|
|
|
|
|
|
Meinungslos+Inhaltslos???
Registrierungsdatum: Sep 2000
Beiträge: 363
|
@SNAFU:
Besser kann man es nicht ausdrücken! Der Text ist absolut spitze!!!!
|
10. 02. 2003, 15:48
|
#126
|
|
daydreamer
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 822
|
notwendige Reformen
hallo,
meiner Ansicht nach sind viele Änderungen bei der Polizei erforderlich.
- Auswahl der Bewerber
Polizisten, die aus (hier nicht näher erläuterten) "falschen Motiven" heraus ihren Beruf wählen oder dafür ungeeignet sind, müssen von Anfang an erkannt und somit garnicht erst aufgenommen und ausgebildet werden. Über die Auswahl der Bewerber habe ich zu wenige Kenntnisse, um hierzu konkrete Vorschläge zu machen. Es könnte aber in Richtung Einbeziehung von Vertretern der GdP u. a. bei der Auswahl der Bewerber gehen. Ich sehe darin allerdings nicht das Hauptproblem. Die späteren "schwarzen Schafe" beginnen vielmehr ihren Dienst motiviert und mit Idealismus, der einfach zu schnell enttäuscht wird. Dazu mehr in den nächsten Punkten. - Die Ausrüstung und der Umfang der Polizei müssen stimmen. Während wir eine Armee unterhalten, die noch fast so groß ist wie zu Zeiten des Kalten Krieges, fehlen bei der Polizei oft einfache Ausrüstungsgegenstände wie passende kugelsichere Westen. Es ist makaber, daß selbst bei typischen Polizeiaufgaben wie etwa Terrorismusbekämpfung zuerst an eine Ausweitung der Befugnisse der Bundeswehr gedacht wird. Wir brauchen statt dessen mehr Polizisten und "bessere" Polizisten!
- Eingriffsmöglichkeiten
Gerade in Innenstädten von Großstädten, oft Brennpunkten bezüglich Konflikten und Kriminalität, werden der Polizei nach und nach die Zugriffsmöglichkeiten genommen, indem riesige Innenstadtbereiche an private Firmen verkauft werden. Polizeiaufgaben werden hier von Wachdiensten übernommen, deren Mitarbeiter dafür nicht qualifiziert sind. Die Polizei muß aber gerade in den Innenstädten nach eigenem Ermessen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten (Fuß-) Streifen, Personalkontrollen etc. durchführen können. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß Polizisten die typischen zwischenmenschlichen Konflikte in Innenstädten oft ohne Gewalt im Gespräch lösen können. Ein Mißbrauch, z. B. einseitiges Vorgehen gegen bestimmte Personengruppen wie "Penner" oder Punks, muß aber verhindert werden!
Völlig indiskutabel ist für mich die Übernahme von Polizeiaufgaben durch die Bundeswehr. Wenn es der Polizei an Personal mangelt (und das ist der Fall!) oder an Ausrüstung, soll dies stattdessen von den Mitteln der Bundeswehr umverteilt werden! - die falschen Gesetze
Bei Schilys unüberlegtem Sicherheitspaket trat wieder mal ein typisches Problem auf: Die Polizei sah sich angehalten, nach Gesetzen vorzugehen die 1. nichts bringen, 2. Menschenrechte unverhältnismäßig einschränken und 3. daher vor Gericht oft keinen Bestand hatten. Das ist Verschwendung der knappen Ressourcen der Polizei! - Kontrolle der Polizei
Die Polizei muß besser kontrolliert werden! In diesem Zusammenhang seien dieser Thread (Polizisten verprügeln Zivilpolizisten) und der massive Einsatz von Provokateuren bei Großdemonstrationen (insbesondere Kastor) als Beispiele erwähnt. Das Überwachungskonzept, das im Kosovo Mitte bis Ende der 90er nicht ausreichte (ein einzelner OSZE-Beobachter kontrolliert eine Polizeistation weitgehend nach eigenem Ermessen, begleitet z. B. Einsätze und Streifen) dürfte in Ländern wie Deutschland, den USA, Frankreich, Spanien, England uva. Einiges bringen. Auf den meisten Polizeistationen sollte es einen Beobachter geben, bei Großeinsätzen mehrere. Am liebsten sähe ich dies als internationales Projekt unter Aufsicht der UNO. (Natürlich haben Länder wie die Türkei, Israel, Irak etc. dies 1000mal mehr nötig. Umso besser: Wenn WIR dem zustimmen, können die wohl kaum sagen, sie hätten eine solche Überwachung der Polizei nicht nötig!) - Beseitigung von Frustfaktoren, von denen ich nichts weiß. Ich habe hier bereits den Personalmangel, Ausrüstungsmängel, Mangel an Befugnissen genannt. Hier müssen aber die Polizisten selber zu Wort kommen.
