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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Zitat:
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n zu arbeiten...und...und...und...alles machbar mit einer viel flexibleren privaten Rentenversicherung.
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Eine kleine Minderheit, die es sich leisten kann. Was bringt das dem Großteil, vor allem den Armen?
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21. 04. 2008, 19:51
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#51
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(Threadstarter)
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Im Einleitungsbeitrag hieß es:
Zitat:
„Wenn dein starker Arm es will, stehen alle Räder still“ – das ist kein Spruch, mit dem Rentner, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und andere Empfänger von Transferleistungen etwas anfangen können. Wer nicht gebraucht wird, kann sich nicht verweigern. Wer zur Untätigkeit verdammt ist, kann nicht streiken.
Genau jene Gruppen, an deren Behandlung das Linkssein einer linken Partei gemessen wird, sind also Gruppen, die keine wirkliche Macht besitzen, weil sie keine gesellschaftlichen Funktionsträger sind. Und machtlos, wie es ihre Basis ist, wäre demnach jede linke Partei.
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Aber die Studentenbewegung in den späten 60er Jahren war es nicht. Sie hat die Bundesrepublik verändert, ob zum Guten oder Schlechten sei dahingestellt. Und sie war keine deutsche Angelegenheit, sondern eine internationale. Der Widerspruch fiel damals marxistischen Studentengruppen auf, zum Beispiel Il Manifesto in Italien.
Wie konnte es sein, dass im Pariser Mai '68 ausgerechnet eine von Studenten ins Leben gerufene und getragene Bewegung eine derartige Unterstützung von Gewerkschaften und großen Teilen der Bevölkerung erhielt, dass Präsident De Gaulle per Helikopter nach Baden-Baden zu einem seiner Armeegeneräle floh, um - so wird gemutmaßt - entweder die Demission oder die militärische Niederschlagung der Revolte zu beschließen?
Nach der traditionellen Lehre vom Klassenkampf - mit dem Proletariat in der Hauptrolle und in allen Nebenrollen - war das vollkommen unmöglich. Aber es geschah. Also hatte man sich einen Reim darauf zu machen. Und der Reim ging so:
Gesellschaftlich betrachtet sind die Studenten das vollkommene Nichts. Albern daher, wenn sie auf Protestformen der Arbeiterbewegung zurückgreifen und zum Beispiel streiken. Wenn sie zu Hause bleiben, tut das keinem weh. Studenten besitzen weder eine gesellschaftliche Funktion noch einen Status, den sie in die Waagschale werfen könnten. Sie sind noch nicht erwachsen, sie sind nicht mehr Jugend, sie haben keinen Beruf, sie verdienen kein Geld, aber sie sind auch keine Rentner - sie sind von allem nur die Negation. Also ein Nichts, heimatlos und unbehaust. Ganz anders als die Arbeiter, die in der Partei und in der Gewerkschaft noch eine warme Höhle mit Stallgeruch hatten.
Aus diesem Lebensgefühl heraus, ein Nichts zu sein, zogen die Studenten die Konsequenzen: Vermißt mich keiner, wenn ich zu Hause bleibe, muss ich auf die Straße gehen. Existiere ich für die Öffentlichkeit nicht, muss ich sie auf mich aufmerksam machen. Gehöre ich keiner Interessengruppe an, habe ich das Recht und eine Pflicht mir gegenüber, frei von Rücksichtnahme auf jegliche Partikularinteressen mich selber dergestalt als Subjekt zu setzen, dass ich gegen jegliche Ausbeutung, Unterdrückung und tagtägliche Entmündigung Widerstand leiste.
Solche Überlegungen gab es in Amerika nicht und sie waren dort auch nicht nötig, weil sich in dieser ältesten neuzeitlichen Demokratie der Welt längst eine Bürgerrechtsbewegung gebildet hatte, welche in Kategorien des Klasseninteresses überhaupt nicht zu fassen war: Leute, die nach eigenem Ermessen und auf eigene Verantwortung, ohne den Segen einer Partei "Ich will das nicht" sagten, sich mit Gleichgesinnten zusammenfanden und erfindungsreich die Spielräume nutzen, welche die amerikanische Verfassung ihnen gab.
