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2borg
Resitance is Futile
 
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Kurzgeschichte 'Die Verlorene Liebe'

Hallo Gulli Lesefreaks ich hab mal ne Geschichte ausgegraben die ich schon vor längerer Zeit geschrieben hab, und da ich gerne von ein paar erfahrenen Lesern gerne wissen würde was sie so davon halten hab ich die Geschichte kurzerhand abgetippt und hier gepostet. Also biddö fleissig kommentieren und/oder verbesserungsvorschläge einbringen^^
Vorneweg noch...Ich hab mir bei der Zeilensetzung jetz nich großartig die Arbeit gemacht, aber sollte dennoch Lesbar sein

DIE VERLORENE LIEBE


Es war ein heller, warmer durch und durch von fröhlichem Leben erfüllter Tag, an dem ich beschloss einen Spaziergang zu machen, um mich von meinen aufgaben abzulenken.
Nach einer Stunde fingen meine Gedanken an, ihre eigenen Wege zu gehen, und wie das bei einem so schönen Tag wie diesem ist, ging es in meinen hormongeschwängerten Gedanken bald um die Liebe.
Gerade in dem Wald durch den ich grade ging, der von den knisternden Geräuschen des Lebens erfüllt war wünschte ich mir, wie so oft schon, endlich meine große Liebe zu treffen.
Doch an diesem Tag sollte mein Traum realität werden, aber das konnte ich jetzt noch nicht wissen!
Durch meine Gedanken abgelenkt merkte ich garnicht, wie ich vom Weg abkam und immer tiefer in den Wald geriet. Als ich stehen blieb, um zu verschnaufen, da ich gerade einen mossbewachsenen Hang bestiegen hatte, merkte ich das ich praktisch mitten im niergendwo war.
Gerade als ich anfing den Kopf zu verlieren, und sich Panik anschickte die Kontrolle über mein rationales denken zu erlangen, hörte ich eine Melodie, die sofort mein Herz in Flammen setzte und jeglichen anderen Gedanken einfach hinfort wischte.
Es war ein reiner und klarer Ton, undefinierbar in seiner Art und doch irgendwie vertraut.
Zuerst dachte ich, es sei irgendein mir unbekannter Vogel, der diese sonderbaren und doch so lieblichen Töne hervorbrachte, doch ich verwarf diesen Gedanken fast schneller als er gekommen war. Es waren Töne die auf völlig unterschiedlichen Frequenzen schwangen, und doch irgendwie miteinander harmonierten, sich ineinander verwoben und so zu einer Melodie heranwuchsen wie ich sie nie zuvor gehört hatte. Undenkbar das diese Geräusche von einem Tier oder einem Instrument stammen könnten!
Diese Geräusche waren anders, ja schon fast magischer Natur, und sie machten mir keine Angst, ganz im Gegenteil, als hätte ich einen fremden, nicht hörbaren Befehl erhalten, ging ich den Tönen nach, ohne dabei zu bemerken das es schon anfing zu dämmern.
Doch was spielte das für eine Rolle, wenn man die Welt auf einmal mit anderen Augen sieht, das Leben um mich herum kam mir fröhlicher vor, die Sonne mit ihrem strahlenden Glanz blendete mich nicht mehr sondern erfüllte mich mit Freude, das Wispern der Baumwipfel, die sich leicht im Wind wiegten kam mir vor als wöllte mir jemand eine uralte Geschichte erzählen.
Der Tag neigte sich allmählich dem Ende zu und die Sonne tauchte den Wald in einen goldenen Schimmer, als ich auf eine Lichtung trat.
Diese Lichtung war jedoch nicht leer, ein Haus stand genau in der Mitte, umgeben von einem winzigen Garten der scheinbar um das ganze Haus ging, wäre der Garten nicht sehr gepflegt gewesen hätte man den Übergang von Garten zu Lichtung gar nicht wargenommen, der gepflegte Garten verleitete mich zu der Annahme, dass dieses Haus bewohnt war.
