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Gimmler
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Re: Ron Paul - Zurecht boykotiert?

Ron Paul hat mMn einige gute und ehrenwerte Ideen - grundsätzlich würde ich weniger Interventionismus seitens der USA befürworten. Wenn schon intervenieren, dann nicht ausschließlich um sich Rohstoffe und Vormachtstellungen zu sichern.

Aber der Austritt aus jeglichem Bündnis? Verrückt.
Alt 03. 03. 2008, 23:20 Gimmler is offline #151
Liorin
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Re: Ron Paul - Zurecht boykotiert?

Zitat:
Zitat von Merlin7 
Warum wäre es gut, wenn die USA aus der Nato, der UN und der WTO austreten würden?

In UN sind sie de facto nicht drin. Sie zahlen seit Jahren keine Beiträge und halten sich kaum an die Resolutionen, die von anderen beschlossen wurden. USA benutzen und ausnutzen die UN nur für eigene Ziele, wenn es ihnen gerade passt.

NATO ohne USA wäre nicht in Konflikte eingezogen, die nur USA interessieren. NATO ohne USA würde sich nicht in innepolitische Angelegenheiten der EU ( z.B. Beitritt von Türkei, Stationieren RAS in Polen, usw. ) einmischen können. Am besten wäre natürlich gar keine NATO. *träum*

WTO ohne USA würde für Lände aus dritter Welt mehr fairen Chance bedeuten.
Alt 05. 03. 2008, 05:41 Liorin is offline #152
niD
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Re: Ron Paul - Zurecht boykotiert?

Zitat:
Zitat von Liorin 
In UN sind sie de facto nicht drin. Sie zahlen seit Jahren keine Beiträge und halten sich kaum an die Resolutionen, die von anderen beschlossen wurden. USA benutzen und ausnutzen die UN nur für eigene Ziele, wenn es ihnen gerade passt.

NATO ohne USA wäre nicht in Konflikte eingezogen, die nur USA interessieren. NATO ohne USA würde sich nicht in innepolitische Angelegenheiten der EU ( z.B. Beitritt von Türkei, Stationieren RAS in Polen, usw. ) einmischen können. Am besten wäre natürlich gar keine NATO. *träum*

WTO ohne USA würde für Lände aus dritter Welt mehr fairen Chance bedeuten.


Na ich glaub du träumst ein wenig zuviel^^. Als ob die USA dann komplett weg wären. Sie entziehen sich dann vollkommen jeglicher Kontrolle. Mit welcher Begründung will Ron Paul das die USA dort austritt? Angeblich weil sie die USA bremsen.
Alt 05. 03. 2008, 13:26 niD is offline #153
niD
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Clinton und Obama - Kompetenz und Charisma

Zitat:
Hillary Clinton und Barack Obama treten möglicherweise als Gespann zur Präsidentenwahl an. Clinton jedenfalls deutete an, es könnte zu einer gemeinsamen Präsidentschaftskandidatur mit ihrem Kontrahenten kommen. Die Wähler müssten allerdings noch entscheiden, wer an der Spitze stehen solle, sagte sie.

Ich fände das eigentlich ziemlich gut. Gebündelte Kraft gegen die Republikaner. Auch als Gespann hinterher im Amt wäre das doch eine klasse Sache. Kompetenz und Charisma im Einklang.

Was haltet ihr von diesem Paar?

Quelle:
n-tv
tagesschau
Alt 05. 03. 2008, 21:40 niD is offline #154
JohBe
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Re: Clinton und Obama - Kompetenz und Charisma

naja das "gespann" könnte aber nur unter der führung von clinton laufen. die selber würde sich niemals unterordnen.
Alt 05. 03. 2008, 21:46 JohBe is offline #155
Tachikoma
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Re: Clinton und Obama - Kompetenz und Charisma

Man sollte sich überlegen, ob das ein Zeichen in die richtige Richtung wäre und ob es nicht klüger wäre, die gesamte Partei auf eine Linie zu bringen.
Alt 05. 03. 2008, 21:55 Tachikoma is offline #156
Liorin
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Re: Ron Paul - Zurecht boykotiert?