Und das zunächst Frappierende war, dass die Kobination aus amerikanischer Bürgerrechtsbewegung + europäischen Marxismus + europäischem Existenzialismus temporär den Nerv breiter Bevölkerungsschichten und gerade auch der Arbeiter traf. War die warme Höhle, welche Parteien und Gewerkschaften den darin verankerten boten, doch längst spürbar eine, in der es immer leerer und immer kälter geworden war. So grundsätzlich sehr viel anders als den Nichtsen ging es den Arbeitern und den Normalbürgern eigentlich gar nicht. Und das war die Basis der Fusion im Pariser Mai.
Warum dieser lange Beitrag? Zunächst, weil ich keine Lust habe zur Diskussion, ob die Rente eine Transferleistung oder eine Versicherungsleistung ist. Das mögen die zuständigen Sachbearbeiter entscheiden.
Und dann, um zu zeigen, dass der illusionäre Charakter einer linken Partei nicht die Unmöglichkeit linker Politik bedeuten muss. Ganz im Gegenteil.
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21. 04. 2008, 21:30
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#52
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Mitglied
Registrierungsdatum: Oct 2006
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Zitat:
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Zitat von achi
Jaja...die Rente ist sicher. Klar bekommst du irgendwann mal eine Rente. Aber wird sie ausreichen deinen Lebensstandard zu halten? Ich denke eher nicht. Vielleicht hat man ja auch die Absicht vor dem 67. Lebensjahr aufhören zu arbeiten...und...und...und...alles machbar mit einer viel flexibleren privaten Rentenversicherung.
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Ich empfehlen einmal Informationen zu verarbeiten, die nicht darin bestehen die überall publizierten neoliberalen Thesen nachzuplappern, von denen das Gros der Bevölkerung offenbar annimmt, sie wären die "einzige, lautere Wahrheit", während es tatsächlich um Interessenvertretung/Lobby geht. Als Einstieg lohnt z. B. http://www.nachdenkseiten.de
Was den Batzen angeht: wenn die Bfa jährlich 150 Milliarden EURO einnimmt, die private Versicherungswirtschaft aber nur ca. 1/3 davon, würde allein das Umlenken von 10% des BfA-Anteil die Umsätze und Gewinne der Versicherungsunternehmen um über 30% anschwellen lassen. Wen Du glaubst, dass die Alterssicherung durch private Unternehmen sicherer ist, empfiehlt sich ein ein Streifzug durch die Geschichte der letzten 100 Jahre und der aktuelle Blick über den großen Teich.
M. Boettcher
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22. 04. 2008, 07:08
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#53
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2004
Beiträge: 768
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Zitat:
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Was den Batzen angeht: wenn die Bfa jährlich 150 Milliarden EURO einnimmt, die private Versicherungswirtschaft aber nur ca. 1/3 davon, würde allein das Umlenken von 10% des BfA-Anteil die Umsätze und Gewinne der Versicherungsunternehmen um über 30% anschwellen lassen. Wen Du glaubst, dass die Alterssicherung durch private Unternehmen sicherer ist, empfiehlt sich ein ein Streifzug durch die Geschichte der letzten 100 Jahre und der aktuelle Blick über den großen Teich.
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Wo habe ich das geschrieben?
Du weichst aus und kommst stattdessen mit Platitüden von "neoliberaler" Politik. Ist doch Quatsch. Es ist doch klar ersichtlich, dass das System so wie es im Moment gestaltet ist, nicht mehr allzulange überlebensfähig ist. Schon jetzt ist ein Drittel des Haushaltes gebunden, damit kann man nix produktives anfangen und es wird immer mehr, denn die Leute werden immer älter.
Wenn mir jemand erklärt woher das Geld kommen soll, dann bin ich sofort dafür die Renten zu verdoppeln, ja gar zu verdreifachen. Aber bis jetzt ist da außer unausgegorenen Ideen noch nichts in Sicht.