Und endlich konnte ich auch die Herkunft der seichten Melodie ausmachen die mich hierher geleitet hatte, sie drang hinter dem Haus hervor, so dass ich immer noch nicht sehen konnte wer oder was diese lieblichen Töne hervorbrachte die mich auf so unerklärliche Weise verzaubert und hierher gelockt hatten.
Ich schritt kurzerhand zur Tat und umrundete das Haus, um zu sehen was mich da verlockte.
Was ich sah lies mich wie vom Donner gerührt stehenbleiben, da saß sie, das Mädchen/die Frau (denn so genau lies sich das im Zwielicht der Sonne nicht sagen) deren Leben ich unzweifelhaft teilen wollte. Vor ein paar Minuten war sie nur ein Wunschtraum von mir, der nur in meinem Kopf existierte, und nur durch das schöne Wetter überhaupt Gestalt annahm, doch nun schien mein Traum Wirklichkeit geworden zu sein, unvorstellbar!
-Das also war sie, die Liebe- dachte ich.
Sie brachte mein Herz aus dem Takt, lies es fast stehenbleiben, und dann zur Raserei, mir brach der Schweiß aus und ich wusste nicht mehr wohin mit meinen Händen. Ganz zu Schweigen von dem Tohouwabou das hinter meiner Stirn tobte, einen klaren Gedanken zu fassen war nun absolut unmöglich.
Das Mädchen/Die Frau spielte eine art Bass, wenn man es denn beschreiben muß, womit sie abrupt aufhörte, als sie mich bemerkte, sie drehte ihren Kopf in meine Richtung und ihre Augen trafen die meinen, wobei mir auffiel wie ein merkwürdiges, trauriges Lächeln ihre Lippen umspielte. Sie formte Worte mit ihrem zarten Mund, Worte ohne das ein Ton ihre Lippen verließ, ich konnte trotzdem verstehen was sie sagte, ich wünschte das ich sie nicht verstanden hätte, denn sie sagte zu mir "Suche mich nicht". In diesem Moment wurde aus dem Halbdunkel das bis gerade noch geherrscht hatte, tiefschwarze Nacht, und das Mädchen/die Frau war....weg, mitsamt dem Haus, die Lichtung war leer.
Ich konnte nicht fassen was gerade passiert war. Wie betäubt suchte ich stundenlang nach einem Anzeichen von dem Haus oder dem Garten, doch ich fand nichts, die Lichtung war sehr groß und es war Neumond, dementsprechend wenig konnte ich sehen, und trotzdem suchte ich wie von Sinnen weiter. So grausam konnte das Schicksal einfach nicht sein, mir die Liebe zu nehmen, ohne mir auch nur ansatzweiße die Zeit zu geben sie auch auszukosten! Lediglich einen kurzen Blick durch den goldenen Vorhang der untergehenden Sonne, das sollte alles sein?
Ich brach zusammen und weinte hemmungslos, dass das was hier geschehen war mit rationalen Gedanken nicht zu erklären war, interessierte mich nicht, ich hatte sie verloren nur das zählte.
Als die Sonne bereits wieder aufging fand ich einen Weg und verließ den Wald
vorerst, als ich wieder zuhause war dachte ich lange Zeit über das Geschehene nach, ohne es erklären zu könne.
Heute weiß ich nicht mehr ob ich nur träumte, oder Mutter Natur mir einen bösen Streich gespielt hat, trotzdem gehe ich noch oft in der Abenddämmerung zu jener Lichtung, und warte, obwohl ich weiß, das es sinnlos ist, denn sie hat es mir gesagt.

ENDE
Alt 17. 04. 2008, 19:59 2borg is offline Mit Zitat antworten #1
rHamsys
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Lightbulb Re: Kurzgeschichte 'Die Verlorene Liebe'

Zitat:
Zitat von 2borg
"Suche mich nicht"
Liest sich wie ein Psychogramm deiner Seele zu der Zeit, als du das aufschriebst. Ich würde es eher als Therapie-Text verstehen, damit dir deutlich wird, wie dein Unterbewußtsein funktioniert. Ein Tipp mag ich dir geben:

Suche mich nicht, sagte sie zu dir, weil die Liebe bereits da ist. Und zwar nicht außerhalb von dir. Solche Sachen habe ich früher auch geschrieben und lange nicht verstanden, was (s)ich da in meinem Kopf zusammengereimt hat. Später konnte ich sehen, dass sich meine Seele im Text ein Ventil suchte, das nun nicht mehr von Nöten ist.

