Sie tut es immer wieder. Sie weiß es nicht. Sie versteht nichts. Nichts. Sie weiß nur, was ich empfinde. Und nichtmal dies scheint sie zu interessieren. Nichts interessiert sie. Hauptsache sein, nicht denken, wie. Keinen Gedanken verschwenden an morgen, keinen Gedanken an den Freak, der alles tut. Der sie liebt. Der nicht ohne sie kann. Der es versucht hat, Nacht um Nacht, versucht hat all das schöne zu verdrengen, all das zu erwürgen. Der scheitert, immer dann, wenn die Einsamkeit kommt. Und nichtnur dann. Selbst unter Menschen - ich kann nicht anders. Es ist wie Sucht, nur das die Droge nicht beschaffbar ist. Sie ist da , aber nicht greifbar. Sie läuft davon, weil sie es kann. Weil sie es darf. Weil sie nicht meine ist - nichtmehr. Nein halt - sie war es nie. Es war Illusion , es war nie da, die Entfernung hat uns nie zugelassen. Niemand hat uns zugelassen. Wir hätten es schaffen können, aber es sollte nicht sehen. Rechte Meinungen und verdrehte Religionen haben uns erdrückt. Ich wäre stark genug gewesen - sie nicht. Sie will all dies nichtmehr. Chatten ja, Spaß haben gern, aber nicht auf einer gemeinsamen Ebene. Niewieder. All dies wird niewieder sein. Niewieder gemeinsame Stunden auf einem vollen Bahnhof. Niewieder ein "ich möchte mit dir leben". Niewieder nächtelange Chats, niewieder Nächte in Kellern oder unter Brücken. Dies alles wird nie wiederkommen. Es ist verschwunden, gegangen, zerstört mit wenigen Sätzen in einem 3. klassigem Chatprogramm. Vielleicht war selbst das Illusion, wer kann schon sagen was in 3 Monaten Internet"beziehung" echt war und was nicht. Es wird niemanden geben der all dies Beantworten kann. Ich selbst kann es nicht mehr , ich kann mich nichtmehr selbst belügen. Ich schaff es nicht mehr. Die Zeichen stehen auf Ende. Goodbye ist das Wort zum Tag. Niewieder wird es ein UNS geben, niewieder Gedichte, die von Liebe handeln. Von einem Traum , geträumt von mir allein, von niemandem anders. Tränen - unzählige sind geflossen in den letzten 4 Monaten meines Lebens. Freundentränen. Tränen der Angst. Tränen für die Liebe. Alles umsonst. ALLES war umsonst. Eine Famillie - zerstört , durch den Sohn, der plötzlich eine Türkin liebt. Dabei ist er doch Arisch!.. Wie ich dieses Wort hasse. Ich will nichtmehr ich sein. Jemand hat mich in all dies gesteckt. Ich habe mich soviele Jahre nach einem Mädchen wie ihr gesehnt, und dann ist der Augenblick da, dein Herz sagt dir JETZT, dass ist sie. Lass sie niewieder gehen. Zeige ihr, was mit dir los ist. Niemand kennt dein Leben, niemand kennt dich. Keine kennt auch nur den Ansatz dessen, was du wirklich bist. Ein Junge, zerbrechlich gemacht durch den eiskalten Wind eines einsamen Lebens. Ein Junge, der liebt, der mehr liebt, der seine Liebe für krank hällt. Weil sie erdrückt. Sie hat es gesagt. Ich, meine Liebe, sie war erdrückend. Sie hat es nicht ausgehalten. Niemand wird sich das ein 2. Mal antun. Habe ich wirklich auf eine 2. Chance gehofft? Wie Naiv der kleine Junge ist. Wie kann er nur so denken. Wie kann er sich nur anmaßen zu glauben ER könnte einem , DEM MENSCHEN DEN ER LIEBT, zeigen, wie das alles funktioniert. Woher nimmt er das recht? WOHER? Es ist doch krank zu glauben er könnte dies alles wieder herrichten, in dem er sich durch warten selbst verletzt, und ihr hintenrum die Schuld gib. Sie kann nichts dafür, sie hat ein ganz normales Recht benutzt - das Recht, selbst zu bestimmen. Warum kann ich das nicht einfach akzeptieren verdammt... Ich kanns nicht ändern, nicht mit Tränen, nicht mit endlosen Emails, nicht mit Gedichten, mit garnichts.. Nur eine kann all dies ändern, aber sie möchte es nicht, und dies ist ihr herrgotts recht. Apropro Herrgott. Wozu habe ich 4 Monate jeden Abend gebetet? Wen habe ich angefleht mir etwas zu geben was nicht da ist? Wem habe ich angemaßt ER könnte all dies erschaffen, am