Klar sind private Rentenversicherungen auch ein Risiko. Eine staatliche Rentenversicherung kann aber genauso versagen. Falls es eine Inflation geben sollte, nützt einem diese auch nichts.
MfG
achi.
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22. 04. 2008, 08:21
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#54
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Sep 2005
Beiträge: 1.010
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Zitat:
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Zitat von achi
Wenn mir jemand erklärt woher das Geld kommen soll...
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Das ist zwar der Deutschen Lieblingsthema, aber Thema dieses Threads ist es doch eigentlich nicht. Auch die Feinheiten der Rentenfinanzierung - das andere Lieblingsthema der Nation - sind es nicht.
Muss denn wirklich in diesem engstirnigen Land jede Diskussion beim Krötenzählen landen? Unmöglich, beim sturen Starren in die Kasse mal 'ne kleine Pause einzulegen und dann einfach mal den Blick schweifen zu lassen?
Jedem Arbeitnehmer steht das zu. Gönnt es euch doch auch mal.
PS:
Wenn man nach Amerika schaut und Obamas Erweckungspredigten hört, würde man sich etwas mehr Sachlichkeit wünschen.
Aber wenn man wieder konfrontiert ist mit der allgegenwärtigen, unentrinnbaren und alles beherrschenden, jeden Gedanken schon im Keim erstickenden Krötenzählerei hier - dann möchte man lieber gleich 5 Obamas auf einmal.
Diese platte Krötenzählerei bedeutet eine katastrophale Dürreperiode für den Geist. Und wenn einer richtig am Verdursten ist, säuft er am Ende alles, was flüssig ist. Literweise. Und dann geht der Hokuspokus los. Was meinst Du, warum die Buchhalter von der vermeintlichen Spiritualität eines Dalai Lama fasziniert sind?
Aber dies wirklich nur am Rand.
Thema ist die außerparlamentarische Basis für eine politische Linke.
Vorschläge, wie die aussehen könnte, wurden gemacht.
Beiträge dazu bitte, nicht zur Rentenfinanzierung etc.
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22. 04. 2008, 09:01
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#55
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optiker
Registrierungsdatum: Jul 2006
Beiträge: 66
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
@igita
 Ich glaube, so wirst du das verstehen! Stell dir vor, die Gesellschaft ist sowas, wie ein komplexer Organismus. Nun muß dieser Organismus perfektioniert werden. Es gibt überall Baustellen, einige kann man fertigstellen, die anderen nicht, weil sie nicht finanzierbar sind. Nun damit dieser Organismus nicht kolabiert, muß man nach kostengünstigeren Lösungen suchen, eine Lösung die nicht nur die Krankheit in Schach hält, sondern sie ganz besiegt. Somit ist es nur gut, das Leute sich solchen Themen anschließen. Wenn du meinst, das ist nicht finanzierbar, dann bring andere Lösungen. Aus wirtschaftlicher Sicht, hättest du die Kündigung des Arbeitgebers mit Sicherheit, denn "geht nicht", will der nicht hören!
edit: hab gerade gelesen, du bist Befürworter von Atomkraftwerken
- hast du schonmal nachgedacht, das der Atommüll irgendwo hinmuß
- das über Jahre hinweg in Deutschland Kraftwerke hin- und wieder grobe Mängel aufweisen
- das bei einer anhaltenden echten großen Weltwirtschaftskrise deren Instandhaltung in Gefahr wäre
- ist dir klar, wie es sich in einem verstrahlten Land leben würde
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22. 04. 2008, 18:03
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#56
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Kernenergie Rockt!
Registrierungsdatum: Jul 2006
Beiträge: 664
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
OT:
- Willst du 40 neue Kohlekraftwerke?
- Willst du das wir den strom von kernkraftwerken (über die wir dann keine kontrolle haben) aus nachbarländern kaufen?