Wie ist es bei dir jetzt?

Grüße
rHamsys
Alt 17. 04. 2008, 20:54 rHamsys is offline Mit Zitat antworten #2
2borg
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Re: Kurzgeschichte 'Die Verlorene Liebe'

lol...Prof. rHamsys ich danke für ihre kostenlose Analyse^^
aber mal so als Frage wo soll die Liebe denn sonst herkommen,
wenn nicht aus mir!?
Ansonsten mags sogar sein das du recht hast, aber einen Autor der nicht wenigstens ein bischen Persönliches mit einbringt, kenne ich nicht, die story gefällt mir trotzdem und das ist letztenendes alles was interessiert
Ich hab noch nie ein Psychogramm gelesen, aber gehört da nich ein wenig mehr zu als eine einfache geschichte!?
Ich danke dir für dein cmnt und danke der nachfrage mir gehts blendend
Also an alle anderen... Wie findet ihr den abdruck meiner alten Seele denn so
Alt 17. 04. 2008, 21:39 2borg is offline Mit Zitat antworten #3
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Lightbulb Re: Kurzgeschichte 'Die Verlorene Liebe'

Zitat:
danke für ihre kostenlose Analyse
woher willst du wissen dass es dich nichts kostet? und das meine ich nicht finanziell...

Zitat:
wo soll die Liebe denn sonst herkommen,
wenn nicht aus mir!?
naja, wenn ich den Text so lese, wird mir das nicht deutlich, dass das für dich so selbstverständlich ist:

Zitat:
So grausam konnte das Schicksal einfach nicht sein, mir die Liebe zu nehmen, ohne mir auch nur ansatzweiße die Zeit zu geben sie auch auszukosten!
Ist das der Hinweis auf die Liebe in dir selbst?

Zitat:
aber einen Autor der nicht wenigstens ein bischen Persönliches mit einbringt
Der Autor bring IMMER persönliches ein, es sei denn, er schreibt für Wikipedia. Aber selbst da...

Zitat:
die story gefällt mir trotzdem und das ist letztenendes alles was interessiert
Dass sie dir gefällt ist schön, aber du solltest der Ehrlichkeit halber erwähnen, dass es

Zitat:
Zitat von 2borg (korrigiert)
und das ist letztenendes alles was MICH interessiert

Zitat:
Ich danke dir für dein cmnt
gern geschehen... macht spaß
Alt 18. 04. 2008, 09:27 rHamsys is offline Mit Zitat antworten #4
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Re: Kurzgeschichte 'Die Verlorene Liebe'

Zitat:
Zitat von rHamsys
woher willst du wissen dass es dich nichts kostet? und das meine ich nicht finanziell...


jetz hab ich bestimmt die Tage Post im Briefkasten, von irgendeiner ominösen Psychoanalytikerfirma die mir auch verrät wie alt ich werde und so ganz nebenbei
noch 250 eus von mir will, oder ich muß gar um mein seelenheil fürchten xD

Zitat:
naja, wenn ich den Text so lese, wird mir das nicht deutlich, dass das für dich so selbstverständlich ist:
der text sollte ja auch nicht auf mich bezogen sein^^

Zitat:
Ist das der Hinweis auf die Liebe in dir selbst?
kp...möglicherweise^^

Zitat:
Der Autor bring IMMER persönliches ein, es sei denn, er schreibt für Wikipedia. Aber selbst da...


Zitat:
Dass sie dir gefällt ist schön, aber du solltest der Ehrlichkeit halber erwähnen, dass es


joa arroganz gehört dazu



Zitat:
gern geschehen... macht spaß
finde ich auch
Alt 18. 04. 2008, 16:52 2borg is offline Mit Zitat antworten #5
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