Ich glaube nicht an Reformen. Das Verhalten der Polizei spiegelt das System wieder, es kann nicht als einzelne Komponente geändert werden. Trotzdem, wenn das ginge, dann würde ich mir den Weg dahin so vorstellen :-)
acid
|
10. 02. 2003, 18:50
|
#127
|
|
Meinungslos+Inhaltslos???
Registrierungsdatum: Sep 2000
Beiträge: 363
|
Teilweise stimme ich Deinen Vorschlägen zu(z.B Schutzwesten, Eingriffsmöglichkeiten), andereseits aber auch nicht:
Wie willst Du z.B. erkennen, ob ein Bewerber "aus falschen Motiven" diesen Beruf ergreifen will? Man kann in niemanden reinschauen.
Wie will die Gewerkschaft erkennen ob da "ein schwarzes Schaf" dabei ist?
Kontrolle der Polizei? Wie soll das laufen? In jeden Streifenwagen ein "Aufpasser"? Und wer kontrolliert den Aufpasser (usw)? Und warum das überhaupt?
Was die anderen Sachen teilweise betrifft, schau mal nach Hessen. da ist eine ganze Menge für die Polizei und die öffentliche Sicherheit getan worden.
Natürlich haben die linken gleich von Rechtspopulismus gesprochen. Sobald jemand was für die Polizei und die Sicherheit tut, ist er natürlich rechts.
|
10. 02. 2003, 19:23
|
#128
|
|
daydreamer
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 822
|
hallo,
Zitat:
Original geschrieben von Peter Perfect
Wie willst Du z.B. erkennen, ob ein Bewerber "aus falschen Motiven" diesen Beruf ergreifen will? Man kann in niemanden reinschauen.
Wie will die Gewerkschaft erkennen ob da "ein schwarzes Schaf" dabei ist?
|
ich kann hier nicht erklären, WIE genau man so etwas macht, aber DASS es geht, zeigt das gesamte Berufsleben: Krupp etwa sucht sich seine Ingeneure nicht nach dem Zufallsprinzip aus den Uni-Absolventen aus, sondern nach Kriterien, die bewährt sind und die funktionieren. Das ist schwer und kompliziert und ein Beruf für sich (oft mit Studium und jahrelanger Erfahrung verbunden, je nachdem, ob man einen Studenten für einen Monat als Call Center Agent oder einen Diplom-Kaufmann als Filialleiter einstellt), aber es klappt in allen funktionierenden Betrieben.
Zitat:
Original geschrieben von Peter Perfect
Kontrolle der Polizei? Wie soll das laufen? In jeden Streifenwagen ein "Aufpasser"? Und wer kontrolliert den Aufpasser (usw)?
|
... und wer kontrolliert den Aufpasser des Aufpassers. Das ist ein Problem, das nicht ganz gelöst ist. UNABHÄNGIGKEIT der Polizeibeobachter ist hier Voraussetzung. In Ermangelung eines gut geeigneten Beispiels siehe Dir die OSZE-Beobachter im Kosovo bis 99 an: Die Beobachter hatten kein Interesse daran, Kosovo-Albaner zu diskriminieren oder gar zu ermorden. Warum auch? Sie waren bezüglich des dortigen Konfliktes wirklich objektiv. Und zumindest dort, wo auch ein Beobachter stationiert war (oft direkt einer Polizeiwache zugeteilt), hat das Ganze auch trotz der besonders schweren Situation funktioniert.
Zur Zahl der Polizeibeobachter: Ich stelle mir alleine aus Kostengründen etwa 1 - 5 % der Anzahl der Polizisten vor. In einem Landkreis mit einigen Kleinstädten reicht wohl ein Polizist für den gesamten Kreis, in einer Großstadt können es auch 2 - 5 sein. Wenn man dafür die richtigen Leute findet, checken die recht schnell, "wie das da läuft" und wo mögliche Probleme liegen könnten.
Zitat:
Original geschrieben von Peter Perfect
Und warum das überhaupt?
|
Weil eben auch zu viele einzelne Polizisten Fehler machen, die nicht tolerierbar sind. Meine Beispiele mit den Polizisten, die Polizisten krankenhausreif geschlagen haben und den Provokateuren bei Demonstrationen waren nur 2 von vielen möglichen Beispielen.
acid
|
10. 02. 2003, 19:44
|
#129
|
|
jahresendzeit.figur
Registrierungsdatum: Jun 2002
Beiträge: 442
|
polizei ist staat im staat...
naja es gibt auch nette...
und es gibt provokante, arrogante, rechtsradikale arschlöcher und das sind keine wenigen...
|
10. 02. 2003, 21:38
|
#130
|
|
Quam-User
Registrierungsdatum: Aug 2000
Ort: Fernando Poo
Beiträge: 2.694
|
Zitat:
Original geschrieben von SirF
und es gibt provokante, arrogante, rechtsradikale arschlöcher und das sind keine wenigen...