- Dein weltwirtschaftskrise halte ich für unfug, lasse mich gerne aber eines besseren belehren.
- Atommüll läßt sich sicher lagern. Und dafür sind/wären die sicherheitsbestimmungen wesentlich höher als die vom chemischen müll (aber über den regt sich ja niemand auf).
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22. 04. 2008, 22:01
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#57
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optiker
Registrierungsdatum: Jul 2006
Beiträge: 66
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Ich bin für nichts was der Umwelt längerfristig Schaden zu fügt.  Find gut das es Menschen in dem Land gibt, die sich mit Alternativen beschäftigen. Wenn man Atomkraftwerke bzw. Kohlekraftwerke sofort abstellt, könnt ich mir fast die Rückkehr in die "Steinzeit" vorstellen  . Deshalb zu sagen ich bin dafür, halt ich allerdings für naiv.  Es wird halt nur geduldet. Ich hoffe das sich die Alternativen (z.B. Erdwärme, Sonnenlicht, Wasserkraft) sehr stark weiterentwickeln und wir irgendwann uns von allen Übel befreien.
Tja, zu der Wirtschaftskrise solltest du 2000 Jahre Geschichte betrachten und sehen, das es immer Kriege gab und geben wird auch auf deutschen Raum. Ist wie ein Wirtschaftsbarometer geht mal rauf und mal ganz runter. Von daher sind Gefahrenpotientale, die sanierungsbedürftig sind und in der Gefahr schweben freigelegt zu werden, eventuell mal ganz zu beseitigen  . Man kann es auch weiterausführen und sagen was ist wenn Stromkonzern xy pleite geht oder wir mal blablabla....
Ich glaub du weist, worauf ich hinaus will, auf Dauer ist es halt keine Lösung.
sodele bit
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23. 04. 2008, 15:16
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#58
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seelisch divergent
Registrierungsdatum: Mar 2006
Ort: Planet Ogo
Beiträge: 2.117
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Neandertaler,
ich bin ja erstaunt, hier jemanden anzutreffen, der drei Sätze geradeaus formulieren kann. Allerdings finde ich, daß Du gleich zu Anfang einen gedanklichen Fehler begehst. Damit machst Du nach meiner Ansicht leider Deine schönen Gedankenansätze gleich wieder zunichte.
Das Wesen, bzw., um Deinem Duktus zu folgen, das Fundament einer politischen Bewegung ergibt sich nicht aus der Macht ihrer Anhänger, sondern daraus, daß sie nach Macht strebt.
Das beste Beispiel ist die Sozialdemokratie. Die wenigste Zeit ihres Bestehens war sie an der Macht, lange genug gänzlich verboten. Doch guck dir an, was z.B. gleich am Anfang "auf ihrem Mist" gewachsen ist, etwa die Bismarcksche Sozialgesetzgebung.
Die frühere PDS hat bis beinahe zum Ende der Neunziger aus einem kruden Demokratie- und Oppositionsverständnis genau das nicht gemacht - nach Macht streben. Die Gründe waren vielfältig, aber insgesamt unsinnig. Und betrachte nun den heutigen Gegensatz dazu. Wenn sich die Partei Die Linke nicht schon aus den Leuten zusammensetzt, die du genannt hast, so schöpft sie wenigstens ihr Wählerpotential hieraus. An der Macht sind sie nicht, aber alle anderen rücken nach links.
Kurzum: Der Unterbau ist relativ schnuppe. Schlimm ist es, wenn's oben löchrig ist.
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24. 04. 2008, 00:42
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#59
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Harley Quinn Lover
Registrierungsdatum: Dec 2004
Ort: Gotham
Beiträge: 2.322
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Ganz viel rumgeflame/rumgespamme und die ganzen Reaktionen dadrauf wurden gelöscht...