Zitat:
Zitat von niD 
Na ich glaub du träumst ein wenig zuviel^^. Als ob die USA dann komplett weg wären. Sie entziehen sich dann vollkommen jeglicher Kontrolle.

Welche Kontrolle?
Ich glaube DU träumst.
Alt 05. 03. 2008, 22:06 Liorin is offline #157
niD
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Re: Ron Paul - Zurecht boykotiert?

Zitat:
Zitat von Liorin 
Welche Kontrolle?
Ich glaube DU träumst.

:-P Als ob. Ich denke man kann nicht abstreiten das die eine Menge durchsetzen aber solange sie noch in diesen ganzen Komissionen (?) sind, auch noch etwas gebremst werden.
Alt 05. 03. 2008, 22:10 niD is offline #158
Sam80
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Re: Clinton und Obama - Kompetenz und Charisma

Charisma steht an vorderster Front mit "Chance", und die Kompetenz eiert fröhlich auf der selben spur weiter. Was soll man denn von diesem wahlstrategischen Kasperltheater schon halten?


gruß
Alt 05. 03. 2008, 22:16 Sam80 is offline #159
igita
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Re: Clinton und Obama - Kompetenz und Charisma

Dies ist nur ein kluger SChachzug von Clinton.
Sie will damit signalisieren, dass man sie wählen kann und trotzdem noch Obama dazu haben kann. So will sie nocheinmal für sich werben. Denn sie steht mit dem Rücken zur Wand.
Alt 05. 03. 2008, 23:03 igita is offline #160
Steffen17
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Identitätstheorie und Konkurrenzdemokratie

Hallo,
ich schreibe morgen eine Klausur und würde einfach nochmal (nicht mit den komplizierten Worten von Wikipedia) hören, was eine

Identitätstherio (Rousseau) genau ist, bzw was sie war...
wäre dankbar über eine kleine Info...

Das gleich wäre super wenn mir jemand etwas über eine Konkurrenzdemokratie erzählen könnte, muss nicht lang sein!


Wäre super

danke im Vorraus!!

Mfg STeffen
Alt 05. 03. 2008, 23:10 Steffen17 is offline #161
Geosechseck
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Exclamation EU-Bürger: Wollt ihr die totale Diktatur?

Vorab etwas persönliches:
Kommentare wie: "Das is zu lang, das les ich mir nicht durch"
"Das ist doch alles schwachsinn" (ohne begründung)
könnt ihr euch SPAREN!! danke....


EU-Bürger: Wollt ihr die totale Diktatur?

EU-Bürger aufgepasst: Mit einem fiesen Trick versucht der politische Machtapparat derzeit seine 2005 gescheiterte Verfassung doch noch durchzusetzen. Aus der Wirtschaftsgemeinschaft soll eine militärische Supermacht werden! Folge: Abbau der Grundrechte, europaweite Aufrüstung und neue EU-Steuern.