|
Ich nehme mal an, dass du diese Aussage durch Zahlreiche Untersuchungen (bei denen du objektiv und somit unbeteiligt warst) belegen kann?!
cu
Ste-warummacheichdashiereigentlich-phan
|
10. 02. 2003, 21:47
|
#131
|
|
jahresendzeit.figur
Registrierungsdatum: Jun 2002
Beiträge: 442
|
sowas nennt man "erfahrungswerte" bei zahlreichen demonstrationen, div. veranstaltung und organisiertem wiederstand...
aber da ich weis das ich dich sowieso nicht von deiner ansicht abbringen kann, werde ich konkretere beispiele unterlassen...
|
10. 02. 2003, 21:59
|
#132
|
|
Meinungslos+Inhaltslos???
Registrierungsdatum: Sep 2000
Beiträge: 363
|
Genau!
Und bei Demonstrationen, div. Veranstaltung und organisiertem Wiederstand gibt es auch provokante, arrogante, rechtsradikale(natürlich auch linksradikale) Arschlöcher und das sind keine wenigen...
|
10. 02. 2003, 22:07
|
#133
|
|
********
Registrierungsdatum: Jun 2000
Ort: Aachen
Beiträge: 12.253
|
Zitat:
Original geschrieben von acidjnk
ich kann hier nicht erklären, WIE genau man so etwas macht, aber DASS es geht, zeigt das gesamte Berufsleben: Krupp etwa sucht sich seine Ingeneure nicht nach dem Zufallsprinzip aus den Uni-Absolventen aus, sondern nach Kriterien, die bewährt sind und die funktionieren. Das ist schwer und kompliziert und ein Beruf für sich (oft mit Studium und jahrelanger Erfahrung verbunden, je nachdem, ob man einen Studenten für einen Monat als Call Center Agent oder einen Diplom-Kaufmann als Filialleiter einstellt), aber es klappt in allen funktionierenden Betrieben.
|
Du kannst aber die Personaleinstellung bei Krupp nicht mit der von Polizeibewerbern einstellen. Ich glaube nicht das Krupp sich für die "Gesinnung" interessiert...
Du schreibst da zwei, drei Tests mit, die erkundigen sich über dich und das wars.
Was soll denn die Polizei machen? Wenn jemand normal gekleidet hinkommt und ein gutes Zeugniss hat kann er genommen werden. Was sollen sie denn noch machen?
Das währe zwar schön, aber ich glaube nicht das es möglich ist dort den Hebel anzusetzen.
Wie es aussieht wenn ein Polizist mehrmals auffällig geworden ist weiss ich nicht,
ich denke aber schon das es da mit Sicherheit passende Disziplinarmassnahmen gibt.
(Ob die jetzt ausgesprochen werden oder nicht ist eine Kontrollfrage.)
Nochmal zu dem Punkt "Verkauf von Innenstadtflächen an private Hände":
Was ist denn da so schlimm drann? Ich denke das die im eigenen Interesse sehr stark darum bemüht sind Pöbel aus ihrem Gebiet rauszuhalten...
|
11. 02. 2003, 08:51
|
#134
|
|
daydreamer
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 822
|
hallo nathan,
die Möglichkeit der Selektion von Bewerbern mag ich in meinem Vergleich mit einer Firma überschätzt haben, Du unterschätzt sie allerdings. Egal, daß sich da was machen läßt, ist klar; darüber, wieviel sich da machen läßt, können wir nur spekulieren.
Ich kritisiere die Privatisierung von Innenstädten aus vielen Gründen. Den Aspekt, der mir in diesem Zusammenhang wichtig ist, habe ich eigentlich schon erläutert. Ich würde hier gerne auf eine Webseite von Polizisten zu diesem Thema verweisen, aber die ist offenbar leider jetzt down :-(
Stattdessen zitiere ich hier aus einer Einlassung von mir, die ich im Zusammenhang mit einem Strafverfahren gegen mich entworfen habe, das sich aus dieser Aktion ergeben hat. Einige Polizisten haben mir dabei sehr geholfen. Der Teil, der sich auf diesen Thread bezieht, ist fett.
Zitat:
[...]
Die Aktion richtete sich gegen die Privatisierung großer Teile der kieler Innenstadt. In den letzten Jahren hat der Sophienhof große Teile der Innenstadt in Kiel von der Stadt gekauft . Das kritisiere ich aus verschiedenen Gründen.