@cyberny: War reiner youtube-Spam...sry
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01. 05. 2008, 11:45
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#60
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Mitglied
Registrierungsdatum: Feb 2008
Beiträge: 31
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
wie ich das verstanden habe, wenn ich es richtig verstanden habe,
regt neandertaler ein gespräch an mit der these,
die oder eine politisch linke hat keine macht weil es ihr an machtmitteln fehlt.
eine gegenargumentation war,
dass das demokratische systhem, auch ohne die macht der verweigerung funktioniert.
dessweiteren ergab sich wohl der stand, dass eine politische linke die politische mitte nach links verschiebt?
demnach könnte die politische linke schon als luftschloss verstanden werden dahingehend, dass sie selbst wenig direkte macht hat.
aber auf die realen zustände doch wiederum genug druck ausübt die zustände zu verändern.
die außerparlamentarische basis für eine politische linke, sehe ich daher in den köpfen der menschen.
ich glaube reines kapital lässt sich am schlechtesten politisch umverteilen,
aber aus der mittelschicht um so effektiver.
daher glaube ich an eine zunahme der macht der linken aus den köpfen der mittelschicht.
was meiner persönlichen ansicht nach zu einer beschleunigung dieses kreislaufes führt.
weiter komme ich gedanklich momentan nicht.
edit, anhang folgend:
als kleine gedankliche pause, zum thema:
Die Linken im Westen – professionelle Partei oder Chaostruppe? 9 minuten video
Geändert von ENRIC0 (10. 05. 2008 um 17:56 Uhr).
Grund: anhang/zusatz ab "edit"
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10. 05. 2008, 03:53
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#61
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Mitglied
Registrierungsdatum: Sep 2007
Beiträge: 3
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Machtlos? Weißt du wie viele im Proletariat sind? Sie sind die Träger der Gesellschaft. Die Bourgeoisie denkt sie wär die rechtmäßige herrschende Klasse der Gesellschaft, so wie es früher die Fürsten dachten... . Der Mensch kapiert erst dann, dass etwas falsch ist, wenn seine Existenz gefährdet ist. Solang bleibt das Proletariat auch ruhig.
Die Linke kann gar nicht an dem Zustand ändern. Sie können nur dafür sorgen, dass es gerechter zugeht, dass das Proletariat nicht allzusehr absackt und dann mit irgendwelchen Barbareien anfängt. Das eigentliche Problem wird, solange das Wirtschaftssystem so bleibt, weiterhin bestehen.
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17. 05. 2008, 11:20
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#62
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mit Glied
Registrierungsdatum: Feb 2007
Ort: Seven Seas
Beiträge: 365
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Was ich im Zusammenhang mit der Linken beachtenswert finde, ist die Überwachung durch den Verfassungsschutz.
Eine der Begründungen dafür ist, dass es Gruppierungen gibt, die die "Überwindung des Kapitalismus" zum Ziel haben.
Kann mir jemand sagen, seit wann wir eine "kapitalistische" Verfassung haben? Soweit ich mich entsinne, kann sogar privates Eigentum gegen Entchädigung verstaatlicht werden, und "Kapitalismus" als Wirtschaftsform ist nirgendwo festgeschrieben. Wieso dann eine VS-Überwachung?
Mittlerweile bin ich der Meinung, dass zur Verteidigung der Verfassung die Überwindung des Kapitalismus sogar notwendig erscheint.
my 2 cents
E. Teach
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17. 05. 2008, 11:50
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#63
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ehemaliger ex-ex
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 16.677
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Vielleicht sollten wir Herrrn Schäuble alle eine Mail schreiben:
"Sehr geehrter Herr Schäuble,
da ich aus tiefster Überzeugung für die Abschaffung der kapitalistischen Wirtschaftsordnung eintrete, bitte ich um Aufnahme meiner persönlichen Daten in Ihre Überwachungsdatei.
Mit freundlichen Grüßen
NN.
P.S. Und wenn Sie mir zu nahe kommen, werde ich Sie erschießen."
[MOD]Oder ihren Rollstuhl wegnehmen![/MOD]
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17. 05. 2008, 11:59
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#64
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Sozialstaatsfinanzierer
Registrierungsdatum: Jan 2001
Ort: Münster
Beiträge: 414
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Zitat:
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Zitat von Habek
Insofern kann die heutige Linke sich durch das moderne Lumpenproletariat genügend Macht verschaffen, um dem Kapital mal wieder in den Hintern zu treten.