Es fing alles ganz harmlos an: die EU-Verfassung wurde 2003 von einem Europäischen Konvent erarbeitet und Ende 2004 in Rom unterzeichnet. Sie sollte ursprünglich am 1. November 2006 in Kraft treten.
Zuvor war aber ihre Ratifikation in allen seinerzeit 25 Mitgliedsstaaten notwendig, entweder durch die nationalen Parlamente oder in Volksabstimmungen. Doch die Meinung des Volkes war nernichtend: Abstimmungen in Frankreich am 29. Mai 2005 und in den Niederlanden am 1. Juni 2005 schickten die neue EU-Verfassung schonungslos bergab. Auf weitere Bevölkerungsbefragungen wurde in der Folge frustriert verzichtet.
Das Verdikt war eindeutig. Doch hinderte es die EU-Vetreter in der Folge nicht daran, im stillen Kämmerlein einen ebenso cleveren wie miesen Plan auszubrüten, der nun am 13. Dezember 2007 seinen teuflischen Höhepunkt erleben sollte: An besagtem Tag unzerzeichnete die europäischen Regierungschefs in ausgelassener Harmonie den so gennanten "Reformvertrag von Lissabon".
Der Witz: Besagter "Vertrag" ist bis auf einige Einzelheiten nahezu deckungsgleich mit der seinerzeit abgelehnten EU-Verfassung - und zwar zu rund 95 Prozent ! Mit dem grossen Unterschied, dass er diesmal ohne demokratische Prozess der betroffenen Bevölkerung verabschiedet werden soll.
Bis Mitte 2009 sollen alle 27 Mitgliedsländer positiv über den Vetrag befinden - und ihn damit abschliessend gutheissen. Mit dem kleinen Unterschied, dass ihn diesmal direkt die zuständigen Parlamente brav durchnicken sollen - damit das kritische Vold nicht erneut dazwischenpfuscht. Ausser in Irland, wo das Gesetz eine Volksabstimmung zwingend vorschreibt.
Klappt alles wie geplant, dann tritt bereits in wenigen Jahren eine "getarnte Neuauflage der bei der Volksabstimmung abgelehnten europäischen Verfassung" in Krank, wie Kritiker monomieren. Eine wilde politische Verschwörung?
Mitnichten, wie sogar der "Spiegel" am 14. Dezember 2007 nach der feierlichen Unterzeichnung zu vermelden wusste: "Die Regierenden verkrümelten sich leise und trafen sich tags darauf in Brüssel, als wäre nichts gewesen. Bloss kein Aufsehen erregen in der Bevölkerung. Denn die hat die Verfassung schon einmal gekippt." Auch der frühere französische Staatspräsident Valéry Marie René Giscard d´Estaing schlägt in dieselbe Kerbe und spricht von einer "Mogelpackung".

Taktischer "Winterschlaf"

Ob indes alle Länder die neue Strategie ihrer Regierungschefs brav mitmachen, steht derzeit glücklicherweise noch in den Sternen. Also hat die EU-Kommission in Brüssel nach Informationen des Hamburger Magazins versprochen, nächstes Jahr vorsorglich "in eine Art Winterschlaf zu fallen und sich mit neuen Verordnungen und Richtlinien so weit wie mögliche zurückzuhalten" - um in der Öffentlichkeit nicht noch mehr Unmut zu erzeugen.
Doch damit nicht genug: Wie bereits der ehemalige italienische Premiesminister Giuliano Amato im Juli 2007 kritisch bemerkre, ist der neue Vertrag "auffällig unlesbar". Kaum ein Normalbürger versteht, was auf den insgesamt knapp 300 Seiten tatsächlich festgelegt wird. Laut Amato alles andere als ein Zufall - nur so liessen sich die drohenden Volksabstimmungen diesmal vermeiden. Weil kaum einer versteht, worüber überhaupt debatiert werden soll. Und der Mann muss es wissen. Schliesslichen war er einer der "Väter" der 2005 gescheiterten EU-Verfassung.
Amato damals - also noch vor der Unterzeichnung - im Londoner Center for European Policy Reform zum seinerzeitigen Entwurd: "Wenn bei der Regierungskonferenz vom Dezember 2007 auch so ein Dokument herauskommt, kann jeder Regierungschef zu seinem Parlament sagen: Seht her, das ist absolut unlesbar, ein typischer Brüsseler Vetrag, kein Referendum notwendig!!" Und genau das ist mittlerweile der Fall.
Traurigerweise scheint der EU-Geheimplan also aufzugehen. oder wurden Sie bereits Zeuge einer TV-Talkshow, in denen unsere Politiker vor laufender Kamera über das "trojanische Pferd" stritten? Schreibt das schäbige Spiel der EU-Bosse täglich neue Schlagzeilen in den grossen Medien? Ist der "neue Superstaat" derzeit Dauerthema an Stammtischen oder Auslöser für öffentliche Demonstrationen? Natürlich nicht.

EU-Recht vor nationalem Recht!!