Zunächst einmal sind Innenstädte naturgemäß öffentlicher Raum. Alle Experten für Städteplanung sind sich darin einig, daß jede Innenstadt die Leute, die in dieser Stadt leben, repräsentieren muß. Das geht aber nur dann, wenn sich auch jeder dort frei bewegen darf. Sogenannte "Randgruppen" aber sind oftmals in privatisierten Innenstadtbereichen nicht erwünscht, das trifft auch auf die entsprechenden Teile der kieler Innenstadt zu. Ich zum Beispiel habe auf dem gesamten Gebiet des Sophienhofs Hausverbot auf Lebenszeit bzw. auf Widerruf. Kiel ist für mich aber ein wichtiger Bezugspunkt, denn ich studiere hier und halte mich in der Woche überwiegend hier auf.
Das Ganze hat allerdings einen viel grundsätzlicheren Aspekt: Dieser Raum gehört allen Menschen, niemand hat das Recht, ihn an einen Konzern zu verkaufen. Das Geld, das dadurch einmalig eingenommen wird, wird großenteils für mittelfristige Projekte ausgegeben, etwa im Straßenbau. Für den Platz vor dem Sophienhof, wo die Bushaltestellen sind, kann die Stadt dann beispielsweise eine Brücke instandsetzen, die in 20 oder 30 Jahren wieder genauso baufällig ist wie vorher. Der Sophienhof aber hat dadurch Grundbesitz, der NICHT weniger wird. Und was macht die Stadt dann? Nun, Sie sehen es ja selber, denn die große Baustelle am Sophienhof haben Sie sicher bemerkt - die Stadt verkauft einfach weiteren öffentlichen Raum! Für mich persönlich insbesondere deshalb unangenehm, weil sich durch mein Hausverbot auf dem Gebiet des Sophienhofes damit mein Recht auf Freizügigkeit innerhalb dieser Stadt weiter einschränkt.
Ich habe vorhin den unglücklichen Begriff der "Randgruppe" gebraucht. Darauf muß ich näher eingehen. Als "Randgruppe" werden allgemein von Konzernen, die sich ganze Innenstädte aneignen, und auch insbesondere vom Sophienhof offensichtlich alle Leute angesehen, die nicht in der Lage sind, dort einzukaufen. Es gibt auch andere Gründe für den Verweis aus einem privatisierten Innenstadtbereich. Z. B. ist Ihnen möglicherweise der Fall des Mannes aus Köln bekannt, dem beschränktes Hausverbot erteilt wurde, weil sein Gesicht durch einen Unfall entstellt ist. Dieser Anblick würde, so der Konzern, das Kaufverhalten anderer Kunden trüben.
[...]
So übel die Privatisierung der Innenstädte an sich auch ist - sie zieht weitere Übel nach sich. Jeder dieser Konzerne beschäftigt einen privaten Wachdienst. Die rechtlichen Befugnisse der Wachdienstleute entsprechen im Wesentlichen denen von jedem gewöhnlichen Passanten, in der Regel wird das Hausrecht auf die Angestellten des Wachdienstes übertragen. Sie können somit den Bereich des Konzerns im Auge behalten, sowie bei verbalen oder auch körperlichen Auseinandersetzungen aller Art mit den gleichen Befugnissen wie jeder normale Passant eingreifen oder auch "spontan" ein Hausverbot aussprechen. Die Praxis zeigt aber, daß sich solche Wachdienste in aller Regel (das sei hier besonders betont, ich spreche nicht von Einzelfällen) Rechte herausnehmen, die sie nicht haben, etwa indem sie gewaltsam gegen Personen vorgehen, ohne daß die rechtlichen Voraussetzungen etwa durch eine Notwehr- oder Nothilfesituation im Sinne des StGB vorliegen! Damit aber übernehmen sie Polizeiaufgaben, für die sie nicht qualifiziert, zu deren Durchführung sie aber vor allem nicht berechtigt sind.
Weitaus erschreckender ist die Reaktion des Staates auf diese Mißstände: Anstatt sein Gewaltmonopol zu sichern, freut sich der Staat offensichtlich über diese Zustände, denn die "neuen Polizisten" kosten ihn ja kein Geld, so daß er praktisch für die Bereiche der Innenstadt, die privatisiert sind, keine Polizisten mehr braucht und somit die Gelegenheit für Einspaarungen auf diesem Gebiet wahrnimmt.
Dadurch ist bereits jetzt in kleinen aber wichtigen Teilen Deutschlands, nämlich in vielen Innenstädten, ein staatliches Gewaltmonopol faktisch seit vielen Jahren nicht mehr vorhanden! Polizisten werden durch Wachdienste ersetzt, die nicht nur für Polizeiaufgaben völlig unqualifiziert sind, sondern die vor allem eine völlig andere Interessenslage haben: Sie vertreten nicht das Gesetz, sondern die finanziellen Interessen eines Konzerns!