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Bevor das moderne "Lumpenproletariat" über genügend Zweitstimmen verfügt, ist das "Kapital" schon längst weg. Folglich werden keine "Hintern" sondern Löcher in die Luft getreten.
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21. 05. 2008, 17:11
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#65
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 412
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Zitat:
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Zitat von E. Teach
Was ich im Zusammenhang mit der Linken beachtenswert finde, ist die Überwachung durch den Verfassungsschutz.
Eine der Begründungen dafür ist, dass es Gruppierungen gibt, die die "Überwindung des Kapitalismus" zum Ziel haben.
Kann mir jemand sagen, seit wann wir eine "kapitalistische" Verfassung haben? Soweit ich mich entsinne, kann sogar privates Eigentum gegen Entchädigung verstaatlicht werden, und "Kapitalismus" als Wirtschaftsform ist nirgendwo festgeschrieben. Wieso dann eine VS-Überwachung?
Mittlerweile bin ich der Meinung, dass zur Verteidigung der Verfassung die Überwindung des Kapitalismus sogar notwendig erscheint.
my 2 cents
E. Teach
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Die Verfassung erwähnt zwar die gewünschte Wirtschaftsform nicht direkt, lässt jedoch keinen Rahmen für ein anderes Wirtschaftssystem, als der sozialen Marktwirtschaft ("Eigentum verpflichtet"). Die Kommunistische Plattform der Linken beispielsweise will dies überwinden, auch mit totalitären Mitteln.
Zitat:
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Zitat von ce2001
Bevor das moderne "Lumpenproletariat" über genügend Zweitstimmen verfügt, ist das "Kapital" schon längst weg. Folglich werden keine "Hintern" sondern Löcher in die Luft getreten.
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Das moderne, europäische Proletariat kommt nicht mehr in Lumpen daher, sondern in Levis, Dolce, Esprit ...
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22. 05. 2008, 10:53
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#66
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mit Glied
Registrierungsdatum: Feb 2007
Ort: Seven Seas
Beiträge: 365
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Zitat:
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Zitat von cyhyryiys
Die Verfassung erwähnt zwar die gewünschte Wirtschaftsform nicht direkt, lässt jedoch keinen Rahmen für ein anderes Wirtschaftssystem, als der sozialen Marktwirtschaft ("Eigentum verpflichtet"). Die Kommunistische Plattform der Linken beispielsweise will dies überwinden, auch mit totalitären Mitteln.
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Das kannst Du ja behaupten, aber auch belegen?
Nirgendwo im GG konnte ich soziale Marktwirtschaft als Terminus finden. Nicht mal Kommunismus wird explizid ausgeschlossen.
Und woraus entnimmst Du den Umstand, die Linke will das GG mit totalitären Mitteln überwinden?
Beweise Watson, Beweise.
Eigentum verpflichtet wird von Dir jedenfalls eigentümlich interpetiert.
Dann müsste man aber noch ganz andere Parteien überwachen, z.B die Regierungsparteien, die unser GG gerade an den Lissaboner EU Vertrag verraten!
Die Linken werden überwacht, weil der Geldadel sich um seine Herrschaft fürchtet.
Zitat:
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Zitat von Konstantin Wecker wenn ich mich nicht irre, Hi Hi
Die Herrschende Meinung ist eben fast immer die Meinung der Herrschenden.
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E. Teach
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22. 05. 2008, 17:41
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#67
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 412
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Nun, bereits durch die Währungsreform 48 wurde der Weg zur Wirtschaftsordnung geebnet. Zwar nennt das GG nicht explizit eine Wirtschaftsordnung, aber
Artikel 14, 15 und 20 geben Hinweise darauf, dass bestimmte Wirtschaftsordnungen ausgeschlossen sind. Dem hinzu kommen noch Artikel, welche die individuellen Freiheitsrechte gewähren. Daraus zeigt sich, das zwar die soz. Marktwirtschaft nicht wortwörtlich im GG finden lässt, der Spielraum aber eben durch das GG in engen Grenzen verläuft und folglich nur die soz. Marktwirtschaft praktikabel zulässt.
