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Boeses junges Fleisch
Registrierungsdatum: Mar 2000
Ort: BO-FH
Beiträge: 13.415
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Ich bezweifle, dass du ne Uni von innen gesehen hast, SCNR...
und nur um wenigstens ein Gegenbeispiel zu nennen: Nuesslein - Vollhard forscht in Deutschland.
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13. 02. 2002, 15:58
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#51
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Think Tank
Registrierungsdatum: Apr 2001
Beiträge: 2.230
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Re: Wer hier in Deutschland bleibt ist doof????
Zitat:
Original geschrieben von Killrt0012
Die Dummen, die Bauern, die Beamten, die Priester, die Arbeitslosen und
Sozialhilfeempfänger und die Rentner - für all jene, ist Deutschland von
Vorteil – der Rest wäre längst in den USA, wenn dort Deutsch gesprochen
würde und wenn man uns dort wollte, natürlich.
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und wenn du arbeit hast? ich sag: Hire and Fire
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13. 02. 2002, 16:03
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#52
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Your soul is mine
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Into the Other Side
Beiträge: 746
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Also ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ich bin hier relativ glücklich!
Ich habe mir schon desöftern überlegt, wie es wäre wegzuziehen, aber ich fühl mich hier wohl (Naja, nach Irland zu ziehen, ist mein Traum, aber das lassen wir jetzt mal außen vor!)
Ich finde, Deutschland und seine Bewohner müssen sich nicht verstecken, wir sind so wie wir sind!
Ich sage jetzt mal, das ich Nationalstolz besitze!
Ciao Exe
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13. 02. 2002, 20:41
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#53
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jan 2001
Beiträge: 286
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.. vom Tellerwäscher zum Millionär, ab in die USA.
Es soll noch Menschen geben die daran glauben.
Ich glaube das war mal. Bin mir sicher das es dort mindestens genauso ist wie hier und in der ganzen Welt. Kannste was, bist du was. Natürlich kannst du auch mit einer guten Idee Millionär werden, kommt aber nicht so oft vor.
Wenn man die Sache mal Global betrachtet, dann muss man doch sagen das es uns hier in Deutschland prächtig geht. Dem einen schlechter dem anderen besser. Im Endeffekt muss sich jeder selbst darum kümmern, wird aber aufgefangen wenn es nicht geht. In den USA ist es nicht so easy.
Klar in den USA geniesst man eine Menge Vorteile wenn man z.B. Unternehmer ist. Auch sonst werden einem eine Menge anderer Möglichkeiten geboten die es hier nicht gibt. Trotz allem kann man hier alles erreichen wenn man will und kann. International gesehen liegt Deutschland, meiner Meinung nach, auf Platz 2 wenn Lebensqualität mitzählt.
Ich bin froh hier aufgewachsen zu sein.
tschö
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14. 02. 2002, 01:56
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#54
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Bananenrepublikbewohner
Registrierungsdatum: Sep 2000
Ort: Bananenrepublik
Beiträge: 524
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Re:
@theloverider
No comment
@Bull112.
No comment
@Korrupt
Juhuu es gibt noch einen deutschen Forscher. Wahr ist jedoch: Jeder 2te von 3
Nobelpreisträgern ist Amerikaner oder forscht in USA. Vergleicht man mal die Patentanmeldungen so ergibt sich ein ähnlich deutliches Ergebnis.
@Executor
Nach Irland zu ziehen ist nicht all zu scwer!
Mein Beitrag war ein Zitat!!!
Eigentlich sollte es mal eine Anregung sein hier eine Diskussion auszulösen.
Doch anscheinend sind hier alle Leute glücklich und zufrieden, auch wenn 5 Millionen auf der Strasse stehen, es kein deutsches Internetstartup die letzten Jahre es in der Welt geschafft hat,und wir uns den USA mitlerweile komplett unterwerfen bzw. auf neudeutsch "Solidarität zeigen".
Ich wollte mit dem Zitat nicht sagen,dass Deutschland schlecht ist, oder gar ein Aufruf zur Migration in die USA sein.
Wenn ich mich nur objektiv in meiner Umgebung (Baden-W.) umschaue, so sehe ich, dass es den Leuten immer "schlechter"
geht, ausser denjenigen die vom Staat oder einem Großkonzern einen sicheren Job haben.
Fast alle. die mit mir die Uni letztes Jahr abgeschlossen haben, versuchten einen Job in einem Großkonzern zu bekommen. Nur ein äusserst geringer Teil wagt es sich noch eine Firma aufzumachen.Woran liegt dies wohl???
Aber nichts für ungut. Solange ein warmes Essen in der 2 Zimmermietwohnung auf dem Tisch steht, sind wir zufrieden und dankbar, dass wir in Deutschland geboren sind.
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14. 02. 2002, 11:06
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#55
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Your soul is mine
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: Into the Other Side
Beiträge: 746
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Also ich lebe auch in BW, und in meiner näheren Umgebung (Mannheim) ist es schon krass, was man alles sieht wenn man durch die Straßen geht.