Bei aller Kritik an dem Vorgehen einzelner Polizisten gerade gegen diese sogenannten "Randgruppen" ziehe ich ein staatliches Gewaltmonopol der Willkür von Wachdiensten vor. Sicherheit darf nicht Privileg der Reichen sein, die durch ihren Einkauf in diesen Innenstadtbereichen dafür bezahlen können - Sicherheit steht jedem in gleichem Maß zu. In diesem Punkt habe ich die Polizeigewerkschaft hinter mir, [...]
|
Die GdP Berlin, wo besonders große Gebiete der Innenstadt schon vor langer Zeit privatisiert wurden (woran man wieder sieht: Berlin ist jetzt trotzdem extrem pleite, aber die Konzerne haben für immer einen Grundbesitz erworben, der im Wert ständig steigt), hatte auf ihrer Webseite auch mal viele gute Artikel und Pressemitteilungen dazu. Leider ist die Seite jetzt ziemlich uninformativ geworden. Ich habe zwar die entsprechenden Artikel noch gespeichert, aber ich habe es mit dem Quoten wohl schon übertrieben ...
acid
|
11. 02. 2003, 13:17
|
#135
|
|
daydreamer
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 822
|
Ich habe die Texte noch einmal rausgekramt. Sie sind leider doch teilweise zu schön, um hier nicht zitiert zu werden. Wen es stört, daß ich diesen Thread so zumülle, der kann das gerne überspringen. Das Wesentliche habe ich unter "Eingriffsmöglichkeiten" in meinem ersten Post schon geschrieben.
Zitat:
Aus einer Presseerklärung des Landesvorstandes der GdP Landesbezirk Berlin vom 13.09.00:
>>Eberhard Schönberg (Vorsitzender der GdP Berlin)
?Wer Sicherheit privatisiert, beschreitet den Weg in die
Zwei-Klassen-Gesellschaft, in der sich die Reichen ihre Sicherheit kaufen
und für die ?Armen? das übrig bleibt, was der Staat noch bereit ist zu
gewährleisten. Das wird die übergroße Mehrheit der Bevölkerung sein, die
sich die teure Sicherheit nicht kaufen kann. Große Teile der Städte werden
verrotten, die Lebensqualität im Kiez wird dramatisch sinken. Das Leben
wird sich auf die ?eigenen 4 Wände? reduzieren. Große Teile der
Bevölkerung werden am gesellschaftlichen Leben nicht mehr teilnehmen
können. Sie werden ausgegrenzt.?<<
|
Zitat:
Presseerklärung der GdP Landesbezirk Berlin (ungekürzt):
>>Schönberg: Freiheit und Sicherheit in Deutschland nur noch für Reiche ?
Als hoch gefährlich bezeichnete heute der Landesbezirksvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Eberhard Schönberg den Vorstoß der Piepenbrock Dienstleistungsgruppe, dem Berliner Senat anzubieten, Aufgaben der Polizei in Berlin zu übernehmen.
Jetzt wird in der Hauptstadt deutlich, wohin die verfehlte Haushaltspolitik von Senat und Parlament und die mangelnde Durchsetzungsfähigkeit von Innensenator Dr. Werthebach führen: in die Zwei-Klassen-Gesellschaft.
Schönberg: ?Mit diesem Angebot ist klar, dass jetzt kapitalstarke Unternehmen massiv in den lukrativen Markt Sicherheit hineinstoßen, weil sie erkannt haben, dass das staatliche Gewaltmonopol in Deutschland - nicht nur in Berlin - bröckelt. Mitverantwortung dafür trägt auch die Bundesregierung, an der Spitze der Bundeskanzler und der Bundesinnenminister, die nicht bereit sind, hauptstadtbedingte zusätzliche Aufgaben der Berliner Polizei mitzufinanzieren. Eine unerträgliche Blockadehaltung mit weitreichenden Folgen.
Wenn innere Sicherheit, und das ist zu befürchten, zur teuren Ware wird, dann wird das die Gesellschaft verändern. Die ?Schwachen? in diesem Land brauchen einen starken Staat. Sie brauchen das uneingeschränkte Bekenntnis der politisch Verantwortlichen im Bund und in den Ländern zum staatlichen Gewaltmonopol. Die ?Schwachen? sind die übergroße Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland, die Reichen werden sich ihre Sicherheit kaufen, denn die Piepenbrock-Dienstleistungsgruppe und andere private Sicherheitsunternehmen arbeiten gewinnorientiert und wissen, dass sie auf diesem ?neuen Markt Sicherheit? maximale Gewinne zu Lasten der Menschen in Deutschland erzielen können.?
Wenn die Politiker im Bund und in den Ländern nicht umdenken und verhindern, dass die Sicherheit zur Ware wird, dann befürchtet Schönberg, ist das der Beginn dramatischer gesellschaftlicher Veränderungen mit der Folge, dass Freiheit und Sicherheit in Deutschland käuflich werden. Wer nicht genügend Geld hat, bleibt dabei auf der Strecke.