Zitat:
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Eigentum verpflichtet wird von Dir jedenfalls eigentümlich interpetiert.
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Die genauere Interpretation findest du im GG und den zugehörigen Kommentaren.
Zitat:
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Die Linken werden überwacht, weil der Geldadel sich um seine Herrschaft fürchtet.
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Es gibt in der Linken Marxisten, Trotzkisten und Kommunisten. Die KPF, das Marxistische Forum, die trotzkistische Gruppierung marx21 arbeiten innerhalb der Partei gegen das bürgerliche System, sie wollen das Privateigentum an Produktionsmitteln abschaffen und verhehlen dies nicht einmal. Folglich ein widerspruch zu unserem GG, welches nun einmal Eigentum gewährt.
Braucht es dazu noch mehrerer Erläuterung?
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23. 05. 2008, 08:18
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#68
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Ogalulu
Registrierungsdatum: Dec 2005
Beiträge: 844
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Artikel 20
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
zur eingangsfrage: jaein.
ein luftschloss, weil die linke nie so mehrheitsfähig werden wird (schon allein wegen der diffusen ängste konservativer stammwähler und weil sie gegen den kompletten mainstream anschwimmen muss) und von daher kaum in die verlegenheit kommen dürfte, ihre ansinnen mit absoluter mehrheit durchzusetzen. und politik ist bekanntermassen immer die kunst des (faulen) kompromisses.
kein luftschloss, weil die linke (trotz ihrer makel) die einzige größere partei ist, welche fragen stellt, die der bundesrepublikanische konsens eigentlich schon totgelatscht glaubte. eigentlich hatte die bevölkerung die märchen von der globalisierung, der demografie, der zeitlichen transferierbarkeit von geld etc. schon fast gefressen...
und immer wieder schön, wie unsachlich auf den linken herumgeritten wird: da wird die reputation des lafontaine in zweifel gezogen, obwohl der innenminister noch net mal merkt, wenn er 50k€ in der tasche hat, der ex-innenminister sich weigert seine einkünfte preiszugeben und der ex-ex-innenminister rechtskräftig verurteilt ist. da habe ich noch gar nicht besprochen, wie oft schäuble & co. vom bvg wieder heimgeschickt wurden. eigentlich müsste von daher die bundesregierung vom verfasungsschutz beobachtet werden^^ - gern genommen wird auch die unfinanzierbarkeit der vorschläge und das die linken nicht mit geld umgehen könnten. aber berlin ins elend geritten hat die cdu und der aktuelle schuldenstand von d ist auch kein werk der linken... naja, zu den luftschlössern gehört vor allem, dass sich cdu und spd zu "den guten" zählen, obwohl alles, was in diesem land beklagt wird, haargenau auf ihrem mist gewachsen ist.
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23. 05. 2008, 12:24
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#69
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Einmal Löwe immer Löwe
Registrierungsdatum: Apr 2007
Ort: Freiburg
Beiträge: 533
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Zitat:
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Zitat von ToxedViruz
... gern genommen wird auch die unfinanzierbarkeit der vorschläge und das die linken nicht mit geld umgehen könnten. aber berlin ins elend geritten hat die cdu und der aktuelle schuldenstand von d ist auch kein werk der linken... naja, zu den luftschlössern gehört vor allem, dass sich cdu und spd zu "den guten" zählen, obwohl alles, was in diesem land beklagt wird, haargenau auf ihrem mist gewachsen ist.
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Ihre Vorschläge sind unfinanzierbar. Du wirst keinen Finanzexperten finden, der dies nicht bestätigen wird.