Wg Irland, klar ist es nicht schwer, mach ich auch irgendwann
Noch was:
D war bis kurz vor 2. WK bei Forschung etc SEHR gut dabei, das Problem war halt, das unsere wissenschaftler allesammt in andere Länder geflüchtet sind, wenn sie die Möglichkeit hatten, wer könnte ihnen das den vorhalten? Niemand.
Desweiteren wurde Forschungsergebnisse etc. tzerstört, oder mißbraucht, also ist, meiner Meinung nach, die USA u.a. desshalb so stark auf dem Gebiet.
Zu, Selbstständig machen ist soviel zu sagen: Es gibt einfach zu Viele, die das machen, das angebot übersteigt bei weitem die nachfrage!
Ciao Exe
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14. 02. 2002, 11:15
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#56
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Gast
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Re: Re:
Zitat:
Original geschrieben von Killrt0012
Eigentlich sollte es mal eine Anregung sein hier eine Diskussion auszulösen.
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Eine Diskussion worüber? Darüber das die USA im Gegensatz zu Deutschland ein Schlaraffenland sind? Der wirtschaftliche Erfolg der USA beruht darauf, dass das reiche Drittel der Bevölkerung den Rest der Bevölkerung auszusaugt und in Knechtschaft hält.
Oder möchtest Du in 3 verschiedenen Jobs 12-16 Stunden täglich arbeiten?
Zitat:
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Doch anscheinend sind hier alle Leute glücklich und zufrieden, auch wenn 5 Millionen auf der Strasse stehen, es kein deutsches Internetstartup die letzten Jahre es in der Welt geschafft hat,und wir uns den USA mitlerweile komplett unterwerfen bzw. auf neudeutsch "Solidarität zeigen".
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Noch sind wir bei 4 Millionen Arbeitslosen und es gibt so etwas wie Globalisierung, wenn dann muss man sich dieser Unterwerfen aber nicht den USA im Speziellen. Wenn du auf den Krieg in Afghanistan anspielst ist das ein anderes Thema und sollte extra behandelt werden.(was hier aber schon ausreichend diskutiert wurde). Das mit den Internetstartups ist kein spezifisch deutsches Problem oder nenn mir doch mal ein wirklich erfolgreiches Start-up weltweit.
Zitat:
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Ich wollte mit dem Zitat nicht sagen,dass Deutschland schlecht ist, oder gar ein Aufruf zur Migration in die USA sein.
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Dann solltest du vielleicht das nächste Mal deine Frage so formulieren das man auch versteht worauf du hinaus willst.
Zitat:
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Aber nichts für ungut. Solange ein warmes Essen in der 2 Zimmermietwohnung auf dem Tisch steht, sind wir zufrieden und dankbar, dass wir in Deutschland geboren sind.
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Ja du hast Recht wo doch der Rest der Menschheit in Palästen lebt wo einem gebratene Täubchen in den Mund fliegen und ein Mohr mit Palmwedel für ständig frische Belüftung sorgt, während die Haremsdamen eifrig darum bemüht sind keine Langeweile aufkommen zu lassen.
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14. 02. 2002, 11:47
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#57
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Europa
Beiträge: 2.933
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Hi
killrt0012 , das macht ja schon ein Teil deutschen der Osten ist schon in Bewegung Richtung westen (Fahrgeld reicht nicht bis USA).
D (er) D (umme) R (est) passt auf das der letzte noch das Licht ausmacht.
Schick die Flugkarte und Greencard ich mach dann die Flocke.
DocShark
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14. 02. 2002, 13:09
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#58
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Bananenrepublikbewohner
Registrierungsdatum: Sep 2000
Ort: Bananenrepublik
Beiträge: 524
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Hallo,
@theloverider
Es geht nicht um Haremsdamen und Palmenwedel. Mich nervt nur wie auch hier in vielen Threads alle auf die bösen Amerikaner rumhacken, Im Endeffekt jedoch selbst nach USA gehen würden, wenn Sie doch könnten. Der Erfolg USA ruht bestimmt auch auf der Kunst, ein Business zu machen.
In diesem Land hier geht allmählich die Puste aus und die Leute, die
noch Visionen haben und sich eventuell selbständig machen wollen,bekommen keine Chance mehr.In diesem Land hier ist man eben am Besten Angestellter eines Konzerns oder Angestellter des Staates. Auch wenn die USA ihre Vormachtstellung teilweise auf nicht so schöne Weise erlangt haben, so lebt es sich dort besser(Meiner Mindermeinung nach). Und wer auf das deutsche Sozialsystem glaubt, dem fehlt sowieso etwas.
Sorry für die eventuelle Überreaktion ich bin es nur Leid aus allen Ecken zu hören, wie wirklich gute Leute sich in Konzerne oder Ämter einnisten, weil Sie keine Chance sehen, sich selbständig zu machen.
Auf der anderen Seite sehe ich kleinere Firmen, die wirklich gerne Lehrstellen, Arbeitsplätze zur Verfügung stellen möchten, jedoch es nicht können, da sie kein Geld haben. Zwei Drittel des Mittelstandes arbeitet mit minimaler bis keiner Finanzdeckung.
Deutschland ist nun mal nicht mehr Nummer eins, sondern nur schlechtes Mittelmaß.
Jeder 5 Deutsche arbeitet beim Staat.