Mit freundlichen Grüßen
PRESSESTELLE
Klaus Eisenreich
Berlin, den 11.02.2000<<
|
(Die Fragezeichen sind wohl auf Sonderzeichenprobleme zurückzuführen.)
|
11. 02. 2003, 13:37
|
#136
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Jun 2003
Beiträge: 6.117
|
Bush findet zur Wahrheit zurück
"US-Präsident George W. Bush hat erklärt, dass es keine Beweise für eine Verwicklung des gestürzten irakischen Präsidenten Saddam Hussein in die Anschläge vom 11. September 2001 gebe."
Hier der komplette Bericht:
http://www.stern.de/politik/ausland/...67&nv=cp_L1_tt
Da ja nun die US Regierung so weit gekommen ist, das sie nun langsam zur Wahrheit findet, wann gibt die USA denn nun endlich zu, das sie den Irak-Krieg nur wegen des Öls geführt haben?
|
18. 09. 2003, 16:35
|
#137
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2001
Beiträge: 2.330
|
Die USA hatten ja nie behauptet, daß Hussein in das Attentat verwickelt wäre.
Im übrigen, glaubst du im ernst, daß es nur ums Öl ging?
Es mag mit ein Motiv gewesen sein, aber sicher nicht das einzige und tragende...
|
18. 09. 2003, 18:41
|
#138
|
|
Account disabled
Registrierungsdatum: Mar 2001
Beiträge: 668
|
Langsam zur Wahrheit findet?? Die wussten das von Anfang an. Kann mir vorstellen das Bush dies gesagt hat, damit er mehr internationale Unterstützung erhält, so auf die Art "aha, jetzt hat er`s kapiert, jetzt helfen wir ihm auch". Natürlich sind auch die Anschläge auf die GIs ein Grund (gerade heute wieder einige Tote bei der Besatzungsmacht). Mal schauen...
Zitat:
Zitat:
|
Washington erhofft sich von einer neuen Resolution mehr internationale Unterstützung in Irak. In einem ersten Entwurf wurde jedoch zugleich betont, das militärische und zivile Kommando müsse weiter bei den USA liegen.
|
Also, solange die Amerikaner im Irak sind (=milit. + zivile Komm.), wird es keinen Frieden geben. Davon bin ich überzeugt. Wie gesagt, mal schauen...
|
18. 09. 2003, 18:46
|
#139
|
|
Account disabled
Registrierungsdatum: Mar 2001
Beiträge: 668
|
@ruler
Zitat:
|
Es mag mit ein Motiv gewesen sein, aber sicher nicht das einzige und tragende...
|
Sondern welche noch??
Zitat:
"Irak besitzt 112 Billionen Barrel ausgewiesener Ölreserven, die zweitgrößten der Welt (hinter Saudi-Arabien), zudem ungefähr 220 Billionen Barrel wahrscheinlicher und möglicher Ressourcen. Iraks wirkliches Rohstoffpotential ist möglicherweise noch weit größer, da das Land relativ wenig erforscht ist wegen jahrelangem Krieg und Sanktionen ...
Iraks Ölproduktionskosten liegen bei den niedrigsten der Welt, wodurch das Land ein hoch attraktives Ölförderland ist ...
|
Naja, vielleicht noch ein paar ARMY Basen aufgestellt... Geostrategisch halt.
|
18. 09. 2003, 18:49
|
#140
|
|
den_will_keiner
Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: und Du?
Beiträge: 40
|
in einem anderen thread wurde es schon erwähnt:
die bushadministration, oder besser die dahinter stehen, haben ihre ziele bereits erreicht.
1) die geheimdienste dürfen mehr schnüffeln, "deckmantel:krieg gegen den terror"
2)sie haben die glaubwürdigkeit husseins (zeuge im kriegsverbrechenverfahren gegen bush senior) untergraben, wenn sie ihn nicht gar schon gekillt haben, wie seine angeblichen söhne
3) sie reguliern kräftig am ölrad
4) die abschreckende propagandamaschine funktionierte tatellos
5) sie konnten in ruhe ihr neues spielzeug testen und somit neue etats für rüstung
im inland rechtfertigen
6)und wenn wir pechhaben, löhnt in zukunft die un für den wiederaufbau der region, weil der ami keine kohle mehr hat.
das kommt bestimmt nach der drohenden naturkatastrophe
mittax
|
18. 09. 2003, 18:51
|
#141
|
|
Bastard Member from Hell
Registrierungsdatum: Aug 2001
Ort: ~
Beiträge: 2.534
|
ich glaube es ist wieder einfach nur eine demonstration der macht. Einfach dreist etwas behaupten, und danach sagen, es war garnicht so. Und dafür nicht zur Rechenschaft gezogen werden.
|
18. 09. 2003, 19:49
|
#142
|
|
den_will_keiner
Registrierungsdatum: Aug 2003
Ort: und Du?