Leben erhalten und am Ende gar wiederbeleben? Was bin ich für eine Gestallt, die glaubt, er könne all dies so haben wie er es möchte ohne einmal zu Fragen wie ALL dies gehen soll.. Herr, warum hast du liebende SO blind gemacht? Ich dachte immer lieben ist eine 2 seitige Sache.. Ich dachte, wenn mir jemand in einer einzigen Nacht soviel sagt, dass ich mich darauf "verlassen" kann.. Das ich einfach das erste Mal in meinem Leben auf das höre was mir gesagt wird. Was hab ich nun davon? Ich stehe morgens auf. Nur ein Gedanke: Wann und wo kann ich ihr wieder schreiben. Wann einbilden, wir hätten eine weitere Chance. Wann endlich wieder an etwas glauben, was nie sein wird. Was vielleicht nie da war. Was einfach nur auf einem Traum aufgebaut war.. Auf meinem. Ein Rosenbett, gemacht für 2, gebaut von einem. Allein. In einer einseitigen Liebe. Ab in die Schule. Menschen. Menschen die mir nicht einen Dreck bedeuten, obwohl sie glauben, ich wäre ihr Freund. Ihr könnt mich alle. Verbogenen Gestalten, die sich immer an die halten, die 1337 sind. Nur ein Gedanke: Was sie wohl grad macht? Ob SIE vielleicht auch grad an mich denkt? Natürlich nicht. Träum weiter kleiner. Schule. Mit einem Bein im Bau, ich kanns nicht lassen. Es lenkt mich ab Dinge zutun, die nicht erlaubt sind. Was der davorn labert? Frag nen anderen, interessiert mich nicht. Nicht, weil ich es kann, sondern weil es mir einfach nicht wichtig ist. Es gibt nur einen Gedanken in meinem Kopf... : Soll ich ihr nun schreiben oder nicht? Nein, lass es, du hast dir geschworen nichtsmehr vorzuheulen. Und du weißt es doch auch: Sie liest es nicht. Und wenn, dann nur halbherzig. Ist ja auch klar, es ist nicht so wichtig. Ich weiß das es nicht wichtig ist, aber ich dachte sie liebt auch so Kopflos wie ich... Heim. Essen. oder besser: Nahrung runterwürgen. Hunger? Frag mal den Kopfschmerz, ob er Energie braucht. nein? Dann eben nicht. Doch? naja, kotzt es ja später eh wieder aus. Laptop an. Erster blick: Online? Mail da? Meist verschiedene Antwort mit selben Resultat. Abend. An den Rechner. Du musst spielen. Lenk dich ab sagen sie alle. Ich lenke, werf die Ersatzdroge ein. Für ein paar Stunden geht es. Die Pixelwelt hat mich zurück. Hier kann ich einfach alles ummähen was mich ankotzt. Und das, ohne dabei unfair zu sein. 2 Jahre einsamkeit mit training überbrücken.. Das hinterlässt Spuren. "Öhä, MAMA; der spielt so gut, der cheatet. Kicked and bannend". Ihr mich auch. Und da, plötzlich, Bildschirm 2 meldet neues Chatfenster. Juhu, mehr smalltalk wo kein Platz für welcher ist. Und doch mache ich mit, in der Angst sie sonst nie wieder zu sehen. Ich habe ja gesehen was es bringt, über Dinge zu schreiben, die mir wichtig sind. Und ich gewöhne mich dran. Es ist mir egal, hauptsache sie widmet mir 1, 2 sekunden. Ich erfreue mich auch daran. Schließlich ist es das, worüber SIE reden möchte, also möchte ich auch darüber reden. Weil es mich einfach interessiert. Weil ich sie liebe.. Nacht. Zeit fürs bett. Schlafprobleme. (Alp)Träume. Ich sehe uns bestimmt jede 2. Nacht da stehen, eng umschlungen, an unserem Bahnhof. Und da ist es wieder, von hinten schleicht sich die Wirklichkeit heran. Das Bild wird grau, zersplittert, ein Scherbenhaufen entsteht. Aufwachen. Schwitzen. Weinen. Jede Nacht.
Herr, was hätte ich alles für diese eine getan.. Ich hab doch alles versucht oder? Meine familie ruiniert, meine Möglichkeiten weit überreizt, Freunde, Verwandte: Alle hab ich sie belogen. Ich hab doch alles getan gottverdammt.. Warum dies alles? Ich verlange keine Anerkennung. Ich wünschte doch nur sie würde verstehen warum dies alles so gekommen ist wie es gekommen ist.. Weil ich sie liebe. Weil sich daran nichtsmehr ändert. Ich hab es doch versucht.. Es ist allumfassend, diese Liebe im Cocktail mit Schmerz, Sehnsucht und dem Wissen: Niewieder.