Bzgl. der Internetfirmen muss ich Dir recht geben. Bis auf Ebay und amazon gibt es nicht sehr viele. Ottoversand macht es ganz gut???
@DocShark
Sorry, habe selbst noch keine. Aber hoffentlich bald.
@exicutor.
Grüsse rüber von Baden nach MA. Irland geht es im Moment wirklich ganz gut. Solltest dich mal dort bewerben.
Also vergesst den Thread. Mir gehts jetzt besser. Er kann auch gerne gelöscht werden. Vielleicht sollte man wirklich nur auf den bösen Amerikanern rumhacken,die uns und die ganze Welt belästigen und uns alle arbeitslos machen,weil sie jeden Tag 18 Stunden arbeiten und uns mit ihren so tollen Produkten locken.
Ciao
Killrt0012
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14. 02. 2002, 18:37
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#59
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ex-Moderator
ex-Moderator
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Baden
Beiträge: 1.886
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Argh.. ich wollt mich eigentlich nich melden.. aber wat solls
Also.. so schlecht ist es um Deutschland (man kann auch Europa sagen) nich bestimmt.
Klar.. wenn man den Nobelpreis als NonplusUltra sieht.. dürften die Amerikaner weit vorne liegen.
Aber wenn man in andere berreich schaut, wie z.B. Maschinenbau, so sind vorallem Europäer weit vorn! Besonders im berreich der Werkstoffkunde ist Deutschland führend.
Zu De mal selber: .de hat eine größe das Staates Montana, aber eine Wirtschaftsmacht die selbst den USA respekt einheimst. Also es ist ja nich so, das wir hier nix zustande bringen würden. In vielen Bereichen überagen wir (Europäer) die USA noch bei weitem, vielleicht nicht in Physik (noch) aber doch in anderen sachen wie dem Ingenieurswesen usw.
Naja.. das war mein Beitrag.. ob er nötig/gut/treffend war .. kein plan..
Anyway
Tschö
Lazarus
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15. 02. 2002, 01:00
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#60
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Master of Kataster
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: Hamburg
Beiträge: 222
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Hi Lazarus !
Und natürlich auch der Rest !
Ich kann Dir, Lazarus, in eigentlich allem zustimmen (zumindest erstmal auf dem Papier).
ABER genau da liegen die Probleme:
Alles, was Du genannt hast (wo Deutschland noch vorn mitmischt) sind "Spätwirkungen" von früher ! Ingenieurswesen. Maschinenbau. Fehlen eigentlich nur noch Pünktlichkeit und Ordnung.
Sicher: Das sind alles keine schlechten Sachen - aber machen sie die Zukunft aus ???
Wenn man es so betrachtet, gleicht Deutschland einem Unternehmen, das vor einigen Jahren eine Führungsposition am Markt erarbeitet hat.
Inzwischen kommen andere, die können das genausogut wie wir (Koreaner etc.) - aber trotzdem läßt es sich von unseren "CashCows" (z.B. Maschinenbau) noch gut leben.
Was nur leider übersehen wird: Die neuen Geschäftssegmente liegen völlig brach:
Halbleiterindustrie, Softwareentwicklung, Unternehmensberatung, Telekommunikation etc. (in all den Bereichen versuchen sich deutsche Unternehmen allenfalls noch mit ihrer prallen Geldtasche erfolgreiche, ausländische Unternehmen und deren KnowHow zu kaufen.)
Und in ein paar Jahren werden wir mit der jetzigen CashCow kein Cash mehr verdienen...
Und dann ???
Und woher kommt das ? Da kommen wir zu selben Thema, was ich hier in einem Parallelthread schon angesprochen habe:
Der Staat reguliert uns hier zu Tode. Und als wenn das nicht genug wäre: Er benötigt DAFÜR auch noch Unmengen von Kohle !!! Die Staatsquote steigt und steigt, so daß deutsche Unternehmen nicht mehr Konkurrenzfähig sind.
Und wozu benutzt der Staat das ganze Geld, daß er aus der Wirtschaft saugt ? Um alte, unprofitable Strukturen künstlich am Leben zu halten: Landwirtschaft, Bergbau, Speditionswesen, Werften, staatlich Altersvorsorge etc. (und es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch Chemie, Maschinenbau, Bauwirtschaft etc. auch am staatlichen Tropf hängen werden - z.Teil sind die Brachen ja schon lebensnotwendig auf Staatsaufträge angewiesen)
Subventionen ohne Ende, die das Sterben und die Selbstreinigung überalteter Strukturen und Branchen künstlich herauszögert und so den neuen Strukturen und Unternehmen die Luft zu Atmen - sprich die internationale Konkurrenzfähigkeit - nimmt.
Wenn es in den USA die Reichen sind, die die Armen ausbeuten - dann ist es in Deutschland der Staat, der ALLE ausbeutet !!! (Bevor jetzt die Bemerkung kommt, der Staat kann niemanden ausbeuten, weil wir alle ja der Staat sind: Durch die Steuerpolitik der letzten 30 Jahre wird allen - und vor allem den Unternehmern - die internationale Konkurrenzfähigkeit genommen, und damit die Möglichkeit, effektive Wertschöpfung zu betreiben.)