Beiträge: 40
|
was ich komisch finde, ist die tatsache, das im vorfeld schon gefälschste und unfollständige "beweise" über das vorkommen der waffen, seitens amerika gesichtet worden.
die un wusste also , das amerika, es mit biegen und brechen durchsetzen wollte.
aber wie zycoon schon sagte : nur ein zeichen ihrer macht
|
18. 09. 2003, 19:58
|
#143
|
|
Studentenfutter
Registrierungsdatum: Apr 2002
Ort: auf `ner Kugel
Beiträge: 632
|
Hier mal ein Ueberblick des ganzen Wahnsinns:
UEBERBLICK
da kann man mal sehen, wie politiker ohne jegliche moral und anstand ihre ziele verfolgen !!
ist ist teilweise erschreckend wie subtil die politker vorgehen und das ohne jedliche beweise, bzw die beweise sind die uns noch schuldig!
aber wir kennen die geschichte ja nur zu gut - das alles wird irgendwann durch eine neue tragoedie ueberschattet und damit verdraengt.
motto : "das wird ausgesessen"
(hmm, hatte kohl nicht das auch schon gemacht oder hat er mittlerweile namen genannt?)
gruss und freude
Boko2000
|
18. 09. 2003, 21:26
|
#144
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Ort: SÜDLICH DES NORDPOLS
Beiträge: 619
|
Zitat:
Original geschrieben von ruler
Die USA hatten ja nie behauptet, daß Hussein in das Attentat verwickelt wäre.
Im übrigen, glaubst du im ernst, daß es nur ums Öl ging?
Es mag mit ein Motiv gewesen sein, aber sicher nicht das einzige und tragende...
|
dann frage ich mich aber warum über 70% der amerikaner glauben das saddam
hinter dem anschlag steckt.denen wurde auch erzählt das der iraq die sicherheit
der usa und der welt gefährden.der iraq war und ist ein land das wirtschaftlich und militärisch am boden lag und alles andere als eine gefahr für die nachbarn oder sonstwen darstellt.
zu dem thema öl.
was macht diese region so interessant in einer welt in der das öl knapp wird
und jede industrienation davon abhängig ist?
was läßt die usa 150.000 soldaten dort zu stationieren was ja nicht gerade billig ist.
dann gegen den widerstand der befreundeten staaten einen krieg beginnen und den un-sicherheitsrat als unwichtig und unfähig darzustellen (unfähig nur weil sie dem krieg nicht zustimmen und nicht nach der pfeife der usa tanzen wollen)
unterm strich bleibt es dabei.diese region ist nur interessant weil da öl ist.
falls du jetzt auf die massenvernichtungswaffen kommst.
die bushregierung hat inzwischen zugegeben das die massenvernichtungswaffen
nur ein vorwand waren um den krieg zu rechtfertigen.
senator kennedy hat die kriegsgründe (die ja auch noch fast täglich wechselten)
als ein in texas erfundenen betrug bezeichnet.es gab keine unmittelbare bedrohung
seitens des iraq.
wenn du jetzt meinst das er irgendwann welche an terroristen verkaufen könnte.
dann würde ich sagen das das ja wohl nicht ein kriegsgrund sein kann.
man kann ja wohl nicht kriege gegen länder führen die irgendwann eine gefahr darstellen könnten.wobei man auch nicht vergessen darf wer saddam massenvernichtungswaffen gegeben hat bzw wer es ihm ermöglicht diese herzustellen und damit genau das macht was dem saddam vorgeworfen wird.
wer hat den die taliban,bin laden,saddam usw mit waffen versorgt?
an dem giftgasangriff saddams auf die eigene bevülkerung sind die usa auch nicht gerade unschuldig.erst rufen die zu einem aufstand gegen saddam auf und als der beginnt sehen die tatenlos zu wie der niedergeschlagen wird.
das der mit giftgas stattfand ist schrecklich.dabei darf man aber auch nicht vergessen das kein land der welt dabei tatenlos zusehen würde.
kein land sieht dabei zu wie es zerfällt.der saddam hat es mit giftgas getan,
was wie gesagt schrecklich ist.
die usa setzen dafür eben napalm,clusterbomben und in zukuft atomwaffen gegen städte und bunker ein.
das sich der süden der usa vom norden im 19.jahrhundert abspalten wollte
war übrigens einer der gründe für den amerikanischen bürgerkrieg.
Geändert von moe22 (20. 09. 2003 um 08:10 Uhr).
|
20. 09. 2003, 07:36
|
#145
|
|
Mitglied
Registrierungsdatum: Apr 2002
Ort: Hamburg/Berlin
Beiträge: 69
|
VSA
Tach auch,
Zitat:
"das sich der süden der usa vom norden im 19.jahrhundert abspalten wollte war übrigens einer der gründe für den amerikanischen bürgerkrieg."