Nur: Was ist eigentlich so schlimm an der neuen Verfassung - beziehungsweise am neuen "Vertrag"?
Ganz einfach: Einmal mehr geraten die grundlegenden Rechte jedes Einzelnen in Gefahr. Denn die "neue" EU hat mit der ehemaligen pluralistischen demokratischen "Wirtschaftsgemeinschaft" nur noch wenig gemein. Oder wie es im neuen Vertrag ausdrücklich nachgelesen werden kann - bezeichnenderweise allerdings nur im Kleingedruckten ("27. - Erklärungen zum Vorrang"):
"Die Konferenz weist darauf hin, dass die Verträge und das von der Union auf der Grundlage der Verträge gesetzte Recht im Einklang mit der ständigen Rechtsprechung des Gerichtshofs der EU unter den in dieser Rechtsprechung festgelegten Bedingung Vorrang vor dem Recht der Mitgliedstaaten haben." Kurz: EU-Recht triumphiert künftig über die jeweilige Landesgesetzgebung.
Besonders bedenklich stimmt dabei die Tatsache, dass derlei Formulierungen ausgerechnet unter deutscher Ratspräsidentschaft ausgehandelt und verabschiedet wurden - und damit in erster Linie von Bundeskanzlerin Angela Merkel initiiert und mitgetragen werden.
Die Bürgerinitiativve "Rettet Österreicht" (www.rettet-oesterreich.at) macht ihrem Ärger darüber im Internet denn auch entsprechend Luft: "Es ist unfassbar und kaum zu glauben, doch wir haben genauestens recherchiert und namhafte Verfassungsjuristen dazu befragt. Fazit: Sollte unser Nationalrat diesen Vertrag Ratifizieren, wären wir net mehr Herr im eigenen Land!!"

"Eigene EU-Steuern"

Als EU-Schreckensgespenster skizzieren die Österreicher derzeit unter anderen: "Gentechnik in der Nahrung gegen unseren Willlen - obwohl bei uns Gen-Pflanzen bislang nicht angebaut werden dürfen", "Totale Bevormundung bei Zuwanderung", "Transit, Wasser, Raucher-Gebote und -Verbote", "Eigene EU-Steuern" und "Stille Abschaffung der Demokratie."
Doch die EU-Oberen haben noch ganz andere Pläne, wie aus ihrem Machwerk hervorgeht. Dass diese nicht zuletzt das politische neutrale Österreich verängstigen, versteht sich ganz von selbst. Immerhin steht in dem umfangreichen Papiert (unter: "Bestimmungen über die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik",Art. 42) unter anderem wörtlich:
"Die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidungspolitik umfasst die schrittweise Festlegung einer gemeinsamen Verteitigungspolitik der Union. Diese führt zu einer gemeinsamen Verteidigung, sobald der Europäische Rat dies einstimmig beschlossen hat. Er empfiehlt in diesem Fall den Mitgliedsstaaten, einen Beschluss in diesem Sinne im Einklang mit ihren verfassungsrechtlichen Vorschriften zu erlassen."
Folge: "Die Mitgliedstaaten stellen der Union für die Umsetzung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik zivile und militärische Fähigkeiten zur Verfügung. Die Mitliedstaaten, die zusammen multinationale Streitkräfte aufstellen, können diese auch für die gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik zur Verfügung stellen."