Und DAS ist es auch, was in diesem Thread ursprünglich angesprochen wurde: Noch geht es uns im internationlen Vergleich gut, weil wir von unserer Substanz zehren: Aber gar nicht mal so langsam ziehen die meisten anderen an uns vorbei - selbst solche Kolosse wir das Riesenland USA ist flexibler und erfolgreicher als das kleine Deutschland oder das doch "so innovative" Europa !!!
Und daß den armen deutschen Forschern doch alle Grundlagen nach dem Krieg gestphlen wurden und die bösen Amis nur deshalb so erfolgreich sind, ist jawohl eine typische "Aber"-Ausrede ! "Aber wir konnten doch nicht besser, weil wir so ungerecht behandelt wurden..." - ein sehr bequemer Standpunkt.
Killrt0012 - ich stimme dem zu, was Du geschrieben hast !
Gruß big.teejay
Geändert von big.teejay (15. 02. 2002 um 13:52 Uhr).
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15. 02. 2002, 02:40
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#61
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User
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: Bln
Beiträge: 32
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Ich finde killrt0012 hat recht.
Deutschland ist doch eine Bananenrepuplik geworden. Stichwörter:
Schwarzgelder(Kohl), Freiflüge(Scharping), V-männer(Schily), Arbeitsämter(Jagoda),
Berliner Bankgesellschaft (Diepgen,Landowsky)die Liste lässt sich fortsetzen.
und NICHTS passiert, Keine Konsequenzen!! Wie heist es bei BAP : Ihr seid wiederlich.
Karrieregeile Versager sonst nichts.
Auf nach Kalifornien
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15. 02. 2002, 10:21
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#62
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Bastard Member from Hell
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: ~
Beiträge: 2.534
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Re: Re:
Zitat:
Original geschrieben von Killrt0012
@Korrupt
Juhuu es gibt noch einen deutschen Forscher. Wahr ist jedoch: Jeder 2te von 3
Nobelpreisträgern ist Amerikaner oder forscht in USA. Vergleicht man mal die Patentanmeldungen so ergibt sich ein ähnlich deutliches Ergebnis.
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vergleiche mal die Einwohnerzahlen USA / Deutschland
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15. 02. 2002, 11:08
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#63
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Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2000
Beiträge: 290
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Oh man da geht doch alle in die uSA!!!!
Aber eins sage ich euch in diesem Land überleben nur die starken das heist!!
1.Wer hier mal einen Unfall hatt und dann bei seinem Job für eine kleine-große Zeit aussetzen muss ist voll gelakmeiert!! Diese Menschen landen dann nicht all zu oft so gar auf der Straße dank des guten sozial Versicherunggesetzes der USA in dieser Hinsicht sind wir doch viel besser dran in Deutschland da bist du besser abgesichert!!! Und das sind keine Ausnahmefälle!
2. Die stärke der USA in Hinsicht auf ihren vielen guten Vorschungsergebnissen beruht auch daran das sie viele Studenten in die USA abwerben und das von der ganzen Welt!!
An disem ist aber auch Deutschland schuld z.B ein Fall eine wirklich gelehrter Iraner macht sein Studium hier in Deutschland an einer Uni! Anschließend wurde er dann bei IBM angestellt! Doch dann wurde seine Aufenthaltgenehigung nicht mehr verlängert! Ja ihr hört richtig und das in einer Zeit wo alle Politiker in Deutschland gerade nach solchen hochintiligenten Menschen lechzen!!! Das heist wir bilden praktisch die nächste Füruhngselite an unseren Hochschulen aus auf Kosten des Steurzahlers doch dann nach der Beendigung ihres Studims wandern viele weiter in die USA aus! Aber verdenken kann man es ihnen ja nicht wiel sie halt in Deutschland keine guten Rahmenbedingungen finden! meiner Ansicht nach währe viel gewonnen wenn man diesen Studenten günstige Bedingungen schaffen würde weil dann währe schon viel gewonnen!!
Auserdem bemängelten schon viele ausländischen Studenten das der Rechtsextremismus eine Massgebliche Rolle zu ihrer Entscheidung führte Deutschland wieder zu verlassen! Weil sie öfters mal belästigt wurden!
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15. 02. 2002, 11:16
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#64
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das kleine Licht
Registered User
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Unten am Fluss
Beiträge: 101
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Ich fass mal zusammen....
... was so bisher alles gelaufen ist.
1. Die Amerikaner melden mehr Patente an und sind deshalb die klügste Nation der Welt. Und das aber nur, weil alle deutschen Wissenschaftler im WW 2 (!) nach USA geflohen sind und nach Kriegsende alle anderen Forschungsergebnisse gestohlen wurden.
Kommentar: In Amiland leben nich tnur meh Menschen die mehr Forschungen anstellen können, entscheidend ist doch vielleicht auch die Frage des Patentrechtes. Etliche (und ich möchte fast meinen die meisten) in Amiland angemeldeten Patente werden in Deutschland als solche gar nicht zugelassen, weil sie Allgemeingut betreffen oder ähnliches.
2. Deutschland ist eine "überverstaatlichte" Bananenrepublik, weil einige Politiker Schwarzgelder waschen und (übrigens noch ganz neu) Arbeitslosenzahlen "schönen". Und dabei werden mit immer mehr Kosten veraltete Strukturen aufrecht gehalten.