Und in genau dieser pubertären und gewalttätigen Haltung verharren die VSA heute immer noch.
Bush hat immer den Irak mit Terror und AlQaida in Verbindung gebracht, den Rest haben die Zeitungen erlogen, abgedruckt, und so die Bürger der VSA im Glauben gelassen, Hussein hätte etwas mit 9.11 zu tun.
Allerdings ist der Irak Konflikt ein wenig überholt, denn am nächsten wird schon kräftig gearbeitet. Das Land ist noch nicht ersichtlich, es könnte sich aber um Iran oder Pakistan handeln. Pakistan wäre ein gewagtes Unternehmen, aber einige Hinweise dichten un deuten sich an. Quelle der Information muss ich Euch leider schuldig bleiben, sorry!
Was die VSA Administration jetzt ein wenig ins Trudeln bringt, ist der Unstand, das England versucht, sich wieder in Europa einzureihen, und dem Iran mit DE und Frankreich einen Technologischen Handel angeboten hat. Das bringt die Kriegsverbrecher jenseits des Atlantiks ein wenig in Unruhe ;-)
Manchmal habe ich schon gedacht, ob vielleicht die westliche Welt ein dummdreistes Spiel mit den arabischen Staaten spielt, so nach dem Motto: Böser Cop, guter Cop ?!
Während sich so einige zieren, oder so tun als ob!, spielen die VSA den bösen Cop. Wenn aber unter dem Strich die Beute(Öl) geteilt werden kann, dann bin ich sicher, das in den nächsten 3 Monaten eine Einigung erzielt wird.
Nein, es dreht sich nicht nur um das Öl, sondern auch um Gas und eine geostrategische Position gegenüber Russland und China !!
Weiterhin geht es um den OpiumAnbau(Afghanistan), die ersten Milliarden Dollar wurden schon kassiert, ca. 9-10Milliarden Dollar bringt dieses Geschäft ein, und amerikansiche Nutzniesser haben auch schon in Deustchland nachgefragt, ob sie hier investieren können.
Bewcht werden die Opium Transporte, die ihr Ziel vorehmlich in Petersburg und Hamburg haben, von amerikanischen Truppen, und in Zukunft sollen auch deutsche Soldaten sich quasi als "Ernte-Helfer" im Norden Afghanistans "mitmischen".
Eine interessante Quelle ist hier zu finden:
1. http://www.medienanalyse-internation...hanistan2..pdf
2. http://www.medienanalyse-internation...ghanistan..pdf
Achtung! Das sind PDF-Files. Also am besten, Rechtsklich und dann speichern unter....
Salü und einen schönen Sonntag ;-)
Kandinsky
|
21. 09. 2003, 01:50
|
#146
|
|
ist auch mit an Board
Registrierungsdatum: Feb 2007
Beiträge: 357
|
Ron Paul - Zurecht boykotiert?
In einem anderen Thread wurde daraufhingewiesen das dort (weil es nicht zum Thema passte) nicht weiter über Ron Paul und seine Politik diskutiert werden sollte. Das ich dies aber sehr interessant fand wollte ich einfach mal einen neuen Thread starten um die Diskussion zu "legalisieren".
Also nachdem ich mir jetzt eine Übersetzung des Wahlkampfprogramms teilweise angesehen habe finde ich es schon recht bedenklich wie weit sich Ron Paul von der Europäischen Union Distanziert.
Quelle
|
26. 02. 2008, 22:22
|
#147
|
|
Hexe dezimal
Registrierungsdatum: Nov 2007
Ort: in Zeilenumbruch
Beiträge: 605
|
Re: Ron Paul - Zurecht boykotiert?
Von EU ? Hast es nicht mit UN verwechselt?
Guck mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Ron_Paul
Zitat:
Außenpolitik
Paul ist vor allem bekannt für seine Ablehnung des Irakkrieges und die Idee einer nichtinterventionistischen Außenpolitik in der Tradition von George Washington und Thomas Jefferson. Paul stimmte gegen die Irak-Kriegs-Resolution und setzt sich für einen unverzüglichen Abzug der US-Armee ein. Pauls nichtinterventionistische Haltung geht so weit, dass er einen Austritt der USA aus NATO, UN und WTO befürwortet, eine Position, die ihm den Vorwurf des Isolationismus eingetragen hat. Paul bemüht zu seinen Gunsten, dass es stets republikanische Präsidenten wie Eisenhower gewesen seien, die die Streitkräfte aus aussichtslosen Engagements befreit hätten. Darüber hinaus weist er darauf hin, dass George W. Bush im Präsidentschaftswahlkampf 2000 mit einer explizit nichtinterventionistischen Außenpolitik geworben und seine Ablehnung von Militäreinsätzen und Nation building zum Ausdruck gebracht habe.
|
Das hört sich doch gut an, oder?
|
|
| |