenn diese im Wahlkampf versprochen werden, sollten sie doch auch gehalten werden oder?
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28. 07. 2008, 15:16
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#2466
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Re: Demokratie
politik ist soweit ich weiß zeit dem römsichem reich eine sehr hitzige sache.
da kann es nicht langweilig zu gehen.
nein worauf ich hinaus wollte ein politisches system darf auch nicht langweilig sein, da langweilig einen gegensatzl von perfekt darstellt.
es war als joke gedacht. ja parteien sollten ihre wählre vertreten aber wenn ich die wahl hätte zwischen 100000Mio und einem Versprechen das ich meinen Wählern die ich nicht kenne gegeben habe, so würde ich die 1Mio. nehmen. Du auch.
aus dem grund ist eine diäte erhöhung gut. Da Politiker sehr viel Verantwortung tragen.
So ein abgeordneter verdient noch nicht mal 10000€ und der hat einen 14h Tag oder so etwas um den Dreh und eine enorme Verantwortung.
Also die Diätenerhöhung ist eigentlich genau der richtige weg um von bestechungen wegzukommen denn würde ich im jahr 500000€ verdienen so würde ich auch die 1Mio nicht annehmen. aber verdiene ich gerade mal 80000€ oder wat weiß ich was für einen so stressigen beruf. hut ab.
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28. 07. 2008, 15:24
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#2467
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 17.416
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Re: Demokratie
@ logitechfreak,
schön wärs ja.  Als ob mehr Geld auch automatisch bessere Politiker bewirken würde. Das ist wohl ein Wunschtraum.
Und wenn von "Harter Arbeit" die Rede ist, dann wundere ich mich, wie wenig dabei herauskommt. Ich nenne mal drei wichtige Bereiche, wo seit Jahrzehnten immer drüber geschwätzt wird aber nichts zustande gebracht wird:
Demographischer Faktor - Rente
Bildung - Schulreform
Steuerrecht - Vereinfachung
Erst bezüglich des Steuerrechts wurde das Wahlvolk von Frau Merkel bei der letzten Wahl belogen. Da kam dieser berühmte Professor aus Heidelberg und stellte ein sehr einfaches Steuerrecht vor. Was ist damit?
Bei jeder Wahl wird für eine bessere Ausbildung der Kinder geworben. In anderen Ländern gibt es sowas; bei uns nicht.
Über die Rentenentwicklung und den demographischen Faktor haben Wissenschaftler schon von 40 Jahren gewarnt.
Und diese Leute sollen nun auch noch mehr Geld bekommen?
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28. 07. 2008, 17:14
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#2468
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Re: Demokratie
Also die haben schonen einen 14Stunden Tag.
Nun ja.
Mehr Geld, ist immer besser. So kann man die Gesetze so ausabreiten sollte und nicht so wie es die unternehmener wollen, aber ja ich gebe dir recht, es ghet alles zu langsam. Das ist der Nachteilder Demokratie.
Trotzdem ganz amüsant
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28. 07. 2008, 18:06
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#2469
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Mitglied
Registrierungsdatum: Mar 2008
Beiträge: 534
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Re: Demokratie
Zitat:
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Zitat von logitechfreak
Also die haben schonen einen 14Stunden Tag.
Nun ja.
Mehr Geld, ist immer besser. So kann man die Gesetze so ausabreiten sollte und nicht so wie es die unternehmener wollen, aber ja ich gebe dir recht, es ghet alles zu langsam. Das ist der Nachteilder Demokratie.
Trotzdem ganz amüsant
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Was zur Hoelle redest du? Das ist kein Problem der Demokratie, das ist ein Problem der Politiker. Der Buerger haelt die Gesetze nicht zurueck und der Buerger steht dem Prozess einer Bildungsreform auch nicht im Weg, aber keiner packt es an, da sich z.B. Steuersenkungen besser im Wahlkampf machen.
Den 14 Stunden Tag wuerde ich auch nicht so bedingunglos glauben, wenn ich mir manchmal den Bundestag ansehe, da sind mehr Luecken als Abgeordnete
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28. 07. 2008, 18:15
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#2470
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MitGlied
Registrierungsdatum: Dec 2007
Beiträge: 244
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Was sollte man wählen um schäuble loszuwerden?
Hallo ich habe noch nicht viel Ahnung von Politik ich weis nur eins das Schäuble in meinen Augen sehr gefährlich ist, ich will in diesem Forum jedoch nicht darüber diskutieren warum ich das so sehe denn das ist ja meine Sache.
Nun zu meiner frage:
Ich möchte das Säuble keine oder nur noch wenig Macht hat.
wenn ich nun wählen gehe und die SPD wähle kann es ja sein das diese wiederum mit der CDU sich zusammen schlist als Koalition und somit währe meine stimme für den Eimer.
für mich kommt sonst nur noch die PPD in frage.