Kommentar: Dazu nur 2 Dinge! Das eine ist, dass ich persönlich gerne in "veralteten" Strukturen wie Rente und Krankenversicherung lebe, weil mir das ein gewisses Gefühl der Sicherheit gibt, auch wenn ich dafür vielleicht nen Hunderter weniger in der Tasche habe. Ber zumindest überlebe ich auch nach längerer Krankheit. Zum anderen möchte ich kurz auf die sumpfigen Umstände in: erstens unserem europäischen Nachbarn Italien (Berlusconi = Medien- und Mafiagewalt) und zum anderen auf die "gar lustigen Zufälle" im Rahmen des "Anti-Terror-Krieges" und des "Enrongate"! (und ich kann jedem nur raten sich die Zeit zu nehmen diese Texte mal in Ruhe zu lesen und sich durcj den Kopf gehen zu lassen.)
3. Keine deutsche Internetfirma hat es geschafft!
Kommentar: Keine hat und wird es schaffen... Das Internet ist weder Wirtschaftsmotor noch wirtschaftlich. Wenn dem doch so wäre, dann würden z.B. neue Movies nicht im Esel getauscht, sondern bei Warner für´n Appel und ´en Ei gezogen werden usw.... (Ich hoffe mein Standpunkt ist klar geworden !?). Und das gleiche gilt auch für Amiland - [ironie] Ätsch[/ironie].
4. Deutschland bildet immer noch die Internationale Elite aus - oder nicht weil heir zu viel Fremdenhass herrscht????
Kommentar: Kann man eigentlich nicht kommentieren, weil sich die beiden Aussagen doch ein "klein wenig" wiedersprechen. Allerdings heisst es richtig: Deutschland bildet immer noch die internationale Elite aus, aber [sarkasmus]wer will schon länger in einem fremdenhass durchzogenen Land leben als nötig![/sarkasmus]
Den verbliebenen Rest und die wichitgste Frage beantworte ich mal wie folgt:
Natürlich möchten wir alle in die USA (vorsicht killrt, nicht zu früh freuen) um nach 2-3 Jahren mit einer grossen Erfahrung zurückzukommen und dieses (tatächlich leicht angeschlagenen) Land wieder dahin zu bringen wo es meiner Meinung hin gehört. Ziemlich nach oben in den hier erläuterten Belangen (Wissen, BSP, "Elite").
PS: Das geht am besten als Lehrer (ich sage nur PISA)!
Einen schönen Tag noch wünscht
Dotzi (das kleine Licht)!
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15. 02. 2002, 11:59
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#65
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Master of Kataster
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: Hamburg
Beiträge: 222
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Hey Dotzi,
zu 2.
Niemand sagt, daß es keine Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung mehr geben soll. Aber warum muß es denn immer staatlich sein ?
Denkt doch mal nicht so engstirnig !
Die staatlicheen Versicherungen (+ die gesetzlichen Krankenkassen) setzen immer mehr "Speck" an und immer mehr der benötigten Kohle versickert in den Aufgeblähten verwaltungsapparaten und immer weniger kommt da an, wofür es eigentlich gedacht ist (bei den Arbeitslosen und Kranken etc.) WEIL keine Konkurrenz herrscht !
Meine Meinung: PFLICHTversicherung für Arbeitslosigkeit, Krankheit und Altersversorgung - aber mit Unternehmen der freien Wirtschaft.
Nimm als Beispiel die gesetzlich vorgeschriebene KFZ-Haftpflichtversicherung: Funktioniert doch prima: Jeder ist versichert - aber der Konkurrenzkampf der Versicherer hält die Kosten gering und die Verwaltungsapparate effektiv !
Und: uns mit unseren italienischen (und anderen europäischen) Nachbarn zu vergleichen, bringt hier nun ÜBERHAUPT nichts. Niemand hat behauptet, die wären besser. Im Gegenteil: die ganze EU kann man in einen Topf schmeissen.
Lieber Dotzi, man findet immer noch einen, der SCHLECHTER ist als wir - dadurch werden wir aber NICHT besser...
3.
Internet ist kein Wirtschaftsmotor und nicht wirtschaftlich ?
Wenn man nur auf Napster, Esel und Morpheus schaut, dann vielleicht nicht - die Musik- und Filmbranche ist ja auch ein glorreiches Beispiel, wie man den Fortschritt verpennen kann, weil man auf den dicken Profiten der 80er Jahre warm und trocken zu sitzen meint.
Business2Business, CustomerRelationManagement, SupplyChainManagement, OnlineBanking etc. sind aber durchaus Beispiele, wie produktiv das Internet sein kann und Unternehmen wie Siebel, Oracle, Cisco etc. beweisen, daß man damit auch Geld verdienen kann !
LEUTE ! Seht nicht immer nur die Bauchlandungen und schließt daraus nicht darauf, daß es keine Erfolge gäbe.
Letzlich:
Zitat:
"[...]um nach 2-3 Jahren mit einer grossen Erfahrung zurückzukommen [...]"
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Klar will man grundsätzlich immer wieder zurück in die eigene Heimat - das sind rein emotionale Beweggründe - keine wirtschaftlichen !