Schreiben. Seit neuestem wieder jeden Abend. Ich weiß nicht warum. Es macht mich glücklich, in einem Gefühlsgerüst, was längst unter die Erde gehört. Ich habe ja erfahrung mit Gedanken, die mich selbst unglaublich verletzen, aber das topt alles. Immerwieder, diese hilflosen versuche etwas herzustellen, was vielleicht nie da war. Und selbst wenn es MAL da war: Es kommt nicht wieder. Geplatzt wie eine Seifenblase im Hagel von Worten, Gedanken und Dingen, die nicht beeinflussbar sind.. Es ist ein bischen wie im Krieg. Etwas ganz banales löst es aus, etwas winziges. Ein Abend. Dann das Gefecht. Jeder kämpft wie er nur kann, opfert was er geben kann. Unsaubere Mittel, einfach alles, was aufgebracht werden kann. Ein Ende. Was bleibt? Verletzte. Tote. Ein Trümmerfeld. NUR Elend, Schmerz, und all das was dazu gehört. Eine Jahredauernde Kriese. Ein Sieger. Ich weiß, wer es in diesem Krieg war. Sie. Sie nimmt das alles einfach so hin. Es ist ihr alles egal. Nein, halt, falsch. Ich, und das, was von uns noch übrig ist, ist ihr egal. Alles andere interessiert. Und irgendwie ist es auch richtig so. Ich möchte sie nichtmehr in die Liebe zwingen, die ich dachte es wäre LIEBE. Es ist wohl falsch. Meine Liebe ist nicht richtig. Selbst meine Mutter sagt es. "Junge, du kannst sie nicht bestimmen." Das weiß ich verdammt.. Aber wie, erklär doch wie, wie konntest du einem Jungen das Gefühl geben er könnte der Frau seines Lebens zu dem überzeugen, was er empfindet. Sie vielleicht auf seine "Seite ziehen". Wie konnte ich mir all dies nur einbilden... Hätte ich nicht sehen müssen das es so kommt? Das ich mein Herz an jemanden gebe, der nicht damit umgehen möchte, weil er sich selber nicht im Stande sieht?
Eine Woche mehr kontakt. Warum? Ich sagte ja, ich lüge mich nichtmehr an. Es ist nicht, dass ihr etwas daran liegt, ihre Welt ein stück mit mir zu teilen. Es ist ihr aufgrund eines Missgeschicks nicht möglich, etwas anderes zutun. Das, was uns zusammenbrachte, und nun trennt. Zocken. Stundenlang. Nicht möglich. Nicht im Moment. Sobald alles wieder geht, da bin ich sicher, ist sie wieder unerreichbar. Und die letzte Woche verpufft wie alle anderen Seifenblasen zuvor auch. Und ich sitze wieder da, allein. Die bitterkeit wird in strömen mein gesicht durchfließen, den tiefen, alten Kanal benutzen. Ich seh dies alles schon kommen, das Wissen, das es nichts mehr bringt, es ist da, aber ich kann sie nicht hergeben.. Ich liebe sie nachwievor. Es wird nicht weniger, eher das gegenteil ist der Fall. Ich habe aufgehört es ihr zu sagen, es nützt nichts mehr und würde das letzte bischen was noch da ist auch zerstören. Doch: um was kämpfe ich hier eigentlich? Um ein kleines Fenster, in dem buchstaben 520 km überwinden, so schnell, dass es mich neidisch macht. Ich wäre auch gern in ein paar Sekunden bei ihr. Ihr einfach mal wieder ins wunderschöne gesicht schauen. Sehen, dass sie nachwievor so umwerfend ist. Und merken, dass all dies nichtmehr wiederkommt. Sie hat es gesagt, und langsam muss ich mir eingestehen das sie es tatsächlich ernst gemeint hat. Mit ihrem zuckersüßen Mund hat sie uns für immer ins Nevada befördert, und ich muss es akzeptieren. Es ist einfach nichtmehr da. Und egal wie sehr ich es versuche, es wird nichtmehr. Und wenn ich über den großen Teich laufe, es ist bedeutungslos. Die 4 besten Monate meines Lebens mit ein paar Worten ausgelöscht, die so nahe an dem lagen, was alles begannen las. Nur ein "nicht" steht nun dazwischen. Und all dies ist dahin.
Trotzdem, schmerz hin oder her. Ich bereue NICHTS. Dieses Gefühl, einem Menschen bedingungslos zu lieben, ich kannte es nicht, und ich werde es keiner anderen geben können. Weil keine es verdient. Nicht ansatzweiße. Sie möchte keine Zukunft mehr, das ist ok, ich verstehe das. Wer würde sich denn mit 16 jungen Jahren auf einen einlassen, der einem nicht die Sterne sondern das ganze Universum hinwerfen möchte? Genau, niemand. Was auch kommt: in meinem Herzen wohnst nur du. Nie wirst du all dies erfahren , und das ist gut. Lang genug musstest du all dies ertragen.
ich liebe dich.
Goodbye, my almost lover. Rien na va plus.