HAst du sschon einmal von der DDR gehört. Ohne die SED... nun LinkePDS und ihre falsche Politik in der DDR hätte uns die Wiedervereinigung sicher nicht so viel gekostet.
Ich möchte nicht wissen wieviel unsere Schulden diesem wirtschafstpolitischen Fehler geschuldet sind.
Aufbau Ost. Jährlich bezahlt BaWü 4 Milliarden an Solidaritätszuschalg. Geld welches BaWü auch dringend brauchen könnte.
Also komm mir nicht mit Die Linke hat keine Schuld an den Schulden Deutschlands. Sie trägt die Hauptschuld an der ganzen Misere. Eine Namensänderung kann da auch nicht von Schuld loseisen.
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23. 05. 2008, 16:03
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#70
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Ogalulu
Registrierungsdatum: Dec 2005
Beiträge: 844
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Zitat:
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Zitat von igita
Ihre Vorschläge sind unfinanzierbar. Du wirst keinen Finanzexperten finden, der dies nicht bestätigen wird. ... Aufbau Ost. Jährlich bezahlt BaWü 4 Milliarden an Solidaritätszuschalg. Geld welches BaWü auch dringend brauchen könnte. ...
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*lacht* experten? solche wie professor (un)sinn vielleicht? - es gibt auch experten wie den chefvolkswirtschaftler der unctad oder den ex-vizepräsidenten der europäischen entwicklungsbank, die dir sehr genau sagen können, wo milliarden im dreistelligen bereich zu holen wären. es würde fast schon reichen, steuern wie zu zeiten des linksexetremisten und sed-altkaders helmut kohl zahlen. oder mit der tobin-steuer mal zu potte zu kommen. das würde gleich mehrer probs mit einmal beackern.
*mal anklopft* also die führungsriege der sed und die der linken sieht schon leicht anders aus. schon aus altersgründen. zugespitzt: honecker und lafontaine in einen topf zu werfen, ist schon recht verbohrt. - sicherlich ist die linke die nachfolgepartei der sed, aber die führung ist nun weißgott nicht mehr die selbe. - und wenn du wissen möchtest, wie milliarden verscherbelt werden, dann frag mal den ex-staatssekretär und bundeshorst. erst macht man den staat mutwillig arm und dann redet man dir württemberger ein, das sei ne naturgewalt ausm osten...
so, ich leg mich wieder an die sächsische riviera in die sonne und verbrat noch fix deinen soli
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23. 05. 2008, 16:44
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#71
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Mitglied
Registrierungsdatum: Aug 2004
Beiträge: 412
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Die Tobinsteuer ist ein schöner Traum, welcher leider an der Realität scheitern wird Internationalen Devisenverkehr zu besteuern, schön und gut, geht leider jedoch nur wenn dies weltweit umsetzbar wäre. Dann doch besser gleich ein internationales Kontrollgremium für Wirtschaftsaktivitäten. Dies ist aber auch undenkbar, da sich sicherlich nie darauf geeinigt werden könne welche Satzung dieses Gremium sich geben wird.
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23. 05. 2008, 18:19
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#72
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Mitglied
(Threadstarter)
Registrierungsdatum: Sep 2005
Beiträge: 1.010
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Re: Die politische Linke – ein Luftschloss?
Zitat:
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Zitat von igita
Ohne die SED... nun LinkePDS und ihre falsche Politik in der DDR hätte uns die Wiedervereinigung sicher nicht so viel gekostet.
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Richtig. Wenn die SED nicht so dusselige Politik gemacht hätte, dann gäbe es diese verdammte Wiedervereinigung nämlich gar nicht. Und was nicht ist, kann nicht kosten.
Und das meine ich nicht sarkastisch, sondern ganz im Ernst: Alles kann man der SED verzeihen, aber die Wiedervereinigung nicht.
Den Sozialismus haben, ihn versauen und wegschmeißen, und dann in die Arme des Kapitalismus sich werfen: Die Jungs von der Ex-SED sollten wirklich abdanken. Zu viel Mist gemacht.
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23. 05. 2008, 18:39
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