Komisch nur, daß man zu recht erwartet, mit der in den USA erworbenen persönlichen Qualifikation den meisten in Deutschland vorraus zu sein...
Zitat:
"[...]und dieses (tatächlich leicht angeschlagenen) Land wieder dahin zu bringen wo es meiner Meinung hin gehört. Ziemlich nach oben in den hier erläuterten Belangen (Wissen, BSP, "Elite"). [...]"
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Noch ist es LEICHT angeschlagen... Aber wir haben den Gipfel schon überquert: Es geht stetig abwärts...
Und Du sagst und bestätigst ja genau das, was wir in diesem Thread hier behaupten: Wir sind alles andere als "oben", was Wissen, Wirtschaftskraft etc. angeht.
Und wenn es so weitergeht, wie derzeit, wird sich daran nichts ändern !
Freut mich, daß wir anscheinend doch einer Meinung sind !
big.teejay
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15. 02. 2002, 14:13
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#66
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Gast
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Zitat:
Original geschrieben von big.teejay
Niemand sagt, daß es keine Arbeitslosen-, Kranken- und Rentenversicherung mehr geben soll. Aber warum muß es denn immer staatlich sein ?
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Ist sicher bedenkenswert dein Ansatz nur befürchte ich würde dann unser Sozialsystem,mehr noch als bisher zu einem 2-3 Klassensystem mutieren. Die USA würde ich da schon als abschreckendes Beispiel anführen wollen.Wer viel verdient kann sich auch eine gute medizinische Versorgung usw. leisten. Wer nur den Mindestlohn hat für den siehts sicher nicht so rosig aus.
Zitat:
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Komisch nur, daß man zu recht erwartet, mit der in den USA erworbenen persönlichen Qualifikation den meisten in Deutschland vorraus zu sein...
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Auslandserfahrungen sind immer gern gesehen, wo auch immer sie gemacht werden.
Zitat:
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Noch ist es LEICHT angeschlagen... Aber wir haben den Gipfel schon überquert: Es geht stetig abwärts...
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Nun wie ich schon oben erwähnte befindet sich die Weltwirtschaft nunmal in einer Phase der Rezession, davon ist kein Land ausgeschlossen.
Zitat:
Wir sind alles andere als "oben", was Wissen, Wirtschaftskraft etc. angeht.
Und wenn es so weitergeht, wie derzeit, wird sich daran nichts ändern !
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naja das stimmt wohl aber im weltweiten Vergleich immer noch und wahrscheinlich auch noch längere Zeit im oberen Drittel.
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15. 02. 2002, 14:38
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#67
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das kleine Licht
Registered User
Registrierungsdatum: Jul 2000
Ort: Unten am Fluss
Beiträge: 101
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Selbstverständlich..
... sind wir einer Meinung big.teejay!
Aber anscheinend hatte ich mich doch nicht klar genug ausgedrückt. Hie also mein zweiter Versuch.
Sicherlich lebt man in diesem Land mit einigen merkwürdigen Repressalien im Bereich diverser Pflcihtversicherungen, Steuern usw. Aber man lebt letztendlich doch, oder?
Warum ist es dann so schwer einzusehen, dass man in Amiland zwar bestimmt "freier" Leben kann und auch bestimmt toller Verdienen kann, aber dort
1. nicht "sicher" lebt (Es sei denn man gibt genausoviel oder mehr Geld für Vorsorge aus wie hier)
2. nicht in der Heimat lebt. [Metapher]Und warum muss man immer das sinkende Schiff verlassen anstatt die Lecks zu stopfen[/Metapher]
Und fast zum Schluss mal wieder eine neue Frage. Was passiert, wenn das "Schlaraffenamiland" abbrennt???? Wohin wechslen wir dann? Nach Südafrika vielleicht, oder Brasilien? Oder gar doch China (wen interessieren schon politische Ansätze wenns ums Geld geht?)
Gruss, Dotzi!
PS: Ach so, eins noch. Ich möchte eigentlich nicht weiter darüber diskutieren, aber wo sind die Internetanwednungen die den kleinen Mann, oder mit denen der kleine Mann Geld verdient?
B2B, CRM? Oracle als Startup?
Nix für ungut, gell!
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15. 02. 2002, 15:05
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#68
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Master of Kataster
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: Hamburg
Beiträge: 222
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@ theloverider
Ich denke, eine privatwirtschaftlich organisierte Sozialversicherung führt nicht zwangsläufig zur Zwei- oder Dreiklassenversicherung - siehe KFZ Haftpflicht.
Sicherlich wird es eine Skalierung geben - die einen werden sich stärker und teurer absichern als die anderen - aber das ist ja nun alles andere als verwerflich. Hauptsache, alle sind grundversorgt.
Und; mal Hand auf´s Herz: Zweiklassenversicherung gibt es bei uns jetzt auch (Krankenkasse...) - und wer sich ausschliesslich gesetzlich versichert, zahlt sich meistens trotzdem dumm und dämlich, wenn er mal RICHTIG krank ist - mit dem Unterschied zur privatwirtschaftlichen Versicherung z.B. in den USA, daß er sich AUCH noch an den Beiträgen zu dieser uneffektiven Versicherung dumm und dusselig zahlt !