Aufrüstung wird Pflicht

Selbst die militärische Aufrüstung wird ausdrücklich vorgeschrieben - wohl zum allerersten Mal in einem völkerrechtlichen Vertrag:
"Die Mitgliedstaaten verpflichten sich, ihre militärische Fähigkeiten schrittweise zu verbessern. Die Agentur für die Bereiche Entwicklung der Verteidigungsfähigkeit, Forschung, Beschaffung und Rüstung (im Folgenden: "Europäische Verteidigungsagentur") ermittelt den operativen Bedarf und fördert Massnahmen zur Bedarfsdeckung, trägt zur Ermittlung von Massnahmen zur Ermittlung von Massnahmen zur Stärkung der industrielen und technologischen Basis des Verteidigungssektor bei und führt diese Massnahmen gegebenfalls durch, beteiligt sich an der Festlegung einer europäischen Politik im Bereich der Fähigkeiten und der Rüstung und unterstützt den Rat bei der Beurteilung der Verbesserung der militärischen Fähigkeiten."
Und dann folgt der Freibrief um Freibrief für alle Arten von Militäreinsätzen, sowohl inneneuropäischer als auch außereuropäischen Natur. Darunter Bestimmungen wie:
"Im Falle eines bewaffneten Angriffs auf das Hoheitsgebiet eines Mitgliedstaats müssen die anderen Mitgliedstaaten nach Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen alle in ihrer Macht stehende Hilfe und Unterstützung leisten."(Art. 42).
Oder: "Mit allen diesen Missionen kann zur Bekämpfung des Terrorismus beigetrafen werden, unter anderem auch durch die Unterstützung für Drittländer bei der Bekämpfung des Terrorismus in ihrem Hoheitsgebiet." (Art. 43).
Und: "Die Union mobilisierrt alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel, einschliesslich der ihr von den Mitgliedstaaten bereitgestellten militärischen Mittel, um im Falle eines Terroranschlages eines Mitgliedstaat auf Ersuchen seiner politischen Organe innerhalb seines Hoheitsgebiets zu unterstützen(...)" (Art. 222).

Professoren schreien auf

Starker Tobak - der manchen EU-Staat im Terror- oder Kriegsfall gegen seinen Willen ins Elend ziehen könnte. Entsprechend laut der Aufschrei aus intellektuelen Kreisen: "Die Festlegung der Rolle der EU liegt leider immer weniger in der Hand der Bürger Europas, sondern einer Gruppe von Politikern, die den Einfluss von Lobbyisten fälschlich für die Stimme des Volkes halten", kritisiert etwa Professor Erwin Bader vom Institut für Philosophie an der Universität Wien.
"Wenn ein Volk es ablehnt, gentechnisch zwangsgefüttert zu werden, kann es doch nicht dazu verdammt werden, auf seinem Grund und Boden gentechnisch veränderte Produkte anbauen zu müssen", ergänzt ebenso empört Professor Hermann Knoflacher vom Vorstand des Instituts für Verkehrsplanung und -technik an der Technischen Universität Wien.
Und Professor Karl Albrecht Schachtschneider von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg prophezeit weitere Schreckensszenarien: "Die Europäische Union will sich durch Eigenmittel finanzieren - werden auch - Steuern sein. Es wird nach dem Vertrag bald europäische Einkommenssteuern, europäische Umsatzsteuern oder andere Steuern geben, die uns alle sehr belasten werden."
Deutschland dagegen scheint bereits brav zu kuschen: Der grosse Teil des Bundestags sagte der Regierung mittlerweile zu, die "Mogelpackung" möglichst rasch zu ratifizieren. Kritische Stimmen wie die von Monika Knoche ("Die Linke") blieben ungehört: Ihre rhetorische Frage: "Sollen die Menschen nicht Bescheid wissen, oder ist man von der Volksnähe weggekommen?" Der Vortrag vernachlässigt ihre Meinung nach die Notwendigkeit einer ökologischen Energiewende komplett, berücksichtigt kein Sozialprotokoll und stell dem Freiheitsideal eine neoliberale Wirtschafts- und Sozialpolitik entgegen.
Fazit: "Wer eine gerechte, soziale und friedliche EU will, muss den Vertrag ablehnen."
Tatsächlich droht uns nun ein zentralistisch agierender bürokratischer Superstaat, der wirtschaftlich, politisch und kulturell zusammenschustert, was nie zusammengehören wird - und zusammengehören will. Eine neoliberale "EU-Diktatur", die uns künftig mehr denn je mit sinnlosen Vorschriften bombardieren wird, das Veto-Recht der Staaten und damit deren Souveränität aushebelt, eine gigantische Freihandelszone anstrebt, der Überfremdung und dem damit verbundenen Nationalismus Vorschub leistet, bei gesundheitsschädlichen Lebensmittelproduktionen vor allem auf internationale Lobbyisten hört und ebenso günstigen wie gesunden Alternativen - so etwa beim natürlichen Süsskraut Stevia - weiterhin einen Vertriebsriegel vorschieben wird.
Ob denn auch die flächendeckende Privatisierung der Wasserversorgung, europaweite Kameraüberwachung saämtlicher Autobahnen samt elektronischer Nummernerfassung oder die anvisierte "Europäische Staatsanwaltschaft": Vieles ist in Zukunft denkbar - und von Brüssel noch einfacher diktatierbar - über die Köpfe der nationalen Parlamente weg.
Ganz abgesehen davon, dass ausser- und sicherheitspolitische Entscheide - also auch Kriegseinsätze !! - direkt vom Ministerrat beschlossen werden können, ohne dass der Europäische Gerichtshof dagegen ein Veto einlegen könnte - wie im neuen Vertrag ausdrücklich festgehalten ist.