Wie sollte man in diesem fall vorgehen?
PS: Natürlich ohne Gewalt.
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28. 07. 2008, 19:05
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#2471
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Der dunkle Prinz
Registrierungsdatum: Sep 2003
Ort: Bremen
Beiträge: 2.486
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Re: Was sollte man wählen um schäuble loszuwerden?
... das richtige Forum !!
In diesem Fall keines.
Bitte vor der nächsten Threaderöffnung den Sticky lesen.
Eine eigene Meinung sowie ein diskutables Thema sind obligatorisch.
Daher closed.
MfG
LordArion
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28. 07. 2008, 19:26
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#2472
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Mitglied
Registrierungsdatum: Nov 2007
Beiträge: 153
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Nationalratswahl in Österreich: Piratenpartei
hallo,
am 28. September 2008 findet in österreich die nationalratswahl statt. wer sie noch nicht kennt...
www.ppoe.or.at
diese Partei tritt vor allem für Legalisierung der nicht kommerziellen Privatkopie, bessere Datenschutzbestimmung, Reformen für Patentrecht und Urheberrecht und Bildung ein.
also vermutlich das, was sich viele hier wünschen.
für die Nationalratswahl werden Unterstützungserklärungen benötigt, also wem die Partei interessiert, bitte auf der Homepage nachlesen.
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28. 07. 2008, 19:44
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#2473
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Der dunkle Prinz
Registrierungsdatum: Sep 2003
Ort: Bremen
Beiträge: 2.486
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Re: Nationalratswahl in Österreich: Piratenpartei
Nur zu diskutieren gibt es hier leider nicht sonderlich viel.
Aber jeder Österreicher, der hier mitliest, wird den Thread zur Kenntnis nehmen und sein Kreuzchen hoffentlich an der richtigen Stelle machen.
MfG
LordArion
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28. 07. 2008, 19:45
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#2474
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Mitglied
Registrierungsdatum: Dec 2007
Beiträge: 81
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Re: Demokratie
Zitat:
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Zitat von glidesurfer
Das ist vielleicht so, weil du (noch) nicht den ueber 6 Millionen ALG-II-Beziehern angehoerst. Viele davon bekommen es, obwohl sie sich in Arbeit befinden.
Der Mini- und Midijobanteil nimmt in letzter Zeit stark zu. Auch Leiharbeit ist oft eine Option fuer Unternehmer. Dadurch lassen sich Millionen an Gewinnen machen.
Die Politik hingegen ist nicht bereit, etwas dagen zu tun. Sie laesst sich viel mehr zum Instrument der herrschenden Klasse machen.
Der geringe Volksherrschaftsstatus laesst sich auch daran festmachen, dass 2/3 der Deutschen einen Abzug aus Afghanistan fordern, dieser aber im Bundestag von der grossen Koalition abgelehnt wird.
Es ist sicher im Interesse vieler Arbeiter, von ihrem Job leben zu koennen. Das kuemmert in Berlin kaum jemanden. Ein Mindestlohn ist per se utopisch, unvorstellbar und natuerlich viel zu teuer.
Der ALG-II-Satz wurde um laecherliche 4€ im Juli erhoeht. Das ist etwa 1% - die Inflation steht bei ca. 3%. Von den Renten will ich gar nicht erst anfangen. Wenn sich die Regierung nun in Bescheidenheit huellen wuerde, koennte man vielleicht kaum etwas sagen, aber nein, man wollte schon wieder die Diaeten erhoehen.
Der Politik- und Demokratieverdruss wird Deutschland immer staerker. Ich warne, weiter die Augen davor zu verschliessen.
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Dito!
Genau so sehe ich das auch!
Unser Land befindet sich mehr und mehr auf einer tickenden Bombe. Wenn die Bevölkerung erst mal so arm ist, dass man sich nicht mal mehr vernünftig ernähren kann, ja ich glaube, spätestens dann platzt die Bombe.
Wir bekommen zusehens eine 2 Klassen Gesellschaft, die Armen und die Stinkreichen. Mittelschichten bröckeln immer mehr raus.
EDIT: Zum Thema Renten habe ich noch vergessen zu erwähnen, dass man damals einfach mal eben so die Rentenkassen geplündert hat um Finanzlöcher zu stopfen....Ein Skandal sondersgleichen. Wäre wie wenn ich hier von Euch die Sparbücher ohne zu fragen einkassiere und mal fix zur Bank husche. Für so eine Schandtat muss keiner Büssen. Ausser die Rentner natürlich, welche noch den 2. Weltkrieg (Gott bewahre vor sowas) erlebten und mit viel Mühe und Kraft dieses Land wiederaufgebaut haben. Schäbig und dreckig ist sowas. Jawohl. (Meine Meinung)
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28. 07. 2008, 19:52
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#2475
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