Rezession ?
Der Abfall der deutschen Wirtschaft gegenüber anderen passiert nicht erst seit zwei Jahren - und das meine ich auch nicht: Es geht um die seit 20 Jahren immer stärker wachsende Staasquote (Steuerlast/Sozialabgabenlast - bei sinkenden Leistungen !) und die damit einhergehende immer mehr nachlassende Wirtschaftskraft/Konkurrenzfähigkeit.
Daß Deutschland und Europa sich auch auf längere Sicht im oberen Drittel bewegen werden, ist ein seeliger Wunsch - wage ich mal sehr stark zu bezweifeln. Bereits mittelfristig drohen die Staatsfinanzen zu kollabieren und die "Beschäftigungspolitik" zu scheitern.
Undabhängig davon und somit quasi zusätzlich werden viele Schwellenländer (gerade im asiatischen Bereich) richtig loslegen und uns überholen.
@ Dotzi
USA soll nicht das absolute Vorbild sein - beileibe nicht !
Aber es gibt Ansätze, die Parallelen zu amerikanischen Lösungen aufweisen - z.B. die Sozialversicherungen privatwirtschaftlich zu organisieren, damit sie (aufgrund des Wettbewerbs) kosteneffektiver arbeiten (damit geringere Lohnnebenkosten - damit mehr Wettbewerbsfähigkeit - damit mehr Arbeitsplätze).
Im gegensatz zu Amiland müsste aber ein Mindestversicherungsstandard PFLICHT sein, damit nicht wie in den USA das Solidarprinzip unterwandert wird - wobei der Mindeststandard schon geringer sein dürfte und sollte, als es die derzeitigen deutschen, staatlichen Modelle bieten.
Übrigens propagiere ich hier NICHT, daß wir alle nach Amiland gehen sollen. Dann bräuchten wir hier ja auch nicht über die Mißstände zu diskutieren sondern nur darüber, wer das Licht ausmacht.
Es ist UNBEDINGT nötig, daß wir HIER das Bewusstsein der Bürger verändern und so Änderungen herbeiführen ! Derzeit sieht es allerdings so aus, asl würde sich das Bewußtsein der Bürger und Politiker erst dann (schmerzhaft) ändern, wenn unsere Staatsfinanzen denn Argentiniens oder Russlands entsprechen...
Internet -
Ich denke, es geht hier nicht darum, ob der kleine mann mit dem Internet Geld verdienen kann oder nicht - mit der Eisenbahn (direkt) hat der kleine Mann damals auch kein geld gemacht.
By the Way - meine Werbeeinnahmen, die ich mittels des Internets generiere (Bannerprogramme), erlauben es mir schon, im Sommer das eine odere andere Eis mehr zu essen...
big.teejay
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15. 02. 2002, 19:55
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#69
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Gast
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big.teejay, wirtschaftlich gesehen hört sich das ja sehr spannend an . Neue Märkte, Deregulierung, Staatsquote senken, Versicherungen privatisieren, mehr Wettbewerb.
Spannend und herausfordernd !
Politisch gesehen hört sich’s eher nach Wirtschaftskrieg an ,den keine Seite ohne Regulierung überstehen kann. Dem sind schon genug zum Opfer gefallen und werden noch zum Opfer fallen. Tatsache ist doch wohl, das sich die Firmen, die noch Geld verdienen wollen, zu immer größeren Einheiten zusammenschließen, die sich immer weniger einen Staat leisten, ich meine den Staat in Form der Bevölkerung, die auf Arbeitsplätze angewiesen sind. Den Teil des Staates, der Ihnen die Millionen nach Steuerabschluss zurück überweist, den leisten sie sich aber sehr wohl. Da gibt es Unterschiede in der Ansicht von Staat.
Wie sich die geforderte Deregulierung aussieht, kann man sich an den Staaten ansehen, die vom IWF Kredite genau unter diesen Auflagen bekommen. Also Lebensmittelsubventionen runter, die ganze Palette der Sachen sich hier so neumodern als Reformen verstehen.
Allerdings ist nicht bekannt, das von den Staaten einer hochgekommen ist. Im Gegenteil, diese Länder sind hochverschuldet, und wirtschaftlich am Boden. Einzig die Geberländer, allen voran die Staaten, profitieren durch die „Öffnung“ der Märkte in diesen Ländern in Form von Zinsen und Aufträgen. Der Bevölkerung wird Stück für Stück die Lebensgrundlagen unterm Arsch weggezogen.
Auch national haben in den USA wie schon gesagt den Preis für statistische Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt bezahlt. Da ist es dann kaum verwunderlich das in dem Moment, wo hier die Arbeitslosenzahlen steigen, dehnen auch noch Privatversicherungen der elementhären Sparten angedreht werden sollen. Für Verbesserungen in der Statistik ? Für den Sieg gegen andere Volkswirtschaften ?
Sichtbare Erfolge ? Wohl kaum, kommt einer hoch, gehen fünfzig unter.
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16. 02. 2002, 20:03
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#70
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Gast
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Nabend !