"Orwellische Wahnvorstellung"

Ein Staatenbund ohne wirksame demoktratische Kontrollmechanismen - und ohne Seele!! Eine neue Supermacht, die ihr Herz künftig lieber Bushs paranoider Kriegsphilosophie verschreibt, statt wahrer Friedenssicherung.
Oder wie es der stellvertretende Fraktionschef der Grünen im Europaparlament, Daniel Cohn Bendit, kürzliche empört auf den Punkt brachte: "Der europäische Superstaat ist eine Orwellische Wahnvorstellung!"



Quelle: Das Mysteries-Magazin Ausgabe "Nr. 2 - März/April 2008 (Ausgabe 26)" www.mysteries-magazin.com

mfg
Alt 10. 03. 2008, 17:52 Geosechseck is offline #162
Der Rebell
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Re: EU-Bürger: Wollt ihr die totale Diktatur?

Die Quelle ist unseriös.

Verschwörungstheorien, Geisterglaube und Ähnliches wird da verbreitet.

Warum hast Du das überhaupt abgetippt?

Deine Einleitung ist sowieso nicht regelkonform, da es sich um Cpopy&Paste handelt und keine eigene Meinung vertreten wird.
Alt 10. 03. 2008, 18:05 Der Rebell is offline #163
Geosechseck
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Re: EU-Bürger: Wollt ihr die totale Diktatur?

kannst dir das ja auch selber durchlesen, das ist FAKT junge nich nur irgendein geisterglaube Oo....
Alt 10. 03. 2008, 18:08 Geosechseck is offline #164
ruler³
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Re: EU-Bürger: Wollt ihr die totale Diktatur?

Lass ihm doch seinen Spaß

wie woanders schon gesagt:

Der Begriff Wahn repräsentiert eine Überzeugung, die

1. logisch inkonsistent ist oder wohlbestätigtem Wissen über die reale Welt widerspricht und
2. trotz gegenteiliger Belege aufrechterhalten wird, weil die persönliche Gewissheit der Betroffenen so stark ist, dass sie rational nicht mehr zugänglich sind.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wahn

Diese Menschen sind rationalem nicht mehr zugänglich. Ohne professionelle Hilfe geht da nix
Alt 10. 03. 2008, 18:08 ruler³ is offline #165
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Re: EU-Bürger: Wollt ihr die totale Diktatur?

Zitat:
Zitat von Geosechseck 
....das ist FAKT junge....

Das glaubst Du Baby.

Rate mal, wem jeglicher Wahn real vorkommt?
Alt 10. 03. 2008, 18:11 Der Rebell is offline #166
Geosechseck
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Re: EU-Bürger: Wollt ihr die totale Diktatur?

nein ich bin sehr wohl zugänglich ^^ bin für jede meinung offen, nur wer ohne sich irgendetwas durchzulesen einfachmal drauf losschreibt die quelle sei unseriös (wo ich drauf wette, dass er sich nie näher mit den tatsachen beschäftigt hat, sondern nur die themen gelesen hat), bitte ^^

ach übrigends, der vertrag IST real Oo....

http://www.focus.de/politik/ausland/eu-vertrag_aid_64283.html

um nur mal eine quelle zu nennen
Alt 10. 03. 2008, 18:11 Geosechseck is offline #167
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Re: EU-Bürger: Wollt ihr die totale Diktatur?