Nur eine kurze Bemerkung dazu von mir:
Natürlich ist es durchaus richtig, dass viele deutsche Nobelpreisträger oder Spitzenwissensachaftler in den USA forschen und/oder lehren, allerdings haben trotzdem der Großteil dieser Kapaiztäten ihre Schulausbildung bis mindestens zum Abitur in Deutschland absolviert und teilweise auch hier studiert.
Leider geht das immer irgendwie unter, denn eigentlich sollte die Basis doch nicht vergessen werden; zumal in den ersten 4-6 Schuljahren fudamentales Wissen vermittelt wird.
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17. 02. 2002, 23:42
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#71
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Master of Kataster
Registrierungsdatum: Mar 2001
Ort: Hamburg
Beiträge: 222
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@ Distel
Daß das alles nicht so völlig einfach und problemlos funktionieren wird, ist klar. Auch ist völlig klar, daß viele Unternehmen dabei den Bach runtergehen werden - eben genau die, die eigentlich nicht mehr konkurrenzfähig sind und nur noch durch die vom Staat künstlich gehaltenen Strukturen überleben.
Das alles würde kein schmerzloses Prozess werden.
Schmerzlos wird es aber auch für uns alle nicht ablaufen, wenn wir so weiter machen wie bisher - ganz im Gegenteil: Es wird m.E. viel katastrophaler werden.
Daß eine Deregulierung NICHT zwangsläufig so nach hinten losgehen muß, wie von Dir beschrieben, sieht man z.B. am erfolgreichen Beispiel Neuseeland !
Oder eben auch am Beispiel USA, die derzeit einen Haushaltsüberschuß ausweisen können !
Gruß big.teejay
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18. 02. 2002, 16:33
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#72
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Gast
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<font face="verdana, arial, helvetica" size="1"> <b></b></font>
<p><font face="verdana, arial, helvetica" size="2"><blockquote><font face="verdana, arial, helvetica" size="1">quote:</font><hr><i>Original geschrieben von big.teejay</i>
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<b>Daß das alles nicht so völlig einfach und problemlos funktionieren wird, ist klar. Auch ist völlig klar, daß viele Unternehmen dabei den Bach runtergehen werden - eben genau die, die eigentlich nicht mehr konkurrenzfähig sind und nur noch durch die vom Staat künstlich gehaltenen Strukturen überleben.
Das alles würde kein schmerzloses Prozess werden.
Schmerzlos wird es aber auch für uns alle nicht ablaufen, wenn wir so weiter machen wie bisher - ganz im Gegenteil: Es wird m.E. viel katastrophaler werden. <br />
</b><hr></blockquote>
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Die Krise der Wirtschaft unterscheidet sich doch durch zum Beispiel durch ein Erdbeben dadurch, das beim Erdbeben im Prinzip jeder die Lösung des Problems kennt, muss man kürzer treten, anpacken. Aber da ist auch ein Ziel in Sicht.
Bei der Wirtschaftskrise, relative zumindest, sieht das so aus . Da kommen die wehrten Herren Politiker :
Sehr geehrter Herr Arbeiter, aufgrund von Reformstau muss sich einiges ändern ( Interessant ! )
Wir (was’n Hohn) müssen länger arbeiten, bei gleicher Bezahlung, um die Krise zu überwinden. ( Na ja, wenn’s damit klappt !)
Flexibler und kooperativer bei der Kündigung und Arbeitsstellenwechsel müssen Sie natürlich werden. ( Versteht sich schon von Selbst !)
Weinachts und Urlaubsgeld sind Anhängsel der fetten Jahre, und ... ( Hab mein Chef schon immer bedauert ob dieser Bürden ! )
Nach Feierabend sollten Sie sich in der Schule Ihrer Kinder mit nem Eimer Farbe melden, die öffentliche Hand hat kein Geld für Renovierungsarbeiten. ( Suche schon immer ein neues Hobby !)
Ihre Krankenversicherungsleistungen können im bisherigen Maße nicht mehr aufrechterhalten werden (Schade !)
Ihre Rentenversicherung übernehmen Sie bitte Stückchenweise in Zukunft selber ( Was braucht man im Alter schon Geld.)
Also die Liste ist beliebig erweiterbar, und vieles bereits umgesetzt. Aber hat man dann nicht auch ein Recht , zu erfahren, wofür ? Was hat sich geändert ? Wir haben weder eine Öl – oder Rohstoffkrise, so das eher zu erwarten wäre, das nach den Aufbauleistung des zweiten Weltkrieges mal zurücklehnen angesagt wäre, und man eher stärker von den Früchten der Arbeit profitiert. Würde man die Ursachen kennen, könnten die Politiker auch darstellen, wann die Krise überwunden sein sollte. Ich habe aber weder befriedigendes über die Ursachen gehört, noch über die Zielsetzung, vor allem was die Betrifft, die (wofür ?) den Gürtel enger schnallen sollen. Ich denke, entweder sind die Ursachen nicht bekannt, oder sie sollen bewusst verschleiert werden. Und unter den Voraussetzungen wird es wohl erheblichen Widerstand regnen. Ich persönlich würde mich auch nicht als Sklave einer ewigen „Strukturkrise“ zur Verfügung stellen wollen, die trotz immer längerer werdender Liste der Einschränkungen, und letztendlich immer größerem Massenelend, nie endet. Jedenfalls nicht ohne Gegend | |