Genau.

Ich habe mir die "Quelle" und die aufgelisteten Themen angeschaut und wußte bescheid. Das macht meine jahrzehntelange Übung mit solchem Schund.

Aber natürlich ist der Vertrag real. Man sollte aber grundsätzlich keine Kommentare diskutieren, die von unseriösen Seiten kommen.
Alt 10. 03. 2008, 18:14 Der Rebell is offline #168
Geosechseck
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Re: EU-Bürger: Wollt ihr die totale Diktatur?

FOCUS
SPIEGEL
NETZEITUNG
TAGESSCHAU

diese quellen sind natürlich alle unseriös

e: das waren übrigends nur die groben ersten quellen... könnten weiter große seiten nennen aber ich denke kaum dass das was bringen wird -.-
Alt 10. 03. 2008, 18:19 Geosechseck is offline #169
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Re: EU-Bürger: Wollt ihr die totale Diktatur?

Nein, es bringt nichts, weil Du keine eigene Meinung vorstellst, über die wir diskutieren könnten.

Im Übrigen haben Deine letzten Links (Fokus, Spiegel etc)nichts mit der seltsamen Geisterseite gemein.

Dort ist alles sehr mysteriös:
Spuk-Nacht im Geisterschloss
Abendmahl: Noch mehr weibliche Apostel entdeckt
Urzeit-Mensch im Eisblock: Doch keine Fälschung?
Ist das die grösste Pyramide der Welt? (Bosnien )
Zeitreisende auf der Autobahn? (ohmannomannomannn )
Entging die Welt haarscharf einer nuklearen Katastrophe?
John Lennon jetzt auch online: «Über mir schwebte ein UFO» (hihihi )
Wie im Märchen: Einhorn in Schweizer Bergtal gefilmt?
Para-Experte: «So verlief meine Begegnung mit dem Jenseits»

Alles Themen, die die Welt bewegen.
Alt 10. 03. 2008, 18:28 Der Rebell is offline #170
ruler³
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Re: EU-Bürger: Wollt ihr die totale Diktatur?

Geosechseck, du weisst ja gar nicht, was hier schon alles von diesem Zeug breitgeklatscht wurde. Warum sollten wir den Artikel jetzt demontieren, nur um wieder mal zu wissen, dass nichts dahintersteckt? Schau mal auf www.wasserauto.de ob du noch besseres findest
Alt 10. 03. 2008, 18:29 ruler³ is offline #171
KurdislaM
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Die Kurden und der Islam

ufruhr unter kurdischen Politikern und Intellektuellen in der Türkei. Der frühere Bürgermeister von Diyarbakır Mehdi Zana hat in einem Interview mirt der Illustrierten Tempo behauptet: “Indem sie den Islam annahmen, haben die Kurden verloren.”

In dem Text, von dem online nur die Einleitung zugänglich ist, macht er anscheinend den Islam für die Rückständigkeit der Kurden verantwortlich. In den empörten Erwiderungen (dokumentiert von ZAMAN) wird er mit den verhassten Jungtürken identifiziert, die diesen Gedanken zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufbrachten und durch ihren Nationalismus zugleich die Zwietracht unter den Muslimen des Osmanischen Reiches sähten (Canip Yıldırım). Auch wenn das kurdische Volk älter sei als der Islam so seien doch allein durch den Islam Kurden wie Saladin und Said Nursi zu bedeutenden Gestalten geworden
Alt 11. 03. 2008, 01:29 KurdislaM is offline #172
DasKatze
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Re: Die Kurden und der Islam

und worüber genau sollen wir jetzt diskutieren ?
Alt 11. 03. 2008, 01:35 DasKatze is offline #173
infofilter
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Re: Die Kurden und der Islam

von abdulmelik firat. quellen bitte immer angeben. danke.

Alt 11. 03. 2008, 01:37 infofilter is offline #174
chenkazu
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Re: Die Kurden und der Islam

versteh auch nicht wirklich was er uns damit sagen will
Alt 11. 03. 2008, 01:38 chenkazu is offline